Aufruf zur großen "Mitmach-Aktion" - Benziner & Schaltgetriebe
Hallo Zusammen,
ich wende mich an Euch Alle mit einer großen Bitte um Unterstützung, die für Euch nur mit minimalem Aufwand verbundenen ist.
Es geht um die, wie u.a. in diesem Thread beschriebenen Problematik, einer sehr schlechten Kaltlaufphase.
Problem kurz beschrieben:
Wenn man mit dem Wagen (derzeit bekannt bei 520i & 525i Schaltgetriebe) am morgen losfährt, den 1.Gang bis etwa 1.500/2.000 U/min dreht und dann in den 2.Gang schaltet und mit Vollgas beschleunigt, ist ein deutliches ruckeln, unrundes Laufen wie bei einem alten Vergasermotor ohne Choke zu spüren. In der kalten Jahreszeit sehr deutlich zu spüren, derzeit nur wenn man darauf achtet. Nach ca. 3-4 km ist das Problem verschwunden.
Was ist zu tun?
Ganz einfach: mit kaltem Motor losfahren, wie beschrieben schalten und das Popo-Meter anschalten.
Stand heute steht eine noch nicht bestätigte Aussage von BMW im Raum, dass es sich möglicherweise um ein Problem bei allen BMW handelt und mit der beschriebenen Fahrweise in Verbindung steht.
Über eine rege Teilnahme würde ich mich (und plumpsi bestimmt auch) echt freuen.
Schonmal ganz herzlichen Dank an alle "Teilnehmer"!!!
Gruß,
Timelord
P.S.: Wichtig ist das Schaltgetriebe!
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von Timelord
Problem kurz beschrieben:
Wenn man mit dem Wagen (derzeit bekannt bei 520i & 525i Schaltgetriebe) am morgen losfährt, den 1.Gang bis etwa 1.500/2.000 U/min dreht und dann in den 2.Gang schaltet und mit Vollgas beschleunigt, ist ein deutliches ruckeln, unrundes Laufen wie bei einem alten Vergasermotor ohne Choke zu spüren. In der kalten Jahreszeit sehr deutlich zu spüren, derzeit nur wenn man darauf achtet. Nach ca. 3-4 km ist das Problem verschwunden.
Oh mein Gott... kalter Motor und Vollgas???
Ich würde mal sagen Hirn einschalten und vorsichtig Gas geben, wie man das in der Warmfahrphase machen sollte.
Wie kann man denn bitte bei einem eiskalten Motor Vollgas geben?
44 Antworten
Fahre selber seit über 200000 km gechippte Diesel und kenne mich ausreichend mit der Materie aus, um zu wissen, dass der nötige Dampf OBEN rum nur in Verbindung mit entsprechender Ladedruckerhöhung kommen kann. Auch weiß ich deswegen, dass mein Vater die Kiste irgendwie kaputtkriegen wird. Kommt also deswegen nicht in Betracht.
Der Lader des 530d ist auf die Belastung nicht ausgelegt und wird zu heiß. Zumindest kann man damit rechnen, dass er ab 100000 km dann irgendwann anfängt, Öl durch die Welle zu drücken.
Chip ist gut, wenn man mal kurz zum Überholen mehr Druck braucht. Bei Autobahnbeanspruchung oder viel Paßstraßenbetrieb ist das aber nicht der Weisheit letzter Schluß. Zugegeben, die Paßstraßen sind für in dem Fall nicht das Argument.
Mir ist aber von meinen eigenen Autos bekannt, wie knallheiß scharf gechippte TDI werden, wenn sie über 1200 m getreten werden.
DAS ist doch mal'n guter Plan!Zitat:
Original geschrieben von gato311
Aber vielleicht kann ja doch mal wer was zu Timelords Anfrage sagen... ;-)
Ich meine zur Not, kann ich den Titel noch umändern in "VMax, Turbolader Verhalten, Chiptuning, Diesel Contra Benziner" oder so.
Vielleicht postet dann ja zufällig mal Jemand was zum Thema "Schlechtes Kaltfahrverhalten" 😎
Und was das zumüllen angeht: keine Hemmungen, der Fred ist jetzt eh schon kaputt...
Zitat:
Original geschrieben von Timelord
DAS ist doch mal'n guter Plan!Zitat:
Original geschrieben von gato311
Aber vielleicht kann ja doch mal wer was zu Timelords Anfrage sagen... ;-)Ich meine zur Not, kann ich den Titel noch umändern in "VMax, Turbolader Verhalten, Chiptuning, Diesel Contra Benziner" oder so.
Vielleicht postet dann ja zufällig mal Jemand was zum Thema "Schlechtes Kaltfahrverhalten" 😎Und was das zumüllen angeht: keine Hemmungen, der Fred ist jetzt eh schon kaputt...
Yup, meiner Ruckelt auch ->
http://www.motor-talk.de/suche.html?search&se=ruckeln&sb0=278&sc0=trueÄhnliche Themen
WOW! YIPIIEH YEAH! Herzlichen Dank! Der erste Beitrag zum Thema!Zitat:
Original geschrieben von Centaurus
Yup, meiner Ruckelt auch -> http://www.motor-talk.de/suche.html?search&se=ruckeln&sb0=278&sc0=true
😁 😎
Aber ich glaube Du hast einen Automatik oder? Da kam das ruckeln doch vom Getriebe oder?
Zitat:
Original geschrieben von Timelord
WOW! YIPIIEH YEAH! Herzlichen Dank! Der erste Beitrag zum Thema! 😁 😎Zitat:
Original geschrieben von Centaurus
Yup, meiner Ruckelt auch -> http://www.motor-talk.de/suche.html?search&se=ruckeln&sb0=278&sc0=trueAber ich glaube Du hast einen Automatik oder? Da kam das ruckeln doch vom Getriebe oder?
ich habe einen Schalter, mein ruckeln kommt v. Lastwechsel bzw. Getriebe u. Kupplung.
Dein beschriebenes Problem betrifft mich ebenso, wird erst nach ein p. Kilometer Fahrstrecke besser.
LG
Hallo,
jetzt geht es los mit dem beantworten Deiner Fragen!
Also bei meinem 530i (231PS) mit Schaltgetriebe (100000KM) gibt es überhaupt keine Probleme beim Schalten mit kaltem Motor.
Ich habe hier schon öffter gelesen das es mit dem Schaltgetriebe bei BMW Probleme gibt. Kann ich nicht bestätigen! Alle meine BMW´s hatten Hand Schaltgetriebe und ließen sich butterweich schalten.
Mein E36 hatte 300000KM auf der Uhr - ein Traum das Schaltgetriebe!
Aber vielleicht liegt es daran das ich meine BMW´s immer erst mit über 70000KM gekauft habe.
Gruß BMW Freund
Zitat:
Original geschrieben von BMW 528i M
Also bei meinem 530i (231PS) mit Schaltgetriebe (100000KM) gibt es überhaupt keine Probleme beim Schalten mit kaltem Motor.
Hi BMW Freund,
besten Dank für Deine Antwort. Nur leider ist sie am Thema vorbei 🙁. Schalten kann ich auch butterweich, dass ist nicht mein Problem. Nur wenn ich in den 2.Gang geschaltet habe und das Gaspedal durchtrete (für alle die sich jetzt wieder erschrecken: ich drehe nur bis max. 3.500 U, dann schalte ich weiter😛) kommt ruckartig einfach keine Leistung. Fühlt sich ungefähr so an, als würde ich im 1/2 Sekundentakt mit dem Gaspedal pumpen (voll durchtreten - dann Fuß vom Gas - wieder voll durchtreten - wieder Fuß vom Gas - usw.), nur das ich eben den Fuß voll auf dem Gas lasse. Damit "sicher und zügig" zu überholen oder zu beschleunigen ist gerade im Winter, nahezu unmöglich.
Ich habe heute die Nachricht von meiner NL bekommen, dass Sie einen "Spezialisten" aus München hinzugezogen haben, der zunächst telefonisch noch ein paar Anweisungen gegeben hat, die nun erst getestet werden. Wenn das auch nichts bringt, wird sich der "Spezialist" aus München auf den Weg in den hohen Norden machen, um meinen Wagen höchstpersönlich zu untersuchen. Auch wenn ich mit dem Ergebnis immernoch nicht zufrieden sein kann, weil das Problem auch nach mittlerweile 8 Monaten nicht gelöst werden konnte, lassen sie auf jeden Fall nicht locker um das Problem aus der Welt zu schaffen. Ist zwar ein schwacher Trost, aber immerhin etwas.
Gruß,
Timelord
Man gibt im kalten Zustand kein Vollgas... verstehst Du das nicht??
Auch nicht bis 3500. Die Drehzahl ist zwar extra noch wichtig. Aber nen kalten Motor mit Vollast zu fahren ist hirnlos.
Egal bis zu welcher Drehzahl.
ich denke hier gibt es ein Verständigungsproblem.
Wenn man im kalten Zustand aufs Gaspedal tritt fühlt es sich so an als würde der Bimmer nur 40 Ps haben.
Man kann (Vollgas) geben jedoch steigt die Drehzahl und der Vortrieb nur sehr sehr sehr langsam.
Ist schwer zu beschreiben wenn man es nicht selbst fühlt.
Irgendwie kommt es mir so vor als würde die Motorelektronik ein eigenes Kaltlaufprogramm haben welches die Gasannahme beeinflusst.
LG
Ich weiss schon was ihr meint... fahrt mal früh kalt nen M5!!
Dann wisst Ihr was schlechte Gasannahme ist. 😁
Mein Gott ... kann es denn so schwer sein, 3 - 4 km den Bleifuß zu bändigen und dem Motor seine wohl verdiente Warmlaufphase zu gönnen????
Mir kann niemand weismachen, dass sein Autofahrerleben davon abhängt, die Kiste morgens an einer ganz bestimmten Stelle unbedingt prügeln zu müssen. 🙄
Manch einer hier wäre froh, wenn sein Problem (ich meine jetzt die ECHTEN Probleme) mit dem 5er nach 4 km verschwunden wäre.
Dieser Thread ist für die Hasen!! 😛
Zitat:
Original geschrieben von Frauenflüsterer
Dieser Thread ist für die Hasen!! 😛
Eben!
BMW-Motoren haben es noch nie gemocht, im kalten Zustand getreten zu werden.
Das war früher so und heute ist es auch so!
Zwischen mögen und den Dienst praktisch zu quittieren liegt aber schon nen Unterschied, das muß man TL schon zugestehen.
Außerdem liegt es nahe, dass ein Zusammenhang mit dem Einspritzsystem besteht. Da wäre es schon lohnenswert, zumindest die Ursache einzukreisen um nicht pünktlich nach Ablauf der Gewährleistungszeit den Totalausfall zu haben und dann die Zeche zu einem erheblichen Teil zahlen zu dürfen, weil man sich vorher hat immer vertrösten lassen...