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Mythos des ausgesperrten Fahrers

Themenstarteram 26. Oktober 2021 um 18:31

Moin,

das Thema beschäftigt mich immer wieder mal.

Früher war vieles einfacher. Das Auto wurde rein mechanisch mit dem Schlüssel geöffnet und verschlossen und dann war es auch auf bzw. zu.

Inzwischen gibt es das kaum noch. Mindestens die Fernbedienung am Schlüssel ist serienmäßig, vielfach auch das automatsiche ver- und entriegeln ohne Zutun des Fahrers.

Seitdem der Schließprozess nicht mehr mechanisch sondern elektrisch ist, hört man immer mal wieder die Warnung, den Schlüssel nicht im Fahrzeug zu lassen und von außen die Türen zu schließen. Das Fahrzeug könnte ungewollt verriegeln und der Schlüssel ist dann drinnen. Noch blöder ist nur, wenn noch der Motor läuft....

Bei mir kommt es öfter mal vor, dass ich das Auto abstelle, den Schlüssel stecken lasse und die Tür von aussen schließe. Auch dass dabei der Motor läuft kommt vor, wenn man schnell was in den Briefkasten werfen will z.B.

Probleme hatte ich dabei nie. Allerdings achte ich schon darauf, dass ich sowas nicht im Urlaub mache, wo ich weit weg vom Zweitschlüssel bin oder aus anderen gründen keinen schnellen Zugriff darauf habe.

Wie sieht das bei euch aus? Hat euer Auto mal ungewollt in so eienr Situation verriegelt? Oder kennt ihr jemanden, dem das passiert ist?

Oder handelt es sich da eher um eine Legende, die irgendjemand mal erzählt hat, aber technisch eigentlich gar nicht möglich ist?

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69 Antworten

Bei Opel ging das auch. Knopf drücken und dann den Griff ziehen, dann geht er runter.

Zitat:

@Go}][{esZorN schrieb am 28. Oktober 2021 um 17:02:52 Uhr:

Bei Opel ging das auch. Knopf drücken und dann den Griff ziehen, dann geht er runter.

Wollte ich auch gerade schreiben, das ging, denke ich, bei den meisten 80/90er-Jahre-Autos ohne ZV.

Gruß Metalhead

Themenstarteram 28. Oktober 2021 um 17:13

Stimmt, kann auch sein, dass das bei meinem Vater schon beim Kadett war (60er Jahre allerdings).

Wie kann man nur einen derartigen hype über ein problem machen, das eigentliche ch gar nicht existiert? Ein schlüssel lässt sich aussen am Fahrzeug immer irgendwo sicher verstecken. siehe meine erste antwort

Haben wir zur Kenntnis genommen, anders als du anscheinend der Hinweis auf Probleme mit der Versicherung, die aus diesem tollen Tipp resultieren können.

Von wegen "Mythos" -

Polo 9N, baujahr 2004 - aus nicht nachvollziehbaren Gründen sperrt er sogar zu wenn der Schlüssel im Schloss steckt und der Motor läuft.

Batterie gewechselt, 2. Schlüssel ausprobiert - immer gleich. Nicht reproduzierbar - manchmal 2 Wochen nichts, dann wieder 3 mal in einer Stunde.

Nur beim Fahren, da hat er noch nicht verriegelt.

Für mich: Schlüssel nicht im Auto lassen und Tür zu. Entweder Tür, Fenster offen oder Schlüssel mitnehmen.

Früher ließ ich den Schlüssel einfach stecken in der Garage über Nacht - das mach ich jetzt nicht mehr :p

Themenstarteram 28. Oktober 2021 um 20:57

Wobei es in der Garage ja noch harmlos ist. Da wird ja ein Ersatzschlüssel in greifbarer Nähe sein.

Zitat:

@bimota schrieb am 28. Oktober 2021 um 20:38:39 Uhr:

Früher ließ ich den Schlüssel einfach stecken in der Garage über Nacht - das mach ich jetzt nicht mehr :p

Das hab ich auch immer gemacht, weil Garage im Haus. Dann kriegte ich vorletzten Winter einen Polo 6R, Bj. 12. Fünf Tage nicht gefahren, Batterie leer. Händler angerufen, neue Batterie bekommen. Wieder ein paar Tage stehen lassen, Batterie erneut leer. Händler angerufen, Vermutung heimlicher Verbraucher. Durchgemessen, nichts. Dann fragte er, wo sich denn über der Nacht der Schlüssel befinde? Ich: Na, im Schloss, Auto steht ja im Haus.

Anschließend bekam ich eine Nachschulung hinsichtlich moderner Fahrzeugelektronik. Denn nicht nur bei VW ist es wohl so, dass sich die diversen Steuergeräte nicht schlafenlegen, so lange der Schlüssel noch steckt. Und in wenigen Tagen die Batterie leerlutschen. Natürlich ohne Zündung! Erst, wenn der abgezogen und das Auto verschlossen ist, begeben sich alle zur Ruhe.

Ob man wirklich unbedingt abschließen muss, hab ich nicht weiter ausprobiert, das Auto wurde wenig später sowieso gewandelt. Aber beim Mercedes W203, BMW E36 und auch beim 2007er BMW E87 steckten die Schlüssel immer im Schloss bzw. in dem Schacht, bei Motorradwetter mitunter wochenlang. Nur bei den früheren Toyota Priussen und dem jetzigen BMW F21 nehme ich den Schlüssel immer mit raus, wg. Keyless Go.

Themenstarteram 28. Oktober 2021 um 21:13

Ich schließe mein Auto zuhause nie ab. Auch bei längerer Standzeit gab das nie Probleme mit der Batterie.

Aber solange der Schlüssel drinsteckt, bleibt auch die Innenbeleuchtung an, wenn eine Tür auf ist (sonst geht sie nach 15 Minuten etwa aus). Also irgendein Kontakt zur Bordelektronik muß da noch bestehen.

Auch würde das Fahrlicht anbleiben, wenn man es nicht ausschaltet. Zieht man den Schlüssel ab, geht auch das Abblendlicht aus, egal wie der Schalter steht.

Zitat:

@Hinnerk1963 schrieb am 28. Oktober 2021 um 21:10:26 Uhr:

 

.... Denn nicht nur bei VW ist es wohl so, dass sich die diversen Steuergeräte nicht schlafenlegen, so lange der Schlüssel noch steckt. ...

Ja, beim Phaeton ist es tatsächlich so, dass viele Steuergeräte nicht abschalten wenn man nicht abschließt.

Aber mein Polo ist Baujahr 2004! Da ist nicht viel mit Steuergeräten.

Es ist aber auch egal - da das ja nicht ursächlich für das Abschließen ohne Eingabe vom User ist.

Batterie war auch noch nie leer.

Es muss an den Schlüsseln liegen. Vielleicht sind die Federn vom Schlüssel ausgeleiert oder die Kontakte korrodiert, dass sie ab und zu einen Impuls weitergeben.

Wobei dann immer noch das Problem besteht, dass er auch verschließt wenn der Schlüssel im Auto ist.

Im Schlüssel sitzt ein Transponder für die Wegfahrsperre. Solange der sich in der Nähe der Ringantenne befindet, glauben die Steuergeräte, dass es gleich losgeht. Früher schalteten die dann nach wenigen Minuten ab, bei neueren Modellen offenbar nicht mehr.

@schreyhalz

Glaube ich so nicht. Einmal ziehen geht der Knopf hoch, beim 2. ziehen am Hebel geht die Tür auf und die Alarmsirene röhrt, auch bei leerer Komfortbatterie, da eigener Akku. Auch sehr ungewöhnlich das die vordere Batterie für den Motorstart auch leer war. Diese wird bei Totalausfall zur Stützung herangezogen, bei abgeschalteten Komforfunktionen. Da kann man aber immer noch das Auto öffnen und schließen.

Warum macht man den Motor aus, wenn das Auto dich warnt?

Warum keine Ladegeräte bei langen Stillstand?

Ich denke du hast kein 2. mal am Griff (bei vielen Autos Standard, wenn verriegelt) gezogen oder nettes Märchen.

Ja so muss es gewesen sein, nur verwunderlich, dass es geht. Beim Öffnen der Fahrertür z.B. während man rückwärts eng parkt haute das Teil widerrum die Parkstellung ins Getriebe.

Zitat:

@autobilder schrieb am 27. Oktober 2021 um 14:07:41 Uhr:

Zitat:

@benprettig schrieb am 27. Oktober 2021 um 09:20:16 Uhr:

Ich habe einmal verblüfft festgestellt, dass an meinem verriegelten 7er F01 Bj. 2011 der Motor lief, als ich zum Auto zurückkehrte. Wagen hatte KEINEN Komfortzugang.

Mein E91 hat auch kein Keyless.

Wenn ich den Motorausschalte, Schlüssel aus dem Schloss nehme und dann innerhalb einiger Sekunden wieder den Startknopf drücke, startet der Motor auch schlüssellos. Aussteigen und über FFB verriegeln mit laufendem Motor geht dann auch.

Vielleicht ist das bei dir unbewusst auch so irgendwie passiert?

Für mich ist jedenfalls Standard, das bei weiten Fahrten 2 Schlüssel dabei sind. Bei einem Halt und Motor laufen lassen, z.B. Briefkasten, Tür auf lassen. Man weiß ja nie. Und für den Fall der Fälle mal informieren welche Glasscheibe die günstigste ist am Fahrzeug.

Zitat:

@bimota schrieb am 28. Oktober 2021 um 20:38:39 Uhr:

Früher ließ ich den Schlüssel einfach stecken in der Garage über Nacht - das mach ich jetzt nicht mehr :p

Hat dir etwa deine Versicherung ins Gewissen geredet ...? :D ;)

Moin Moin !

Zitat:

@schreyhalz

Glaube ich so nicht.

Dein Problem!

Zitat:

Warum macht man den Motor aus, wenn das Auto dich warnt?

Weil ich üblicherweise immer den Motor ausmache, wenn ich ein Fzg abstelle

Zitat:

Warum keine Ladegeräte bei langen Stillstand?

Das Fzg war mit diversen elektrischen Problemen in Zahlung genommen worden , denen von Zeit zu Zeit, bei sonstigem Leerlauf , auf den Grund gegangen werden sollte. Den Mitarbeitern war bekannt, dass man das Fzg nur von aussen öffnen konnte , weswegen es in der Halle auch mit offenem Fenster stand. Mein Fehler war einfach , das Fenster zu schliessen , bevor ich das Fzg verlassen wollte. Dieses und weitere Probleme bestanden ja schon beim Vorbesitzer , der das Fzg regelmässig fuhr, also kann eine leere Batterie (oder beide) gar nicht die Ursache gewesen sein. Und nein , es war nicht möglich , durch mehrfaches Ziehen die Fahrertür zu öffnen , das habe ich natürlich mehrfach versucht , Zeit hatte ich ja........ Die Beifahrertür habe ich nicht versucht , weil das sinnlos gewesen wäre, da hatte ich dicht am Grundstückszaun eingeparkt.

MfG Volker

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