Kamera als Dashcam verwenden

BMW 3er F31

Da ich das Gefühl habe der Wahnsinn auf den Strassen nimmt täglich zu überlege ich mir eine Dashcam für den F31 zu kaufen um einen Beweis zu haben falls mal etwas passiert.
Eigentlich verfügen ja einige BMW bereits über eine Kamera in der Frontscheibe, welche Verkehrschilder oder Spuren erkennt. Um dies zu erreichen wird die Kamera wohl nicht die schlechteste sein. Ausserdem ist die Kamera perfekt positioniert.

Hat jemand schon versucht das Kamera Signal der Frontkamera abzugreifen und aufzuzeichnen? Gibt es evtl. bereits fertige und einfach integrierbare Lösungen?

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von Moewenmann


Jeder, der sich mit dieser Problematik kritisch beschäftigt ist für Dich ein verträumten Spinner.

Nein, diejenigen die hier alle Nase lang nach "Datenschutz" rufen sind Spinner. Und zwar gewaltige.

Hier wird schlichtweg maßlos übertrieben, wie man ja bestens auch anhand einiger Kommentare lesen kann.

Was da alles angeblich schon "Eingriff in die Privatsphäre" ist, ist schlichtweg lachhaft.

Die Kameras nehmen erstmal dass auf, was vor meinem Wagen ist.
Da sieht man ein Heck mit irgendeiner x-beliebigen Person an Board. Zu erkennen ist ABSOLUT NICHTS!
Dann wird es Situationen geben, wo natürlich auch Gegenverkehr drauf ist.
Für genau wie lange....? Sekunden? Sekundenbruchteile?
Wer hier seine Persönlichkeitsrechte verletzt sieht, hat schlichtweg einen an der Waffel!

Außerdem wisst ihr doch gar nichts von der Kamera, könnt euch also auch gar nicht darüber aufregen, tut es aber dennoch.

Am lustigsten ist aber der Fakt, dass ihr jeden Tag vor Eurer Haustür in Euer Auto mit Euerm Nummernschild steigt. Da brauch ich nur hinterher zu fahren und bekomme Arbeitsplatz, Privatadresse, tägl. Route, Zeitplan, Einkaufsvorlieben usw. raus.
Warum versteckt ihr euch da nicht, wenn ihr schon ein Problem mit wenigen Sekunden Filmaufnahme habt?

Übertreibt es einfach mal nicht mit diesem Datenschutzwahn und lebt das Leben völlig unbeschwert!
Ist für alle relaxter.

Gruß Martin

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Genau, DUEW, ergänzend an "Pippi Langstrumpf aka Rambello" sage ich noch dazu: "Die Welt ist nicht so einfach, wie uns die Leserbriefschreiber weismachen wollen".

Um es klarzustellen: Geht nicht gegen Rambello, sondern die Einstellung, dass man sich über bestimmte Gesetze heben kann, weil sie nicht für einen gelten und man es selber besser weiß.

Um es klarzustellen,
ich als "rechtlicher Laie" bin auch nach diesem bisher einzigartigen ? und nicht endgültigen ?
Anbacher Urteil immer noch der Ansicht, daß in Deutschland der Betrieb einer Daskamera
erlaubt ist !!! (Und z.B. auch in Italien, wo ich öfters urlaube)

Solange man die Aufnahmen für sich behält und die nicht "veröffentlicht".

Was die Verwendbarkeit im Falle eines "schlimmen Ereignisses" anbelangt, wird das dann meiner Ansicht nach ein Anwalt oder Richter entscheiden.

@DUEW
Dein Engagement ehrt Dich, aber bei Rambello bist Du da an der falschen Adresse.
Er möchte sich lieber hier auf MT auskotzen, anstelle bei den den verantwortlichen Stellen konstruktiv Kritik üben. Was insofern etwas verwundert, zumal ihm als ehemaligen ÖDler die entsprechenden Amtswege bekannt sein sollten.

Das macht ja Arbeit, und als Rentner hat man so viele Termine und für sowas keine Zeit.
Da ist das Rumpupen (mit Dank an Dietmar Wischmeyer) hier viel kraftsparender.

Eine Lösung existiert, will aber wohl nicht gesehen geschweige denn angewendet werden.

Und eine ganz andere Gefahr besteht, wenn man mit einer Dashcam Leute verärgert, die Gesetze gerne tatkräftig in die eigene Hand nehmen.
Da wird dann nicht rumdiskutiert. "Ey, Du hast misch gefilmt, jetzt kriegst Du auf Fresse!"

Mur meine 2 cents.

Gruß,
Ralph

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Was ich nicht verstehe ist, wie sich manche MT'ler in Bezug auf ihre Persönlichkeitsrechte wegen einer kleine Anzahl von Dashcams hier so ereifern.

Was ist mit den Millionen von Smartphones, womit von vielen Leuten unbemerkt Fotos und Video-Aufzeichnungen gemacht werden? Oder mit verdeckt zu tragenden Bodycams in Form von unauffälligen Gegenständen des täglichen Gebrauchs (in Kugelschreiberausführung, als Funkfernbedienungen für Kfz getarnt usw.)?

So lange - von mir aus auch "heimlich" - gefertigte Videos Dritten nicht ohne berechtigten Anlass (z.B. durch eine richterliche Anordnung) zugänglich gemacht werden (z.B. in Youtube, Facebook usw.), sehe ich hierin keine Bedrohungen für aufgenommene Personen, welche man vergleichbar auch mit den Augen selbst sieht.

Dann wären noch die vielen Kameras in Banken, an Tankstellen oder in öffentlichen Verkehrsmitteln erwähnenswert. Praktisch niemand regt sich darüber auf und die meisten Leute besuchen derart Video-überwachte Bereiche.

Hier reicht dann auf einmal - im Gegensatz zu den Dashcams - die theoretische Annahme aus, dass im Video-überwachten Bereich etwas Ungesetzliches passieren könnte, was dann zwar aufgezeichnet, aber dadurch nicht verhindert wird.

Zitat:

Original geschrieben von RalphM


@DUEW
Dein Engagement ehrt Dich, aber bei Rambello bist Du da an der falschen Adresse.
Er möchte sich lieber hier auf MT auskotzen, anstelle bei den den verantwortlichen Stellen konstruktiv Kritik üben. Was insofern etwas verwundert, zumal ihm als ehemaligen ÖDler die entsprechenden Amtswege bekannt sein sollten.

Das macht ja Arbeit, und als Rentner hat man so viele Termine und für sowas keine Zeit.
Da ist das Rumpupen (mit Dank an Dietmar Wischmeyer) hier viel kraftsparender.

Eine Lösung existiert, will aber wohl nicht gesehen geschweige denn angewendet werden.

Und eine ganz andere Gefahr besteht, wenn man mit einer Dashcam Leute verärgert, die Gesetze gerne tatkräftig in die eigene Hand nehmen.
Da wird dann nicht rumdiskutiert. "Ey, Du hast misch gefilmt, jetzt kriegst Du auf Fresse!"

Mur meine 2 cents.

Gruß,
Ralph

Erstens

habe ich keine "konstruktive Kritik über Amtswege" nötig, weil für mich die Rechtslage klar ist.

Zweitens
Meine "Magnetlösung" ist in 1 Sekunde zu entfernen und wird auch angewendet.
Sie ist -im Gegensatz zu üblichen "Saugnapf/Kabelverhaulösungen- durch festen Einbau in die Spiegelhalterung praktisch unsichtbar.

Drittens
trainiere ich regelmäßig in einem Sportklub, habe eine Nahkampfausbildung und würde nicht gleich jemand "auf die Fresse geben".

Viertens
"Ausgekotzt" habe ich mich zum letzten Mal vor mehreren Jahrzehnten bei anderer Gelegenheit.

Fünftens
Wer hier in MT mehr "Rumpupen" praktiziert, Du oder ich: Das Urteil überlasse ich gern den Lesern.

Also alles unnützes blablablabla eines Unwissenden ...

Gruß,
Rambello

Dashcams zu verbieten wegen Datenschutzgründen ist doch nur ne billige Ausrede, weil sonst nichts anderes geht. Ich werde mir garantiert nicht jeden Tag die SD Karte mitnehmen und schauen ob ich was finde um es ins Netz zu stellen geschweige den jemanden anzuzeigen. Es geht nur um Entlastungsbeweise im Fall des Falles.

Die Datenschützer sollen sich mal um die elektronische Gesundheitskarte mit den Möglichkeiten der serverseitigen Datenspeicherung kümmern. Da hätten die genug mit zu tun. Wir werden uns noch alle umschauen wo das endet.

enden (bzw. weitergehen) wirds offensichtlich in Ausreden:
'alle anderen machens doch auch'
oder
'andere machen noch dümmere Sachen'

aber bei den einfachen Dingen anfangen, die man selber beeinflussen kann...,neee, das geht ned.

Natürlich darf man unter bestimmten Umständen eine Dashcam verwenden... doch dazu braucht sie doch keiner.

Anders herum: Wenn man die Dashcam nicht als Beweismittel nutzen kann und auch als Dashcambesitzer die Bilder nicht irgendwie nutzen will, WARUM HABT IHR SIE DANN ÜBERHAUPT??!!?

Das kann man wenden wie man will uns sich immer wieder gerne mit Smartphones herausreden (für die übrigens das gleiche zum Thema Datenschutz gilt!), es bleibt dabei: Eine Dashcam darf nicht beim Unfall in Deutschland als Beweismittel herangezogen werden und wer sie trotzdem benutzt, muss isch vorhalten lassen, dass er/sie die Boldinformationen vielleicht doch amderweitig verwenden will, weil es keinen sinnvollen Grund für die Kamera gibt!

Zitat:

Original geschrieben von Micha139


Dashcams zu verbieten wegen Datenschutzgründen ist doch nur ne billige Ausrede, weil sonst nichts anderes geht. Ich werde mir garantiert nicht jeden Tag die SD Karte mitnehmen und schauen ob ich was finde um es ins Netz zu stellen geschweige den jemanden anzuzeigen. Es geht nur um Entlastungsbeweise im Fall des Falles.

Die Datenschützer sollen sich mal um die elektronische Gesundheitskarte mit den Möglichkeiten der serverseitigen Datenspeicherung kümmern. Da hätten die genug mit zu tun. Wir werden uns noch alle umschauen wo das endet.

... Was hat es mit billiger Ausrede zu tun, wenn ich nicht auch fremden Fotos oder Filmen ungefragt auftauchen will?!?

Einfach mal mit Verstand und selbstkritisch den vorherigen Beitrag von Softwarefriendl lesen ... 😉

Früher war es übrigens mal eine Frage des Anstands, wenn man Bilder von anderen Personen gemacht hat, dass man um Erlaubnis gefragt hat... eine schöne Sitte war das!

Ich versteh Euch nicht, wirklich nicht ! Billige Ausreden erfindet doch dauernd Ihr ... !

Dascams sind in Deutschland erlaubt für private Zwecke !
Ich kann mir meine privaten Aufnahmen stundenl/tage/monate/jahrelang anschauen/auswerten !

Und auch bei Gericht ist deren Auswertung im einzelnen Bedarfsfall mit Einverständnis des Richters durchaus möglich!

Wenn daran was falsch ist, dann bitte ich um Aufklärung !!!

Mit "wachsweichen, ewigen Gesülze auf Nebenkriegsschauplätzen" was man angeblivh wofür braucht, wieviel Verstand man benützt, wie selbstkritisch man ist, was anständig ist und was früher mal war, ist doch niemand gedient !?

Zitat:

Original geschrieben von DUEW


... Was hat es mit billiger Ausrede zu tun, wenn ich nicht auch fremden Fotos oder Filmen ungefragt auftauchen will?!?

Einfach mal mit Verstand und selbstkritisch den vorherigen Beitrag von Softwarefriendl lesen ... 😉

Früher war es übrigens mal eine Frage des Anstands, wenn man Bilder von anderen Personen gemacht hat, dass man um Erlaubnis gefragt hat... eine schöne Sitte war das!

Du tust ja so als ob jeder der ne Kamera in deine Richtung hält es darauf abgesehen hat dich auf seinem Filmchen zu konservieren. Da hast du von jedem Touristen mehr zu befürchten irgendwo unfreiwillig im Netz aufzutauchen als bei jeder dashcam.

Deine Person selbst ist dabei ja noch nicht mal von Interesse, ggf. das Fahrzeug bzw. was damit gemacht wurde und auch nur im Falle eines Unfalles. Die Aufnahmen werden ständig überschrieben und keiner schaut die an und noch mehr, keinen interessiert es.

Ich hatte vor 2 Wochen so einen Experten der meinte er hat nichts falsch gemacht. Leider keine Kamera und allein im Auto. Ich werde auf dem Schaden sitzen bleiben. Soviel zum Thema Anstand. Das passiert kein zweites mal.

Ich sage ja: Die Welt ist voll mit Pippi Langstrumpf und sie kennen nicht mal selber ihren Namen!
😉😁

Zitat:

Original geschrieben von BMW-Testfahrer


[..]
Dann wären noch die vielen Kameras in Banken, an Tankstellen oder in öffentlichen Verkehrsmitteln erwähnenswert. Praktisch niemand regt sich darüber auf und die meisten Leute besuchen derart Video-überwachte Bereiche.

Hier reicht dann auf einmal - im Gegensatz zu den Dashcams - die theoretische Annahme aus, dass im Video-überwachten Bereich etwas Ungesetzliches passieren könnte, was dann zwar aufgezeichnet, aber dadurch nicht verhindert wird.

Aber auf die Kameras in Banken, Tankstellen und öffentlichen Verkehrsmitteln muss hingewiesen werden. Daher hat man die Möglichkeit diese Bereiche zu meiden.

Gruß,
Ralph

Rambello, ich denke wir lassen es gut sein.
wir haben einfach unterschiedliche Sichten und Absichten.

Du magst die totale Kontrolle und Überwachung bevorzugen, mein Ding ist es nicht.

Falls wir uns im Unguten begegnen, wirst Du mich filmen und ich Dich verklagen.

Danach wissen wir mehr.

Ich will es ja gut sein lassen, bekomme aber immer noch keine richtige Antwort "von euch" :
Ist eine privat genutzte Dashcam in D erlaubt oder nicht ? Ja oder nein genügt !
Immer nur Ablenkungen/Ausflüchte/Rumgeeiere ...

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