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Berichte rund um mein Erbstück aus Italien

21.12.2022 12:04    |    ph1    |    Kommentare (176)    |   Stichworte: 127, Alltagsfahrzeug, Bahn, BEV, Bus, Carsharing, Fiat, Focus, Ford, Mk3, ÖPNV

Hast du schon darüber nachgedacht, dein Alltagsfahrzeug abzuschaffen?

Letzte Woche war ich tanken und beim Eintragen in spritmonitor.de hab ich festgestellt, dass wir mit dem Alltagsfahrzeug tatsächlich dieses Jahr nur neunmal tanken waren. Der nächste logische Schritt, war gleich mal die Fahrleistung für die Versicherung rückwirkend für dieses und für nächstes Jahr runterzusetzen.

 

Dass mein Oldtimer nicht abgeschafft wird ist irgendwie klar, aber was ist mit dem Alltagsfahrzeug?

Vor zwei Jahren habe ich schon den Zweitwagen verkauft, der nur noch rumstand.

Zu unserer Situation ist zu zu sagen, dass wir zentrumsnah in einem Mittelzentrum wohnen. Wochenmarkt, Drogerie, Bäcker und Metzger sind fußläufig in 2-8 Minuten erreichbar. Ein Vollsortimenter, ein Baumarkt, sowie ein Discounter in 3 Minuten mit dem Fahrrad.

 

Schulen und Kitas sind zu Fuß, mit den Fahrrad oder Bus erreichbar.

 

Innerhalb von 500m befinden sich vier Bushaltestellen und der Hauptbahnhof. Am Hauptbahnhof stehen ein VW Up und ein VW Golf von flinkster.de. In der ganzen Nähe sind Miet-E-Roller und E-Bikes verschiedener Anbieter zu finden. Unser Familienwocheneinkauf (3 Personen) vom Supermarkt passt in den Fahrradanhänger - Auto ist natürlich bequemer und wie auch genutzt. Getränke lassen wir liefern.

 

Zur Arbeit fahre ich mit der S-Bahn, das ist je nach Verkehrssituation meist schneller als mit dem PKW. Meine Frau fährt mit dem Bus, das ist gleich schnell wie mit dem PKW. Nur wenn Termine zu eng getaktet sind, greifen wir aktuell auf den PKW zurück. Homeoffice ist bei mir einmal die Woche, bei meiner Frau viermal möglich. Nutzen wir aktuell aber nicht aus.

 

Für berufliche Fahrten steht uns beiden ein Fahrzeugpool, Carsharing oder Mietfahrzeug vom jeweiligen Arbeitgeber zur Verfügung.

 

410a347d-162b-41b0-8ef2-d510ceca8fd7410a347d-162b-41b0-8ef2-d510ceca8fd7Wenn ich drüber nachdenke, bleiben eigentlich nur noch Fahrten mit dem Anhänger (Einfamilienhaus mit Garten) übrig, für die wir keinen Ersatz finden würden. Das wäre etwas kompliziert, da die nächste Autovermietung nicht vernünftig per ÖPNV erreichbar ist und die Carsharing-Fahrzeuge keine Anhängerkupplung haben.

 

Aktuell siegt die Bequemlichkeit ständig darauf zugreifen zu können und eben kurze Trips spontan machen zu können. Wobei Carsharung oder Taxi ja auch nur eine geringe Warte- bzw. Vorplanzeit haben. Die E-Roller sind nicht unbedingt mein Ding, da nehm ich eigentlich lieber das Fahrrad.

 

Perspektivisch, wenn es bidirektionales Laden auch rechtlich erlaubt und nicht nur technisch möglich gibt, wäre es sicher auch eine Option ein batterieelektrisches Fahrzeug als Photovoltaikspeicher zu nutzen - eben als PV-Speicher, der als Nebeneffekt noch fahren kann, wenn es denn sein muss.

 

Mir ist auch klar, dass unsere Situation nicht für alle gilt - wir wohnen nicht auf dem Land, wir sind nicht schwerbehindert und wir haben unsere Arbeitgeber so ausgesucht, dass die Pendelstrecke kurz und mit ÖPNV machbar ist. Vorher sind wir insgesamt 45.000 km im Jahr (vom Dorf auf dem Land aus) gependelt - das hat irgendwann tierisch genervt.

 

Das Alltagsfahrzeug bringt aber nicht nur Bequemlichkeit, sondern auch Werkstattermine, Reifenwechseltermine und sonstigen Zeitaufwand. Das nervt mich im Gegensatz zum Oldtimer, bei dem diese Aufgaben Spaß bedeuten.

 

Habt ihr auch schon Überlegungen angestellt, das eigene Alltagsfahrzeug abzuschaffen? Hat sich das schon jemand finanziell und zeitlich durchgerechnet? Wie ist eure Mobilitätssituation? Wie seht ihr die Zukunft der Individualmobilität

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08.01.2023 11:09    |    tartra

Das stimmt die deutsche Methode, wir malen einfach mal ein paar weiße Linien und schon ist das Problem gelöst, geht immer in die Hose, ich könnte heir unendlich Negativbeispiele bringen ... Übrigends findet das der normale Radler auch schexxxx ständig im cm Bereich neben Autos fahren zu müssen ...

 

Es muss eine eigene Rádwegeinfrastruktur her, mit sowenig Berührungspunkten zum Autoverkehr... das wär für alle gut ...Über DK, NL braucht man nicht reden, da sind selbst große Städte per eigenen Radwegen verbunden.

 

Ich war letztens in Italien, Adriaküste, selbst dort gibt es kilometerlange, Radwege mehr oder weniger parallel zum Meer und verbidnet Ortschaften, größtenteils schön getrennt vom Autoverkehr, breit in beide Richtungen, eigene nette Brücken ... Und oh Wunder man sieht nicht nur Touris, auch viele Einheimische nutzen das und lassen bestimmt oft ihr Auto stehen...

 

https://www.alamy.com/...le-pedestrian-suspension-bridge-85912001.html

15.01.2023 17:19    |    flex-didi

Aus Bequemlichkeit, spontan, vor der Tür stehend, überall hinfahren können.

Ist der 1. Reiz.

 

Aus Notwendigkeit und Gewohnheit bei Einkauf doch irgendwie - mit Fahrrad/ÖPNV nicht meins ist.

 

Wegen Prestige, Job, Freizeit,...gar nicht mal so zwingend und absolut mehr.

Ernüchterung um den Besitz eines eigenen Fahrzeuges.

 

Besagte Nachteile und Lästigkeiten/Pflichten/Kosten mit dem Besitztum Auto. Mir bewusst und hätte ich tatsächlich gerne eliminiert oder reduziert. Gerade im Hinblick auf die Standzeiten !

 

 

Kurz. Carsharing würde mir reichen. Bei Bedarf das Fzg. für entspr. Sinn+Zweck, aus einem Fuhrpark dazu wählen können.

Habe ich hier aber so nicht - scheint sich auch nicht soo absolut "auszubreiten".

 

 

PS: Mit irgendeiner Oma das Auto teilen. Das wäre nett. Sie kauft und ich fahre, auch ihre Einkäufe könnte ich mit erledigen.

18.01.2023 19:17    |    ph1

Zitat:

@flex-didi schrieb am 15. Januar 2023 um 17:19:01 Uhr:

 

PS: Mit irgendeiner Oma das Auto teilen. Das wäre nett. Sie kauft und ich fahre, auch ihre Einkäufe könnte ich mit erledigen.

Das wäre doch ein Modell - so wie Mehrgenerationenwohnen.

Ich wüsste zumindest eine Oma in meiner Verwandtschaft wo das Auto sinnlos in der Garage steht, weil sie nichts mehr sieht. Verkauft wird es trotzdem nicht - ab und zu nutzt das der Partner um sie damit irgendwo hin zu fahren (der hat aber selbst auch ein Auto...)

14.02.2023 08:02    |    Mars_gib_Gas

So ganz ohne Auto geht es leider hier auf dem Land nicht.

Meine Frau braucht definitiv eins für die tägliche Pendelei (60km oneway - Öffis irgendwas bei ca. 2-3 Stunden).

 

Meins wird inzwischen aber nur noch i.d.R. 2x die Woche ins Büro genutzt (50km oneway -> 200km) und am WE evtl. für Ausflüge.

Den Rest hab ich mir inzwischen angewöhnt mit dem Fahrrad zu machen, auch bei Schlechtwetter. Bissl was einkaufen sind 4km oneway, zum Sport sind es 18km oneway und Sohnemann aus der Kita holen nur 1km oneway.

Gerade bei der Kita hier im Ort wird mir regelmäßig schlecht, wenn ich sehe, wie viele Eltern den Verbrenner für 500-1000m bewegen, abstellen, Kind abgeben, anwerfen, den gleichen Weg retour und dann wieder abstellen.

 

Wäre meine Home Office Quote bei 100% und keine 2 Tage Pflicht und das verbindlich, dann würde ich wohl auch darüber nachdenken meins zu verkaufen. Eins im Haushalt reicht dann ja.

14.02.2023 08:53    |    tartra

Zitat:

@Mars_gib_Gas schrieb am 14. Februar 2023 um 08:02:50 Uhr:

..

Gerade bei der Kita hier im Ort wird mir regelmäßig schlecht, wenn ich sehe, wie viele Eltern den Verbrenner für 500-1000m bewegen, abstellen, Kind abgeben, anwerfen, den gleichen Weg retour und dann wieder abstellen.

 

..

Geht noch schlimmer, zwischendurch noch beim REWE anhalten ...:D:D

 

Ansonsten Respekt ... wenn jeder bereits freiwillig schaut, wo kann man Alternativen nutzen und das eigenen Auto einfach mal stehen lassen, hätten wir schon viel gewonnen ...;)

11.07.2023 13:06    |    Emsland666

Hatte das Auto gerade zwei Tage in der Werkstatt. Und ja, ich BRAUCHE es. Zur Arbeit als Alternative mit dem Zug, 40 Minuten Verspätung im normalen Berufsverkehr! Und abends zum Privattreffen in meinem Heimatort nachgeschaut, der letzte Bus fährt um 18:35 Uhr, danach geht nichts mehr.

11.07.2023 13:59    |    flex-didi

Das Elterntaxi. Sch...egal was es für einen Antrieb hat. Die Kinder dazu verkommen zu tumben Gestalten. Motorik wird jedes Jahr übler bei denen.

20.07.2023 09:29    |    Fett_Esser_Boy

Wir haben unser Auto eigentlich eher aus Bequemlichkeit. Wir wohnen im Zentrum einer Großstadt mit S-Bahn/Bus und Straßenbahnhaltestelle im Umkreis von 5 Minuten Fußweg. Alle namenhaften Einkaufsmöglichkeiten sind in ca 10 Minuten erreicht. Freefloat Bike- und Carsharing sind verfügbar. Meine Frau pendelt mit ÖPNV. Bei mir geht es bei Wind und Wetter mit dem Rad zur Arbeit. Der Sohnemann sitzt dabei als Sozius im Brittax Jockey. Wenn dann die Bahn mal wieder streikt, oder Urlaubstouren anstehen ist es dann doch aber schön ein Auto zu haben. Die Kosten sind in unserem Fall fast zu vernachlässigen: 36€ Steuern, 750€ Vollkasko, Wertverlust praktisch nicht vorhanden, Service und Reifenwechsel macht der Schwiegervater zum Familienpreis in der eigenen Werkstatt. So gesehen macht es, abgesehen von der Kapitalbindung, keinen Sinn das Auto abzuschaffen, auch wenn ich im Jahr damit wahrscheinlich nur 1.500km fahre. Meine Frau fährt dann entsprechend etwas mehr aber es werden wohl kaum mehr als 5kkm insgesamt im Jahr.

 

Das hat sich allerdings erst die letzten Jahre so ergeben, davor war ich lange Jahre Wochenendpendler mit im Worst Case fast 50.000 Privatkm.

Das muss ich hoffentlich nie wieder machen.

20.07.2023 09:32    |    Emsland666

1.500 km? Das fahre ich ja mehr mit dem Fahrrad im Jahr und das als Freizeitradler. Und 750 € Vollkasko ist ja nicht wirklich günstig.

Aber dennoch gute Fahrt, womit auch immer.

20.07.2023 09:41    |    Fett_Esser_Boy

Das geht mir ähnlich. Alleine der Arbeitsweg von 5 Km einfach summiert sich bei 200 Arbeitstagen auf 2.000 Radkilometer + Einkäufe, Touren zum See, Freunde oder Oma und Opa besuchen usw.. Ich komme so mit dem Rad auf mindestens die 3-4 Fache Jahresfahrleistung im Vergleich zu Auto. Die VK ist nicht günstig, aber das ist bei Toyota Hybridmodellen leider so üblich. Insgesamt kostet uns das Auto allerdings in der Vollkostenrechnung über die bisher 3 Jahre Haltezeit keine 100€ im Monat.

Das kommt aber auch nur zu Stande weil beide Reifensätze beim Kauf neu waren und abgesehen von einer 12 Volt Batterie keine Reparatur- oder Wartungskosten, die über den normalen Service hinausgehen, angefallen sind.

20.07.2023 13:55    |    Tikibar1965

Tja, es gibt allerdings nicht nur die Metropolen mit der S-Bahn vor der Tür.

Hier in der Kleinstadt sieht das etwas anders aus. Ich "könnte" theoretisch jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit fahren.

Mach ich aber nicht: für mich absolut Wetterabhängig. Das ist wohl beim Großteil der Radler so.

Besorgungen, bei denen ein Auto durchaus Vorteile hat im Gegensatz zum Radler-Muli.

Versorgung der Eltern, die nix mehr selbst können.

Fahrten zum Golfplatz. Braucht keine weitere Begründung.

....und:

Das ganze nennt man dann auch Fortschritt. Kann mich noch an meine Großeltern erinnern, die außer Fahrrad (ohne Gänge) und Bollerwagen nichts hatten. Wer will das heutzutage noch ? Ich sicher nicht !

Bin allerdings so tolerant und akzeptiere jedwede Entscheidung, die einer für sich selbst trifft !

Abschließend:

Geld/Kosten interessiert mich nur am Rande, das nennt man dann auch persönlichen Luxus, Hobby oder was auch immer....

20.07.2023 18:15    |    Fett_Esser_Boy

Ich wüsste jetzt nicht wo ich mein Mobilitätskonzept als allgemeingültig erhoben habe? Ich habe lediglich dargestellt wie es bei meiner Kleinfamilie abläuft.

 

Luxus definiert jeder anders. Für mich ist es Luxus mich morgens nicht in die endlosen Blechlawinen einreihen zu müssen um dann per Stop and Go ins Büro zu tuckern oder mich in den überfüllten ÖPNV quetschen zu müssen.

 

Mein Junior hat durch die direkte Teilnahme schon mit zwei Jahren einen guten Blick für den Verkehr, anstatt immer nur rückwärts gerichtet gegen das Autodach zu starren.

 

Für mich ist Fortschritt im übrigen auch die Erkenntnis in der Stadtplanung oder dem Individualverkehr falsch abgebogen zu sein und das soweit möglich zu korrigieren.

 

Wieso sollte man Besorgungen denn mit einem EIGENEN Auto machen müssen, wenn man es eben nur dafür braucht?

20.07.2023 18:32    |    ToledoDriver82

So entscheidet eben jeder für sich ;) seit Mai hab ich von Montag -Sonntag das Firmenauto,die Kilometer mit einem meiner privaten Autos sind daher nochmals zurück gegangen, ja nun,dann muss ich mir halt das ein oder andere suchen wo ich dann mit meinem Auto fahre...wie hier schon erwähnt,ein "Luxus"/Hobby das ich mir halt dann bewusst leiste. Im übrigen steh ich persönlich auch nicht so auf ÖPNV,sei es weil zu unflexibel,nicht passend für alle Situationen oder weil ich auch eher nicht auf "zu viele Menschen auf zu wenig Platz" stehe.

Zum Glück kann und darf das jeder für sich entscheiden,ich werde sicherlich niemanden vorschreiben was er zu nutzen hat und was nicht... umgekehrt erwarte ich das dann aber auch.

21.07.2023 20:29    |    ph1

Super finde ich: "Zum Glück kann und darf das jeder für sich entscheiden,ich werde sicherlich niemanden vorschreiben was er zu nutzen hat und was nicht... umgekehrt erwarte ich das dann aber auch."

Und auch, dass hier verschiedene Konzepte auf den Tisch kommen, was möglich ist und was nicht.

 

Bei uns hat sich seit dem ersten Post nochmal was getan:

  • Mein Arbeitgeber bezuschusst das Deutschlandticket, so dass ich es für knapp 35€ bekomme. Das hat für meinen Arbeitgeber den Vorteil, dass ihn Dienstfahrten mit dem ÖPNV - zumindest im Nahverkehr - nichts mehr kosten und für mich dass ich den ÖPNV auch über das bisherige Tarifgebiet meines Monatstickets hinaus mit dem ÖPNV im Prinzip kostenfrei nutzen kann.
  • Meine Frau hat für eine zu vernachlässigenden Bruttoentgeldumwandlung ein E-Bike geleased, was dazu führt, dass sie nun mit dem E-Bike ins Büro fährt wenn es zeitkritische Termine, die mit dem ÖPNV nicht zu schaffen sind, gibt. Ich selbst bin mir noch zu fein für den E-Antrieb, werde aber vermutlich dem technischen Reiz irgendwann erliegen.
  • Unsere Stadt hat Lasten-E-Bikes mit bis zu 300kg Ladekapazität angeschafft, die man kostengünstig ausleihen kann. Das reizt mich aktuell eher zum Ausprobieren (Recyclinghof, Häckselplatz), ein eigenes würde ich eher nicht anschaffen.
  • Meine Eltern haben ihr Auto abgeschafft und nutzen nun unseres manchmal mit.

 

Und ich hab mal Fahrten dokumentiert und finanziell gerechnet: Seit Januar ist unser Auto ca. 2300km bewegt worden. Davon ca. 1000km für Fahrten, die alternativlos mit einem PKW gefahren werden mussten. Der Rest war Bequemlichkeit, (noch) Arbeitsweg meiner Frau und meine Eltern.

Hätten wir kein Auto und hätten diese alternartivlosen Fahrten durch Taxi/Mietwagen/Carsharing ersetzt, wären wir ca. auf die Hälfte der Kosten, die uns unser Fahrzeug aktuell kostet (inklusive Abschreibung über die geplante Nutzungsdauer), gekommen.

 

Es siegt aktuell die Bequemlichkeit über den zugegeben eher geringen Sparbetrag bei der Entscheidung über die Abschaffung des Fahrzeugs. Einen Ersatz, wenn es dann am Ende der Nutzungszeit angekommen ist, werden wir allerdings schon überdenken.

22.07.2023 09:37    |    tartra

So wird die rechnung bei vielen sein ... wenn sie mal wirklich alles ehrlich auf den Tisch packen ... Ist schon erschreckend was ein Auto an Kosten verschlingt ... und dabei ist man noch keinen Meter gefahren / für das rumstehen .. mit fahren geht es mit jedem km der eigenen Geldbörse mehr an den Kragen ... Bei den Werkstattpreisen .. ohoh .. da fragt man sich auch solangsam ... ein service nach Zeit, kaum gefahren .. bums .. wieder mal schnell die 500EURO weg ...

 

Bei uns sieht es ähnlich aus, das Auto steht viel rum, weil Alternativen nicht nur günstiger, sondern teilweise auch schneller & stressfreier sind ... eigentlich bräuchten wir auch kein eigenes Auto ... aber der Luxus, oder ist es eher die gewohnheit? dann doch mal ins Auto zu hüpfen und einfach losfahren zu können ...man kennt es ja...

 

Was ich natürlich verstehe ... es gibt einen krassen Unterschied, zwischen den Regionen ... in Ballungszentren mit funktionierenden Öffis, semi guten Radwegen, carsharing Anbieter, Uber, Taxi ... und nicht zuletzt auch die Wegstrecken, wenn man im Umkreis von 3 km alle Supermarkt/Discounterketten hat, die es gibt ... kann man natürlich viel leichter das Auto einfach stehen lassen .. als auf dem Land ... wo ohne eigenes Auto praktisch nichts geht ... außer den 2x Tag fahren Bus abzupassen...

05.09.2023 21:35    |    Typ-P1

Was soll denn der Startpost bezwecken? Bei den Gegebenheiten des Erstellers hätte ich längst kein Privatfahrzeug mehr, bei mir sieht es aber so aus dass ich im Mittelgebirge auf dem Land lebe, es keinen Bahnhof und keine Bushaltestelle ausser dem Schulbus (!) im Umkreis von 10 Kilometern gibt. Würde aber ohnehin nichts bringen, weil wenn der ÖPNV hier anfängt zu fahren, ich schon eine Stunde in der Arbeit stehe. Meine Frau arbeitet Schicht, da sieht es genauso aus. Und die ca. 20km einfach mit dem Rad reißt man bei den Höhenmetern hier auch nicht eben mal runter.

14.12.2023 13:54    |    Emsland666

Zitat:

@ph1 schrieb am 22. Dezember 2022 um 21:51:23 Uhr:

Was haltet ihr von diesem Konzept des "Sharing" - ich meine hier explizit nicht das Fahrzeug, sondern das Konzept dazu, Fahrzeug, Batterieladung etc. mit einer ausgewählten Community (z.B. Freude oder Nachbarn) zu teilen.

 

https://sonomotors.com/de/sharing/

Versteh es nicht ganz, was wird da jetzt "geshared"? Auch Solarzellen?

 

Als passionierter Raucher brauche ich wohl nicht mit teilen anfangen, da hat einen ja die Bahn schon verscheucht, und mit Solarzellen? Habe ein Schiebedach.

Deine Antwort auf "Brauche ich noch ein Auto?"