Motorschaden 328i bei ca. 90tkm

BMW 3er F30

Moin zusammen,

nachdem meine Karre ploetzlich komische Pfeiffgeraeusche aus Richtung Motorraum von sich gegeben hatte, brachte ich sie in die Werkstatt meines Vertrauens.

Eine Woche spaeter kam dann die Diagnose - Motor tot!

Ist wohl auf nen Materialfehler zurueckzufuehren, laut Servicemitarbeiter..."muss wohl ein Montagsfahrzeug gewesen sein"

Grundsaetzlich ist´s mir relativ egal, dass die Karre nun n neues "Herz" bekommt, allerdings finde ich es doch erstaunlich, dass der Motor nicht einmal 100tkm gehalten hat.
Bin zwar sehr oft und auch ueber laengere Zeit mit hohen Drehzahlen in Vmax Bereich unterwegs gewesen, allerdings wurde das Auto a) die ersten 3000km nicht ueber 3000 U/min bewegt und b) bei jeder Fahrt erst einmal langsam auf Betriebstemperatur gebracht, bevor die Vmax-Orgien losgingen.

Hat jemand von euch aehnliche Erfahrungen gemacht??
Das Auto ist von 03.2012.

Danke und Gruss,
martin

Beste Antwort im Thema

Erst einmal frohe Weihnachten an die BMW-Gemeinde.

Ursache des Motorschadens ist die Kurbelwelle...die hat sich wohl um n paar Millimeter verzogen (?) und daher dann auch die SChleifgeraeusche.

Noch kurz zur Klarstellung.
Ja, 90tkm in 1,5 Jahren sind viel...wenn man mit seiner Karre mehrfach quer durch Europa tingelt kommt jedoch schnell einiges zusammen.
Und ja, wenn die Bahn frei ist, fahre ich auch gerne ueber laengere Strecke Vmax; warum auch nicht.
Das ist aber meiner Meinung nach weit entfernt von Parallelen bzgl. "Renneinsatz", "Rennmotor" oder "viel heizen"....

Bei anderen Modellen anderer Hersteller hatte ich auch keine Motorprobleme bei aehnlicher Fahrweise. Und gerade ein BMW Aggregat sollte dieses problemlos meistern koennen.

Da ich jedoch anscheinend tatsaechlich der einzige mit solch einem Problem bin, wird mein unfaehiger BMW-Haendler wohl mit seiner Vermutung REcht behalten, dass es sich schlicht um einen Materialfehler bzw Montagsauto handelt.

Das unfaehig deshalb, da BMW erst die Inspektion an dem defekten Motor gemacht hat, um dann im Nachhinein festzustellen, dass der Motor ausgetauscht werden muss!

Das ist nur ein Punkt, der mir meine Weihnachtsfeiertage gerade n bissel "getruebt" haben....werde aber mal separat n Thema bzgl Service bei BMW aufmachen, nachdem ich meinen Wagen wieder habe und - mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlich - feststellen werde, dass BMW wieder etwas vergessen hat.

Sobald ich die detaillierte Fehlerbeschreibung von BMW habe, werde ich es euch wissen lassen.

In diesem Sinne!
Tschuess

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Na ja ein Mazda als Außendienst Fahrzeug wäre auch etwas peinlich , also lass die Karre mal lieber in Öpps seine Hände 🙂)

Zitat:

Original geschrieben von dieselschwabe


ich dachte der F3x hätte generell eine elektrische Kühlmittelpumpe ?
Ob die z.b. bei Start/Stop wirklich weiterläuft weiß ich allerdings nicht.

Wenigstens kann ich erwarten, dass beim ersten Ampelstopp nach der flotten AB-Fahrt nicht gleich der Motor ausgeht - Kühlmittelpumpe hin oder her.

Zitat:

Original geschrieben von Felux


Naja die Kurbelwelle ist ja ein zentrales Element des Motors oder?😉

Die Kurbelwelle befindet sich im Motorgehäuse. Ich tendiere nicht dazu alles was sich im Motorgehäuse befindet als Entität Motor anzusehen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kurbelwelle

Zitat:

Original geschrieben von gilu4



Zitat:

Original geschrieben von Felux


Naja die Kurbelwelle ist ja ein zentrales Element des Motors oder?😉
Die Kurbelwelle befindet sich im Motorgehäuse. Ich tendiere nicht dazu alles was sich im Motorgehäuse befindet als Entität Motor anzusehen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kurbelwelle

Du hast deinen eigenen Link nicht verstanden.

Die Kurbelwelle ist ein funktional-zentrales Element im Motor.

Sie ist nicht nur zufällig ins Motorgehäuse gerutscht, weil gerade dort Platz war.

Vergleichbar mit einer Getriebewelle, die die Antriebskraft im Getriebe weiterleitet.

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Zitat:

Original geschrieben von Leo320d



Zitat:

Original geschrieben von manlioncity


Wohl zuviel geheizt? Wie schafft man das in 2 Jahren 90 000 km zu fahren . Mein Mazda ist 9,5 Jahre alt mit weniger als 70 000.
Wenn Du allein 50km von Deiner Arbeitsstelle entfernt wohnst und an 220 Arbeitstagen unterwegs bist, hast Du schon 22.000 km auf dem Buckel bei Hin- und Rückfahrt + Außendienst oder selbst mit Privatfahrten kommen schnell paar 10.000ender drauf. Bin selber im Außendienst. 40/50 Tsd. im Jahr sind da normal.

Ich bin knappe drei Jahre als externer Berater tagtäglich ca. 110km (fast nur Autobahn) einfache Strecke gefahren, sicherlich mind. 240 tage pro Jahr. Da waren in Summe mit ein paar Privatfahrten bei dem Dienstwagen auch 60-65tkm / Jahr normal.

Frohes neues Jahr zusammen.

Kuzes Update: Meine Karre ist nach knapp einem Monat immer noch bei BMW..zumindest haben sie´s mittlerweile mal geschafft, den neuen Motor einzubauen und probezufahren.

Habe drum gebeten, mir eine detaillierte Fehlerbeschreibung mit moeglichen Ursachen schriftlich zukommen zu lassen; werde hier posten, sobald ich die Antwort bekommen habe.

Und noch eines zum Thema 90tkm in 1,5 Jahren:
ca. 2/3 der gefahrenen Kilometer kommen durch Privatfahrten.
Wenn ich ein paar Male im Jahr meine Familie in Mazedonien besuche, darueber hinaus noch die Urlaube/Wochenendtrips nach Barcelona, Paris, Stockholm, etc. mit Wagen anstatt mit dem Flieger zuruecklege, dann stehen 90tkm wirklich schnell auf der Uhr.

Es macht halt einfach Spass mit der Karre viel und lange Strecken zu fahren 🙂
Das einzige, was wirklich nervt, sind die Zwangsstopps an der Tankstelle aufgrund des "etwas" hoeheren Verbrauchs bei hohen Geschwindigkeiten...

Ich denke, dass eine Spannung im Material der Kurbelwelle vorlag, die sich gelöst hat. Wenn die Kurbelwelle auch nur in einer minimal veränderten Lage arbeitet, geht gar nichts mehr.

Zitat:

Original geschrieben von Sevo-G


Ich denke, dass eine Spannung im Material der Kurbelwelle vorlag, die sich gelöst hat. Wenn die Kurbelwelle auch nur in einer minimal veränderten Lage arbeitet, geht gar nichts mehr.

Gelöst hat sich die Spannung vermutlich nicht, sonst wär es an irgend ner Stelle höchstwahrscheinlich zu einer Rissbildung und damit bei der beschriebenen hohen Beanspruchung durch häufige Volllast zu einem katastrophalen Versagen gekommen.

Ich hab da so ne Vermutung, dass es ein schleichender Schaden durch thermische Verspannung sein könnte...is zwar eh jetzt alles Spekulation, aber was solls...für ne genaue Diagnose müsste man sich die schadhafte Welle mal angucken.

Wenn er viel im Ausland unterwegs war...u.a. Mazedonien, ist es durchaus möglich, dass er auch mal Sprit bekommen hat der nicht so ganz den Vorgaben nach DIN EN 228 entsprach (ROZ 95/MOZ 85)... bei der geschilderten Fahrweise (unter Last/Drehzahl) ist die MOZ deutlich wichtiger als die ROZ. Wenn durch relativ schlechte MOZ des Sprits der Motor bei hoher Drehzahl und unter Last klopft (was man nicht unbedingt im Auto hören muss aufgrund der hohen Frequenz), leiden in aller erster Linie die Pleuellager...genauer gesagt das Lagermetall des Gleitlagers in den Halbschalen. Auf Dauer vergrößert sich das Lagerspiel und die Schmierung wird durxch den ungleichmäßigen Ölfilm schlechter. Schlechtere Schmierung heißt mehr Reibung; mehr Reibung heißt mehr Hitze. Wenn die Pleuelaufnahmen der Kurbelwelle zu heiß werden, verspannt sich wie Welle thermisch. Dadurch verziehen sich die Passungen in den Lagern und im schlimmsten Fall läuft sie irgendwo an.
Das wars dann. Anlaufstellen würde man an Riefen erkennen. Thermisch überlastete Pleuelaufnahmen zuerst an Ölkohle-Ablagerungen und wenns richtig schlimm war an Anlassfarben.

Anyway...hin ist hin und futsch ist futsch...sei froh dass du ein Austauschaggregat bekommst

Fazit:
Ich würde mit dem neuen Motor jedenfalls im Ausland (auch in z.B. in Spanien) verstärkt auf Spritqualität achten.

Zitat:

Original geschrieben von Dieselmeister86


Wenn er viel im Ausland unterwegs war...u.a. Mazedonien, ist es durchaus möglich, dass er auch mal Sprit bekommen hat der nicht so ganz den Vorgaben nach DIN EN 228 entsprach (ROZ 95/MOZ 85)... bei der geschilderten Fahrweise (unter Last/Drehzahl) ist die MOZ deutlich wichtiger als die ROZ. Wenn durch relativ schlechte MOZ des Sprits der Motor bei hoher Drehzahl und unter Last klopft (was man nicht unbedingt im Auto hören muss aufgrund der hohen Frequenz), leiden in aller erster Linie die Pleuellager...genauer gesagt das Lagermetall des Gleitlagers in den Halbschalen. Auf Dauer vergrößert sich das Lagerspiel und die Schmierung wird durxch den ungleichmäßigen Ölfilm schlechter. Schlechtere Schmierung [....]

Die Benziner haben doch schon seit Jahrzehnten eine Klopfregelung. Da wird dann die Zündung zurück genommen und die Leistung sinkt sogar.

Zitat:

Original geschrieben von Noris123



Die Benziner haben doch schon seit Jahrzehnten eine Klopfregelung. Da wird dann die Zündung zurück genommen und die Leistung sinkt sogar.

Wobei wir wieder bei der Diskussion um Kaisers Bart wären...welcher Otto-Kraftstoff in welchen Ottomotor...

Ganz einfach: der für den er ausgelegt wurde.

Hoch aufgeladene Benzindirekteinspritzer mit mehr als 120 PS/Liter und bis zu 4 verschiedenen lastabhängigen Betriebsmodi im Kennfeld gibt es eben NICHT schon seit Jahrzehnten.

Gegenüber einem 85PS 2Liter Saugmotor mit Saugrohreinspritzung und nem Verdichtungsverhältnis von 8:1 und Freilauf stellt ein aktueller 28i schon höhere Ansprüche an die Kraftstoffbeschaffenheit 😉
Beweis dafür ist die Abschaffung von Normalbenzin, sowie die stetig wachsenden Forderungen der Automobilverbände die normgebundenen Kraftstoffeigenschaften an die Bedürfnisse moderner Motoren anzupassen.

Nicht umsonst steht in jeder Betriebsanleitung dass wenn man mal nicht die Möglichkeit hat guten Kraftstoff zu tanken, a) nur wenig tanken und möglichst bald möglichst viel normgerechten Sprit drauftanken
und b) mit wenig Last und ohne hohe Drehzahl fahren soll.

Richtig, sicherlich gibt es technische Einrichtungen, die einem einen gewissen Spielraum ermöglichen. Zu glauben, dass Maßnahmen wie Klopfregelung den Motorenbetrieb und vor allem den Verschleiß unabhängig von der Kraftstoffqualität machen, ist genau so falsch wie zu glauben im Winter genauso schnell in eine Kurve fahren zu können wie im Sommer, nur weil man ja Allrad hat... sorry, aber wird nicht passieren...

Zitat:

Original geschrieben von Dieselmeister86


Gegenüber einem 85PS 2Liter Saugmotor mit Saugrohreinspritzung und nem Verdichtungsverhältnis von 8:1 und Freilauf stellt ein aktueller 28i schon höhere Ansprüche an die Kraftstoffbeschaffenheit 😉

Auch der 245PS 2-Liter Motor (28i) darf mit ROZ 91, also mit Normalbenzin, betrieben werden, die volle Leistung wird dann natürlich nicht erreicht.

Siehe Kraftstoff:
http://www.treffseiten.de/bmw/info/daten/daten_328i_335i_11_10.pdf

Ist halt alles ne Auslegungsfrage.

Hätte ich trotzdem nicht gedacht...guter Punkt.
Wie schon gesagt...meine Theorie ist reine Spekulation. Muss nich stimmen.
Ohne ne Schadensanlyse am Bauteil is sowieso alles nur Gerede ins Blaue.

328I aus 05/12: Starkes Pfeifen vom Motor ab 1900 U/min bis 3500 U/Min gut hörbar. Werkstatt meint, keine Turbo-Problem, eher Ölpumpe. Gibt es Erfahrungen oder ähnliche Probleme?
Vorgeschichte. Bei 40 TSD km Motorblock getauscht. Kurbelwelle hatte zu viel Spiel in achsialer Richtung. Starkes Sleifgeräusch. Bei jetzt 80 TSD km dieses Pfeifen. Vanos und Ritzel mit Kette für Ölpumpe wurden getauscht. Kein Ergebnis. Was kann es noch sein. Falschluft wird von der Werkstatt ausgeschlossen.

Schalter oder Automatik ?

Zitat:

@Winkell schrieb am 22. Januar 2017 um 20:30:08 Uhr:


Schalter oder Automatik ?

Servus,

das würde mich auch interessieren.

Da Blindspiel berichtet: ".....Kurbelwelle hatte zu viel Spiel in axialer Richtung...." nehme ich stark an, dass es sich um ein Schaltgetriebe handelt, da dieses Problem bei den Automatikfahrzeugen in Verbindung mit dem N20 Motor angeblich nicht auftrat.

Gruß
Heinz

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