Neue Volvo Drive-E Motoren:

Volvo XC60 D

Neue Volvo Drive-E Motoren: Effizientes
Fahrvergnügen trifft auf technische Weltneuheiten

• Neue Vierzylinder feiern ihre Weltpremiere auf der IAA in Frankfurt
• Einzigartiges i-Art Einspritzkontrollsystem in Dieselmotoren
• Kraftstoffersparnis von bis zu 30 Prozent

Köln. Mit der eigenentwickelten Drive-E Motorenfamilie bietet Volvo effizientes Fahrvergnügen in einer neue Dimension. Die ersten drei Motoren dieser neuen Generation - zwei Benziner und ein Diesel - mit 2,0 Litern Hubraum und vier Zylindern kommen im Herbst 2013 auf den Markt. Ihre Weltpremiere feiern die Triebwerke auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA, 12. bis 22. September) in Frankfurt.
Die Drive-E Motorenpalette, die in der Entwicklungsphase den Projektnamen Volvo Engine Architecture (VEA) trug, besteht aus Common-Rail-Dieseltriebwerken und Benzin-Direkteinspritzern. Die Aggregate basieren auf einem Motorblock mit vier Zylindern und zwei Liter Hubraum. Der Turbodiesel verfügt über das weltweit einzigartige i-Art Einspritzkontrollsystem, während im leistungsstärksten Benziner eine Kombination aus Kompressor und Turbolader zum Einsatz kommt. Die neuen Triebwerke decken ein großes Leistungsspektrum ab. Die Bandbreite der modernen Drive-E Dieselmotoren reicht zukünftig von 88 kW (120 PS) bis 169 kW (230 PS). Die Benziner starten bei 103 kW (140 PS) und leisten in der Spitze mehr als 221 kW (300 PS). Um die Wünsche aller Kunden erfüllen zu können, kann die Leistung einiger Motoren durch Elektrifizierung und andere Techniken nochmals gesteigert werden.

„Wir haben kleinere, intelligentere Motoren entwickelt, deren Leistungsentfaltung so viel Fahrspaß bietet wie Triebwerke mit mehr Zylindern. Sie arbeiten dabei aber so effizient, wie es nur Vierzylinder können. Durch die Elektrifizierung, beispielsweise mit der Plug-in-Hybridtechnik, stoßen wir zudem in Leistungssphären vor, die bisher Achtzylindern vorbehalten waren", erläutert Derek Crabb, Vice President Powertrain Engineering bei der Volvo Car Group.

Die von Volvo entwickelten Triebwerke ersetzen schrittweise die bisher angebotenen acht Motoren-Architekturen auf drei unterschiedlichen Plattformen. Gefertigt werden sie im schwedischen Motorenwerk Skövde.

Drei Drive-E Motoren und eine neue Achtgang-Automatik
Ab Herbst 2013 stehen für die aktuell zum Modelljahr 2014 überarbeiteten Modelle Volvo S60, V60 und XC60 drei Triebwerke der neuen Motorenfamilie zur Wahl: der 225 kW (306 PS) starke T6 mit Kompressor und Turboaufladung, der 180 kW (245 PS) starke T5 sowie der Turbodiesel D4 mit 133 kW (181 PS). T5 und D4 sind ebenfalls ab Herbst 2013 auch für den Volvo V70, XC70 und S80 verfügbar. Für eine komfortable und kultivierte Kraftübertragung stehen darüber hinaus eine neue Achtgang-Automatik und eine verbesserte manuelle Sechsgang-Schaltung bereit. Beide Getriebe sind auf höchste Kraftstoffeffizienz ausgelegt.

„Die kultivierte Drive-E Technik vereint hohe Leistung, verbesserte Kraftstoffeffizienz bei niedrigen Emissionen und einen begeisternden Motorensound. Die neuen Vierzylinder bieten mehr Leistung als die heutigen Sechszylinder und sind sparsamer als die aktuelle Vierzylinder-Generation", erklärt Crabb. „Im Vergleich zu heutigen Sechszylinder-Triebwerken sind unsere neuen Drive-E Aggregate bei gleicher Motorleistung wesentlich leichter und deutlich kompakter. Daraus resultiert eine Kraftstoffersparnis von zehn bis 30 Prozent je nach Vergleichsmotor."

Dieselmotoren mit neuem i-Art Einspritzsystem
In den Dieselmotoren feiert das Einspritzkontrollsystem i-Art seine Weltpremiere. Anstelle eines einzigen Drucksensors in der Kraftstoffleitung verfügt jedes Einspritzventil über einen eigenen kleinen Sensor. Der kleine Chip kontrolliert kontinuierlich Kraftstoffzufuhr und -druck in jedem der vier Zylinder und passt diese gegebenenfalls an, so dass bei jedem Verbrennungsvorgang stets die ideale Kraftstoffmenge verfügbar ist.
„Die Erhöhung des Einspritzdrucks auf 2.500 bar in Verbindung mit der i-Art Technik kann als zweiter Schritt der Diesel-Revolution beschrieben werden. Sie ist vergleichbar mit der Erfindung der Lambda-Sonde im Jahre 1976. Es ist eine weitere Weltneuheit von Volvo", sagt Crabb. Die Kombination beider Techniken erhöht Leistung und Kraftstoffeffizienz, senkt dabei gleichzeitig die Schadstoffemissionen.
Die neuen Selbstzünder verfügen zudem über einen modernen Twin-Turbo, reduzierte Reibung und eine intelligente Ventillösung am Kühlsystem, die eine schnellere Aufheizung nach dem Kaltstart sicherstellt.

Benziner mit Kompressor und Turbolader
Der stärkste Ottomotor verfügt über eine Kombination aus Kompressor und Turbolader. Durch den Kompressor vermittelt der Motor den Eindruck eines großen Saugmotors. Der mechanisch verbundene Kompressor arbeitet sofort bei niedrigen Drehzahlen, während der Turbolader startet, sobald der Luftstrom aufgebaut ist.

Zu den weiteren Verbesserungen der Drive-E Benziner gehört eine besonders niedrige Reibung aufgrund von Optimierungen an Nockenwelle und Kugellagern. Außerdem gibt es eine schnelle, variable Ventilsteuerung und ein intelligentes Wärmemanagement mit einer voll variablen, elektrischen Wasserpumpe.

Auf Elektrifizierung vorbereitet
Die Drive-E Aggregate sind von vornherein auf eine künftige Elektrifizierung ausgelegt. Schlüsselkomponenten wie ein integrierter Startergenerator können einfach eingebunden werden. Die kompakte Größe der Vierzylinder bietet außerdem große Flexibilität für einen Elektromotor, der sich vorn und hinten im Fahrzeug einbauen lässt. Batterie-Packs verschiedener Größen werden in der Mitte des Autos untergebracht.

Downsizing ohne KompromisseVolvo konzentriert sich auf Drive-E Antriebe mit vier Zylindern. Sie offerieren die richtige Mischung aus Leistung, Fahrspaß und Kraftstoffeffizienz. „Die Leistung, die ein Benzinmotor entwickelt, hängt nicht von seiner Größe ab. Es geht um die Menge an Luft, die ihn durchströmt. Wenn man Motoren verkleinert, arbeiten sie auch effizienter. Ein Motor mit kleinerem Hubraum, aber größerem Luftdurchsatz bietet immer noch die gleiche Leistung, ist zugleich aber effizienter", so Crabb.

Kraftstoffverbrauch in l/100 km für Volvo S60:
14,5 - 4,4 (innerorts), 7,3 - 3,6 (außerorts), 9,9 - 3,9 (kombiniert);
CO2-Emissionen (kombiniert): 231 - 103 g/km. CO2-Effizienzklassen: G - A+.
Kraftstoffverbrauch in l/100 km für Volvo V60:
14,8 - 4,6 (innerorts), 7,5 - 3,8 (außerorts), 10,2 - 4,1 (kombiniert);
CO2-Emissionen (kombiniert): 237 - 108 g/km. CO2-Effizienzklassen: G - A.
Kraftstoffverbrauch in l/100 km für Volvo XC60:
15,2 - 6,0 (innerorts), 8,1 - 4,6 (außerorts), 10,7 - 5,3 (kombiniert);
CO2-Emissionen (kombiniert): 249 - 139 g/km. CO2-Effizienzklassen: F - A.
Kraftstoffverbrauch in l/100 km für Volvo V70:
14,8 - 4,6 (innerorts), 7,5 - 3,9 (außerorts), 10,2 - 4,2 (kombiniert);
CO2-Emissionen (kombiniert): 237 - 109 g/km. CO2-Effizienzklassen: F - A+.
Kraftstoffverbrauch in l/100 km für Volvo XC70:
15,1 - 6,1 (innerorts), 8,1 - 4,8 (außerorts), 10,6 - 5,3 (kombiniert);
CO2-Emissionen (kombiniert): 248 - 139 g/km; CO2-Effizienzklassen: G - A.
Kraftstoffverbrauch in l/100 km für Volvo S80:
14,5 - 4,6 l (innerorts), 7,3 - 3,8 (außerorts), 9,9 - 4,1 (kombiniert);
CO2-Emissionen (kombiniert): 231 - 107 g/km. CO2-Effizienzklassen: F - A.
Angaben gemäß VO/715/2007/EWG.

Beste Antwort im Thema

Ich fürchte, Du glaubst den Blödsinn den Du schreibst auch noch.😰
Wenn ich so etwas lese bzw. in Natura manche Möchtegernrennfahrer auf der BAB bewundern darf, überlege sogar ich (als erklärter Gegner eines Tempolimits) ob es nicht an der Zeit wird, eines einzuführen.

Gruß
Hagelschaden

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Wieso "V-Max-Diskussions-Unterbindungs-PDFs", die machen es doch nur noch schlimmer, zeigen sie doch, daß der ach so neue Motor erheblich lahmer als der alte ist.

Zitat:

Original geschrieben von Südschwede



Zitat:

Original geschrieben von Gurkengraeber



Bin echt gespannt auf die ersten Foren User Verbrauchstests.
Dito, denn die Papierwerte sagen gar nichts aus. Die bescheren uns lediglich durch praxisfremd herbeigeprüfte Co2-Werte eine niedrige Steuereinstufung. Ich habe mich immer an Praxisverbräuchen bei Spritmonitor oder eigenem Verbrauch mit dem entsprechenden Kandidaten auf einer ausgedehnten Probefahrt orientiert. Wenn der neue Diesel im V70 mit 8-Gang-Automatik in der Praxis bei meinem Fahrprofil tatsächlich 0,75-1,0 Liter weniger frißt als mein 2,4 D mit 6-Gang GT, dann geht das für mich in Ordnung, wenn der Motor zudem noch laufruhig und durchzugsstark ist. Was bleibt denn sonst noch übrig? Ein 4-zylindriger BMW 520d Touring, ein E220 CDI T-Modell mit ebenfalls 4 Pötten oder ein A6 Avant 2,0 TDI. Seltsamerweise sind das die meistverkauften Motoren in den Baureihen. Bei den Benzinern das gleiche Spiel. Bis +/- 250 PS nur noch aufgeblasene 4-Zylinder. Kehrt man Volvo den Rücken, muß man deutlich mehr als 10.000 Euro in die Hand nehmen, um woanders 6 oder 8 Pötte zu bekommen.

Hallo,

Du bekommst bei Audi schon noch relativ schwache 6Zylinder. Betonung liegt auf noch und billig sind die halt auch nicht. Ansonsten geht es bei ca. 250 PS los mit 6 Zylinder.
1970 rum waren es noch ca. 100PS, so ändern sich halt die Zeiten

Gruß

Wusler

Ja, der 3,0 TDI mit 204 PS, aber den kauft kaum jemand, da er nur unwesentlich besser läuft als der 2,0 TDI, aber deutlich mehr kostet.

Zitat:

Original geschrieben von Südschwede


Ja, der 3,0 TDI mit 204 PS, aber den kauft kaum jemand, da er nur unwesentlich besser läuft als der 2,0 TDI, aber deutlich mehr kostet.

Ah, ein Wissender ...

... mir fallen aus dem Stehgreif min. 3 Leute ein, die vorher BMW und Mercedes fuhren, 150KW in der Dienstwagenrichtlinie stehen haben und nun exakt diesen 3.0TDi fahren, da es der letzte 150KW 6-Ender am Markt ist. Genauso übrigens wie der 2.8FSI.

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Zitat:

Original geschrieben von stelen


Wieso "V-Max-Diskussions-Unterbindungs-PDFs", die machen es doch nur noch schlimmer, zeigen sie doch, daß der ach so neue Motor erheblich lahmer als der alte ist.

Hallo,

schätze die sind wieder begrenzt. Das ist doch schon bisher so bei Volvo.

Grüße

clubscher

Zitat:

Original geschrieben von Südschwede


Ja, der 3,0 TDI mit 204 PS, aber den kauft kaum jemand, da er nur unwesentlich besser läuft als der 2,0 TDI, aber deutlich mehr kostet.

Hallo,

da geht es nicht um besser laufen sondern einen Antriebskomfort zu haben. Besser kann er gar nicht gehen wegen dem Mehrgewicht. Was Stelen geschrieben hat stimmt absolut die Teile verkaufen sich nicht schlecht aber Verbrauch und Leistung geht mit 4 Zyl einfach besser

Gruß

Wusler

Volvo wird sich mit der Kastration der leistungsstärksten Motoren auf eine Vmax von 230 km/h sicherlich keinen Gefallen tun. Ein S80 soll immerhin gegen einen A6 oder 5er BMW platziert werden, die in dem Motorleistungsbereich bzw. sogar darunter eben bis 250 km/h rennen können. Wobei aus den PDFs noch nicht klar wird, ob Volvo bei seinen größten Baureihen (V70,S80, XC90) nicht doch anders an die maximale Leistung herangeht. Es ist allerdings richtig, dass die Anzahl der Käufer, die das interessiert, überschaubar ist.

So nebensächlich und unvernünftig diese fehlenden 20 km/h auch sind, sie werden bei bestimmten Käufern eine Rolle spielen. Das ist auch eine Sache des Prestiges. Und jetzt soll mir keiner mit der Volvobrille kommen, dass Volvo-Fahrer grundsätzlich Zeitgenossen sind, die sich nicht an die 200 km/h - Grenze trauen. Dann würde es mit Sicherheit keine T6-Fahrer in diesem Forum geben.

Auch ich fahre meinen D5 AWD bei Gelegenheit mit 225 km/h und die Möglichkeiten gibt es auf deutschen Autobahnen zu diversen Uhrzeiten und an diversen Tagen durchaus. Warum? Weil es mir Spaß macht.

Ich für meinen Teil warte mal entspannt ab, was da noch so kommen wird. Ich gehöre zu der seltenen Spezies von Autofahrern, die ihre Autos tatsächlich mehr als 10 Jahre fahren und ich denke, da bin ich mit dem altbewährten D5 erst einmal zuverlässig aufgestellt.
Vielleicht möchte Volvo in Zukunft auch seinen Tunern Polestar / Heico etwas mehr Spielraum lassen, so dass die dann eine Vmax - Erhöhung auf 250 km/h verkaufen können oder Elektrifizierungen wie Schwungrad und Co werden mit einer erhöhten Vmax verkauft.

Es bleibt spannend!

Zitat:

Original geschrieben von stelen



Zitat:

Original geschrieben von Südschwede


Ja, der 3,0 TDI mit 204 PS, aber den kauft kaum jemand, da er nur unwesentlich besser läuft als der 2,0 TDI, aber deutlich mehr kostet.
Ah, ein Wissender ...

... mir fallen aus dem Stehgreif min. 3 Leute ein, die vorher BMW und Mercedes fuhren, 150KW in der Dienstwagenrichtlinie stehen haben und nun exakt diesen 3.0TDi fahren, da es der letzte 150KW 6-Ender am Markt ist. Genauso übrigens wie der 2.8FSI.

Diese Information entnahm ich einer Kaufberatung zum A6 in einer Auto-Zeitung. Dort war der Verkaufsanteil der Ausstattungslinien und der Motoren grafisch dargestellt. Der 3,0 TDI mit 204 PS war der mit dem kleinsten Anteil, der 2,0 TDI der meistverkaufte. Die Käufer/Leaser nehmen wohl lieber gleich den 245 PS-3,0er, der auch auf einen ansehnlichen Anteil kam. Der mit 313 PS war noch nicht in der Statistik genannt. Mag sein, dass es nur beim A6 so ist/war und der A4 einen höheren Verkaufsanteil des 204 PS-3,0 TDI hat. Eine komfortable Antriebsquelle mit gesundem Hubraum-/Leistungsverhältnis ist er sicher.

Hallo,

ich habe am Motor meines S60 II T4 eigentlich nichts auszusetzen. Ganz im Gegenteil: Er hat mehr "Dampf" auf den ersten 200 mtr. zu bieten, als mein alter S60 mit 5 Zylindern u. 170 PS.

Einiziger Nachteil ist der "mickrige" Sound des Motor.

Gruß, Euer Gunther

Zitat:

Original geschrieben von Der_neue_Volvofan


Volvo wird sich mit der Kastration der leistungsstärksten Motoren auf eine Vmax von 230 km/h sicherlich keinen Gefallen tun. Ein S80 soll immerhin gegen einen A6 oder 5er BMW platziert werden, die in dem Motorleistungsbereich bzw. sogar darunter eben bis 250 km/h rennen können. Wobei aus den PDFs noch nicht klar wird, ob Volvo bei seinen größten Baureihen (V70,S80, XC90) nicht doch anders an die maximale Leistung herangeht. Es ist allerdings richtig, dass die Anzahl der Käufer, die das interessiert, überschaubar ist.

So nebensächlich und unvernünftig diese fehlenden 20 km/h auch sind, sie werden bei bestimmten Käufern eine Rolle spielen. Das ist auch eine Sache des Prestiges. Und jetzt soll mir keiner mit der Volvobrille kommen, dass Volvo-Fahrer grundsätzlich Zeitgenossen sind, die sich nicht an die 200 km/h - Grenze trauen. Dann würde es mit Sicherheit keine T6-Fahrer in diesem Forum geben.

Auch ich fahre meinen D5 AWD bei Gelegenheit mit 225 km/h und die Möglichkeiten gibt es auf deutschen Autobahnen zu diversen Uhrzeiten und an diversen Tagen durchaus. Warum? Weil es mir Spaß macht.

Ich für meinen Teil warte mal entspannt ab, was da noch so kommen wird. Ich gehöre zu der seltenen Spezies von Autofahrern, die ihre Autos tatsächlich mehr als 10 Jahre fahren und ich denke, da bin ich mit dem altbewährten D5 erst einmal zuverlässig aufgestellt.
Vielleicht möchte Volvo in Zukunft auch seinen Tunern Polestar / Heico etwas mehr Spielraum lassen, so dass die dann eine Vmax - Erhöhung auf 250 km/h verkaufen können oder Elektrifizierungen wie Schwungrad und Co werden mit einer erhöhten Vmax verkauft.

Es bleibt spannend!

Auf wie vielen Märkten ist die Vmax von 250 km/h ein echtes Verkaufsargument? Volvo wird wohl kaum so tollkühn sein, zu glauben, in Deutschland den Platzhirschen so viele Marktanteile abnehmen zu können, dass es sich lohnt, speziell für unseren Markt für viel Geld PS-Protze zu produzieren, um es Audi, BMW oder Mercedes gleich zu tun. Auch die verkaufen von ihren Spitzenmodellen nur wenige Exemplare, der Dienstwagenfahrer mit seinem 2.0-was-weiß-ich-was-Brot-und-Butter-Leasing-Auto mag ein wenig von der Sonne der S-, M- oder AMG-Versionen beschienen werden, das wars dann aber auch. Diese Stangen-Ware rennt auch keine 250 km/h. Der deutsche Automarkt ist sicher auch als Referenzmarkt wichtig, aber eben nicht der Nabel der Autowelt. Auch wenn es sicherlich auch Volvo-Fans gibt, die gerne schnell fahren, so glaube ich aus eigener Anschauung behaupten zu können, dass das nicht die Hauptzielgruppe ist. Auch unter Berücksichtigung der absolut gesehen bescheidenen Gesamtzahlen kommt es höchst selten vor, dass ein Volvo auf der Autobahn an mir vorbeigeflogen kommt (und das liegt sicher nicht daran, dass ich immer links oder mit Ziegelstein auf dem Gaspedal unterwegs bin 😁) Wie weiland Rolls-Royce sollte auch ein Volvo "ausreichend" motorisiert sein, das Gesamtkonzept muss stimmen. Volvo hat derzeit auch andere Sorgen, als "Orchideen" für einen Nischenmarkt zu prozieren. Wer mehr braucht, kann sich ja bei Heico oder Polestar "Nachschlag" holen. Und der T6 ist ja nun auch kein Schleicher.

Grüße vom Ostelch

Moin Ostelch!

Zitat:

Original geschrieben von Ostelch


Volvo wird wohl kaum so tollkühn sein, zu glauben, in Deutschland den Platzhirschen so viele Marktanteile abnehmen zu können, dass es sich lohnt, speziell für unseren Markt für viel Geld PS-Protze zu produzieren, um es Audi, BMW oder Mercedes gleich zu tun.

Hier geht es ja eher darum, warum der neue VEA T6 auf 230 km/h begrenzt wird. Ohne Begrenzung würde er - gerade mit seinem fein abgestuften 8 Gang Getriebe - sicherlich 250 km/h schaffen, wenn der T6 AWD das tut. Insofern geht es nicht darum, spezielle PS-Protze noch entwickeln zu müssen.

Der Grund für die Begrenzung ist mir auch unklar; im schwedischen Jagrullar-Forum wurde gemutmaßt, dass man günstigere und komfortablere Reifen aufziehen möchte, die nicht für 250 km/h zugelassen sind. So richtig plausibel scheint mir das aber nicht. Ich kann mir vorstellen, dass man die Begrenzung später mal (für den deutschen Markt?) aufhebt - ist aber natürlich alles Spekulation.

Viele Grüße,
Oliver

Zitat:

Original geschrieben von omi_hh


Moin Ostelch!

Zitat:

Original geschrieben von omi_hh



Zitat:

Original geschrieben von Ostelch


Volvo wird wohl kaum so tollkühn sein, zu glauben, in Deutschland den Platzhirschen so viele Marktanteile abnehmen zu können, dass es sich lohnt, speziell für unseren Markt für viel Geld PS-Protze zu produzieren, um es Audi, BMW oder Mercedes gleich zu tun.
Hier geht es ja eher darum, warum der neue VEA T6 auf 230 km/h begrenzt wird. Ohne Begrenzung würde er - gerade mit seinem fein abgestuften 8 Gang Getriebe - sicherlich 250 km/h schaffen, wenn der T6 AWD das tut. Insofern geht es nicht darum, spezielle PS-Protze noch entwickeln zu müssen.
Der Grund für die Begrenzung ist mir auch unklar; im schwedischen Jagrullar-Forum wurde gemutmaßt, dass man günstigere und komfortablere Reifen aufziehen möchte, die nicht für 250 km/h zugelassen sind. So richtig plausibel scheint mir das aber nicht. Ich kann mir vorstellen, dass man die Begrenzung später mal (für den deutschen Markt?) aufhebt - ist aber natürlich alles Spekulation.

Viele Grüße,
Oliver

Die werkseitige Vmax-Begrenzung ist ein merkwürdiges Kapitel. Die (Kosten der) Reifen mögen ein Grund sein. Aber die Preise der Werksausstattung dürften sich wohl nicht so gravierend unterscheiden, dass das ein Argument wäre. Es geht ja auch bei Volvo anders. Mein T5 ist ein ehemaliger Volvo-Dienstwagen und hat keine Vmax-Begrenzung. In den Papieren stehen aber auch "nur" die serienmäßigen 243 km/h als Höchstgeschwindigkeit. Ob ein Auto nun 230 oder 250 Km/h schaffen kann, macht den Kohl ja auch aus dem Blickwinkel der Verkehrssicherheit nicht mehr fett. Auch 230 km/h sind bei dichtem Verkehr zu viel. 250 km/h bei leerer Autobahn und verantwortungsvollem Fahrstil nicht. Nun ist die 250 km/h-Grenze, der sich viele Autohersteller freiwillig unterwerfen, ja auch völlig willkürlich. Vielleicht sind die 230 km/h eben auch nur eine weitere "Schrulle" von Volvo. Wenn die anderen 250 nehmen, nehmen wir eben 230. Den wahren Grund kennt man aber nur bei Volvo - und den wird man uns nicht verraten. 🙁

Mich stört das nun nicht so, weil ich auf die paar Minuten, die man schneller als 230 km/h fahren könnte und dürfte gerne verzichte.

Grüße vom Ostelch

hallo,

um auch mal meinen senf dazuzugeben: bei den autos ist es wie bei allen anderen dingen auch.

- man braucht keine 250 ps, 230 reichen auch aus
- man braucht nicht 25 mpixel bei einer digicam, 23 reichen auch aus
- man braucht nicht 25 gänge beim mountainbike, 23 reichen auch aus
- man braucht keine 2,5 ghz cpu, 2,3 reichen auch aus
- man braucht kein tv mit 250 cm display, 230 reichen auch aus
- etc. etc.

und trotzdem wählt man eher die höhere stufe. vielleicht liegt es in der natur des menschen, auch wenn dies nicht rational/vernünftig ist. in diesem - vom marketing getriebenen wettbewerb - sollte volvo sich nicht negativ positionieren. man merkt schon an den reaktionen mancher user, diese wünschten sich mehr. ich könnte wetten, dass wenn die motoren 250 km/h geschafft hätten, sich keiner beschwert hätte, dass es zu viel ist und man die autos einbremsen sollte.

um zum thema zu schwenken: kann es sein, dass die neue automatik (momentan) nur fwd unterstützt?

Sagen wir es so - auch wenn Volvo das wohl nicht so sieht.
Aus rein marketingtechnischen Gründen ist es immer gut noch was höheres in der Hinterhand zu haben, auch wenn es vielleicht wenig verkauft wird.
Warum nicht für zu viel Geld nen T6 / D6 ohne Hybrid draufsetzen, der vllt. 250 schafft, aber zu teuer ist damit ihn wer kauft? Oder einfach mal nen D5 / T5 Polestar offensiv drüber setzen mit paar Extras der die 250 rennt so wie BMW mit der M-Schiene oder Mercedes mit AMG?
Würde in jedem Fall den Verkäufen von Volvo eher gut tun als schaden.

Zitat:

Original geschrieben von ceusername



um zum thema zu schwenken: kann es sein, dass die neue automatik (momentan) nur fwd unterstützt?

Bitte NICHT vergessen!!!! VOLVO baut in 2014 100.000 neue Motore!!!! (man will >400.000 Autos verkaufen) Von daher sehe ich das bisherige Angebot als eine Art "Testballon" an.

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