Audi A3 e-tron
Wer kann schon Aussagen treffen über Bestell-Liefermöglichkeiten, Preislisten und wann offizielle Vorstellung. Auf der IAA stand doch schon laut Audi das Serienmodell. Soll doch ab Frühjahr 2014 bestellbar sein oder wird es erst wieder Herbst und der Golf Plug in vorgezogen.
Beste Antwort im Thema
Erfahrungsbericht Kaufentscheidung Audi A3 e-tron
Hallo, liebe e-tron Gemeinde!
Ich bin nun seit über einem Monat stolzer Besitzer eines A3 e-tron und möchte mich mit meinem Erfahrungsbericht in diesem Forum zu Wort melden. Da ich in den letzten Monaten dieses Forum auch für meine Kaufentscheidung frequentiert habe, möchte ich in meinem Bericht besonders auf die in mir stattgefundenen Denk- und Entscheidungsprozesse eingehen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es viele potentielle Käufer gibt, die wie ich noch nicht alle ihre Fragen durch Recherche in diesem wirklich hervorragenden Forum beantworten konnten. Genau an diese richtet sich dieser Bericht.
Welcher Antrieb soll es denn sein?
Bei dieser Frage war für mich von vornherein klar, ein Diesel wird nicht mehr in Frage kommen. Diese Erkenntnis stammt nicht aus dem Ergebnis der Dieselaffäre, sondern eher aus der technischen Überzüchtung der modernen Selbstzünder. Ohne Frage, ein moderner Diesel hat mächtig Dampf und macht viel Fahrfreude, der aber mit einer exorbitant hohen Belastung der einzelnen Materialien am und im Motor teuer erkauft wird. Zudem kann ich mir gut vorstellen, dass wir nach der nächsten Bundestagswahl „Dieselfreie“ Innenstädte bekommen. Und da möchte ich nicht ausgeschlossen werden.
Kommt für mich ein Elektroauto in Frage?
Nein! Zwar ist ein EV für mich vom Einsatzzweck (42km einfacher Arbeitsweg) her möglich, aber ich möchte auf jeden Fall ein „vollwertiges“ Auto mit allen Annehmlichkeiten, Assistenzsystemen und einer AHK an Bord. Zudem möchte ich auch unabhängig von der rein elektrischen Reichweite sein, da die (Schnell-) Ladeinfrastruktur in unserem Land noch zu wünschen übrig lässt. Auch die einheitlichen Abrechnungsmodalitäten des bezogenen Stroms befinden sich alle erst noch im Aufbau.
Dann wird es wohl ein Benziner?
Da kommen wir doch der Entscheidung bereits etwas näher. Aber Benzin alleine? Meine letzten 3 Benziner (Gebrauchtwagen mit abgelaufener Garantie) habe ich auf Autogas/LPG umgerüstet, um den hohen Benzinpreis etwas entgegenzuwirken. Dies war bei den Saugmotoren auch eine gute Entscheidung. Aber eine Umrüstung auf LPG…bei einem Neu- oder Jahreswagen…bei den heutigen Motoren? Wenn ich mich bei der Finanzierung für Leasing entscheiden würde, fällt diese Option sowieso weg. Und ein g-tron….nein danke! Habe mich bereits bei meinen früheren Umrüstungen aus Sicherheitsgründen und der besseren Tankinfrastruktur für LPG entschieden. Die letzten Ereignisse bei den Erdgasautos, haben mich in meiner Entscheidung bestätigt. Was aber könnte hier ein geeignetes Antriebkonzept sein, dass ich wählen könnte?
Genau… der Hybrid!
Genauer gesagt in meinem Fall der Plugin- Hybrid. Also habe ich mich mit diesen Antrieben näher auseinandergesetzt und bin bei meinen Recherchen auch auf dieses Forum gestoßen. Da ich über ein Haus und damit einen Stromanschluss an meinem Stellplatz verfüge, schlug das Pendel sehr rasch in die Richtung PHEV. Denn über eines muss man sich im Klaren sein, ein PHEV ist nur dann effizient, wenn ich ihn am Strom laden kann. Habe ich diese Möglichkeit nicht, macht aus meiner Sicht nur ein HEV wie Toyota Prius oder Auris sinn. Was mich an dem PHEV auch gereizt hat ist, dass ich kleinere Wegstrecken rein elektrisch fahren kann. Aus meiner Sicht passte der Antrieb also genau zu meinen Anforderungen. Ich kann möglichst effizient meine Arbeitsstrecke bewältigen, ohne dass ich auf meinem Luxus im Auto verzichten muss. Klingt doch gut, oder?
Aber welches Fabrikat nehme ich denn da?
Mein letztes Auto war ein BMW 118d (Bj. 2015). Wenn möglich also wieder Kompaktklasse, da für uns völlig ausreichend. Gut BMW hat nur den 2er ActiveTourer als kleinsten Hybrid im Programm… aber das Alter um dieses Auto zu fahren habe ich noch nicht. Ist schade, denn das Antriebskonzept mit dem Elektromotor an der Hinterachse finde ich spannend, sozusagen ein AWD on demand. Also blieb nur der A3 e-tron und der Golf GTE. Eigentlich blieb ja nur der A3, denn Golf…? Nee….hatte ich einmal, brauche ich nicht wieder! Der Kopf hat sich also in der Theorie für den A3 e-tron entschieden, aber wie fährt sich das Auto überhaupt. Wie spielen die einzelnen Komponenten zusammen und was kostet der Spaß?
Hält der Audi A3 e-tron, was ich mir von ihm verspreche?
Das finde ich gemeinsam mit meiner Frau bei einer langen, ausgedehnten Probefahrt heraus. Wir haben alles ausprobiert, elektrisch fahren, Hybrid- Auto, Hybrid-Hold und sogar den Charge Mode (hier das vorerst einzige mal). Aufladen an der heimischen Steckdose, aufladen an der IKEA- Ladestation (kostenlos)…und vieles mehr. Wir haben während des Tests nicht auf die Verbrauchswerte geschaut, denn die Effizienz dieses Fahrzeugs kommt erst auf, wenn man sich auf ihn eingelassen hat, also wenn man weiß, wie man den e-tron bewegen sollte. Aber das Fahrgefühl bei reiner Elektrofahrt, das harmonische Zusammenspiel der einzelnen Komponenten, das Segeln auf gerader Straße sowie das Rekupieren beim Bremsen oder bei Bergabfahrten ist einfach „geil“!!! Und wenn man will, geht der auch richtig gut nach vorn!
Was kostet der Spaß?
Soviel vorab…er ist nicht billig…aber seine Brüder ohne zusätzlichen Elektromotor mit vergleichbarer Ausstattung und Motorisierung sind es auch nicht. Insgesamt liegen die Listenpreise gar nicht so weit auseinander und wenn man dann die Rabatte, Prämie und Leasingsubventionen hinzuzieht, kann der e-tron sogar günstiger sein. Somit kann ich die Diskussionen über „e-tron sind teuer“ nicht wirklich verstehen. Man muss eben Äpfel mit Äpfel vergleichen und nicht mit Birnen. Aber natürlich ist dies auch abhängig vom eigenen Preisempfinden.
Also dann bestellen wir das Auto doch, oder?
Klar bestellen wir! Als Finanzierung kam für mich in diesem Fall nur Leasing in Frage. Erstens wird dieses Fahrzeug spätestens mit dem Rollout des Nachfolgers „technisch“ veraltet sein und dann gibt es noch keine verlässlichen Werte über die Standfestigkeit des Akkus. Zweitens wird das Fahrzeug derzeit im Leasing so hoch subventioniert…da muss ich einfach zuschlagen.
So, ist doch nun alles klar, oder?
Normal ja… Fahrzeugentscheidung gefallen, Wunschfahrzeug konfiguriert, Finanzierungsentscheidung steht. Steht noch die Frage des Liefertermins aus…..!
Lieferung in 10 Monaten!!! So what???
Solange wollte ich nun nicht auf mein neues, innovatives Fahrzeug warten. Daher habe ich mich dann für den Vorführer des Audi Händlers entschieden. Zwar verfüge ich nun nicht über das Facelift mit klappbarer AHK und Virtual Cockpit, aber dafür habe ich eine bessere technische Ausstattung, schwarzen Dachhimmel, Teilleder, abnehmbarer AHK, noch 4 Jahre Garantie und kann das Fahrzeug gleich ohne weitere Wartezeit bekommen. Dies machte mir die Entscheidung für ein Jahreswagen somit sehr leicht. Also Leasingvertrag aufgesetzt und Abholungstermin vereinbart.
An dieser Stelle möchte ich einmal auf die Verfügbarkeit/ Lieferfähigkeit der deutschen Automobilhersteller eingehen. In meinen Augen ist es untragbar, dass für diese Autos solch extrem langen Lieferzeiten existieren. Anreize zum Kauf sind eben nicht nur „Prämien und Vergünstigungen“ sondern auch „Verfügbarkeit“. An diesen Umstand merkt man einfach, dass es für die Konzerne derzeit noch viel lukrativer ist die „normalen“ Modelle zu veräußern. Ich ziehe vor allen Käufern, die sich diese langen Lieferzeiten antuen meinen Hut, da ich diese Geduld nicht hätte.
Tipp: Da die Händler derzeit mit den Faceliftmodellen des e-tron als Vorführer versorgt werden oder bereits wurden, wollen diese die alten Modelle veräußern. Hier könnt Ihr zur Zeit gute Rabatte und damit verbunden super Leasingverträge aushandeln. Dies wiegt auch die dann fehlende „Elektroprämie“ für die Neufahrzeuge nicht auf. Und die Vorführer sind auch meistens sehr gut Ausgestattet, sodass man hier keine Einbußen zum selbst konfigurierten Neufahrzeug hinnehmen muss (außer vielleicht bei der Farbe).
So, der Wagen befindet sich nun nach einer interessanten Entscheidungsfindung endlich in meinem Besitz. Nun geht das Lernen mit dem neuen los. Bis ich dann mal einen ausführlichen Nutzungsbericht abgeben kann, habe ich aber bereits jetzt noch ein paar Anmerkungen zu verschiedenen, mir wichtigen Punkten.
Neuer Stromlieferant:
Da mein Auto ja nun von der heimischen Steckdose versorgt wird, habe ich natürlich auch meinen Stromvertrag auf den Prüfstand gestellt. Ich habe für das Jahr 3000kw/h durch den Verbrauch des e-tron auf den Hausverbrauch Strom hinaufgerechnet. Durch den Mehrverbrauch an Strom konnte ich in meiner Region einen Vertrag mit nun 20ct. Brutto pro kwh (alter Vertrag 25ct. Brutto) abschließen. Damit ergibt sich eine Ersparnis von 5ct. Pro kwh auf den Gesamtverbrauch des Hauses. Also unbedingt auch diesen Punkt vor oder nach dem Kauf beachten. Natürlich sollte man hier generell jedes Jahr wieder neu vergleichen.
Wartung:
Dieser Punkt wird im Forum auch sehr oft diskutiert. Ja, einmal im Jahr muss der e-tron zur Wartung verbracht werden. Dies ist aber für mich persönlich nicht schlimm, da die Wartung mit im Leasingvertrag abgedeckt ist. Ob diese Option wirklich notwendig ist, bleibt jedem selbst überlassen. Ich für meine Person wollte halt das Rundum Sorglos Paket für meinen Audi haben, da ich beruflich auf mein Auto angewiesen bin.
Charge & Fuel Card:
Diesen Service, für Leasingnehmer kostenlos, finde ich echt klasse. Ich kann meinen e-tron an allen Verbundladestationen mit dieser Karte oder der App für das Handy (Android und IOS) laden. Der größte Vorteil ist hier, dass ich immer zum Preis der Charge & Fuel Card Vereinbarungen (derzeit 0,95€ je Std.) laden kann. Das System funktioniert bislang wirklich sehr gut. Für Ladestationen wo ich meinen Strom derzeit noch kostenlos bekomme, habe ich bereits eigene Karten an Bord. Um die Ladestationen der Regionen zu entdecken, kann ich die Seite von www.goingelectric.de wärmstens empfehlen. Erstens sind die Ladestationen mit den Anschlussvarianten verzeichnet und gleichzeitig ist der jeweilige Betreiber und die Verbundteilnehmer aufgezeigt.
Verbrauch oder Hybrid vs. EV- Mode:
Sich zu den Verbräuchen zu äußern ist wirklich schwierig, da die Angaben von so vielen verschiedenen Faktoren (Fahrweise, Wegprofil, Wetterbedingungen, Fahrmodus, etc.) abhängig sind. Ich kann nur so viel sagen, dass der Verbrauch für mich absolut in Ordnung geht. Nicht selten komme ich bei Temperaturen um die 0 Grad unter die 4,5l Durchschnittsverbrauchsmarke je 100km wenn ich meinen Arbeitsweg von 84km (gesamt) betrachte. Natürlich bin ich hier nicht sportlich unterwegs, aber ich krieche auch nicht mit 80km/h auf der Autobahn umher. Und man muss bedenken, dass sich der Motor 2x im Kaltstart befindet. Bei dieser Fahrweise habe ich noch nicht einmal den kompletten Energiespeicher verbraucht. Es bleiben immer ca. 2-3 kwh übrig. Also ich nutze hauptsächlich den Hybrid Auto Mode, denn ich habe einen Benziner mit elektrischer Unterstützung erworben und genau für diesen Einsatz ist dieses Auto optimiert. Natürlich fahre ich nahe Ziele in meinem Umkreis auch rein elektrisch an, muss hier aber eine geringere Reichweite in Kauf nehmen, die der Klimatisierung an kalten und warmen Tagen geschuldet ist.
Laden des Akkus/ Standklimatisierung:
Für das Laden des Akkus nutze ich meistens den Ladetimer, damit der Akku aus Gründen der Haltbarkeit erst vor Fahrtantritt gefüllt ist. Die Standklimatisierung benutze ich nur, wenn wirklich mit Eis auf den Scheiben zu rechnen ist, da ich keine Lust zum Scheibenkratzen habe. Ansonsten übernimmt der Verbrenner für mich die Konditionierung des Innenraums und des Akkus (Abwärme fällt ja hier bekanntlich in Massen an) während der Fahrt. Warum soll ich also alles vorab aufwärmen, wenn die benötigte Wärme mit dem Benzin eh produziert wird!
MMI Connect und App:
Hatte mit den Einrichtungen keinerlei Probleme. Die Audi IT scheint ab und an mal an Ihrem System zu schrauben, sodass man in der Zeit keine Verbindung zum Fahrzeug aufbauen kann. Aber das ist auch das einzige, was mir bis jetzt negativ aufgefallen ist. Im Vergleich zum BMW Connected werden die Befehle schneller an das Fahrzeug abgesetzt.
Mit diesen Sätzen soll es nun aber auch von mir gewesen sein. Ich hoffe, dass ich mit meinem Aufschrieb einige Interessierte helfen kann, sich für oder gegen einen PHEV zu entscheiden. Wichtig ist letztlich, dass jeder der sich für dieses Konzept entscheidet am Ende zufrieden ist. Ich für meine Person kann nur sagen, dass ich es auf ganzer Linie bin.
Ich wünsche Euch allen ein großartiges Jahr 2017…!
Viele Grüße
Euer tailgate
6863 Antworten
Oh weiha...einige verteidigen das ja hier, als stelle man die Weltordnung infrage. 🙄 Fast wie bei iOs vs. Android. Auch wenn man ein Produkt toll findet (und das finde ich den e-tron), darf man doch ruhig mal Kritik üben...und auch zulassen, oder?
Am besten macht einfach jeder wie er mag. Und ich lasse mich nicht davon abbringen, dass man das durchaus hätte eleganter lösen können - wie auch immer die Lösung dann im Detail ausgesehen hätte. 😉
Und damit lasse ich es dann jetzt auch gut sein...
Da gebe ich dir natürlich recht. Ich war auch erstaunt, wie gross diese Tasche ausgefallen ist und die ist auch in den Keller gewandert, sobald ich zu Hause angekommen bin. Die Erfahrung hat einfach gezeigt, dass für mich - und das muss nicht für alle gelten - die Tasche nicht permanent im Auto benötigt wird.
Aber wenn es echt ein Problem wäre, hätte ich bestimmt eine kleinere Tasche im Handel gefunden, in der sich alles, was dabei sein muss, verstauen liesse ... Aber der Konsens ist da: Audi hätte das besser lösen können.
Wie gesagt, die Tasche ist über alle PlugIn-Hybridbaureihen im Konzern gleich und nicht für jedes Modell angepasst, vom A3 bis zum Panamera identisch. Das ist der Hauptgrund, warum das Ganze nicht so wirklich platzsparend ausgelegt ist.
So viel Aufmerksamkeit wurde dem Ding aber vermutlich noch nie zu Teil wie jetzt in diesem Thread. 😉
Heyho!
Ich habe heute unseren e-tron zur Inspektion+Ölwechsel vorbeigebracht.
Mir wurde gesagt, die Kosten würden ca. 370€ betragen (Öl habe ich selber mitgebracht).
Die Kosten kommen mir ein bisschen hoch vor.
Sind bei euch ungefähr die gleichen Kosten angefallen?
Gruß
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Ich frag mal so direkt... Ich habe einen Arbeitsweg von 56 km. Davon sind ca. 70% Autobahn, 10% Stadt, rest Landsttraße. Wobei ich im Stadtanteil vllt max. 3x stoppen muss an Ampeln. Also die gesamte Strecke geht wenns gut läuft ohne einen einzigen Stopp. Jetzt stellt sich für mich die frage ob es hier sinn macht, einen e-tron zu verwenden? Momentan habe ich einen 1,9 L TDI (150 PS) und verbrauche im Schnitt gute 5,5 L/100km. Auf der Arbeit kann ich nicht laden - ist mir jedenfalls nix bekannt.
Ich finde allerdings die Technik des e-tron sehr reizvoll... Auch wenn es von der Wirtschaftlichkeit evtl. nicht allzu besser werden kann als mit dem Diesel...
Die Frage ist nun, ob jemand einen e-tron mit ähnlichem Streckenprofil hat und berichten kann.. wäre mal interessant.
Vom Fahrprofil würde das bedeuten, dass ich die Landstraße und die Stadt wohl komplett auf beiden Wegen elektrisch fahren könnte. Auf der Autobahn selbst ist dann wohl der Benziner besser? Oder wie stellt sich das zusammen?
Ich wohne aufm Land und kann Zuhause in der Garage laden. PV hab ich (noch) keine.
Was meint ihr?
Besser als Diesel zu fahren ist es in sämtlichen Belangen. Wir hatten das Thema schon öfter und du wirst NIE jemanden mit exakt deinem Fahrprofil finden.
In deinem Fall kannst du ihn einfach auf Hybridmodus laufen lassen und er entscheidet selbst, was am effizientesten ist.
Ich denke du würdest irgendwo bei 3,5l im Schnitt plus Strom raus kommen. Genaueres kannst du eben nur bei Spritmonitor sehen.
Bei Sprit monitor ist aber nur der Benzin Verbrauch angegeben.
Ist mir schon klar dass keiner 100% genau so hat. Aber ja vllt 90 😉
Und nein... Ich würde nicht sagen dass er in sämtlichen belangen besser als ein Diesel ist. Definitiv nicht bei größeren Strecken, denn dann zählt ja fast nur der Benziner zum Verbrauch.
Hybrid Modus heißt was genau? Also was/wie regelt/entscheidet er da?
Puh bei 112Km jeden Tag zur Arbeit hin und zurück und bei einem Autobahn Anteil von 70% da denke ich ist der Diesel die bessere Wahl,selbst wer wenig Privat fährt kommt auf die 28000-30000Km im Jahr.
Grade nach 4 Jahren denke mit 120000Km gelaufen den Diesel zu verkaufen kein Thema den e tron zu verkaufen - mal sehen.... -_-
Ja und? Da verbrauchst du eben 4,5-5,5l Benzin statt Diesel auf längeren Strecken oder wenn der Akku leer ist. Dafür hast du mehr Fahrspass, mehr Komfort und mehr Leistung. Sauberer bist du auch noch unterwegs.
Ich fahre 30.000km im Jahr und bin von Diesel zum e-tron gewechselt - definitiv werde ich nie wieder einen Diesel fahren! Im Schnitt habe ich 3,5l auf die gesamte Distanz von 31500km + ca. 12kWh/100km.
Auf 2500km ohne Nachladen habe ich 5,3l verbraucht. Der Akku wird ja niemals leer.
Ich musste gerade kurz lachen - Diesel verkaufen gar kein Thema; naja heutzutage eine seeeehr gewagte Aussage. Mein Kollege musste seinen quasi verschenken das er ihn los würde wogegen die e-tron sich sehr wertstabil halten.
@beetle: informier dich erst mal über den e-tron, schau auf Audi.de oder auf YouTube Testvideos (empfehlen kann ich 163grad) dann müssen wir nicht nochmal von vorn anfangen mit erklären und du kannst gezielt fragen. Dann weist du auch schon über die verschiedenen Fahrmodi Bescheid
Zitat:
@XSchueddiX schrieb am 7. Juni 2018 um 23:48:23 Uhr:
Ich fahre 30.000km im Jahr und bin von Diesel zum e-tron gewechselt - definitiv werde ich nie wieder einen Diesel fahren! Im Schnitt habe ich 3,5l auf die gesamte Distanz von 31500km + ca. 12kWh/100km.
Auf 2500km ohne Nachladen habe ich 5,3l verbraucht. Der Akku wird ja niemals leer.
Ich fahre ca. 40.000 km im jahr.
Dein kombinierter Verbrauch:
3,5l/100 km x 1,5€/l +12kwh x 0,3€/khw = 8,85€/100km
Dein Langstrecken verbrauch:
5,3l/100km x 1,5€/l = 7,95€/100km
Mein verbrauch:
5,5l/100km x 1,3€/L = 7,15€/100km
Also in Sachen Wirtschaftlichkeit gehts nicht besser als diesel. Außer man fährt wirklich sehr viel Stadt.
Aber OK, hatten wir schon mal.
Der Punkt, dass es ein dynamischeres fahren ist, muss ich wohl zustimmen. Bin allerdings bisher als eigenwagen nur Diesel gefahren.
Du solltest den Stromanbieter wechseln. Ich zahle 24cent/kWh. Außerdem ist die Steuer lächerlich niedrig mit 24 oder 28€, die Versicherung günstiger und man kann in vielen Städten umsonst parken.
Die Wirtschaftlichkeit ist mir relativ Schnuppe weil ich auf Niveau eines Diesels fahre und nicht wegen 5 Cent das hin und her rechnen anfange. Dafür ist der Wagen einfach besser und dafür zahle ich gerne einen kleinen Aufpreis.
Mit der Charge and Fuel Karte zahlst du fürs laden 99cent/Stunde und nach 2 ist er voll an der Säule.
Du kannst über die App vorklimatisieren (warm und kalt) und hast noch einige andere Annehmlichkeiten.
Zur Zeit fahre ich aber nur mit 1,8l herum ist schließlich Sommer :-)
Auch schön wenn man die Tanke nur alle 1500-2000km besuchen muss.
Ideal wäre natürlich, wenn du am Arbeitsort laden könntest, dann wäre die Diskussion eine ganz andere ...
Ich kann auch erst seit Februar diesen Jahres in der Nähe meines Büros laden. Daher auch der „hohe“ Verbrauch. Und es kommt noch hinzu das ich im Außendienst bin.
Hm stimmt an die Steuer und Versicherung habe ich noch gar nicht gedacht.
Die 30 Cent pro kWh waren jetzt nur symbolisch. Keine Ahnung was ich grad zahle.
Ich muss mal schauen, vielleicht gibt es sogar eine öffentliche Säule in der Nähe meines AG. Oder vielleicht lässt sich der AG überreden selbst eine zu bauen. Oder vielleicht kann man sich arrangieren wenn ich aus der normalen Steckdose lade und dafür den Strom bezahle.
Ok das ist anscheinend wirklich eine milchmädchenrechnung mit dem etron und Diesel. Wenn man Steuer und etc mit einbezieht. Eigentlich wäre es mir egal wenn ich im Jahr 300€ teurer fahre als mit dem Diesel. Dafür hab ich ein geileres Auto.
So, jetzt aber zu meinem eigentlichen Problem 😁 :
Den Diesel habe Ich seit Januar 2018 und ist 4 Jahre finanziert mit Schlussrate und der Anzahlung meines alten umweltbonusdiesels.
Ich habe gestern beim autohaus angerufen ob es möglich wäre das Auto zu wechseln. Er meinte kein Problem. Er rechnet das mal durch und erkundigt sich und meldet sich dann wieder. Das Problem ist aber dass der Händler (Feser) auf dem Hof keinen gebrauchten etron stehen hat. Daher müsste laut ihm der Tausch meines 4/17 diesels mit einem neuwagen etron erfolgen, was natürlich den Preis immens hoch treibt.
Meiner hat neu 48 oder so gekostet und hab ihm als jahreswagen um die 30 bekommen. Hab mal bei den Audi Gebrauchtwagen geschaut, jahreswagen etron kosten um die 35k.