• Online: 3.478

ph1

Berichte rund um mein Erbstück aus Italien

21.12.2022 12:04    |    ph1    |    Kommentare (176)    |   Stichworte: 127, Alltagsfahrzeug, Bahn, BEV, Bus, Carsharing, Fiat, Focus, Ford, Mk3, ÖPNV

Hast du schon darüber nachgedacht, dein Alltagsfahrzeug abzuschaffen?

Letzte Woche war ich tanken und beim Eintragen in spritmonitor.de hab ich festgestellt, dass wir mit dem Alltagsfahrzeug tatsächlich dieses Jahr nur neunmal tanken waren. Der nächste logische Schritt, war gleich mal die Fahrleistung für die Versicherung rückwirkend für dieses und für nächstes Jahr runterzusetzen.

 

Dass mein Oldtimer nicht abgeschafft wird ist irgendwie klar, aber was ist mit dem Alltagsfahrzeug?

Vor zwei Jahren habe ich schon den Zweitwagen verkauft, der nur noch rumstand.

Zu unserer Situation ist zu zu sagen, dass wir zentrumsnah in einem Mittelzentrum wohnen. Wochenmarkt, Drogerie, Bäcker und Metzger sind fußläufig in 2-8 Minuten erreichbar. Ein Vollsortimenter, ein Baumarkt, sowie ein Discounter in 3 Minuten mit dem Fahrrad.

 

Schulen und Kitas sind zu Fuß, mit den Fahrrad oder Bus erreichbar.

 

Innerhalb von 500m befinden sich vier Bushaltestellen und der Hauptbahnhof. Am Hauptbahnhof stehen ein VW Up und ein VW Golf von flinkster.de. In der ganzen Nähe sind Miet-E-Roller und E-Bikes verschiedener Anbieter zu finden. Unser Familienwocheneinkauf (3 Personen) vom Supermarkt passt in den Fahrradanhänger - Auto ist natürlich bequemer und wie auch genutzt. Getränke lassen wir liefern.

 

Zur Arbeit fahre ich mit der S-Bahn, das ist je nach Verkehrssituation meist schneller als mit dem PKW. Meine Frau fährt mit dem Bus, das ist gleich schnell wie mit dem PKW. Nur wenn Termine zu eng getaktet sind, greifen wir aktuell auf den PKW zurück. Homeoffice ist bei mir einmal die Woche, bei meiner Frau viermal möglich. Nutzen wir aktuell aber nicht aus.

 

Für berufliche Fahrten steht uns beiden ein Fahrzeugpool, Carsharing oder Mietfahrzeug vom jeweiligen Arbeitgeber zur Verfügung.

 

410a347d-162b-41b0-8ef2-d510ceca8fd7410a347d-162b-41b0-8ef2-d510ceca8fd7Wenn ich drüber nachdenke, bleiben eigentlich nur noch Fahrten mit dem Anhänger (Einfamilienhaus mit Garten) übrig, für die wir keinen Ersatz finden würden. Das wäre etwas kompliziert, da die nächste Autovermietung nicht vernünftig per ÖPNV erreichbar ist und die Carsharing-Fahrzeuge keine Anhängerkupplung haben.

 

Aktuell siegt die Bequemlichkeit ständig darauf zugreifen zu können und eben kurze Trips spontan machen zu können. Wobei Carsharung oder Taxi ja auch nur eine geringe Warte- bzw. Vorplanzeit haben. Die E-Roller sind nicht unbedingt mein Ding, da nehm ich eigentlich lieber das Fahrrad.

 

Perspektivisch, wenn es bidirektionales Laden auch rechtlich erlaubt und nicht nur technisch möglich gibt, wäre es sicher auch eine Option ein batterieelektrisches Fahrzeug als Photovoltaikspeicher zu nutzen - eben als PV-Speicher, der als Nebeneffekt noch fahren kann, wenn es denn sein muss.

 

Mir ist auch klar, dass unsere Situation nicht für alle gilt - wir wohnen nicht auf dem Land, wir sind nicht schwerbehindert und wir haben unsere Arbeitgeber so ausgesucht, dass die Pendelstrecke kurz und mit ÖPNV machbar ist. Vorher sind wir insgesamt 45.000 km im Jahr (vom Dorf auf dem Land aus) gependelt - das hat irgendwann tierisch genervt.

 

Das Alltagsfahrzeug bringt aber nicht nur Bequemlichkeit, sondern auch Werkstattermine, Reifenwechseltermine und sonstigen Zeitaufwand. Das nervt mich im Gegensatz zum Oldtimer, bei dem diese Aufgaben Spaß bedeuten.

 

Habt ihr auch schon Überlegungen angestellt, das eigene Alltagsfahrzeug abzuschaffen? Hat sich das schon jemand finanziell und zeitlich durchgerechnet? Wie ist eure Mobilitätssituation? Wie seht ihr die Zukunft der Individualmobilität

Hat Dir der Artikel gefallen? 7 von 8 fanden den Artikel lesenswert.

23.12.2022 08:12    |    ph1

Zitat:

@ph1 schrieb am 23. Dezember 2022 um 08:11:04 Uhr:

Zitat:

„…kann mir zwei 911 im Freundeskreis leihen….“

Das sind die Dinkis mit Midlife-Crisis ;) Keine Kinder zwei gute Einkommen ;)

Ich hab zum Glück einen Freundeskreis von "Ich kann mir gar kein Auto leisten!" bis "Was soll ich mit meiner Kohle machen?"

 

Das Auto ist inzwischen sicher kein Indikator mehr für arm oder reich. Wenn ich bei uns mal wieder im Firmenhauptsitz bin steht auf dem Vorstandsparkplatz ein Suzuki Swift, die Reinigungskraft kommt mit dem ML.

23.12.2022 08:27    |    Goify

Mein Freundeskreis ist auch so gestaltet von fast kein Geld bis unbegrenzt viel Geld. Aber wer wirklich geizig ist, ist der mit dem meisten Geld.

Und ich bin irgendwo in der Mitte dazwischen und mir fehlt nichts. So lange ich so leben kann, wie ich es will und auf Dinge, die mir wichtig sind, noch hinsparen muss, ist alles gut. Wenn man sich so gut wie alles kaufen kann, geht ein wichtiger Reiz verloren. So wie bei Musik: Früher hat man sich hin und wieder eine CD geleistet oder von Freunden auf Kassette überspielt. Da war jeder Song erarbeitet. Jetzt meldet man sich bei irgend einem Online-Portal an, zahlt eine kleine monatliche Gebühr (ich bin bei YouTube Premium) und kann werbefrei nahezu alles anhören, was in den letzten 60 Jahren veröffentlicht worden ist. Das ist langweilig.

23.12.2022 09:09    |    tartra

Teilen und tauschen ist immer so eine Sache ...

 

Bei Geld hört die Freundschaft und leider oftmals Familienfrieden auf ...

 

Ich könnte mir regelmäßig Auto leihen, mache es aber sehr ungerne... wirklich nur im engsten Familienkreis und wirklich guten Freunden ..

 

Auto, da kann es schon blöd laufen, Defekt, Unfall, man macht mal selber was kaputt, Bussgelder ...

 

Man kann sich zwar einigen, aber wenn dann die Rückstufung der Versicherung kommt, das zieht immer einen rattenschwanz nach sich ... eieieiei ... Nein, da habe ich lieber meins und wenn was ist muss ich das nur vor mir selbst rechtfertigen ...

 

Möglicherweise ticken da andere Kulturkreise anders und sind für das "sharing" besser geeignet ... Bei mir im Block verteilt wohnt eine Großfamilie ... platt gesagt unter der Woche fahren die ihre 08/15 Autos vom BMW 1er Leasing? bis runter zum abgefuckten 25 Jahre alten 500 EURO Clio, aber haben halt auch einen richtigen Kracher ein S, AMG, M ... und der wird nach irgendeiner Logik:D zum Beispiel am Wochende von allen möglichen Leuten der Sippe gefahren/geteilt...

 

Grundsätzlich eine gute Variante ... aber sowas in einer typisch deutschen familie? kenne ich zumindest nicht ...

23.12.2022 09:29    |    MrMinuteMan

Zitat:

@ph1 schrieb am 23. Dezember 2022 um 08:12:56 Uhr:

Zitat:

@ph1 schrieb am 23. Dezember 2022 um 08:11:04 Uhr:

 

Das sind die Dinkis mit Midlife-Crisis ;) Keine Kinder zwei gute Einkommen ;)

Ich hab zum Glück einen Freundeskreis von "Ich kann mir gar kein Auto leisten!" bis "Was soll ich mit meiner Kohle machen?"

 

Das Auto ist inzwischen sicher kein Indikator mehr für arm oder reich. Wenn ich bei uns mal wieder im Firmenhauptsitz bin steht auf dem Vorstandsparkplatz ein Suzuki Swift, die Reinigungskraft kommt mit dem ML.

Wobei es auch immer drauf ankommt, was für Kredite im Hintergrund laufen, wie alt der Wagen ist und wer der Mensch ist. Es gibt welche, die kaufen sich die billigste E-Klasse auf Kredit „weil Status“ und andere haben die Kohle direkt auf Tasche, fahren aber einen 25 Jahre alten Astra F weil ihnen der Status absolut Latte ist. Oder sie Spaß am basteln haben wie ein Freund von mir und erst glücklich sind, wenn sie aus einem Schrotthaufen ein Liebhaberstück gezimmert haben. Immer wieder erstaunlich, was P aus den Kisten rausholt ;)

23.12.2022 09:45    |    tartra

Ich denke eine Auto war und ist(für etliche Leute, Tendenz sinkend) ein Statussysmbol ...

 

Das wird angefangen haben, als die Arbeiterschaft in den 19 ...50er/60er vom Fahrrad, Mopped, Motorrad auf das erste eigene Auto umgestiegen ist.

Ich konnte sowas bei meiner älteren Sippe beobachten .. Urgroßelter ..das Auto war egal .. Großeltern .. da wurde natürlich mit dem Auto zum gegenseitigen Besuchen gefahre und die Opas mussten erstmal am Auto mehr oder weniger KFZ Fachgespräche führen .. ein neues Auto war auch immer ein Highlight das wurde gegenseitig bis ins kleinste Detail vorgeführt ..

 

Das hat aber schon bei meiner Elterngeneration nachgelassen, außer ein paar Ausnahmen ... "Ach, ein neues Auto, ok" ... kommt nicht mehr und man muss auch nicht mehr mit dem Auto vorfahren, wenn es andere Alternativen gibt.

 

Grundsätzlich haben (brauchen?) etliche Menschen durchaus Statussysmbole, es ist oftmals nicht mehr das Auto ...

 

Da sind es Markenbekleidung, der iMac auf dem CafeTisch, die Smartwatch,RayBen vor den Kuckies, oder auch das 9000 EURO E-Bike für die 4km Touren Flachland 3x im Jahr...:D

23.12.2022 10:36    |    PIPD black

Ich gucke gerade verwundert auf mein Schieleisen und stelle fest: ist auch ne RayBen.....hab ich mir gar nicht bewußt ausgesucht. Der Optiker hat verschiedene Modell zum Anprobieren hingelegt und wir haben nach Probe entschieden. Und die war auch nicht teurer als Brillen von Aldi äh Fielmann. Na gut, wenn jemand meint das wäre Status......:o

23.12.2022 10:41    |    Goify

23.12.2022 10:58    |    MrMinuteMan

Zitat:

@tartra schrieb am 23. Dezember 2022 um 09:45:43 Uhr:

Ich denke eine Auto war und ist(für etliche Leute, Tendenz sinkend) ein Statussysmbol ...

 

Das wird angefangen haben, als die Arbeiterschaft in den 19 ...50er/60er vom Fahrrad, Mopped, Motorrad auf das erste eigene Auto umgestiegen ist.

Ich konnte sowas bei meiner älteren Sippe beobachten .. Urgroßelter ..das Auto war egal .. Großeltern .. da wurde natürlich mit dem Auto zum gegenseitigen Besuchen gefahre und die Opas mussten erstmal am Auto mehr oder weniger KFZ Fachgespräche führen .. ein neues Auto war auch immer ein Highlight das wurde gegenseitig bis ins kleinste Detail vorgeführt ..

 

Das hat aber schon bei meiner Elterngeneration nachgelassen, außer ein paar Ausnahmen ... "Ach, ein neues Auto, ok" ... kommt nicht mehr und man muss auch nicht mehr mit dem Auto vorfahren, wenn es andere Alternativen gibt.

 

Grundsätzlich haben (brauchen?) etliche Menschen durchaus Statussysmbole, es ist oftmals nicht mehr das Auto ...

 

Da sind es Markenbekleidung, der iMac auf dem CafeTisch, die Smartwatch,RayBen vor den Kuckies, oder auch das 9000 EURO E-Bike für die 4km Touren Flachland 3x im Jahr...:D

„Auto als Statussymbol“ hat stark abgenommen. In meiner Generation und abwärts wird das sogar gefühlt immer mehr zum Status, wenn man kein Auto hat. Wirklich autoaffin ist da hauptsächlich noch das Volk vom Lande, aber da auch mehr im technischem als im Markengedanke. Viele Stadtkinder sollen mittlerweile nicht mal mehr einen Führerschein haben munkelte man mal.

23.12.2022 13:50    |    tartra

Stadtkinder brauchen kein Auto und sie haben selten die Möglichkeit mit einem billigen Anfängerwagen zu starten, wo um Kosten klein zu halten, selbst Hand anlegen muss .. Auf dem Dorf .. hat fast jeder zumindest ein Grundstück, meistens findet sich sogar ein Kumpel, mit Garage, Werkzeug, Grube, oder sogar Hebebühne ... Ich kenne genug Leute im Zentrum, da haben etliche nur 15 EURO WerkzeugSets, damit kann man mal das Regal SVALKA aufbauen, zu mehr reicht es nicht ...:D

 

War letztens erst am WE bei der Sippe im tiefsten MV, da war Freitags Abend die Tanke voll mit Tuningautos, sowas kenne ich aus Berlin seit Jahren nicht mehr...

23.12.2022 13:56    |    Goify

In der Stadt kostet der Stellplatz oft schon mehr als die Benzinkosten und somit ist ein eigenes Auto in der Stadt einfach sehr teuer. Wenn man dann noch ein gutes ÖPNV-Netz hat, ist das Auto sogar Luxus und demnach unnötig.

23.12.2022 14:23    |    Swissbob

Zitat:

@tartra schrieb am 23. Dezember 2022 um 09:45:43 Uhr:

 

Da sind es Markenbekleidung, der iMac auf dem CafeTisch, die Smartwatch,RayBen vor den Kuckies, oder auch das 9000 EURO E-Bike für die 4km Touren Flachland 3x im Jahr...:D

Ich hatte noch nie das Bedürfnis nach einem Statussymbol.

 

Ich habe allerdings festgestellt, das man als Elektroauto Fahrer automatisch als Weltretter wahrgenommen wird.

 

Nachdem die Nachbarn die Wallbox an der Fassade erspäht hatten, wurde ich regelmässig mit Fragen bombardiert welchen Tesla ich nun bestellt hätte.

 

Davor wurde ich lediglich ein paar mal im Jahr gegrüsst.

23.12.2022 14:42    |    volvofahrer2010

Richtig brauchen tue ich das Auto nicht aber ich habe gerne eines zur Verfügung. Mein Hauptauto wird nur 4-5.000 km bewegt, wenn überhaupt. Ich erledige fast alles mit dem Rad und pendle auch zur Arbeit damit. Ich habe zwar noch ein Winterauto aber das wird auch relativ selten bewegt, wirklich nur bei Eis und Schnee, extremer Kälte oder Dauerregen.

 

Abschaffen will ich trotzdem nicht. Ich besuche ab und an Verwandtschaft, kaufe Getränke und Co. So ist es einfacher. Viele Leute würden kein Auto benötigen. Wenn ich sehe, dass fast alle Kollegen im näheren Umkreis (2-3km wohnen) und tagtäglich mit dem Auto fahren, dann kann man sich nur an den Kopf fassen. Irgendwo habe ich mal eine Umfrage gelesen und da haben Großstädter angegeben, knapp 2,xx km zu pendeln. Dafür stehen die Leute im Stau, nerven Anwohner und zahlen vielleicht noch Parkgebühren Würde mir im Leben nicht einfallen.

23.12.2022 15:44    |    ph1

Zitat:

@tartra schrieb am 23. Dezember 2022 um 09:09:02 Uhr:

Bei Geld hört die Freundschaft und leider oftmals Familienfrieden auf ...

 

[...]

 

Auto, da kann es schon blöd laufen, Defekt, Unfall, man macht mal selber was kaputt, Bussgelder ...

 

Man kann sich zwar einigen, aber wenn dann die Rückstufung der Versicherung kommt, das zieht immer einen rattenschwanz nach sich ... eieieiei ... Nein, da habe ich lieber meins und wenn was ist muss ich das nur vor mir selbst rechtfertigen ...

Bei Sono ist ja die Idee, dass all diese Schäden von der Versicherung abgedeckt sind. Das Auto kann per App geteilt (und geöffnet und gestartet) werden. Der Besitzer entscheidet, wer in die Sharing-Community darf.

 

Wäre das für euch dann eine Option? Lieber als Nutzer? Oder auch als Verleiher?

https://sonomotors.com/de/sharing/

 

Ich bin mir da selbst nicht sicher, ob ich das als Nutzer wollte. Beim Carsharing ist es halt eine Firma, deren Auto man kaputtfährt und keine Einzelperson oder Familie. Selbst verleihen an vertrauensvolle Personen mache ich sowieso schon und hätte vermutlich in der (vertrauensvollen) Nachbarschaft und bei Freunden kein Problem.


23.12.2022 16:56    |    tartra

Das man seinen privat PKW über Plattformen verleihen kann, oder sich selbst ein PrivatAuto von fremden Leuten leihen kann, gibt es seit Jahren .. Habe mich genau mit beschäftig, es schlussendlich aber ohne Test verworfen ..

 

Woran ich immer denken muss ... in meiner Lehrfirma (Handwerk) hat der Chef Werkzeug eine Zeit lang gegen Zahlung verliehen. Geräte die selten selbst benötigt wurden z.B...

 

Zusammenfassung war, Leute gehen mit Leihgegenständen anders um, als wenn es ihre eigenen wären ...

 

Natürlich kann man das pauschal nicht über alle Leute sagen. 6 Mieter gehen mit dem Erdbohrer sinnig um, aber der 7. Mieter baut Mist. Und dann geht das Gestreite los, wer, wie, was ist Schuld.

 

Ende von dem Versuch, Chef hat es wieder gelassen, zu viel Aufwand, insbesondere Kontrolle bei Rückgabe und Risiko. Dann lieber selbst bei Bedarf das Gerät leihen, oder einige Werkzeuge liegen halt Monate rum bis sie mal gebraucht werden ...

 

Und so stelle ich mir das beim PKW verleihen auch vor... geht sicherlich oft gut, aber ein blöder Mieter und man hat nur Stress und Verlust?

 

Autovermietungen können solche Nieten als Kunden kompensieren, da ist das bestimmt fest einkalkuliert, das ein gewisser %-Satz Probleme macht ...

 

Versicherung schön und gut, jeder einen Autounfall abgewickelt hat mit Versicherungen weiß, es geht nicht innerhalb von 2 Tagen und oftmals auch nicht ohne Anwalt ... das diese Platformen eine versicherung anbieten, davon würde ich mich nicht blenden lassen...

24.12.2022 14:06    |    Tikibar1965

Naja, ich habe weder Bekannte noch Verwandte, die einen oder mehrere Porsche besitzen. In meiner Nachbarschaft fahren welche, die Besitzer kenne ich nur vom Sehen.

Aber schön für jeden, der auf sowas ohne größere Probleme zugreifen kann.....

Problem für das private "Ausleihen" von KFZ aus meiner Sicht:

Jeder hat ein anderes "Verständnis", wie man mit fremdem Eigentum umzugehen hat. Ich pflege meine Autos durchaus und gehe entsprechend damit um.

Da gehöre ich allerdings eher zur Minderheit, wie ich das sehe.

Die Thematik mit Schäden und Strafzettel noch gar nicht betrachtet.....

Für mich kommt dieses "Ausleihen definitiv nicht in Frage !

Kenn auch wirklich gar niemanden, der sowas macht. Vielleicht ist das auch nur so ein Thema für die Großstadt ?

In der schwäbischen Kleinstadt hat wohl eher jeder sein eigenes Auto (oder mehrere)

24.12.2022 14:18    |    Tikibar1965

Thema "Sono":

Da ja hier explizit gefragt wird:

1. Mir gefällt die Optik schon mal absolut gar nicht. Ich habe keine Autos, die mir persönlich nicht gefallen !

2. E-Car, kann nicht zuhause laden. Somit für mich kein gleichwertiger Ersatz.

 

Nur so als Frage:

Gibts den schon oder ist das eines der vielen Start-Ups, von denen man in der Realität nix mehr mitbekommt ?

24.12.2022 14:28    |    Goify

Sono soll so gut wie pleite sein. Da kommt wahrscheinlich nichts.

24.12.2022 17:18    |    ToledoDriver82

Ohne eigenes Auto...nach jetzigen Stand never. Und dabei hab ich die Vorzüge der Stadt selbst vor der Tür,selbst TeilAuto parkt gleich mehrfach in der näheren Umgebung. Aber wie bei vielen,nichts ersetzt für mich das eigene Auto,dass ist immer da wenn ich es brauche,ich bin flexibel in der Nutzung/Zeit/Transport und es beruhigt mich einfach zu wissen das es da ist. Auch ist der ÖPNV im Sommer keine Alternative,da dessen Fahrplan nicht zu meinen Arbeitszeiten passt,wenn der erste in der Nähe der Firma ankommt,bin ich meist schon ne Stunde arbeiten,dazu bin ich 4x so lang unterwegs,das ist selbst beim Idealfall von 2x die Woche keine Option.

Ich geb es zu und steh dazu,ich bin ein Auto Mensch,der FS wurde sehnsüchtig herbeigefiebert,ein eigenes Auto war dann kein Statussymbol sondern einfach nur Freiheit,später die geforderte berufliche Flexibilität. Heute ist es mein persönlicher "Luxus",mein Hobby,etwas Leidenschaft,Freude....aber niemals nur Mittel zum Zweck,dafür bin da zu geprägt. Das ist aber eine Momentaufnahme und kann sich auch ändern,auch würde ich niemanden für eine andere Einstellung verurteilen oder gar blöd anmachen...schließlich steht es ja jedem frei,dass für sich persönlich zu entscheiden.

24.12.2022 20:18    |    PIPD black

Wenn ich sehe, was mein Kind mit dem Semesterticket von IzziBizzi nach HH immer unterwegs ist und mit welchen Unwägbarkeiten man da umgehen muss……NEIN DANKE. Allerdings mit dem kostenpflichtigen Senesterticket in der Tasche macht die Fahrt mit eigenem Auto in die Großstadt gar keinen Sinn. Einzig die Zeitersparnis steht auf der Proseite. Mit dem Auto eine 3/4 Stunde, mit der Bahn 1,5 oft auch 2 oder gar nicht.:(. Und die Kommunikation ist auch grauslich. Züge die abends noch planbar sind, sind morgens nicht mehr vorhanden. Und das passiert hier oft. Oder der Zug endet einfach irgendwo.

25.12.2022 22:54    |    creasot

Ohne Auto - keine Chance. Fahrt zum Facharzt im übernächsten Dörf - mit Auto ca. 20 Minuten, mit ÖPNV - einen halben Tag (in eine Richtung, versteht sich). Zur Arbeit - ebenfalls ca. 20 Minuten, mit ÖPNV - ca. 2 Stunden, inkl. ca. Minuten zu Fuß bei jedem Wetter. Einkaufen: ALDI in 6 km Landstraße (allerdings fast schon kriminell überteuerter REWE-Markt um die Ecke). Ein Kleinteil beim Baumarkt besorgen - 40 Minuten für alles hin und zurück oder mindestens einen halben Tag mit Bus/S-Bahn. Etwas größeres Kaufen - und schon gibt es Probleme mit nach Hause schleppen. Und so weiter. Unvorstellbar. Und das in Landkreis München wohlgemerkt.

25.12.2022 23:34    |    weizengelb

Ohne Auto geht es schon, wenn man bereit ist, auch mal unkonventionelle Wege zu beschreiten. Lieferdienste bringen Lebensmittel und Getränke ran, Homeoffice 220 Tage/Jahr oder eben nicht mehr arbeiten, Autos für Besorgungen kann man sich auch mal als Probefahrt im Autohaus leihen, medizinische Notwendigkeiten über 112, alles andere konsequent über Amazon bestellen.

26.12.2022 00:17    |    MrMinuteMan

Zitat:

@weizengelb schrieb am 25. Dezember 2022 um 23:34:12 Uhr:

Ohne Auto geht es schon, wenn man bereit ist, auch mal unkonventionelle Wege zu beschreiten. Lieferdienste bringen Lebensmittel und Getränke ran, Homeoffice 220 Tage/Jahr oder eben nicht mehr arbeiten, Autos für Besorgungen kann man sich auch mal als Probefahrt im Autohaus leihen, medizinische Notwendigkeiten über 112, alles andere konsequent über Amazon bestellen.

„medizinische Notwendigkeiten über 112“

 

Das kann nicht dein Ernst sein in Zeiten von völlig überlasteten Notrufnummern und zu wenig Rettungswagen.

26.12.2022 00:26    |    ToledoDriver82

Ich versuche immer mehr selbst zu machen, lege mir Sachen auf Lager um weniger abhängig von anderen und Lieferdiensten zu sein und soll dann wieder alles von anderen abhängig... nö,darauf hab ich kein Bock. Ich habe mein Auto um unabhängig zu sein,um mir eben nicht immer erst ein Kopf machen zu müssen,wie komme ich da jetzt schnell mal hin, wie hole ich das jetzt fix mal ab oder wie bekomme ich das jetzt ohne Großkampfplan von A nach B

26.12.2022 00:39    |    weizengelb

Zitat:

@MrMinuteMan schrieb am 26. Dezember 2022 um 00:17:15 Uhr:

Zitat:

@weizengelb schrieb am 25. Dezember 2022 um 23:34:12 Uhr:

Ohne Auto geht es schon, wenn man bereit ist, auch mal unkonventionelle Wege zu beschreiten. Lieferdienste bringen Lebensmittel und Getränke ran, Homeoffice 220 Tage/Jahr oder eben nicht mehr arbeiten, Autos für Besorgungen kann man sich auch mal als Probefahrt im Autohaus leihen, medizinische Notwendigkeiten über 112, alles andere konsequent über Amazon bestellen.

„medizinische Notwendigkeiten über 112“

 

Das kann nicht dein Ernst sein in Zeiten von völlig überlasteten Notrufnummern und zu wenig Rettungswagen.

Wenn eine medizinische Notwendigkeit besteht, dann ist es immer noch geboten, die 112 zu anzufordern. Das bestätigt wohl auch jeder Arzt. Und bis vor kurzem hieß es dazu noch offiziell: „im Ernstfall lieber ein Mal mehr, als einmal zu wenig“

26.12.2022 07:52    |    MrMinuteMan

Zitat:

@weizengelb schrieb am 26. Dezember 2022 um 00:39:15 Uhr:

Zitat:

@MrMinuteMan schrieb am 26. Dezember 2022 um 00:17:15 Uhr:

 

 

„medizinische Notwendigkeiten über 112“

 

Das kann nicht dein Ernst sein in Zeiten von völlig überlasteten Notrufnummern und zu wenig Rettungswagen.

Wenn eine medizinische Notwendigkeit besteht, dann ist es immer noch geboten, die 112 zu anzufordern. Das bestätigt wohl auch jeder Arzt. Und bis vor kurzem hieß es dazu noch offiziell: „im Ernstfall lieber ein Mal mehr, als einmal zu wenig“

Der User weiter oben sprach aber von normalen Haus- und Facharztbesuchen. Und nicht von irgendwelchen Notlagen.

26.12.2022 09:36    |    tartra

Zitat:

@ToledoDriver82 schrieb am 26. Dezember 2022 um 00:26:50 Uhr:

. Ich habe mein Auto um unabhängig zu sein,um mir eben nicht immer erst ein Kopf machen zu müssen.

Ist philosophisch ... wie unabhängig ist man den wirklich mit einem (eigenen) Auto ?

 

Wieviel Kosten hat man / Jahr ohne das man den ersten Meter gefahren ist, wieviel kostet das Auto im Kauf

 

Wieviel kostet das Auto im Betrieb ... Rep´s, Kraftstoff, je nach Land... Maut ...

 

Wieviel Arbeitsstunden muss man im Jahr absolvieren um nur diese ganzen Kosten zu decken?

 

Der Straßenverkehr besteht aus etlichen Regeln, Vorschriften, Gebote, Verbote , Staus, Ärger mit Unfällen Verwarn und Bußgelder :Du.s.w.

 

Das gleiten über die freie Stadt oder Küstenstraße existiert nur in der Werbung der Autoindustrie ... sind etliche Leute evtl. auch nur Geiseln, Lemminge, Zahlvieh der Autobranche ?:p

 

 

Persönlich finde ich, ist das Fahrrad das unabhängigste massentaugliche Verkehrmittel ...

 

km Kosten sind gering, kaum Betriebstoffe nötig, keine Steuer,

26.12.2022 09:51    |    ToledoDriver82

Natürlich verursacht es Kosten,aber Kosten die ich bereit bin zu bezahlen. Das Fahrrad mag für gewisse Sachen eine alternative sein,aber nicht für alles.

Wie ich weiter oben schrieb,für mich ist das Auto nicht nur Mittel zum Zweck;) und so wie jemand gern eine Tour mit seinem Fahrrad macht,mach ich die eben gern mit einem der Autos. Wenn ich jetzt mal gleich schnell wo hin müsste,egal ob 10 oder 600 Kilometer,ich steig einfach ein und fahr los. Müsste ich jetzt mal eben was abholen oder liefern, egal ob eine Kiste oder ein 6m Holzbalken,ich steig einfach ins Auto und mach es. Mal kurzentschlossen 560km an die Ostsee,früh los, abends wieder daheim,kein Problem.

Im Gegensatz zu vielen anderen, empfinde ich Auto fahren nicht als Last,ich genieße fahrten im eigenen PKW und das kann ich,egal ob privat oder beruflich unterwegs,ist nur eine Sache der Einstellung...so wie eben jemand sein Rad fahren genießt, egal welche Strecke, welches Wetter oder welcher Grund vorliegt.

26.12.2022 09:56    |    weizengelb

Zitat:

@MrMinuteMan schrieb am 26. Dezember 2022 um 07:52:15 Uhr:

Zitat:

@weizengelb schrieb am 26. Dezember 2022 um 00:39:15 Uhr:

 

 

 

Wenn eine medizinische Notwendigkeit besteht, dann ist es immer noch geboten, die 112 zu anzufordern. Das bestätigt wohl auch jeder Arzt. Und bis vor kurzem hieß es dazu noch offiziell: „im Ernstfall lieber ein Mal mehr, als einmal zu wenig“

Der User weiter oben sprach aber von normalen Haus- und Facharztbesuchen. Und nicht von irgendwelchen Notlagen.

Und der User weizengelb sprach von medizinischen Notwendigkeiten und nicht von irgendwelchen Arztbesuchen.

26.12.2022 09:58    |    ToledoDriver82

Arztbesuche sind doch eine medizinische Notwendigkeit

26.12.2022 10:20    |    tartra

Arztbesuche mit dem Taxi werden zum großen Teil, oder vollständig von den Krankenkassen übernommen ? Also da fällt das Argument schon mal weg, das man dafür unbedingt ein Auto bräuchte...

 

Kenne das von meiner Oma, die hat immer die Quittungen zum Einreichen gesammelt, die Taxis stellen dafür auch spezielle Quittungen aus, da scheint es Deals mit den KK zu geben...

26.12.2022 10:43    |    carchecker75

Zitat:

@tartra schrieb am 26. Dezember 2022 um 10:20:43 Uhr:

Arztbesuche mit dem Taxi werden zum großen Teil, oder vollständig von den Krankenkassen übernommen ? Also da fällt das Argument schon mal weg, das man dafür unbedingt ein Auto bräuchte...

 

Kenne das von meiner Oma, die hat immer die Quittungen zum Einreichen gesammelt, die Taxis stellen dafür auch spezielle Quittungen aus, da scheint es Deals mit den KK zu geben...

Falsch

 

 

Die Krankenkasse bezahlt nur nach einem Staionären Krankenhausaufenthalt eine Taxifahrt nach Hause.

Auf eine bezahlte Taxifahrt nach Hause hat jeder der Stationär im Krankenhaus war ein Anrecht ebenso auf die Taxifahrt zur Nachstationären Behandlung ins Krankenhaus und danach nach Hause, die Krankenkasse muss es bezahlen.

Die Taxifahrt zum Stationären Krankenhausaufenthalt wird nicht bezahlt.

Bei einer Ambulanten Behandlung wird die Hin und Rückfahrt mit dem Taxi nicht von der Krankenkasse übernommen.

Auch die Taxifahrt zum Hausarzt oder Facharzt und die Fahrt danach nach Hause wird nicht von der Krankenkasse übernommen.

Nur wer einen Pflegegrad 3 oder höher hat Schwerbehindert ist bekommt seine Taxifahrt von der Krankenkasse ohne das man eine Genehemigung hierfür braucht bezahlt.

Ansonsten muss immer eine Genehmigung bei der Krankenkasse gestellt werden, dies trifft z.b. bei Chemotherapie, Strahlen oder Dialysebehandlungen zu.

Bei allen Taxifahrten die von der Krankenkasse bezahlt werden muß man pro Fahrt einen Eigenanteil von 5 bis 10 Euro zahlen.

Von diesem Eigenanteil kann man sich Befreien lassen wenn das Einkommen zu gering ist.

26.12.2022 11:19    |    tartra

So falsch war meine Aussage dann wohl nicht ... über die gruppe mit der immer argumentiert wird, das sie unbedingt ein Auto bräuchten, um zum Arzt zu kommen, bekommen unter bestimmten Vorraussetzungen die Taxikosten erstattet..

 

Eine gewisse Zuzahlung ist ok, ein eigenes Auto fährt nicht kostenfrei ...

 

Je nach Häufigkeit und Streckenlänge kann man auch kompletten Taxikosten gegen fixkosten eines eigenen Auto/Jahr gegenrechnen ... Da kann man schon ein paar Strecken im Jahr fahren...

 

Ich bin jetzt gedanklich bei älteren Leuten, wo ab einem gewissen Zustand gewünscht ist, das sie das eigene Auto stehen lassen, der allgemeinen Verkehrssicherheit wegen ..

26.12.2022 11:34    |    ToledoDriver82

Ok,ob ich ab einem gewissen Punkt/Alter unbedingt noch ein Auto brauche,kann ich heute noch nicht sagen...aber das ist ein Punkt,der wahrscheinlich erst in 30 Jahren auf mich zu kommt,bis dahin fließt noch viel Wasser die Elbe hinab.

26.12.2022 11:44    |    tartra

Wünschen tut man das jedem!

 

So wie es Senioren gibt die stur nicht einsehen, wenn der Schulterblick nicht mehr funktioniert, können körperliche Einschränkung wie auch immer, Jüngere treffen .

 

Und wenn man das dann nicht einsieht, ist man nicht besser als ein alter Sturkopf ...

 

Von daher, ist nicht falsch einen Plan B zum Auto zu haben, oder zu testen ...

 

Und da komme ich zum Thema von diesem Blog zurück. Ich würde es auf jeden Fall ohne Auto schaffen .. Und durch testen von Alternativen, habe ich gemerkt, die sind teilweise sogar besser ... sodass ich sie für meinen Altag übernommen habe ...

 

Letztendlich geht es nicht nur um eine persönlich Freiheit und so ... sondern jeden Meter den ein Auto nicht fährt braucht es keine Energie, verursacht keine Emissionen (C02, Abrieb, Lärm, Schadstoffe)

 

Das ist grundsätzlich ein gutes Ziel?

26.12.2022 11:58    |    Batterietester133717

Auto vs. kein Auto ist ein Extrem. Mir reicht schon weniger Auto, d.h. < 10.000km p.a. und da ist Pendeln und Urlaub mit dabei. Im Umkehrschluss mehr Fahrrad, inkl. dem Pendeln zur Arbeit.

26.12.2022 11:58    |    ToledoDriver82

Alternativen suche ich ,wenn ich mit dem jetzigen Probleme habe oder es aus anderen Gründen für mich nicht mehr die erste Wahl ist. Noch hab ich aber Spaß am fahren,am Auto generell,mit all seinen positiven und negativen Seiten. Und ja,es mag mich Zeit und Geld kosten,die ich sicherlich auch anders "verschwenden" könnte,aber das will ich ja gar nicht. So wie jemand gern Fußball spielt und schaut,oder gern Städte besichtigt, Golf mag,gut Essen geht usw solange es möglich ist,wird man diesen Freunden gern nach gehen,wenn der Punkt kommt,wo es nicht mehr so ist oder es nicht mehr geht,dann ist das halt so, aber,bis dahin hatte man eine schöne Zeit, Erlebnisse mit Erinnerungen.

Ich weiß auch,es gibt genug,für die ist ein Auto Mittel zum Zweck und wenn die könnten würden sie es abschaffen,jede Fahrt nervt und die Kosten stören...so hat eben jeder seine eigene Einstellung dazu.

26.12.2022 12:07    |    weizengelb

Jeder, der sein Auto abschafft oder zumindest das Fahren einschränkt, lässt mehr Raum für die weiterhin Autofahrenden, die das nicht können. Eigentlich ein sehr sozialer und löblicher Ansatz.

26.12.2022 12:14    |    ToledoDriver82

Man könnte es aber auch anders, egoistischer betrachten,jeder der das Auto abschafft oder weniger fährt, schafft mehr "Platz" für die die fahren wollen;) wie man es dreht,es bleibt dabei, jeder hat einen anderen Blickwinkel, Bezug und Einstellung zum Auto,solange keiner den anderen dafür dumm anmacht, bevormundet oder von der eigenen Ansicht bekehren will,ist das alles kein Problem.

26.12.2022 12:21    |    tartra

Und genau das raffen einige nicht, die jede Unterhaltung kaputt machen wenn es um Alternativen geht ..

 

Da kann man darauf wetten, es kommt der Einwand, im letzten Kaff gibt es den Karl Heinz Rüdiger der nur mit dem Auto zum Arzt, Job, Einkaufen kommt ...

 

Ja, gibt es, es gibt aber auch unzählige die das auto nicht zwingen bräuchten und wenn man da vernünftige Alternativen anbietet .. Offis, Radinfrastruktur, Homeoffice, flexible Arbeitszeiten u.s.w.

 

Dann kommt sowas auch dem Hobbyautofahrer, oder der drauf angewiesen ist Auto zu fahren zu gute, wenn die Straßen leerer sind, weil etliche Leute Alternativen nutzen und das eigene Auto (öfters) stehen lassen.

26.12.2022 12:26    |    ToledoDriver82

Ich persönlich hab nichts gegen Radfahrer,auch wer ÖPNV fährt soll das machen und selbst wenn jemand gern zu Fuß geht,hab ich kein Problem damit...im Gegenzug erwarte ich das selbe aber dann auch gegenüber jemanden der gern Auto fährt...egal ob das notwendige oder theoretisch "sinnlose" Fahrten sind. Ist halt wie beim Sport,der eine mag diesen,der andere jenen,einer steht auf die Mannschaft,ein anderer eben nicht, trotzdem gibt es kein Grund deswegen einen Kleinkrieg zuführen.

Mich stört auch nicht wenn jemand keine alten Autos mag,oder jemand immer die neuste Ausführung/Technik auf 4 Rädern haben will,mir ist völlig egal ob jemand gern Diesel, Benzin,Gas oder Strom fährt, solange er nicht religiös andere davon überzeugen will,dass nur sein "Weg" der richtige ist.

Deine Antwort auf "Brauche ich noch ein Auto?"