Batterie leer nach mehreren Tagen Innenbeleuchtung vergessen beim Outback - kann das sein?
Hallo,
Wir haben beim 2019er Outback eine kpl. entladene Batterie, mutmaßlich (ganz genau lässt sich das leider nicht mehr nachvollziehen) war eine eingeschaltete Innenbeleuchtung (die, die man mit der Taste am Dachhimmel dazuschalten kann) schuld an dem ganzen Dilemma!
Ich hab jetzt tests mit dem Outback und auch einem 2018er XV gemacht und offensichtlich wird tatsächlich diese beleuchtung nicht automatisch abgeschaltet wenn das Fahrzeug länger geparkt ist oder die Batterie an eine untere Ladungsgrenze kommt. Das sollte doch bei Fahrzeugen dieses technischen levels und dieser Baujahre standard sein?
Hat das schon mal wemand von euch gahabt?
Gruß,
Flyerbo
65 Antworten
Unser XV wird keine 5000 km im Jahr mehr bewegt, nur mal zum Einkaufen oder so. Hat jetzt eine Woche bei Temperaturen zwischen -8 und -20 Grad draußen gestanden. Ist probehalber sofort angesprungen. Habe aber die Standheizung vorher nicht laufen lassen, da ich nicht vorhatte irgendwohin zu fahren, das könnte dann die Batterie schon ruinieren. Aber falls ich in den nächsten Tagen mal wohin fahre mache ich vorher die Standheizung die üblichen 15 Minuten an und hoffe, dass er auch dann anspringt.
Für die wenigen mit Schaltgetriebe ist es ratsam bei Frost jenseits der 10 Grad minus, während des Starten die Kupplung zu treten. Und erst nach 30 Sekunden Motorlauf langsam los zu lassen. Der Unterschied ist mehr als deutlich.
Gruß
Andre
Muß man mittlerweile nicht sowieso bei den neuen Fahrzeugen die Kupplung treten, damit der Anlasser freigegeben wird? Ich kenne das von vielen neueren Wagen, wie Golf, Astra.
Unabhängig davon empfehle ich bei diesen tiefen Temperaturen und mehreren Stunden oder Tagen Standzeit sowieso, nicht sofort loszufahren. Motor starten und 30 Sekunden im Leerlauf laufen lassen, bevor man eine Fahrstufe oder einen Gang einlegt und losfährt. So kann sich das Öl erstmal ohne Belastung verteilen und der Motor sich etwas einlaufen.
Zitat:
@fehlzündung schrieb am 11. Feb. 2021 um 20:36:48 Uhr:
Muß man mittlerweile nicht sowieso bei den neuen Fahrzeugen die Kupplung treten, damit der Anlasser freigegeben wird?
Ist ein berechtigtes Argument, hab ich als Automatik Pilot nicht dran gedacht 😉
Man sollte (jetzt natürlich erst recht) generell nicht gleich los fahren, die 30 Sekunden sind ein guter Tipp. So hat der Motor Öldruck und sich eingeklappert wie fehlzündung schon erwähnte.
Gruß
Andre
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Richtig, ohne Kupplung macht der Forester, zumindest der SJ, bei einem Startversuch außer einer Fehlermeldung erst mal gar nix.
Ist aber Fluch und Segen.
Einerseits: Klar, dass ich Anlasser und Bordnetz bei eiskalter Karre nicht auch noch das Getriebe mit aufhalsen muss.
Umgekehrt findet es die axiale Lagerung der Kurbelwelle auf Dauer auch nicht geil, bei ausgerückter Kupplung angerissen zu werden. Bei warmem Wagen oder warmen Bedingungen oderoderoder kann es unterm Strich auch günstiger sein, mit geschlossener Kupplung im Leerlauf anzulassen.
Aber gut, die Wahl hast du schon lange nicht mehr, würde sogar so weit gehen, dass kaum ein jüngeres Auto das überhaupt noch zulässt, spätestens seit StartStop sowieso nicht mehr...
Aber wieso dann nach dem Starten noch 30s warten, bis ich (erstmal in den Leerlauf) einkupple? Warum? Was übersehe ich?
Das nicht sofort losfahren... Ich behalte meine Meinung dazu für mich, hol aber schon mal Popcorn...
Damit das kalte, zähe Öl erst überall verteilt wird, ehe Last auf dem Motor kommt.
Ich wüde aber auch schon mal den Fuß im Leerlauf von der Kupplung nehmen, aber noch nicht gleich losfahren
Beim Golf V ging es noch ohne Kupplung, beim Golf VI nicht mehr. Und der ist seit 2009 auf dem Markt. Mittlerweile wird sich das nahezu bei jedem Schaltwagen durchgesetzt haben.
Vielleicht kann man das System überlisten, dass man die Kupplung nur ganz leicht tritt?
Kupplung getreten halten macht für mich auch keinen Sinn, außer dass der Motor etwas leichter dreht, weil das Getriebeöl nicht mit durchgerührt wird.
Das Popcorn kannst du wieder wegstellen, da braucht man nicht diskutieren, da hat jeder seine eigene Meinung. Ist wie warmfahren, Ölwechsel, Ölsorte, usw.
Ich denke, man vertut sich nichts, wenn der Motor ein paar Sekunden ohne Last im Leerlauf läuft. Zumindest bei Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt und langer Standzeit.
Bin mir aber auch sehr sicher, der Motor wird nicht auseinanderfallen, wenn man sofort losfährt.
Eigentlich ist erwiesen, dass das nichts bringt. Laut einem ADAC Test bleibt das Öl beim Laufen im Leerlauf bei -10° auch nach Minuten noch kalt. Dem Motor schadet das eher, wenn er in der Kälte hintuckert. Erst beim Losfahren beginnt er auf Betriebsteperatur zu kommen.
Um mal wieder auf das Batteriethema zu kommen...
Wie pendelt sich bei Euch die Batteriespannung nach ein paar Tagen der Nichtnutzung so ein?
Auch nach 30 km Fahrt hab ich bei mir gerade mal 12,35 Volt gemessen.
Ich las, dass wegen des Batteriemanagements die Batterie vom Generator angeblich nie voll geladen wird, also nie auf 12,70 oder noch mehr. Laut Tabellen ist eine Batterie ja erst ab ca. 12,85Volt als voll geladen anzusehen. Unterschiedliche Tabellen haben unterschiedliche Angaben dazu.
Geht auch nicht ums Warmwerden, der ist nach 30 Sekunden noch so kalt wie vorher, das ist klar. geht darum, das Öl zu pumpen, zu verteilen, erstmal alle Nebenaggregate in Schwung zu bringen.
Batteriespannung ahb ich mal gemessen, aber kann mich nicht mehr erinnern. Kann ich bei Gelegenheit aber mal wieder messen.
Zitat:
@fehlzündung schrieb am 11. Februar 2021 um 21:58:53 Uhr:
Vielleicht kann man das System überlisten, dass man die Kupplung nur ganz leicht tritt?
Dann haste aber auch schon axiale Last auf der Kurbelwelle, was ich ja eben vermeiden möchte.
Zitat:
@fehlzündung schrieb am 11. Februar 2021 um 21:58:53 Uhr:
Kupplung getreten halten macht für mich auch keinen Sinn, außer dass der Motor etwas leichter dreht, weil das Getriebeöl nicht mit durchgerührt wird.
Gut, dann hab ich mich nicht geirrt 🙂
Sämtliche dieser Ölumrührlasten oder auch die 2kW der LiMa (die ja gleich voll einsteigt) sind ja als Last, auch für einen frisch angerissenen Motor, vernachlässigbar.
Zitat:
@fehlzündung schrieb am 11. Februar 2021 um 21:58:53 Uhr:
Das Popcorn kannst du wieder wegstellen, da braucht man nicht diskutieren, da hat jeder seine eigene Meinung. Ist wie warmfahren, Ölwechsel, Ölsorte, usw.
Genau deswegen 😉
Zitat:
@fehlzündung schrieb am 11. Februar 2021 um 21:58:53 Uhr:
Ich denke, man vertut sich nichts, wenn der Motor ein paar Sekunden ohne Last im Leerlauf läuft. Zumindest bei Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt und langer Standzeit.Bin mir aber auch sehr sicher, der Motor wird nicht auseinanderfallen, wenn man sofort losfährt.
Realistisch besehen: Wenn man als erstes die Karre anlässt, dann sich angurtet und wartet, bis alle Helferlichtlein aus sind und anschließend ausparkt (was ebenfalls quasi keine Last macht), sind die 30s eh dicke rum...
Mit "leicht treten" meinte ich auch eher so, dass man nur den Leerweg des Pedals tritt, aber wahrscheinlich reicht das nicht aus, damit der Sensor erkennt "Kupplung getreten".
Natürlich, ich sitze da auch nicht und zähle 30 Sekunden runter. Der Wert war auch eher aus der Luft gegriffen, um zu verdeutlichen, dass ich nicht von Warmlaufen lassen rede aber eben auch nicht von sofort losfahren. Ob das nun 20, 30 oder 40 Sekunden sind, ist völlig egal.
Ich setze mich rein, schmeiße das Triebwerk an, hole Telefon und E-Zigarette aus der Jacke, verstaue den Kram, schnalle mich an und dann lege ich die Fahrstufe ein. Das kommt eben ungefähr hin mit ner halben Minute. So kam ich auf den Wert.
Bei -15 Grad am Do hats paar Umdrehungen länger gedauert, aber er ist angesprungen. Nach 8 km war auch der Motor an der Ampel aus. Die Batterien haben also genügend Reserven. Sind allerdings auch neu.
Zitat:
@laberlaber schrieb am 14. Februar 2021 um 08:18:53 Uhr:
bei -15 ° sollte Start/ Stop nicht funktionieren.
Hat es aber. Der Motor war bei über 60 Grad und das nach lediglich 8 km. War bissel verwundert.