Kratzer bei Probefahrt - Kosten gerechtfertigt?

Audi A3 8P

Ich habe bei einer Probefahrt mit einem neuen A3 Cabrio leider einen Kratzer reingemacht beim Fahren in meine Garage (hatte ihn über Nacht).

Klar, dass ich dafür gerade stehe. Ich frage mich jetzt nur, ob der Preis gerechtfertigt ist, den der Audi-Händler verlangt.

Zuerst wollte er die Vollkasko-Selbstbeteiligung in Höhe von 750,- kassieren, weil der Schaden laut Kostenvoranschlag höher sei. Darauf habe ich entgegnet, dass ich nicht bereit bin, den Endkundenpreis zu zahlen, sondern nur den Selbstkostenpreis, denn die brauchen daran ja keinen Gewinn zu machen.

Darauf ging er auf 500,- runter. Der "interne Verrechnungspreis" wäre angeblich sogar 600,-.

Sollte ich ein neues Auto kaufen, würde er mir die Rechnung natürlich im Nachhinein wieder erstatten...

Anbei 2 Bilder. Meines Erachtens ist nur der Lack abgekratzt, aber kein Blechschaden.

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von sidamos77



Zitat:

Original geschrieben von Maggus*D


Geht man damit direkt zum Lackierer wirds um einiges günstiger, das Autohaus lässt gerne machen und verdienen gerne noch was dazu. So ist das halt...
Das war ja das, was ich meinte. Ich bezahle für meinen Fehler, aber das Autohaus muss ja nicht auch noch was dran verdienen.

Da muss ich grade mal aus Prinzip grinsen, denn:

Jedesmal wenn hier irgendjemand jammernd aufläuft um zu erklären das irgendein %&/(§"&$"§! seinen armen Wagen angefahren hat, bekommt er gleich zig Voschläge wie er den Unfallverursacher ausnehmen kann. Da sind sich dann auch immer alle einig, dass der das verdient hat, schließlich ist er Schuld.

Aber wehe dem, der selbst mal den Unfall veursacht, die fühlen sich bei ganz normalen Kosten dann schon ausgenommen.

Aber mal ehrlich, würdet ihr mit eurem neuen Audi auf Vorschlag des Unfallveursachers zum Lackierer gehen, "weil das ja günstiger wäre". Sicher nicht, oder? (Das machen dann immer nur die, die die volle Voranschlagssumme einstreichen und nachher für ein drittel des Peises beim Lackierer auflaufen. Und das ist in meinem Augen Versicherungsbetrug). Jeder möchte doch, dass das ordentlich in der Vertragswerkstatt gemacht wird.

So, wollte ich mal prinzipiell loswerden, weil mir das hier immer wieder auffällt.

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Zitat:

Original geschrieben von Pilzmann


Denke nur beim kauf des autos daran, dass du über einen unfallwagen verhandelst:-)

DAS ist kein Unfallwagen! Dieser Wagen geht aber sowas von ohne Probleme als unfallfrei über die Theke.

Klar es ist ärgerlich, aber die Stelle und der Lack ist schon blöd. Selbst ein Lackdoktor hat da wahrscheinlch Mühe den Farbton zu treffen.

Die Sache ist doch die, wer es kaputt gemacht hat der kommt für den Schaden auf.

Man kann ja sicher fragen ob der Händler beim Preis gnädig ist, aber zu verlangen
dass er den Schaden zum Selbstkostenpreis beseitigt ist schlicht eine Frechheit.

Solche Leute sind die ersten die sich beschweren wenn ihnen solch ein Auto verkauft wird
und sich im Nachhinein herausstellt dass da schon einmal etwas lackiert wurde.

Einfach mal dazu stehen wenn man etwas verbockt hat.
Ich glaube nicht dass man zu einer Probefahrt gezwungen wird. Es geht schliesslich um teure
Autos und nicht um einen Fahrradverleih.

Ein Entgegenkommen seitens des Händlers ist zwar wünschenswert, und sicher auch letztendlich
verkaufsfördernd, aber gleich anzumerken dass man höchstens den Selbstkostenpreis
tragen will ist Dreistigkeit pur.

LG
MC

Zitat:

Original geschrieben von Baart


Klar es ist ärgerlich, aber die Stelle und der Lack ist schon blöd. Selbst ein Lackdoktor hat da wahrscheinlch Mühe den Farbton zu treffen.

Für den Preis kann er den ganzen Kotflügel lackieren.

Zitat:

Original geschrieben von Mission Control


Die Sache ist doch die, wer es kaputt gemacht hat der kommt für den Schaden auf.

Man kann ja sicher fragen ob der Händler beim Preis gnädig ist, aber zu verlangen
dass er den Schaden zum Selbstkostenpreis beseitigt ist schlicht eine Frechheit.

Solche Leute sind die ersten die sich beschweren wenn ihnen solch ein Auto verkauft wird
und sich im Nachhinein herausstellt dass da schon einmal etwas lackiert wurde.

Einfach mal dazu stehen wenn man etwas verbockt hat.
Ich glaube nicht dass man zu einer Probefahrt gezwungen wird. Es geht schliesslich um teure
Autos und nicht um einen Fahrradverleih.

Ein Entgegenkommen seitens des Händlers ist zwar wünschenswert, und sicher auch letztendlich
verkaufsfördernd, aber gleich anzumerken dass man höchstens den Selbstkostenpreis
tragen will ist Dreistigkeit pur.

Jetzt mal langsam. Selbstkostenpreis bedeutet, dass dabei kostendeckend gearbeitet wird, also dem Händler keinerlei Verlust entsteht. Ich habe lediglich verlangt, dass da nicht noch ordentlich Gewinn draufgeschlagen wird.

Und 500 Euro sind für Lackierung ohne ausbeulen oder spachteln ja nicht wenig.

Und bei einem Neuwagen wird ja auch der Farbton keine Probleme machen.

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Zitat:

Original geschrieben von sidamos77


Für den Preis kann er den ganzen Kotflügel lackieren.

Wenn nur dadurch sichergestellt ist dass ein potentieller Kunde das Auto ohne Murren und ohne Hinweis auf "hier wurde aber lackiert" kauft - dann auf jeden Fall!

Der Preis für die Reparatur geht zwar in Ordnung, aber ich finde die Selbstbeteiligung von 750€ in der Versicherung sehr hoch.
Ich habe mal ganz ähnlichen Mist gebaut mit einem Leihwagen - auch scheiß Winkel bei der Einfahrt in die Garage wegen eines Falschparkers.
Ich habe mich damals richtig verkeilt - sah.... scheiße aus!
Habe 350€ für die VollKasko gezahlt und dann war gut.

Zitat:

Original geschrieben von scratch



Zitat:

Original geschrieben von sidamos77


Das war ja das, was ich meinte. Ich bezahle für meinen Fehler, aber das Autohaus muss ja nicht auch noch was dran verdienen.

Da muss ich grade mal aus Prinzip grinsen, denn:

Jedesmal wenn hier irgendjemand jammernd aufläuft um zu erklären das irgendein %&/(§"&$"§! seinen armen Wagen angefahren hat, bekommt er gleich zig Voschläge wie er den Unfallverursacher ausnehmen kann. Da sind sich dann auch immer alle einig, dass der das verdient hat, schließlich ist er Schuld.

Aber wehe dem, der selbst mal den Unfall veursacht, die fühlen sich bei ganz normalen Kosten dann schon ausgenommen.

Aber mal ehrlich, würdet ihr mit eurem neuen Audi auf Vorschlag des Unfallveursachers zum Lackierer gehen, "weil das ja günstiger wäre". Sicher nicht, oder? (Das machen dann immer nur die, die die volle Voranschlagssumme einstreichen und nachher für ein drittel des Peises beim Lackierer auflaufen. Und das ist in meinem Augen Versicherungsbetrug). Jeder möchte doch, dass das ordentlich in der Vertragswerkstatt gemacht wird.

So, wollte ich mal prinzipiell loswerden, weil mir das hier immer wieder auffällt.

Das mit dem Versicherungsbetrug stimmt so nicht. Der Anspruch richtet sich nämlich nach den geschätzte Kosten bei einer Fachwerkstatt (!). Dies ist unabhängig davon, ob man es dort reparieren lässt, anderswo oder auch gar nicht. Du kannst ja auch mit dem Kratzer weiterfahren, dann ist halt der Wert deines Autos (mindestens) um diesen Betrag, den du bei der Werkstatt zahlen müsstest, gemindert.

Folglich ist das auch kein Versicherungsbetrug.

Anders sieht es jedoch bei einem Betroffenen aus, der ne eigene Reparaturwerkstatt unterhält. Der darf nämlich nur seine Selbstkosten (zuzuglück Gemeinkosten, weiß aber net genau was das ist) verlangen und eben nicht die höheren Kosten die er normalerweise in Rechnung stellen kann.
Gibt auch irgendwo n Urteil dazu.
Somit ist der Themensteller gar nicht so unverschämt wie alle meinen. Er will ja für seinen Schaden einstehen, aber halt zu dem richtigen Preis

Grüße

Zitat:

Das mit dem Versicherungsbetrug stimmt so nicht.

Mag sein das das juristisch kein Versicherungsbetrug ist, deswegen habe ich auch "...in meinen Augen..." geschrieben, das bedeutet in etwa "Meiner Meinung nach". 😉

Zum zweiten Teil kann ich nichts sagen, da ich kein Jurist bin und es mir prinzipiell um diese Abzockementalität ging, die manche Leute an den Tag legen.

Zitat:

Original geschrieben von Mission Control


So ein Malör kann natürlich mal passieren.

Ich bin aber der Meinung dass du nicht gerade pfleglich mit dem Cabby umgegangen bist.
Wenn ich den Bremsstaub an den Felgen sehe, dann bist du ganz schön geheizt
für eine so kurze Probefahrt. (Die Autos werden bei Audi immer sauber an den Kunden übergeben)
Da war wohl mehr Racing als Probefahren angesagt.
Mit deinem eigenen Auto wärst du vermutlich sorgfältiger umgegangen.

Echt??

Ist bei uns nicht so. Hatte bis jetzt einige Probewägen, richtig sauber war bisher ein einziger..

GR

versteh schon was du mit dem versicherungsbetrug meinst. einerseits das beste vom besten haben wollen, wenn mans bei den anderen holen kann. aber wenn man selbst mal zahlen soll, dann tuts auch das "billigzeugs".
schon klar.

aber in diesem fall ists ja gar nicht so. er will ja nicht zur billigwerkstatt, sondern einfach nur keinen überflüssigen aufpreis zahlen müssen

Ganz genau.

Wie gesagt, ich will nicht, dass dem Autohaus durch mich irgendein Schaden entsteht. Wenn das gescheit lackiert wird, dann sieht man es nicht und muss es auch nicht sagen, da das ja kein "Unfall" war. So ein Kratzer kann ja auch jederzeit beim Rangieren auf dem Hof entstehen.

Und wenn das Auto mal verkauft wird, ist es ja eh kein "Neuwagen" mehr.

Von daher werde ich ja die geforderten 500,- Euro bezahlen.

Ja, die Selbstbeteiligung kam mir auch hoch vor, aber das habe ich ja vorher unterschrieben. Hätte ich also einen ordentlichen Unfall gebaut, dann wären die auf jeden Fall zu zahlen gewesen.

Zitat:

Original geschrieben von sidamos77



Zitat:

Original geschrieben von Baart


Klar es ist ärgerlich, aber die Stelle und der Lack ist schon blöd. Selbst ein Lackdoktor hat da wahrscheinlch Mühe den Farbton zu treffen.
Für den Preis kann er den ganzen Kotflügel lackieren.

den wird er wohl auch lackieren müssen

wenn die nicht jedes bisschen fakturieren, dann wirds teuer oder garnicht möglich etwas zu verkaufen. ein kleines aquariumgeschäft hat im monat schon 1.000 euro stromrechnung *g*

Zitat:

Original geschrieben von menior


wenn die nicht jedes bisschen fakturieren, dann wirds teuer oder garnicht möglich etwas zu verkaufen. ein kleines aquariumgeschäft hat im monat schon 1.000 euro stromrechnung *g*

inwiefern?

Zitat:

Original geschrieben von falauto



Zitat:

Original geschrieben von menior


wenn die nicht jedes bisschen fakturieren, dann wirds teuer oder garnicht möglich etwas zu verkaufen. ein kleines aquariumgeschäft hat im monat schon 1.000 euro stromrechnung *g*
inwiefern?

Oha, fragst du grad echt nach, was menior mit seinem Beitrag meint? Mutig! 😁

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