ForumKäfer
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Volkswagen
  5. Käfer, Beetle & New Beetle
  6. Käfer
  7. höchstgeschwindigkeit vom käfer??

höchstgeschwindigkeit vom käfer??

Themenstarteram 13. Juli 2007 um 22:45

hallo,

das mit herbie war doch früher bestimmt

erlogen und erstunken,

ich mein - kein käfer ohne tuning -

fährt jemals so schnell wie ein jaguar.

nun will ich euch bitten, was ihr

so für erfahrungen gemacht habt,

wie laut es ist und wie hoch der spritverbauch liegt,

ja und natürlich die höchstgeschwindigkeit

will ich wissen.

p.s.

wäre nett wenn von 34 ps und 50 ps

die höchstegeschwindigkeit beschrieben wird

danke im vorraus

Ähnliche Themen
116 Antworten
am 9. Oktober 2010 um 10:12

Mein 1300 mit 40 PS lief lt. Tacho knapp 130, mein 1200er Sparkäfer mit 1600ccm, 2 Doppelvergasern und eingetragenen 59 PS lief etwa 150 (Tacho), das reichte aber :eek: ...

Rudi du kannst doch im BT-Forum mal schauen da sind viele Leistungskurven mit Diagram drin.Oder nutzt du die schon?

 

Vari-Mann

Zitat:

Original geschrieben von Vari-Mann

Rudi du kannst doch im BT-Forum mal schauen da sind viele Leistungskurven mit Diagram drin.Oder nutzt du die schon?

Vari-Mann

Hi, Vari.

Die Leistungskurve in meine Tabelle zu integrieren ist eigentlich das aufwendigste. Gleich danach kommt die Änderung des Getriebes, mit neuen Schaltpunkten. Ich bin leider noch nicht ganz so weit, dass die Tabelle sich den optimalen Gang aussucht und den automatisch schaltet.:)

Von daher sind immer sehr viele (Manuelle) Einträge erforderlich, die viel Zeit kosten und wo man sich auch vertun kann. Dazu kommt, dass ich die letzten Jahre sehr selten am Excel gearbeitet habe.

Wenn ich erstmal die Tabelle für Tiffy perfekt 'kalibriert' habe, dann wird es hoffentlich leichter. Da steckt der Teufel echt im Detail. Vorteil ist, dass für Tiffy die meissten Vergleichsdaten vorliegen. Deswegen muss ich erst mal am konkreten Beispiel durcharbeiten.

Der Walter könnte sich aber oben auf dem Feld mal genau 402.5Meter abstecken und der Basti stoppt die Zeit... Dann umgekehrt...

Oder besser Video-Kamera benutzen. Da kann man dann hinterher am Video-Editor die Zeit messen.

Aber kommt bitte nicht mit kaputtem Getreibe nach Hause.:D

Grüsse.

Das Problem ist nur, daß es bei uns im weiteren Umkreis keine Starße gibt, die schön eben und gerade 402,5 m hergibt:D

Da wäre ein ausgedienter Flugplatz recht:)

Zitat:

Original geschrieben von rudi1967

 

 

Zum Rechenweg:

Basis ist natürlich die Newtonsche Gleichung F=m*a.

Die Schubkraft F ist aus der Leistungs-Kurve abzüglich der in Karl's Kurve angegebenen Leistung berechenbar. Man braucht nur das Drehmoment zu ermitteln und dies über das Getriebe auf die Antriebswellen umrechnen. Im ersten Gang sind das am Maximum (205Nm*3,78(1.Gang)*4,12(Achse))=3200Nm!:eek: Zum Glück auf zwei Antriebswellen.:)

 

Dann das ganze durch den Radius des Hinterrades, die Fahrzeugmasse und natürlich durch 9,81 teilen. Schon weiss man die Beschleunigung in 'G':) (3200Nm/0,3m/900kg/9,81=1,2G)

 

Das ist doch eigentlich Einfach oder was?:cool:

 

Wenn man die Beschleunigung weiss, dann kann man natürlich dann die erforderliche Zeit und den Weg ausrechnen, um auf eine bestimmte Geschwindigkeit zu kommen.

Na ja, so einfach ist es auch wieder nicht. Die  205 Nm des Motors hast Du ja nur bei einer bestimmten Drehzahl, darüber und darunter fällt es stark ab.

Hallo Karl,

Genau deswegen mache ich das in einer Excel Tabelle. Derzeitig aller 10km/h,... geplant ist aller 1km/h zu berechnen. Die Schaltpunkte kann man dann direkt im Diagramm ablesen. Derzeitig am Schnittpunkt der Kurven für die Leistung. Ich will aber auch noch Kurven für die Beschleunigung zeichnen. Ich bin selber noch gespannt, ob der Fahrwiderstand Einfluss auf den Schaltpunkt hat...

Guckst Du das Beispiel.;)

Schaltpunkte-tiffany
Leistungsdaten-tiffany

Zitat:

Original geschrieben von rudi1967

 

Ich bin selber noch gespannt, ob der Fahrwiderstand Einfluss auf den Schaltpunkt hat...

Klar hat er das ,oder warum glaubst du das die Rollenprüfstände eine Bremse haben die die Rollen schwerer drehen lassen?......

....Um den Fahrwiederstand zu simulieren.

 

Und genau der wird sich bei jedem Wetter (Temp,Wind,Luftdruck),jedem Reifen,jedem Bodenbelag ,jedem Luftdruck ändern.

Eigentlich nicht zu berechnen was du da willst denn die Schaltpunkte verschieben sich immer bei anderen Bedingungen.

 

Dazu kommt das es nich alle Übersetzungen gibt sondern nur eine geringe anzahl Zahnräder die sich kombieniren lassen im Käfergetriebe.Somit hast du schon vorgegebene größen mit denen du grob nachrechnen kannst was in den günstigsten bereich deiner Motorkarackteristik passt.

Je nachdem was du willst,schnell auf 402 oder High Speed.

 

Vari-Mann

Ich finde das sehr interessant, was der Maik da macht. Zeigt es doch, dass es garnicht soviel bringt, einen Motor bis zur letzten Umdrehung auszuquetschen. Wir haben nur 4-Gang Getriebe mit dieser riesigen Spreitzung... bei einem 6 oder 7-Gang Getriebe wäre das anders

Tiffy ist mit seinem 2 Liter ein sehr lohnendes Objekt, und richtig, über Tiffy gibt es die besten Daten dafür.

Ich tendiere mittlerweile auch dazu, nicht weiter in Hochdrehzahlkonzepte zu gehen, sondern mehr Richtung großem Hubraum oder Aufladung.

Mein Getriebe ist mit den großen Rädern an dem Punkt angekommen, 5500 Touren bei 200 km/h zu machen. Blöd ist nur, dass meine relativ kleinen Motoren erst weiter oben die maximale Leistung rausholen... ich also wieder ein kürzeres Getriebe bräuchte. Ist zwar angenehm ruhig zu fahren, für die absolute Leistung aber eher hinderlich. Ausser ich setze einen niedrig drehenden 2.3er rein oder einen 1800i Turbo.

Ich könnte mir einen 2300i mit dem Eta-Konzept sehr gut vorstellen... :)

Ich wollte eben bei der nächsten Getriebe-Abstimmung nicht einfach so in die Wühlkiste greifen, sondern eben vorher ein bisschen Nachdenken, darüber.:)

Ob was rauskommt, bei der Rechnerei,... weiss ich auch noch nicht. Sollte sich aber ein Trend abzeichnen, kann ich den ja mit meinen eigenen Erfahrungen vergleichen und sinngemäß in Abhängigeit der verfügbaren Radsätze und Kosten für's Getriebe umsetzen.

Es war also nur richtig, erstmal mit meinem langen Serien-Getriebe ein paar Proberunden zu drehen. Hätte ich von Anfang an mit einem extra langen 4.Gang angefangen, wäre das bei mir hier im Gebirge mit Sicherheit der grösste Fehler gewesen, den ich hätte machen können. Gleiches bei einer 'superscharfen' Nockenwelle. Auch Quatsch für mich. In Verbindung mit langem Getriebe nur für die jenigen geeignet, die sich mit dem Käfer über die Marke 200km/h überhaupt getrauen.

Ich kenne da eigentlich niemanden.:p

Zitat:

Original geschrieben von Red1600i

. Zeigt es doch, dass es garnicht soviel bringt, einen Motor bis zur letzten Umdrehung auszuquetschen.

Ich finde schon das es Sinn macht über die Max Motorleistung hinaus zu drehen ,auch wenn er dann wieder etwas weniger Leistung anliegen hat.

Denn je weiter ich drüber weg drehe ,um so näher bin ich nach dem schalten mit meiner Drehzahl wieder an der  Max Leistung und der Motor kann mit weniger anstrengung und in kürzerer Zeit  bis zu seinem Leistungsmax drehen.

Ohne das drüberweg drehen würde es viel länger dauern bis er im nächsten Gang wieder in schwung kommt,er würde somit lansamer den Wagen beschleunigen.

 

Je höher die Drehzahl ist bei der ich einkuppel ,umso höher ist doch auch wieder die Leistung die schon anliegt um wieder gut zu beschleunigen.

 

Oh man,das ist wieder so ein Text.....versteht ihr was ich meine?

 

Vari

Jep, ich verstehe das sogar recht gut. :)

Es ist soweit schon richtig, dass man über das Leistungsmaximum gehen muss. Genau da, wo sich die 4 Kurven jeweils schneiden, da wäre der optimale Punkt für den Schaltvorgang ...

Zitat:

Original geschrieben von Vari-Mann

Zitat:

Original geschrieben von Red1600i

. Zeigt es doch, dass es garnicht soviel bringt, einen Motor bis zur letzten Umdrehung auszuquetschen.

Oh man,das ist wieder so ein Text.....versteht ihr was ich meine?

Vari

Der Red meint den 4.Gang und Du meinst den 3.Gang.:)

Mal mit anderen Worten:

Blödsinn ist, einen hoch drehenden Motor mit langem Getriebe auszustatten. Der zieht das einfach nicht durch... und die Leistungsspitze liegt weit über 200km/h, die man sowieso nicht fährt. (oder bei Gegenwind sowieso nicht erreicht)

Blödsinn ist, einen niedrig drehenden Motor mit kurzem Getriebe auszustatten. Man erreicht erst mit erheblichem Leistungs-Abfall (eventuell) eine gewisse Höchstgeschwindigkeit.

Im allgemeinen wirkt hohe Drehzahl auf Käfer-Motoren zerstörerisch. Ausserdem nervend, auf der BAB. Von daher macht sich für unser Tuning ein starker Drehmoment-Motor mit langer Getriebe-gesamt Übersetzung besser.

Grüsse.:)

Zitat:

Original geschrieben von rudi1967

 

Es war also nur richtig, erstmal mit meinem langen Serien-Getriebe ein paar Proberunden zu drehen. Hätte ich von Anfang an mit einem extra langen 4.Gang angefangen, wäre das bei mir hier im Gebirge mit Sicherheit der grösste Fehler gewesen, den ich hätte machen können. Gleiches bei einer 'superscharfen' Nockenwelle. Auch Quatsch für mich. In Verbindung mit langem Getriebe nur für die jenigen geeignet, die sich mit dem Käfer über die Marke 200km/h überhaupt getrauen.

Ich kenne da eigentlich niemanden.:p

ich schon.

guckst du hier:D

http://www.youtube.com/watch?v=4BJWMZZu_3I

es waren über 220 Sachen. Man kann es nur leider nicht richtig auf meinem Video sehen. Aber man spürt es. Also Boxen aufdrehen und genießen.....;)

Es gibt Neuigkeiten.:)

Der Schaltpunkt ist nicht abhäng vom Gegenwind.

Beispiel: Falls der 4.Gang bei zu geringer Motorleistung nicht durchziehen sollte, dann ist der eindeutig zu lang übersetzt. Dadurch muss logischerweise der 3.Gang weiter ausgedreht werden. Um optimale Beschleunigung zu erhalten muss dies aber auch gemacht werden, egal ob Gegenwind oder Rückenwind, Berg hoch oder Berg runter. Der optimale Schaltpunkt ist immer an derselben Stelle, um optimale Beschleunigung zu erhalten. Wenn es also den 4. Gang abwürgen sollte, nach dem Hochschalten,... dann hat man zu früh hochgeschalten.:D

Im Diagramm habe ich das mal dargestellt,... is klar am realen Beispiel Tiffany.

- die Motor Leistung (dick schwarz)

- die um den Fahrwiderstand reduzierte Leistung (dünn schwarz)

- die theoretische Beschleunigung ohne Fahrwiderstand (grün)

- die reale Beschleunigung unter Abzug der Fahrwiderstandes (rot)

So,... und jetz guckt mal, wo sich Kurven mit gleicher Farbe immer schneiden.:cool:

Genau an den Schaltpunkten 50-88-137.

Das Diagramm beweist also, dass der Optimale Schaltpunkt genau dort sitzt, wo sich die Leistungskurven schneiden. Genauso schneiden sich an derselben Stelle die Beschleunigungs-Kurven,... egal ob mit Rückenwind oder Gegenwind.:)

Grüsse.:)

Ach so,...

die optimalen Schaltpunkte liegen nicht immer bei derselben Drehzahl.

Im konkreten Fall Tiffany wäre das bei:

1-2: 6670

2-3: 6430

3-4: 6130

Den Kauf von sogenannten 'Schaltlampen' kann man sich also sparen.

Schaltpunkte-tiffany-nach-der-beschleunigung

Jo, ich bin es wieder.:)

Mein Getriebe-Rechenprogramm ist mittlerweile recht brauchbar. Ich habe heute mal eine ganze Schicht lang versucht, ein besseres Getriebe für die Tiffy zu finden, als es derzeitig ist.

- Fehlanzeige -

Die damals von VW abgestimmten Getriebe sind eigentlich nicht zu toppen. Die ganzen Tuning Übersetzungen kann man eigentlich bei Seite legen. Die bringen allesamt ein Beschleunigungs-Loch entweder vor oder nach dem Schalten. Insgesamt kommt dadurch, bei schlechter Abstimmung schnell mal eine halbe Sekunde zusammen, die man länger braucht, um auf 160 zu beschleunigen. Man kann auch so abstimmen, dass er nur 160 fährt,... also kurzes Getriebe. Da wird er bisschen schneller,... so 1-2 Zentel Sekunden. Hat aber dann den echten Nachteil, dass er nur 160 fährt.

Bei mir ist allerdings jetzt das Problem, dass ich ja die 0,93er Übersetzung ersetzen wollte, weil Fein-verzahnt. Ich habe alle gängigen Übersetzungen durchgerechnet... Mit dem neuen Getriebe wird der Dumbo auf jeden Fall langsamer.:(

Nun stehe ich da und weiss nimmer weiter.:o

Deine Antwort
Ähnliche Themen