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Koppelstange wechseln und Handbremsleistung nicht ausreichend

VW Golf 4 (1J)
Themenstarteram 20. September 2012 um 19:53

Hallo,

War heute bei der HU und es wurden leider Mängel festgestellt.

1. Lagerung Koppelstange vorne links und rechts ausgeschlagen

2. Feststellbremse Wirkung nicht ausreichend

Nun hab ich 1 Monat Zeit die Mängel zu beheben und würde das gerne selbst tun. Handwerkliche Erfahrung hab ich.

Das Fahrzeug aufgebockt leider noch nie :) Die Koppelstangen sind angeblich sehr leicht zu wechseln und das Auto muss dafür nicht mal aufgebockt werden, stimmt das? Hauptsache beide Räder werden gleichbelastet?!

Bei der Handbremse dachte ich mir, dass ich den Seilzug straffer ziehe. Erhöhe ich damit überhaupt die Wirkung oder wo liegt die Ursache? Der "Leerzug" ist nämlich relativ groß.

Zum Aufbocken dachte ich an zwei Wagenheber um dann ein dickes Kantholz quer unten drunter zu legen, wo die beiden Aufhängepunkte sind. Würde das funktionieren?

Gruß, tope

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von tibidi

so, hab die handbremse jetzt straffer gestellt. mach für mich trotzdem alles keinen sinn, da die kraft, mit der ich an der handbremse ziehe ja immer die gleiche ist. ob es dann 8 mal klick macht bis es fest ist, oder so wie jetzt 4 mal, sollte keinen unterschied machen, auch bezogen auf die kraft die dann an den hinterrädern wirkt. vllt war er auch zu faul die handbremse weiter hochzuziehen. wenn ich einen denkfehler gemacht habe, bitte korrigieren.

Zitat:

Original geschrieben von tibidi

mit dem winkel hast du recht. denke dadurch ist es jetzt auf jeden fall besser geworden. die stellschraube ist jetzt aber auch fast am anschlag, also das einzige problem wirds nicht gewesen sein. fürn tüv wirds aber erstmal reichen :)

Na Bravo, du machst aber auch alles verkehrt. Dann fahr jetzt mal zur Nachprüfung und zahle Lehrgeld!

Mangelnde Bremswirkung hat sehr wenig mit der Einstellung der Feststellbremse zu tun, sondern schlicht u. ergreifend sind die Beläge verhärtet oder sitzen festgegammelt in der Belagführung. Wenn der Prüfer schon anmerkt, dass die hinteren Beläge sich der Verschleißgrenze nähern, dann ist zumindest der Wechsel der Bremsbeläge angesagt. Die Werte der Bremsleistung sind auch nicht so entscheident, vielmehr ist die Gleichmäßigkeit von re. / li. (< 25% Abweichung) wichtig. Die Festellbremse hat immer weniger Leistung als die Betriebsbremse, weil bei der Betätigung, die Bremskraft an der Vorderachse fehlt und das Fz. so wesentlich früher aus den Rollen gehoben wird. Wichtig ist halt, dass es zum Blockieren der Räder kommt.

Ferner sollte man sich die automatische Nachstellung in der Bremszange anschauen, normal stellt diese sich automatisch nach und wird nicht am Handbremshebel korrigiert. Die Einstellung am Handbremshebel ist nur zur Grundeinstellung der Bremsseile und wird nur nach dem Tausch der Bremsscheiben oder dem Lösen des Bremsenträgers eingestellt. Dabei soll der Hebel (in Lösestellung) (wo das Bremseil an der Bremszange eingehängt ist) 1 - 2 mm Luft zum Anschlag aufweisen. Weiter sollte man die Leichtgängigkeit der Bremsseile testen. Im fortgeschrittenen Alter fangen diese an zu korodieren bis sie irgendwann fest sind.

Das Aufbocken mit zwei Fahrzeghebern würde ich mal tunlichst unterlassen, da liegtst du schneller drunter als du kieken kannst. Bei soviel Sachverstand ist zumindest mal eine Selbsthilfewerkstatt angeraten, wo jemand unterstützt, und auch mal über die Schulter schaut was du so treibst.

Ganz ehrlicher Rat. Wenn es schon am Aufbocken hapert, kann es mit dem Rest nicht weit her sein, also bitte in die Werkstatt des Vertrauens.

Gruß

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servus!

also von koppelstangen hab ich leider nicht sehr viel ahnung

aber war da schon immer soviel "leerzug" bei deiner handbremse oder kam des nach und nach? dann sind nämlich deine bremsbeläge runter

aber ich nehm an des hätte dir der tüv mensch gesagt oder? vllt hat er nicht genau geschaut... kann ja sein^^ guck am besten mal nach deinen bremsbelägen

Zitat:

Original geschrieben von Kardoon

 

dann sind nämlich deine bremsbeläge runter

Nö, die Handbremse ist selbstnachstellend.

Themenstarteram 21. September 2012 um 10:41

er meinte, dass die bremsbeläge hinten schon ziemlich runter sind. was mich nur wundert ist, dass die bremskraft hinten bei der pedalbremse trotzdem stärker ist, als bei der handbremse. hier die werte:

vorne pedal: 240;260 hinten pedal: 180;150 hinten handbremse: 130;100

ob der "leerzug" schon immer so war kann ich nicht beurteilen. wenn dann wars halt ein schleichender prozess.

hat jemand noch ne idee? auch in bezug auf die koppelstange? würde das gerne so schnell wie möglich lösen, da ich nur noch ne woche frei hab.

Gruß, tope

am 21. September 2012 um 15:01

Also bei mir hat die VW-Werkstatt des öfteren die Handbremse straffer gestellt,und über die Zeit hat sie dann wieder nachgegeben. Ich rede dabei von den ersten Lebensjahren meines damaligen Golf IV, also keine Altautoerscheinung.

Die Wirkung der Handbremse ist doch sowieso nicht mal annähernd so groß wie die der Pedalbremse mit Bremskraftverstärker?! Wenn ich in einem Gebiet, in dem Schleudergefahr kein Problem darstellt, mit Handbremse bremsen möchte, dann kriege ich damit nicht annähernd den Bremsweg der Pedalbremse hin (und ich rede dabei nicht von einem Bereich, bei dem das ABS zuschlägt).

Themenstarteram 21. September 2012 um 15:49

so, hab die handbremse jetzt straffer gestellt. mach für mich trotzdem alles keinen sinn, da die kraft, mit der ich an der handbremse ziehe ja immer die gleiche ist. ob es dann 8 mal klick macht bis es fest ist, oder so wie jetzt 4 mal, sollte keinen unterschied machen, auch bezogen auf die kraft die dann an den hinterrädern wirkt. vllt war er auch zu faul die handbremse weiter hochzuziehen. wenn ich einen denkfehler gemacht habe, bitte korrigieren.

am 21. September 2012 um 16:28

Zitat:

Original geschrieben von tibidi

mach für mich trotzdem alles keinen sinn, da die kraft, mit der ich an der handbremse ziehe ja immer die gleiche ist. ob es dann 8 mal klick macht bis es fest ist, oder so wie jetzt 4 mal, sollte keinen unterschied machen

Na ja, die maximal mögliche Anzahl an Klicks, die es machen kann, bevor der Laufweg des Handbremshebels am Anschlag ist, ist halt endlich. :) Jetzt stehen Dir mehr "wirksame" Klicks zur Verfügung, und vor allem auch noch bei einem Winkel, bei dem Du mit dem Arm noch richtig Kraft ausüben kannst. Ob die Klicks allerdings überhaupt den Engpass dargestellt haben wäre zu prüfen. Der Winkel sollte in jedem Fall einen Vorteil darstellen.

Themenstarteram 21. September 2012 um 17:30

mit dem winkel hast du recht. denke dadurch ist es jetzt auf jeden fall besser geworden. die stellschraube ist jetzt aber auch fast am anschlag, also das einzige problem wirds nicht gewesen sein. fürn tüv wirds aber erstmal reichen :)

Zitat:

hier die werte:

vorne pedal: 240;260 hinten pedal: 180;150 hinten handbremse: 130;100

wow o.O

also mein tüv futzi hat bei hinten pedal: 230 schon gemeckert o_O

also würds ma wechseln lassen kost ja net die welt (glaub beide 60 euro?!) und sicherheit geht vor^^

 

Zitat:

so, hab die handbremse jetzt straffer gestellt.

musst halt gucken ob du die handbremse dann überhaupt noch hochbekommst wenn du neue beläge drin hast :D

am 22. September 2012 um 0:16

Zitat:

Original geschrieben von Kardoon

wow o.O

also mein tüv futzi hat bei hinten pedal: 230 schon gemeckert o_O

also würds ma wechseln lassen kost ja net die welt (glaub beide 60 euro?!) und sicherheit geht vor^^

Du würdest das Pedal wechseln lassen? :D

Zitat:

Original geschrieben von tibidi

so, hab die handbremse jetzt straffer gestellt. mach für mich trotzdem alles keinen sinn, da die kraft, mit der ich an der handbremse ziehe ja immer die gleiche ist. ob es dann 8 mal klick macht bis es fest ist, oder so wie jetzt 4 mal, sollte keinen unterschied machen, auch bezogen auf die kraft die dann an den hinterrädern wirkt. vllt war er auch zu faul die handbremse weiter hochzuziehen. wenn ich einen denkfehler gemacht habe, bitte korrigieren.

Zitat:

Original geschrieben von tibidi

mit dem winkel hast du recht. denke dadurch ist es jetzt auf jeden fall besser geworden. die stellschraube ist jetzt aber auch fast am anschlag, also das einzige problem wirds nicht gewesen sein. fürn tüv wirds aber erstmal reichen :)

Na Bravo, du machst aber auch alles verkehrt. Dann fahr jetzt mal zur Nachprüfung und zahle Lehrgeld!

Mangelnde Bremswirkung hat sehr wenig mit der Einstellung der Feststellbremse zu tun, sondern schlicht u. ergreifend sind die Beläge verhärtet oder sitzen festgegammelt in der Belagführung. Wenn der Prüfer schon anmerkt, dass die hinteren Beläge sich der Verschleißgrenze nähern, dann ist zumindest der Wechsel der Bremsbeläge angesagt. Die Werte der Bremsleistung sind auch nicht so entscheident, vielmehr ist die Gleichmäßigkeit von re. / li. (< 25% Abweichung) wichtig. Die Festellbremse hat immer weniger Leistung als die Betriebsbremse, weil bei der Betätigung, die Bremskraft an der Vorderachse fehlt und das Fz. so wesentlich früher aus den Rollen gehoben wird. Wichtig ist halt, dass es zum Blockieren der Räder kommt.

Ferner sollte man sich die automatische Nachstellung in der Bremszange anschauen, normal stellt diese sich automatisch nach und wird nicht am Handbremshebel korrigiert. Die Einstellung am Handbremshebel ist nur zur Grundeinstellung der Bremsseile und wird nur nach dem Tausch der Bremsscheiben oder dem Lösen des Bremsenträgers eingestellt. Dabei soll der Hebel (in Lösestellung) (wo das Bremseil an der Bremszange eingehängt ist) 1 - 2 mm Luft zum Anschlag aufweisen. Weiter sollte man die Leichtgängigkeit der Bremsseile testen. Im fortgeschrittenen Alter fangen diese an zu korodieren bis sie irgendwann fest sind.

Das Aufbocken mit zwei Fahrzeghebern würde ich mal tunlichst unterlassen, da liegtst du schneller drunter als du kieken kannst. Bei soviel Sachverstand ist zumindest mal eine Selbsthilfewerkstatt angeraten, wo jemand unterstützt, und auch mal über die Schulter schaut was du so treibst.

Ganz ehrlicher Rat. Wenn es schon am Aufbocken hapert, kann es mit dem Rest nicht weit her sein, also bitte in die Werkstatt des Vertrauens.

Gruß

Zitat:

Original geschrieben von tibidi

mit dem winkel hast du recht. denke dadurch ist es jetzt auf jeden fall besser geworden. die stellschraube ist jetzt aber auch fast am anschlag, also das einzige problem wirds nicht gewesen sein. fürn tüv wirds aber erstmal reichen :)

mit abstand der größte pfusch den ich jeh gelesen hab:rolleyes:

damit stellt man keine bremskraft ein sondern lediglich den LEERweg am hebel, das heißt der weg wo man ihn mit einem Finger hochziehn kann.

Alles andere sind vergammelte handbremsseile bzw. bremssättel die sich nichtmehr selbest nachstellen+vergammelte bremsbeläge

Themenstarteram 22. September 2012 um 10:54

jo bestimmt der gröööößte fusch, höhö. das aufbocken ist eine rein logistische sache, hab jetzt aber eine mietwerkstatt gefunden. das mit den bremssatteln dachte ich mir auch schon. werds mal überprüfen. danke für die hinweise.

bis bald

Zitat:

Original geschrieben von tibidi

jo bestimmt der gröööößte fusch, höhö. das aufbocken ist eine rein logistische sache, hab jetzt aber eine mietwerkstatt gefunden. das mit den bremssatteln dachte ich mir auch schon. werds mal überprüfen. danke für die hinweise.

Was hat das Aufbocken mit Logistik zu tun? :(

Themenstarteram 22. September 2012 um 17:14

blubb

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