5. und 6. Gang - Verbrauch

Ford Focus Mk3

Hallo,

vielleicht ist das Thema ja schonmal erörtert worden, habe es aber nicht gefunden.

Es scheint ja bekannt zu sein, dass der MK3 relativ früh das Zeichen zeigt um hoch zu schalten damit man Sprit spart.

Jetzt ist es jedoch bei mir so, dass wenn ich zB. 120-130 fahre der Focus schon andeutet vom 5. in den 6. Gang zu schalten.
Tue ich dies, ist der Verbrauch höher als im 5. Gang. Das ist mir bei diversen Geschwindigkeiten schon aufgefallen, dass wenn ich das Zeichen zum Schalte bekomme, der Verbrauch immer höher plötzlich ist. So verbrauche ich bei bestimmten Geschwindigkeiten im 5. Gang zB 6 Liter laut Anzeige und wenn ich in den 6. Gang nach Aufforderung schalte, geht es hoch auf 7+ Liter.

Wann schaltet ihr denn in den 6. Gang wenn ich fragen darf. Da ich bisher nur 5-Gang Getriebe hatte die letzten Jahre und dies mein erster 6. Gang Wagen ist, tue ich mir noch etwas schwer was das sparsamste Fahren angeht und das Schalten in den 6. Gang

Danke!

Gruß

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von Diabolomk


Der 6. Gang ist sicherlich bei allen Modellen schon mindestens ab 80km/h fahrbar und brauchbar!, individuell sogar noch etwas drunter.

Das sehe ich auch so. Ich habe öffters schon den 6. Gang bei 70 Km/h drinne um Sprit zu Sparen.

Ich kann mir nicht vorstellen das der Verbrauch bei 120 Km/h im 6 Gang höher ist als im 5 Gang wenn du die Geschindigkeit konstant hällst.

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Es stimmt schon, wie der Threadstarter berichtet, wenn man bsp. in der Stadt mit 50km/h fährt (das beziehe ich nicht auf den Ford, sondern das ist eigentlich bei jedem Auto so) braucht man bei einer gewissen Drehzahl in einem niedrigeren Gang weniger Sprit als im höhreren. Der Motor dreht bei einem zu hoch gewählten Gang in einem Drehzahlbereich, wo er einfach keine Kraft hat, dies wird eben durch mehr Sprit kompensiert. Wenn der Gang zu hoch ist und die Drehzahl zu neidrig, merkt man das normalerweise an den Motorvibrationen, nur bei den modernen Kisten merkt man es eben nicht mehr so gut, da alles komfortbedingt gut entkoppelt ist.

Ob man davon ausgehen kann, dass eine Automatik immer im besten Bereich fährt 😕

Es ist bei mir so wie manur auch sagt.
Ich habe es eben mal auf dem Weg zur Arbeit getestet. Ich bin Landstraße gefahren und hab den Tempomat bei 70km/h angemacht und war im 5. Gang. Ich hatte laut BC einen Verbrauch zwischen 3.5 und 4l/100km. Anschliessend habe ich in den 6. Gang geschalten (laut Anforderung vom BC) und hatte bei 71km/h Tempomat im 6. Gang einen Verbrauch von 4.6 - 5.4l/100km.
Ich glaube den 1 km/h kann man aussen vor lassen.
Die Strecke war eben. Nun frage ich mich warum das so ist da das Fahrzeug ja möchte dass ich hoch schalte.
Bisher muss ich sagen, dass ich im vierten und fünften Gang den niedrigsten Verbrauch entsprechend der km/h laut BC habe.
Fahre ich ca. 60km/h liegt bei konstanter Geschwindigkeit im vierten Gang der Verbrauch bei ca. 3.x l/100km. Schalte ich in den fünften bei dieser Geschwindigkeit komme ich schon auf 4.x l/100km und wenn ich in den sechsten schalte pendelt es im Bereich von 4.x und 5.x l/100km

Sagen wir mal so, der Vebrauchsunterschied zwischen 5. und 6. sollte in dem Bereich nicht groß sein.
Dass aber selber der 4. Gang besser da steht... irgendwie komisch.

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Zitat:

Und ja, auch ich kenne die Hinweise, dass man Vollgas geben sollte, um Sprit zu sparen. Die halte ich für nicht allumfassend anwendbar, da manche Fahrzeuge bei Vollgas und niedrigerer Drehzahl mehr Sprit verbrauchen als bei höherer Drehzahl und weniger Gas.

Das ist nämlich der Knackpunkt 😉 Man sollte nicht im höchsten Gang beschleunigen (außer auf der Autobahn o.Ä.). Beim Beschleunigen runterschalten und den Motor kurz mal kräftig ziehen lassen, das wäre nämlich "zügig" beschleunigen. Dann in den höchst möglichen wechseln. Es kommt (auch) immer auf die Dauer der Beschleunigung an.

Zitat:

Ob man davon ausgehen kann, dass eine Automatik immer im besten Bereich fährt 😕

Nicht unbedingt würde ich sagen. Das hängt stark von der Programmierung ab. Aber normalerweise wählt sie immer den höchst möglichen Gang beim "mitschwimmen/cruisen" 😁

Zitat:

Original geschrieben von Diabolomk


dazu kann man dann weiter schauen wie hoch die Volllastanfettung ist, neuere Motoren ja oft weniger als früher.

Nicht unbedingt, die schärferen Abgasnormen haben z.B. dazu geführt, dass die Katalysatoren näher Richtung Motor wanderten und deswegen auch mehr Benzin zur Kühlung verwendet bzw. verschwendet wird.

Zitat:

Original geschrieben von bbbbbbbbbbbb



Zitat:

Original geschrieben von Diabolomk


dazu kann man dann weiter schauen wie hoch die Volllastanfettung ist, neuere Motoren ja oft weniger als früher.
Nicht unbedingt, die schärferen Abgasnormen haben z.B. dazu geführt, dass die Katalysatoren näher Richtung Motor wanderten und deswegen auch mehr Benzin zur Kühlung verwendet bzw. verschwendet wird.

Bist Du Dir da sicher? Nur weil der Kat näher am Motor montiert ist, heißt das nicht, das man den Sprit zur Kühlung verschwenden muss, so dämlich sind die Autohersteller auch nicht, die sind normal bemüht den Spritverbrauch zu minimieren. Da gibt es andere Möglichkeiten das der Kat keinen Schaden nimmt, z.B. Metallkatalysatoren, die vertragen mehr Wärme als die aus Keramik.

Ich denke mir sogar, das es beim Benziner möglich wäre die Gemischanfettung, die bei Volllast zur Kühlung dient weiter zu reduzieren indem man einfach standfestere Materialien im Motor verwendet, die einfach die hohen Temperaturen besser abkönnen. Aber vermutlich sind die Kosten für solche Konstruktionen einfach zu hoch, so das man dieser Sache garnicht weiter nachgeht.

Also VW hat geschrieben, dass sie durch hitzefestere Materialien auf die Anfettung quasi verzichten können, gerade bei den Tsi

Zitat:

Original geschrieben von Diabolomk


Also VW hat geschrieben, dass sie durch hitzefestere Materialien auf die Anfettung quasi verzichten können, gerade bei den Tsi

Auf das Statement von VW kann man sich offenbar genauso verlassen, wie auf die angegebenen Spritverbräuche im Prospekt!!

Es ist nach wie vor so, das die Benziner ab einer gewissen Drehzahl anfetten. Bei den neuartigen Turbomotoren, sei es TSI , Ecoboost, TCE und wie sie allen heißen, berichten die Fahrer das die Motoren, sagen wir mal ab 130km/h ersichtlich mehr verbrauchen.

Ich meine es ist klar, das ein Benziner wegen fehlenden Engergiegehalts im Sprit nicht mit einem Diesel vergleichbar ist aber das ein Benziner bei Vollgas heutzutage immer noch 20Liter und mehr durchhaut, sowas ist einfach nicht mehr zeitgemäß...

Zitat:

Original geschrieben von manur19



Zitat:

Original geschrieben von Diabolomk


Also VW hat geschrieben, dass sie durch hitzefestere Materialien auf die Anfettung quasi verzichten können, gerade bei den Tsi
Auf das Statement von VW kann man sich offenbar genauso verlassen, wie auf die angegebenen Spritverbräuche im Prospekt!!
Es ist nach wie vor so, das die Benziner ab einer gewissen Drehzahl anfetten. Bei den neuartigen Turbomotoren, sei es TSI , Ecoboost, TCE und wie sie allen heißen, berichten die Fahrer das die Motoren, sagen wir mal ab 130km/h ersichtlich mehr verbrauchen.
Ich meine es ist klar, das ein Benziner wegen fehlenden Engergiegehalts im Sprit nicht mit einem Diesel vergleichbar ist aber das ein Benziner bei Vollgas heutzutage immer noch 20Liter und mehr durchhaut, sowas ist einfach nicht mehr zeitgemäß...

Das hat nix mit Anfettung zu tun, sondern ist Physik, Stichwort Luftwiderstand!auf den Prospektverbrauch kann man sich verlassen, man muss nur so lahm wie die Herstellerunabhängige Norm verlangt fahren...

Und 20l Vollgas müssen nicht sein, es geht auch nur 15l Benzin, man darf nur nicht mehr als 100PS haben 😛

Zitat:

auf den Prospektverbrauch kann man sich verlassen, man muss nur so lahm wie die Herstellerunabhängige Norm verlangt fahren...

Und selbst dann würde es glaube ich immer noch nicht klappen da viel zu viele Variablen noch eine Rolle spielen. In meinen Augen dienen die angegeben Spritverbräuche nur den Herstellern. Wieso? Weil alle Hersteller die Verbräuche auf die gleiche Art und Weise ermittelt bekommen. Sprich: Hersteller A kann mit dem Hersteller B konkurrieren.

Uns Autofahrern nützen die Angaben (fast) nichts...Das ist Schade, da man sieht das der Wagen angeblich Sparpotenzial hat, dieses aber, wegen den viele Variablen, nicht ausnutzen kann (weil man einfach nicht nach Norm fahren kann im Alltagsleben)

Eine Geschichte, die mein Professor mal in der Vorlesung erzählt hat, werde ich nie vergessen: Es gab einen pfiffigen Hersteller, der sich einfach mal dachte eine Art Sensor o. Ä. einzubauen, der merkt wann die Motorhaube auf ist. War die Haube auf (wegen den Gerätschaften um alles messen zu können), lief der Motor nicht mit dem üblichen Kennfeld, sondern mit der Sparversion. Haube zu -> Spritverbrauch hoch 🙂

Zitat:

....Stichwort Luftwiderstand....

Sogar quadratisch mit der Geschwindigkeit, deshalb überlegt euch das gut ob ihr eure Geschwindigkeit verdoppeln wollt 😛

Zitat:

Original geschrieben von Angie R.



Zitat:

auf den Prospektverbrauch kann man sich verlassen, man muss nur so lahm wie die Herstellerunabhängige Norm verlangt fahren...

Und selbst dann würde es glaube ich immer noch nicht klappen da viel zu viele Variablen noch eine Rolle spielen. In meinen Augen dienen die angegeben Spritverbräuche nur den Herstellern. Wieso? Weil alle Hersteller die Verbräuche auf die gleiche Art und Weise ermittelt bekommen. Sprich: Hersteller A kann mit dem Hersteller B konkurrieren.
Uns Autofahrern nützen die Angaben (fast) nichts...Das ist Schade, da man sieht das der Wagen angeblich Sparpotenzial hat, dieses aber, wegen den viele Variablen, nicht ausnutzen kann (weil man einfach nicht nach Norm fahren kann im Alltagsleben)

Eine Geschichte, die mein Professor mal in der Vorlesung erzählt hat, werde ich nie vergessen: Es gab einen pfiffigen Hersteller, der sich einfach mal dachte eine Art Sensor o. Ä. einzubauen, der merkt wann die Motorhaube auf ist. War die Haube auf (wegen den Gerätschaften um alles messen zu können), lief der Motor nicht mit dem üblichen Kennfeld, sondern mit der Sparversion. Haube zu -> Spritverbrauch hoch 🙂

Zitat:

Original geschrieben von Angie R.



Zitat:

....Stichwort Luftwiderstand....

Sogar quadratisch mit der Geschwindigkeit, deshalb überlegt euch das gut ob ihr eure Geschwindigkeit verdoppeln wollt 😛

Die meisten Sparpotentiale werden auch im Alltag umgesetzt, auch wenn nicht immer in dieser höhe. Nur für flotte Autobahnfahrten kann es sich nachteilig auswirken.

Ansonsten, was so ein Professor mal gequatscht hat, interessiert nicht, hat nicht Hand und Fuß!

Zitat:

Ansonsten, was so ein Professor mal gequatscht hat, interessiert nicht, hat nicht Hand und Fuß!

Das kommt ganz auf den Professor an! Und glaub mir, dem kaufe ich das ab da er 100%ig weiß wovon er gequatscht hat und so manch andere Leute blass aussehen lässt. Es gibt auch Leute (Professoren) die mehr Hand und Fuß haben als eine komplette Gruppe. Soviel zu dem Thema!

Jetzt reicht es aber auch, wir sind nämlich Off-Topic...

@Matthias666 (oder jmd. anderes)

Bei wieviel Umdrehungen lag der Motor denn bei der Geschwindigkeit im 4., 5. und 6.? Mir ist da was durch den Kopf gegangen, vielleicht hängt das damit zusammen...

Hi

gute Frage, auf jedenfall im unteren Bereich...2000?3000?

Ich habe es gestern noch einmal getestet mit Tempomat bei 120 km/h und der fünfte gang hat definitiv weniger Verbrauch angezeigt als der sechste Gang. Dann habe ich auf ca. 160 beschleunigt und beide Gänge haben sich fast die Waage gehalten.

Ich fahre momentan fast ausschliesslich nur innerorts. Ist da ein Verbrauch von durchnittlich 8l normal? Leider ist die Autobahnausfahrt meines Arbeitsortes beidseitig gesperrt für einen Monat und ich muss immer durch die Städte/Dörfer mit 50 tuckern.

Zitat:

Original geschrieben von manur19


Bist Du Dir da sicher? Nur weil der Kat näher am Motor montiert ist, heißt das nicht, das man den Sprit zur Kühlung verschwenden muss, so dämlich sind die Autohersteller auch nicht, die sind normal bemüht den Spritverbrauch zu minimieren. Da gibt es andere Möglichkeiten das der Kat keinen Schaden nimmt, z.B. Metallkatalysatoren, die vertragen mehr Wärme als die aus Keramik.

Ich denke mir sogar, das es beim Benziner möglich wäre die Gemischanfettung, die bei Volllast zur Kühlung dient weiter zu reduzieren indem man einfach standfestere Materialien im Motor verwendet, die einfach die hohen Temperaturen besser abkönnen. Aber vermutlich sind die Kosten für solche Konstruktionen einfach zu hoch, so das man dieser Sache garnicht weiter nachgeht.

Leider ziemlich sicher. Jemand, der an Motorenprüfständen arbeitet(e), hat mir die Lambdawerte mitgeteilt. Bestätigt wird das von den Volllastverbräuchen, die mit der Einführung der Krümmerkatalysatoren (ab ca. 1996 bis 1998, je nach Modell) tendenziell gestiegen sind.

Auch Metallkatalysatoren sind nicht unbegrenzt hitzefest. Wenn man die ein bißchen zu lange mit Volllast betreibt, schmelzen sie einfach weg, siehe im Bild unten (aus einem 50 ccm großen Viertaktmotor). Außerdem ist mir kein einziger motornaher Hauptkatalysator aus Metall bekannt.

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