Gebrauchter eUp für mein Profil sinnvoll?

VW up! E-up! (AA)

Hallo,

Ich bin auf der Suche nach einem Zweitwagen für meine Frau. Diese fährt 4mal die Woche (circa 180mal im Jahr) 45km einfache Strecke zur Arbeit. Macht also 90x180 16200 km jährliche Fahrleistung zur Arbeit. Plus ein paar Fahrten zum einkaufen etc. Dabei wird 80% Landstraße, 10% Stadt und 10% Autobahn gefahren.

Aktuell schauen wir uns gebrauchte 2 Jährige mit 20-30t km an.

Wie lang wird der Akku das mitmachen? Gibt es da grobe Hochrechnungen oder Einschätzungen ? Oder ist ein Benziner da doch sinnvoller ?

Geladen soll zu Hause per Wallbox ( nach Möglichkeit per PV Überschuss)

Vielen Dank für eure Anregungen!

86 Antworten

Was ist denn ein Drecksverbrenner? Und bisher höre ich auch noch Schüsse.
Trotzdem hat aktuell kein E Auto in unserem Haushalt Sinn. Ob Anhänger, weite Fahrten usw. Für jemanden der sich mit seinem Konto für S Klasse und Tesla brüstet, fehlt mir aber etwas geistiger Horizont gegenüber anderen Mitmenschen und ihrer Lebensumstände. Und wer ein e Auto als umweltgerecht bezeichnet, verschließt sich vor der Wahrheit bezüglich Rohstoffen.

Schauen wir mal wie Mobilität in 20 Jahren aussieht, aber vermutlich ist der E up und andere nicht das Ende der Entwicklung.
Und ich oute mich. Mich interessiert bei meiner Mobilität der Umweltschutz nicht, genauso wenig wie die Klimakleber der anschließende Urlaub per Flugzeug nach Thailand.
Mich interessiert nur die Technik und die Kosten, den Rest regeln schon die Politiker dieser Welt.
Wenn Verbrenner verboten werden oder der Betrieb nicht mehr wirtschaftlich ist, regelt es die Kaufentscheidung automatisch.

Zitat:

@TT2Eos schrieb am 5. Februar 2023 um 17:53:49 Uhr:


.

Ich kann mir in der Tat nur extrem wenige Anwendungsfälle vorstellen, bei denen in 2023 noch ein Verbrenner als Neuwagen in Erwägung gezogen werden sollte.

Die Bahn ist leider keine Alternative, weil sie hier in BW nicht funktioniert. Transportieren kann sie auch nichts.
Und 500 Euro für hin und Rückfahrt plus eine Woche Leihwagen sind schon in über 1000 Euro.
Die Bahnalternative ist einfach nur dummes grünes Geschwätz. Kein Komfort, kein Service, keine Zuverlässigkeit.

Ich habe einen Ioniq bestellt. Man braucht schon starke Nerven wg. der Lieferzeit und ein dickes Bankkonto.
Die Alltagstauglichkeit ist nicht für jedermann käuflich.

Will kein Spielverderber sein, aber irgendwie driftet das ganz schön ab. Gegebenenfalls gibt's dafür einen besseren Thread als diesen hier ;-)

Zitat:

@patrik90 schrieb am 6. Februar 2023 um 12:58:46 Uhr:


Will kein Spielverderber sein, aber irgendwie driftet das ganz schön ab. Gegebenenfalls gibt's dafür einen besseren Thread als diesen hier ;-)

Na ja, eigentlich kann das hier ja zu, da du dich ja entschieden hast.

Und zum Thema "die Bahn (1. Klasse im ICE) ist billiger als das Auto" nur mal so ein kleiner Hinweis. Ich bin mit der Bahn an Weihnachten zu meinen Schwiegereltern gefahren. 1. Klasse im ICE, Strecke betrug rd. 600 km. Bezahlt habe ich als Superduper-Sparpreis 91€ für die einfache Fahrt. Und ja, das schaffe ich mit einem Hauptfahrzeug (PHEV) nicht, da kostet mich der Sprit schon mehr als 100€.

Wäre jetzt aber noch meine Frau und meine beiden Kinder mitgefahren, hätte die gleiche Bahnfahrt 364,00€ gekostet und wir hätten unser Gepäck auch noch beim Umsteigen ständig von Bahnsteig A nach B schleppen müssen. Mit dem Auto wären es immer noch rd. 120€ gewesen. 😉

Daher halte ich aktuell einen Verbrenner nach wie vor noch für alternativlos...zumindest solange, solange die Automobilindustrie das Thema Reichweite und Ladegeschwindigkeit nicht die gleichen Parameter erreichen wie beim Verbrenner. Beim ersten Thema tut sich gerade etwas, beim zweiten Thema scheint man wohl die Grenzen der Physik erreicht zu haben.

Auf Mittel- oder Kurzstrecke macht ein BEV aktuell Sinn, wenn auf das Fahrzeug für längere Zeit (>2 Stunden) mal verzichten kann, wo es nachgeladen wird.

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Zitat:

@knolfi schrieb am 6. Februar 2023 um 13:35:46 Uhr:



Auf Mittel- oder Kurzstrecke macht ein BEV aktuell Sinn, wenn auf das Fahrzeug für längere Zeit (>2 Stunden) mal verzichten kann, wo es nachgeladen wird.

Ich werde das ausprobieren. Ioniq 5 u. 6, Genesis 60GV, Kia EV 6 werden auf der gleichen Plattform gebaut. Reichweite um die 500 km.
Ladezeit 10 bis 80 18 min. Oft getestet und bestätigt. Das reicht bei vernünftiger Fahrweise für 300 bis 400 km.
Meine Fern-Fahrten bewegen sich zwischen 700 und 900 km, selten auch mehr. Im Nahverkehr bis 150 km.
Wenn das mit den 77 kWh nicht funktioniert, steht der BEV nach einem Jahr wieder zum Verkauf und wird gegen einen Verbrenner getauscht.
Am guten Willen fehlt es nicht. Aber die usability ist letztendlich der Knackpunkt, an dem sich Grüne Konzepte beweisen müssen. Wer dann auf die Bahn verweist, will letztendlich den Individualverkehr abschaffen.

Reichweite 500 km😁
Das kannst halbieren, wenn du Autobahn fährst.
Dieses WLTP Märchen.
Wird auch lustig auf den Autobahn Ladestellen. Ladesäulen kamen sehr wenige dazu, dafür aber viele viele neue BEVs😰

Zitat:

@golf-fahrer schrieb am 6. Februar 2023 um 17:28:11 Uhr:


Reichweite 500 km😁
Das kannst halbieren, wenn du Autobahn fährst.
Dieses WLTP Märchen.
Wird auch lustig auf den Autobahn Ladestellen. Ladesäulen kamen sehr wenige dazu, dafür aber viele viele neue BEVs😰

Die Zahlen sagen etwas anderes. Der BEv Absatz läßt nach.
Und die Horrorgeschichten über die Reichweite kenne ich auch. Von Leuten, die noch nie Autofahren konnten. Ich habe jetzt 2 Jahre Erfahrung mit dem e-up. Und da mein System täglich alles aufzeichnet, kennne ich das Verhalten im Verbrauch sehr gut. Die Reichweite liegt zwischen 200 und 310 km.
Ich warte das mal ab. 250 km Reichweite wären von Süd nach Nord bei im Schnitt 20/80 alle 150 km laden. Also 4-6 mal. Das wäre untauglich.

Alles gut was E betrifft, auch wenn TT2Eos Hybrid fährt und Geld für eine S-Kasse hat.
Aber seine restlichen Aussagen sind ziemlich einseitig und lachhaft.
Und dann Sprüche „wir“ hätten den Schuss noch nicht gehört bla bla ist völlig dumm wie auch unbegründet.
Wenn er meint ein Gutmensch zu sein, ist das OK, aber zu einer E Diskussion gehört Weit- und Umsicht.
Einer der wenigen (nicht der einzige) der hier als e Fahrer realitätsnah schreibt ist golf-fahrer

Gelöscht

Zitat:

Seit Dezember habe ich meinen E-Up.
Ich lade ihn mit einem illegalen Balkonkraftwerk. (illegal, weil 2100 Watt, anstelle der in Deutschland erlaubten 800 Watt) Selbst im Dezember und Januar kann ich den E-Up damit zweimal pro Monat auf 80% aufladen. Ab spätestens April benötige ich dann bis Oktober keinen gekauften Strom zusätzlich dafür.
Es hat mir noch nie soviel Spaß gemacht, etwas unerlaubtes zu machen.

Wenn das alle so machen würden, wäre es eine Katastrophe für das Netz.
Warum meldest du die Anlage nicht an? Du musst weder Steuern zahlen noch sonst großen Aufwand treiben. Das Finanzamt ist da völlig unbeteiligt. Und ab 2023 kauft man die Anlagen sogar netto ein. Also ohne MWSt. Du brauchst nur eine Bestätigung eines Elektrikers, dass er die Anlage angeschlossen hat. Außerdem erhältst du für die eingespeiste Energie über 8 cent pro kWh. max. 40% kannst du selber verbrauchen, ohne Batterie mit manuellem Management. Also ca 60 % x 0,08 X 2100 = ca. 100 Euro im Jahr. Steuerfrei.

Zitat:

@Karlimann schrieb am 8. Februar 2023 um 11:03:27 Uhr:


Seit Dezember habe ich meinen E-Up.
Ich lade ihn mit einem illegalen Balkonkraftwerk. (illegal, weil 2100 Watt, anstelle der in Deutschland erlaubten 800 Watt) Selbst im Dezember und Januar kann ich den E-Up damit zweimal pro Monat auf 80% aufladen. Ab spätestens April benötige ich dann bis Oktober keinen gekauften Strom zusätzlich dafür.
Es hat mir noch nie soviel Spaß gemacht, etwas unerlaubtes zu machen.

BTW: Aktuell sind nur 600w erlaubt! Find es eine Sauerei. Es hat einen Grund wieso die Anlagen korrekt angemeldet werden müssen...

Gelöscht

Dann müsstest du ja wissen das, dass Problem nicht nur bei dir liegt sondern auch im Netz! Um so schlimmer das du es nicht offiziell machst. Kann ich absolut noch nachvollziehen!

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