330D Xdrive: Navi geklaut VOR Übernahme - ratlos

BMW 3er F31

Hallo zusammen,
jetzt - nachdem ich den ersten Schreck überwunden habe - brauche ich mal euren Rat.

Am Freitag wollte ich meinen neuen 330D xdrive in der Niederlassung abholen.
Heut rief mich der Verkäufer an und sagte mir, dass einige Autos am WE bei ihnen aufgebrochen wurden und die beliebten Navis und/oder Lenkräder geklaut wurden.

Irgendwo hier habe ich mal so ein Foto gesehen: übel, übel....

Meine Frage an euch:
Bekommt die Werkstatt so einen Schaden wieder - wie im Werk - hin?
Ein Neuwagen ist das ja dann nicht mehr.
Soll ich so ein Auto überhaupt noch nehmen? Preiswert war er ja nicht gerade - und bei über 60k€ wollte ich nicht unbedingt ein Auto mit so einem Schaden haben.

Bin euch für eure Kommentare dankbar!!

Gruß
'Rolf

Beste Antwort im Thema

Dann lass ich mal besser die Finger von dem reparierten "Neuwagen".
Denn einen Verlust bevor ich das Auto überhaupt einen Meter gefahren habe will ich dann auch nicht tragen....

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Zitat:

@moonwalk schrieb am 17. Dezember 2017 um 14:49:11 Uhr:



Zitat:

@shmerlin schrieb am 17. Dez. 2017 um 14:11:19 Uhr:


BMWs werden nur so oft geknackt weil es so einfach ist das Fahrzeug zu öffnen und selbst eine scharfe Alarmanlage über das ziehen des Türgriffes innen auszuschalten.
(Selbst bei VW geht das nicht.)

Unser BMW ist noch recht neu und da geht die Alarmanlage nicht aus, wenn jemand aus dem scharfen, verschlossenen Wagen mit ausgelöstem Alarm von innen öffnet und aussteigt...

Dito. Meine geht auch nicht aus (1er F20, 2017er Modell aus 10/2016).

Wahrscheinlich wird der Neuwagen eher da sein als wenn man die ausgebauten Teile neu ab Werk bestellt. Im Juni 2017 wurden am meinem Wohnort div. BMW Neu- und Gebrauchtwagen aufgebrochen und die beliebten Teile entwendet. Die Mehrzahl der Fahrzeuge standen noch Ende August beim BMW-Händler auf dem Platz und warteten auf den Nachschub. Die polnische Täter konnte man einige Wochen nach der Tat verhaften als sie versuchten die Ware mittels Sammeltransport über die grüne Grenze nach D zu bringen.

Zitat:

@Rolf_HD schrieb am 17. Dezember 2017 um 14:15:49 Uhr:



Unterm Strich tendiere ich wohl dahin, das Angebot des "Freundlichen" anzunehmen und das Fahrzeug nicht übernehmen, egal ob es da noch deftigen Rabatt gibt oder nicht.

Danke!
Rolf

Rolf, wenn dein Freundlicher den Liefertermin nicht einhält sollte das auch ein Grund für ein Entgegenkommen sein.
zB. einen (gleichwertigen) Leihwagen für die extra Wartezeit, oder einen Satz Sommer/Winterreifen extra, ...
Gruß

Zitat:

@rainer13 schrieb am 18. Dezember 2017 um 08:59:07 Uhr:



Zitat:

@Rolf_HD schrieb am 17. Dezember 2017 um 14:15:49 Uhr:



Unterm Strich tendiere ich wohl dahin, das Angebot des "Freundlichen" anzunehmen und das Fahrzeug nicht übernehmen, egal ob es da noch deftigen Rabatt gibt oder nicht.

Danke!
Rolf

Rolf, wenn dein Freundlicher den Liefertermin nicht einhält sollte das auch ein Grund für ein Entgegenkommen sein.
zB. einen (gleichwertigen) Leihwagen für die extra Wartezeit, oder einen Satz Sommer/Winterreifen extra, ...
Gruß

Einen neuen Wagen zu ordern ist ja aber die freie Entscheidung des TE. Fordern könnte man ev. einen Leihwagen für die Zeit um die sich die Auslieferung des ursprünglichen Fahrzeugs verzögert hätte, allerdings gibt es wahrscheinlich selbst für dieses vertraglich nur einen unverbindlichen Termin.

Allerdings denke ich, dass der TE auf den neuen nicht so lange warten muss, da die Händler üblicherweise einige wenige "Blanko-Slots" im Werk haben, die sie kurzfristig mit Bestellungen belegen können.

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Jens, Rainer,

danke für eure Hinweise! Am kommenden Freitag gehe ich wieder zum Händler um "Nägel-mit-Köpfen" zu machen.
Bisher hat er mir einen Leihwagen zur Verfügung gestellt.
Dann werde ich hören was er letztlich anbietet, um das Problem zufriedenstellend zu lösen.
Ich werde es euch in jedem Fall wissen lassen.

Grüße,
Rolf

Du wirst das Problem NIE aus dem Kopf bekommen.

Allein deswegen würde ich den Wagen nicht nehmen.

@Rolf_HD,

bei mir waren die dieses Jahr auch und haben Lenkrad, Navi und Idrive mitgenommen.
Sah echt heftig aus, wurde aber von BMW einwandfrei repariert und wenn man es nicht weis sieht man es auch nicht.
Hätte ich aber zwischen Reparatur und neues Fahrzeug wählen könnne hätte ich wohl auch das neue Fahrzeug genommen, da man den Diebstahl ganz sicher bei einem Schaden von ~15T EUR angeben muss um spätere Diskussionen einfach zu vermeiden. Viel schlimmer ist aber das man nun bei jedem Geräusch hellhörig wird und immer denkt die waren schon wieder da, denn laut der Kripo kommen die Diebe meistens mehrfach.

Grüße

Marco

Hallo,

Auch ich wurde vor dem Amtsgericht (München) in erster und zweiter Instanz über Unfallfrei / Unfall Wagen belehrt:
Jeglicher Schaden muss angegeben werden. Sofern eine Reparatur stattgefunden hat, ist der Wagen NICHT UNFALLFREI. Es ist auch KEIN Unfall Wagen.
Es ist also ein Unterschied zwischen unfallfrei und Unfallwagen zu beachten.

Ich möchte nicht weiter ins Detail gehen, aber Rechtsprechung hat sich in den letzten Jahren geändert (Bagatellschaden gibt es auch nicht vor Gericht seit mehr als 10 Jahre).

Servus Rolf!
Also meine Empfehlung an Dich ist ganz klar: Nen neuen bestellen.
1) Im Endeffekt wird die Wartezeit auf den Neuen nicht viel länger sein als es dauert bis die alle Ersatzteile geliefert bekommen.
2) Ich muss immer schmunzeln wenn einige hier sagen "Kein Problem, lass den Wagen reparieren ABER sieh dir nachher alles ganz genau an." Das sind meiner Meinung nach immer sehr schlaue Ratschläge die aber in der Realität nicht umzusetzen sind. Man kann sich nach so einem Fiasko im Inneren des Fahrzeuges NIE alles so genau anschauen bzw. erkennen ob der Wagen tatsächlich wieder in Neuwagenzustand ist. Und darum geht's doch im Endeffekt. Die eigene Unerfahrenheit, Lichteinflüsse etc. spielen da die entscheidende Rolle. Ich stell mir das immer sehr lustig vor......will man sich mit einer extrem starken Lichtquelle plus Lupe für zwei oder drei Stunden ins Auto setzen bis man dann sagen kann man habe das Auto 100%ig inspiziert?? Glauben die Leute, dass sie einen Fehler im Milimeterbereich bei Spaltmaßen oder kleine Kratzer sofort sehen würden?? Nie im Leben, das fällt dir dann immer einige Monate später irgendwie zufällig auf und dann beginnt das Gejammer und die Diskussion mit der Werkstatt. Die Mechaniker sind auch nur Menschen und da können eben Fehler passieren. Ich unterstelle denen keine Absicht aber DEIN BMW ist für die nur irgendeine Karre die repariert wird.
Ich erinnere mich noch als man mir aus meinem 3er und gleichzeitig Z4 (standen nebeneinander in der Tiefgarage) die Airbags raus gestohlen hat. Und zwar mit der Brachialmethode (beim Öffnen der Fahrzeuge) durch Einschlagen der Seitenscheiben. Ich fragte damals die Werkstatt ob das wieder wird bzw. ob die alle Glassplitter raus bringen. "Kein Problem, da haben wir Erfahrung. Da gehen wir mit einem Spezialsauger ran". Ähh ja, danke, is klar.......ich habe noch ein Jahr später in beiden Fahrzeugen immer wieder kleine Glassplitter gefunden.
Aus den genannten Gründen von mir klare Empfehlung zum (wieder) fabrikneuen Fahrzeug.
Just my 2 Cent
Gruß aus Wien

Zitat:

@domingo1001 schrieb am 20. Dezember 2017 um 19:18:22 Uhr:


Hallo,

Auch ich wurde vor dem Amtsgericht (München) in erster und zweiter Instanz über Unfallfrei / Unfall Wagen belehrt:
Jeglicher Schaden muss angegeben werden. Sofern eine Reparatur stattgefunden hat, ist der Wagen NICHT UNFALLFREI. Es ist auch KEIN Unfall Wagen.
Es ist also ein Unterschied zwischen unfallfrei und Unfallwagen zu beachten.

Ich möchte nicht weiter ins Detail gehen, aber Rechtsprechung hat sich in den letzten Jahren geändert (Bagatellschaden gibt es auch nicht vor Gericht seit mehr als 10 Jahre).

Genau so ist es.
Den Begriff „Unfallwagen“ hat es so noch nie gegeben!
Jeder Schaden, von dem man Kenntnis hat, ist offenbarungspflichtig und muss bei einem etwaigen Verkauf angegeben werden.
Auch die Regulierung eines Unfallschadens kann bei falschen oder unvollständigen Angaben teilweise oder sogar ganz durch die regulierende Versicherung versagt werden!
Unter den Versicherern wird eine so genannte HIS-Datei (History) aufgebaut, in der Haftpflicht, Teil- sowie Vollkaskoschäden gepflegt werden.
Der Begriff „Bagatellschaden“ wird gerne von der Polizei benutzt, um sich vor einer Unfallaufnahme zu drücken oder auch von Versicherern, damit sie den KFZ-Sachverständigen um sein Honorar prellen können

Zitat:

@afis schrieb am 17. Dezember 2017 um 20:18:42 Uhr:



Zitat:

@moonwalk schrieb am 17. Dezember 2017 um 14:49:11 Uhr:



Unser BMW ist noch recht neu und da geht die Alarmanlage nicht aus, wenn jemand aus dem scharfen, verschlossenen Wagen mit ausgelöstem Alarm von innen öffnet und aussteigt...

Dito. Meine geht auch nicht aus (1er F20, 2017er Modell aus 10/2016).

BMW Orignal Alarmanlage ist eine Dekoration und sie hat keine richtige Funktion.

Daher habe ich sowohl beim 340iA xDrive PPSK als auch bei M140iA xDrive

die Ampire-Alarmanlagen nachrüsten lassen.

Bei allen Frimenwagen F30 und F31 wurden auch die Ampire-Anlage nachgerüstet.

Einwandfrei und sicherer.

VG

Ampire1
Ampire-2

@Rockethelmi,
da hast du recht. Vielleicht noch ergaenzend. Ich weiss nicht "wie" navi und aehnliches getauscht wird, falls vom kabelstrang abgeschnitten. Ich finde man kann argumentieren wenn die frontschuerze (oder heck) beschaedigt wird, getauscht wird, dann macht das keinen unterschied und ist "wie neu".
(Darf man aber dennoch nicht verheimlichen und muss es angeben. Es besteht ja auch immer die gefahr das andere teile vieleicht doch noch einen schlag abbekommen haben.)

Aber was ich eigentlich sagen wollte, es gibt auch dinge (bei der navi und dem kabelstrang weiss ich es ebend nicht) die kann man schlicht nicht mehr reparieren im sinne von "wie neu" indem man das beschaedigte tauscht.
So ist mir mal jemand ins geparkte auto gerasselt und da viel mir auf das dort wo man einen "kotfluegel" vemutet (in meinem fall hinten links) keiner ist. Sondern das ist blech und das ist ein teil bis zu dach und bis nach vorne usw. Das kann man nicht abschrauben und ersetzen.
Das kann man rausflexen und ein neues blech einschweissen, wenn es ganz schlimm kaputt ist, sonst wird das einfach gedengelt, gespaechtelt und ueberlackiert. Und zwar nicht billig auf einem hinterhof, sondern ich bekam den schaden ersetzt, das wurde "ganz normal" von BMW gemacht und denen viel da auch nix besseres ein.
Das auto wird diesen schaden (gespaechtelt und drueberlackiert) fuer immer haben und jeder, der sich auch nur ein bischen auskennt sieht das. Klar muss ich es angeben und klar mindert das den wert.

Noch lange nicht alles was eine BMW werkstatt macht ist hinterher "so gut wie neu".

Das mal so als anmerkung.

w

Edit: Ich habe das zwar noch nie gemacht, aber eigentlich sollte man auch beim abholen eines neuwagen so ein lackdicke messgeraet dabei haben. Kostet gut 100€, ich habe sogar eines, aber eher wegen meinem eigenem schaden um zu sehen wie das so ist. Bei neuwagen mag das komisch aussehen, wenn man das macht, aber so ganz falsch ist das sicher nicht. Wie gesagt, auch kleine blechschaeden sind nicht mehr zu reparieren, sondern nurnoch "spachteln und drueberlackieren", anders geht es garnicht mehr.

w

Zitat:

@Franklyn67 schrieb am 20. Dezember 2017 um 20:31:49 Uhr:



Genau so ist es.
Den Begriff „Unfallwagen“ hat es so noch nie gegeben!

Es gibt aber trotzdem einen Unterschied zwischen einem Unfallwagen (oder dem, was landläufig so bezeichnet wird) und einem nicht unfallfreien Wagen.
Von ersterem würde man sprechen, wenn an dem Fahrzeug eine Unfallreparatur durchgeführt wurde, die den Zeitwert des Fahrzeugs nicht wieder vollständig herstellen konnte, d.h. wenn das Fahrzeug durch den Unfall einen Wertverlust erlitten hat. Im besetehenden Fall wurde an dem Fahrzeug zwar eine umfangreiche Reparatur durchgeführt, aber es wurde dadurch kein Wertverlust erzeugt. Wenn Jemand danach fragt, ob es Schäden am Fahrzeug gegeben hat, darf man selbstverständlich nicht lügen.

Zitat:

@DG250 schrieb am 20. Dezember 2017 um 20:40:18 Uhr:



Zitat:

@afis schrieb am 17. Dezember 2017 um 20:18:42 Uhr:


Dito. Meine geht auch nicht aus (1er F20, 2017er Modell aus 10/2016).


BMW Orignal Alarmanlage ist eine Dekoration und sie hat keine richtige Funktion.
Daher habe ich sowohl beim 340iA xDrive PPSK als auch bei M140iA xDrive
die Ampire-Alarmanlagen nachrüsten lassen.
Bei allen Frimenwagen F30 und F31 wurden auch die Ampire-Anlage nachgerüstet.
Einwandfrei und sicherer.

Im Endeffekt hält keine Alarmanlage einen Dieb von seiner Tat ab, denn mehr als 30 Sekunden hupen darf auch die beste Alarmanlage in Deutschland nicht.
Wenn es aber ein Auto ohne Alarmanalge in der Nähe gibt, wird der Dieb eben das nehmen. Das mit Ampire-Anlage wird er definitiv als letztes versuchen, vor allem deswegen, weil die verbaute Technik nicht kalkulierbar ist.

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