Grenzwert-Überschreitung bei Abgastest X3 xDrive 20d (ICCT)

BMW 3er F30

Auweia...wundert mich aber nicht so sehr...bald kommt noch Daimler und...oder was meint Ihr ?
http://diepresse.com/.../Angeblich-auffaellige-Abgaswerte-bei-BMW-
http://www.boerse-am-sonntag.de/.../...-soll-es-auchbmw-betreffen.html

"auch der BMW X3 xDrive 20d hat bei Straßentests des International Council on Clean Transportation (ICCT) die europäische Abgasnorm (Euro-6-Grenzwert) um mehr als das 11-fache überschritten"

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Eines ist auf jeden Fall seltsam: VW hat sich mit dieser Manipulation ja einen Wettbewerbsvorteil verschafft. Normalerweise müsste die Konkurrenz also laut aufschreien und gar Schadenersatz fordern. Aber die sind auffällig ruhig.

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Zitat:

@Jens Zerl schrieb am 27. September 2015 um 10:02:55 Uhr:



Zitat:

@Kite Flyer schrieb am 26. September 2015 um 19:05:27 Uhr:


Werden die Stickoxide und deren Ausstoß im Realbetrieb weiter verfolgt, dann sehe ich beim F3x große Probleme auf die 30d und 35d zukommen. Anders als bei den 5ern etc., hat sich BMW hier nämlich die Harnstoffeinspritzung gespart.
Das ist aber halt auch ein Platzproblem. Ich weiß von einem Landmaschinenhersteller, der lange daran rumgetüftelt hat dieses Verfahren in den zur Verfügung stheneden Platz zu integrieren.

Ist der Tank dann halt bishen kleiner.

Künftig wird es halt einen Basis Tank geben und einen großen gegen Aufpreis..... Hie wäre ja eine entweder oder Regel denkbar.

Zitat:

@dieselschwabe schrieb am 24. September 2015 um 15:11:05 Uhr:


Irgendwie war das doch alles absehbar.

Der Trend weg vom Dieselmotor hat sich meiner Meinung nach schon länger abgezeichnet. Geschlafen haben hier vor allem die EU Behörden.

Gleichermassen hätte auch der Zusammenschluss eines solchen Mega-Konzerns wie VW verhindert werden müssen. Jetzt müssen sie bluten und ziehen so einige Marken in ein schwarzes Loch.

Sorry, aber das ist gleich doppelter Unsinn!

1) Der Dieselmotor hat viele Vorteile gegenüber dem Benziner aufgrund des höheren Effizienzgrads. Das sind allerdings größtenteils Vorteile, die Amerikaner nicht genießen können/dürfen. Wer den Motor belastet (und das tun nicht nur deutsche auf der Autobahn, sondern auch Schweizer z.B. in den Bergen), der weiß die höhere Effizienz und den daraus resultierenden niedrigeren Spritverbrauch zu schätzen.

2) Konzerne wie VW, Toyota und GM sind mittlerweile tatsächlich systemrelevant, allerdings muss man fairerweise dazusagen, dass nur bei solchen Plattformstrategien Synergieeffekte erzielt werden können, die es erlauben in dem Tempo zu entwickeln. Denn eins sollte man mal bedenken: Rein betriebswirtschaftlich hat ein Unternehmen wie Tesla überhaupt keine Berechtigung!

Zitat:

@316limo schrieb am 24. September 2015 um 15:39:36 Uhr:



Zitat:

@thowa schrieb am 24. September 2015 um 14:15:11 Uhr:


Auweia...wundert mich aber nicht so sehr...bald kommt noch Daimler und...oder was meint Ihr ?
http://diepresse.com/.../Angeblich-auffaellige-Abgaswerte-bei-BMW-
http://www.boerse-am-sonntag.de/.../...-soll-es-auchbmw-betreffen.html

"auch der BMW X3 xDrive 20d hat bei Straßentests des International Council on Clean Transportation (ICCT) die europäische Abgasnorm (Euro-6-Grenzwert) um mehr als das 11-fache überschritten"

Ich würde den Beitrag löschen bevor du eine Klage von BMW am Hals hast 😉

Er verweist auf eine Quelle und zitiert...da ist nichts verwerfliches dran 😉

Zitat:

@brindamour schrieb am 24. September 2015 um 22:27:46 Uhr:


Mich interessiert, warum VW offenbar technologisch so hinten nach ist, dass sie schummeln müssen um eine Genehmigung zu bekommen.

Haben Sie zu lang auf die Pumpe-Düse-Rumpelmotoren gesetzt und konnten den Know-How-Rückstand bei Common Rail bisher nicht aufholen? Die PD haben sie ja offiziell wegen Abgasproblemen eingestellt.

Der VW Konzern hat zwar auch margenstarke Marken, wie Audi, allerdings müssen die kostengünstig entwickeln, sonst lohnen sich die Entwicklungen in einem VW, Seat oder Skoda nicht. Zudem hat man es versäumt legal zu tricksen (denn genau deswegen haben wir alle den sog. Fahrerlebnisschalter im BMW).

Zitat:

@harald335i schrieb am 24. September 2015 um 23:43:04 Uhr:


Lasst bitte mal die Aktienkurse aus dem Spiel, die sind im Moment für uns Verbraucher völlig nebensächlich.

Leider nicht ganz. An VW hängen direkt rd. 600 Tsd. Arbeitsplätze und indirekt weit über eine Million. Teilweise sind ganze Gemeinden bzw. Regionen von VW direkt oder indirekt (zumindest teilweise) abhängig. Nun hat VW das "Glück", dass 50% des Unternehmen der Porsche Holding SE gehören und ein Teil auch noch den Arabern bzw. Niedersachen, sodass kein Konkurrent oder Investor einfach mal so über VW herfallen kann, aber ganz außer Acht sollte man den Aktienkurs nicht lassen. Zumal u.U. noch weitere Strafen wg. der nicht rechtzeitig ausgeführten Adhoc-Mitteilungen folgen könnten.

Zitat:

@harald335i schrieb am 24. September 2015 um 23:43:04 Uhr:


Was hier seitens unserer Politiker und der Presse abläuft, ist eine völlig zu Unrecht laufende Antikampagne gegen Diesel-Fahrzeuge. Jedermann weiß, dass der Diesel, Stand Jetzt und Heute, ein sehr saubere und effiziente Antriebsart ist, die sehr wohl ihre Daseinsberechtigung hat. VW hat mit seinem Blödsinn nur den Stein des Anstosses gegeben, diesen Motor zu defamieren. Wenn ich heute das Interview mit MdB Hofreiter/Grüne gesehen habe, bleibt mir bei soviel geäußertem Schwachsinn einfach nur noch die Spucke weg. Der Automobilverband muss hier dringend eine Aufklärungskampagne starten, um hier wieder die "Dinge" ins Lot zu bringen, sonst drohen uns Dieselfahrern erhebliche Verluste beim Wiederverkauf, bloß weil ein paar Blödmänner und die Presse Unwahrheiten streuten.

Hofreiter ist eine Schade für die gesamte Politik, leider ist er dabei nicht alleine. Was wir in den letzten 10 Jahren an politischen Lichtgestalten hatten ist einfach grausam, und das gepaart mit Idealisten. Das bringt mich fast wieder dazu, dass ich am liebsten sagen würde "Goodbye Deutschland".

Und wenn man dann noch den aktuellen Spiegel liest...oh Mamma mia...da wird jetzt auf die arrogante deutsche Industrie geschimpft, die ja den Anschluss verloren hat. Sorry, wie? Einerseits dürfen Unternehmen nicht zu groß werden, andererseits unterliegen sie in Deutschland politischen Wahnvorstellungen und last, but not least, wird dauernd auf sie eingeschlagen, egal ob sie Daimler, VW oder RWE heißen. Lächerlich.

In dem Unternehmen in dem ich arbeite wurde am Freitag entschieden, Volkswagen und Audi als Marken für Dienstwagen zu streichen. Eine harte Entscheidung, wie ich finde. Ab Oktober darf ausschließlich nur noch BMW bestellt werden, weil wir nur drei Marken zur Wahl haben (hatten). Ich bin mal gespannt, ob das die Runde macht ...

Zitat:

@afis schrieb am 27. September 2015 um 12:20:46 Uhr:



Zitat:

@dieselschwabe schrieb am 24. September 2015 um 15:11:05 Uhr:


Irgendwie war das doch alles absehbar.

Der Trend weg vom Dieselmotor hat sich meiner Meinung nach schon länger abgezeichnet. Geschlafen haben hier vor allem die EU Behörden.

Gleichermassen hätte auch der Zusammenschluss eines solchen Mega-Konzerns wie VW verhindert werden müssen. Jetzt müssen sie bluten und ziehen so einige Marken in ein schwarzes Loch.

Sorry, aber das ist gleich doppelter Unsinn!

Ok. Lass uns in fünf Jahren nochmal reden, ok? 😉

Nachdem Diesel jahrelang im Aufwind waren, ist der Anteil bereits in den letzten 3 Jahren Jahren rückläufig in vielen europäischen Ländern (Österreich, Frankreich, Spanien, etc.). In Deutschland nur gering, aber es gab auf jeden Fall keinen Zuwachs mehr. Und jetzt warte erst mal ab was nach dem VW Skandal passiert.

Und zum Wirkungsgrad: Bedenke mal die Subventionierung des Dieselkraftstoffs und den enormen technischen Aufwand der mittlerweile getrieben wird um den Diesel halbwegs sauber zu halten. Sobald der Kostenvorteil des Diesel verschwindet, verschwindet auch der Diesel aus den Privat-PKW. Und das ist imo nur noch ein Frage der Zeit.

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Zitat:

@F30328i schrieb am 27. September 2015 um 12:29:04 Uhr:


In dem Unternehmen in dem ich arbeite wurde am Freitag entschieden, Volkswagen und Audi als Marken für Dienstwagen zu streichen. Eine harte Entscheidung, wie ich finde. Ab Oktober darf ausschließlich nur noch BMW bestellt werden, weil wir nur drei Marken zur Wahl haben (hatten). Ich bin mal gespannt, ob das die Runde macht ...

Angesichts der Tatsache, dass Audi- und VW-Fahrzeuge mit dem genannten Motor noch genau überprüft werden, würde die weitere Beschaffung solcher Fahrzeuge derzeit ein Risiko darstellen. Vielleicht erfolgt doch eine "Stilllegung" (unwahrscheinlich), oder die Aberkennung von EURO 6 (möglich). Beides wäre für Firmenfahrzeuge ein Killerkriterium.

Zitat:

@dieselschwabe schrieb am 27. September 2015 um 12:42:25 Uhr:


...
Und zum Wirkungsgrad: Bedenke mal die Subventionierung des Dieselkraftstoffs und den enormen technischen Aufwand der mittlerweile getrieben wird um den Diesel halbwegs sauber zu halten. Sobald der Kostenvorteil des Diesel verschwindet, verschwindet auch der Diesel aus den Privat-PKW. Und das ist imo nur noch ein Frage der Zeit.

Der Dieselkraftstoff ist niedriger besteuert um das Speditionsgewerbe zu unterstützen. Als Autofahrer zahlen wir dafür eine höhere Kfz-Steuer. Würde man beides ausgleichen, dann wäre für Vielfahrer weiterhin Diesel die erste Wahl.

Außerdem sollte man nicht vergessen, dann man bei Benzinmotoren derzeit wissentlich die Augen zudrückt, v.a. beim Thema Feinstaub. Dies wird jedoch nicht mehr lange gut gehen und auch die Benzin-Direkteinspritzer werden dann Filter benötigen. Bereits heute sind die Benzin-Direkteinspritzer mit Magerbetrieb etc. beim Entwicklungsaufwand kaum mehr von einem Dieselmotor entfernt.

Außerdem kann man nur mit Dieselmotoren die CO2-Vorgaben einigermaßen erfüllen. Ein Benziner kommt einfach nicht auf dessen Verbrauchswerte. Es geht nicht.

Die Hybridfahrzeuge werden derzeit übrigens auch künstlich schöngerechnet.

Wie man es dreht und wendet:

Die willkürlichen Abgasvorgaben kann man einfach nicht vollumfänglich erfüllen, da die Technik hierfür fehlt. Die aktuelle völlig überzogene Diskussion führt schlimmstenfalls dazu, dass wir bald gar nicht mehr so autofahren können, wie wir es heute kennen. Leider 🙁 .

Grüße
Stefan

Zitat:

@afis schrieb am 27. September 2015 um 12:20:46 Uhr:



Sorry, aber das ist gleich doppelter Unsinn!
1) Der Dieselmotor hat viele Vorteile gegenüber dem Benziner aufgrund des höheren Effizienzgrads.

Der Benziner holt bei der Effizienz aber seit Jahren auf.

Zitat:

Das sind allerdings größtenteils Vorteile, die Amerikaner nicht genießen können/dürfen. Wer den Motor belastet (und das tun nicht nur deutsche auf der Autobahn, sondern auch Schweizer z.B. in den Bergen), der weiß die höhere Effizienz und den daraus resultierenden niedrigeren Spritverbrauch zu schätzen.

Dank Turbolader, der seit Jahrzehnten Standard beim Diesel ist, und langsam auch zum Standard beim Benziner wird. Damit einher geht mehr Effizienz, mehr Drehmoment und letztlich mehr Leistung, bei weniger Hubraum und geringerem Verbrauch.

Der Diesel ist immer noch teuer in der gesamten Produktions- und Wartungskette.

Er hätte in Deutschland niemals einen Marktanteil von rund 50 Prozent ohne die steuerliche Bevorteilung. Rein rational müsste Diesel, da höherer Energiegehalt, sogar leicht teurer sein als Benzin.

Der Benziner ist genauso an der Entwicklungsgrenze angelangt und weitere Verbesserungen verursachen exponentiell steigende Entwicklungskosten. Und er ist ebenso ein Dreckspatz, man übersieht es nur absichtlich.

Künftig reden wir wahrscheinlich nur noch über Benziner mit PlugIn-Hybrid (z.B. der neue 330e), denn dann geht es (immer noch geschönt) mit den Abgaswerten. Die Werte in der Stadt kriege ich nur hin, wenn ich dort wirklich ohne Verbrenner fahre. Dies geht aber nur mit PlugIn-Technik.

Nun gehts aber weiter: Wie viele Mehrfamilienhäuser haben in der Tiefgarage pro Stellplatz einen Stromanschluss? Kaum welche, selbst Neubauten i.d.R. nicht. Die Nachrüstkosten sind erheblich (Verkabelung durch den halben Keller, Stromzählerzuordnung) und man braucht außerdem Steckdosen, die auch mit einem Stecker drin abgeschlossen werden können.

Also was fahren wir dann bald:
Schöngerechnete Benziner mit teurem sowie ebenfalls schöngerechnetem Hybridteil, der mangels Lademöglichkeiten nur vom Verbrenner und etwas Rekuperation geladen wird.

Grüße
Stefan

Zitat:

@Kite Flyer schrieb am 27. September 2015 um 12:59:47 Uhr:



Also was fahren wir dann bald:

Das entscheidet die Technik.

Entscheidend ist, dass keine Technologie benachteiligt oder bevorteilt wird!

Zitat:

@Kite Flyer schrieb am 27. September 2015 um 11:34:08 Uhr:



Zitat:

@RalphM schrieb am 27. September 2015 um 10:11:52 Uhr:


...
Wenn gestandene Ingenieure der Führungsmannschaft von Problemen berichten, diese davon nichts wissen will, die Ingenieure für unfähig erklärt, und auf das übelste beschimpft, ist das - vorsichtig ausgedrückt - kontraproduktiv.
...
Dies ist jedoch in nahezu allen Großunternehmen der Standard. Die Fachleute haben die Anweisungen von oben zu befolgen und den Mund zu halten. Punkt!

Lt. Management fehlt den Fachleuten auf Grund ihrer begrenzten Sichtweise der Weitblick, um die entsprechenden Entscheidungen des Managements bewerten, oder diese gar in Frage stellen zu können.

Könnten Sie dies, dann wären sie ja im Management 😉.

Ganz normale Unternehmenskultur also...

Meine Erfahrung ist das nicht und ich habe bisher eigentlich ausschließlich in Großunternehmen gearbeitet.

Wenn allerdings die Entwicklungsmannschaft sagt "x geht nicht", die Konkurrenz aber hat x, dann gibt es einen gewissen Konflikt.

Diesen Konflikt kann es in dem Fall aber auch umgekehrt geben: VW hält durch Tricksereien unmögliche Umweltstandards ein und z.B. das BMW-Management argumentiert gegenüber den BMW-Ingenieruren, dass VW es ja auch könne. So kommen wir in einen Kreislauf der Tricksereien.

ich würde mir vor allem wünschen dass die Langlebigkeit wieder mehr in den Fokus rückt. Sowohl bei der komplizierten Abgasnachbehandlung als auch bei Aufladung und Batterietechnik. Also mehr eine ökologische Gesamtbetrachtung.

Das ist aber aufgrund wirtschaftlicher Interessen sehr unwahrscheinlich.

Zitat:

@McLarding schrieb am 27. September 2015 um 13:09:45 Uhr:



Zitat:

@Kite Flyer schrieb am 27. September 2015 um 12:59:47 Uhr:



Also was fahren wir dann bald:
Das entscheidet die Technik.

Entscheidend ist, dass keine Technologie benachteiligt oder bevorteilt wird!

Leider entscheidet die Politik.

Sie will bestimmte (aktuell unrealistische) Werte und drückt alle Augen zu, damit sie sagen kann "wir haben's erreicht".

Die Technik ist nur insoweit beteiligt, als dass man diejenige nimmt, die am besten die gewünschten Werte irgendwie hinlügen kann.

Wenn der Diesel "geext" wird, dann bleibt nur noch Elektro (noch nicht alltagstauglich) oder PlugIn-Hybrid. Über Brennstoffzelle/Wasserstoff brauchen wir glaube ich derzeit nicht zu reden.

Der PlugIn-Hybrid bringt die Werte auf dem Papier, auch wenn im Alltag fast jeder wegen fehlenden Lademöglichkeiten doch wieder meistens mit dem Verbrenner herumfahren wird. Aber die Papierwerte stimmen und die Politiker sind zufrieden 😉 .

Grüße
Stefan

Zitat:

@F30328i schrieb am 27. September 2015 um 12:29:04 Uhr:


In dem Unternehmen in dem ich arbeite wurde am Freitag entschieden, Volkswagen und Audi als Marken für Dienstwagen zu streichen. Eine harte Entscheidung, wie ich finde. Ab Oktober darf ausschließlich nur noch BMW bestellt werden, weil wir nur drei Marken zur Wahl haben (hatten). Ich bin mal gespannt, ob das die Runde macht ...

Unlogische Entscheidung. Gerade jetzt bzw. in der nächsten Zeit gehen die Leasingraten von Den beiden nach unten und BMW hoch.

Zitat:

@McLarding schrieb am 27. September 2015 um 12:45:45 Uhr:



Zitat:

@afis schrieb am 27. September 2015 um 12:20:46 Uhr:



Sorry, aber das ist gleich doppelter Unsinn!
1) Der Dieselmotor hat viele Vorteile gegenüber dem Benziner aufgrund des höheren Effizienzgrads.
Der Benziner holt bei der Effizienz aber seit Jahren auf.

Zitat:

@McLarding schrieb am 27. September 2015 um 12:45:45 Uhr:



Zitat:

Das sind allerdings größtenteils Vorteile, die Amerikaner nicht genießen können/dürfen. Wer den Motor belastet (und das tun nicht nur deutsche auf der Autobahn, sondern auch Schweizer z.B. in den Bergen), der weiß die höhere Effizienz und den daraus resultierenden niedrigeren Spritverbrauch zu schätzen.

Dank Turbolader, der seit Jahrzehnten Standard beim Diesel ist, und langsam auch zum Standard beim Benziner wird. Damit einher geht mehr Effizienz, mehr Drehmoment und letztlich mehr Leistung, bei weniger Hubraum und geringerem Verbrauch.

Der Diesel ist immer noch teuer in der gesamten Produktions- und Wartungskette.

Er hätte in Deutschland niemals einen Marktanteil von rund 50 Prozent ohne die steuerliche Bevorteilung. Rein rational müsste Diesel, da höherer Energiegehalt, sogar leicht teurer sein als Benzin.

So so, der Benziner holt auf ?

Dann erkläre mir bitte mal, warum mein 228i Cabi mit 245 PS nicht unter 8,4 Liter zu fahren ist, während mein 435dx GC. 7,2 Liter nach 14000 km im Schnitt verbraucht. Ich glaube, dass der Benziner noch meilenweit von der Effizienz des Diesel weg ist. Und das bei einer deutlich besseren Motor- Leistung des Diesel. Der Diesel hat seine Daseinsberechtigung und kann jetzt auch nicht kaputt geredet werden, schließlich haben alle anderen Antriebsmöglichkeiten auch ihr Wehwehchen, Strom, ja aus der Steckdose, Benziner mit Ruß und Hydrogen mit uneffizienter Herstellung.

Achja, und gebt obacht auf unsere Umweltapostel, die werden dass dazu nutzen, uns das Autofahren noch teurer zu machen, angeblich der Umwelt zuliebe.

Ich versuche mal eine Erklärung:

Energieinhalt 1 l Diesel/Benziner 9,86/8,77 = +12,3 % für den Diesel.
7,2/8,4 = -16,66 % für den Diesel.
Also noch 4,23 % Vorteil für den Diesel.
Ist das noch "meilenweit entfernt" ? ? ?

Und erzähl mir nicht, daß du in der tägl. Praxis mit dem 435dx GC die
"deutlich bessere Motorleistung" spürst/nützt.

Zitat:

@F30328i schrieb am 27. September 2015 um 12:29:04 Uhr:


In dem Unternehmen in dem ich arbeite wurde am Freitag entschieden, Volkswagen und Audi als Marken für Dienstwagen zu streichen. Eine harte Entscheidung, wie ich finde. Ab Oktober darf ausschließlich nur noch BMW bestellt werden, weil wir nur drei Marken zur Wahl haben (hatten). Ich bin mal gespannt, ob das die Runde macht ...

Puh, also ich bin mal auf eins gespannt: Momentan ist das gesamte Autogewerbe extrem ruhig. Glaubt denn wirklich einer, dass ausshcließlich VW da manipuliert hat? Dafür finde ich es fast zu ruhig...

Desweiteren muss man mal eins festhalten: Wenn ihr vorher Audi, BMW und VW hattet, mag das bei euch noch praktikabel sein, aber für jene mit vielen Dienstwagen und z.B. vielen Vertrieblern wird das kaum praktikabel sein. Gerade hier bietet eigentlich der VW-Konzern mit das beste Paket für die Leute, die viele km fahren.

Zitat:

@dieselschwabe schrieb am 27. September 2015 um 12:42:25 Uhr:



Zitat:

@afis schrieb am 27. September 2015 um 12:20:46 Uhr:


Sorry, aber das ist gleich doppelter Unsinn!

Ok. Lass uns in fünf Jahren nochmal reden, ok? 😉

Nachdem Diesel jahrelang im Aufwind waren, ist der Anteil bereits in den letzten 3 Jahren Jahren rückläufig in vielen europäischen Ländern (Österreich, Frankreich, Spanien, etc.). In Deutschland nur gering, aber es gab auf jeden Fall keinen Zuwachs mehr. Und jetzt warte erst mal ab was nach dem VW Skandal passiert.

Und zum Wirkungsgrad: Bedenke mal die Subventionierung des Dieselkraftstoffs und den enormen technischen Aufwand der mittlerweile getrieben wird um den Diesel halbwegs sauber zu halten. Sobald der Kostenvorteil des Diesel verschwindet, verschwindet auch der Diesel aus den Privat-PKW. Und das ist imo nur noch ein Frage der Zeit.

Ok, erinnere mich in 5 Jahren 😉

1) Ja, die Benziner sind besser und effizienter geworden, auch dank Downsizing.
2) Aber: frag mal die ganzen Vielfahrer, ob sie wirklich lieber ienen Benziner fahren wollen...Ich gebe dir recht, im Stadt-PKW oder für kurze Strecken ist der Benziner besser. Wenn ich mir aber vorstelle, dass ich meine 30tkm im Jahr mit teils relativ langen Strecken von bis zu 800km mit einem Benziner fahren müsste, dann wird mir schlecht. Gut, das ist nächstes Jahr auch wieder passé, aber das betrifft trotzdem genügend Leute...
3) Was auf der einen Seite der Diesel subventioniert wird für das Speditionsgewerbe, wird auf der anderen Seite wieder über eine höhere KFZ-Steuer ausgeglichen.

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