Audi A3 e-tron

Audi A3 8VA Sportback

Wer kann schon Aussagen treffen über Bestell-Liefermöglichkeiten, Preislisten und wann offizielle Vorstellung. Auf der IAA stand doch schon laut Audi das Serienmodell. Soll doch ab Frühjahr 2014 bestellbar sein oder wird es erst wieder Herbst und der Golf Plug in vorgezogen.

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Erfahrungsbericht Kaufentscheidung Audi A3 e-tron

Hallo, liebe e-tron Gemeinde!

Ich bin nun seit über einem Monat stolzer Besitzer eines A3 e-tron und möchte mich mit meinem Erfahrungsbericht in diesem Forum zu Wort melden. Da ich in den letzten Monaten dieses Forum auch für meine Kaufentscheidung frequentiert habe, möchte ich in meinem Bericht besonders auf die in mir stattgefundenen Denk- und Entscheidungsprozesse eingehen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es viele potentielle Käufer gibt, die wie ich noch nicht alle ihre Fragen durch Recherche in diesem wirklich hervorragenden Forum beantworten konnten. Genau an diese richtet sich dieser Bericht.

Welcher Antrieb soll es denn sein?

Bei dieser Frage war für mich von vornherein klar, ein Diesel wird nicht mehr in Frage kommen. Diese Erkenntnis stammt nicht aus dem Ergebnis der Dieselaffäre, sondern eher aus der technischen Überzüchtung der modernen Selbstzünder. Ohne Frage, ein moderner Diesel hat mächtig Dampf und macht viel Fahrfreude, der aber mit einer exorbitant hohen Belastung der einzelnen Materialien am und im Motor teuer erkauft wird. Zudem kann ich mir gut vorstellen, dass wir nach der nächsten Bundestagswahl „Dieselfreie“ Innenstädte bekommen. Und da möchte ich nicht ausgeschlossen werden.

Kommt für mich ein Elektroauto in Frage?

Nein! Zwar ist ein EV für mich vom Einsatzzweck (42km einfacher Arbeitsweg) her möglich, aber ich möchte auf jeden Fall ein „vollwertiges“ Auto mit allen Annehmlichkeiten, Assistenzsystemen und einer AHK an Bord. Zudem möchte ich auch unabhängig von der rein elektrischen Reichweite sein, da die (Schnell-) Ladeinfrastruktur in unserem Land noch zu wünschen übrig lässt. Auch die einheitlichen Abrechnungsmodalitäten des bezogenen Stroms befinden sich alle erst noch im Aufbau.

Dann wird es wohl ein Benziner?

Da kommen wir doch der Entscheidung bereits etwas näher. Aber Benzin alleine? Meine letzten 3 Benziner (Gebrauchtwagen mit abgelaufener Garantie) habe ich auf Autogas/LPG umgerüstet, um den hohen Benzinpreis etwas entgegenzuwirken. Dies war bei den Saugmotoren auch eine gute Entscheidung. Aber eine Umrüstung auf LPG…bei einem Neu- oder Jahreswagen…bei den heutigen Motoren? Wenn ich mich bei der Finanzierung für Leasing entscheiden würde, fällt diese Option sowieso weg. Und ein g-tron….nein danke! Habe mich bereits bei meinen früheren Umrüstungen aus Sicherheitsgründen und der besseren Tankinfrastruktur für LPG entschieden. Die letzten Ereignisse bei den Erdgasautos, haben mich in meiner Entscheidung bestätigt. Was aber könnte hier ein geeignetes Antriebkonzept sein, dass ich wählen könnte?

Genau… der Hybrid!

Genauer gesagt in meinem Fall der Plugin- Hybrid. Also habe ich mich mit diesen Antrieben näher auseinandergesetzt und bin bei meinen Recherchen auch auf dieses Forum gestoßen. Da ich über ein Haus und damit einen Stromanschluss an meinem Stellplatz verfüge, schlug das Pendel sehr rasch in die Richtung PHEV. Denn über eines muss man sich im Klaren sein, ein PHEV ist nur dann effizient, wenn ich ihn am Strom laden kann. Habe ich diese Möglichkeit nicht, macht aus meiner Sicht nur ein HEV wie Toyota Prius oder Auris sinn. Was mich an dem PHEV auch gereizt hat ist, dass ich kleinere Wegstrecken rein elektrisch fahren kann. Aus meiner Sicht passte der Antrieb also genau zu meinen Anforderungen. Ich kann möglichst effizient meine Arbeitsstrecke bewältigen, ohne dass ich auf meinem Luxus im Auto verzichten muss. Klingt doch gut, oder?

Aber welches Fabrikat nehme ich denn da?

Mein letztes Auto war ein BMW 118d (Bj. 2015). Wenn möglich also wieder Kompaktklasse, da für uns völlig ausreichend. Gut BMW hat nur den 2er ActiveTourer als kleinsten Hybrid im Programm… aber das Alter um dieses Auto zu fahren habe ich noch nicht. Ist schade, denn das Antriebskonzept mit dem Elektromotor an der Hinterachse finde ich spannend, sozusagen ein AWD on demand. Also blieb nur der A3 e-tron und der Golf GTE. Eigentlich blieb ja nur der A3, denn Golf…? Nee….hatte ich einmal, brauche ich nicht wieder! Der Kopf hat sich also in der Theorie für den A3 e-tron entschieden, aber wie fährt sich das Auto überhaupt. Wie spielen die einzelnen Komponenten zusammen und was kostet der Spaß?

Hält der Audi A3 e-tron, was ich mir von ihm verspreche?

Das finde ich gemeinsam mit meiner Frau bei einer langen, ausgedehnten Probefahrt heraus. Wir haben alles ausprobiert, elektrisch fahren, Hybrid- Auto, Hybrid-Hold und sogar den Charge Mode (hier das vorerst einzige mal). Aufladen an der heimischen Steckdose, aufladen an der IKEA- Ladestation (kostenlos)…und vieles mehr. Wir haben während des Tests nicht auf die Verbrauchswerte geschaut, denn die Effizienz dieses Fahrzeugs kommt erst auf, wenn man sich auf ihn eingelassen hat, also wenn man weiß, wie man den e-tron bewegen sollte. Aber das Fahrgefühl bei reiner Elektrofahrt, das harmonische Zusammenspiel der einzelnen Komponenten, das Segeln auf gerader Straße sowie das Rekupieren beim Bremsen oder bei Bergabfahrten ist einfach „geil“!!! Und wenn man will, geht der auch richtig gut nach vorn!

Was kostet der Spaß?

Soviel vorab…er ist nicht billig…aber seine Brüder ohne zusätzlichen Elektromotor mit vergleichbarer Ausstattung und Motorisierung sind es auch nicht. Insgesamt liegen die Listenpreise gar nicht so weit auseinander und wenn man dann die Rabatte, Prämie und Leasingsubventionen hinzuzieht, kann der e-tron sogar günstiger sein. Somit kann ich die Diskussionen über „e-tron sind teuer“ nicht wirklich verstehen. Man muss eben Äpfel mit Äpfel vergleichen und nicht mit Birnen. Aber natürlich ist dies auch abhängig vom eigenen Preisempfinden.

Also dann bestellen wir das Auto doch, oder?

Klar bestellen wir! Als Finanzierung kam für mich in diesem Fall nur Leasing in Frage. Erstens wird dieses Fahrzeug spätestens mit dem Rollout des Nachfolgers „technisch“ veraltet sein und dann gibt es noch keine verlässlichen Werte über die Standfestigkeit des Akkus. Zweitens wird das Fahrzeug derzeit im Leasing so hoch subventioniert…da muss ich einfach zuschlagen.

So, ist doch nun alles klar, oder?

Normal ja… Fahrzeugentscheidung gefallen, Wunschfahrzeug konfiguriert, Finanzierungsentscheidung steht. Steht noch die Frage des Liefertermins aus…..!

Lieferung in 10 Monaten!!! So what???

Solange wollte ich nun nicht auf mein neues, innovatives Fahrzeug warten. Daher habe ich mich dann für den Vorführer des Audi Händlers entschieden. Zwar verfüge ich nun nicht über das Facelift mit klappbarer AHK und Virtual Cockpit, aber dafür habe ich eine bessere technische Ausstattung, schwarzen Dachhimmel, Teilleder, abnehmbarer AHK, noch 4 Jahre Garantie und kann das Fahrzeug gleich ohne weitere Wartezeit bekommen. Dies machte mir die Entscheidung für ein Jahreswagen somit sehr leicht. Also Leasingvertrag aufgesetzt und Abholungstermin vereinbart.

An dieser Stelle möchte ich einmal auf die Verfügbarkeit/ Lieferfähigkeit der deutschen Automobilhersteller eingehen. In meinen Augen ist es untragbar, dass für diese Autos solch extrem langen Lieferzeiten existieren. Anreize zum Kauf sind eben nicht nur „Prämien und Vergünstigungen“ sondern auch „Verfügbarkeit“. An diesen Umstand merkt man einfach, dass es für die Konzerne derzeit noch viel lukrativer ist die „normalen“ Modelle zu veräußern. Ich ziehe vor allen Käufern, die sich diese langen Lieferzeiten antuen meinen Hut, da ich diese Geduld nicht hätte.

Tipp: Da die Händler derzeit mit den Faceliftmodellen des e-tron als Vorführer versorgt werden oder bereits wurden, wollen diese die alten Modelle veräußern. Hier könnt Ihr zur Zeit gute Rabatte und damit verbunden super Leasingverträge aushandeln. Dies wiegt auch die dann fehlende „Elektroprämie“ für die Neufahrzeuge nicht auf. Und die Vorführer sind auch meistens sehr gut Ausgestattet, sodass man hier keine Einbußen zum selbst konfigurierten Neufahrzeug hinnehmen muss (außer vielleicht bei der Farbe).

So, der Wagen befindet sich nun nach einer interessanten Entscheidungsfindung endlich in meinem Besitz. Nun geht das Lernen mit dem neuen los. Bis ich dann mal einen ausführlichen Nutzungsbericht abgeben kann, habe ich aber bereits jetzt noch ein paar Anmerkungen zu verschiedenen, mir wichtigen Punkten.

Neuer Stromlieferant:

Da mein Auto ja nun von der heimischen Steckdose versorgt wird, habe ich natürlich auch meinen Stromvertrag auf den Prüfstand gestellt. Ich habe für das Jahr 3000kw/h durch den Verbrauch des e-tron auf den Hausverbrauch Strom hinaufgerechnet. Durch den Mehrverbrauch an Strom konnte ich in meiner Region einen Vertrag mit nun 20ct. Brutto pro kwh (alter Vertrag 25ct. Brutto) abschließen. Damit ergibt sich eine Ersparnis von 5ct. Pro kwh auf den Gesamtverbrauch des Hauses. Also unbedingt auch diesen Punkt vor oder nach dem Kauf beachten. Natürlich sollte man hier generell jedes Jahr wieder neu vergleichen.

Wartung:

Dieser Punkt wird im Forum auch sehr oft diskutiert. Ja, einmal im Jahr muss der e-tron zur Wartung verbracht werden. Dies ist aber für mich persönlich nicht schlimm, da die Wartung mit im Leasingvertrag abgedeckt ist. Ob diese Option wirklich notwendig ist, bleibt jedem selbst überlassen. Ich für meine Person wollte halt das Rundum Sorglos Paket für meinen Audi haben, da ich beruflich auf mein Auto angewiesen bin.

Charge & Fuel Card:

Diesen Service, für Leasingnehmer kostenlos, finde ich echt klasse. Ich kann meinen e-tron an allen Verbundladestationen mit dieser Karte oder der App für das Handy (Android und IOS) laden. Der größte Vorteil ist hier, dass ich immer zum Preis der Charge & Fuel Card Vereinbarungen (derzeit 0,95€ je Std.) laden kann. Das System funktioniert bislang wirklich sehr gut. Für Ladestationen wo ich meinen Strom derzeit noch kostenlos bekomme, habe ich bereits eigene Karten an Bord. Um die Ladestationen der Regionen zu entdecken, kann ich die Seite von www.goingelectric.de wärmstens empfehlen. Erstens sind die Ladestationen mit den Anschlussvarianten verzeichnet und gleichzeitig ist der jeweilige Betreiber und die Verbundteilnehmer aufgezeigt.

Verbrauch oder Hybrid vs. EV- Mode:

Sich zu den Verbräuchen zu äußern ist wirklich schwierig, da die Angaben von so vielen verschiedenen Faktoren (Fahrweise, Wegprofil, Wetterbedingungen, Fahrmodus, etc.) abhängig sind. Ich kann nur so viel sagen, dass der Verbrauch für mich absolut in Ordnung geht. Nicht selten komme ich bei Temperaturen um die 0 Grad unter die 4,5l Durchschnittsverbrauchsmarke je 100km wenn ich meinen Arbeitsweg von 84km (gesamt) betrachte. Natürlich bin ich hier nicht sportlich unterwegs, aber ich krieche auch nicht mit 80km/h auf der Autobahn umher. Und man muss bedenken, dass sich der Motor 2x im Kaltstart befindet. Bei dieser Fahrweise habe ich noch nicht einmal den kompletten Energiespeicher verbraucht. Es bleiben immer ca. 2-3 kwh übrig. Also ich nutze hauptsächlich den Hybrid Auto Mode, denn ich habe einen Benziner mit elektrischer Unterstützung erworben und genau für diesen Einsatz ist dieses Auto optimiert. Natürlich fahre ich nahe Ziele in meinem Umkreis auch rein elektrisch an, muss hier aber eine geringere Reichweite in Kauf nehmen, die der Klimatisierung an kalten und warmen Tagen geschuldet ist.

Laden des Akkus/ Standklimatisierung:

Für das Laden des Akkus nutze ich meistens den Ladetimer, damit der Akku aus Gründen der Haltbarkeit erst vor Fahrtantritt gefüllt ist. Die Standklimatisierung benutze ich nur, wenn wirklich mit Eis auf den Scheiben zu rechnen ist, da ich keine Lust zum Scheibenkratzen habe. Ansonsten übernimmt der Verbrenner für mich die Konditionierung des Innenraums und des Akkus (Abwärme fällt ja hier bekanntlich in Massen an) während der Fahrt. Warum soll ich also alles vorab aufwärmen, wenn die benötigte Wärme mit dem Benzin eh produziert wird!

MMI Connect und App:

Hatte mit den Einrichtungen keinerlei Probleme. Die Audi IT scheint ab und an mal an Ihrem System zu schrauben, sodass man in der Zeit keine Verbindung zum Fahrzeug aufbauen kann. Aber das ist auch das einzige, was mir bis jetzt negativ aufgefallen ist. Im Vergleich zum BMW Connected werden die Befehle schneller an das Fahrzeug abgesetzt.

Mit diesen Sätzen soll es nun aber auch von mir gewesen sein. Ich hoffe, dass ich mit meinem Aufschrieb einige Interessierte helfen kann, sich für oder gegen einen PHEV zu entscheiden. Wichtig ist letztlich, dass jeder der sich für dieses Konzept entscheidet am Ende zufrieden ist. Ich für meine Person kann nur sagen, dass ich es auf ganzer Linie bin.

Ich wünsche Euch allen ein großartiges Jahr 2017…!

Viele Grüße
Euer tailgate

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Zitat:

@XSchueddiX schrieb am 6. Juni 2018 um 19:46:29 Uhr:


Würde ich auch so sagen. Da ist nix kürzer oder ähnliches. Die werden doch nicht das ganze Heck neu gebaut haben.

Danke

Dann bestelle ich jetzt diese Kofferraumwanne/Matte

Warum soll das Antriebskonzept nur eine untergeordnete Rolle gespielt haben nur weil eine praktische Tasche mitgeliefert wird? Den Zusammenhang verstehe ich nicht. Ein Plug In ist nunmal zum laden gedacht. Das ist bei einem Elektroauto nicht anders - auch die müssen ein Ladekabel in einer Form mitführen.
Aber natürlich, eine Zapfpistole hattest du bisher nicht dabei.

Wenn du unterwegs lädst brauchst du nur Typ2. Ich lade oft mehrmals täglich und habe nichts aus der Tasche außer das Typ2 Kabel gebraucht und das ist bei mir immer sauber und klein aufgerollt. Da es ein Nasenlader ist braucht man es zum Laden in den meisten Fällen nicht mal abrollen.

Zitat:

@XSchueddiX schrieb am 06. Juni 2018 um 22:51:06 Uhr:


Warum soll das Antriebskonzept nur eine untergeordnete Rolle gespielt haben nur weil eine praktische Tasche mitgeliefert wird? Den Zusammenhang verstehe ich nicht

Weil bei der Entwicklung des A3 und somit auch des A3 e-tron kein abgetrennter / vorgesehener Platz für das Ladeequipment vorgesehen wurden, in dem der Krempel verschwinden kann.

Klar! Gibt doch ne Tasche!
Wo hättest du es denn platzieren wollen? Es ist wie bei einem e-Auto eben auch. Wer den ganzen Krempel mitnehmen will nimmt eben die Tasche die man übrigens auch einhaken oder hinstellen kann, ansonsten reicht das kurze Typ2 Kabel. Und wenn dich der Pfannengroße Platz stört, den das Kabel einnimmt dann verstaust es einfach im Kofferraum rechts hinter der großen Klappe und fertig.
Das ist schon Kritik auf allerhöchstem Niveau. Manchmal muss man auch selbst mitdenken im Leben.
Sei mal froh das du kein richtiges E-Auto hast bei dem du noch drölf verschiedene Anschlüsse zum laden und 43 Ladekarten mitschleppen musst.

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Es gibt für das Equipment was mitgeliefert wird / wurde keinen eigenen Stauraum. Natürlich kann man das Equipment verstauen, aber nicht sauber aufgeräumt verschwinden lassen.

Zitat:

@XSchueddiX schrieb am 6. Juni 2018 um 23:36:58 Uhr:


Sei mal froh das du kein richtiges E-Auto hast bei dem du noch drölf verschiedene Anschlüsse zum laden und 43 Ladekarten mitschleppen musst.

Ich kann dir aus der Praxis mit E-Auto berichten, dass man auch dort das nicht braucht. 😉 Man hat allerdings den Vorteil, dass durch den Wegfall des Verbrennungsmotors meist noch irgendwo zusätzlicher Platz für Ladekabel etc. vorhanden ist - kommt aber auf's Fahrzeug an.

Zitat:

@SideWinder80 schrieb am 6. Juni 2018 um 21:41:58 Uhr:


Ja, primär gehts um die Tasche. Stimmt schon, den Krempel kann man anders verstauen bzw. muss ihn nicht zwingend mitnehmen. Aber da
merkt man halt, dass das Antriebskonzept bei der Konzeptionierung der Basis, wenn überhaupt, nur eine untergeordnete Rolle gespielt hat. Da wirkt es irgendwie nicht zu Ende gedacht, eher wie „Hoppla...da war ja noch was“. Lustig auch der Wagenheber ohne Reserverad oder Radkreuz...der liegt schon im Keller. Ist das beim Golf/Passat GTE eigentlich genauso gelöst mit der Tasche und den Kabeln?

Das "Problem" ist, dass es diese Tasche baugleich sowohl in den GTE-Modellen als auch im A3/Q7 e-tron sowie in den Porsche-Hybriden gibt. Man könnte also im besten Fall sagen "man hat sogar eine Porsche-Tasche" für das Lade-Equipement bekommen. 😉

Ich persönlich finde sie auch nicht besonders platzsparend, man hätte ohne große Mühe sie für den A3 zumindest 1/3 kleiner machen können und hätte immer noch alles hineinbekommen.

Aber da man sich das nicht aussuchen, muss man sich eben damit arrangieren. Entweder man nimmt nur einen Teil der Kabel mit und legt sie dann in den Fußraum hinten oder man lebt mit der Tasche im Kofferraum. Für Langstrecke mit viel Gepäck habe ich sie dann auch schon zu Hause gelassen und den Ladeziegel so in den Kofferraum gepackt.

Übrigens: Die Tasche lässt sich bei Bedarf auch hochkant stellen, Ladeabdeckung und Kofferraum gehen trotzdem zu, auch wenn die Tasche dann nach oben etwas verkantet ist. Nur kann sie eben dann - ohne entsprechende Befüllung des Kofferraums - auch umfallen. Aber gerade mit Gepäck ist der Platz aus meiner Sicht dann besser nutzbar.

Zitat:

@seibhu schrieb am 6. Juni 2018 um 23:52:45 Uhr:


Es gibt für das Equipment was mitgeliefert wird / wurde keinen eigenen Stauraum. Natürlich kann man das Equipment verstauen, aber nicht sauber aufgeräumt verschwinden lassen.

Ja da steht eben nicht der Name „Ladekabel“ auf dem Türchen aber sauber und unsichtbar aufgeräumt ist es definitiv. Mein Kollege hat es auch im Fußraum hinten ich meist im Kofferraum (lade oft mit Typ2) oder hinter der Klappe rechts die genügend Platz bereit hält - aber ich habe mir noch nie Gedanken darüber gemacht das es mich stören könnte. Da stört mich meine Jacke im Hofferraum sichtlich mehr denn die nimmt im Gegensatz zum Kabel richtig Platz weg. Dafür hat es leider auch kein extra abgetrenntes Fach, oder für einen kleinen Regenschirm. Das Auto wurde wohl nicht für Regentage konzipiert...

Oh ha...da habe ich ja fast ne Grundsatz-Diskussion ausgelöst. Das war gar nicht meine Absicht. 😉

Aber um mich zu erklären: seibhu hat meine Gedanken eigentlich schon auf den Punkt gebracht. Die Tasche, so finde ich zumindest, wirkt für mich wie eine Notlösung. Eben ein bisschen so, als hätte man ganz am Ende zufrieden vor dem Auto gestanden und dann hat der Azubi gefragt: „Und wo verstauen wir jetzt die Kabel?“
Und ja, das ist mehr oder weniger meckern auf höchstem Niveau und war mir ja vorher klar. Vielleicht sehe ich das auch zu „kritisch“, bin ja auch Neuling in der E-Auto Welt...so sehe mir man das dann nach.

Welches Fach meinst Du denn hinten rechts? Habe ich da vielleicht was übersehen? Das rechte wo das Werkzeug drin ist? Links ist ja alles mit dem Pannenkit voll...

Und zum Thema Regenschirm und Jacke...ja, da hatte der Skoda extra Ablagen für, und für die Jackenablage sogar ne Möglichkeit sie unsichtbar zu verstauen, wenn man sie nicht nutzen möchte. 😉

Dann frag ich doch mal anders: Was aus dieser Tasche brauchst du denn täglich? Den Schukoladeziegel ja wohl kaum, oder? Der ist bei mir daheim mehr oder weniger fest installiert. Ich bin allerdings auch niemand der zu meinen Freunden geht - hey, schau mich an - ich fahre jetzt Hybrid, kann ich bei dir laden?
Für mich war die Tasche gedanklich nur dazu, das es bei der Auslieferung aufgeräumt aussieht, die ist zuhause gleich aus dem Auto geflogen.
Das Typ2 Kabel lässt sich wirklich sauber und klein zusammen rollen - mich stört das einfach überhaupt nicht wenn das im Kofferraum der sonst ohnehin immer leer ist, herum liegt. Und im Urlaub wenn ich denke das ich es wenig bis gar nicht brauchen werde ist es links in der großen Klappe drin, wo auch der Wagenheber ohne Funktion drin liegt. Es passen locker 3 Weinflaschen hinein, dann bekommst du auch das Kabel da unter.

Nur weil kein extra abgetrennter, nicht anderweitig nutzbarer Bereich für das Kabel existiert würde ich nicht das Auto als nicht durchdacht betiteln. Statt dessen hätte der derjenige mal erklären können WO dieses Platz denn hätte sein sollen seiner Meinung nach. Meckern kann jeder. Kofferraum noch höher setzen und Kabel unter dem Boden? Super wenn etwas im Kofferraum ist komme ich nicht hin - wenn ich überhaupt noch etwas laden könnte. Sonst fallen mir wirklich nicht mehr viele Orte dafür ein. Er hat nunmal keinen Frunk, liegt daran, das es ein Hbrid ist und vorne ein Verbrenner sitzt. Vielleicht hätte man direkt ne Dachbox für das Kabel aufsetzen können.

Die Diskussion ist ja irgendwie müßig - es ist wie es ist. Beim Ladeziegel bin ich bei Dir. Und für das Typ 2 Kabel hätte man vielleicht ein Fach von vorne unterm Fahrersitz bauen können oder vorne integriert sowas in der Art wie nen automatischen Kabelroller vom Staubsauger. Der Anschluss am Fahrzeug ist ja immer derselbe. Ich bin mir sehr sicher, das man da eine bessere Lösung hätte finden können - wenn es im Lastenheft gestanden hätte.

Und ich habe nie behauptet das Fahrzeug es sei nicht durchdacht, eher eben an explizit dieser Stelle nicht ganz bis Ende gedacht. Woran man meiner Meinung nach eben ableiten kann, das die Elektrifizierung zum Zeitpunkt der Fahrzuegkonzeption nicht ganz soweit oben auf der Agenda gestanden hat. Aber klar, zu dem Zeitpunkt vermutlich Richtung 2010-2013 war E-Mobilitätd auch ja auch noch kein allzu relevantes Thema.

Vielleicht hätte man da im Konzern mal die Kollegen von Skoda fragen sollen. Wenn da mal was elektrisches oder teilelektrisches kommt, bin ich mir fast sicher, dass da die Kabel eben nicht so lose rumfliegen - Stichwort „simply clever“-Lösungen. Da gäbe es auch noch ein paar andere die dem A3 gut stehen würden. Nicht zu vergesssen das Audi ja den Anspruch hat eine Premium-Marke zu sein, da soll ich mir dann das „schöne“ gelb leuchtende Kabel lose in den Fuß- oder Kofferraum werfen...na ja. Ich schmeiß den Ladeziegel in den Keller sobald die Wallbox da ist und das Typ2 dann in den Kofferraum.

Dieses Staufach haben wohl nicht alle. Bei meinem VFL gibts auf der rechten Seite das kleine mit dem Radschlüssel und sonstigem Werkzeug, auf der linken Seite das Reparaturset. Beide Fächer sind ausgefüllt. Weiter vorne im Kofferraum sind keine Fächer mehr.

Wie auch immer, bei mir ist das gelbe Ladekabel unter dem Fahrersitz, in den seltenen Fällen, in denen mehr als 3 Leute im Auto sind, geht es halt in den Kofferraum. So what?

Wenn ihr permanent mit 4 erwachsenen Personen unterwegs seid, die die Füsse unter den Fahrersitz hebeln müssen, habt ihr vielleicht das falsche Auto ...

Mit Kabelroller?
Wie lässt du dann mit Schuko? Wie lädst du dann an einer Säule mit fest installierten Kabel? Schonmal unter den Fahrersitz geschaut? Schonmal ein aktuelles E-Auto gesehen? Da hat man oft nicht nur ein Kabel sondern noch verschiedenste Adapter herum liegen.
Aber bei einem Plug-In Fahrzeug über das Kabel zu jammern ist wie in ein Sushi Restaurant gehen und sich über den rohen Fisch beschweren.

Zitat:

@XSchueddiX schrieb am 07. Juni 2018 um 08:46:18 Uhr:


Aber bei einem Plug-In Fahrzeug über das Kabel zu jammern ist wie in ein Sushi Restaurant gehen und sich über den rohen Fisch beschweren.

Zu dem Vergleich fehlen mir die Worte, oder mir ist meine Zeit zu schade.
Ich hatte einen der ersten A3 e-tron, das Auto war toll, aber auch ein Kompromiss von der Größe für mich. Zudem gab es in der Anfangsphase einige Probleme mit der Software und App. Das Auto war mal 4 Wochen in der Werkstatt. Hat Audi aber hinbekommen und mich absolut großzügig entschädigt.

Nun bin ich froh, einen aufgeräumten A4 mit Motorsound und Leistung zu fahren. Hier fliegt kein Equipment, was zum Auto gehört, drin herum.

Wünsche Euch viel Spaß und allzeit gute Fahrt mit dem e-tron.

Bei mir fliegt auch nix rum 😉
Mein bester Freund fährt S4, untenrumfühlt sich der e-tron deutlich dynamischer an. Obenrum merkt man natürlich die 130 mehr PS aber die bezahlt man eben auch fürstlich im Vergleich. Ich hoffe ja noch immer auf einen A4 e-tron. Ich hatte selbst schon viele leistungsstarke Autos aber im Alltag braucht man es einfach zu wenig um dafür immer zahlen zu wollen.

Zitat:

@XSchueddiX schrieb am 7. Juni 2018 um 08:46:18 Uhr:


Mit Kabelroller?
Wie lässt du dann mit Schuko? Wie lädst du dann an einer Säule mit fest installierten Kabel?

Ich lade bevorzugt zu Hause, unterwegs habe ich nur das Typ 2 Kabel dabei.

Ansonsten habe ich für den Notfall noch etwas Benzin im Tank :-)

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