Jährliche Inspektion: Hat VW kein Vertrauen in seine Fahrzeuge?

VW Golf 7 (AU/5G)

Eine Frage, die sich im Zusammenhang mit dem Erwerb eines VW stellt, ist die, ob es wirklich sein muss, dass das Kfz nach der ersten Inspektion nach zwei Jahren plötzlich jedes Jahr zur Inspektion muss. Ich sehe die Inspektion vorwiegend als Geldmacherei an. Abgesehen von fälligen Zusatzarbeiten (die aber auch gerne früher fällig sein sollen als eigentlich technisch notwendig, bsp. Zündkerzen) wird bei der reinen Inspektion im reinen Sinne doch nichts gemacht, was man als Nutzer des Fahrzeugs in aller Regel nicht auch selbst ohnehin schon macht: Profil messen, Lichttest, Kühlwasser, Ölstand, Wischblätter prüfen. Für solche Selbstverständlichkeiten Jahr für Jahr hundert Euro aufwärst zahlen zu müssen ist doch reine Preistreiberei. Auch der Ölwechsel max. alle 30.000 Kilometer bzw 2 Jahre ist viel zu übervorischtig. Neueste wissenschaftliche Studien beweisen, dass aktuelle Motoren und Öle derart gut harmonieren, das man auch 60.000 Kilometer damit schafft ohne Nachteile zu erleiden. Meines Erachtens würde es genügen wenn eine Inspektion samt Ölwechsel alle drei Jahre bzw. max 60.000 Kilometer vorschrieben wäre-

Beste Antwort im Thema

Ohne unfreundlich wirken zu wollen, es ist VW auch scheißegal was du von der jährlichen Inspektion hältst. Kauf dir einfach ein anderes Auto wenn du mit solchen Gebaren nicht einverstanden bist. Wenn das viele machen, hilft's. Was nicht hilft ist in Foren darüber zu schwadronieren was andere davon halten. Auch wenn Studien belegen, das Öle deutlich länger als 30.000 km halten. Du darfst davon ausgehen, dass VW diese Studien bekannt sind oder dem Fahrzeughersteller sogar eigene Erkenntnisse diesbezüglich vorliegen.

PS: Arbeite mal an deinem Ton und überprüfe deine Tastatur. Da scheint eine Taste zu klemmen.

265 weitere Antworten
265 Antworten

Zitat:

@Tietze83 schrieb am 29. Dezember 2017 um 14:22:18 Uhr:



Zitat:

@lufri1 schrieb am 29. Dezember 2017 um 13:55:22 Uhr:


Ich verstehe nicht, warum sich immer wieder welche über die kurzen Inspektionsinterwalle aufregen. Die waren doch nie ein Geheimnis und für jeden vorher zu hinterfragen.
Warum muss ich dann nachher schimpfen?

Weil man - selbst bei vorangegangener Nachforschung zu dem Thema - mit dem Kauf eines Volkswagens nicht das Recht verwirkt, etwas daran zu kritisieren.

Natürlich darf man immer kritisieren, aber ich verstehe es eben nicht.
Ich kauf mir etwas, wo ich genau weiß wei teuer es ist und naher kritisiere ich den Preis, oder
ich kauf mir etwas wo ich vorher zu bequem war mich über die Kosten zu erkundigen und schimpfe nachher, dass es so teuer ist.

Warum?

Zitat:

@lufri1 schrieb am 29. Dezember 2017 um 14:58:20 Uhr:



Zitat:

@Tietze83 schrieb am 29. Dezember 2017 um 14:22:18 Uhr:


Weil man - selbst bei vorangegangener Nachforschung zu dem Thema - mit dem Kauf eines Volkswagens nicht das Recht verwirkt, etwas daran zu kritisieren.

Natürlich darf man immer kritisieren, aber ich verstehe es eben nicht.
Ich kauf mir etwas, wo ich genau weiß wei teuer es ist und naher kritisiere ich den Preis, oder
ich kauf mir etwas wo ich vorher zu bequem war mich über die Kosten zu erkundigen und schimpfe nachher, dass es so teuer ist.

Warum?

Weil es eben Kritikpunkte an einem Kaufgegenstand geben kann, deren Vorliegen zwar nicht so erheblich sind, dass sie einen von der eigentlichen Kaufentscheidung abhalten, gleichwohl als störend empfunden werden. Zumal gerade der Zeitabstand und das Auseinanderfallen von Ölservice und Inspektion bisweilen im Voraus gar nicht abgeschätzt werden kann.

Was die Kosten angeht, gebe ich dir Recht. Diese sind bei VW ja nahezu geschenkt. Ich war gestern erst wieder überrascht, wie preiswert die 60.000er Inspektion war - gerade einmal 100-120 Euro mehr als bei A.T.U.

Ich muss immer den Kopf schütteln, in anderen Bereichen auf MT wird die jährliche Inspektion als gegeben hingenommen, hier gibt es jeden Tag mindestens einen mimimi Thread 😁

Für alle, denen es zu teuer ist, gibt es auf dieser Welt noch genug andere Fahrzeughersteller. Die haben zwar zu 95% ein jährliches Inspektionsintervall und sind teurer, aber dort jammert zumindest niemand drüber 😉
PS: Wenn ich die letzte Rechnung von Frauchens Peugeot sehe, für den Preis kann ich am GTI locker 3 Inspektionen machen lassen... nur mal so zum Vergleich.

ist zwar o.T, was ich eigentlich vermeiden wollte😁 aber würde mich jetzt schon interessieren was

@206driver

zu der Aussage

Zitat:

PS: Wenn ich die letzte Rechnung von Frauchens Peugeot sehe, für den Preis kann ich am GTI locker 3 Inspektionen machen lassen... nur mal so zum Vergleich.

sagt 😉

Ähnliche Themen

Nicht viel und ich kann mir nicht vorstellen, dass die gleichen Arbeiten bei VW nur ein Drittel kosten.

Wenn ich mal kurz einklinken dürfte....

Jeder handhabt das mit dem Service gerne auf seine Weise... Wenn ich aber manchmal sehe wie Menschen draußen mit ihren Autos rumfahren und wie die dann insgesamt in einem Wartungszustand sind, dann ist es mir tausendmal lieber, dass diese jedes Jahr wenigstens mal in eine Werkstatt fahren!
Die meisten Leute interessiert ihr Auto leider nicht mehr wirklich. Es ist Gebrauchsgegenstand (ist ja richtig so), aber die werterhaltende eigene Pflege wird da vollkommen vernachlässigt! Bewegliche Teile (Türen, Türfeststeller), welche mal etwas Schmiermittel benötigen oder Gummielemente (Dichtungsgummis Türen/Klappen, Wischer), die ihre Pflege bedürfen werden da auch vernachlässigt oder die wichtigste Verbindung zur Straße - die Reifen - an denen man öfter als 1 mal im Jahr (halt nur durch den Service) den Luftdruck prüfen/ergänzen sollte.
Da gibt es etliche Menschen, die regelmäßig aus Kraftstoffmangel liegenbleiben würden, wenn da nicht dafür eine Kontrollleuchte aufblinken würde... Die fahren einfach, ohne über den Rest nachzudenken, auch ohne darüber nachzudenken welche Pflicht man als PKW-Führer vor Fahrtantritt zu beachten hätte (was in der Fahrschule gelehrt wird etc.)

Aber das wird zu weit schweifend. Das sollte nur mein Beitrag zum Thema werden...

Zitat:

@Tietze83 schrieb am 29. Dezember 2017 um 15:04:00 Uhr:



Zitat:

@lufri1 schrieb am 29. Dezember 2017 um 14:58:20 Uhr:


Natürlich darf man immer kritisieren, aber ich verstehe es eben nicht.
Ich kauf mir etwas, wo ich genau weiß wei teuer es ist und naher kritisiere ich den Preis, oder
ich kauf mir etwas wo ich vorher zu bequem war mich über die Kosten zu erkundigen und schimpfe nachher, dass es so teuer ist.

Warum?

Weil es eben Kritikpunkte an einem Kaufgegenstand geben kann, deren Vorliegen zwar nicht so erheblich sind, dass sie einen von der eigentlichen Kaufentscheidung abhalten, gleichwohl als störend empfunden werden. Zumal gerade der Zeitabstand und das Auseinanderfallen von Ölservice und Inspektion bisweilen im Voraus gar nicht abgeschätzt werden kann.

Was die Kosten angeht, gebe ich dir Recht. Diese sind bei VW ja nahezu geschenkt. Ich war gestern erst wieder überrascht, wie preiswert die 60.000er Inspektion war - gerade einmal 100-120 Euro mehr als bei A.T.U.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Schön um den heißen Brei herumgeredet...

Bei VW Passat mit DSG ca. 750 €..bei VW...und wer Werkstatttester ist (alle Überwacher suchen übrigens

Werkstatttester) zahlt nur 350 € (50% Ersparnis)...so läuft das...

In den 10 Jahren, wo ich verschiedene Passats besaß, war ich IMMER als Werkstattester dabei und habe IMMER nur 50% des üblichen Preises gezahlt...Holzauge sei wachsam...Die Prüforganisationen und der ADAC suchen immer händeringend Werkstatttester!!!

Zitat:

@gttom schrieb am 27. Dezember 2017 um 15:30:29 Uhr:



Zitat:

@Marki_M. schrieb am 27. Dezember 2017 um 15:09:24 Uhr:


Muss ich jetzt mal Fragen. Auto abholen (Neu), dann die ersten 800-1200km fahren und dann einen Ölwechsel machen? Kenne einige, die das so machen und auch wieder Andere, die davon nichts halten.
Überlege schon, wenn ich meinen Golf dann habe, ob es sinnvoll ist. Dann einfahren und dann Ölwechsel mit Filterwechsel. Wie seht Ihr das?

Der sogenannte Einfahrölwechsel. Darüber streiten sich ganze Heerscharen.

Bei bis zu 30 Euro/Liter Öl kann ich allerdings jeden Händler verstehen, der diesen zusätzlichen Ölwechsel "dringend" empfiehlt.
....

1. Der sog. "Einfahrölwechsel" wird von allen (allen!) Motorenherstellern als überflüssig angesehen. Der Begriff findet sich in keiner einzigen (!) Betriebsanleitung mehr. 😉
Der Grund: Seit der flächendeckenden Einführung des Fein-Ölfilters im Hauptstrom sämtlicher Auto-Motoren (-vor Jahrzehnten!) gibt es keinen Grund mehr irgendwelchen Abrieb des Motors aus dem Öl zu entfernen, weil dies der Ölfilter bis runter auf 2µ automatisch tut (-wenn es denn überhaupt je einen solchen Abrieb gab!). Da schwebt also nichts Schädliches im Einfahröl herum, das möglichst bald raus muss. Außer der Einbildung des Fahrers, -und die hat wahrscheinlich mehr als 2µ ! 😉
Sonstige "Gründe" für diesen Ölwechsel-Unfug: Sturheit (schon immer so gemacht), Besserwissserei,
der Drang, "dem Motor was Gutes zu tun" und dabei sein Gewissen zu beruhigen, usw. usw., -also der gesamte gesammelte Unsinn.
2. Inspektion in Freien Werkstätten. Dazu gibt es die gesetzliche "Gleichstellungsverordnung" EU-weit.
Sie besagt, dass sämtliche Inspektionen in markenfreien Werkstätten als fachgerecht und gleichwertig mit Markenwerkstätten anzusehen sind, solange ausgebildetes Fachpersonal damit befasst war/ist. Alle freien Ketten wie z.B. ATU fallen darunter. Kleine unabhängige ebenfalls.
Das Thema ist ausgelutscht und schon lange nicht mehr diskussionsfähig, außer unter Ignoranten. Und keine Automarke hat bisher dagegen angestunken. 😉
MfG Walter

Zitat:

2. Inspektion in Freien Werkstätten. Dazu gibt es die gesetzliche "Gleichstellungsverordnung" EU-weit.

Stimme da grundsätzlich zu.

Unterschied ist wohl die Mobilitätsgarantie die bei VW gegenüber ATU wohl deutlich unterschiedlich ausfällt.

Und eine kleine freie, kann sicher gar keine geben. Da bräuchte man halt einen Schutzbrief von einem Automobilclub oder von seiner Versicherung😉

Zitat:

@golfer0510 schrieb am 27. Dezember 2017 um 19:50:55 Uhr:



Zitat:

@uphillking schrieb am 27. Dezember 2017 um 19:40:59 Uhr:


Habe jetzt vor Weihnachten nach 1,5 Jahren Nutzung meinen 30000km Service machen lassen. Der nächste Service ist laut Serviceheft dann bei 60000km. Also bei meinem 1.4TSi nix mit jährlich.

Dann steht mit Sicherheit nicht nur die Laufleistung im Plan, sondern der nächste Service ist 12/2018 oder bei 60.000km fällig, je nach dem, was zuerst eintritt.

Ja du hast Recht. Habe nochmals nachgeschaut. Da steht nächster service :

Nach Intervallanzeige
oder
12/2018
oder
60000km

Das heißt im Dezember 2018 bringe ich den Wagen mit 50000 km in die Werkstatt zum Türscharniere schmieren und nur ein halbes Jahr später bei 60000 dann zum Ölwechsel.

Irgendwie bescheuert.

So isses

Zitat:

@uphillking schrieb am 30. Dezember 2017 um 17:34:02 Uhr:



Zitat:

@golfer0510 schrieb am 27. Dezember 2017 um 19:50:55 Uhr:


Dann steht mit Sicherheit nicht nur die Laufleistung im Plan, sondern der nächste Service ist 12/2018 oder bei 60.000km fällig, je nach dem, was zuerst eintritt.

Das heißt im Dezember 2018 bringe ich den Wagen mit 50000 km in die Werkstatt zum Türscharniere schmieren und nur ein halbes Jahr später bei 60000 dann zum Ölwechsel.

Irgendwie bescheuert.

keineswegs, denn es besteht die vermutlich nicht ganz unberechtigte Hoffnung, dass du den Ölwechsel vor ziehst, um nicht schon relativ kurze Zeit später, wieder einen Tag mit einem "Serviceereignis" zu haben.

Und würde der Ölwechsel mit den Durchsichten gekoppelt, würden sich garantiert die Selben darüber Aufregen, das da der Ölwechsel ja noch gar nicht Notwendig ist.
Es gibt Autos mit längeren und mit kürzeren Intervallen.
Verkauft doch Euren ach so schlechten VW und holt Euch was anders.
Langsam nervt diese Gejammer.

Toller Kommentar. Danke. Was für ne Rakete fährst du?🙂

Zitat:

@uphillking schrieb am 30. Dezember 2017 um 18:59:28 Uhr:


Toller Kommentar. Danke. Was für ne Rakete fährst du?🙂

Golf Sportsvan 1.4 125 PS.

Deine Antwort
Ähnliche Themen