Batterie leer nach mehreren Tagen Innenbeleuchtung vergessen beim Outback - kann das sein?

Subaru

Hallo,

Wir haben beim 2019er Outback eine kpl. entladene Batterie, mutmaßlich (ganz genau lässt sich das leider nicht mehr nachvollziehen) war eine eingeschaltete Innenbeleuchtung (die, die man mit der Taste am Dachhimmel dazuschalten kann) schuld an dem ganzen Dilemma!

Ich hab jetzt tests mit dem Outback und auch einem 2018er XV gemacht und offensichtlich wird tatsächlich diese beleuchtung nicht automatisch abgeschaltet wenn das Fahrzeug länger geparkt ist oder die Batterie an eine untere Ladungsgrenze kommt. Das sollte doch bei Fahrzeugen dieses technischen levels und dieser Baujahre standard sein?

Hat das schon mal wemand von euch gahabt?

Gruß,
Flyerbo

65 Antworten

Strom im Auto ist dann günstig, wenn er aufgrund der Bewegungsenergie erzeugt wird. Also wenn man sowieso bremst, kann man den Generator stark laden lassen. Der erhöhte Widerstand spielt keine Rolle, man will ja sowieso verzögern. Ebenso bei Bergabfahrt.

Im Leerlauf ist der Strom sehr teuer, da muß der Motor den Generator allein antreiben, keine Bewegungsenergie des Fahrzeugs. Also läd man da kaum nach, läßt erstmal den Batteriestand fallen und wartet, ob sich nicht eine günstigere Möglichkeit der Aufladung bietet.

Bei mir ist es ein herkömmlicher Schlüssel, nix Keyless-Go. So also für das Auto recht einfach zu erkennen, wann der steckt und wann nicht.

Und ich bleibe dabei, eine LED für die Innenbeleuchtung oder sogar eine herkömmliche Leuchte sollte es binnen 24 Std. nicht schaffen, eine intakte und vollgeladene Batterie zu entladen.

Zitat:

@tchibomann schrieb am 7. Februar 2021 um 14:08:08 Uhr:


Ich kann da vom Forester SH ähnliches berichten. Vadder hat die Heckklappe nicht richtig zu gemacht, nach 3 oder 4 Tagen war die Batterie leer. Konnten sie mit dem guten CTEK Ladegerät zwar retten, ärgerlich war es trotzdem.
Der Meriva (von 2013) meiner Mudder schaltet nach 5 Minuten das Innenlicht ab, egal ob Tür auf oder zu, sowie auch Verbraucher die zu viel Strom brauchen wenn die Batterie schwach ist.
Ein intelligentes Batterie Management habe ich auch bei den aktuellen Subarus erwartet, dem ist wohl leider nicht so, oder?
Seit dem hängt der Forester 1x pro Woche am Ladegerät, bei den aktuellen Temperaturen sicher nicht verkehrt.

Gruß
Andre

Hallo Tchibomann,

klemmst du dafür die Kabel ab oder lässt du sie dran?

Gruß Bubwi

Kurzes Rechenbeispiel:
Ausm Kopf keine Ahnung, wie viel Ah die verbaute Batterie genau hat. Ich nehme mal 70Ah an, wird schon passen.
Weite Annahme: Die Batterie sollte maximal halb entladen werden, dass morgens noch was geht. Also 35Ah.
Dann: Normale 12V-Soffitte hat 5W, genehmigt sich also 417mA.
Den eigentlichen Ruhestrom des Wagens vernachlässigen wir, der sollte mindestens eine Größenordnung drunter liegen.
Entladezeit=Kapazität/Entladestrom=35Ah/417mA=83,9h

Also: Eine Innenbeleuchtung bringt erst nach etwa 84 Stunden (oder dreieinhalb Tagen) eine gesunde und zuvor vollgeladene Batterie an die Grenze ihrer Startfähigkeit.
Und selbst wenn zwei Soffitten drin stecken, macht eine Nacht nichts, wenn der Rest passt. Und selbst, wenn die Kälte an der Batterie nagt oder das böse Batteriemanagement 80% für genug gehalten hat, sollte es noch reichen.

Ergo: Da ist mehr im Argen. Entweder ein schleichender Verbraucher oder eine angezählte Batterie oder zu viele Kurzstrecken oder dass bei laufender Innenbeleuchtung irgendein Steuergerät nicht schlafen geht oderoder...

@raphrav

Danke, das versuche ich die ganze Zeit zu erklären.

Wobei ich glaube, auch bei unter halbvoll sollte die Batterie noch genug Kraft für den Start haben.

@Bubwi

Bin zwar nicht Tchibomann, aber kann dir trotzdem sagen, ich habe bislang noch nie eine Batterie abgeklemmt zum Laden. Jedenfalls nicht mit einem herkömmlichen Ladegerät mit geregelter Ladelektronik für den Hausgebrauch. Gab nie irgendwelche Probleme damit.

Ich würde allerdings (so stehts auch in der Anleitung) erst die Klemmen dranmachen, dann Stecker rein. Dann erst Stecker raus, dann abklemmen.

Die einfachen Ladegeräte, die größeren in Kastenform, da würde ich alelrdings bei einem modernen Auto die Batterie vorher abklemmen.

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Zitat:

@fehlzündung schrieb am 08. Feb. 2021 um 10:18:40 Uhr:


Ich würde allerdings (so stehts auch in der Anleitung) erst die Klemmen dranmachen, dann Stecker rein. Dann erst Stecker raus, dann abklemmen.

Genau so wird es gemacht. Selbst beim LKW lade ich die 2x12V Akkus auf die Art schon ewig ohne Probleme.
Voraussetzung ist aber wie bereits erwähnt ein vernünftiges Ladegerät, dieses sollte nach dem normalen Ladevorgang umschalten auf Erhaltungsladen.
Haben an allen Fahrzeugen die oben erwähnten Ladeadapter von CTEK, schneller kann man das Ladegerät nicht anschließen.
Zusätzlich habe ich vor 6 Jahren noch jedem Wagen einen Batterie Pulser verpasst, alle Batterien sind zwischen 8 und 10 Jahre alt und noch top in Schuss.

Gruß
Andre

Zitat:

@ForiSJ schrieb am 7. Februar 2021 um 20:49:29 Uhr:


Bei meinem ist alles LED - außer Blinker

Serienmäßig?

Ist bei mir auch. Blinker, Rückfahrscheinwerfer und Innenbeleuchtung sind herkömmliche Leuchtmittel.

Alles andere ist LED. Serienmäßig

Im deutschen Forester e-Boxer ist als Starterbatterie (Fahrerseite) serienmäßig eine Asiabox D23 mit 48Ah, 390A CCA verbaut. Bei mir ist es eine Panasonic 55D23L(F1) 12-048-A34-0-1-D.

390 A Kaltstartleistung ist so ziemlich untere Grenze, weshalb bei Reklamationen welche mit 470 A Kaltstartleistung eingebaut werden. Ein Armutszeugnis.

Heute früh hat meiner irgendwie geklungen, als ob er mit der letzten Umdrehung gezündet hat. Mal sehen, was in den nächsten Tagen ist, wenn es noch kälter wird. Die Batterie für den Start/Stopp (Beifahrerseite) ist sinnigerweise eine mit 430 A Kaltstartleistung. Da hat wohl ein Ingenieur die Zielrichtung verloren oder soll ich annehmen, dass die Japaner selten mit kalten Wintern rechnen?

Ich weiß gar nicht, was beim SJ Benziner verbaut ist, aber 48Ah finde ich recht wenig. Früher hatte schon ein Golf II Benziner eine 36Ah serienmäßig und die war da knapp. Die wurde beim ersten Wechsel meist durch eine 45AH ersetzt.

Dann kam die Zeit, wo die Autos immer mehr Elektronik bekamen. So hatte mein Golf V so um die 70Ah verbaut, soweit ich mich erinnere.

Jetzt haben die Autos noch merh Elektronik und man baut wieder kleinere Batterien ein. Funktioniert bei den meisten Fahrern wahrscheinlich auch recht gut, aber es ist eben keine Reserve da, wenn man das Auto mal ein paar tage stehen läßt und es kalt ist.

Diese Woche soll es bitterkalt werden, jede Nacht im zweistellugen Minusbereich. Mein Auto steht zwar ind er Garage, aber viel wärmer als draussen ist es daq nicht. Heute gefahren, jetzt steht er bis Donnerstag. Mal sehen, ob er anspringt. Heute jedenfalls ist er normal gestartet.

Der E-Boxer ist da ein schlechtes Beispiel, weil er zwei Batterien verbaut hat. Eine zum Starten und eine zum Leernuckeln. Nicht, dass ich diese Konstruktion gut fände, aber dieses System auf die Kapazität der Starterbatterie (Blingbling müsste ja auf der anderen hängen) zu reduzieren ist auch nicht wahrheitsgemäß.

Muss heute sowieso noch ans Wischwasser bei meinem SJ, dann gucke ich mal nach. Aber ich denke, dass es auf die 70Ah rauslaufen wird, s.o.

Entwickelt hat sich das Thema aus einem Outback, also einem konventionellen, der mit seinem 2.5er sogar noch eine größere Batterie haben sollte als der 2.0er des Forry.

Und trotzdem fällt der E-Boxer öfter mit Batterieproblemen auf, obwohl das gerade da dann ja eigentlich nicht passieren sollte.

Zitat:

@Franz-Waldemar schrieb am 8. Februar 2021 um 19:42:46 Uhr:



Zitat:

@ForiSJ schrieb am 7. Februar 2021 um 20:49:29 Uhr:


Bei meinem ist alles LED - außer Blinker

Serienmäßig?

Ja

Zitat:

Muss heute sowieso noch ans Wischwasser bei meinem SJ, dann gucke ich mal nach. Aber ich denke, dass es auf die 70Ah rauslaufen wird, s.o.

Es sind 62. Größenordnung passt also.

...und aus ganz gegebener Beobachtung:
Meiner stand in den vergangenen knapp zwei Wochen draußen unbewegt rum, in dieser Schweinekälte. Generell wurde er in den letzten Monaten sehr wenig gefahren, aber wenn, dann nie unter 30km.

Vorhin, bei -12°C (schon wärmer als das Minimum heute Nacht) musste er wieder ran. Der Anlasser drehte schwerer als sonst, aber der Motor war sofort da. Passt also.

Aber wie gesagt: Der sieht auch keine Kurzstrecken, hat keine Standheizung und wird generell nach technisch bestem Wissen und Gewissen behandelt...

Habe bei mir auch nachgeguckt, ebenfalls 62Ah. Dachte erst, ich habe wegen CVT evtl. eine noch größere Batterie verbaut aber ist identisch zum Handschalter.

Ich bewege das Auto derzeit auch nur wenn unbedingt nötig und somit auch nur alle zwei oder drei Tage. Startet trotzdem völlig normal.

Dass der Anlasser etwas schwerer dreht udn man den Zündschlüssel eine halbe Sekudne länger drehen muß, hat nichtmal mit der Batterie zu tun. Das Öl ist bei den Temperaturen einfach zähflüssiger, daher ein erhöhter Widerstand.

Naja, heute wird er nicht bewegt, morgen auch nicht. Evtl. Samstag, sonst erst wieder Montag. Die Nächte sollen bis -16 Grad werden. Mal schauen, wie er dann startet. Aber ich mache mir da keine Sorgen.

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