B8 Variant mit 240 PS nur 238 km/h
Hallo,
also irgendwie bin ich etwas enttäuscht bzgl. der Fahrleistungen. Bei 240 PS hätte ich selbst mit Allrad und DSG mehr erwartet. Selbst der A6 mit 245 PS schaft trotz 130 KG Mehrgewicht die gleiche Beschleunigung und 243 km/h.
Nicht weltbewegend aber irgendwie doch schade.
Viele Grüße
borisk
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von febrika3
...Was mich überhaupt nicht interessiert ist, ob das Ding am Ende 0,3 Sekunden eher auf 100 km/h ist oder eine um 2% höhere Endgeschwindigkeit hat...
Servus!
NATÜRLICH ist das wichtig! Stell Dir mal vor Du könntest 50 km am Stück Vollgas fahren - dann bist Du bei 243 km/h schon nach 12 min 20 sec am Ziel - und bei den völlig inakzeptablen 238 km/h erst nach 12 min 36 sec! Was man bei dem Vorsprung alles machen kann - ein Haus bauen, ein Kind zeugen, einen Baum pflanzen - oder einen völlig sinnfreien Thread bei Motor-Talk starten!
Viele Grüße
Andy-Bundy
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Zitat:
Als Volvofahrer weißt du doch, dass das bei Volvo schon seit Jahren Programm ist. Der aktuelle V70 D5 schafft mit 215 PS ja auch nur 220 km/h 😁😉.
Selbst mein Mondeo Turnier 2,2 TDCI mit 200 PS ist "nur" mit mit 225 km/h angegeben. Von daher ist das absolut okay, für 40 Mehr-PS 13 km/h mehr zu erreichen. Ein entsprechendes Chip-Tuning für den Mondeo, z.B. Bluefin, würde sich niemals in dem Maße auf die Endgeschwindigkeit auswirken sondern mehr auf den Drehmoment.
Zitat:
@Polmaster schrieb am 14. November 2014 um 18:06:04 Uhr:
Das ist ja legitim. Aber es gibt immer zwei Seiten einer Medaille.
Manchmal ist die eine Seite aber blank 😁.
Den 240er wegen des Image zu nehmen, ist für mich total abwegig. Die Auspuffrohre waren vor über 20 Jahren vielleicht mal interessant, als der VR6 dickere Doppelrohre hatte und weniger Kühlergrillspeichen. Heute würde ich bei anderen Herstellern nicht einmal Unterschiede erkennen.
Wen interessiert das in meiner Altersklasse heute auch noch? Ich hätte sogar lieber unsichtbare Rohre. Mir ist das wurscht, welchen optischen Auftritt ich mit meinem Auto habe. So ist das einzig 100% gesetzte, uranograu! 😁.
Sehe ich auch so. Man ist doch keine 18 mehr und definiert sein Seelenheil über die Größe des Schw..., äh Autos.
Ein Auto ist nett, aber auch ein Gebrauchsgegenstand. Der 140 kW bietet schon bessere Fahrleistungen, als es je mit einem Diesel im B7 gab. Ist doch schon einmal nicht schlecht.
Ich fahre zur Zeit den 130 kW Diesel im CC. Der bekommt von mir ganz klar das Prädikat nett und ausreichend. Da würde ich mit einem 140 kW B8 auch sehr gut leben können.
Volvo hat ganz andere "Probleme". Evtl. werde ich den S60 morgen sogar verkaufen und auf einen A3 SB mit nur 150PS als TDI umsteigen.
Der S60 ist übrigens mit 230Km/h eingetragen und mit 7.6 Sekunden 0-100Km/h.
Leider ist es mein zweiter Volvo in Folge, wo doch Probleme mit der Antriebseinheit bestehen. Vor allem die grausame Geartronic nervt mich einfach unendlich. Der Wagen rührt im Wandler rum, das ist kaum zu glauben. Die 230 werden auch nur mir extrem viel Anlauf erreicht. Dazu kommt noch extremes Schaltrucken und ein Verbrauch laut BC von derzeit 9.3L/100Km was schon eine Hausnummer ist. Die 1.7T + alte Automatik, machen aus dem Wagen einfach nur ein extrem undynamisches Schiff.
Vor allem aber die Automatik geht gar nicht. Der neue D4 mit 182PS und 8.Gang Automatik fährt sich um Welten besser.
Ich bin vor einer Woche den A3 SB 2.0TDI gefahren, als HS und war einfach nur total begeistert. Extrem direkt und leichtfüßig, sehr knackige Schaltung, für 150PS ein sehr guter Durchzug und der Wagen ist sehr leise im Innenraum.
Wenn das Angebot für meinen S60 morgen stimmt, dann wird dieser nach nur 10Tkm wieder eingetauscht.
Wenn ich mich vom S60 in den GTI setze, dann wundere ich mich jedes Mal wie krass die Unterschiede sein können.
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Ich glaube ich poste es seit Entstehen des B8-Forums zum dritten Mal: Wer auf 4motion (bring eh fast nix außer Mehrgewicht) und den DSG-Komfort verzichten kann und eher zur Knapp-Kalkulierer-Fraktion gehört, wird mit dem 190 PS Handschalter nicht viel langsamer fahren als mit dem BiTDI, kann sich dabei aber jede Menge Geld sparen. Meine Entscheidung ist längst gefallen, weil auch der Erwartungswert der Lebensdauer des 190 PS Handschalter wohl merklich über dem BiTDI liegt.
Kleine Korrektur: Weil ich zur Knapp-Knapp-Kalkulierer-Fraktion gehöre, werde ich natürlich den B7 170 PS TDI weiterfahren und dann bei 300tkm zum B9 wechseln, wenn hier die ersten Jammereien über mangelnde Haltbarkeit und teure Werkstattaufenthalte für den BiTDI losgehen. Probefahren werde ich ihn aber selbstverständlich mal 😉
4motion bringt eh fast nichts ist aber eine kühne Aussage. Allradantrieb ist mit das sinnvollste was man einem Auto an tun kann. Man merkt es nicht zwingend jeden Tag, aber wenn man es braucht ist es den Aufpreis mehr als wert.
4motion hat seine Vorteile, diese kommen aber nicht ohne Nachteil. Höherer Spritverbrauch, höhere Wartungskosten und in der Regel ein größerer Wendekreis. Das merkt man leider doch jeden Tag.
Ich könnte argumentieren, dass Heckantrieb das beste ist, was einem Auto passieren kann. Alles Ansichtssache. 😉
Ich denke wer Allrad bewusst will, sollte auch den ganz großen Diesel nehmen. Alle anderen sind mit den kleineren sehr gut bedient und sparen gleichzeitig ne Menge Asche.
Zitat:
@icebeer87 schrieb am 14. November 2014 um 22:47:58 Uhr:
in der Regel ein größerer Wendekreis.
Auch bei einem eigentlichem Fronttriebler?
Also hätte ich die Wahl gehabt , dann den 240PS Diesel mit Heckantrieb und mit GANZ abschaltbarem ESP ASR und ABS und allem Zeugs . Es darf alles an Bord sein aber bitte lasst den Menschen noch entscheiden was an und aus sein soll.
Zitat:
@goldengloves schrieb am 14. November 2014 um 22:55:09 Uhr:
Also hätte ich die Wahl gehabt , dann den 240PS Diesel mit Heckantrieb und mit GANZ abschaltbarem ESP ASR und ABS und allem Zeugs . Es darf alles an Bord sein aber bitte lasst den Menschen noch entscheiden was an und aus sein soll.
Es gibt solche Autos beispielsweise von BMW, Infiniti und Jaguar. Wer will, kann alles abschalten und Spaß haben.
VW, die haben sich vor kurzem noch so beworben. Sie bauen Autos um gut von A nach B zu kommen. Spaß? Was ist das? Merkt man meiner Meinung auch sofort wenn auch jedes Mal, wenn man in einen Passat einsteigt. Ein praktisches und zuverlässiges Auto, aber auch sehr nüchtern.
Der Wendekreis bei einem Allradler ist gegenüber einem reinen Frontantrieb in der Regel größer. Man kann die Räder nicht ganz so stark einschlagen. Kann sich aber von Modell zu Modell unterscheiden.
Warum sollte der Wendekreis bei einem Fahrzeug das sonst mit Frontantrieb verkauft wird, mit Allrad größer sein? Bei VW ist das jedenfalls definitiv nicht der Fall.
Bei den Hecktrieblern kann das anders aussehen, wenn der Allradantrieb bei der Konzeptauslegung nicht ausreichend berücksichtigt wurde.
Heckantrieb? Ich empfehle jeden einmal ein Fahrsicherheitstraining im hohen Norden um das Konzept Heckantrieb in all seiner Pracht kennen zu lernen (vergesst die Schaufeln nicht ;-) ).
Preis, Gewicht und höhere Reibung sind definitiv Nachteile, die aber ab einem gewissen Niveau des Einstiegspreises und der Motorleistung vernachlässigbar sind. Nicht umsonst werden gerade die Topmodelle gerne serienmäßig mit Allrad angeboten.
Aber um wieder zum Thema zurück zu kommen, mein aktueller CC mit 130 kW hat 4motion und auch den B8 mit 140 kW würde ich definitiv mit Allrad bestellen. Bei einfacher Nässe sind die Vorteile schon klar im Alltag erlebbar und wenn es jetzt in den Winter geht, mit Eis und Schnee, werden die Vorteile noch größer.
Dass es immer noch die Vorurteile gegen Heckantrieb gibt. Bei den heutigen Autos in der Passat Größe wo das Gewichtsverhältnis nahe 50/50 liegt hat der Frontantrieb keine Traktionsvorteile mehr. Merkt man schon im Nassen an der Ampel. Das war mal vor zig Jahren so als Audi z.B den Motor noch VOR der Vorderachse hatte. Ich war selbst im Rennsport unterwegs, es gibt keinen Frontantrieb der sich so exakt fahren lässt wie ein Heckantrieb. Es gibt soviele Fahrsituationen wo der Heckantrieb besser zu fahren ist, das würde hier den Rahmen sprengen. Und wenn es dann in Skiurlaub geht oder ein Caravan dran gehängt wird es noch schlimmer für den Frontantrieb, denn dann lagert viel mehr Gewicht auf den Hinterrädern. Frontantrieb ist ok aber es ist immer nur ein billiger Kompromiss. Bei Kleinwagen ok aber ab Mittelklasse fehl am Platz. Ja und ich fahre beruflich Frontantrieb, fahre aber auch 80% Autobahn gradeaus ;-) . PS ich bin trotzdem mit dem Passat zufrieden für die Ansprüche was er im Beruf erledigen muss.
Zitat:
@goldengloves schrieb am 15. November 2014 um 10:28:42 Uhr:
Dass es immer noch die Vorurteile gegen Heckantrieb gibt. Bei den heutigen Autos in der Passat Größe wo das Gewichtsverhältnis nahe 50/50 liegt hat der Frontantrieb keine Traktionsvorteile mehr. Merkt man schon im Nassen an der Ampel. Das war mal vor zig Jahren so als Audi z.B den Motor noch VOR der Vorderachse hatte. Ich war selbst im Rennsport unterwegs, es gibt keinen Frontantrieb der sich so exakt fahren lässt wie ein Heckantrieb. Es gibt soviele Fahrsituationen wo der Heckantrieb besser zu fahren ist, das würde hier den Rahmen sprengen. Und wenn es dann in Skiurlaub geht oder ein Caravan dran gehängt wird es noch schlimmer für den Frontantrieb, denn dann lagert viel mehr Gewicht auf den Hinterrädern. Frontantrieb ist ok aber es ist immer nur ein billiger Kompromiss. Bei Kleinwagen ok aber ab Mittelklasse fehl am Platz. Ja und ich fahre beruflich Frontantrieb, fahre aber auch 80% Autobahn gradeaus ;-) . PS ich bin trotzdem mit dem Passat zufrieden für die Ansprüche was er im Beruf erledigen muss.
Besser kann man es nicht erklären! TOP. Zudem ist Allrad nicht gleich Allrad. Der letzte Passat mit "richtigem" Allrad war der 3BG. Set dem gibt es dank des quer verbauten Motors den zuschalt Allrad aus dem Golf.
LG
Waren wir nicht bei der Diskussion Allrad vs. Heckantrieb?
Schön finde ich den Kommentar "Besser kann man es nicht erklären! TOP. Zudem ist Allrad nicht gleich Allrad.". In dem ganzen Absatz wird der Allradantrieb nicht einmal erwähnt ;-).
Heckantrieb auf Nässe oder Glätte? Das überlegene Konzept? Nicht im Ernst, oder?
Damals ohne Schlupfregler hieß das, dass die kleinste Gaspedalbewegung sofort zu einem losen Heck führt. Heute mit Schlupfregler heißt es, dass permanent ein Großteil der Leistung weggeregelt wird. Ich kann da keine Überlegenheit erkennen.
Es stimmt natürlich, dass die konzeptionellen Nachteile des Heckantriebs auf trockener Fahrbahn nicht so schwerwiegend sind und er natürlich Reibungs- und Gewichtsvorteile hat, so dass er im Rennsport nach wie vor beliebt ist. Das ist also sozusagen der ideale Antrieb für "Schönwetter-Fahrer" ;-).
Erinnert sich noch jemand daran wie Audi den Allradantrieb im Rally-Sport eingeführt hat? Die sind damals Kreise um die Hecktriebler gefahren.
Heckantrieb ist doof bei Schnee. Musste mal nein Sandsack bei her C Klasse in den Kofferraum legen, um überhaupt loszufahre .