Jährliche Inspektion: Hat VW kein Vertrauen in seine Fahrzeuge?

VW Golf 7 (AU/5G)

Eine Frage, die sich im Zusammenhang mit dem Erwerb eines VW stellt, ist die, ob es wirklich sein muss, dass das Kfz nach der ersten Inspektion nach zwei Jahren plötzlich jedes Jahr zur Inspektion muss. Ich sehe die Inspektion vorwiegend als Geldmacherei an. Abgesehen von fälligen Zusatzarbeiten (die aber auch gerne früher fällig sein sollen als eigentlich technisch notwendig, bsp. Zündkerzen) wird bei der reinen Inspektion im reinen Sinne doch nichts gemacht, was man als Nutzer des Fahrzeugs in aller Regel nicht auch selbst ohnehin schon macht: Profil messen, Lichttest, Kühlwasser, Ölstand, Wischblätter prüfen. Für solche Selbstverständlichkeiten Jahr für Jahr hundert Euro aufwärst zahlen zu müssen ist doch reine Preistreiberei. Auch der Ölwechsel max. alle 30.000 Kilometer bzw 2 Jahre ist viel zu übervorischtig. Neueste wissenschaftliche Studien beweisen, dass aktuelle Motoren und Öle derart gut harmonieren, das man auch 60.000 Kilometer damit schafft ohne Nachteile zu erleiden. Meines Erachtens würde es genügen wenn eine Inspektion samt Ölwechsel alle drei Jahre bzw. max 60.000 Kilometer vorschrieben wäre-

Beste Antwort im Thema

Ohne unfreundlich wirken zu wollen, es ist VW auch scheißegal was du von der jährlichen Inspektion hältst. Kauf dir einfach ein anderes Auto wenn du mit solchen Gebaren nicht einverstanden bist. Wenn das viele machen, hilft's. Was nicht hilft ist in Foren darüber zu schwadronieren was andere davon halten. Auch wenn Studien belegen, das Öle deutlich länger als 30.000 km halten. Du darfst davon ausgehen, dass VW diese Studien bekannt sind oder dem Fahrzeughersteller sogar eigene Erkenntnisse diesbezüglich vorliegen.

PS: Arbeite mal an deinem Ton und überprüfe deine Tastatur. Da scheint eine Taste zu klemmen.

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Zitat:

@Ex-Roomster schrieb am 30. Dezember 2017 um 18:56:10 Uhr:


Und würde der Ölwechsel mit den Durchsichten gekoppelt, würden sich garantiert die Selben darüber Aufregen, das da der Ölwechsel ja noch gar nicht Notwendig ist.
Es gibt Autos mit längeren und mit kürzeren Intervallen.
Verkauft doch Euren ach so schlechten VW und holt Euch was anders.
Langsam nervt diese Gejammer.

Meiner persönlichen Meinung nach, sind viele Punkte der Durchsicht einfach Humbug. Ob da jetzt der Mechanikus das Fz. nach nem defekten Leuchtmittel absucht oder der Fahrzeughalter, ist meiner Ansicht nach doch völlig egal. Zumal ab der Golf V Generation die Außenbeleuchtung durch die Zentralelektrik überwacht wird. Dann gibt es aber paar punkte, wo es sicher nicht verkehrt ist, das dort auch mal der Mechaniker hinschaut, Bsp. Bremsbeläge / Bremsscheiben, Lichteinstellung, ..... Selbst verständlich kann ersteres auch der geübte Laie. Wenn aber ein Fahrzeug zum Ölwechsel in die Werkstatt kommt, gehört das mAn. einfach dazu. Lichteinstellung ist ja auch Bestandteil der HU und somit doppelt gemoppelt.

Ob die Zusatzarbeiten nun beim Ölwechsel o. Durchsicht erledigt werden, ist doch völlig wumpe.

Ich persönlich fand die Serviceintervalle bis etwa 2008 besser u. völlig ausreichend (Kurzform: Bis 30 tkm / 2 Jahre, --> Ölwechsel (Intervall Service) nach Anzeige u. nach 4 Jahren / 60 tkm Inspektion mit Intervall Service). Das hat aber mit den HU /AU Fristen nicht hin gehauen.

Somit bleibt für mich die Erkenntnis, das viele Punkte, die Gelddruckmaschine in Gang setzen. Mir ist es aber letztlich egal, denn mein Fz. sieht die Werke vielleicht mal innerhalb der Garantiezeit. Danach habe ich selbst nen sehr guten Stundenlohn.

Gruß u. guten Rutsch

Zitat:

@Walter4 schrieb am 30. Dezember 2017 um 16:25:36 Uhr:


1. Der sog. "Einfahrölwechsel" wird von allen (allen!) Motorenherstellern als überflüssig angesehen.

Ich hätte es besser auch in Anführungszeichen geschrieben.
Natürlich weis ich das dieser Ölwechsel nicht mehr notwendig ist. Zumindest bei Fahrzeugen aus der normalen Großserienproduktion.

Unser BMW Verkäufer hat diesen m.M. nach völlig überflüssigen zusätzlichen Ölwechsel dennoch empfohlen.

Darum sagte ich ja: bei bis zu 30 Euro den Liter Öl, kann ich jeden Händler verstehen der diese "Empfehlung" ausspricht. Manch einer springt drauf an. Katsching 250 Euro Umsatz gesichert.
Nicht mit mir😉

Dazu fallen mir ohne Nachzudenken, folgende Gegenargumente ein
- Wieviele Autos fahren mit defekter Beleuchtung durch die Landschaft. Und nicht nur ein, zwei Tage. Fehlermeldungen werden halt nicht ernst genommen.
- Wieviele codieren sinnlos rum oder basteln irgendwas an der Elektrik rum? Steht nicht Groß am Auto für die Werkstatt.
- Soviel ich weiß, ist bei VW immer eine Durchsicht und eine Inspektion im Wechsel. So war es bei Skoda und wird bei VW nicht anders sein.
Und ein Szenario für Ölwechsel ATU und beim Freundlichen.
ATU: Auto abgeben und im Laden warten und Langweilen. Zum 20. mal die Felgen angeschaut und das Sinnlose Zubehör begutachtet.
Freundlicher (jedenfalls bei Uns): Auto abgeben und in die Lounge setzen. Kostenlos Kaffee und Co. bis zum Abwinken. Ab ca 8 Uhr kostenloses Frühstück mit frischen Backwaren. Das bis Nachmittags. Dazu ein Flat mit Fernbedinung, so das ich einen Sender meiner Wahl anschauen kann. Wenn ich will. Und ein Klo, das seinen Namen auch verdient.
Service kostet Geld. Entweder ich will Ihn und Bezahle dafür oder ich nehm die Billigvariante. Guter Service zu Billigpreisen geht nicht.
Und wie schon Jemand vor Mir geschrieben hat: Es hat Jeder vor dem Kauf gewusst. Hinter her darüber Jammern ist... Ich will jetzt díe Form wahren.
Eine bessere Diskussion wäre, sich über Erfahrungen in den verschiedenen Ketten auszutauschen. Das würde den einen oder Anderen wirklich etwas Bringen.
Das klingt für mich wie die Diskussion: Ich tanke seid Jahren immer für 20 Euro und kann damit von Jahr zu Jahr weniger Kilometer fahren. Haben die da was Eingebaut um den Verbrauch zu steigern? Genauso Sinnvoll.

Zitat:

@Golfschlosser schrieb am 30. Dezember 2017 um 20:22:01 Uhr:



[...]
Lichteinstellung ist ja auch Bestandteil der HU und somit doppelt gemoppelt.
[...]

Möchte dem kurz entgegenwirken: Frag mal einen superguten und tollen Prüfingenieur zu dieser Thematik. 😉 Er wird dir sagen, dass da lediglich die Höhenverstellung und die aktuelle Scheinwerfereinstellung begutachtet wird. Eine Einstellung macht der Prüfer im Regelfall nicht!

Aber (Es gibt immer ein Aber): Wenn du Glück hast und an einen netten Herren gerätst, dann stellt er dir bei Halogen (!!!) den Scheinwerfer korrekt ein. Bei Xenon wird er - wenn die Einstellung zu hoch ist - dich zu 99% durchfallen lassen und sogar in die Werkstatt scheuchen, weil er das nicht einstellen kann... 😉

Das nur kurz dazu.

Ansonsten kann ich deine Ausführungen vollkommen nachvollziehen und glaube dir auch, dass einige Punkte auf der Wartungsliste langweilig sind, aber ich kann mich nur wiederholen: Es gibt etliche Menschen, die ihr Auto schlicht und ergreifend vernachlässigen, sei es absichtlich oder unabsichtlich (zB.: Rentner). Daher bieten sich auch hier die Punkte ganz gut an. Es sind nicht alles geübte Laien, die Autofahren. Im Gegenteil, es gibt wenige Autofahrer, die Auto fahren können. 😉 Es werden nur zuviele Menschen hinter das Lenkrad gelassen. o.O

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Ich empfehle dir mit verallgemeinernden Pauschalurteilen über Autofahrer und insbesondere Rentnern etwas zurückhaltender zu sein - kommt nicht überall gut an.😠

Habe ich dabei etwas böshaftest (insbesondere gegenüber Rentnern) erwähnt?! Nein, also dann kannst du deine Kommentare dir auch sparen! Ich habe lediglich gesagt wofür genau auch die vermeintlich "leichten Punkte" auf einer Wartungsliste auftauchen! Nämlich für genau die Menschen, die entweder keine Lust auf die Arbeit haben oder die es einfach nicht unbedingt alles können. Da fallen Rentner nun mal darunter, denn diese werfen sich nicht mehr wie ein Jungspund unter ein Fahrzeug und ersetzen dir dort die Verschleißteile an der Vorderachse... Das ist doch nichts verwerfliches, sondern was natürliches und völlig normaler Werdegang! Damit verurteile ich diese Leute gewiss nicht. Die Leute können dafür andere gesellschaftlichere Sachen wesentlich besser!

Und der Rest, ist die nackte Wahrheit! Ich sehe genügend Autos tagtäglich, an denen "Macken"/"Fehler" oder Defekte einfach ignorant abgetan werden, weil es denen egal ist und somit absichtlich die drohende Verkehrsunsicherheit ihres Fahrzeugs in Kauf nehmen! Das geht los bei defekten/falsch strahlenden Leuchtmitteln und hört auf bei losen Rädern/Vorderachsen. Alles bereits vorgekommen und gesehen!

Zum Thema Inspektionen noch eine interessante Erfahrung mit einem Wiener Taxifahrer (Mercedes) auf der Fahrt nach Schwechat.
Meine Frage: "Sie reißen doch ziemlich viele Kilometer im Jahr herunter. Wie halten Sie es mit Inspektionen?"
Die Antwort: "So ist es. Aber was soll ich mit Inspektionen? Wenn was nicht funktioniert wie es soll, sehe, höre oder fühle ich das doch. Das Einzige, was ich regelmäßig und laufend checke, sind ÖL, Reifen und Bremsen."
Ich wüsste nicht, was einem dazu noch an sinnvollen Kommentaren einfallen könnte...😉 🙂
MfG Walter

Zitat:

@Walter4 schrieb am 31. Dezember 2017 um 11:11:54 Uhr:


Ich wüsste nicht, was einem dazu noch an sinnvollen Kommentaren einfallen könnte...

Mir würde da was Sinnvolles einfallen: Die Frage nach Garantie und Gewährleistung, wenn man keine der vorgesehenen Wartungen durchführen lässt.

An Ende sind die Inspektionen auch ein Teil der Dienstleistungsgesellschaft. Jeder mag sie (vielleicht erst nach der Garantiezeit) nutzen, wie es für ihn/sie nötig ist. Ich bin darauf ein Stück weit angewiesen, weil ich von Autos sehr wenig Ahnung habe, und mir dann auch oft die Zeit fehlt, das zu ändern. Dafür bietet der Markt dann eben die Dienstleistung an. Ist das in anderen Sektoren nicht ähnlich, z.B. IT-Bereich. Ich denke, dass @flashsmaster nichts anderes zum Ausdruck bringen wollte. Und damit liegt er aus meiner Sicht richtig. Und ich bin mit 36 wahrlich kein Rentner.

Damit ich mir über all diese Dinge keine Gedanken machen muss, schließe ich für wichtige Bereiche Wartungsverträge ab. (Heizung/Auto). Ja, das kann teurer sein, aber ja, ich habe dann auch alles geregelt.

Betr.: Wiener Taxifahrer
Ich hätte natürlich fragen sollen, ob seine Aussage auch während der Garantiezeit gilt. Vermute mal nicht, (er hatte ca. 180 TKm drauf) aber darum geht's doch hier gar nicht.
MfG Walter

Zitat:

@flashsmaster schrieb am 30. Dezember 2017 um 21:52:07 Uhr:


Möchte dem kurz entgegenwirken: Frag mal einen superguten und tollen Prüfingenieur zu dieser Thematik. 😉 Er wird dir sagen, dass da lediglich die Höhenverstellung und die aktuelle Scheinwerfereinstellung begutachtet wird. Eine Einstellung macht der Prüfer im Regelfall nicht!

Aber (Es gibt immer ein Aber): Wenn du Glück hast und an einen netten Herren gerätst, dann stellt er dir bei Halogen (!!!) den Scheinwerfer korrekt ein. Bei Xenon wird er - wenn die Einstellung zu hoch ist - dich zu 99% durchfallen lassen und sogar in die Werkstatt scheuchen, weil er das nicht einstellen kann... 😉

Bei genauerer Betrachtung, muss ich dir hier sogar zustimmen. High Tech Beleuchtung wird der Prüfing zwar sicher können. Technisch wird man ihm hierzu die Möglichkeiten nicht einräumen. Da die Nachprüfgebühren ja relativ günstig ausfallen, kann man immer noch in einer Werkstatt gezielt eine Auftrag dazu erteilen.
Ich habe bisher noch nicht erlebt, das ein Prüfer am Stützpunkt die Einstellung verweigert hat.

Zitat:

Ansonsten kann ich deine Ausführungen vollkommen nachvollziehen und glaube dir auch, dass einige Punkte auf der Wartungsliste langweilig sind, aber ich kann mich nur wiederholen: Es gibt etliche Menschen, die ihr Auto schlicht und ergreifend vernachlässigen, sei es absichtlich oder unabsichtlich (zB.: Rentner). Daher bieten sich auch hier die Punkte ganz gut an. Es sind nicht alles geübte Laien, die Autofahren. Im Gegenteil, es gibt wenige Autofahrer, die Auto fahren können. 😉 Es werden nur zuviele Menschen hinter das Lenkrad gelassen. o.O

Das über ein Fahrzeug drüber zu schauen ist, streite ich ja auch nicht ab. Ich stelle aber in Frage, ob es der Werkstattmench mit Kostensatz von > 100 € sein muss. Ich finde es nicht in Ordnung, dass dem Fahrzeugeigner hier überhaupt kein Spielraum überlassen wird. Man fragt ja mittlerweile auch, ob man Wischwasser auffüllen darf, wie großzügig.

Gruß u. guten Rutsch

Zitat:

@Walter4 schrieb am 31. Dezember 2017 um 11:23:52 Uhr:


... aber das ist doch hier "beside the point"...

Das finde ich nicht. Denn für mich ist die Frage der Garantie und Gewährleistung nicht nur ein wichtiger, sondern sogar der alleinige Grund dafür, dass ich die Inspektionstermine einhalte und die Wartungen durchführen lasse. Ansonsten könnte ich nämlich alles alleine machen bzw. würde nur einzelne Arbeiten in Auftrag geben, aber niemals einen Ölwechsel oder eine Inspektion.

Nicht zu vergessen die evtl. danach gewährte Kulanz. Die kann man nämlich nach Besuch bei den freien Ketten komplett vergessen.

Die Frage ist eher, wie Kulanz freudig ist VW bei regelmäßigen Inspektionen bei VW

Genau @flensem ! Dies war mein Ausspruch, danke!
Mir fehlten nur so gewissen Beispiele aus anderen Regionen, welche es nicht lächerlich wirken lassen. 😉
Vom Fernsehempfang und der Wartung einer "Schüssel" zB habe ich auch keine Ahnung, deshalb habe ich da auch einen "teuren Vertrag" bei einer Firma um jeden Abend gemütlich vor dem TV den Tag ausklingen lassen zu können, obwohl das ganz sicher mit eigener Schüssel wesentlich günstiger wäre...

@Golfschlosser

Es ist in der Tat ein Geschenk des Dienstleistungsunternehmers, wenn er dich nach dem Wischwasser fragt. Aber jedem steht es wahrlich frei, die Kosten dementsprechend selbst zu überblicken und sich Vergleiche der verschiedenen Dienstleister einzuholen! Ob er dann unterhalb der 100€-Grenze ankommen wird, ist fraglich. 😉
Daher finde ich das seltsam, dass du von Spielraum sprichst, wenn du in eine Werkstatt gehen möchtest. Du kannst ja auch zB mit einem persönlichen Limit in die Sache reingehen oder dir zB bei Reparaturarbeiten Festpreise aushandeln, welche nicht überschritten werden dürfen etc.
Dazu eine Gegenfrage: Hast du denn im Supermarkt einen Spielraum, wenn du dir Milch und Butter oder einen Kasten Bier kaufst? Dafür gibt es festgelegte Preise.

Grüße und guten Rutsch nachher

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