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28.01.2022 17:22    |    SerialChilla    |    Kommentare (37)

Äußerlich historisch, technisch frisch: Viele Betriebe spezialisieren sich auf die Elektrisierung von Oldtimern. In manchen Fällen gibt es sogar Werksunterstützung.

 

Aus diesen Mini werden Elektroautos [Bildquelle: Mini]Aus diesen Mini werden Elektroautos [Bildquelle: Mini]Was heute ein begehrter Oldtimer ist, war früher meist ein Bastelobjekt. Autos wie Mini, Käfer oder Bulli haben in ihren Leben allerhand ertragen müssen. Anstelle der lethargischen Werksaggregate traten Motoren von Porsche, Honda oder Subaru. Wer besonders mutig war, rüstete sogar auf Strom um. Einst war das visionär - heute ist es so normal, dass es dafür Preislisten gibt.

 

Denn mehrere Fachleute bieten komplette Elektroumbauten für Oldtimer an. In einigen Fällen ist es sogar der Hersteller, der nachträglich den Verbrenner gegen einen Elektromotor tauscht: Mini bietet im Vereinigten Königreich für den originalen Cooper einen Umbau zum Elektroauto an. Wie solche Arbeiten aussehen und was sie für den Oldtimer-Status bedeuten, liest Du im vollständigen Artikel auf mobility.talk.

 

Was hältst Du von alten Autos mit neuen Antrieben? Käme für Dich ein solcher Restomod infrage? Diskutiere mit uns in den Kommentaren!

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28.01.2022 17:26    |    PIPD black

Kann man machen, muss man aber nicht.:D

28.01.2022 17:38    |    miko-edv

na ja - wo ist denn wohl der Unterschied zwischen "13.000 für einen e-Mini" im Vergleich zu "75.000 für den e-Käfer" ... sicher nicht im Heckantrieb ... das sind immerhin 4 eUp!

28.01.2022 18:33    |    ToledoDriver82

Wenn dadurch ein Fahrzeug gerettet wird was sonst in der Presse gelandet wäre,ok,dann lieber eine Rettung mit E Motor,wenn man dafür gute originale nimmt,dann nicht. Oldtimer sind nicht nur eine Hülle,das Gesamtpaket aus Technik,wie es fährt,Geruch,Geräuche usw machen die Fahrzeuge aus,nimmt man ihnen einen so wichtigen Teil wie die Technik,hat das nichts mehr mit dem ursprünglichen Fahrzeug und dem erleben dessen zu tun...ich pack ja auch kein Verbrenner in ein von Haus aus als E konzipiertes Fahrzeug :p

28.01.2022 18:46    |    PIPD black

Wart mal ab, bis son Tesla ins H-Alter kommt. Dann kommt man auch auf solche Ideen.:p

28.01.2022 18:47    |    ToledoDriver82

Tesla mit V8 gibts ja schon :D

28.01.2022 19:21    |    PIPD black

Na siehst…..geht schon los.;):D

28.01.2022 20:26    |    Dynamix

Ist ne gute Frage. Auf der einen Seite sollte das selbst für meine Oldies zukünftig problemlos möglich sein. Die entsprechenden Crate E-Motoren als Ersatz für Small Blocks gibt es bereits. Wäre halt nur die Frage wo man die Batterien sinnigerweise unterbringt wenn man nicht den kompletten Kofferraum dafür opfern möchte und vor allem wenn es mehr als 100km Reichweite haben soll.

 

https://www.motortrend.com/.../

28.01.2022 21:09    |    Erwachsener

Sehe ich ebenso - die schwierigste Frage ist, wo bringe ich die Batterie unter und welche Reichweite erziele ich mit den begrenzten Möglichkeiten, die ich habe.

 

Fahrzeugakkus werden andererseits immer kleiner und billiger pro kWh. Insofern wird sich das etwas entspannen. Meinen Altelch (Volvo 850) mit E-Antrieb - das könnte ich mir gut vorstellen.

28.01.2022 21:26    |    shkxy333

Höchst interessante Umbauten sind da möglich, leider ist das H Kennzeichen dann weg, wenn der e Umbau nicht innerhalb der ersten 10 Jahre nach EZ erfolgt ist. Man sollte sich heute einen 10 Jahre alten umbauen und 20 Jahre in die Ecke stellen, dann bekommt er später mal ein H und ist einer der Ersten seiner Sorte :-)

28.01.2022 21:31    |    ToledoDriver82

Was braucht es H beim E Kennzeichen,das ist doch günstiger und die Versicherung gibt's auch ohne H Zulassung,für Umweltzonen braucht man es auch nicht mehr.

28.01.2022 21:39    |    shkxy333

na ein bisschen Kult ist so ein H Kennzeichen schon wert, noch, kann sich ja jeder Zeit ändern...

28.01.2022 21:44    |    ToledoDriver82

Musst du mir nicht sagen ;) ich mach das trotz höherer Kosten:D weiß aber auch,dass ich mir da mit gewisse Pflichten auferlege.

29.01.2022 08:26    |    Hutchison123

Der Motor und dessen wohliger Klang ist für mich das zentrale Element an meinem Fahrzeug.

Würde man ihm diesen nehmen, wäre (für mich) der Reiz dahin.

30.01.2022 14:18    |    Trottel2011

Prinzipiell finde ich die Idee cool. Besonders weil Elektroantriebe richtig kompakt sind, kann man da eine Menge machen. Es gibt schon Leute die den Teslaantrieb in den Mini (Original) gesetzt haben. Klar, man verliert einiges an Reichweite weil die Kiste so klein ist, ABER man müsste im selben Schwung bedenken, dass ein Mini (Original) nicht gerade ein Auto für die Langstrecke ist. Wer noch nie darin saß, wird es nicht verstehen können. Entwickelt als Stadt Auto und nur als Stadt Auto mit der Option mal kurz irgendwo weiter zufahren, ist eine Reichweite von 200 km mehr als Ausreichend.

 

Bei einem richtigen Oldtimer (allerdings eins ohne großen Wert) ist der E-Antrieb eine Möglichkeit die Kiste noch weitere Jahrzehnte zu fahren ohne sich großartig umstellen zu müssen. Es gibt diverse Umbauoptionen, die sogar noch die Automatik/das Schaltgetriebe erhalten. Man könnte sogar dann einfach weiterfahren wie gewohnt - nur flotter :D

 

Und besonders für Leute die Leistung wünschen, ist der E-Antrieb in einem Oldtimer die optimale Lösung. Mal spontan aus einem 5.3l V12 600 ps rausholen bei Erhalt der H Kennzeichen? Nein, geht nicht. Besonders weil auch da die Umbauten nicht zeitgenössisch sind und man dann mit Abgasgutachten und Änderung der Papiere wieder in die normale Besteuerung fällt. Aber macht man ein rückbaubarer E-Antrieb darein, sind mal 600 ps problemlos möglich. Und so what, wenn man in die normale Besteuerung reinfällt. Kein Verbenner = keine Abgasnorm die man irgendwie teuer bezahlen muss und auch kein Fahrverbot ;) Für den Ton und die Vibrationen, die der Verbrenner macht, kann man das alles mit Lautsprecher und Vibrationserzeuger imitieren. Klar, den Auspuff kann man dann knicken, aber man könnte da auch einfach ein Kaltstartrauchgenerator mit Lüfter nutzen :D

30.01.2022 15:09    |    ToledoDriver82

Wenn mir das aber alles egal ist...Klang,Motor,Geruch usw,mich das ganze alte also nervt...warum nicht gleich ein aktuelles Auto kaufen wo das alles da ist und was genauso entwickelt wurde. Dort haben ich den modernen Antrieb,keine lästigen Sachen wie Lärm und Gestank und das Fahrzeug ist auch noch dafür entwickelt,es passt also alles zusammen. Ein altes Auto ist nun mal nicht nur Optik,kein Hülle deren Inhalt egal ist,es ist das Gesamte was es zu dem macht was es ist....auch das es unperfekt ist,ist Teil des Ganzen.

30.01.2022 15:15    |    Trottel2011

Design, mein Bester, Design. Es gibt Leute, die möchten gerne neue Technik fahren, haben aber das Dewign von heute irgendwie satt. Sie wollen nicht die zig tausend neuen Assistenzsysteme haben sondern nur fahren und das mit einem optisch alten Auto. Darum sind so viele Restomods da draussen. Motoren die pflegeleicht sind wo vorher ein Daueröler drin war. Beispielsweise Triumph Stag. Der V8 war immer dem Tode gewidmet. Viele bauten den auf Rover V8 oder gar Essex/Köln V6 um. Die Amis gehen da noch weiter. Beispielsweise Dodge Challenger/Charger von damals auf der Plattform von heute. Infotainment, Mptor, Getriebe, usw. Alles von heute. Aber von aussen ein klassischer Charger.

 

Design ist häufig ein Grund warum Leute einen alten Wagen lieber fahren...

30.01.2022 15:51    |    ToledoDriver82

WEnn ich was neues modernes will,kauf ich mir das,wenn ich was altes unmodernes will,kauf ich eben das :p aber wie gesagt,wenn man dafür ein alten Oldtimer nimmt und rettet,kein Problem,lieber so gerettet als auf dem Schrott gelandet...denn weg ist nun mal weg. Ich wäre zum Beispiel nie auf die Idee gekommen,in deinen Jaguar ein E Motor zusetzen der den V12 ersetzt,einfach weil dann etwas entscheidendes fehlt...selbst wenn der E Motor in allen Punkten besser wäre.

30.01.2022 16:09    |    Trottel2011

Es gibt schon Umbauten, bei denen der V12 rausgerupft wurde ;) Da kommt es auf 20-30 mehr nicht drauf an :D

30.01.2022 16:21    |    ToledoDriver82

Hätte für mich seinen Reiz definitiv verloren....ich bau nicht mal meine Stufe um auf 2.2er obwohl mir das sehr gefallen würde :p dafür würde ich mir dann einen schlechten holen wo es eh egal wäre.

30.01.2022 16:57    |    Trottel2011

Du bist aber nur einer von 7.3 Milliarden Menschen ;)

30.01.2022 17:15    |    ToledoDriver82

Dem ist natürlich so ;)

30.01.2022 17:52    |    Gera.G.

Das geht gar nicht !!! Da ein Oldi in der Erzeugung weniger Energie benötigt und verbraucht hat als die Akkus von einem Tesla!

Wenn man schon einen grünen Gedanken hat dann würde ich sagen - so lange wie möglich fahren und reparieren!

Egal ob Benzin oder Diesel. Man will ja bei einem Oldi auch einen Sound hören und kein sssssssss

 

Elektro hat schon seinen Reiz - Drehmoment ohne Ende !

Aber nicht im Oldi !

30.01.2022 19:08    |    flyer32

Von den Ressourcen her wird der Umbau wohl nach 30000-50000km wieder drin sein. Den Oldtimer zu betreiben kostet ja auch gewisse Ressourcen ;)

 

Ich würde meinen Volvo 850 gerne in elektrisch haben,

weil der Motor meiner Meinung nach eine Wartungstechnische Katastrophe ist.

Da sowas aber leider nicht bezahlbar ist, gibt's demnächst den Dacia Spring. Das Auto ist eine Mischung aus 90er Jahre Auto und 2018er e-Auto.

30.01.2022 20:17    |    Dynamix

Wobei es dann bei vielen Jahrzehnte dauern dürfte bis man den CO2 Rucksack des Umbaus herausgefahren hat. Die wenigstens fahren ihre Oldies regelmäßig, geschweige denn über mehrere mehrere 10.000km pro Jahr.

30.01.2022 21:57    |    flyer32

Ich habe natürlich keinerlei Daten dazu, würde aber mal davon ausgehen dass nicht grad die Oldies umgerüstet werden die fast nur in der Garage herumstehen

30.01.2022 22:14    |    Dynamix

Ehm, aber genau darum geht es hier ja. Und selbst mit dem E Auto Umbau ist der Rest immer noch Asbach Uralt. Die Autos werden nicht so gerne über den Winter eingemottet weil der Sprit da teurer wäre sondern um das Blech zu schützen.

 

Da stellt sich keiner hin und sagt "Hmm, also wenn ich keinen Sprit mehr zahlen muss fahre ich auch im Winter". Da spielen andere Faktoren eine Rolle.

 

Und der Individualist der sich sowas für den Alltag bauen lässt dürfte wohl eher eine exklusive Nische für Besserverdiener sein die irgendwie auffallen wollen. Der Rest macht das bestenfalls aus Idealismus aber bestimmt nicht um da große Kilometerzahlen pro Jahr zu machen.

30.01.2022 23:11    |    flyer32

Es fehlt dazu an Daten, wer lässt seinen Oldie umbauen und wieviel fährt die Person mit dem Oldie normalerweise.

Wenn man ein bis zweimal im Jahr ne Tour über ein/zwei Wochen macht, kommt man schonmal schnell auf 5000km nur bei den Touren. Wer nur alle paar Monate mal zum Treffen um die Ecke fährt, der kommt wohl kaum auf 2000km im Jahr.

 

Vielleicht ergibt sich durch solche Angebote auch irgendwann die Möglichkeit, z.B. den von der Karosse noch guten Verbrenner für weniger als 10k € zum alltagstauglichen Stromer machen zu lassen. Aktuell ist der Umbau ja noch so teuer wie ein kompletter Neuwagen.

01.02.2022 16:29    |    enrgy

"Was braucht es H beim E Kennzeichen,das ist doch günstiger und die Versicherung gibt's auch ohne H Zulassung,für Umweltzonen braucht man es auch nicht mehr."

 

 

die mit H werden die einzigen sein, die sich noch in privatbesitz befinden dürfen.

der rest ist allgemeingut und autonom fahrendes carsharing. dann kann man endlich auf öpnv auf der straße verzichten, denn alle rufen sich über ihre smartwatch (gibts dann statt personalausweis) ein gefährt um sich zur arbeit, zum doc, zum einkaufen fahren zu lassen. führerscheinentzug verliert seinen schrecken, man braucht keinen mehr. wie busfahren von tür zu tür und 1-2 insassen.

 

diese e-autos mit H kennzeichen werden dann so auffallen wie heute ein model t von 1910

01.02.2022 19:19    |    ToledoDriver82

Ich bin dann hoffentlich so alt,dass mich das nicht mehr stört weil ich eh nicht mehr selber fahren kann :D

01.02.2022 19:29    |    shkxy333

Macht mal langsam, wir wohnen in D, so schnell malen unsere Mühlen nicht. Es kann alles untergehen, aber der privat Besitz von Autos, wird sich die nä 20 Jahre nicht so schnell ändern. Und ein schönes H ist dann immer noch vernünftiges Kulturgut. Kann sein 100km kosten dich dann 50euro aber fahren wirst du dürfen. Und was besonderes mit 50Jahre altem Auto wird man auch bleiben. Ein wenig Kult hier bitte...

02.02.2022 10:30    |    Luke-R56

Mein Restomod-Mini hätte eher einen modernen Turbo-Dreizylinder. Oder irgendwas hochdrehendes mit VTEC :D

03.02.2022 18:57    |    PIPD black

Hayabusa-Motor und Hinterradantrieb gibts ja schon lange im Mini.:D

03.02.2022 21:40    |    flyer32

Ob man mit dem H-Kennzeichen aber weiterhin einen Freifahrtschein für Städte und Ballungsgebiete hat, steht in den Sternen.

Wobei ich eh nicht verstehe, warum man mit dem Oldtimer durch die Großstädte fahren wollen sollte.

04.02.2022 11:47    |    merianson1

Klar … kann man machen …

 

M.E. Wenn sich der Verbrenner mit Totalschaden verabschiedete … dann überdenken.

 

Ist eine Alternative wert. Kommt darauf an, wie gut die Karosserie noch intakt ist.

18.05.2022 22:42    |    jennss

Ich würde lieber zwei Autos "mergen", z.B. beim Model 3 Performance die Karosse abnehmen und eine Opel Diplomat-Karosse draufsetzen (praktisch gleicher Radstand). Ginge das nicht? Das wäre ja ein fixer Diplomat :).

j.

18.05.2022 23:02    |    Dynamix

Wäre die Frage ob sich das so einfach mit dem Sandwichboden des Tesla verträgt. Aber da bin ich kein Profi. Machbar ist am Ende vieles, wäre in dem Falle interessant wie es mit dem Aufwand aussieht.

19.05.2022 12:40    |    Trottel2011

Wurde ja schon gemacht. Sogar als "Hobbyauto". Superfastmatt (https://www.youtube.com/watch?v=I85QGZ830c8) hat bereits einen alten Jaguar aus den 50ern zum Teslamobil umgebaut. Allerdings nur mit Antrieb. Das geht ziemlich gut... Übrigens ist sein Channel sehr zu empfehlen! :)

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