Gebrauchter eUp für mein Profil sinnvoll?

VW up! E-up! (AA)

Hallo,

Ich bin auf der Suche nach einem Zweitwagen für meine Frau. Diese fährt 4mal die Woche (circa 180mal im Jahr) 45km einfache Strecke zur Arbeit. Macht also 90x180 16200 km jährliche Fahrleistung zur Arbeit. Plus ein paar Fahrten zum einkaufen etc. Dabei wird 80% Landstraße, 10% Stadt und 10% Autobahn gefahren.

Aktuell schauen wir uns gebrauchte 2 Jährige mit 20-30t km an.

Wie lang wird der Akku das mitmachen? Gibt es da grobe Hochrechnungen oder Einschätzungen ? Oder ist ein Benziner da doch sinnvoller ?

Geladen soll zu Hause per Wallbox ( nach Möglichkeit per PV Überschuss)

Vielen Dank für eure Anregungen!

86 Antworten

Zurück zu Patrik90
Jetzt mal davon ausgehend dass
- Deine Frau NICHT umsonst beim Arbeitgeber laden kann
- Eure PV Anlage sogar noch einen Speicher dabei hat (bringt auch fürs E-Autoladen noch etwas)
wirst Du bei Strombezugskosten von geschätzten 38cent bei 18....20Tkm bei Stromkosten von 500€ landen und eventuell nochmal gute 100€ drauf wegen entgangener Einspeisevergütung von so 10cent/KWh in den sonnigeren Monaten
Versicherung von 300€/Jahr
erstmal THG-Prämie von 300€, keiner weiß wie lange noch......
Servicekosten + Sonstiges wie Reparaturen Reifen.....ist man auch bei ca. 1.000€ Nebenkosten pro Jahr

Ja beim vergleichbaren Benziner sind das dann 2.000€ Nebenkosten pro Jahr, aber wenn der 9.000€ statt 18.000€ kosten, dann bist Du nach 9 Jahren bei break-even (wobei es jetzt noch Experten gibt die sagen dass man für 18.000€ die höheren Finanzierungskosten rechen muss......

Zitat:

@m_cap schrieb am 1. Februar 2023 um 17:35:49 Uhr:


Zurück zu Patrik90
Jetzt mal davon ausgehend dass
- Deine Frau NICHT umsonst beim Arbeitgeber laden kann

Das ist leider ausgeschlossen

Zitat:

@m_cap schrieb am 1. Februar 2023 um 17:35:49 Uhr:


- Eure PV Anlage sogar noch einen Speicher dabei hat (bringt auch fürs E-Autoladen noch etwas)

Akku ist vorhanden

Zitat:

@m_cap schrieb am 1. Februar 2023 um 17:35:49 Uhr:


wirst Du bei Strombezugskosten von geschätzten 38cent bei 18....20Tkm bei Stromkosten von 500€ landen und eventuell nochmal gute 100€ drauf wegen entgangener Einspeisevergütung von so 10cent/KWh in den sonnigeren Monaten

Wie kommst du auf die Zahlen? Mit welchem Verbrauch rechnest du da?

(20.000 / 100) * 12,5kWh * 0,3951€ -> 987,75

EDIT: Verstehe, du rechnest den Eigenverbauch der Solar noch dazu.. Das lasse ich mal komplett außen vor!

Zitat:

@m_cap schrieb am 1. Februar 2023 um 17:35:49 Uhr:


Versicherung von 300€/Jahr

Habe ich für Benziner und e mal gleich gerechnet

Zitat:

@m_cap schrieb am 1. Februar 2023 um 17:35:49 Uhr:


erstmal THG-Prämie von 300€, keiner weiß wie lange noch......

Habe ich mal mit 300 und dann -25% pro Jahr dazugenommen.

Zitat:

@m_cap schrieb am 1. Februar 2023 um 17:35:49 Uhr:


Servicekosten + Sonstiges wie Reparaturen Reifen.....ist man auch bei ca. 1.000€ Nebenkosten pro Jahr

Ja beim vergleichbaren Benziner sind das dann 2.000€ Nebenkosten pro Jahr, aber wenn der 9.000€ statt 18.000€ kosten, dann bist Du nach 9 Jahren bei break-even (wobei es jetzt noch Experten gibt die sagen dass man für 18.000€ die höheren Finanzierungskosten rechen muss......

Ich habe nun 12.000€ Benziner einem 18.000€ E Entgegengestellt.

CNG stand bei uns gar nicht auf dem Plan. Uns hat auch eigentlich nur der Kaufpreis interessiert, da wir das Auto wenig nutzen wollten. E war jedoch für mein Empfinden viel zu teuer.
Also normalen Up, Citigo oder Mii suchen, bis 8500€ ab Baujahr 2019 mit 4 Türen und Klima.
Zur Überraschung stand bei einem großen Vw Händler in der Nähe der günstigste, nur war es ein CNG.
Kurz überlegt, Tankstelle 15km entfernt aber min. 1x wöchentlich fahren wir dort vorbei und er hat ja auch noch einen Benzintank für 150km.
Nix schlechtes gelesen, also mit 7950€ gekauft inkl. Garantie, neuer Reifen etc.
Schön ist, ohne es gewusst zu haben, Kfz Steuer für 2023 nur 36€ und das Gas hat seit den letzten 6 Monaten einen konstanten Preis von 1€ pro Kilo.
Wir suchten eigentlich nur einen billigen aber zuverlässigen Zweitwagen, komischerweise fahre ich ihn aber öfter als den Passat B8 mit viel Ausstattung.
Und wem der Umweltschutz sehr am Herzen liegt, Erdgas ist wohl co2 neutral wenn es Bio Erdgas ist.

Wir haben beschlossen mit E zu warten bis sich die Preise mal auf einen Normalwert eingependelt haben. E bleibt für uns bei den aktuellen Reichweiten, insbesondere mit Wohnwagen etc. immer noch lediglich als Zweitwagen interessant.

Das beste Geschäft haben hier wirklich die frühen Vögel gemacht 😉
Aktuell ist für mich alles mit E ein Idealismus den man sich leisten können muss oder will.

ABER war nicht auch die Frage nach der Haltbarkeit eines Akkus? Ich habe keine Ahnung, aber kenne einen Smart Fahrer dessen Akku nach 88000km immer noch eine Kapazität über 80% hat, glaube es waren 87 oder 88 %.

Morgen...!
Für die Kalkulation würde ich folgendes berücksichtigen:

1. Stromverbrauch inkl. Ladeverluste um die 15 kWh/100 km => das "zahlst" du dann auch
2. Der E-Up will nur alle zwei Jahre zum Service. Bei z.B. ATU gibt´s den für 139 EUR ohne Wechsel der Bremsflüssigkeit. Wenn man unbedingt einen Eintrag im Serviceheft haben möchte. Ansonsten nur Luftfiltertausch.
3. Der Benziner will jedes Jahr zum Service. Könnte man ja auch selber machen. Dann max 100 EUR
4. Kleinzeug wie Steuer (entfällt) und TÜV (günstiger) => Vorteil Elektroauto
5. Versicherung würde ich auch gleich hoch ansetzen.
6. Reifen / Felgen fahren beide identische Größen.

Viel Spaß beim Rechnen... 😉

MfG André

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Bei den Werkstattkosten sind durchschnittliche Reparaturkosten und verschleiß schon mit inbegriffen. Aber die 15 kWh schockieren mich etwas, aber ok :-)

Edit: ich lese von einen Wirkungsgrad um die 90% bei 7kW Ladeleistung. Das wären ja dann bei 12,5kWh etwa 1.25 Verlust oben drauf kommen müssten.

Hi Patrik90
ja, ich habe auch mit 15KWh/100km durchschnittlich übers Jahr gerechnet,
mit 12,5 KWh kommst Du bei normaler Fahrweise in der warmen Jahreszeit mit Klimaanlagennutzung im Drittelmix hin, kannst aber im Winter total vergessen, außer Du willst ohne Heizung mit max. 80km/h auf Landstraße und Autobahn dahinkriechen.
im Sommer kann man auch unter 10kWh/100km schaffen, aber da mußte schon sehr vorausschauend fahren und Klimaanlage aus und max. 80....90km/h......

bei meiner Rechnung auf die 19 bis 20Tkm/Jahr habe ich gerechnet, dass Du die Hälfte der KWh, also 9500km/100*15KWh mit der PV-Anlage laden kannst und die anderen 9500km den Strom kaufen mußt..... alles grob gerechnet.

2 Jahre alte VW UP, Skoda Citigo,Seat Mii Benzin mit 30Tkm gibt es ja nicht, daher habe ich Aygo oder Twingo genommen, so bin ich zu den 9000€ gekommen......

Der aktuell bestelkbare e up kostet in Vollausstattung, 5 Jahre Garantie und Winterreifen auf Alufelgen über 33 k.
Dann darf ein 2-jähriger gebrauchter in gleicher Ausstattung mit 15 Tsd km 23 k kosten?
Ich denke nicht, dass man den zum Ausverkaufspreis unter 20 k bekommt.

Zu den Vollkosten inkl. Anschaffungspreis kann ich nichts sagen. Ich habe im Mai 2021 einen e-Up gekauft. Damals unter Abzug aller Prämien, des Angebotes des Autohauses und noch etwas Vergünstigung einen Preis im Bereich des Verbrenners bezahlt. Das ist jetzt nicht mehr, das ist mir klar.

Ich wollte nur mal was zu den Verbrauchskosten sagen: Ich lade den e-Up nahezu ausschließlich mit von mir bezahltem Öko-Strom (zu Hause unter der Laterne), kostenlosen Strom bekomme ich nirgends. Wir hatten vorher einen VW Fox, also in etwa vergleichbar. Damals war das Benzin mit ca. 1,51 Eu/L schon ziemlich hoch angesetzt. Bei meiner damaligen Rechnung kamen für mich ungefähr 1/2 Verbrauchskosten des Benziners raus. Ja der Strompreis ist Anfang 2023 auch bei mir gestiegen, aber schaut euch mal an wo die Kosten für Benzin inzwischen hingeklettert sind.....

Was natürlich für den TE bleibt ist die Frage ob er die Anschaffungskosten aufbringen möchte. Die Strecke schafft der e-up auch im Winter. Schließlich ist so eine schöne Landstraße super für den Stromverbrauch, da wird eben nicht nur Strom rausgeballert wie auf der Autobahn. Und beim TE kommt der Strom noch aus einer eigenen PV, da sinken die Verbrauchskosten (ohne Einbeziehung der Anschaffungskosten der PV) ziemlich tief. Reine Verbrauchskosten sind bei deinen Bedinungen erheblich niedriger als mit einem vergleichbaren Fahrzeug mit Verbrennungsmotor.

Ich bin nachwievor sehr zufrieden mit dem e-Up 🙂

EDIT: Was die Baterie angeht gibt es KFZ Versicherungen die Baterien mit verischern, für gebrauchte Elektrofarhzeuge sicher eine Überlegung wert.

Im anderen thread hier hat gerade jemand angeboten, dass er seinen EUp gebraucht abgeben will...

Moin,
15 kWh sind im Winter nur ohne Heizung zu erreichen 😉
Kommt auch stark aufs Fahrprofil an.
Extreme Kurzstecken <10km geht der Verbrauch auch mal Richtung 30kWh dank Heizung.
Ab 20km geht das dann runter auf 20kWh in etwa. Jetzt im Winter seit Anfang Dezember wo ich das Auto bekommen habe, habe ich 22 kWh im Schnitt verbraucht auf 1500km.
Ohne Heizung gehts auch an die 15kWh. Fahrprofil dabei dann 17km Land und 3km Stadt.
Ich bin auf den Sommer gespannt.
Angaben mit Ladeverlusten am Zwischenzähler.

Im Januar habe ich 12,6 kWh auf 100 km verbraucht und seit 1.06.22 13,56 kWh.
Das sind die Werte incl. der Ladeverluste.
Die sind im Sommer höher, da ich dann überwiegend von der PV mit oftmals nur 5 A lade. Dann sind die Ladeverluste sehr hoch.
Der Verbrauch ist wie beim Verbrenner von der Fahrweise abhängig. Im Kurzstreckenverkehr , also bis 35 km über Land, verbrauche ich unter 10 kWh. Ohne Ladeverluste.

Zitat:

@klaus16 schrieb am 1. Februar 2023 um 20:31:30 Uhr:


Der aktuell bestelkbare e up kostet in Vollausstattung, 5 Jahre Garantie und Winterreifen auf Alufelgen über 33 k.
Dann darf ein 2-jähriger gebrauchter in gleicher Ausstattung mit 15 Tsd km 23 k kosten?
Ich denke nicht, dass man den zum Ausverkaufspreis unter 20 k bekommt.

Wir haben uns im Dezember einen gebrauchten E-up! zugelegt. Tageszulassung von 11/21 mit gerademal 35 km auf der Uhr. Umweltprämie war natürlich weg. Gekostet hat der 26.000€ (war der Basis-E-Up! mit ein bisserl Ausstattung), Abzgl. der Inzahlungnahme eines Altfahrzeugs (Load-Up! von 2016) kostete er noch knapp 22.000€.

Nur mal so als Anhaltspunkt.

Da die ursprüngliche Frage mal in Richtung "wie lange hält die HV-Batterie" ging:

VW gibt 8 Jahre / 160.000km auf die Batterie. Da würde ich mir also wenig Gedanken machen. Da der e-up auch am CCS-Lader nur ~36kW schafft, wird selbst bei häufigem DC-Laden die Batterie verhältnismäßig wenig belastet.

Ich würde mir an der Stelle ehrlicherweise wenig Gedanken zur HV-Batterie machen, die dürfte (von seltenen Ausfällen abgesehen) wohl ein paar Jährchen halten. Ich hab bislang auch nichts zu speziellen Defekten beim e-up gelesen. Unserer hat jetzt nach nicht ganz 2 Jahren >60tkm auf dem Buckel und ist bzgl. Reichweite unauffällig. Wenn man daheim laden kann, ist aber selbst eine etwas schwächere HV-Batterie kein Problem.

Ich fahre z.B. mein Arbeitsweg (50km einfach) problemlos mit einem Start bei 80% SoC (im Winter Klima auf 19°C, damit die Differenz zur Außenwelt nicht unangenehm groß wird). Wenn man da anfänglich noch nicht weiß, wie es mit der Reichweite hinkommt, ist ja auch eine Ladung auf 100% zur Abfahrtszeit kein Problem und man schafft im Winter damit gut und gerne >170km.

Ich würde Dir zu dem Abenteuer e-up! raten. Ich beschäftige mich beruflich mit der Lebensdauer von Li-Ionen Batterien und kann Dir sagen dass die bei einer guten Ladestrategie locker 15 Jahre halten können und dabei auch nur unwesentlich an Kapazität verlieren. Wichtig ist aber eine gute Ladestrategie. Was die Zellen gar nicht mögen ist bei hohen Temperaturen und hohem Ladezustand lange rumzustehen. Deshalb bist Du mit einer Wallbox fein raus, weil Du da den Abfahrtstimer gut einsetzen kannst.

Den gegenüber steht allerdings der Drang bei viel Sonnenschein die PV Anlage zu nutzen und die Batterie ganz voll zu laden. Also ich würde vielleicht nicht mit 15 Jahren rechnen sondern vorsichtig über die Garantie hinaus vielleicht 2-4 Jahre. Die Wartungskosten sind gegenüber einem Benziner niedriger. Ölwechsel oder so gibt es ja nicht. Bis auf die Bremsen muss da nichts gewartet werden. Statt Kfz Steuer THG Prämie. Der Rest ist eine Rechenaufgabe. Aber wenn es sich mit Wallbox, PV Anlage und regelmäßigen nicht gerade kurzen Fahrten zur Arbeit nicht rechnet, wann dann?

Ich warte eigentlich schon lange dass die Gebrauchtpreise sinken. Wenn jetzt kurzzeitig Strom teurer und Benzin günstiger wird dann müsste es in den nächsten Monaten mal runter gehen. Aber leider ist das Angebot, gerade an guten Kleinwagen sehr gering. Aber mit dem e-up machst Du nicht viel falsch. Freude wirst Du daran haben.

Um die Laufleistung brauchst Du Dir gar keine Sorgen machen. Das macht die Batterie locker mit. 4000 Vollzyklen sind da drin. Bei geschätzten 200km je Zyklus wären das theoretisch 800.000km.
Also ich würde lieber einen kaufen der mehr km hat und weniger Alter.

Reichweite ist bei dem beschriebenen Profil je nach Fahrweise und Witterung neu zwischen 200-300km und in 10 Jahren vielleicht noch 75% davon.

Vielen Dank für die vielen Antworten!

Wenn ich den Wagen im Sommer per pv Überschuss auf 70-80% lade sollte das ja massig reichen für die Fahrt zur Arbeit und den Akku schonen oder?

Im Herbst/Winter kann ich dann per Wallbox zur Abfahrtszeit vollladen.

Morgen mache ich eine Probefahrt bei einem privat Verkäufer. Gibt es irgendwelche bekannten Dinge auf die man achten sollte beim up? Der ist von 12/2021 und hat nun 10k gelaufen.

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