Jährliche Inspektion: Hat VW kein Vertrauen in seine Fahrzeuge?

VW Golf 7 (AU/5G)

Eine Frage, die sich im Zusammenhang mit dem Erwerb eines VW stellt, ist die, ob es wirklich sein muss, dass das Kfz nach der ersten Inspektion nach zwei Jahren plötzlich jedes Jahr zur Inspektion muss. Ich sehe die Inspektion vorwiegend als Geldmacherei an. Abgesehen von fälligen Zusatzarbeiten (die aber auch gerne früher fällig sein sollen als eigentlich technisch notwendig, bsp. Zündkerzen) wird bei der reinen Inspektion im reinen Sinne doch nichts gemacht, was man als Nutzer des Fahrzeugs in aller Regel nicht auch selbst ohnehin schon macht: Profil messen, Lichttest, Kühlwasser, Ölstand, Wischblätter prüfen. Für solche Selbstverständlichkeiten Jahr für Jahr hundert Euro aufwärst zahlen zu müssen ist doch reine Preistreiberei. Auch der Ölwechsel max. alle 30.000 Kilometer bzw 2 Jahre ist viel zu übervorischtig. Neueste wissenschaftliche Studien beweisen, dass aktuelle Motoren und Öle derart gut harmonieren, das man auch 60.000 Kilometer damit schafft ohne Nachteile zu erleiden. Meines Erachtens würde es genügen wenn eine Inspektion samt Ölwechsel alle drei Jahre bzw. max 60.000 Kilometer vorschrieben wäre-

Beste Antwort im Thema

Ohne unfreundlich wirken zu wollen, es ist VW auch scheißegal was du von der jährlichen Inspektion hältst. Kauf dir einfach ein anderes Auto wenn du mit solchen Gebaren nicht einverstanden bist. Wenn das viele machen, hilft's. Was nicht hilft ist in Foren darüber zu schwadronieren was andere davon halten. Auch wenn Studien belegen, das Öle deutlich länger als 30.000 km halten. Du darfst davon ausgehen, dass VW diese Studien bekannt sind oder dem Fahrzeughersteller sogar eigene Erkenntnisse diesbezüglich vorliegen.

PS: Arbeite mal an deinem Ton und überprüfe deine Tastatur. Da scheint eine Taste zu klemmen.

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Zitat:

@raudi52 schrieb am 31. Dezember 2017 um 12:18:47 Uhr:


Die Frage ist eher, wie Kulanz freudig ist VW bei regelmäßigen Inspektionen bei VW

Ist zwar schon ein paar Jahre her, bei ca. 120000km. Bei meinen damaligen Golf 4 sind auf der Autobahn beim Überholen im Winter die Scheibenwischer ausgefallen. Waren total fest. Also langsam zur nächsten VW-Werkstatt. Es wurde das komplette Gestänge inc. Motor und Arme getauscht.
Regelmäßige Wartung bei VW. Es wurden ohne Probleme 70% der Kosten Übernommen.
Oder bei meinen ersten Roomster. Nach ca. 3,5 Jahren ging das Getriebe kaputt. Garantie war schon 1,5 Jahre vorbei. Ich bekam ein neues Getriebe ( oder Austausch) und brauchte nur 179€ zuzahlen. Hatte auch schon um die 70000km runter, aber nur Wartung bei Skoda.

Zitat:

@raudi52 schrieb am 31. Dezember 2017 um 12:18:47 Uhr:


Die Frage ist eher, wie Kulanz freudig ist VW bei regelmäßigen Inspektionen bei VW

Das liegt zuerst einmal an der Werkstatt, zu der man geht. Wenn die da schon wenig tun, dann wird es keinen ordentlichen Kulanzantrag geben. Wir haben aber schon beides erlebt. Eine Werkstatt, die zu den günstigsten VW Partnern gehört (Direkt Express Handewitt) und dennoch einen erfolgreichen Kulanzantrag gestellt hat. Anders eine Werkstatt, in der wir einen VW gekauft haben und dann für eine Reparatur nichts erhalten haben, obwohl wir alles haben da machen lassen.
Richtig ist, die Wahrscheinlichkeit wird größer, wenn man dort bekannt ist und das Auto warten lässt. Eine Garantie ist das aber nicht.

Bei meinem G5 war nach 3,5 Jahren die Wasserpumpe der SH kaputt. Mir blieb lediglich ein Restbetrag von ca. 50.- Alles andere wurde auf Kulanz gemacht.
Auch beim G5 ist nach 4.5 Jahren ein Schweißpunkt beim Dach aufgegangen und ich hatte Wassereintriitt. Wurde komplett auf Kulanz behoben.

Seitdem hatte ich nichts mehr und weiß auch nicht wie Kulant sie jetzt sind. Das ist aber bei uns in Ö ein wenig anders als in D.

Zitat:

@Ex-Roomster schrieb am 30. Dezember 2017 um 21:05:40 Uhr:


Dazu fallen mir ohne Nachzudenken, folgende Gegenargumente ein
- Wieviele Autos fahren mit defekter Beleuchtung durch die Landschaft. Und nicht nur ein, zwei Tage.

Dann sollte man vielleicht mal ne wöchentliche Inspektion einführen😁

Auffüllen von Wischwasser könnte man rücksetzen im Steuergerät mit Eingabe der Alkoholkonzentration

z.B. wegen

. (Seriennummer der Battterie muss ja schon beim Wechsel eingegeben werden😁)

Der Phantasie zum verhindern von DIY ist eigentlich keine Grenze gesetzt😉

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Richtig. Jemandem, dem man es zutraut ein Kfz zu führen, kann man eben nicht jegliche Verantwortung abnehmen.

Und leider kommt es auch oft vor, dass bestimmte Dinge nach dem Kundendienst schlechter eingestellt sind als vorher, z. B. die Scheinwerfereinstellung. Fälle von deutlich zu niedrigen Scheinwerfereinstellungen sind hier im Forum haufenweise dokumentiert. Besonders betrifft es LED-Scheinwerfer, weil die Werkstätten mit ungeeigneten Einstellgeräten an den Scheinwerfern herumpfuschen. Ich verbiete es inzwischen meiner Werkstatt die Scheinwerfereinstellung, den Luftdruck und Betriebsflüssigkeiten wie Scheibenwischwasser anzurühren, die Scheiben zu wischen (letztes Mal war alles voller Schlieren, die beim gegen die Sonne fahren massiv gestört haben) oder sonstige Reinungungsarbeiten am Fahrzeug durchzuführen (waschen, saugen etc.).

Wenn das Auto mal älter ist, dann passiert das Wunder:
Es braucht keine Inspektionen mehr.
Nur noch irgendwo einen jährlichen Ölwechsel, möglichst bei McOil, für 30 Euro gesamt mit Lohn und Filter.
Es gibt keine Updates mehr.
Es gibt keine Kulanz mehr.
Man kann die Einschätzung zu Verschleißteilen jetzt zeitnaher machen, also die Teile länger drin lassen, da diese nur noch ein Jahr anstelle 2 durchhalten müssen.

Dies ist jedenfalls mein Eindruck, da Neufahrzeuge so pedantisch zur Inspektion gebracht werden, und später nicht mehr.

Keine Inspektion zu machen hat nichts mit Wunder zu tun, sondern mit Fahrlässigkeit.

Ich fahre mit jedem Auto zur vorgeschriebenen Inspektion. Egal wie alt er ist, denn schließlich geht es um meine und der anderen Sicherheit und die ist mir etwas wert. Wenn ich mir das nicht mehr leisten kann, verkaufe ich das Auto.

Danke @lufri1 Da hat es jemand verstanden, das Prinzip Volkswagens...

Zitat:

@flashsmaster schrieb am 8. Januar 2018 um 19:13:09 Uhr:


Danke @lufri1 Da hat es jemand verstanden, das Prinzip Volkswagens...

Das hat nichts mit Volkswagen zu tun. Wenn du meinen Beitrag gelesen hast, habe ich Auto geschrieben und ich mache es bei allen Autos so, weil mir eben die Sicherheit wichtig ist. Anderen ist sie vielleicht nicht wichtig. Sein Problem . . .

Ich habe alle Service gemacht und nach 2,5 Jahren ging mein Innenraum Wärmetauscher kaputt.
700€ kosten, VW zahlt Null als Kulanz. Ein Wärmetauscher sollte ein Autoleben lang halten.
Ich werde die Service künftig nicht mehr bei VW machen.

Ansonsten halte ich den 30.000 Ölwechsel für sinnvoll, aber nicht für 30€ pro Liter Öl. ich frage mich auch,ob die Bremsflüssigkeit wirklich nach 3 Jahren schon nichts mehr taugt.
Es wird an einer Inspektion schon gut verdient. Habe für die 3-Jahres 90.TKM Inspektion 540€ bezahlt, ich denke die ist in 2 Stunden gemacht. Ein guter Deal für die Werkstatt.

Zitat:

Ansonsten halte ich den 30.000 Ölwechsel für sinnvoll, aber nicht für 30€ pro Liter Öl. ich frage mich auch,ob die Bremsflüssigkeit wirklich nach 3 Jahren schon nichts mehr taugt.
Es wird an einer Inspektion schon gut verdient. Habe für die 3-Jahres 90.TKM Inspektion 540€ bezahlt, ich denke die ist in 2 Stunden gemacht. Ein guter Deal für die Werkstatt.

Was soll man dazu schreiben. Nur noch Kopf schütteln.

Er hat nicht ganz Unrecht.

Allein die Aussage zur Bremsflüssigkeit sagt alles. Hoffentlich begegne ich Ihn nie im Strassenverkehr

Wieso fahren so viele Schrottkarren rum, bei denen nichts mehr so richtig Funktioniert. An der Wartung kann es nicht liegen. Wird nicht gemacht. Natürlich schaut Ihr alle regelmäßig Eure Bremsleitungen an, um beschädigungen festzustellen. Als Beispiel.
Ob diese Arbeiten immer Richtig gemacht werden (nicht nur bei VW) und ob der Preis stimmt, steht auf einen anderen Blatt.

Zitat:

@Ex-Roomster schrieb am 9. Januar 2018 um 06:08:40 Uhr:


Allein die Aussage zur Bremsflüssigkeit sagt alles. Hoffentlich begegne ich Ihn nie im Strassenverkehr

Wieso fahren so viele Schrottkarren rum, bei denen nichts mehr so richtig Funktioniert. An der Wartung kann es nicht liegen. Wird nicht gemacht. Natürlich schaut Ihr alle regelmäßig Eure Bremsleitungen an, um beschädigungen festzustellen. Als Beispiel.
Ob diese Arbeiten immer Richtig gemacht werden (nicht nur bei VW) und ob der Preis stimmt, steht auf einen anderen Blatt.

was weisst du Schlauberger denn über den Siedepunkt der Bremsflüssigkeit nach 3 Jahren, wie weit hat der sich verändert ? 4Jahre wäre ein vernünftiges Intervall, 2 Jahre reine Arbeitsbeschaffung für Werkstätten.
Aber du glaubst vermutlich auch daran, dass unterhalb von 7°C Winterreifen kürzere Bremswege haben....

Immer mehr Kopfschütteln.

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