Fiat 500 Twin-Air. Erste Probefahrt.

Fiat 500 312

Libe Gemeinde,

heute war der offizielle Markteinführung des 500er mit 2 Zylinder Multi-Air Turbo.
Hab mir heute morgen den Schlüssel geschnappt und hab mal ne Spritztur gemacht....

Muss sagen, die gefühlte Fahrleistung ist überraschend.

Schwer zu beschreiben....
-im Stand hört er sich an wie ne Ente (ungewohnt aber angenehm)
-sehr laufruhig obwohl er nur 2 Zylinder hat
-Beschleunigung ist eindeutig viel besser als beim 100PS Motor

ihr müsst ihn mal selber Probefahren!

In den Motorraum braucht ihr nicht rein schauen, da gibt es nichts zu sehen.
Der Motor ist nicht kleiner geworden, sehr mit Anbauteilen, Schläuchen und Röhren verbaut.

Den tatsächlichen Verbrauch werde ich euch morgen sagen, wenn mehr Leute damit gefahren sind.

Beste Antwort im Thema

Hallo Ihr Streihähne

Geht es jetzt um den Fiat 500 Twin-Air, oder und das , wer was zuerst erfunden hat ????????????

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Zitat:

Original geschrieben von meehster


Für 9,8 Liter muß ich mit meinen Kisten schon ganz schön brettern.

Für 9,8l/100km muss man mit keinem Auto notwendigerweise brettern. Nur viel im Stand laufen lassen (Verbrauch unendlich) und dann mal von einer roten Ampel zur nächsten sprinten. Und das ist erfahrungsgemäss genau das, was mit einem Präsentationsfahrzeug, um das es hier geht, gemacht wird.

Im normalen Betrieb ist es mit Kleinwagen tatsächlich schon sehr schwierig über eine ganze Tankfüllung hinweg auf diese Werte zu kommen.

Was mir allerdings unklar ist, wie ein Motor zwischen 1500 - 2500 U/min "wegstirbt". Geht er aus? Wäre schon interessant mal mehr über den Mult-Air zu hören.

Amen

Also mein Bekannter sagte das er ab 1500 Umdrehungen gut Druck hat, hört sich hier etwas anders an. 😉
Er hatte übrigens einen ähnlichen Verbrauch, allerdings ist dieser nach seinen Angaben auch Vollgas gefahren!

Zitat:

Original geschrieben von Amen


Was mir allerdings unklar ist, wie ein Motor zwischen 1500 - 2500 U/min "wegstirbt". Geht er aus? Wäre schon interessant mal mehr über den Mult-Air zu hören.

Moin, Moin,

tut er auch nicht. Die Aussage ist imo Blödsinn.
Ich konnte den Wagen am Tage der Präsentation (leider nur) eine Viertelstunde durch den Stadtverkehr bewegen. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich, wenn ich nach Gehör gefahren bin, gut 500 - 800 Umdrehungen mehr gedreht habe, als ich es normalerweise bei Spritsparender Fahrweise tun würde. Ich habe ihn dann mal bewusst auch unter 2000 Touren bewegt, was problemos funktionierte. Es fühlte/ hörte sich aber gewöhnungsbedürftig an, was ich dem neuartigen Motorkonzept zuschreibe. Dabei sollte man natürlich nicht vergessen, dass es sich nun mal um ein 900 ccm Motörchen handelt, welches in diesem Drehzalbereich auf die Turbounterstützung verzichten muß. Somit fehlt es in diesem Betriebszustand natürlich an Leistung, so dass nur ein Mitschwimmen im Verkehr möglich ist.
Der erzielbare Verbrauch wird -turbotypisch- sehr stark vom Gasfuß des Fahrers abhängen.
Ansonsten gab es bei der Probefahrt für mich keine größeren Überraschungen: Der Motor ist akustisch sofort als Zweizylinder identifizierbar und beim Beschleunigen sind auch entsprechende Vibrationen spürbar, aber beides habe ich nicht als sörend empfunden. Mit 85 PS + Turbodrehmoment ist der Wagen sehr souverän motorisiert. Er fühlt sich defeninitiv nicht nach Sparen oder Verzicht an.
Dass der Verbrauch bei solchen Probefahrten in die Höhe schnellt, wundert nicht. Die Wagen werden in Kurzstrecke bewegt und natürlich will jeder das Beschleunigungsvermögen austesten, etc...
Werte von 9,8 Liter sind allerdings schon heftig. ich warte sehr gespannt auf erste (Vergleichs-)Tests.
Generell denke ich, dass Fiat hier den richtigen Weg geht. Die modernen Motoren sind in der Peripherie ziemich ausgereizt in Bezug auf Spritspartechnik und imo reicht es beim Downsizing nicht, einfach die Brennräume bei bestehender Zylinderzahl zu verkleinern. Um beim derzeitigen Stand der Technik noch merkbare Spriteinsparungen zu realisieren, muss imo auch die Anzahl der der Zylinder reduziert werden, um Gewicht zu sparen, innere Reibung zu verringern und, auch bei kleinen Motoren, effiziente Brennraumgrößen zu realisieren. Ich habe gelesen, dass das Ideal um 500 ccm pro Zylinder liege.
Sollte der Motor auch in der Praxis ca. 1 Liter weniger als die derzeitige Konkurenz verbrauchen, werden die anderen Hersteller wohl nachziehen und Fiat wird mit der Wiederbelebung der Zweizylindermotoren Trendsetter.

Eine Frage, die mir der Verkäufer auch nicht überzeugend beantworten konnte, interessiert mich noch brennend:
Der Wagen hat ja einen "Eco-Knopf", welcher Drehmoment und Leistung reduziert, um Sprit zu sparen. Bezieht sich der angegebene Normverbrauch eigentlich auf den "Ecomodus" oder den "Normalmodus"?

Schöne Grüße aus Hamburg
Timo

Zitat:

Original geschrieben von timo.biz


Eine Frage, die mir der Verkäufer auch nicht überzeugend beantworten konnte, interessiert mich noch brennend:
Der Wagen hat ja einen "Eco-Knopf", welcher Drehmoment und Leistung reduziert, um Sprit zu sparen. Bezieht sich der angegebene Normverbrauch eigentlich auf den "Ecomodus" oder den "Normalmodus"?

Ecomodus.

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Hier mal ein Tachovideo vom Twinair

http://www.youtube.com/watch?v=K4CRhGVYhdk&feature=related

Ist allerdings der Dualogic

Moin,

Aber - das "Gefühl" das durch den Zweizylinder erzeugt wird - ist so ungewöhlich ... das ich mir durchaus vorstellen kann, das der ein oder andere das schon als "absterben" identifizieren könnte.

MFG Kester

ja ich muss schon sagen der geht doch ganz follt auf 100 - wenn die kugel erst einmal eingefahren ist wird der motor auch noch ein ganzes stück spritziger .

und der sound geht ja wohl vöölig in ordnung . P.s. ich hab die erfahrung gemacht das man die fiats generell mit mehr gas anfahren muss. Mein panda und der bravo lassen sich nur mit viel gas gescheit anfahren

gruß liroy

ich konnte den Wagen letztes Wochenende Probe fahren. Ca. 50km über Land. Generell ist zu sagen, dass es zwei Modi gibt. Den Normalbetrieb und den Eco- Mode, über einen Knopf im Armaturenbrett zuschaltbar. Ich habe im normalen Modus angefangen. Der Motor erinnert von der Laufruhe her schon leicht an einen Diesel, ist aber o.k.. Dafür ist die Leistungsentfaltung echt Klasse. Der Turbo schiebt schon gut an. Das maximale Drehmoment würde ich aber eher bei ca. 2500 U/min sehen, nicht bei den angegebenen 1900 U/min.
Einen normalen Saugmotor würde ich mir nicht mehr kaufen. Das Drehmoment von unten raus begeistert.
Der Eco Modus ist gewöhnungsbedürftig. Nimmt man diesen im Beschleunigen rein, kommt es vor, als würde einer leicht die Handbremse anziehen. Hier merkt man die geänderte Abstimmung drastisch. Für den Stadtverkehr mag der Eco Mode gut sein, mein Freund wird es nicht.
Auf jeden Fall wäre es gut, wenn dieser Motor auch in den Punto und Y gehen würde. Dann braucht keiner mehr den 1.2er. Düber dann den 1.4 TJet anbieten und man hat echt klasse Benziner.

hi,

-der Verbrauch war im "Normalmodus"

-Das wegsterben muss ich genauer beschreiben, sonnst hängt ihr euch alle daran auf^^

> "Ecomodus" ,Hase941 hat es gut beschrieben, fühlt sich an wie ne gezogene Handbremse.
man muss in den 2ten Gang runter schalten sonnst geht da nichts und er hört sich beängstigend an, wie wenn ich mit dem 5ten Gang aus der 30er Zone beschleunige (318ti).

Rotherbach hat den Nagel auf den Kopf getroffen.

ja gut das is ja normal und zu erwarten 😉
das drehmomentschwache eco system verlangt nach viel schaltarbeit spart aber bestimmt kräftig wenn man gesittet beschleunigt.

gruß

p.s. mit meinem 1.1er panda kann man prima in 5gang und stangas 30 fahren und er beschleuigt auch noch im 5 ohne zu stottern bis zum ende. (kurze getriebe abstimmung)

Zitat:

Original geschrieben von Alfitsch


Hier mal ein Tachovideo vom Twinair

http://www.youtube.com/watch?v=K4CRhGVYhdk&feature=related

Ist allerdings der Dualogic

Nein. Es fehlt die Ganganzeige der Duallogic und es ist eine Schaltanzeige drin.

Die Duallogic würde bei Vollgas auch konsequenter hochdrehen.

Amen

Zitat:

Original geschrieben von Tropen_Toni


Also nur zur info Common Rail ist für diesel fahrzeuge.

Und die Italiener habens auch nicht erfunden sondern als erstes eingesetzt.Aber wenn mans so sieht habens die Italiener auch nicht als erstes verbaut sondern die Russen und die Ossi´s .Den in den Lkw´s IFA W50 wurde es damals erstmals am LKW getestet. Italiener waren die ersten die es in einem Auto eingebaut haben und zwar in einem Fiat Croma.

Denn Erforscht und entdeckt hat das die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich.

Neine tut mir leid, aber common rail ist eine erfindung von Fiat/alfa, nur sie haben zum Serienreif machen die Hilfe von Bosch dafür gebraucht, und in anspruch genommen.

Aber ganz eindeutig, die Idee für Comman rail kam von den Motorenentwicklern von Alfa

Außerdem hatte Fiat den ersten serien direkteingespritzen PKW leider nicht sehr erfolgreich, den FIat Corma TD i.d. lange vor den VW-TDI's

sie sind mit abstand die kreativsten Motorenentwickler

Fiat geht mit dem TwinAir auf jeden Fall die richtige Richtung.
Wie schon ein Vorredner sagte, bedeutet konsequentes Downsizing
nicht nur Hubraumreduzierung sondern auch Zylinderanzahl-Reduzierung.

Motoren mit wenig Zylindern sind einfach am sparsamsten.
Der beste Beweis dafür sind die Einzylinder-Pkw's.
1Zylinder-Autos waren schon immer die sparsamsten Autos der Welt.
Die Autoindustrie begann mit 1Zylinderautos (1885 Benz Motordreirad
& 1886 Daimler Motorkutsche) und dass nicht ohne Grund.
Denn kein anderer Motor ist so günstig herzustellen, so kompakt,
so leicht und so sparsam.
Schon das Benz Motordreirad verbrauchte mit seinem 900cm³-1Zyl.-Motor
nur 4,76L/100km, erreichte aber auch nur 18km/h Spitze.
Die Autos von Heute sind auch nicht sparsamer, nur schneller.
Das ist die wirkliche Verarsche der Autoindustrie mit uns Kunden,
denn man will den Partner Ölindustrie ja nicht vergraulen.
Denn eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. Die Autoindustrie
könnte der Ölindustrie schaden wenn sie richtig sparsame Autos
herstellt, aber auch die Ölindustrie könnte der Autoindustrie schaden
wenn man den Ölpreis sehr hochsetzt. Also hat man untereinander
abgesprochen das der Ölpreis gerade so hoch ist wie die Autofahrer
es noch akzeptieren und die Autos gerade sparsam sind das die
Autofahrer es noch akzeptieren. Alles gerade an unserer Schmerz-
grenze, und davon leben beide Industrien sehr gut,
bloß die Natur leidet.

So jetzt aber wieder zu den 1Zylinderautos.
Bis zum 1. Weltkrieg waren 1Zylinderautos noch der meistverkaufte
Autotyp. 1885-1900 waren das Benz-Motordreirad und der Benz Velo die weltweiten Topseller. 1900 die De Dion-Bouton 1Zyl-Autos.
Von 1901-1905 war das Oldsmobile Curved-Dash der Welt-Bestseller.
1906-1907 lag der Cadillac 1Zylinder weltweit vorn. Und von 1908
bis 1913 war dann der Brush Runabout der letzte erfolgreiche Vertreter seiner Art von dem noch über 20000 Stück produziert wurden. Doch bereits 1908 brachte Henry Ford sein Model T und
durch die Fließbandproduktion in riesigen Stückzahlen konnte er
die Preise soweit senken, das der 4Zylinder-Pkw zum Standard
wurde. Zum spritfressenden Standard!

Beispiel:

Ein 1908er Ford T-Modell mit 2,9L-Vierzylinder verbrauchte mit
einer Person besetzt 12-15L/100km.
Aber ein 1908er Reo 10hp mit 1,7L-1Zylinder verbrauchte mit
4Personen besetzt nur 8L/100km.

In seinen Anfängen wurde das Automobil noch vehement abgelehnt
von den Menschen. Daher nutzte die Automobil-Industrie den einfachsten, kostengünstigsten und sparsamsten Motor um das Auto
beliebt zu machen: Den Einzylindermotor. Als Sich das Auto dann
von 1900-1910 langsam etabliert hatte, setzte man alles daran
Motoren mit mehr Zylindern und mehr Hubraum beliebt zu machen,
denn dies war auch die Zeit in der die Ölindustrie immer mehr
Einfluß bekam und sich mit der Autoindustrie verquickte.

Trotzdem hat es immer Einzylinderautos gegeben und es gibt sie
auch heute noch. Sie waren immer die sparsamsten Pkw's der Welt.

Zwischen den Weltkriegen war der sparsamste Pkw der Welt
der Hanomag Kommissbrot. Er besaß einen 500cm³-1Zylinder-Motor
und verbrauchte 4l/100km (und nicht 5l/100km wie fälschlicherweise
bei wikipedia steht -> macht mal selbst eine Verbrauchsfahrt mit nem
Kommissbrot).
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde von 1955-1962 das erste
3-Liter-Auto gebaut, die BMW Isetta. Sie besaß einen 250cm³-
1Zylinder-Motor und es wurden über 160.000 Stück gebaut.
Im Schnitt verbrauchte die Isetta 3,3L/100km. Das steht allerdings
nur in wenigen Isetta-Büchern, denn die Wahrheit soll keiner Wissen.
In den meisten Büchern sind 5-6Liter angegeben.
Auch hier macht mal selbst eine Verbrauchsfahrt mit einer Isetta!
Nur erfahren ist wirklich wissen.
Von 1978-2000 wurde in Indien die Autorikscha "Bajaj Tempo Hanseat" gebaut die auf dem deutschen Tempo Hanseat beruht
(der allerdings einen 2Zyl.-Zweitakter hatte).
Doch die Inder verbauten einen 500cm³-1Zylinder-Lombardini-Diesel.
Und obwohl dieser Diesel weder Einspritzung noch 4Ventil-Technik
oder ähnliche moderne Eigenschaften hatte verbrauchten diese
5-7Sitzer-Taxis nur 4-5liter Diesel.
Im Jahr 2000 fuhr Ferdinand Piech zu seiner letzten VW-Aufsichtsrats-
Sitzung im VW-1Liter-Auto. Und was hatte es für einen Motor?
Einen 300cm³-1Zylinder-Motor.
Bei Verbrauchs-Weltrekord-Wettbewerben besitzen alle Fahrzeuge
1Zylinder-Motoren mit sehr kleinen Hubräumen!

Kurz gesagt, der Einzylindermotor ist der sparsamste Motor den
es gibt!

Aber warum?

Ganz Einfach!

Bei allen Wärmekraftmaschinen, und dazu gehören auch
Verbrennungsmotoren, resultiert der hauptsächliche Grund
des Energieverlustes durch die Reibung.
Dies ist schon seit weit über 100Jahren bekannt.
Deshalb kann es auch kein Perpetuum Mobile geben.
Und wenn wir bei gleichem Hubraum von sagen wir
z.B. 1Liter einen 4Zylinder einen 2Zylinder und einen 1Zylinder-Motor
nehmen, dann hat der 1Zylinder die geringsten Reibflächen.
Zuerst ist die Reibfläche zwischen Kolben und Zylinder am geringsten.
Dann hat er auch viel weniger Kurbelwellenlager, Ventillager, etc.
Alles das sind Reibflächen an denen Wärmeenergie verloren geht,
aus der eigentlich Bewegungsenergie werden sollte.
Auch ist der 1Zylinder-Motor von allen dreien der kompakteste,
leichteste und mit den wenigsten Bauteilen (weniger was kaputtgehen
kann).

Ein weiterer Beweis ist der Wankelmotor. Er gilt immer als Spritfresser.
Ja, weil er nur als Spritfresser gebaut wird. Alle auf dem Markt befind-
lichen Wankelmotoren die Mazda zur Zeit baut haben mindestens zwei
Kreiskolben und haben deswegen viel Reibung und Verbräuche deut-
lich über 10Liter.
Das erste Serien-Wankelmotor-Auto das je gebaut wurde ist auch
das einzige geblieben das jemals mit einem 1Kreiskolben-Motor gebaut wurde. Dies war der NSU Wankel-Spider (1964-1967) der
einen 500cm³-1Kreiskolben-Wankelmotor besaß. Der Wankel-Spider
leistete 50-60PS und verbrauchte im Schnitt 8L/100km. Und das zu einer Zeit als das damals meistverkaufte Auto der Welt, der VW-Käfer
mit seinem 1,2L-4Zylinder-Boxer und 30-40PS deutlich über 10 Liter
verbrauchte.
Die Rennversionen das Wankel-Spider leisteten in den 60er Jahren
ohne Einspritzung oder Turboaufladung 105PS.
Dies würde man heute bereits serienmäßig aus einem 500cm³-
1Kreiskolben-Wankelmotor herausholen.
Und mit Turboaufladung könnte man sogar aus einem 250cm³-
1Kreiskolben-Wankelmotor serienmäßig 100PS herausholen
bei sehr sparsamem Verbrauch, denn der Wankelmotor ist wie
kein anderer für die Turboaufladung prädestiniert.

Das Einzylindermotoren nicht schwach seien müssen beweißt
der Motorradhersteller KTM eindrucksvoll mit seiner KTM Duke 690R
die aus einem 690cm³-1Zylinder-Motor 70PS und 70Nm herausholt
und das ohne Turboaufladung.
Mit Turboaufladung und Benzindirekteinspritzung würde heute
für alle Automobile bis 1,5Tonnen ein 500cm³-1Zylinder-Turbomotor
oder ein 250cm³-1Kreiskolben-Wankel-Turbomotor ausreichen.
beide können serienmäßig 100PS und 100Nm erreichen und
das bei gerinsten Verbräuchen.
Kombiniert mit einem stufenlosen CVT-Getriebe und man fährt
wie im Elektroauto ohne Schalten und ohne Schaltrucke.
Auch hat der Turbolader den großen Vorteil das er die Abgas-
schwingungen der Wenig-Zylindermotoren dämpft und so das
Laufgeräusch deutlich angenehmer macht.

Wichtig ist auch das die Motoren langhubig ausgelegt sind,
denn Langhubige Motoren erreichen bei viel geringeren Drehzahlen
ihr maximales Drehmoment und können somit viel sparsamer
gefahren werden. Für Wankelmotoren bedeutet dies, das die
Kreiskolben schlanker, aber mit größerem Durchmeser gebaut werden.

Weniger Zylinder, weniger Hubraum, weniger Drehzahlen,
aber hohe (Turbo-)aufladung bringt mehr Spritersparnis :-)

Warum ist das so?

Ganz einfach!

Es gibt eine Formel für die Motorleistung die lautet:

Leistung = Hubraum x Drehzahl x Ladedruck

Das heißt..

Wenn man den Hubraum erhöht steigt die Leistung,
aber auch der Verbrauch, da die Reibflächen größer werden
und damit mehr Reibungsenergie sinnlos verpufft!

Wenn man die Drehzahl erhöht steigt die Leistung,
aber auch der Verbrauch, da die Reibflächen öfter gerieben werden
und damit mehr Reibungsenergie sinnlos verpufft!

Wenn aber der Ladedruck erhöht wird, steigt die Leistung
und der Verbrauch bliebt gleich!!!!
-> Dies kann man also dazu nutzen um aus einem Motor
mit deutlich weniger Zylindern und deutlich weniger Hubraum
die gleiche Leistung, bei DEUTLICH GERINGEREM VERBRAUCH
zu erzielen.

Und das macht Fiat mit dem TwinAir!

Die größte Wahrheit die wir nicht wissen sollen, ist, das wir
Autofahrer die Macht über die Autoindustrie haben!
Wir alleine bestimmen welche Autos gebaut werden!

Und das kann man beweisen.
Typisch für den Kapitalismus in dem wir leben ist das auf und ab
der Wirschaftszyklen. Nach jedem Abschwung kommt ein Aufschwung
und nach jedem Aufschwung kommt ein Abschwung (wen interessiert
warum das so ist, der sollte sich mal über Silvio Gesell informieren).
Es gibt also in regelmäßigen Abständen Wirtschaftskrisen.
Und seit es das Automobil gibt, war es immer so das die Menschen
in den Wirtschaftskrisen die Spritfresser links liegen ließen und nur
noch günstige sparsame Autos kauften. Und jeder Autohersteller
der heute noch existiert, brachte in diesen Zeiten solch ein Modell
auf den Markt.

Einfach gesagt:
"Wenn wir nur sparsame Autos kaufen, können die Autohersteller
nur sparsame Autos verkaufen, und die Spritfresser werden sie nicht
mehr los"
Das ist die Wahrheit die wir nicht wissen sollen!!!

Naturlich wissen das auch die Autohersteller. Und deshalb nutzen sie
das einzige Mittel das Sie haben um unsere Kaufentscheidung zu beeinflussen: WERBUNG. Und das funtioniert seit über 100Jahren sehr
gut für die Automobilindustrie.

Aber wenn wir uns endlich bewußt werden welche Macht in uns
allen steckt, dann wird es schon morgen keine Spritfresser mehr
geben.

Wenn wir alle nur noch 2zylinder und 3Zylinder-Autos kaufen, dann
wird es schon morgen keine Spritfresser mehr geben.
Die Auswahl an 3Zylinder-Autos ist schon sehr groß.
Auch gibt es dort Raumwunder wie den Skoda Roomster.

Wenn die Zweizylinder-Pkw's von Fiat erfolgreich sind, werden
andere Hersteller schnell nachziehen und eigene Modelle anbieten.
Wenn wir dann nur noch 2Zylinder-Pkw's kaufen sind die
ersten 1Zylinder-Pkw's nicht mehr weit...

Wir haben die Macht

Alles unheil in der Geschichte der Menschheit begann mit
einem negativen Gedanken.
Deshalb können wir die Welt nur zum besseren Verändern
in dem wir unser Denken ändern, zum Positiven.

In diesem Sinne..
Ich hoffe ich habe euch nicht gelangweilt.

Zitat:
"Der mächtigste Gedanke um ewiges Glück im Leben zu
erfahren ist: 'Ich liebe und akzeptiere mich ganz
genauso wie Ich bin'. Wer das so oft wie ihm möglich
ist denkt (besonders in schweren Zeiten) kehrt zurück
ins Paradies. Vervielfachen kann man die Wirkung
wenn man dabei in den Spiegel blickt." (Louise Hay)

@ kerl23brb: Falsch. Downsizing (= weniger Leistung pro Hubraum zum Zwecke der Sparsamkeit) betreibt in den letzten Jahren fast nur BMW. Der Eta (2,7 statt 2 Liter Hubraum für die selbe Leistung) ist eine Legende, aktuell sind die 116er und 316er mit einem Zweiliter bestückt, der die selbe Nennleistung bietet wie der durch ihn abgelöste 1,6-Liter-Motor und sparsamer ist. Ziel erfolgreich erreicht.

Die Sache mit der Aufladung ist so einfach nicht. Die von Turboladern erreichten Drehzahlen sind idR weit über 20000/min, erzeugt das keine Reibung? Außerdem erhöht der Widerstand im Auspufftrakt die zum Ausstoßen der Abgase benötigte Energie.

Deswegen ist Deine Aussage, daß dort keine Energie gebraucht wird, schlicht gelogen.

Frage: Verkaufst Du absichtlich Lügen als Wahrheit oder weißt Du es nicht besser und tust so, als hättest Du Ahnung von dem, was Du schreibst?

Meine Güte, wer soll sich das alles interesiert durch lesen kerl23brb?

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