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05.02.2009 15:18    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (213)    |   Stichworte: Bußgeld, Bußgeldkatalog, Geldstrafe, Katalog, Nützliches

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Die letzte Bußgelderhöhung ist gerade mal ein Jahr her und da kommt schon der neue Katalog auf den Tisch. Frisch überarbeitet wird es für Raser, Drängler und Betrunkene am Steuer so richtig teuer. So sind die Geldstrafen diesmal oft doppelt so hoch, wie noch im vergangenen Jahr.

 

Das Bundeskabinett hatte bereits am 21. Mai 2008 den Entwurf des Bundesverkehrsministeriums zur Erneuerung des Bußgeldkataloges mit deutlich höheren Bußgeldern verabschiedet, welches jetzt zum 01.02.2009 in Kraft getreten ist. Begründung für die hohen Geldstrafen sind die trotz jährlich sinkender Unfallzahlen noch immer rund 5.000 Verkehrstote in Deutschland. Deutlich zu viel!

 

Den offiziellen Bußgeldkatalog findest Du zum nachlesen auf der Seite des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.

 

Die wichtigsten Bußgeld-Änderungen im Überblick:

 

VerkehrsverstoßBußgeld (EUR) bis 31.01.2009Bußgeld (EUR) ab 01.02.2009
unangepasste Geschwindigkeit 50 100
Verstoß gegen das Rechtsfahrgebot 40 80
Fehlverhalten auf Autobahnen (z.B. Wenden, Rückwärtsfahren, Vorfahrtsverletzung usw.) 40 - 150 70 - 200
zu geringer Abstand 40 - 250 (gestaffelt nach Geschwindigkeit und Abstand) 75 - 400 (gestaffelt nach Geschwindigkeit und Abstand)
Tempolimit missachtet (innerorts) *) 50 - 425 (nach Höhe der Geschwindigkeits-überschreitung) 80 - 760 (nach Höhe der Geschwindigkeits-überschreitung)
Tempolimit missachtet (außerorts) *) 40 - 375 (nach Höhe der Geschwindigkeits-überschreitung) 70 - 600 (nach Höhe der Geschwindigkeits-überschreitung)
keine Rücksichtnahme auf schwache Verkehrsteilnehmer 60 80
Fehlverhalten an Fußgängerüberwegen 50 80
Fehlverhalten an Bahnübergängen 50 - 450 80 - 700
gefährliches Überholmanöver 40 - 125 Verdopplung der jeweiligen Bußgeldsätze (80 - 250)
Vorfahrt missachtet 50 100
Drogen und Alkohol am Steuer 250 (erster Verstoß) 500 (zweiter Verstoß) 750 (dritter Verstoß) 500 (erster Verstoß) 1000 (zweiter Verstoß) 1500 (dritter Verstoß)
Null-Promille-Regel für Fahranfänger nicht eingehalten 125 250
Rote Ampel missachtet 50 - 200 90 - 360
Durchführung illegaler Kfz-Rennen 200 (Veranstalter) 150 (Teilnehmer) 500 (Veranstalter) 400 (Teilnehmer)
Fahren mit nicht verkehrssicheren Kfz 50 - 150 80 - 270
Überladung um mehr als 5 Prozent (Lkw) bzw. 20 Prozent (Pkw) 50 - 200 (Fahrzeugführer Lkw) 75 - 225 (Fahrzeughalter Lkw) 50 - 125 (Pkw) 80 - 380 (Fahrzeugführer Lkw) 140 - 425 (Fahrzeughalter Lkw) 95 - 235 (Pkw)
Lkw-Sonntagsfahrverbot nicht eingehalten 40 (Fahrer) 200 (Halter) 75 (Fahrer) 380 (Halter)

05.02.2009 15:51    |    DerMatze

Warum sollte ein hohes Bußgeld nicht abschreckend wirken?

Worin liegt die Abzocke durch den Staat?

Wie definiert man gerecht bzw. Was ist gerecht?

Alles Fragen die bisher in keinem Bußgeldthread ausreichend beantwortet werden können.


05.02.2009 16:03    |    f-ox-93

ich fahre selbst privat etwa 35tkm im jahr und bin auch gere mal fix unterwegs. aber es reicht meiner meinung nach nciht die bußgelder zu erhöhen. es muss auch mehr kontrolliert werden. außerdem würde ich es begrüßen wenn geschwindigkeitsbegrenzungen an den jeweiligen stellen (außer orts) erläutert würden. wenn man sich sicher sein könnte dass die beschränkung auf dem jeweiligen teilabschnitt einen grund hat (lärmschutz, unfallrisiko wegen gefährlicher auf- und/oder abfahrt etc...) dann würden sich wahrscheinlich auch mehr leute daran halten. aber der mensch akzeptiert im normalfall dinge nicht einfach so die er nicht versteht.

ich bin der meinung dass an vielen stellen radarfallen nur als geldeinnahmequelle und nicht als verkehrsschutz betrieben werden. das hat aber an der änderung des bußgeldkataloges nichts geändert. die einnahmen sind wie schon genannt fest eingeplant und der eingeplante betrag wird vermutlich erhöht (auch wenn einige sagen dass zwar die strafen höher sind aber dadaurch dass sich mehr leute dran halten würde weniger damit "verdient").


05.02.2009 16:07    |    jalopy

Alle Fragen werde ich Dir wohl nicht beantworten können, aber die Abzocke liegt doch darin, dass die Blitzen nicht an den Stellen stehen, die wirklich gefährlich sind z.B. Spielstraßen, 30iger Zonen, etc., sondern dort, wo man eigentlich ungestört geradeaus fahren kann, ohne bei einer Überschreitung von 20 km/h oder bei nicht zu schnellem Abbremsen gleich jemand gefährdet wird. Nicht, dass ich es nicht für wichtig halte, dass Raser, Drängler und Betrunkene zur Kasse gebeten werden, nur glaube ich, dass Geld alleine hier nicht zieht. Direkter Führerscheinentzug wäre z.B. eine richige Maßnahme. Das tut dann mal so richtig weh.


05.02.2009 16:13    |    Polo6NFDTCiV

Es geht nicht darum, weh zu tun, sondern darum, die maroden Kassen der Kommunen, der Länder und des Bundes zu stopfen, denn die Bussgelder sind fester Bestandteil der Etats.


05.02.2009 16:33    |    CRVLutz

Hallöchen, wenn ich den Busgeldkatakog so ansehe, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. 70 € und 3 Punkte für Nichtanhalten bei grünem Pfeil an der Ampel- vor dem Rechtsabbiegen nicht angehalten-. Zu DDR- zeiten war der Grüne Pfeil kein Problem, heute schon, wenn er schon wieder eingeführt wird, dann aber mit sinnlosen Hindernissen. Das ist bundesdeutscher Schwachsinn. Einfacvh geht es eben nicht- jetzt noch mit richtig Kohle und Punkten!

Über Alk am Steuer, geschweige Drogen, brauche ich nicht zu diskutieren- NULL PROMILLE- entweder Lenkrad oder Bier. Da gehört der Lappen weg.

Die Geschwindigkeitsgrenzen (Abstufungen) sind der Witz. Zwischen Tacho und Navi zeigen sich schon unterschiedliche Geschwindigkeiten, Abweichungen genannt. Expresszuschlägen werden wohl mit der allgemeinen Inflation mit erhöht. Höhere Strafen bewirken garnichts- oftmals fährt man nach Gefühl und klebt nicht mit den Augen auf dem Tacho.

Ansonsten stimme ich den anderen Beiträgen zu- Abzocke-!! Es wird ja meistens dort geblitzt, wo man mal fahren kann und nicht an Gefahrenstellen.

Tschüß CRVLutz


05.02.2009 16:35    |    EnJay

Also ganz ehrlich... wirklich abschreckend finde ich höhere Bußgelder nicht... da ich nicht überlege "fahr ich jetzt nen bisschen schneller oder nicht?"... man fährt einfach schneller und hat evtl Strafen nicht vor den Augen...(mit schneller fahren mein ich 10-20kmh drüber)

Würde man überlegen " ist es mir xx € wert ,dass ich ein wenig schneller vorwärts komme?" dann würde das helfen... aber ich glaube da denkt keiner (oder so gut wie keiner) drüber nach in dem Moment.

Höhere Strafen für Alkoholsünder find ich ok... da man da (hoffe ich zumindest) drüber nachdenkt ob man fährt oder nicht. Alkoholisiert fahren "macht man einfach nicht".

Und die ganz neuen Blitzer (die nicht mehr Blitzen) finde ich vollkommen schwachsinnig... da hier die Erzieherische Wirkung ausbleibt.

Wenn wir Vater Staat mal nicht unterstellen , dass er uns abzocken will sondern nur die Straßen immer sicherer machen will finde ich ,dass man vllt man drüber nachdenken sollte ,dass man durch ständige Erhöhung der Bußgelder (wurden die überhaupt schonmal gesenkt?) die Unfallzahlen nicht immer weiter senken kann. Unfälle werden immer passieren

 

just my 2 Cents ;-)

 

Niels


05.02.2009 16:43    |    Schenko2

Genau, genau. Verbraucht Ihr weniger Wasser, wird zur Aufrechterhaltung der Trinkwasserqualität der Preis angehoben,

verbraucht Ihr weniger Strom wird zur Netzerhaltung der Preis angehoben und gibt es weniger Vergehen im Straßenverkehr wird zur Aufrecherhaltung dieser Sparte auch der Preis angehoben, jeder will nur etwas verdienen.

Warum ist man noch nicht an der Börse, dann können wir unseren Beitrag leisten oder auch nicht (ohne Opfer).


05.02.2009 17:19    |    kevinwhv

Ansich finde ich die Diskussion über Erhöhung der Bußgelder völlig überflüssig. Man sollte dazu auch wissen, was der Unterschied zwischen einem Bußgeld und einem Verwarnungsgeld ist.

Ich finde die Erhöhung ok, und denke auch, wer einmal richtig misst gebaut hat, sprich durch rasen oder drängeln, und richtig tief in die Tasche greifen musste, wird sich es beim nächsten mal vielleicht überlegen....


05.02.2009 19:05    |    Spatenpauli

Habe festgestellt, daß das "RECHTSFAHRGEBOT" besser beachtet wird. Habe im 3 spurigen Bereich der A 1 und der A 27, in und um Bremen, noch nie eine so "leere" dritte Spur erlebt. :D

MfG aus Bremen


05.02.2009 19:20    |    Klinki13

Die Blitzgeräte stehen auf freier Srecke versteckt hinterm Baum im Wald zum Bleistift.

Oder in Gewerbegebiete wo weit und breit niemand zu sehen ist.Was hat das mit Verkehrs_sicherheit zu tun?

Es ist eine reine abzocke, und den Leuten die für die neue Verordnung gestimmt haben sollte Mann oder Frau mal auf"s Dach steigen.

Dieses Versteck Spiel der Blitzer.

Es ko...mich dermaßen an.....!

In den 30.kmh Zonen oder vor Schulen Krankenhäuser habe ich absolut nichts dagegen,dort wäre es für richtig angebracht.

Nicht zu vergessen das durch Wildwest Manier der Polizei mehrere Verfolgungsjagten auch sehr viele tödlich endeten.Diese Zahlen tauchen leider nirgend wo auf.

Weil die flüchtigen angeblich selber schuld sind.Nun ja,ihr bleibt ja alle schön gelassen wen ihr einen Streifenwagen im Spiegel habt.Oder? Ist doch klar das Mann so schnell wie möglich aus der Situation wieder raus will.Auch wenn Mann nichts verbrochen hat!So ging es auch schon einigen Leuten denen einfach die Nerven durchgingen.

Dies war mal mein gedänktes hierzu.

Na das kann nur ein Raser geschrieben haben. Richtig! Oder auch nicht.

 

gruß vom Klinki13


05.02.2009 19:24    |    PeterStyvesant

"Im europäischen Vergleich lagen Bußgelder in Deutschland bisher in einem niedrigen Bereich. Staaten wie die Niederlande, Großbritannien und Schweden haben die besten Unfallbilanzen - dort liegen die Geldbußen für gefährliche Verstöße um ein Vielfaches höher. Eine Anpassung der Obergrenzen war daher sinnvoll und notwendig."

Das ist ein Zitat vom BMVBS

 

Das erinnert mich voll an die Einführung des Rauchverbots. Da war das Argument auch die anderen EU-Staaten haben aber doch auch so lange schon Rauchverbot.. Selbst Kleinkinder bekommen doch schon beigebracht eigenständig zu denken. (Und wenn er sagt spring aus dem Fenster, springst du dann aus dem Fenster?..)

Also ich finde die Strafen einfach total übertrieben. Hilft aber warscheinlich eher aus der Finanzkrise als die 2500€ Abwrackprämie für 9 Jahre alte Autos.

 

mfg


05.02.2009 19:38    |    Questor

Ich denke, es wird langsam mal Zeit die Straf- oder Bußgelder nach Einkommen zu staffeln. Ich habe so wenig, mir tun auch 20 oder 30 Euro mächtig weh und der Lerneffekt ist ähnlich hoch. Das interessiert aber keinen, der das 7 oder 10-fache von meinen Einkünften hat (und da ist es gerade mal Geschäftsführer oder ähnliches), der bezahlt den Mist mal eben so. Und ich glaube die Punkte interessieren solche Leute auch erst in zweiter Linie.

 

Was ich vermisse, ist die Erhöhung der Strafe für das Handy-Telefonat, ich sehe täglich mindestens zehn von diesen Pfeifen. Und was ist eigentlich mit den Linksspurblockierern und Mittelspurfahrern? Davon redet mal wieder niemand, diese müssten genau so belangt werden wie "Raser" und "Drängler", weil es ähnlich gefährdend ist.

 

Zu den Kontrollen in und um Bremen: gestern wurden in "Umweltzonen" Plakettenkontrollen durchgeführt und heute wurde an jeder nur möglichen Ecke geblitzt.

Ich glaube, es waren alle Geräte in betrieb, die Bremen besitzt.

 

Alkohol und fahren geht selbstverständlich überhaupt nicht, keine Frage. Aber ich möchte zumindest nach einem ausgiebigen Essen beim Griechen nicht auf meinen Ouzo verzichten müssen. Ich bin erwachsen und habe den dementsprechenden Körperbau.


05.02.2009 19:39    |    Halbgott

Im internationalen Vergleich sind wir ja immer noch lachhaft billig :)

 

Außerdem wurden die Strafen ja primär in den Bereichen erhöht, wo hohe Strafen auch gerechtfertigt sind.

Es ist ja nicht so, dass 13 innerorts zu viel mehr kostet. Es sind ja tatsächlich nur die Übertretungen ab 21 km/h.

Und 21 zu schnell ist doch recht deutlich.

 

Und das mit den grünen Pfeilen ist eh so ein Novum in Deutschland. Theoretisch dürfte es die nämlich gar nicht geben... wegen internationalen Absprachen. Aber dank der DDR gibt es sie jetzt doch.

Das jedes Jahr unzählige durch die grünen Pfeile verletzt bzw. getötet werden steht außer Frage. Daher ist das Anhalten sehr wichtig. Grüne Pfeile beschleunigen der Verkehr zwar ungemein und ich bin ein großer Fan davon.

Das ändert aber nix daran, dass die Dinger aus Sicht der Verkehrssicherheit echt Mist sind


05.02.2009 19:51    |    Klinki13

Die brauchen einfach mal wieder Geld vom Bürger nichts anderes.

Das mit den Plaketten ist hier auch so eine Sache.

Hier in Deutschland sollen wir diese Dinger haben, geht unser alter Wagen in den Schrott und wird nach Osteuropa weiter verkauft.

Landet der da wieder auf der Straße und nicht selten fährt der neue Besitzer grinsend ohne eine Marke an der Scheibe durch Deutschland.

Na toll.

Wie lange lässt der Bürger sich hier noch verblödeln?

Das mit dem Handy am Ohr, naja da sehe ich auch jeden Tag mehrere Leute fröhlich drauflos telefonieren.Weil hier die Leute zu selten erwischt werden.

 

Klinki13


05.02.2009 19:54    |    Halbgott

Zitat:

Hier in Deutschland sollen wir diese Dinger haben, geht unser alter Wagen in den Schrott und wird nach Osteuropa weiter verkauft.

Ja genau. Kotzt mich auch immer wenn, mann man eine Vorreiterrolle übernimmt und zu denen zählt, die als erste aktiv werden.

Sollen doch die anderen anfangen.

 

Achtung:

Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten


05.02.2009 20:01    |    Spatenpauli

Das jedes Jahr unzählige durch die grünen Pfeile verletzt bzw. getötet werden steht außer Frage. Daher ist das Anhalten sehr wichtig. Grüne Pfeile beschleunigen der Verkehr zwar ungemein und ich bin ein großer Fan davon.

 

Auch ich finde sie sehr hilfreich, nur wenn ich ordnugsgemäß an der weißen Linie halte, hupt mit Sicherheit ein Nachfolger. Wenn ich dann nochmal an der Sichtlinie halte, bin ich schon überholt worden und es kam natürlich zu einer brenzligen Situation.

MfG aus Bremen. 


05.02.2009 20:10    |    Megaquack

" Das jedes Jahr unzählige durch die grünen Pfeile verletzt bzw. getötet werden steht außer Frage. "

ups - ist ein Schild runtergefallen :) ?

 

Es steht durchaus nicht außer Frage, es sei denn Du hast eine Statistik, die das belegt...:confused:

 

Spass beiseite zu früheren DDR-Zeiten musste man vor dem Abbiegen bei Rot auch Anhalten.

 

Interessant ist aber tatsächlich, wie sich die Strafen - nicht nur im Verkehr sondern im gesamten Rechtssysrem - zueinander verhalten.

Da scheint doch das eine oder andere in Schieflage zu sein.

Im Übrigen, waren aus meiner Sicht die Strafen vorher hoch genug, aber durch fehlende Kontrolle zu wenig präsent. Mit mehr Kontrolle hätte da schon viel mehr getan werden können.


05.02.2009 20:29    |    Halbgott

Zur Hand habe ich jetzt keine. Aber es ist offensichtlich, dass gerade bei falscher Verwendung ein erhöhtes Risiko besteht. Dies aber fast ausschließlich für Fußgänger und Radfahrer.

Einfach darin begründet, dass man sich eher auf andere PKW konzentriert als auf die schwächeren im Verkehr. Durch das Nichtanhalten kann eben mal schnell ein Fahrradfahrer übersehen werden.

 

Daher dürfen grüne Pfeile ja auch nur unter bestimmten Umständen montiert werden, um diese Gefahr zu minimieren. z.B. der der Gegenüberliegende Fahrstreifen keine Lichtsignalgesteuerte Abbiegespur haben. Auch darf der Geh und Radweg bzw. nur der Radweg nur für eine Fahrtrichtung zugelassen sein.

Dies belegt ja auch die Gefahr.

 

Wie gesagt. Ich bin großer Fan davon. Aber die Dinger sind halt "gefährlich". Zumindest gefährlicher als Abbiegen bei grün!

 

Und dass man als rechtsabbieger überholt wird, habe ich bisher noch nie erlebt.

Zumal der Halt an der Haltelinie ja reicht. Eine Sichtlinie gibt es ja eigentlich nicht.


05.02.2009 20:39    |    lumpis nachbar

die bußgelder für extremraser sind nach der erhöhung trotzdem immer noch zu niedrig! nochmal das doppelte drauf wär ok! auch längere fahrverbote würden abschrecken! ein extremraser der länger seinen FS weg hat, kann auch länger kein unheil anrichten!

ACHTUNG: mir geht´s nicht um den, der 15 oder 20km/h zu schnell fährt (ich fahr laut tacho maximal 10km/h schneller)! mir geht´s um die extremraser!


05.02.2009 20:50    |    Spatenpauli

Zumal der Halt an der Haltelinie ja reicht. Eine Sichtlinie gibt es ja eigentlich nicht.

 

Bei uns leider ja. Muß da wieder halten, weil Links von mir, meistens ein "dicker" LKW steht und die Fahrbahn auch noch "hinter dem LKW verschwindet". Ist also noch eine leichte Kurve. Habe schon an die Stadtverwaltung geschrieben, daß dort ein Halteverbote eingerichtet wird, aber bisher ohne Erfolg.:D

MfG aus Bremen 


05.02.2009 20:56    |    Halbgott

Kenne ich gar nicht mit der extra Sicht/haltelinie.

Und was sagt due Stadt? Reagieren sollten sie ja!


05.02.2009 21:47    |    Spatenpauli

NIX, still ruht der See. :D

MfG aus Bremen


05.02.2009 21:47    |    Wittenauer

Höhere Strafen nützen nur dem, der Sie verhängt. In einigen US-Staaten senkt die Todesstrafe keinefalls die Kriminalität, warum sollte das im deutschen Straßenverkehr anders sein. Mich ärgert nur, daß uns Autofahrer keiner fragt und alles schon beschlossene Sache ist. Wehren unmöglich. Für mich ist das Menschenjägerei. Ich fahre 27 Jahre zügig und fast unfallfrei und das kostet!!

Fällt mir nur ein Spruch ein:

 

„Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde.“ (Napoleon)


05.02.2009 21:52    |    Megaquack

Wenn man nichts sieht kann/ darf man nicht fahren.

Ist eigentlich ganz einfach.

 

Was die Sichtweiten/ Haltverbote betrifft, da sind Vorschriften einzuhalten und d gibt es schon Sichtlinien bzw. etwas, dass dem entspricht.

Falls es bei Dir da Unklarheiten gibt, lass Dir von der Stadt schriftlich belegen, dass die entsprechenden Vorschriften eingehalten sind.

Das sollte die zuständige Verkehrsbehörde "aus dem Ärmel schütteln". Kann sie es nicht, besteht Handlungsbedarf - klar manchmal muss man die Stadt bissl´ motivieren, aber ein Anfrage muss das Amt nunmal beantworten.

 

Tipp: In der Anfrage angemessene Frist für die Antwort setzen - in diesem Fall 2-3 Wochen.


05.02.2009 22:00    |    vittata

bin grad in hagen auf ner 4 spurigen landstrasse gefahren tempo 100 erlaubt, dann kommt ne auffahrt zur a 45, ein paar hunder meter tempo 60, danach 100 weiter. der kombi am strassenrand in der dunkelheit kam mir extrem verdächtig vor, brems runter und was seh ich vorm auto, nen blitzer. das ist da reine abzocke von den bastarden.

die meisten werden da für die 200m nicht ihre geschwindigkeit senken und dann klingelt da die kasse, aber richtig.


05.02.2009 22:15    |    masterTTT

[

Zitat:

b]Zitat :

die bußgelder für extremraser sind nach der erhöhung trotzdem immer noch zu niedrig! nochmal das doppelte drauf wär ok! auch längere fahrverbote würden abschrecken! ein extremraser der länger seinen FS weg hat, kann auch länger kein unheil anrichten!

 

ACHTUNG: mir geht´s nicht um den, der 15 oder 20km/h zu schnell fährt (ich fahr laut tacho maximal 10km/h schneller)! mir geht´s um die extremraser!

Ach ja? Wer ist denn ein Extremraser? Wer z.b. Sonntags morgens auf einer leeren 3-spurigen Autobahn bei schönstem Wetter 200km/h fährt obwohl aus nicht nachvollziehbaren Gründen nur 130km/h erlaubt sind? Außer dem heimtückisch getarnten Videowagen der hinterher fährt, würde das niemanden interessieren. Von der Zahl her (70km/h) sicher erheblich und in Deinen Augen ein Extremraser und für den Staat sehr lukrativ.

 

Für mich ist ein Extremraser jemand der durch ein völlig unübsichtliches Wohngebiet mit 60km/h brettert obwohl 50km/h erlaubt sind. Hierbei wird meiner Ansicht nach viel eher verantwortungslos gehandelt.

 

Was die Busgelderhöhung dieses Threads anbelangt, geht es doch wohl nur ums Geld. Schließlich hätte man auch das Fahrverbot verdoppeln können. Aber das sind eben keine Einnahmen, ganz im Gegenteil, die betroffene Person wird ja während des Fahrverbots weniger Tanken beim Staat, was man bei ca. 70% Steuern auf das Benzin sicherlich so formulieren kann.

 

Ich halte es auch für fragwürdig einen analogen Zusammenhang zwischen Geschwindigkeitsübertretungen und hohen Unfallzahlen herzustellen.

Mir fallen immer wieder z.b. Verkehrsteilnehmer auf, die vor oder in Kurven oder Bergkuppen langsam überholen oder ähnlich gedankenlose Aktionen im Verkehr durchführen. Da begrüße ich eher den wachen, hochkonzentrierten Extremraser.


05.02.2009 22:40    |    meehster

Nun ja, die Bußgelder werden so nicht wirklich mehr abschrecken. Was erhöht werden sollte, ist die Kontrolldichte da, wo Fehlverhalten potentiell gefährlich ist oder "Revanchefouls" (das meiste "Drängeln" fällt hierunter) heraufbeschworen werden. Was auch noch erhöht werden sollte, ist die Zahl der Punkte und die Monate Fahrverbot, die aus manchen Dingen resultieren.


06.02.2009 00:41    |    steffarn

In Fernsehen ham se gezeigt das der Schnittlauch in der Stadt Einbahnstrassen Kontrolliert, weil zu viele Radfahrer sich nicht daran halten und trozdemdurchfahren. (kostet 15€ )

Obwohl nix passieren kann da kein Autoferkehr freigegeben.  :confused:

Das ist doch reine schikane un Abzocke.


06.02.2009 00:59    |    Questor

*"Das ist doch reine schikane un Abzocke."*

Warum?! Verkehrsregeln haben für alle Verkehrsteilnehmer zu gelten!

Also, völlig richtig. Da sind die 15€ noch recht günstig.


06.02.2009 01:26    |    meehster

Völlig richtig.


06.02.2009 05:57    |    Halbgott

Das ist immer so Auslegungssache mir der Abzocke... Wieso kostet es 30 oder 35 €, wenn ich in einer Fußgängerzone parke? Die ist so groß... da kann jeder um mein Auto rumlaufen. Es behindert niemanden und trotzdem muss ich zahlen.

Aber ist da Abzocke? Oder ist es einfach richtig, da sonst woh jeder bis vor das Geschäft der Wahl fährt?


06.02.2009 08:55    |    hataah

Es ist doch müsig sich über den Sinn oder Unsinn der Bußgeldpiraterie zu unterhalten. In erster Linie zählt für den "Staat" die Kohle. Verkehrserziehung und Sicherheit ist doch vorgeschoben. Wenn man die Fahrbahnzustände betrachtet, die Erhaltungsmaßnahmen, die Verengung der Fahrbahnen (Autobahn) im Baustellenbereichen, Mauterhöhungen, etc. sollte man den Bußgeldkatalog erweitern und diese Mißstände bestrafen. Da gibt es z. B auf der A6 bei Kaiserslautern Brückenschäden (seit über 15 Jahren) > Geschwindigkeitsbegrenzung auf 80Km/h >kurz vor der Brücke natürlich der Blitzer.

Der Autobesitzer ist eine tolle Melkkuh und solange sich hier kein Widerstand regt wird es auch so weitergehen.

ADAC ist auch keine Vertretung der Autofahrer sondern mittlerweile eine Versicherungsgesellschaft mit Pannendienst.

Solange wir kommentarlos hinnehmen was diese sogenannten Volksvertreter ausbrüten und durch "Ihre" Medien als richtig verbreiten lassen, gehört`s uns nicht anders.


06.02.2009 09:08    |    CRVLutz

@ hataah 06.02.09 08:55: Richtig! Richtig! Richtig!

Auch der Beitrag von masterttt hat was. Zwischen 50 und 60 in der Stadt zu fahren ist egal. Fahre der Situation entsprechend wäre besser. Auf leeren Straßen kein Problem. Außerdem laufen die Autos mit 60 im höheren Gang ruhiger (Getriebeabstufung). Könnte mit meinem CRV bei 60 im 6. Gang fahren, bei 50 nur im 5. Hoher Gang soll spritsparender sein??? Ob ich bei Tempo 130 und leerer Bahn 200 brettern muss, na gut. Die 130 er Zonen sind sowieso Mist, weil gerade da sich die linke Spur zustopft und rechts bei zwei Spuren nur LKW fahren. 120 erreicht die kleinste Hippe und erlaubt sich auch dauerhaft links zu fahren, weil wahrscheinlich ausgerechnet diese Fahrer Probleme mit dem Spurwechsel haben.

Tschüß Lutz


06.02.2009 09:48    |    peepshow

mein statement: ABZOCKE!

 

der staat tut dann halt so als würde er uns alle vor irgendjemanden schützen wollen, sei es den rauchern, den terroristen (im verkehr sterben mehr leute als durch terror. der ist nicht latent. der ist in den köpfen!), den rasern...wer schützt die kinder vor irgendwelchen pornowi...ern oder oder oder?

 

geschwindigkeitsbegrenzungen aufgrund lärmschutz sehe ich sogar in hamburg in einer gegend, wo man sich fünf minuten hinstellen braucht und ein startendes flugzeug sieht oder spät abends transportmaschinen.

 

der staat versucht zu erziehen, unter kontrolle zu halten, die übersicht zu behalten...es wird hier und da abgecheckt, wie weit man gehen kann. kommt ein blödmann aus ner partei und spricht was aus, wodurch er bundesweit bekannt wird. beispiel:

 

wir führen eine alkoholsteuer ein, die auf dem niveau einiger länder nahe des nordpols sind. warum? na, damit die jugendlichen nicht mehr so viel saufen und die flatrate-partys teurer werden. im endeffekt zählt aber das was der staat an kohle einnimmt!

 

als nächstes wird man wohl versuchen die homos zu verbieten, weil man argumentiert, dass diese gefährliche krankheiten transportieren und transferieren.

 

wozu brauchen wir internationale vergleiche? das ist so ein argument, wie etwa "das haben wir schon immer so gemacht, das kommt nicht in die tüte"

 

sehr innovatives denken..........

 

kein finanzminister kam bisher auf die idee zu sagen, dass viele deutsche zu fuss abstimmen und nun ihre steuern lieber in anderen ländern zahlen, weil sie hier zu hoch sind. da braucht man keinen int. vergleich!

die statistik/umfrage/behauptung will ich mal sehen, wonach deutschland für seinen einwohner oder auch zuwanderer deshalb attraktiv ist, weil die abgaben so gering sind.

 

warum eigentlich keine 0,0-grenze?

 

ich kenne ein europäisches land, in dem polizisten im schnitt korrupter aber auch sozial kompetenter sind als es hier der fall ist. strafgelder sind sehr selten mit einem lerneffekt verbunden.

wichtiger ist es bei einer verkehrskontrolle (nicht angeschnallt) dem fahrer zu erklären, warum anschnallen wichtig sein kann und nicht wortlos die kohle zu kassieren.

 

wenn dem staat die anschnallpflicht der sicherheit wegen so wichtig war, warum hat man die einführung des airbags oder von ABS nicht gleich gesetzlich geregelt. warum ist es nicht pflicht beim führerscheinerwerb einen fahrsicherheitslehrgang zu absolvieren, statt noch mehr z.t. sinnlose theorie zu lernen oder noch mal "5 fahrstunden" zu absolvieren?

 

ja, dann ist der führerschein halt um 200 euro teurer! haben wir alle was von!

 

mir ist es egal, wie hoch der katalog ist. ich fahre, wie ich fahre. ob ich 20 euro oder 200 euro an die grünen männchen zahlen muss, macht keinen unterschied, ob es nicht trotzdem in einigen fällen sinnlose willkür bleibt.

 

die allg. entwicklung erinnert mich an das frosch-experiment:

 

tust nen frosch in einen topf mit kochend heissem wasser, so wird er sofort rausspringen...tust nen frosch in nen topf mit kaltem wasser und erhitzt es dann bis es kocht, dann wird der frosch verenden.....

 

also leute, das wasser wird wärmer und wärmer..........


06.02.2009 11:07    |    SFI

Wirklich schlimm ist, dass durch die Hintertür nun doch ein Tempolimit auf AB eingeführt wird. Auf schnurgeraden Strecken stehen plötzlich 120 Schilder, wo vor ner Woche noch keine waren; und es werden laufend mehr. Unter den 120er Schildern: Radarkontrolle. Zusammen mit den höheren Bußgeldern ist das für mich absolute Abzocke und hat mit Verkehrssicherheit nichts mehr zu tun.


06.02.2009 11:26    |    stef 320i

Will man die Zahl der Todesopfer auf 0 bringen, dann helfen keine höheren Strafen für zu schnelles Fahren oder Alkohol am Steuer. Dann hilft nur den Menschen am Steuer zu ersetzen. Todesfälle wirds im Straßenverkehr immer geben, auch ohne Alkohol/Drogen/Rasen.

 

Nichtsdestotrotz ist die Erhöhung, vor allem was Alkohol angeht, angemessen.


06.02.2009 14:11    |    CRVLutz

Ach, würden doch mal Entscheidungsträger- unsere "Volksvertreter"- mal anfangen zu denken und ihren Wahlauftrag ernst nehmen. Jedes Volk hat die Regierung die es verdient. Das Wahlvieh hat entschieden.


06.02.2009 16:02    |    Klinki13

Von uns nehmen diese Oberförster ein Verwahrngeld weil eine Lampe defekt ist oder ein Millimeter auf den Reifen fehlt zum Grenzbereich..

Und selbst fahren sie ohne Provil auf den Reifen rum sowie mit defekten Licht am Streifenwagen.Habe ich selbst bei einer Kontrolle gesehen.Ja diese Oberförster fahren zwar auch mehr beruflich bedingt, aber Sie sollten schon ein Vorbild bleiben.

 

Mann oder Frau sollte bessere beziehungen zum Oberförster aufbauen!

 

gruß vom wütenden Klinki13


06.02.2009 16:04    |    S HKE 438

30.01.2009 03.00 uhr. Billstedter hauptstrasse HH, (Tempolimit 50 km/h).

Mein tempo war 71 km/h, das kostet mir 35 Euro, finde es nicht abschreckend.

Aber warum Radarkontrolle 03.00 uhr wenn es so wenig Verkher ist.

 

MFG

Henrik aus Ystad


Deine Antwort auf "Bußgelderhöhung – Viel hilft viel?!"