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Berichte rund um mein Erbstück aus Italien

21.12.2022 12:04    |    ph1    |    Kommentare (176)    |   Stichworte: 127, Alltagsfahrzeug, Bahn, BEV, Bus, Carsharing, Fiat, Focus, Ford, Mk3, ÖPNV

Hast du schon darüber nachgedacht, dein Alltagsfahrzeug abzuschaffen?

Letzte Woche war ich tanken und beim Eintragen in spritmonitor.de hab ich festgestellt, dass wir mit dem Alltagsfahrzeug tatsächlich dieses Jahr nur neunmal tanken waren. Der nächste logische Schritt, war gleich mal die Fahrleistung für die Versicherung rückwirkend für dieses und für nächstes Jahr runterzusetzen.

 

Dass mein Oldtimer nicht abgeschafft wird ist irgendwie klar, aber was ist mit dem Alltagsfahrzeug?

Vor zwei Jahren habe ich schon den Zweitwagen verkauft, der nur noch rumstand.

Zu unserer Situation ist zu zu sagen, dass wir zentrumsnah in einem Mittelzentrum wohnen. Wochenmarkt, Drogerie, Bäcker und Metzger sind fußläufig in 2-8 Minuten erreichbar. Ein Vollsortimenter, ein Baumarkt, sowie ein Discounter in 3 Minuten mit dem Fahrrad.

 

Schulen und Kitas sind zu Fuß, mit den Fahrrad oder Bus erreichbar.

 

Innerhalb von 500m befinden sich vier Bushaltestellen und der Hauptbahnhof. Am Hauptbahnhof stehen ein VW Up und ein VW Golf von flinkster.de. In der ganzen Nähe sind Miet-E-Roller und E-Bikes verschiedener Anbieter zu finden. Unser Familienwocheneinkauf (3 Personen) vom Supermarkt passt in den Fahrradanhänger - Auto ist natürlich bequemer und wie auch genutzt. Getränke lassen wir liefern.

 

Zur Arbeit fahre ich mit der S-Bahn, das ist je nach Verkehrssituation meist schneller als mit dem PKW. Meine Frau fährt mit dem Bus, das ist gleich schnell wie mit dem PKW. Nur wenn Termine zu eng getaktet sind, greifen wir aktuell auf den PKW zurück. Homeoffice ist bei mir einmal die Woche, bei meiner Frau viermal möglich. Nutzen wir aktuell aber nicht aus.

 

Für berufliche Fahrten steht uns beiden ein Fahrzeugpool, Carsharing oder Mietfahrzeug vom jeweiligen Arbeitgeber zur Verfügung.

 

410a347d-162b-41b0-8ef2-d510ceca8fd7410a347d-162b-41b0-8ef2-d510ceca8fd7Wenn ich drüber nachdenke, bleiben eigentlich nur noch Fahrten mit dem Anhänger (Einfamilienhaus mit Garten) übrig, für die wir keinen Ersatz finden würden. Das wäre etwas kompliziert, da die nächste Autovermietung nicht vernünftig per ÖPNV erreichbar ist und die Carsharing-Fahrzeuge keine Anhängerkupplung haben.

 

Aktuell siegt die Bequemlichkeit ständig darauf zugreifen zu können und eben kurze Trips spontan machen zu können. Wobei Carsharung oder Taxi ja auch nur eine geringe Warte- bzw. Vorplanzeit haben. Die E-Roller sind nicht unbedingt mein Ding, da nehm ich eigentlich lieber das Fahrrad.

 

Perspektivisch, wenn es bidirektionales Laden auch rechtlich erlaubt und nicht nur technisch möglich gibt, wäre es sicher auch eine Option ein batterieelektrisches Fahrzeug als Photovoltaikspeicher zu nutzen - eben als PV-Speicher, der als Nebeneffekt noch fahren kann, wenn es denn sein muss.

 

Mir ist auch klar, dass unsere Situation nicht für alle gilt - wir wohnen nicht auf dem Land, wir sind nicht schwerbehindert und wir haben unsere Arbeitgeber so ausgesucht, dass die Pendelstrecke kurz und mit ÖPNV machbar ist. Vorher sind wir insgesamt 45.000 km im Jahr (vom Dorf auf dem Land aus) gependelt - das hat irgendwann tierisch genervt.

 

Das Alltagsfahrzeug bringt aber nicht nur Bequemlichkeit, sondern auch Werkstattermine, Reifenwechseltermine und sonstigen Zeitaufwand. Das nervt mich im Gegensatz zum Oldtimer, bei dem diese Aufgaben Spaß bedeuten.

 

Habt ihr auch schon Überlegungen angestellt, das eigene Alltagsfahrzeug abzuschaffen? Hat sich das schon jemand finanziell und zeitlich durchgerechnet? Wie ist eure Mobilitätssituation? Wie seht ihr die Zukunft der Individualmobilität

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26.12.2022 12:43    |    MrMinuteMan

Zitat:

@tartra schrieb am 26. Dezember 2022 um 12:21:12 Uhr:

Und genau das raffen einige nicht, die jede Unterhaltung kaputt machen wenn es um Alternativen geht ..

 

Da kann man darauf wetten, es kommt der Einwand, im letzten Kaff gibt es den Karl Heinz Rüdiger der nur mit dem Auto zum Arzt, Job, Einkaufen kommt ...

 

Ja, gibt es, es gibt aber auch unzählige die das auto nicht zwingen bräuchten und wenn man da vernünftige Alternativen anbietet .. Offis, Radinfrastruktur, Homeoffice, flexible Arbeitszeiten u.s.w.

 

Dann kommt sowas auch dem Hobbyautofahrer, oder der drauf angewiesen ist Auto zu fahren zu gute, wenn die Straßen leerer sind, weil etliche Leute Alternativen nutzen und das eigene Auto (öfters) stehen lassen.

Wenn wir diese Alternativen mal geschissen bekommen würden, wäre ich als leidenschaftlicher Autofahrer ebenfalls sehr dankbar. Bestes Beispiel Wien, da musst du dir auch Nachts um 3 keine Gedanken machen wie du günstig und sicher nach Hause kommst. An jeder Ecke wartet irgend ein Transportmittel auf dich.

 

Andersrum halt Deutschland. Ich wohn zwar direkt neben einer Stadt mit 220.000 Einwohner und nur etwa 10 KM vom absoluten Stadtkern. Aber schon ab 2100 fahren Busse nur noch vom (mit dubiosen Volk gesegnetem) Busbahnhof und nicht mehr aus der Altstadt raus. Ist das Konzert um Mitternacht im letzten Musikschuppen der Stadt aus weiter hinten aus, fragst du besser gar nicht mehr nach einem Bus. Heißt also, Taxi nehmen und das ist Schweineteuer geworden. Und dabei könnten gerade hier die Alternativen zeigen, dass sie mich genau so gut wie mein eigenes Auto nach Hause bringen.

26.12.2022 12:56    |    weizengelb

Es bleibt nur zu hoffen, dass die kommenden Ex-Autofahrer demnächst nicht ähnlich unentspannt aufs Thema „Auto“ reagieren, wie Ex-Raucher auf „Zigarettenqualm“.

26.12.2022 13:03    |    ToledoDriver82

Zitat:

@weizengelb schrieb am 26. Dezember 2022 um 12:56:50 Uhr:

Es bleibt nur zu hoffen, dass die kommenden Ex-Autofahrer demnächst nicht ähnlich unentspannt aufs Thema „Auto“ reagieren, wie Ex-Raucher auf „Zigarettenqualm“.

Als Ex-Raucher hab ich das auch nie verstanden,nur weil ich aufgehört habe, müssen das andere ja nicht auch machen,ich würde auch niemanden das Rauchen in meiner Nähe verbieten,wenn es mich zu sehr stört,geh ich einfach. Ist wie beim Fleisch,nur weil jemand keins mehr isst,muss ich damit ja nicht auch aufhören.

26.12.2022 13:22    |    carchecker75

Zitat:

@tartra schrieb am 26. Dezember 2022 um 11:19:11 Uhr:

So falsch war meine Aussage dann wohl nicht ... über die gruppe mit der immer argumentiert wird, das sie unbedingt ein Auto bräuchten, um zum Arzt zu kommen, bekommen unter bestimmten Vorraussetzungen die Taxikosten erstattet..

 

Eine gewisse Zuzahlung ist ok, ein eigenes Auto fährt nicht kostenfrei ...

 

Je nach Häufigkeit und Streckenlänge kann man auch kompletten Taxikosten gegen fixkosten eines eigenen Auto/Jahr gegenrechnen ... Da kann man schon ein paar Strecken im Jahr fahren...

 

Ich bin jetzt gedanklich bei älteren Leuten, wo ab einem gewissen Zustand gewünscht ist, das sie das eigene Auto stehen lassen, der allgemeinen Verkehrssicherheit wegen ..

Doch ist falsch die wenigsten bekommen eine Taxifahrt von der Krankenkasse bezahlt so lange du den Kopf nicht unter dem Arm trägst.

War lange genug Taxifahrer in einer Ländlichen Region bis Corona kam weis was Sache ist.

Mitlerweile ist ein Taxifahrt Schweineteuer geworden für viele Unbezahlbar.

Es Lohnt sich als ältere Person in einer Ländlichen Region so lange es irgendwie geht sein Auto zu halten. Die Fixkosten für ein Auto sind günstiger als im Monat für 3 wichtige Taxifahrten wie Einkaufen, Arzt, Freizeit z.b. 160 Euro zu zahlen wobei es meist aber nicht bei 3 Taxifahrten im Monat bleibt sondern mehr werden.

Dazu kommt das in der Nacht, Wochenende in einer Ländlichen Region kaum bis gar nicht ein Taxi zu bekommen ist was die Mobiltät älterer Personen noch weiter Einschränken würde.

 

Der Grundpreis einer Taxifahrt ist auf 4,50 Euro gestiegen. Der Kilometerpreis bei einer Strecke bis zwei Kilometern ist 2,70 Euro, bis zehn Kilometer 2,50 Euro und über zehn Kilometer 2,30 Euro. In der Zeit von 22.00 Uhr bis 06.00 Uhr kostet der Kilometer 2,60 Euro

 

In der Zeit wo ich gefahren bin war der Grundpreis 3,50 Euro un der Km Preis unter 2 Euro. Wir haben noch viel über Festspreise gemacht kein Grundpeis nur den Km mit ca. 1,60 Euro abgerechnet, selbst da haben einige schon gestöhnt wie teuer.

26.12.2022 13:49    |    tartra

Ich weiß nicht .. jetzt geht es hier auch wieder um die Fälle die wirklich lange Zeit, mangels Alternativen, auf ein eigenes Auto angewiesen sind.

 

Das war jedoch nicht die Fragestellung vom Ersteller?

 

Ich habe ihn so verstanden, das es um Situationen geht, wo man ein eigenes Auto hat, aber problemlos andere Alternativen nutzen könnte, ohne Einschränkungen.

 

Und dazu zähle ich mich, ich kann in meiner Hood etliche Autofahrten ohne Einbußen oder Nachteile mit dem Füssen, Fahrrad oder Öffis ersetzen ...

 

Und genau bei dieser Gruppe kann man, oder jeder für sich, als erstes ansetzen zumindest das denken über den Tellerrand beginnen..

 

Und da kann ich mich nur wiederholen, jeder nicht gefahrende Meter mit dem eigenen Auto ist gut für die Umwelt, den eigenen Geldbeutel ...;)

 

Leute die problemlos, ohne wirkliche Einschränkungen! Alternativen nutzen könnten, es jedoch nicht tun, sind in meinen Augen faul, haben kein Verständnis für Probleme, ihnen sind aktuelle große Probleme egal, oder sie wissen schlicht nicht das Alternativen gut funktionieren...

 

Ich z.B. fahr regelmäßig zu einem alten Freundeskreis quer durch die Stadt, kreuze mehrere Bezirke ~30 km .. das ist für einige unvorstellbar, das man sowas mit dem Fahrrad überhaupt machen kann ...:D:D

26.12.2022 14:07    |    carchecker75

Zitat:

@tartra schrieb am 26. Dezember 2022 um 13:49:02 Uhr:

Ich weiß nicht .. jetzt geht es hier auch wieder um die Fälle die wirklich lange Zeit, mangels Alternativen, auf ein eigenes Auto angewiesen sind.

 

Das war jedoch nicht die Fragestellung vom Ersteller?

 

Ich habe ihn so verstanden, das es um Situationen geht, wo man ein eigenes Auto hat, aber problemlos andere Alternativen nutzen könnte, ohne Einschränkungen.

 

Und dazu zähle ich mich, ich kann in meiner Hood etliche Autofahrten ohne Einbußen oder Nachteile mit dem Füssen, Fahrrad oder Öffis ersetzen ...

 

Und genau bei dieser Gruppe kann man, oder jeder für sich, als erstes ansetzen zumindest das denken über den Tellerrand beginnen..

 

Und da kann ich mich nur wiederholen, jeder nicht gefahrende Meter mit dem eigenen Auto ist gut für die Umwelt, den eigenen Geldbeutel ...;)

 

Leute die problemlos, ohne wirkliche Einschränkungen! Alternativen nutzen könnten, es jedoch nicht tun, sind in meinen Augen faul, haben kein Verständnis für Probleme, ihnen sind aktuelle große Probleme egal, oder sie wissen schlicht nicht das Alternativen gut funktionieren...

 

Ich z.B. fahr regelmäßig zu einem alten Freundeskreis quer durch die Stadt, kreuze mehrere Bezirke ~30 km .. das ist für einige unvorstellbar, das man sowas mit dem Fahrrad überhaupt machen kann ...:D:D

Bei dir merkt man ganz gut das du anderen deine Lebenseinstellungen aufzwingen möchtest, siehe deine Aussage wer keine Altrenative nutze wäre faul ihnen sind Problemem egal usw.

26.12.2022 14:08    |    MrMinuteMan

Zitat:

@carchecker75 schrieb am 26. Dezember 2022 um 13:22:45 Uhr:

Zitat:

@tartra schrieb am 26. Dezember 2022 um 11:19:11 Uhr:

So falsch war meine Aussage dann wohl nicht ... über die gruppe mit der immer argumentiert wird, das sie unbedingt ein Auto bräuchten, um zum Arzt zu kommen, bekommen unter bestimmten Vorraussetzungen die Taxikosten erstattet..

 

Eine gewisse Zuzahlung ist ok, ein eigenes Auto fährt nicht kostenfrei ...

 

Je nach Häufigkeit und Streckenlänge kann man auch kompletten Taxikosten gegen fixkosten eines eigenen Auto/Jahr gegenrechnen ... Da kann man schon ein paar Strecken im Jahr fahren...

 

Ich bin jetzt gedanklich bei älteren Leuten, wo ab einem gewissen Zustand gewünscht ist, das sie das eigene Auto stehen lassen, der allgemeinen Verkehrssicherheit wegen ..

Doch ist falsch die wenigsten bekommen eine Taxifahrt von der Krankenkasse bezahlt so lange du den Kopf nicht unter dem Arm trägst.

War lange genug Taxifahrer in einer Ländlichen Region bis Corona kam weis was Sache ist.

Mitlerweile ist ein Taxifahrt Schweineteuer geworden für viele Unbezahlbar.

Es Lohnt sich als ältere Person in einer Ländlichen Region so lange es irgendwie geht sein Auto zu halten. Die Fixkosten für ein Auto sind günstiger als im Monat für 3 wichtige Taxifahrten wie Einkaufen, Arzt, Freizeit z.b. 160 Euro zu zahlen wobei es meist aber nicht bei 3 Taxifahrten im Monat bleibt sondern mehr werden.

Dazu kommt das in der Nacht, Wochenende in einer Ländlichen Region kaum bis gar nicht ein Taxi zu bekommen ist was die Mobiltät älterer Personen noch weiter Einschränken würde.

 

Der Grundpreis einer Taxifahrt ist auf 4,50 Euro gestiegen. Der Kilometerpreis bei einer Strecke bis zwei Kilometern ist 2,70 Euro, bis zehn Kilometer 2,50 Euro und über zehn Kilometer 2,30 Euro. In der Zeit von 22.00 Uhr bis 06.00 Uhr kostet der Kilometer 2,60 Euro

 

In der Zeit wo ich gefahren bin war der Grundpreis 3,50 Euro un der Km Preis unter 2 Euro. Wir haben noch viel über Festspreise gemacht kein Grundpeis nur den Km mit ca. 1,60 Euro abgerechnet, selbst da haben einige schon gestöhnt wie teuer.

Taxi hat sich über und mit Corona stark zum schlechten verändert. Sogar im städtischen. Meine Standartheimstrecke kostet jetzt fast 30 € für etwa 15 Kilometer. Sofern du überhaupt noch als „Nachtschwärmer“ ein Taxi bekommst. Ich bin schon Nachts beim Kollegen geblieben, weil selbst in besagter 220.000 Einwohnerstadt keine Taxe mehr zu finden war. Selbst nach Konzertende musst du dir die Dinger mühsam ran pfeifen. Wies da erst im dörflichem aussieht, will man gar nicht wissen.

26.12.2022 14:10    |    ToledoDriver82

Zitat:

...Leute die problemlos, ohne wirkliche Einschränkungen! Alternativen nutzen könnten, es jedoch nicht tun, sind in meinen Augen faul, haben kein Verständnis für Probleme, ihnen sind aktuelle große Probleme egal, oder sie wissen schlicht nicht das Alternativen gut funktionieren....

Jetzt unterstellst du aber schon wieder etwas,nur weil es jemand nicht macht ;) aber selbst wenn es so wäre,ist es denen ihre Entscheidung. Ja,ich habe ca 80% von allem was ich wirklich benötige im näheren Umkreis,könnte das locker zu Fuß und/oder mit dem Fahrrad erledigen...wenn ich es will,nicht wenn mir das jemand befielt oder vorschreibt.

Und wenn es nur um eigesparten Kilometern geht,im Vergleich zu noch vor 15 Jahren,fahre ich heute nur noch 1/4 von dem was ich damals fuhr und davon geht sicherlich auch noch gut 60% auf Fahrten,die viele als unnötig ansehen würden. Die hab ich aber nicht von mir aus reduziert,das hat sich halt so ergeben,deswegen hab ich auch kein Problem quer durch die Stadt mit dem Auto zufahren oder die 5km zum einkaufen,das ist meine freie Entscheidung und die Kosten dafür sind allein mein Problem. Dafür hab ich eben andere Ausgaben nicht,zumal ein Fahrrad heute in der Anschaffung schnell mal mehr kostet wie eins meiner Autos,auch wenn dessen Unterhalt teurer ist als der vom Fahrrad ;) Ich seh jeden Früh einen Herrn so um die 50,der fährt bei Wind und Wetter mit dem Fahrrad auf Arbeit und das sind 6km eine Strecke mit ordentlich Berg auf und ab,meine Anerkennung hat er. Ebenso hatte ich ein Kollege,der kam die 45km aus seinem Dorf jeden Tag mit dem Fahrrad,er hätte das nicht machen müssen,es gab Alternativen bis hin zur Fahrgemeinschaft,er wollte es aber so,es war seine frei Entscheidung und auch das erkenne ich an,deswegen muss ich es aber nicht auch machen...wenn ich es aber möchte,steht es mir ja frei.

26.12.2022 14:15    |    tartra

Zitat:

@carchecker75 schrieb am 26. Dezember 2022 um 14:07:12 Uhr:

....

 

Bei dir merkt man ganz gut das du anderen deine Lebenseinstellungen aufzwingen möchtest, siehe deine Aussage wer keine Altrenative nutze wäre faul ihnen sind Problemem egal usw.

Ein Wandel muss kommen ... das denke ich mir nicht aus ...

 

Automobil ist nun mal eine Ressourcenschleuder und im urbanen Gebiet zusätzlich eine Platzschleuder ...

 

Was ist besser, wenn mit Zwang von Oben letztendlich eingegriffen werden muss, oder soviele Leute wie nur möglich von alleine sich ändern? Letzters würde denen die lange auf ein Auto angewiesen sind, noch mehr "Luft/Zeit" verschaffen ...

 

Ich rede nicht vom Auto verbieten, sondern im ersten Schritt unnötige Fahrten zu vermeinden ... Und nein, ich möchte auch keinen verbieten der mal highMiler spielen möchte und an einem Wochende quer durch Europa fährt ..

 

Mir gehgt es eher um vermeidbare alltägliche 08/15 Fahrten ...

26.12.2022 14:21    |    ToledoDriver82

Zitat:

Mir gehgt es eher um vermeidbare alltägliche 08/15 Fahrten ...

Was du als 08/15 ansiehst,kann jemand anderes schon wieder anders sehen und umgekehrt ;) für dich ist zum Beispiel zu Fuß oder mit dem Rad schnell genug,für jemanden anderes nicht. Du findest Fahrrad fahren toll,es macht dir Spaß,bereitet dir Freude,es macht das Auto in bestimmten Situationen entbehrlich...jemand anderes hat da eine andere Auffassung und Einstellung...sollte man die nicht genauso respektieren,wie deine ;)

 

Im übrigen ist es doch meist so,gibt es genügend Alternativen vor Ort,die wirkliche Alternativen sind und mit wenigen oder unbedeutenden Nachteilen sind,dann steigen die meisten von allein um...da kann ich mir Verbote oder die irgendwelche Zwänge sparen.

26.12.2022 14:40    |    PIPD black

Zitat:

@tartra schrieb am 26. Dezember 2022 um 12:21:12 Uhr:

Ja, gibt es, es gibt aber auch unzählige die das auto nicht zwingen bräuchten und wenn man da vernünftige Alternativen anbietet .. Offis, Radinfrastruktur, Homeoffice, flexible Arbeitszeiten u.s.w.

Wer ist dieser „man“, der mir das bieten möchte?

Der Bürgermeister meines Dorfes? Wir gehören inzwischen zum HVV, was den Weg nach HH fürs Kind schonmal einfacher macht, aber erst ab IzziBizzi. Die Fahrtzeiten der Busse haben sich hier dadurch jedenfalls nicht verbessert.

 

Ist es mein Chef? Der möchte kein Homeoffice. Flexible Arbeitszeiten? HaHaHa…..genauso gern gesehen wie 30 Tage Urlaub und mehr oder 3 Wochen Urlaub am Stück.

 

Es gibt Realitäten…..solche und eben solche.

 

Du darfst vermeiden und ändern, was DU möchtest, getreu dem Merkelschen Motto: Wir schaffen das! :D:D

 

Ich darf das anders sehen und machen.;)

26.12.2022 14:40    |    carchecker75

Über die Coronazeit hatte ich ein E Bike war Wunderschön aber kaum Radwege, man mußte sehr oft über Straßen/Landstraßen fahren. Alternativ konnte man die ein oder andere Straße/Landstraße auch über Feldwege und Wälder umfahren dies war aber mit Aufwand und großen Umwegen verbunden.

Von meiner kleinen Stadt in die zwei nächst größeren Städte gibt es kaum Radwege. Dann bleibe ich bei meinem Auto wenn ich schon auf den Straßen /Landstraßen fahren muß mit dem E Bike.

Fazit E Bike verkauft hätte es gerne bis auf die Winterzeit öfters benutzt.

26.12.2022 18:08    |    tartra

Das ist verständlich und so ist es leider in ganz Deutschland ... bis auf zaghafte Ausnahmen ..

 

Ein traum wär das es wie in DK und NL, letztens war ich in Italien adria Küste, selbst dort gibt es immer mehr zusammehängende Radwegeinfrastruktur, mit eigenen Brücken, Wegen u.s.w. ..... in Italien!:rolleyes:

 

Fahrradweg nicht als übel geshen werden, die man irgendwie auf Autostraßen quetscht ... sondern endlich mal eine eigene Infrastruktur, getrennt vom Autoverkehr, sodass es kaum Berührungspunkte gibt ...

 

Sowas kann man auch auf dem Land machen, die Dörfer gut miteinander verbinden ...

 

Natürlich im urbanen Gebieten auch ... Es ist dort einfach nicht genug Platz das dort jeder wie er möchte Auto fahren und parken kann...

26.12.2022 18:59    |    Goify

Ich fahre recht viel mit dem E-Bike und normalen Fahrrädern. Ich wohne aber auch sehr ländlich, wo es nicht so viel Verkehr gibt. Radwege gibt es eigentlich nur einen in der Nähe und der ist an der Donau entlang von Anfang bis Ende. Passau - Wien bin ich schon mal mit dem Rad gefahren. Dauert zwar länger, aber dafür sieht man viel mehr. Man lernt auch wieder, Entfernungen richtig einzuschätzen. 300 km sind eben eine enorm lange Strecke mit verschiedenen Landschaften. Im Auto oder Zug reist man das in 2 bis 3 h runter und im Flugzeug erreicht man dabei nicht mal Reiseflughöhe.

26.12.2022 20:16    |    carchecker75

Zitat:

@tartra schrieb am 26. Dezember 2022 um 18:08:22 Uhr:

Das ist verständlich und so ist es leider in ganz Deutschland ... bis auf zaghafte Ausnahmen ..

 

Ein traum wär das es wie in DK und NL, letztens war ich in Italien adria Küste, selbst dort gibt es immer mehr zusammehängende Radwegeinfrastruktur, mit eigenen Brücken, Wegen u.s.w. ..... in Italien!:rolleyes:

 

Fahrradweg nicht als übel geshen werden, die man irgendwie auf Autostraßen quetscht ... sondern endlich mal eine eigene Infrastruktur, getrennt vom Autoverkehr, sodass es kaum Berührungspunkte gibt ...

 

Sowas kann man auch auf dem Land machen, die Dörfer gut miteinander verbinden ...

 

Natürlich im urbanen Gebieten auch ... Es ist dort einfach nicht genug Platz das dort jeder wie er möchte Auto fahren und parken kann...

Ja das wurde leider versäumt vor Jahrzehnten Straßen und Radwege zu Trennen.

Das was man als Radwege hat oder neu baut ist meistens ein Witz und hilft keinem Verkehrsteilnehmer.

Die Bahn hat auch zuviel stillgelegt und wichtige Verbindungen nicht zügig oder gar nicht erst Gebaut.

Siehe den Ausbau von Deutschlands Teil der Güterzugstrecke Rotterdam bis Genua ist immer noch nicht fertig

27.12.2022 08:43    |    Emsland666

Zitat:

@weizengelb schrieb am 26. Dezember 2022 um 12:56:50 Uhr:

Es bleibt nur zu hoffen, dass die kommenden Ex-Autofahrer demnächst nicht ähnlich unentspannt aufs Thema „Auto“ reagieren, wie Ex-Raucher auf „Zigarettenqualm“.

Nun ja, das Rauchen wurden ja beim öffentlichen Verkehr verboten, was selbst ich als Raucher verstehen kann. Aber mit dem Verbot auf offenen Bahnsteigen hat man es meiner Meinung nach etwas übertrieben.

27.12.2022 09:01    |    Batterietester133717

Zitat:

@carchecker75 schrieb am 26. Dezember 2022 um 20:16:38 Uhr:

 

Ja das wurde leider versäumt vor Jahrzehnten Straßen und Radwege zu Trennen.

Mich stört die aggressive Grundstimmung im Verkehr. Egal ob ich im Auto oder auf dem Rad unterwegs bin. Fahre ich in einer Tempo 30 Zone 30, dann hängt mir der Hintermann am Stoßfänger. Auf meiner Autopendestrecke wird auch Stoßstange an Stoßstange gefahren, Hauptsache es kann keiner Einfädeln.

 

Auf dem Rad wurde ich vor kurzem von einem Auto überholt und der hat mich mit dem Außenspiegel an der Hand erwischt.

 

Und so geht es ein einer Tour fort. Was ist den mit den Leuten los?

27.12.2022 09:02    |    ToledoDriver82

Zitat:

 

Und so geht es ein einer Tour fort. Was ist den mit den Leuten los?

Das frag ich mich auch öfters

27.12.2022 09:29    |    tartra

Das ist möglicherweise Grundmentalität der Deutschen ... Besserwisser, nur der Beste gewinnt , alles muss maximal ausgenutz werden? Land der Ing´s, es zählt nur Leistung?

 

Hatte erst letztens eine Unterhaltung mit Kumpels wie beschissen unser damaliger Schulsport war ..

 

Völlig unabhängig, von körperlichen Fähigkeiten wurde stur nach Metern, Sekunden, kg ... Noten vergeben ... So hat man immer Gewinner und Loser produziert und letztere nahezu bloß gestellt ...

 

Aber mal Noten auf Teamfähigkeit, im Team mal zum Vorteil eines anderen zurückstecken ... Sportarten dafür gibt es durchaus, Nein, auf sowas gab es keine Zensuren/Bewertung ...

 

Aber evtl. gibt es in der Schule allgemeinn viel zu wenig Bewertung, Förderung von Teamarbeit ... wo Stärkeren, egal bei was, Schwächeren helfen ... und das zieht sich dann im ganzen Leben durch inkl. Straßenverkehr? Ellenbogengesellschaft ...

 

 

Jeder der regelmäßig im Ausland fährt, stellt wohl fest egal in welcher Himmelsrichtung es läuft da einfach entspannter .. selbst quirlig Süditalien, das wirkt auf dem ersten Blick aggressiv, ist es aber überhaupt nicht, völlig im Gegenteil ... da wird halt aus Reflex gehupt, wenn einer in Deutschland hupt, dann ist der Puls schon oftmals bei 180 ... und es ist bitter böse gemeint ..

27.12.2022 09:37    |    ToledoDriver82

Na ja,ich denke eher,es liegt auch viel an der eigenen Einstellung...muss ich denn immer schneller/ höher/weiter, bringen denn die 2 Sekunden etwas um gefährliche Manöver zu rechtfertigen, muss ich unbedingt den Oberlehrer spielen wenn sich jemand nicht zu 100% an bestimmte Regeln hält oder gar einfach nur ein Fehler gemacht hat.

Vielen scheint einfach die nötige Ruhe und Gelassenheit zu fehlen, es fehlt die Dinge einfach mal nur zu nehmen wie sind,ohne einen Wettbewerb darin zu sehen oder sich benachteiligt zu fühlen, und selbst wenn man mal "benachteiligt" wäre,das nicht als etwas schlechtes oder böswilliges anzusehen.

27.12.2022 09:41    |    ph1

Erstmal danke für die gesittete Diskussion!

 

Das Thema ist ja schon kontrovers und es gibt einfach nicht nur schwarz und weiß, sondern persönliche Umstände.

An den Feiertagen hat bei uns die Bequemlichkeit gesiegt, wir sind 7km mit dem Auto zu meinen Eltern gefahren, obwohl die ganze Familie auf meinem Monatsticket kostenfrei hätte mitfahren können. Meine Schwester dagegen hat ihr Auto stehen gelassen und ist 200km mit dem Zug angereist.

 

Die Frage für mich ist, was kann ich selbst tun ohne zu sehr verzichten zu müssen und was kann ich vielleicht kommunalpolitisch anstoßen - meist kann man mit den Leuten ja ganz gut reden.

Die Radwege sind bei uns z.T. auch wirklich grenzwertig. Z.B. geteilte Nutzung mit Fußgängern, im Gegenverkehr frei gegeben und unter 2m Gesamtbreite. Das ist echt gefährlich.

 

Die 30er-Zonen-Erfahrung mache ich hier mit dem Fahrrad auch: Erst werde ich überholt, dann muss ich (mit der gleichen Trittfrequenz rollen lassen und abbremsen, weil der Blitzer kommt und der Überholer mich ausbremst ;)

 

Für mich stellt sich - vielleicht analog zur Raucherdiskussion - die Frage, wie unsere Innenstädte umgestaltet werden müssen um die aufkommende Hitzeprolematik zu lösen. Bei uns wurden dafür schon einiges an Bäumen gepflanzt, für die Parkplätze weichen mussten. Vernünftige Radwege wären auch möglich, wenn man in den Straßen nur noch einseitig parken dürfte. Dafür muss dann natürlich eine Lösung her - z.B. Revierparkhäuser, in denen die Fahrzeuge abgestelt werden können.

 

Gibt's da bei euch schon stadtplanerische Entwicklungen in diese Richtung?

27.12.2022 09:57    |    tartra

Wie man etliches lösen kann, dazu gibt positive Beispiel in der Welt, aber ob das bei uns angenommen wird ?

Da kommt es auch wieder durch, Deutschland muss es aus Prinzip anders/neu machen, was oftmals in die Hose geht ...

 

Stadtplanung in Berlin ist grottig, gibt es eigentlich nicht zusammenhängen, da wird ganz im Gegenteil, jede freie Lücke wird maximal mit hässlichen quadratischen Wohnblöcken zugeknallt...teilweise bis an den Gehweg ran, dann hat sich der extra Radwege "neben" der Straße auch erledigt, was solche nackten Fassaden im Sommer bedeuten, da braucht man nicht lange überlegen...

 

Meine Vorschläge ... luftiger bauen, Parks belassen, Fassaden begrünen, das bringt schon was...Stadplanung ran lassen, die das große Ganze im Blick haben.

 

Hat zwar nichts mit dem Thema zu tun, mir fällt gerade bei Wohngebäuden auf, es wird immer viel Wert auf das heizen gelegt. Da wir es aber mit immer öfters mit heißeren Sommertagen zu tun bekommen, könnte man die Klimatisierung beachten ...Nö ..

 

Hier gibt es teure Bauprojekte, mit gebogenen Fenstern u.s.w. in top Lagen, sehr hochpreisig ..

 

Und was sieht man dann im Hochsommer, geöffnete Fenster, wo die weißen Schläuche von diesen billigen stromfressenden Monoblockklimas raushängen:D ... Bedeutet für mich, bei der Bauplanung hatte keiner das Thema Sommer auf dem Schirm...:rolleyes:

27.12.2022 10:13    |    Tikibar1965

...hat ja mit dem Thema "Auto - ja - nein" nicht soviel zu tun.

Seltsamerweise wird ja das Grundproblem Nr. 1 nahezu komplett ignoriert bzw ausgeblendet:

Es gibt einfach zuviel Menschen auf der Welt. dasselbe eben in Deutschland, nur noch extremer.

Was soll den noch alles zugebaut werden, damit hier alle ihre Bude haben ?

Schaut man sich die Großstädte an, kann sich jeder denken, wie das weitergeht......

Die Autos aus der Stadt verbannen ?

.....und dann ????

Ob die in Berlin einen Plan haben.....naja, wieso den gerade beim Wohnungsbau ?

27.12.2022 10:17    |    Emsland666

Na, wenn es um den Verkehr und die Umweltbelastung geht, sollte man schon versuchen, den Verkehr überhaupt zu reduzieren. Sei es durch Home Office oder die Vier-Tage-Woche, die ja auch von einigen angepeilt wird. Erst dann wäre zu überlegen, wie man den Restverkehr auskömmlich gestaltet.

 

Für ruhige und entspanntes Fahren rund um die Uhr ist Deutschland viel zu dicht besiedelt.

27.12.2022 10:19    |    Emsland666

Zitat:

@Tikibar1965 schrieb am 27. Dezember 2022 um 10:13:23 Uhr:

...hat ja mit dem Thema "Auto - ja - nein" nicht soviel zu tun.

Seltsamerweise wird ja das Grundproblem Nr. 1 nahezu komplett ignoriert bzw ausgeblendet:

Es gibt einfach zuviel Menschen auf der Welt. dasselbe eben in Deutschland, nur noch extremer.

Was soll den noch alles zugebaut werden, damit hier alle ihre Bude haben ?

Schaut man sich die Großstädte an, kann sich jeder denken, wie das weitergeht......

Die Autos aus der Stadt verbannen ?

.....und dann ????

Ob die in Berlin einen Plan haben.....naja, wieso den gerade beim Wohnungsbau ?

Das wird nicht angesprochen und ist ein Tabu, obwohl der Club of Rome bereits 1972 auf die Lösungsmöglichkeiten hingewiesen hat und auch der persönliche Wohlstand nicht zu stoppen ist. Wir werden wohl aufgrund der Wohlstandsgewinne irgendwann Wohnraum für 150 Mio. Menschen haben müssen, wiel halt die Wohnfläche pro Kopf stark zunimmt.

27.12.2022 10:39    |    ph1

Jetzt hab ich mich doch selbst hinreißen lassen ;) Wollte ich ja eigentlich nicht.

 

Wenn ich mir hier unsere Straßen im Viertel anschaue wäre tatsächlich viel gewonnen, wenn jeder Haushalt auf ein Auto auf ein Auto verzichten würde oder es zumindest nicht am Straßenrand parken würde. Dann wäre wiederum Platz für z.B. Fahrradwege aber auch Stadtbegrünung.

Die Frage ist nur wohin mit den Autos? Bzw. was würde dazu führen, freiwillig und ohne Druck zu verzichten?

27.12.2022 10:39    |    MrMinuteMan

Zitat:

@Emsland666 schrieb am 27. Dezember 2022 um 10:19:36 Uhr:

Zitat:

@Tikibar1965 schrieb am 27. Dezember 2022 um 10:13:23 Uhr:

...hat ja mit dem Thema "Auto - ja - nein" nicht soviel zu tun.

Seltsamerweise wird ja das Grundproblem Nr. 1 nahezu komplett ignoriert bzw ausgeblendet:

Es gibt einfach zuviel Menschen auf der Welt. dasselbe eben in Deutschland, nur noch extremer.

Was soll den noch alles zugebaut werden, damit hier alle ihre Bude haben ?

Schaut man sich die Großstädte an, kann sich jeder denken, wie das weitergeht......

Die Autos aus der Stadt verbannen ?

.....und dann ????

Ob die in Berlin einen Plan haben.....naja, wieso den gerade beim Wohnungsbau ?

Das wird nicht angesprochen und ist ein Tabu, obwohl der Club of Rome bereits 1972 auf die Lösungsmöglichkeiten hingewiesen hat und auch der persönliche Wohlstand nicht zu stoppen ist. Wir werden wohl aufgrund der Wohlstandsgewinne irgendwann Wohnraum für 150 Mio. Menschen haben müssen, wiel halt die Wohnfläche pro Kopf stark zunimmt.

COR ist eine Weltuntergangssekte die 72 auch meinte, in 30 Jahren von dort gäbe es kein Öl mehr. Das Geburtenniveau ist weltweit außerdem bereits massiv im Sinkflug. Nur noch in diversen afrikanischen Ländern gibt es einen massiven Überschuss. Sonst hätte China auch nicht die Ein-Kind Politik aufgegeben. Defakto kämpfen, egal ob Japan, Russland, Italien oder Finnland fast alle mit einem massiven Nachwuchsmangel. Nur in Europa fällt das derzeit nicht so richtig auf, da wir gerade massiv aus den letzten Geburtenstarken Ländern importieren.

 

Irgendwie um 2010 herum hab ich mal gelesen, dass man für heute nur noch mit etwa 78 Millionen Menschen in Deutschland rechnet. Die massive Einwanderung hatte da noch keiner auf dem Schirm, so das auch diese Bevölkerungsprognose (wie die meisten anderen) daneben lag.

27.12.2022 10:53    |    Emsland666

Aha, also sinkt die Zahl der Erdbevölkerung?

27.12.2022 10:57    |    MrMinuteMan

Langfristig ja. Noch steigt sie natürlich, da noch ein großer „Altbestand“ da ist wie bei uns zB die Generation Babyboomer. Betrachtet man die gesamte Bevölkerungspyramide sieht man den Sinkflug. Selbst die Einwanderung bremst momentan. Sollte diese mal zum erliegen kommen, reiht sich das neue Volk recht schnell in unsre Geburtenziffern ein wie man von den Gastarbeitern mittlerweile weiß.

 

Das ist zB die aktuelle Zahlenlage in Europa

 

Was allerdings noch wesentlich drastischer nach unten gehen kann, wenn zB die Zuwanderung abebbt und eventuell sogar noch viele wieder zurück nach Hause entschwinden.

27.12.2022 11:08    |    Emsland666

Ich und der COR reden von der Weltbevölkerung. Also, sinkt sie?

27.12.2022 11:11    |    MrMinuteMan

Langfristig ja. Was glaubst du was das ist? Der Löschwasserteich vom Bauern Jakob der beim ersten Regen sofort den Pegel ändert? Wir reden hier über eine Masse von 8 Milliarden Menschen mit einem Prognosezeitraum von teilweise über 50 Jahren. Das ändert nicht schlagartig die Richtung.

27.12.2022 11:23    |    Emsland666

Okay, sie sinkt also nicht. Was also hatten deine Einwände für eine Substanz?

 

(laut destatis ist 2090 mit einer leichten Abnhame zu rechnen)

27.12.2022 11:27    |    MrMinuteMan

Sag mal außer passiver Aggressivität kannst du auch nicht viel mehr?

27.12.2022 11:32    |    Emsland666

Zitat:

@MrMinuteMan schrieb am 27. Dezember 2022 um 11:27:21 Uhr:

Sag mal außer passiver Aggressivität kannst du auch nicht viel mehr?

Doch, ich kann z. B. Statistiken und Prognosen lesen.;)

27.12.2022 11:39    |    MrMinuteMan

Zitat:

@Emsland666 schrieb am 27. Dezember 2022 um 11:32:42 Uhr:

Zitat:

@MrMinuteMan schrieb am 27. Dezember 2022 um 11:27:21 Uhr:

Sag mal außer passiver Aggressivität kannst du auch nicht viel mehr?

Doch, ich kann z. B. Statistiken und Prognosen lesen.;)

Bist ein ganz schlauer, Mama ist Stolz. Blöd nur wenn man halt nicht versteht das gerade große Dinge nicht gleich den Kurs wechseln und es gerade bei komplexen Themen mehrere Lösungsansätze auf Grund der Datenunsicherheit gibt.

 

Ich bin da hier raus, ihr rettet die Welt schon auf euren EBikes ;)

27.12.2022 11:40    |    ph1

Liebe Leute - ich glaube auf die Zahlen könnt ihr euch einigen. Die Interpretation und der individuelle Handlungsansatz ist eben verschieden.

27.12.2022 11:47    |    tartra

Zitat:

@ph1 schrieb am 27. Dezember 2022 um 10:39:07 Uhr:

...

Die Frage ist nur wohin mit den Autos? Bzw. was würde dazu führen, freiwillig und ohne Druck zu verzichten?

Meiner Meinung nach ohne Druck wird es nicht gehen. Beste Druckmittel ist Geldbeutel ..

 

Etliche Leute sind grundsätzlich vernünftig, sehe n Probleme und ändern evtl. ihr Verhalten...

 

ähnlich wie im straßenverkehr, die große graue Masse ist grundsätzlich vernünftig und fällt nicht auf.

 

Aber es gibt halt die Leute denen ist alles schlich egal nur Ich, Ich, Ich .. die sind in der Minderheit fallen aber am meisten auf ...

 

So dann auch bei der Autowahl, im Kaufberatungsbereich ist gerade ein Thema aktuell, da wird für die Frau 5000km/Jahr ein ZweitWagen! für tägliche Kurzstrecken (<15km)gesucht .. Einkaufen, Elterntaxi .. u.s.w.

 

Die Schwarmintelligenz inkl. mir, hatten typischen einfachen Kleinwagen und weil die Mutter wohl ständig 4 Kinder kutschieren muss? typischen Hochdachwagen auf dem Schirm ...

 

Dann kam der Te ... Ne, ich hätte gerne dafür den 1,8t Leergewicht E SUV mit <200 PS <8sec 0-100 und 400km Reichweite ... Da habe ich meine Meinung geschrieben, wurde vom Moderator gelöscht ... ist ok...:D

 

Gedankenbeispiel.

 

Wenn mal von solche Experten (Egoisten?) mehrere in einem engen Wohngebiet hat, wo selbst der Zweitwagen für Kurzstrecke ein rollendes Wohnzimmer sein muss ... dann braucht man sich nicht wundern, wenn die Behörden massiv eingreifen müssen, weil es schlicht nicht genug Platz gibt...

 

Da müssen Regeln her, evtl. Anwohnerparkausweise/Kosten nach Fahrzeuggröße, evtl. mit Ausnahmen, wenn man 4 Kinder hat, hat man ein ! großes Auto frei, Nachweis für privaten Stellplatz ab dem 2 Auto? u.s.w.

27.12.2022 11:50    |    Emsland666

Nun, ich schüttel auch mit dem Kopf wenn ein Mega-SUV für Kurzstrucken und meist eine Person gewünscht wird. Andererseits, das ist der normale Wohlstandsgewinn und die Leute nutzen ihn halt. Und man darf nicht damit anfangen mit den Fingern auf andere zu zeigen, das muss gesellschaftlich gelöst werden. Wer ist denn die größere Umweltsau? Der Polo mit 40 K im Jahr oder das schwere SUV mit 5 K im Jahr?

 

Zwei Wege gibt es eigentlich: Verzicht oder technischer Fortschritt. Oder beides kombiniert.

27.12.2022 12:02    |    tartra

Da steckt die Autoindustrie dahinter, was mit der Werbung für Emotionen und Begehrlichkeiten geweckt werden ..

 

Ist auch kein Geheimnis , um so fetter die Karre, um so höher die Gewinnmarge ... deshalb werden kleinwagen recht Stiefmütterlich behandelt, bringt kaum Gewinn ...

 

Das macht es für die Politik so schwer, sobald an die Automobilindustrie ran möchte, kontern die sofort mit "Arbeitsplätze", obwohl ich das Problem garnicht so sehe, alleine was im Bereich der Erneuerbaren Energie für Personal gesucht wird... Das gehört zu einem Wandel halt auch dazu das sich Jobs ändern .. wegfallen und neue Bereiche entstehen...

 

Die üblen Kapitalisten, wie der Elon pumpt auch nur Tonnen schwere E Autos in den Markt..und wird dafür noch in Brandenburg gottesähnlich hofiert.:rolleyes:

 

Wär er wirklich Visioniär und würde Gutes für Mensch und Umwelt machen. Dann könnte er E Umrüstsätze für vorhande Bestands PKW anbieten ...Beispiel,

 

So hier der 10 Jahre alte Ford Focus, für 10tEURO gibt es den E Umrüstsatz Satz, dann hätte der Focus noch mal ein zweites Leben als E Auto .. das wär mal nachhaltig ...

27.12.2022 12:15    |    ToledoDriver82

Zitat:

@tartra schrieb am 27. Dezember 2022 um 11:47:09 Uhr:

Zitat:

@ph1 schrieb am 27. Dezember 2022 um 10:39:07 Uhr:

...

Die Frage ist nur wohin mit den Autos? Bzw. was würde dazu führen, freiwillig und ohne Druck zu verzichten?

Meiner Meinung nach ohne Druck wird es nicht gehen. Beste Druckmittel ist Geldbeutel ..

 

Etliche Leute sind grundsätzlich vernünftig, sehe n Probleme und ändern evtl. ihr Verhalten...

 

ähnlich wie im straßenverkehr, die große graue Masse ist grundsätzlich vernünftig und fällt nicht auf.

 

Aber es gibt halt die Leute denen ist alles schlich egal nur Ich, Ich, Ich .. die sind in der Minderheit fallen aber am meisten auf ...

 

So dann auch bei der Autowahl, im Kaufberatungsbereich ist gerade ein Thema aktuell, da wird für die Frau 5000km/Jahr ein ZweitWagen! für tägliche Kurzstrecken (<15km)gesucht .. Einkaufen, Elterntaxi .. u.s.w.

 

Die Schwarmintelligenz inkl. mir, hatten typischen einfachen Kleinwagen und weil die Mutter wohl ständig 4 Kinder kutschieren muss? typischen Hochdachwagen auf dem Schirm ...

 

Dann kam der Te ... Ne, ich hätte gerne dafür den 1,8t Leergewicht E SUV mit <200 PS <8sec 0-100 und 400km Reichweite ... Da habe ich meine Meinung geschrieben, wurde vom Moderator gelöscht ... ist ok...:D

 

Gedankenbeispiel.

 

Wenn mal von solche Experten (Egoisten?) mehrere in einem engen Wohngebiet hat, wo selbst der Zweitwagen für Kurzstrecke ein rollendes Wohnzimmer sein muss ... dann braucht man sich nicht wundern, wenn die Behörden massiv eingreifen müssen, weil es schlicht nicht genug Platz gibt...

 

Da müssen Regeln her, evtl. Anwohnerparkausweise/Kosten nach Fahrzeuggröße, evtl. mit Ausnahmen, wenn man 4 Kinder hat, hat man ein ! großes Auto frei, Nachweis für privaten Stellplatz ab dem 2 Auto? u.s.w.

Also wieder frei nach dem Motto "bist du nicht mit uns,bist du gegen uns und das muss bestraft werden" und wenn man dann nicht "freiwillig" zur richtigen Richtung konvertiert,wird man halt gezwungen....na das finde ebenfalls eine fragwürdige Einstellungen und ist der Sache wenig dienlich,denn es wird immer für Unmut sorgen und man wird so wenig wirklich Überzeugung für eine (gute) Sache leisten....da finde ich das Angebot von wirklichen Alternativen besser,da steigen dann die meisten nämlich über kurz oder lang freiwillig um,ohne innerlichen Widerstand.

Deine Antwort auf "Brauche ich noch ein Auto?"