DPF Problembehandlungen / Erfahrungen

BMW 1er

Hallo,
da ich immer wieder lese das einige Probleme mit dem DPF haben würde ich gern mal meine Zusammenfassung hier rein stellen. Ich bin kein Automechaniker, sondern einfach nur ein sehr ambitionierter technikinteressierter Autofahrer mit einen guten Kontakt zu meinem Automechaniker. Da ich diese ganze Leidensgeschichte mit meinem E61 530d LCI km-Stand 220.000 durch habe wollte ich einfach nur meine Erfahrungen hier posten. Es würde mich freuen, wenn ich hier evt. dem einen oder anderen damit helfen kann. Inwieweit dies auch auf die E8x Baureihe zutrifft kann ich nicht sagen.

Allgemein zum DPF
Der DPF filtert die Rußpartikel aus den Abgasen heraus. Diese Rußpartikel setzten sich im DPF fest. Durch die Beladung des Rußes steigt nach und nach der Abgasgegendruck. Wenn der Abgasgegendruck einen gewissen Wert erreicht (ich glaube wenn er öfters über 300mbar geht), dann leitet die Motorsteuerung eine Regeneration ein. Die Regeneration wird zunächst einmal nur angefordert. Tatsächlich regenerieren kann er jedoch erst, wenn zusätzlich folgende Voraussetzungen erfüllt sind: Kühlmitteltemperatur mind. 75 Grad und eine Abgastemperatur im Kat von 250 Grad. (Erst wenn diese drei Faktoren zusammen kommen fängt der Motor eine Regeneration an). Bei dieser Regeneration spritzen die Injektoren mehr Kraftstoff in der Nacheinspritzung ein. Das AGR und die Drosselklappe schließen sich Folge -> die Abgastemperatur erhöht sich. Die normale Abgastemperatur ist ca. 200 - 260 Grad je nach dem, wenn er regeneriert dann geht die Temperatur auf 500 - 650 hoch (alles bei mir gemessen). Bei der dieser aktiven Regeneration verbrennen die Rußpartikel, zurück bleib die Asche oder auch Öl-Asche genannt.

Der DPF ist verstopft:
So jetzt gibt es 2 unterschiedliche Varianten, warum ein DPF verstopft und auch 2 unterschiedliche Varianten wie man die Verstopfung weg bekommt:
1) Aschebedingt verstopft:
Wichtig zu wissen ist, das ein DPF nur begrenzt Asche aufnehmen kann, ich glaube das ist bei meinem 50-60g Asche. Also irgendwann wird man sich um den DPF kümmern müssen, dieser hält nicht ewig. Wenn der DPF also 60g Asche aufgenommen hat, dann muss er gewechselt oder professionell gereinigt werden (Ausbau, kontrolliert abbrennen im Industrieofen)-> hat bei mir super funktioniert, hier gibt es wirklich genug Anbieter im Netz. Man muss wirklich keinen neuen DPF bei BMW kaufen!

2) Rußbedingt verstopft:
Ich kenne ganz grob zwei Gründe dafür, es gibt jedoch sicherlich auch mehrere Gründe hierfür (fehlerhafte Sensoren, fehlerhafte Verbrennung, Injektoren usw.)!
Wichtig zu wissen ist, dass es einen Grund gibt, warum der DPF mit Ruß verstopft.
Der DPF an sich ist in der Regel „unschuldig“. Das heißt das verstopfen des DPF liegt nicht am DPF selbst sondern in der Regel daran, das an einer anderen Stelle etwas falsch läuft. Hier muss immer der „wahre“ Übeltäter gefunden werden. Wenn man nicht den wahren Übeltäter findet und beseitigt, wird der DPF immer wieder verstopfen, selbst wenn man den DPF gegen einen neuen tauscht!

Grund 1) Defektes Thermostat:
Der „Klassiker“ das Kühlwasserthermostat / ARG-Thermostat geht schleichend nach und nach defekt (zeigt nicht mehr die korrekte Kühlwassertemperatur an / wird träge). Irgendwann erreicht das Thermostat die 75 Grad Kühlmitteltemperatur nicht mehr und der Motor kann nicht mehr aktiv regenerieren (s.o. Voraussetzung für aktive Regeneration).
Der DPF wird weiter mit Ruß beladen. Sicherlich kommt dann auch noch die Tatsache zusätzlich hinzu das der Motor die ganze Zeit "lauwarm" gefahren wird. Das heißt er befindet sich permanent in der „Motoraufwärmphase“ und läuft immer etwas fetter, damit der Motor schnell warm wird 😉
Wenn er etwas fetter läuft, dann rußt er auch evt. etwas mehr, der DPF wird zusätzlich beladen (verrußte Auspuffrohre und ein leicht erhöhter Verbrauch könnten ein Anzeichen dafür sein, so war es bei mir zumindest). Der Fahrer merkt dies in der Regel nicht und fährt so lange weiter bis sich der DPF im Display meldet.

Lösung:
1) Thermostate wechseln (ARG-Thermostat und Kühlmittelthermostat, beides original BMW)
2) Manuell eine aktive Regenration anfordern (per Diagnosegerät bei BMW)
3) Auf die Autobahn fahren und hoffen, dass er es schafft den festsitzenden Ruß zu verbrennen
4) Fertig
wenn es nicht geht dann
5) Chemikalien in den DPF einspritzen welche den fest sitzenden Ruß lösen (Tunap usw...), der DPF kann hier eingebaut bleiben.
6) Punkt 3
7) Fertig

Wichtig: Der Motor muss 88 Grad erreichen bei ca. 15-20km Autobahnfahrt (120km/h, 6. Gang, Tempomat) ohne wenn und aber. Wenn dies nicht geschieht, tauscht die Thermostate.
Grund 2) Falsches Fahrprofil/ Kurzstrecke
Sicherlich ein großes Problem, warum gerade Dieselmotoren, welche ausschließlich in der Stadt bewegt werden immer wieder Stress mit dem DPF bekommen können. Wir erinnern uns, an die oben angeführten Voraussetzungen einer aktiven Regeneration (Anforderung Motorsteuergerät, 75 Grad Kühlwassertemperatur und 150 Grad im Kat). Die Anforderung vom Motorsteuergerät ist in der Regel kein Problem. Aber bis die anderen zwei Faktoren vorliegen kann es schon mal ein paar Km dauern. Um diese Faktoren zu erreichen benötigt der Motor je nach dem 7-15 Km Fahrtstrecke (nagelt mich jetzt bitte nicht fest). Wenn man jetzt immer nur Strecken fährt, welche 5 Km lang sind wird es schwierig.
Aber bitte auch an einen Umstand denken: selbst wenn Ihr auch eine Strecke von 18 Km fahrt ist es problematisch, Warum? Nun, Ihr startet den Motor, fahrt los. Nach 15 Km fängt der Motor an zu regenerieren. Bedenkt jetzt auch, das ein vollständige Regeneration auch noch Zeit braucht ca. 10-20 Min). Wenn ihr jetzt aber nach 5 Min. den Motor ausmacht, dann wird die Regeneration abgebrochen (an sich erst mal nicht so schlimm). Er setzt dann die Regeneration bei der nächsten Fahrt fort, JEDOCH benötigt er wieder 250 Grad im Kat und 75 Grad im Kühlwasser. Somit hat der DPF es mit immer wieder mit abgebrochenen Regenrationen zu tun, welches sich mit Sicherheit extrem auf die Lebensdauer des DPF ausschlagen wird.
Tip: Ein optimales Fahrprofil wäre, wenn man mind. 50-60 Km am Stück fährt (Gleichbleibende Geschwindigkeit bevorzugt Autobahn, 6. Gang 120 KmH), dann macht er auch sehr erfolgreiche Regenerationen und man hat lange Spaß mit dem DPF.

Hier noch eine interessante PDF (die ist nicht von mir) welche diese Problematik behandelt: http://www.zawm.be/.../verstopfung-von-dieselpartikelfilter.pdf

Noch ein Tipp: Wenn man nicht genau weiß, ob der DPF wegen Asche oder Ruß verstopft ist, dem empfehle ich die professionelle Reinigung (mit Industrieofen), weil hier natürlich auch mögliche Rußablagerungen gelöst werden. Also hier würde ich mir die 80 in Chemikalien wie Tunap sparen...

Noch eine Sache:
man hört es oft: „Fahr einfach mal auf die Autobahn, Vollgas dann regeneriert es sich schon“.
Würde ich nicht unbedingt empfehlen. Bei Vollgas stößt der Motor sehr viel Rußpartikel aus, das heißt er wird hier auch schnell mit Ruß beladen. Darüber Hinaus ist es dem Autofahrer nicht unbedingt möglich, den Ruß im DPF ohne die aktive Regenration auszuführen, weil der DPF einfach nicht heiß genug wird. Ich habe das alles selber mal gemessen. Bei meinem ehemaligen E61 530d LCI (235 PS) habe ich auch mit Vollgas nur eine Temperatur von ca. 280-300 Grad im DPF erreicht. Bei der aktiven Regeneration erreicht er mind. 500 - 650 Grad. Man ist also auf die aktive Regeneration angewiesen.

Noch ein Tipp:
Durch Zugabe von 2-Taktöl erreicht der Motor eine saubere Verbrennung, dies sollte sicherlich nicht nur gut gegen Verkorkungen an den Injektoren helfen (wurde mir direkt von Bosch bestätigt) sondern sich auch positiv auf die Lebensdauer des DPF auswirken. Hierzugibt es sicherlich genug Lesematerial im Netz/Forum.

Ausspülen mit Wasser (Kärchern) und Backofenreiniger:
Hatte ich auch versucht. Es hat kurzfristig funktioniert, jedoch war nach 10.000km der DPF wieder voll. Ich denke das mit dieser Methode bei einem mit Asche beladenen DPF keine langfristigen Erfolge erreicht werden. Wie es bei einem DPF aussieht der mit Ruß beladen ist kann ich nicht sagen. In jedenfall würde ich keinen Backofenreiniger verwenden, da dieser die Keramik beschädigen könnte.

Mein gesamt Fazit zum Thema Diesel:
Ich hatte viel Spaß mit meinem E61 530d (toller Verbrauch, toller Motor) jedoch ist mein Fahrprofil ungünstig für den DPF daher bin ich wieder auf Benzin umgestiegen und ein 130i fährt sich auch nicht schlecht 😁

Beste Antwort im Thema

Hallo,
da ich immer wieder lese das einige Probleme mit dem DPF haben würde ich gern mal meine Zusammenfassung hier rein stellen. Ich bin kein Automechaniker, sondern einfach nur ein sehr ambitionierter technikinteressierter Autofahrer mit einen guten Kontakt zu meinem Automechaniker. Da ich diese ganze Leidensgeschichte mit meinem E61 530d LCI km-Stand 220.000 durch habe wollte ich einfach nur meine Erfahrungen hier posten. Es würde mich freuen, wenn ich hier evt. dem einen oder anderen damit helfen kann. Inwieweit dies auch auf die E8x Baureihe zutrifft kann ich nicht sagen.

Allgemein zum DPF
Der DPF filtert die Rußpartikel aus den Abgasen heraus. Diese Rußpartikel setzten sich im DPF fest. Durch die Beladung des Rußes steigt nach und nach der Abgasgegendruck. Wenn der Abgasgegendruck einen gewissen Wert erreicht (ich glaube wenn er öfters über 300mbar geht), dann leitet die Motorsteuerung eine Regeneration ein. Die Regeneration wird zunächst einmal nur angefordert. Tatsächlich regenerieren kann er jedoch erst, wenn zusätzlich folgende Voraussetzungen erfüllt sind: Kühlmitteltemperatur mind. 75 Grad und eine Abgastemperatur im Kat von 250 Grad. (Erst wenn diese drei Faktoren zusammen kommen fängt der Motor eine Regeneration an). Bei dieser Regeneration spritzen die Injektoren mehr Kraftstoff in der Nacheinspritzung ein. Das AGR und die Drosselklappe schließen sich Folge -> die Abgastemperatur erhöht sich. Die normale Abgastemperatur ist ca. 200 - 260 Grad je nach dem, wenn er regeneriert dann geht die Temperatur auf 500 - 650 hoch (alles bei mir gemessen). Bei der dieser aktiven Regeneration verbrennen die Rußpartikel, zurück bleib die Asche oder auch Öl-Asche genannt.

Der DPF ist verstopft:
So jetzt gibt es 2 unterschiedliche Varianten, warum ein DPF verstopft und auch 2 unterschiedliche Varianten wie man die Verstopfung weg bekommt:
1) Aschebedingt verstopft:
Wichtig zu wissen ist, das ein DPF nur begrenzt Asche aufnehmen kann, ich glaube das ist bei meinem 50-60g Asche. Also irgendwann wird man sich um den DPF kümmern müssen, dieser hält nicht ewig. Wenn der DPF also 60g Asche aufgenommen hat, dann muss er gewechselt oder professionell gereinigt werden (Ausbau, kontrolliert abbrennen im Industrieofen)-> hat bei mir super funktioniert, hier gibt es wirklich genug Anbieter im Netz. Man muss wirklich keinen neuen DPF bei BMW kaufen!

2) Rußbedingt verstopft:
Ich kenne ganz grob zwei Gründe dafür, es gibt jedoch sicherlich auch mehrere Gründe hierfür (fehlerhafte Sensoren, fehlerhafte Verbrennung, Injektoren usw.)!
Wichtig zu wissen ist, dass es einen Grund gibt, warum der DPF mit Ruß verstopft.
Der DPF an sich ist in der Regel „unschuldig“. Das heißt das verstopfen des DPF liegt nicht am DPF selbst sondern in der Regel daran, das an einer anderen Stelle etwas falsch läuft. Hier muss immer der „wahre“ Übeltäter gefunden werden. Wenn man nicht den wahren Übeltäter findet und beseitigt, wird der DPF immer wieder verstopfen, selbst wenn man den DPF gegen einen neuen tauscht!

Grund 1) Defektes Thermostat:
Der „Klassiker“ das Kühlwasserthermostat / ARG-Thermostat geht schleichend nach und nach defekt (zeigt nicht mehr die korrekte Kühlwassertemperatur an / wird träge). Irgendwann erreicht das Thermostat die 75 Grad Kühlmitteltemperatur nicht mehr und der Motor kann nicht mehr aktiv regenerieren (s.o. Voraussetzung für aktive Regeneration).
Der DPF wird weiter mit Ruß beladen. Sicherlich kommt dann auch noch die Tatsache zusätzlich hinzu das der Motor die ganze Zeit "lauwarm" gefahren wird. Das heißt er befindet sich permanent in der „Motoraufwärmphase“ und läuft immer etwas fetter, damit der Motor schnell warm wird 😉
Wenn er etwas fetter läuft, dann rußt er auch evt. etwas mehr, der DPF wird zusätzlich beladen (verrußte Auspuffrohre und ein leicht erhöhter Verbrauch könnten ein Anzeichen dafür sein, so war es bei mir zumindest). Der Fahrer merkt dies in der Regel nicht und fährt so lange weiter bis sich der DPF im Display meldet.

Lösung:
1) Thermostate wechseln (ARG-Thermostat und Kühlmittelthermostat, beides original BMW)
2) Manuell eine aktive Regenration anfordern (per Diagnosegerät bei BMW)
3) Auf die Autobahn fahren und hoffen, dass er es schafft den festsitzenden Ruß zu verbrennen
4) Fertig
wenn es nicht geht dann
5) Chemikalien in den DPF einspritzen welche den fest sitzenden Ruß lösen (Tunap usw...), der DPF kann hier eingebaut bleiben.
6) Punkt 3
7) Fertig

Wichtig: Der Motor muss 88 Grad erreichen bei ca. 15-20km Autobahnfahrt (120km/h, 6. Gang, Tempomat) ohne wenn und aber. Wenn dies nicht geschieht, tauscht die Thermostate.
Grund 2) Falsches Fahrprofil/ Kurzstrecke
Sicherlich ein großes Problem, warum gerade Dieselmotoren, welche ausschließlich in der Stadt bewegt werden immer wieder Stress mit dem DPF bekommen können. Wir erinnern uns, an die oben angeführten Voraussetzungen einer aktiven Regeneration (Anforderung Motorsteuergerät, 75 Grad Kühlwassertemperatur und 150 Grad im Kat). Die Anforderung vom Motorsteuergerät ist in der Regel kein Problem. Aber bis die anderen zwei Faktoren vorliegen kann es schon mal ein paar Km dauern. Um diese Faktoren zu erreichen benötigt der Motor je nach dem 7-15 Km Fahrtstrecke (nagelt mich jetzt bitte nicht fest). Wenn man jetzt immer nur Strecken fährt, welche 5 Km lang sind wird es schwierig.
Aber bitte auch an einen Umstand denken: selbst wenn Ihr auch eine Strecke von 18 Km fahrt ist es problematisch, Warum? Nun, Ihr startet den Motor, fahrt los. Nach 15 Km fängt der Motor an zu regenerieren. Bedenkt jetzt auch, das ein vollständige Regeneration auch noch Zeit braucht ca. 10-20 Min). Wenn ihr jetzt aber nach 5 Min. den Motor ausmacht, dann wird die Regeneration abgebrochen (an sich erst mal nicht so schlimm). Er setzt dann die Regeneration bei der nächsten Fahrt fort, JEDOCH benötigt er wieder 250 Grad im Kat und 75 Grad im Kühlwasser. Somit hat der DPF es mit immer wieder mit abgebrochenen Regenrationen zu tun, welches sich mit Sicherheit extrem auf die Lebensdauer des DPF ausschlagen wird.
Tip: Ein optimales Fahrprofil wäre, wenn man mind. 50-60 Km am Stück fährt (Gleichbleibende Geschwindigkeit bevorzugt Autobahn, 6. Gang 120 KmH), dann macht er auch sehr erfolgreiche Regenerationen und man hat lange Spaß mit dem DPF.

Hier noch eine interessante PDF (die ist nicht von mir) welche diese Problematik behandelt: http://www.zawm.be/.../verstopfung-von-dieselpartikelfilter.pdf

Noch ein Tipp: Wenn man nicht genau weiß, ob der DPF wegen Asche oder Ruß verstopft ist, dem empfehle ich die professionelle Reinigung (mit Industrieofen), weil hier natürlich auch mögliche Rußablagerungen gelöst werden. Also hier würde ich mir die 80 in Chemikalien wie Tunap sparen...

Noch eine Sache:
man hört es oft: „Fahr einfach mal auf die Autobahn, Vollgas dann regeneriert es sich schon“.
Würde ich nicht unbedingt empfehlen. Bei Vollgas stößt der Motor sehr viel Rußpartikel aus, das heißt er wird hier auch schnell mit Ruß beladen. Darüber Hinaus ist es dem Autofahrer nicht unbedingt möglich, den Ruß im DPF ohne die aktive Regenration auszuführen, weil der DPF einfach nicht heiß genug wird. Ich habe das alles selber mal gemessen. Bei meinem ehemaligen E61 530d LCI (235 PS) habe ich auch mit Vollgas nur eine Temperatur von ca. 280-300 Grad im DPF erreicht. Bei der aktiven Regeneration erreicht er mind. 500 - 650 Grad. Man ist also auf die aktive Regeneration angewiesen.

Noch ein Tipp:
Durch Zugabe von 2-Taktöl erreicht der Motor eine saubere Verbrennung, dies sollte sicherlich nicht nur gut gegen Verkorkungen an den Injektoren helfen (wurde mir direkt von Bosch bestätigt) sondern sich auch positiv auf die Lebensdauer des DPF auswirken. Hierzugibt es sicherlich genug Lesematerial im Netz/Forum.

Ausspülen mit Wasser (Kärchern) und Backofenreiniger:
Hatte ich auch versucht. Es hat kurzfristig funktioniert, jedoch war nach 10.000km der DPF wieder voll. Ich denke das mit dieser Methode bei einem mit Asche beladenen DPF keine langfristigen Erfolge erreicht werden. Wie es bei einem DPF aussieht der mit Ruß beladen ist kann ich nicht sagen. In jedenfall würde ich keinen Backofenreiniger verwenden, da dieser die Keramik beschädigen könnte.

Mein gesamt Fazit zum Thema Diesel:
Ich hatte viel Spaß mit meinem E61 530d (toller Verbrauch, toller Motor) jedoch ist mein Fahrprofil ungünstig für den DPF daher bin ich wieder auf Benzin umgestiegen und ein 130i fährt sich auch nicht schlecht 😁

291 weitere Antworten
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Bitte nicht in dem Thread hier sonst lasse ich ihn zumachen

Zitat:

@Pilotix schrieb am 20. April 2020 um 15:55:48 Uhr:


Bitte nicht in dem Thread hier sonst lasse ich ihn zumachen

Abgesehen davon sollte in diesem Fall durch den Abgasgegendrucksensor erkannt werden, dass es auch unter Last keinen Gegendruck mehr gibt, Du bekommst die Motorwarnlampe.
Ich kann das nicht empfehlen!
Aber ausbauen und professionell reinigen lassen (kostete bei mir damals etwa 370€), falls er laufleistungsbedingt tatsächlich voller Asche ist, ist die bessere Lösung.
Danach ging der Motor unten herum viel spritziger und ich hatte Jahre lang Ruhe.

Hallo an alle,
Ich habe mich für einen gebrauchten entschieden.
Aber ich weis nicht ob einer von 330d bei meinem 173kw E60 530xd passt.

7799595
7796710
4060900012
779721204

Ich habe nur Spanische Seiten gefunden, weis garnicht ob es bei meinem e60 passt oder nicht könnt ihr mir bitte helfen?

Asset.JPG

Wenn man mit kess den dpf deaktiviert im motorsteuergerät, zeigt er den dpf dann noch an? Hab es machen lassen . Fehler sind keine da jedoch sehe ich den dpf noch im system siehe bild. Sollte das nicht alles auf null sein? Gestern war er auf 11 und heute auf 23

Asset.PNG.jpg
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Bzw. bei dpf off was wird da genau gemacht? Stoppt es nur die regenierung aber die sensoren messen weiterhin und funktionieren?

Weis das keiner?

Frag doch deinen "Tuner" der das gemacht hat. Hastn ihn ja auxh dafür bezahlt.

Zitat:

@Gnagnu schrieb am 23. April 2020 um 16:48:53 Uhr:


Frag doch deinen "Tuner" der das gemacht hat. Hastn ihn ja auxh dafür bezahlt.

Ich möchte mehrere Antworten bekommen. Wegen das frage hier auch

Einfach beim nächsten TÜV Termin erklären was du gemacht hast und der wird dir dann schon weiterhelfen. Die kennen sich da ganz gut aus und helfen weiter.

Woher sollen wir wissen was Dein „Tuner“ gemacht hat...

Zitat:

@Spechtone schrieb am 23. April 2020 um 17:46:13 Uhr:


Einfach beim nächsten TÜV Termin erklären was du gemacht hast und der wird dir dann schon weiterhelfen. Die kennen sich da ganz gut aus und helfen weiter.

Aha schon wieder ein obergescheiter

Zitat:

@aliasx schrieb am 23. April 2020 um 17:48:00 Uhr:


Woher sollen wir wissen was Dein „Tuner“ gemacht hat...

Es bezieht sich auf allgemein. Aber lasst es gut sein..

Zitat:

@mercedese230w210 schrieb am 21. Apr. 2020 um 17:49:49 Uhr:


Wenn man mit kess den dpf deaktiviert im motorsteuergerät, zeigt er den dpf dann noch an? Hab es machen lassen . Fehler sind keine da jedoch sehe ich den dpf noch im system siehe bild. Sollte das nicht alles auf null sein? Gestern war er auf 11 und heute auf 23

Ist der DPF denn noch drin? Denn das mach keinen Sinn, den Auszuprogrammieren und dann noch drin zu lassen, dieser wird dann natürlich nicht mehr regeneriert und die Aktion Bewirkt das Gegenteil, nämlich mehr Abgasgegendruck, bishin zu schäden. Bei DPF off (also wenn man mit dem Fahrzeug nicht mehr auf öffentliche Straßen fahren möchte) wird der DPF entweder leer geräumt oder durch ein Ersatzrohr getauscht.

Ich fange auch mal an:

Fahrzeug: E61, 520d N47, BJ 2008, aktuell 229k km, in Besitz seit 10 Monaten mit 199k km, Steuerketten bei 205k km, vier aufgearbeitete und angelernte Injektoren bei 222k km inklusive neuer Zylinderkopfhaube, Ölverbrauch ca. 1l auf 10k km, Ölwechsel bei 201k, 205k, 220k immer 5W30, bei 220k km neuer Abgasgegendrucksensor inklusive Schlauch von BMW(Fehlerursache "Sensordrift zu hoch"😉, Differenzdruck nach einer Regeneration bei deutlich unter 10mbar, steigt aber schnell wieder an.

Typisches Einsatzszenario: 55km einfacher Arbeitsweg, davon rund 17km Landstraße, 35km Autobahn und 3km aus- oder einrollen in der Stadt und das zweimal täglich und 5-7 Mal die Woche von meiner Frau. Autobahn wird eher gemäßigt mit 120km/h befahren. Der BMW regeneriert mit dieser Fahrweise ziemlich regelmäßig alle 250km, keine Fehlermeldungen bisher.

Ich finde das Regenerationsintervall schon etwas kurz für die Fahrweise und wollte einfach mal nach Erfahrungswerten fragen, wie lange ich noch mit dem wahrscheinlich schon recht stark beladenen DPF fahren kann?

Wenn ich in die Schweiz fahre (550km eine Strecke) dann wird im Grunde erst die Zwangsregeneration bei ca. 990km auf der Rückfahrt eingeleitet, d.h. passiv wird auch regeneriert, da ich etwas fixer unterwegs bin. Wenn ich die simulierte Russmasse in Carly beobachte reduziert sich diese bei Tempo 200 sehr schnell und deutlich, auch die "Abgastemperatur" steigt auf >500°C, im Grunde also alles in Ordnung. Aber die Russmasse steigt auch ziemlich schnell wieder an, wenn kaum oder keine Last und somit weniger Temperatur im Filter anliegt.

Ich stelle mir jetzt einfach die Frage, ob ich bis zur Fehlermeldung "DPF voll" einfach weiterfahren soll oder vorsorglich den DPF reinigen lassen sollte um Folgeschäden am Turbolader zu vermeiden. Oder ist die regelmäßige Regeneration so in Ordnung, auch in Anbetracht, das Öl verbraucht wird und sich nicht selbst vermehrt? Diesel wird immer nur günstig getankt (Star/HEM) und seit Kauf ca. 1:250 gepanscht mit Addinol MZ406 (für die leckenden Injektoren vorher wohl zu spät) und ohne Zweitaktöl ändert sich nichts am Regenerationsintervall. Verbrauch liegt bei rund 6l/100km. Oder gibt es noch etwas, was ich kontrollieren könnte? Carly/I***a/R*******d sind vorhanden. Gerade nach den Reparaturen sollte der gute noch etwas bei uns bleiben aber ich muss auch nicht zu früh einfach mal den DPF ausbauen und reinigen lassen.

Hallo,

mich bzw. unseren E61 530d LCI BJ. 2009 hat es nun auch erwischt.
Bei ca. 223tkm leuchtet die Motorkontrolleuchte auf und erscheint die Meldung "erhöhte Emissionen". Das Fahrzeug selbst ist seit ca. 130km in meinem Besitz.

Darauf hin habe ich den Fehlerspeicher auslesen lassen. Folgende Meldungen sind enthalten (siehe Anhang).

Was wurde bisher gemacht?
140 tkm
- 6 neue Glühkerzen inkl. Steuergerät
200 tkm
- Ansaugbrücke gewechselt mit verstärkten "Drallklappen"
- Thermostat bei AGR gewechselt (AGR nur gereinigt)

Dazwischen Kleinigkeiten die aber nicht in Bezug auf die oben genannte Fehler passen z.B. neue Getriebeölwanne/Filter, Federbeine vorne, Bremsen etc.

Regeneration wurde angefordert und meines Erachtens auch durchgeführt. Die Leuchte war während der Regeneration aus ca. 45min AB fahrt. Nach dem Abkühlen und erneuten anlassen des Fahrzeugs ist diese aber wieder erschienen.

Vom Gefühl her würde ich sagen, der DPF ist einfach voll. Die Regeneration kann hier nicht viel machen, da sie ja nur den Ruß verbrennt und dafür den Ascheanteil erhöht. Das Problem ist, dass der Sollwert 50g überschritten ist und somit die Anzeige aufleuchtet.

Wäre super wenn mir jemand seine Erfahrungen Meinungen mitteilen könnte wie ich die Sache am Besten angehen soll.

20200907
20200907
20200907
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