1.4 TSI (122 PS) Verbrauch
Hallo,
hat hier schon jemand den 1,4 TSI mit 122 PS und Schaltgertriebe? Mich würde interessieren, was der wirklich verbraucht.
Mir ist klar, dass der Verbrauch immer über dem Herstellerwert liegt, aber bei meinem Mini war das schon eine Frechheit. Mit 5.5 l angegeben und unter 6,5 l bin ich nie gekommen.
Haben meinen Golf VI Ende September bestellt und werde ihn wohl Anfang Januar abholen können. Daher bin ich neugierig, wie der Verbrauch so ist.
Beste Antwort im Thema
Hallo zusammen,
nach nunmehr über 3000 km erlaube ich mir nun auch mal ein erstes Urteil zum Thema:
…den DSG-Aufpreis fährt man über einen Minderverbrauch von höchstens 0,3 l niemals wieder herein, wer das glaubt, der tut mir leid. DSG nimmt man, weil man der Meinung ist, im Leben genug geschaltet zu haben, weil man technikverliebt ist, weil man sich davon überzeigt hat, dass das DSG in 99 % aller Fälle eigentlich alle Gänge recht sinnvoll sortiert, weil´s einfach Spaß macht…oder weil man , was Rasselgeräusche angeht, vielleicht einfach etwas toleranter ist…
Wer glaubt, dass der kleine TSI ganz allgemein ein Verbrauchswunder ist, der hat keine Ahnung von automobiler Technik…es ist ein turbogeladener Benziner – ENDE.
Das einzige „Wunder“ am TSI ist, dass man ihn recht einfach und ohne ein Verkehrshindernis zu werden bei bestimmten Einsatzprofilen überaus sparsam und trotzdem recht souverän bewegen kann.
Im Landstraßenverkehr beim üblichen Geschwindigkeitsspektrum von 60 – 100 km/h liefert er ohne Anstrengungen eine 5 vor dem Komma – das finde ich respektabel.
Mischt man dann noch ein wenig BAB-Betrieb dazu (140-190 km/h) steigt der Streckenschnitt auf 6,5 l – das finde ich immer noch respektabel.
Landstraßen-Kurzstreckenbetrieb mit 3,4 oder mehr Kaltstarts am Tag bewältigt der kleine TSI bei uns mit etwa 7,5 l – auch das geht für mich absolut in Ordnung (unser alter Golf 3 mit 75 PS nahm sich bei gleichem Einsatz im Schnitt einen bis eineinhalb Liter mehr…mit 175er Reifen statt 225ern, ohne Klima, dafür aber fast 300 kg leichter…ich sehe da schon gewisse Fortschritte in der Effizienz!)
Prügelt man den TSI über die Bahn so schnell es die Verkehrslage zulässt, mischt dann noch etwas Landstraßenbetrieb mit Ausreizen bestimmter gesetzlicher Toleranzgrenzen dazu (ca. 125 km/h), dann sollte man sich über Verbräuche knapp unter oder um die 10 Liter bitte auch nicht wundern!
Ich wundere mich nicht, sondern finde auch das immer noch in Ordnung, vor allem auch deshalb, weil man den TSI (v.a. im 7. Gang des DSG) recht schmerzfrei mit echten Geschwindigkeiten zwischen 170 und 200 betreiben kann: Die Drehzahl bleibt mit 4000 plus X recht zivil…das sollte auch der Dauerhaltbarkeit etwas entgegenkommen.
Also – realistisch bleiben:
Wenn das Einsatzprofil (Teillastbereich) und die Kilometerleistung einigermaßen passen, ist der TSI die richtige Wahl. Fährt man aber deutlich mehr als 15.000 km im Jahr, oder hat man einen hohen Stadtanteil oder eilt es auf der BAB öfter mal, dann sollte man wirklich lieber zum Diesel greifen…
2193 Antworten
Hier werden wieder Sachen emfohlen, da wundern mich die Verbräuche nicht.
Erstens, die Momentanverbrauch:
Um die effizienteste Möglichkeit der Beschleunigung zu finden, ist diese völlig nutzlos.
Der Momentanverbrauch ist nur die halbe Wahrheit. Man muss zusätzlich noch berücksichtigen, wie lange man diesen Momentanverbrauch hat. Es hilft mir nichts, wenn mir meine Momentanverbrauchsanzeige minimal weniger beim Beschleunigen anzeigt, wenn ich dafür wiederum wesentlich länger beschleunigen muss (und damit mit einem höhren Momentanverbrauch als im Dahingleiten, wenn ich meine Geschwindigkeit erreicht habe). Korrekterweise müsste ich sogar ein Zeitintegral bilden. Das ganze dann während der Fahrt irgendwie abzuschätzen, naja...
Am ehesten lässt sich diese noch bei Konstantfahrt in der Ebene gebrauchen. Aber selbst daran scheitert es schon. Nur leichte Berge oder minimales Beschleunigen oder Langsamerwerden verändern diesen schon gewaltig. Ich benutz die Momentanverbrauchsanzeige überhaupt nicht.
Zweitens, Effizienz Vollast/Teillast:
Es ist richtig, dass (T)FSI-Motoren im Teillastbereich effizienter sind als Sauger. Wie man aber jetzt daraus schließen können soll, dass ein (T)FSI bei Teillast effizienter sein soll als bei Vollast, ist mir schleierhaft. Bei (annähernd) Vollast geben sich beide nicht viel. (Jetzt kommt bestimmt wieder einer und sagt "Aber bei Vollast fließt doch viel mehr durch die Einspritzdüsen" -> JA, aber wenn das entsprechend in Vortrieb umgesetzt wird, kein Problem. Siehe Punkt 1. Das Zauberwort dabei ist immer noch der Wirkungsgrad = Effizienz).
Salopp gesagt:
Sauger bei (fast) Vollast = gut, bei Teillast richtig beschissen
FSI bei (fast) Vollast = gut, bei Teillast nicht ganz so beschissen
Bei absolut Vollgas kann's natürlich (bei beiden Motorarten) passieren, dass man in eine Gemischanfettung kommt (u.a. Bauteileschutz) => nicht gut
Also meine Tips zum Beschleunigen:
3/4 Gas geben, früh schalten (ich zieh bei mir mit DSG auch bis 2500 - 3000 rauf wenn's sein muss, da schaltet das DSG bei Gaspedalstellung im D-Modus auch)
Ja nicht zu zimperlich mit dem Gaspedal umgehen, damit kann ich meinen Verbrauch (siehe Spritmonitor) nicht halten, da ich da viel zu lang in den unteren Gängen rumeiere.
Was aber mMn viel wichtiger ist: Vorausschauend fahren
Was ich da jeden Tag erlebe, wie da an rote Ampel rangebrettert wird...
Außerdem: Mit der Geschwindigkeit nicht übertreiben. Bei den meisten täglichen Strecken bringt es praktisch nix, immer das letzte rauszuholen.
Zu meinem Verbrauch trägt natürlich auch mein Streckeprofil bei. Da ist halt sehr sehr viel beschränkt (erst 2 km durch den Ort, genau 1 Ampel mit kurzer Rotphase, dann sind einige km auf 60 beschränkt, dann ein kurzes Stück 100 -> 80 -> 60 -> Autobahn. Und dort ist zu 90 % auf 100 oder gar 80 beschränkt (ca. 15 km lang).
Ich möchte allen diese beiden Dokumente von VW zu Herzen legen:
http://www.volkswagen.de/.../spritspartipps_fuer.pdf
http://www.volkswagen.de/.../effizient_unterwegs.pdf
PS: Für diejenigen die es nicht bemerkt haben: In dem Link von abecdd oben bin ich auf Platz 3 (und die ersten beiden schnapp ich mir auch noch 😉). Ich glaub also, dass ich weiß, wovon ich rede 😉
Nachtrag: Was ich auch schon öfter gehört/gelesen hab:
Berg rauf nicht die Geschwindigkeit halten soll Sprit sparen => Mumpitz
Wenn das nicht grad eine Alpenserpentine ist oder man 3 Gänge zurückschalten muss, dann ist es immer noch am besten die Geschwindigkeit zu halten.
Um 2 Fahrweisen zu vergleichen, sollte man immer voraussetzen, dass man für die gleiche Strecke auch die gleiche Zeit braucht. Schön, wenn man berg rauf weniger Gas gibt. Dann hat man, wenn man oben ist, weniger Sprit verbraucht. Nur woher kommt die Ersparnis? Genau, man ist langsamer (die pot. Energie hat man sich durch die kin. Energie erkauft). Man muss also wieder beschleunigen. Wenn ich meine Geschwindigkeit halte, muss ich das nicht. Außerdem habe ich die gesamte Strecke in weniger Zeit absolviert. Alternativ könnte ich auch die gesamte Strecke einfach minimal langsamer fahren => noch weniger Spritverbrauch (Windwiderstand ~ v³ und so...)
Wenn ich einen Berg rauf will, brauch ich nun mal Energie (den meisten sollte m*g*h noch was sagen). Und diese Energie ist immer gleich, egal ob ich schnell oder langsam den Berg rauffahre. Wieviel Sprit diese Energie entspricht, hängt dann wieder vom Wirkungsgrad ab. Also fahr ich doch lieber mit einem höhren Wirkungsgrad rauf. Das bringt im Gegensatz zum langsamer fahren auch etwas.
Fahre einen 122 PS-TSI mit DSG seit über 8.000 km.
Durchschnittsverbrauch (MFA 2) 6,6 Liter. Der errechnete tatsächliche Verbrauch liegt bei 7 Liter.
Fahrstil: Vorsichtige Fahrweise, oftmals um Tacho 100.
Täglicher Weg zur Arbeit: 10 km einfach.
Maximalverbrauch lt. MFA dabei ca. 9 Liter (Teilstück Bergfahrt), Minimalverbauch Rückweg nach MFA ca. 6,3 Liter
Das Fahrzeug benötigt ca. 20 km bis zur "Betriebstemperatur" bei Tacho 100 (ÖLTEMPERATUR[!!!] erreicht dann ca. 90 Grad). Der tägliche Weg zur Arbeit reicht hierfür nicht aus.
In Anbetracht der vorsichtigen Fahrweise halte ich den Verbrauch für überhöht. Es gelingt mir im normalen Alltagsbetrieb nicht den Normverbrauch (5,9 Liter) zu erreichen. Dies wäre mir wohl nur bei konstanter Autobahngeschwindigkeit unterhalb Tempo 100 möglich.
Das "Vorgängerfahrzeug" war ein Golf IV TDI, 115 PS (mit Chip) bei annähernd identischem Leergewicht mit einem Verbrauch von ca. 5 Liter/100 km (also im Bereich des Normverbrauchs) über 220.000 km.
Ich bin der Meinung mit dem TSI vorsichtiger als mit dem früheren TDI zu fahren und begrenze nur mit Mühe den Realverbrauch auf 7 Liter. Dies bedeutet: wenig Fahrspaß.
Da dies für mich dauerhaft nicht akzeptabel ist habe ich meine Konsequenzen gezogen: Ein Polo V TDI mit 105 PS wird meinen TSI ersetzen, Liefertermin Januar 2010...
Wie ich oben geschrieben habe: streichle das Gaspedal nicht zu sehr.
Heute früh hatte ich nach 9 km (da erreiche ich die Autobahn) eine 6,7 in der MFA1 stehen (ok, meistens stehen da 7,0 - 7,2). Aber ansonsten finde ich deinen Verbrauch doch garnicht so schlecht (in Anbetracht der Kurzstrecke).
@ singleton
Diese "Kurzstrecke" zur Arbeit ist eben nur ein Teil der Gesamtfahrleistung. Übers Wochenende kommt ein Vielfaches der Arbeitsstrecke zusammen. Fahrstrecke zur Arbeit im Monat 400 km, Durchschnittsverbrauch dabei ca. 7,5 Liter.
Gefahrene km pro Monat gesamt ca. 2500 - und dennoch ein Durchschnitts-Verbrauch von 7 Liter bei "Langstrecken-Schleichfahrt" bei +/- Tacho 100 mit garantiert betriebswarmem Motor
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Sry, aber wieso regt man sich auf, wenn ein Benziner mehr verbraucht als ein TDI? Das war schon immer so und wird (wahrscheinlich) auch immer so bleiben... 🙄
Btw. warum kaufste dann keinen Golf TDI, aber dafür einen Polo? 😕
Hallo Singleton.
Danke für dein Post!
Ich dachte anfangs, Schieße, ich verbrauch zuviel. Man muss sich im Fahrstil schon ein wenig anpassen. Nach 1500 km hat es dann klick gemacht. Mittlerweile schaffe ich auf dem Arbeitsweg (30km + Fähre über den Bodensee 50 Stadt 50 Land ) locker meine 5 vor dem Komma (DSG 2200 km) und heute stand zum ersten Mal bevor es wieder in die Stadt ging eine 4 vor dem Komma. Wichtig ist wie du schon sagtest eine SEHR vorrausschauende Fahrweise zu haben. Und man sollte das Rollen lassen lernen (natürlich ohne ein Verkehrshindernis zu sein). Mit Schleichen hat das nichts zu tun, man ist nur so schnell wie all die anderen auch und kommt exakt zur gleichen Zeit am Ziel an und man beschleunigt NICHT langsamer als der rest der Welt!! Das einzige ist, dass man für den Vordermann und den Vordermann und den Vordermann mitdenkt, was als nächstes passiert.
Da ich einen langweiligen Arbeitsweg habe, habe ich 3 Möglichkeiten:
1) Ich mach mir kein Kopf und knall mir Musik rein und verbrauch etwa 7.x l
2) Ich gib mir Spass und verbrauche 8.x. Hab aber nichts davon, da ich gleich wieder hinter einem LKW stecke
3) Ich mach ein Wettrennen mit mir selbst, ob ich die 4.x schaffe. (OK mit 5.x bin ich auch zufrieden....)
Dabei bin ich konzentriert, die Zeit geht schneller rum, ich habe (meist Erfolgserlebnisse) und meinem Geldbeutel geht es auch noch gut. Was will man dennn sonst machen....
Zitat:
Original geschrieben von Singleton
Also meine Tips zum Beschleunigen:
3/4 Gas geben, früh schalten (ich zieh bei mir mit DSG auch bis 2500 - 3000 rauf wenn's sein muss, da schaltet das DSG bei Gaspedalstellung im D-Modus auch)
Ja nicht zu zimperlich mit dem Gaspedal umgehen, damit kann ich meinen Verbrauch (siehe Spritmonitor) nicht halten, da ich da viel zu lang in den unteren Gängen rumeiere.
....Da komme ich leider nicht ganz mit. Klar Viel Last und dafür aber schnell schalten ist gut.(Beim Schalter habe ich auch (fast) immer nahe Vollast beschleunigt) Bedingt durch die vorgegebenen Schaltkennlinien beim DSG erreicht man nicht ganz so tiefe drehzahlen beim Beschleunigen, wie es vieleicht beim Handschalter möglich wäre. Wenn ich aber mit 30% losfahre, macht es bei mir auch Dung,Dung,Dung und ich bin ruck zuck im 7. Gang.
Vieleicht kannst du mir das nochmal genauer erklären oder ein Video deines Drehzahlmessers machen....
Zitat:
PS: Für diejenigen die es nicht bemerkt haben: In dem Link von abecdd oben bin ich auf Platz 3 (und die ersten beiden schnapp ich mir auch noch 😉). Ich glaub also, dass ich weiß, wovon ich rede 😉
....Du bist du auf dem 2.Platz (mit DSG)..... und wirst auch dort bleiben......., da ich in einiger Zeit (wie auch schon mit meiner Barchetta) auf dem ersten Platz sein werde!😁 Ich glaub auch, dass ich weiß, wovon ich rede😉
Spass beiseite, abseits des Arbeitsweges fahr ich schon ab und zu gern ein bissel schneller. Somit besteht nur rein theoretische die Gefahr....
lg Uli (futzicomp)
Zitat:
Original geschrieben von crysel
Sry, aber wieso regt man sich auf, wenn ein Benziner mehr verbraucht als ein TDI? Das war schon immer so und wird (wahrscheinlich) auch immer so bleiben... 🙄Btw. warum kaufste dann keinen Golf TDI, aber dafür einen Polo? 😕
Dies hat mehrere Gründe.
1.) Ich bin wohl eher ein "Dieselfahrer" und hatte auch wochenlang vor der Produktion des Golf versucht auf den (neu erscheinenden) 1.6 TDI zu wechseln. Er war zum damaligen Zeitpunkt aber (noch) nicht bestellbar. Den Bluemotion gab es auch noch nicht.
2.) Ich bin "Effizienz-Fanatiker" und frage mich eher, weshalb ICH ein Auto fahren soll, das 7 Liter verbraucht, obwohl es auch möglich die gleiche Masse mit 4 - 5 Litern komfortabel zu bewegen (z. B. als Golf Bluemotion)
(Ich bin zuversichtlich den leichteren Polo auch mit 4 - 5 Litern bewegen zu können)
3.) Zudem ist mir die Golf-Karosse zu groß. Ich tue mir schwer im firmeneigenen Parkhaus. Mehr als die technischen Daten (plus 5 cm Länge und plus 5 cm Breite - Differenz zum Golf IV) vermuten lassen. Das hatte ich nicht erwartet.
4.) Das DSG erzeugt ein "synthetisches Fahrgefühl" (Damit hätte ich aber leben können) Deshalb auch noch der "Rückschritt" zum Schaltgetriebe, zumal der 105 PS Polo-TDI derzeit nicht mit dem DSG lieferbar ist. Und weniger Leistung sollte es nicht sein.
Zitat:
Original geschrieben von Singleton
Zu meinem Verbrauch trägt natürlich auch mein Streckeprofil bei. Da ist halt sehr sehr viel beschränkt (erst 2 km durch den Ort, genau 1 Ampel mit kurzer Rotphase, dann sind einige km auf 60 beschränkt, dann ein kurzes Stück 100 -> 80 -> 60 -> Autobahn. Und dort ist zu 90 % auf 100 oder gar 80 beschränkt (ca. 15 km lang).
OK, das erklärt einiges. Gemächliches Rollen bei 60 bis 100 km/h ist halt doch noch was anderes als Tempomat auf 120.
Habe heute morgen den Test gemacht und mich für die gesamte Strecke (30km AB Dresden-Thiendorf) hinter einen LKW gehängt. Windschatten und Tempomat auf 92. Siehe da: 5,5 Liter Durchschnitt und da sind die 150 Höhenmeter aus dem Dresdner Talkessel raus mit dabei. Wenn man so ein Profil täglich fährt, is klar dass man auf unter 6 im Gesamtschnitt kommt. Mal sehen, ob ich mir das angewöhnen kann unter der Woche. Dann dürfen's am Wochenende auch mal 8,5 sein.
Besten Dank für Eure Tipps! Eure Spritmonitor-Profile bewundere ich ja schon lange. Jetzt verstehe ich sie auch.
Zitat:
Original geschrieben von abecdd
Habe heute morgen den Test gemacht und mich für die gesamte Strecke (30km AB Dresden-Thiendorf) hinter einen LKW gehängt. Windschatten und Tempomat auf 92. Siehe da: 5,5 Liter Durchschnitt und da sind die 150 Höhenmeter aus dem Dresdner Talkessel raus mit dabei.
Hast du auch mal die Zeit verglichen, die du für die Strecke so gebraucht hast im Gegensatz zur "normalen" Fahrweise? Meistens gewinnt man durch vermeintlich schnelleres Fahren gerade im Berufsverkehr ja nur wenige Minuten. Wenn man den geringen Zeitgewinn dann dem häufig deutlichen Mehrverbrauch gegenüber stellt, fällt es auch einfacher, sich die sparsame Fahrweise anzugewöhnen 😉
bin heute 52km bundestrasse gefahren mit etwas landstrasse und paar kleineren ortsdurchfahrten, etwas hügelig, verbrauch 5,5l, ohne dass man sich bemühen muss sparsam zu fahren. ich schalte aber immer zeitig in den 6ten gang. wenn man drauf achtet, oder was auch mal vorkommt längere zeit mit 80-90km/h hinterher fahren muss, weil überholen wegen der verkehrsdichte keinen sinn macht sind auch 4,7 l drin. bei 5km kurzstrecke mit kaltem motor brauch ich aber auch ca. 8,6 l.
durchschnittsvebrauch 3800km 6,2l mfa, rechnerisch 6,35l
hab übrigens auch die erfahrung gemacht wenn man den wagen bergauf etwas langsamer werden lässt, anstatt die steigung durch gasgeben komplett zu neutralisieren (tempomat) braucht man weniger.
Zitat:
Original geschrieben von tom3838
hab übrigens auch die erfahrung gemacht wenn man den wagen bergauf etwas langsamer werden lässt, anstatt die steigung durch gasgeben komplett zu neutralisieren (tempomat) braucht man weniger.
echt jetzt? und sag bloß bergab kann man schneller fahren und den gleichen verbrauch erzielen wie in der ebene? 😛
sry für den sarkasmus, aber das ist nun wirklich keine neue erkenntnis, dass man weniger braucht, wenn man langsamer fährt - daran ändert auch ein berg nichts 😉
Hi zusammen
Fahre seit 2Jahren den A3 Sportback 1.4t, also die gleiche Maschine wie der Golf 1.4 TSI 122ps..
Mein Fahrprofil ist ca 70% Landstraße und 30% Ortschaft.
Täglich so ca 27km hin zur Arbeit und 27km natürlich auch zurück.
Fast nur flaches Land.
Hab über ca. 30000km 6,5l/100km errechneten Verbrauch. (also km bis volltanken und dann mit den tatsächlich geflossenen Litern verrechnen)
Mein Tip für Überland:
Beschleunigt zügig, schaltet früh (2000-2500 u/min), fahrt vorausschauend, rollt 6ter in die Ortschaften rein in den Ortschaften 5ter, raus dann 4ter und ab in den 6ten und rollen lassen.
Auf der Bahn oder in der Stadt wirds schwer....
Mit 120, 130 mitschwimmen auf der Autobahn, das geht, aber wer mehr will, , dann nimmt der Turbo...schaut auf den Momentanverbrauch.
In der Stadt Stop and go..... 8l sind dann gut!
Schaut mal auf den Momentanverbrauch wie der sich mit der Gasfußstellung verändert!! Geringes lupfen bringt meist wenig Geschwindigkeitsverlust, bei erheblich weniger Verbrauch.
Also MFA auf Momentanverbrauch stellen!!! zügig hochbeschleunigen (Momentanverbrauch schnellt hoch) und dann zusehen, daß man im 6ten mit unter 6lMomentanverbrauch Strecke macht und laufen läßt....!
Ich weiß ist schwer... Der Motor macht halt Spaß!
Dann eben noch zügig (runterschalten) überholen und laufen lassen..
Im Flachland gehts so, im Bergigen wirds bestimmt schwieriger Maß zu halten.
Gruß
Aufsteller
Ach so: Sehe es auch so: Mit Tempomat verbraucht man mehr!!
Der sieht nur zu, daß das Tempo gehalten wird und gibt nichts auf den Verbrauch!!!
Schaltet und schaut auf die Momentanverbrauchsanzeige!!
Zitat:
Original geschrieben von Aufsteller
Schaut mal auf den Momentanverbrauch wie der sich mit der Gasfußstellung verändert!! Geringes lupfen bringt meist wenig Geschwindigkeitsverlust, bei erheblich weniger Verbrauch.
Genau deswegen schreibe ich ja, dass die Momentverbrauchsanzeige unnütz ist. Der Verbrauch ist nur dadurch niedriger, weil du langsamer wirst. Diesen Geschwindigkeitsverlust musst du irgendwann wieder ausgleichen, ergo wieder einen höheren Verbrauch in Kauf nehmen. Halt einfach die Geschwindigkeit, das ist besser. Oder Tempomat benutzen.
Für das halten einer Geschwindigkeit gibt es genau 1 dazu passenden Verbrauchswert (oder Gaspedalstellung), es gibt keinen "Bereich" dafür. Etwas zuviel Gas => Beschleunigung, etwas zu wenig => Abbremsung. Das sind Grundregeln der Physik (Energieerhaltung). Alles andere ist nur Einbildung, da man ein minimales Lupfen erst nach einer Weile an der Geschwindigkeit erkennt (aber halt sofort am Verbrauch).
Deswegen sage ich ja auch, vorausschauend fahren,zügig beschleunigen und durchschalten!! Sprech jetzt mal für die Handschalterfraktion, die gerne mal faul sind und nicht frühzeitig hochschalten, gar im 3ten Gang durch den Ort fahren....
Der Motor ist ja auch ruhig und drehwillig.
Gleiches gilt aber auch für diejenigen Handschalter die langsam im 6ten aus dem Ort beschleunigen...
Wie gesagt zügig durch die Gänge beschleunigen, dann laufen lassen, rechtzeitig runter vom Gas... Der Wagen verliert mit der Schubabschaltung nur gering an Geschwindigkeit...
Wer bremst, verliert!!!!! Nämlich Energie!!
Bin der Meinung die Momentanverbrauchsanzeige erzieht!! Jedenfalls die Schalterfraktion, die sich noch ums Schalten selber kümmert, kümmern will oder kümmern muß...
Mann hat es selbst im Fuß oder den Füßen (Kupplung Bremse Gas) und auch in der Hand!! (Schaltknüppel, DSG, Paddel....)
Ich fahre immer noch Auto und will und kann mich nicht mit konstanter Geschwindigkeit von A nach B beamen!!! Dafür sind tausend andere unterwegs, die gerade nicht meine Geschwindigkeit fahren wollen, nen Trecker hat Mist verloren,.. nen 55PS 1Tonner am Vorfahrt achten Schild versucht noch kurz vor einem vorzuspringen um dann ne Beschleunigungsorgie durchzuführen...
Gruß
Aufsteller
Meine Energie geht jetzt zu Ende!!! Hatte keine Lust zu bremsen, bin nur langsam mit Schubabschaltung ausgerollt... und hab auf den Momentanverbrauch geachtet!!
In diesem Sinne Nichts für Ungut!!!!,😉😉😉😉😉😉;
Hallo zusammen,
nach längerer Zeit mag ich mich doch auch noch einmal in Sachen Verbrauch des 1.4 TSI zu Wort melden. Wie viele hier war ich auch Anfangs vom recht hohen Verbrauch des kleinen 1.4ers enttäuscht, zumal ich vorher verbrauchstechnisch dieselverwöhnt war. Inzwischen bin ich jedoch ein wenig " realistischer " geworden. Vergleicht man einmal Konkurenzprodukte z.B. von BMW dann sieht das alles doch nicht mehr so dramatisch aus. Ich hatte vor kurzem mal wieder für eine Weile den 116i mit Start Stop etc. und der brauchte bei gleicher Fahrweise im Schnitt 1,5 - 2 Liter mehr bei ungefähr identischer Leistung.
Mein langfristiger Durchschnittsverbrauch nach 16500km liegt mittlerweile übrigens bei recht hohem kurzstrecken und Stadtanteil bei 7,8l. Nicht wenig, aber akzeptabel.😉
Gruß
duddi