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26.11.2021 17:14    |    SerialChilla    |    Kommentare (160)

Platz wie ein Mittelklasse-Kombi, Ladespannung wie ein Porsche Taycan und ein interessanter Preis: Der Hyundai Ioniq 5 ist eines der aktuell interessantesten Elektroautos. Das SUV im Test.

 

Schicker Look, interessante Daten: Hyundai macht mit dem Ioniq 5 vieles richtig [Quelle: Hyundai]Schicker Look, interessante Daten: Hyundai macht mit dem Ioniq 5 vieles richtig [Quelle: Hyundai]Seine Daten klingen nach einem Volltreffer: Der Hyundai Ioniq ist stärker, lädt schneller und kostet weniger als ein Skoda Enyaq – oder dessen Verwandtschaft aus Wolfsburg und Ingolstadt. 800 Volt Ladestrom können bisher nur die teuren Sportler von Audi und Porsche. Mit zwei Motoren ist er maximal 225 kW stark. Und der Einstieg liegt bei knapp 42.000 Euro vor Förderung.

 

Aber genügt das, um sich im Segment der rein elektrischen Kompakt-SUVs an die Spitze zu setzen? Schließlich hält er bei der Reichweite auf dem Papier nicht ganz mit. So viel sei bereits verraten: In der Stadt überbietet der Ioniq 5 im Test die Werksangabe. Was er kann, wo es hapert und wie er sich anfühlt, liest Du im vollständigen Test auf mobility.talk.

 

Was hältst Du vom Hyundai Ioniq 5? Würde er für Dich infrage kommen? Teile uns Deine Meinung in den Kommentaren mit.

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02.12.2021 07:52    |    Bazingo

Das KIA Schwestermodell hat in der aktuellen AMS einen Testverbrauch von 30 KWh gehabt.

Keine Ahnung warum das so hoch ist, aber das reduziert die echte Reichweite auf der Langstrecke, die ja nur ca. 70% der Akkukapazität beträgt (10%-80%), auf unter 200 Km.


02.12.2021 09:21    |    ballex

Die Annahme ist falsch, da man in der Regel ja mit 100% losfährt - da kann man also mindestens 90% nutzen. Und je nach Ladekurve des Fahrzeugs oder Dauer eines Stops (soll auch Leute geben, die bei längeren Fahrten auch eine längere Pause mit dem Verbrenner einlegen) auch nach weiteren Strecken wieder 80-90%.


02.12.2021 09:21    |    Goify

30 kWh? Das ist ja heftig. Bei einem Benziner wären das wohl so 12 Liter (in Relation gesetzt).


02.12.2021 09:27    |    tartra

Egal ... wenn die Säule auf dem Firmenparkplatz nix kostet, man die LiDl Säule kostenfrei leersaugen kann ... nach mir die Sinnflut ...

 

Ich bleibe dabei, möchte man das Leute vernüftig werden, geht das nur über den Geldbeutel ... Das wär beim Verbrenner nicht anders, hätten wir kostenlose Benzinsäulen könnte man sich wohl auf reichlich überdimensionale Escalades und Tahoe auf unseren Straßen einstellen...:rolleyes:


02.12.2021 09:39    |    Adi2901

@ Goify

Das ist doch nicht dein Ernst.:D

30kWh entsprechen genau 3,52L Benzin was den Energiegehalt entspricht. ;)

Bei Diesel wären das 3,06L.

 

@ Bazingo

Beim effizienten Elektrofahrzeugen hängt sehr viel von Testbedingungen und Umwelteinflüssen ab welcher Verbrauch dabei heraus kommt.

Du kannst problemlos z.B. einen Hyundai I5 oder auch einen Kia EV6 in der Stadt mit 15-16 kWh Verbrauch fahren.

 

@ Tatra

 

Wenn es kostenlosen Sprit geben würde, dann würdest du etwa dort nicht tanken? :p

Und fossile Kraftstoffe, die bei der Verbrennung die Umwelt vergiften mit Stromern ohne Auspuffrohr zu vergleichen hingt etwas.

 

Nur als Beispiel, ich erzeuge im Jahr rund 11.000 kWh und verbrauche im Haus incl. E-Auto 7000 kwh im Jahr und das komplett ohne Emissionen.;)

Kannst du es mit einem Verbrenner auch?


02.12.2021 09:43    |    Goify

Es ging um die Relation. Wenn so ein Auto normalerweise 20 kWh benötigt, dieser aber 30, ist das eine Mehrung von 50 %. Nimmt man die üblichen 8 Liter Benzin in der Klasse, kommt man auf 12 Liter.


02.12.2021 09:58    |    XuQishi

Auf Verbräuche von Autotestern geb ich nichts, ich habe immer den Eindruck, dass die wie eine Sau fahren.

Ich hab bei meinem Chrysler 5 Liter weniger gebraucht als die deutschen Tester, die den mit 18 Litern angegeben haben.


02.12.2021 10:04    |    Adi2901

@ Goify

Es ist der gleiche Unterschied was den Kraftstoff-Verbrauch angeht, wenn du einen Kleinwagen, Geländewagen oder einen Luxusliner vergleichst.;)

Beim Elektroauto haben auch sehr viele Faktoren einen Einfluss auf den Verbrauch und zwar unabhängig von der Grösse des Fahrzeugs selbst.

 

Bereits der Stromverbrauch Unterschied zw. Sommer und Winter beträgt je nach Fahrzeug und Fahrprofil rund 20-30%.

Ich hatte z.B. im Frühjahr-Herbst über 10tkm einen gesamten Durchschnitt von rund 14,5kWh/100km.

Im Winter bei 0°C kann man +4 kWh/100km drauf rechnen.


02.12.2021 10:15    |    tartra

"Wenn es kostenlosen Sprit geben würde, dann würdest du etwa dort nicht tanken?"

 

Sowas hatte ich nur in abgeschwächter Form, es gab immer wieder mal Aktion Sprit MwSt. geschenkt, oder Sprit 50% günstiger ...

 

Es gab da wirklich Leute die sich >100m Warteschlangen und Stunden ? Wartezeit eingereit haben ...:rolleyes:

 

Ich lasse Tanken links liegen wenn ich länger als 1 Auto warten müsste ...:D:D

 

Sowas beobachte ich auch beim meinem Lidl, da eiern mehrere E-Auto Besitzer aus der Nachbarschaft rum ,wann den mal eine Säule frei ist .. gehen mehrmals täglich hin und her, fahren ihre Auos ständig hin und her wenn es mal frei wird ...

 

Dazu hätte ich weder Lust noch Zeit ...also ehrlich ... ich wär wohl einer der es bequem hat und zahlt, dafür aber von Anfang an schaut was wirklich nötig ist = niedrigen Verbrauch hat oder überlegt welche Fahrten überhaupt per Auto nötig sind .. damit spart man immer noch am meisten..:cool:.


02.12.2021 10:20    |    Adi2901

@Tatra

 

Was Leute in ihrer Zeit machen ist wohl ihr eigenes Problem und in der Stadt ohne eigene Ladesäule ist man darauf angewiesen, was es halt vor Ort an Ladeinfrastruktur gibt.;)

 

Was nötig ist oder nicht entscheidet jeder selbst.

 

Genau es geht nur über den Geldbeutel und deswegen fahre ich unter anderem ein Elektroauto.

Mal die Gratislademöglichkeiten ausser Acht gelassen, kosten mich 100km mit meinem Stromüberschuss geladen 1,60,- und direkt von der Steckdose 4,16,-.

 

Habe früher auch einen Audi A2 3L Tdi (Ganzjahresmittel 3,2L/100km) zum pendeln benutzt als der Diesel um 1 Euro noch gekostet hatte.;)

Jetzt ist es der Elektrowagen.


02.12.2021 10:36    |    tartra

Per Solar finde ich gut ...

 

Ehrlich muss man da auch sein ... zuerst braucht man überhaupt erstmal eine geeignte Fläche für die PV Module ... Haus+Grundstück fällt nicht vom Himmel, ok erben ...:cool:, zumndest werterhalt schluckt auch ordentlich Geld... Dann die PV Technik, die auch mal defekt geht und gewartet werden muss, speicher oder man kann nur laden, aber das wird bekannt sein ..;) ...

 

Also ich denke nicht das dich 100km wirklich nur 1,60 kosten ...:D:D


02.12.2021 11:07    |    Adi2901

@Tatra

 

Tja, das dürfte fast jeder kennen, "jeder ist seines Glückes Schmied." ;)

Das beginnt schon in der Schule und später im Berufsleben, sowie anschliessend was mit eigenem Geld sinnvolles oder weniger sinnvolles gemacht wird.

Es wird ständig gemeckert und in den neuen Sachen immer das negative gesehen, statt die Chancen zu ergreifen um was im Leben zu ändern.

Ich war bei uns in der Strasse der einzige der mit PV-Anlage angefangen hatte, viele standen mit ihrer Standarteinstellung skeptisch der Angelegenheit gegenüber aber nach 5 weiteren Jahren haben 4 weitere Nachbarn bereits nachgezogen.:D

 

Habe mich nun mal für Wohneigentun und gegen die Miete entschieden, welches viele andere Möglichkeiten bietet, z.B. eine PV-Anlage auf dem Dach.

Die PV-Anlage incl. Speicher hat 20 Jahre Garantie und kostet mich incl. allen Kosten nicht mehr als meine ehemalige monatliche Stromrechnung, die ich jeden Monat sinnlos dem Stromversorger in den Rahen werfen würde.;)

Die PV-Anlage wurde auch nicht primär für das E-Auto angeschafft, sondern für den normalen Strom-Hausverbrauch, das Elektrofahrzeug ist ein Nebeneffekt.

 

Und ja, mit Stromüberschuss zu Hause geladen kosten mich 100km rund 1,60,-. ;)

Wieso sollte das nicht so sein?


02.12.2021 11:12    |    Goify

Die 1,60 € sind aber nur der Strom. Das Auto verursacht ja noch andere Kosten.

 

Ach ja, es gibt keine "1,60,-". Der "-" nach dem Komma steht für die 0 Cent. Hast du aber 1 € und 60 Cent, kannst du nicht nochmal ,00 dran hängen. Das wäre ausgeschrieben nämlich 1,60,00 €. Doppelte Dezimalbrüche gibt es nicht.


02.12.2021 11:39    |    Adi2901

Natürlich sind das die Stromkosten, das steht ja auch so da.;)

Welches Auto verursacht keine zusätzliche Kosten.


02.12.2021 11:51    |    Gravitar

In der Praxis gibt es im Umkreis von 10km hier bei mir eine Säule mit 11/22kw zum öffentlichen Laden, in Google Maps wären dort über 50Cent/Kwh zu berappen.... rechne bitte nochmal nach, was das für Nichteigenheimnutzer oder Nutzer ohne eigene Lademöglichkeit monetär bedeuten würde und wie lange zu welchen Konditionen zu laden wäre.....

 

Ansonsten ist der Ionic5 eins der gefälligsten BEV....

 

Gruß

 

Gravitar


02.12.2021 12:02    |    Adi2901

Bei unseren Ladesäulen im meinem Umkreis kostet die kWh am DC 22kW Lader 29ct. und AC am HPC 150kW 46ct./kWh.

Bei einem Durchschnitt von 7L/100km Benzin für rund 1,60 und 11,20 auf 100km, sind das umgerechnet rund 38 kwh am DC und 24 kWh am AC, somit immer noch deutlich güstiger mit einem Stromer. ;)

 

Zum I5, den bin ich schon im Sommer gefahren, als AWD 305PS und 77kWh Accu.

Top Auto, macht super viel Spass.

Die Patzer leistet sich das Auto definitiv im Bereich von Navi, Android Anbindung, Routenberechnung mit Ladesäulen.

Der Stromverbrauch entspricht leider ab 100km/h auch dem Cw-Wert.


02.12.2021 13:06    |    Gravitar

Dann rechne doch nochmal mit tatsächlichen Verbräuchen nach. Der XC40 P8 hat beim Praxis-Test der Auto-Zeitung 30,3kwh/100km verbraucht, ich muss hier 50Cent/Kwh berappen, macht dann wohl 15Euro/100km. Meinen XC40 kann ich mit 6,1l fahren, derzeit sind es aber knapp 8l. Keine Ahnung, ob der Ioniq5 massiv sparsamer als der XC40 P8 ist, das könnte natürlich sein....

 

Gruß

 

Gravitar

 

PS: Stromverbrauch des Ioniq 5 bei Konstantfahrt von 130 km/h auf der Autobahn rund 30Kwh/100km

 

https://efahrer.chip.de/.../...er-offenbart-gewaltige-schwaeche_104768


02.12.2021 13:21    |    Goify

50 Cent/kWh? Stellt den Strom Frau Merkel exklusiv für dich her? Oder musst du an den Halsabschneider-Ladesäulen laden?


02.12.2021 13:32    |    Gravitar

Ich habe nur die eine im Dorf, dort ist dieser Preis im Netz so angegeben. Drei weitere Lademöglichkeiten sind in der Nächsten Kleinstadt, etwa 10km entfernt. 2x11/22kw, einmal 50kw (ständig besetzt). Die nächste größere Stadt mit vielen Lademöglichkeiten ist gut 20km entfernt, da ich da nicht hin muß, wäre der Weg exklusiv zum Laden mit 40km/40-50min zusätzlich zu veranschlagen. Ich müsste dann auch warten und könnte nix sinnvolles in der Zwischenzeit machen. Momentan arbeite ich von 9-20/21Uhr, meine Lust, danach noch Zeit ins Fahrzeug zu stecken, ist begrenzt. Dieses Wochenende ist mit Impfmarathon zusätzlich keine Freizeit zu bekommen....

 

Gruß

 

Gravitar


02.12.2021 13:42    |    Adi2901

@ Gravitar

Wenn du keinen Elektrofahrzeug fahren möchtest, dann brauchst du es auch nicht tun, es zwingt dich auch keiner dazu, aber vergleiche keine Äpfel mit Birnen. ;)

Es hat auch keiner behauptet, dass Elektromobilität problemlos für jeden umsetzbar ist.

 

Du nimmst dir irgendein Testverbrauch einer Auto-Dumm-Zeitung und vergleichst es mit deinem?

Du rechnest mit überteuerten Stromtarif, dann kannst du auch mit Premiumpreisen von Aral für ihren Superkraftstoff rechnen.

Hier war such der Preis bei 2 Euro/Liter für Edelbenzin vor einige Tagen gewesen.

Die Triebwerksleistung würde ich bei einem Vergleich, aber nur vielleicht nicht ausser Acht lassen.

 

Dass ein I5 einen überdurchschnittlich schlechten Cw-Wert hat, ist kein Geheimnis und das schlägt sich ab 110km/h aufwärts deutlich im Verbrauch nieder.

Nimmst du einen Hersteller der verstanden hat wie Elektroautos gebaut werden sollen, dann sieht der Verbrauch auch bei 130 und höher deutlich anders aus.


02.12.2021 13:51    |    Gravitar

Ich möchte ein Elektrofahrzeug fahren, diskutiere deswegen und lese mir die Erfahrungen der Nutzer durch, versuche herauszufinden, welche geschönt und idealistisch verzerrt dargestellt werden und welche möglicherweise für viele und auch mich zutreffend wären. Das da mitunter unterschiedliche Erfahrungen von unterschiedlichen Testern und Nutzern bei rum kommen, dürfte klar sein. Allerdings möchte ich auch nicht blauäugig sein und auch anderen Lesern andere Erfahrungen schildern, die evtl. nicht in ein idealistisches Bild passen. Das kann man mir natürlich ankreiden....

 

 

Gruß

 

Gravitar


02.12.2021 14:05    |    XuQishi

Zitat:

Nimmst du einen Hersteller der verstanden hat wie Elektroautos gebaut werden sollen

Design kostet halt was, es will eben nicht jeder ein Lutschbonbon fahren. Natürlich wäre ein Tropfenwagen ideal, sieht aber Scheiße aus, das war schon das Problem vom Prius und allen anderen Autos, die auf Öko gemacht haben. Tesla hat es mit dem S verstanden, auch wenn der mal ein Facelift brauchen könnte, das hoffentlich nicht aussieht wie das Model 3. Das Auto sieht aus, als hätte sich einer auf einen Frosch gesetzt.


02.12.2021 14:45    |    Acidrain2001

Dann nimm das Model Y, das sieht wie ein normaler Frosch aus :)


02.12.2021 15:08    |    Bazingo

Aber wie ein aufgeblasener….


02.12.2021 15:32    |    XuQishi

Der Y ist auch kacke designt. Ich bin neulich zum ersten Mal hinter einem hergefahren und hab Heck für das eines Kombis aus den 90ern gehalten, bis ich gesehen habe, dass das ein Tesla ist.


02.12.2021 15:46    |    Adi2901

@ Gravitar

Alles lebt oder stirbt bei der Elektromobilität mit dem eigenen Fahrprofil und Infrastruktur vor Ort.

Bei mir war die Entscheidung relativ leicht weil ich bei mir Heim laden kann und auch andere Fahrzeuge (LPG Verbrenner) zur Verfügung stehen.

 

@ XuQishi

Das Design ist und bleibt eine Geschmackssache.

Viele wollen ein funktionierendes und durchdachtes Fahrzeug und keins welches jenseits von 130km/h im Vergleich wie ein Loch säuft sowie bei dem eine brauchbare Ladeplanung nicht existiert.

Da holt auf Langstrecke, wenn diese öffter gefahren wird die 800V Ladetechnik nicht viel raus.


02.12.2021 22:33    |    JürgenS60D5

@XuQishi : ich sehe ABSOLUT KEINE Ähnlichkeit zwischen einem MY und irgend einem Kombi aus den 90ern.... Hilfst Du mir bitte, was willst Du sagen? Alleín die "Schräge" der Heckscheibe hat nichts mit einem Kombi der 90er zu tun.


03.12.2021 10:09    |    Gravitar

Die Teslas sind aerodynamisch schon durchdacht, jedenfalls die Volumenmodelle. Beim Cybertruck habe ich allerdings so meine Zweifel....

 

Allerdings ist das dem cw-Wert geschuldete Design doch recht monoton über die Modelle, genauso wie der Innenraum sehr karg auf mich wirkt. Da sticht ein Ioniq5 schon recht eindrucksvoll sowohl optisch von außen als auch üppiger im Innenraum heraus. Mag man Bildschirmbedienung eher nicht, so wirds mit einem Tesla schwer. man hat halt null haptische Rückmeldung und etwas bedienen, ohne den Blick von der Straße abzuwenden gelingt wohl nur den eingefleischten Freaks oder den langjährigen Nutzern.

 

ich bin gespannt, wie man Aerodynamik und Designentwicklung über die Zeit ohne allzu große Monotonie dort bewerkstelligen möchte. Gerne würde ich dort aufregende Formen und innen opulentes Design vorfinden, aber da wird wohl nix draus. Deswegen dann wohl eher Mercedes oder halt Hyundai.....

 

Gruß

 

Gravitar

 

 

PS: Seht ihr Unterschiede.....?

 

https://www.adac.de/.../?filter=ONLY_RECENT&sort=SORTING_DESC


03.12.2021 10:57    |    XuQishi

Zitat:

Hilfst Du mir bitte, was willst Du sagen? Alleín die "Schräge" der Heckscheibe hat nichts mit einem Kombi der 90er zu tun.

Der sieht von hinten aus wie ein alter Japaner.


03.12.2021 11:58    |    Adi2901

@ Gravitar

 

Es sind die gleichen Unterschiede, wenn du das Design gemeint haben solltest, wie bei anderen Herstellern.;)

Die Fahrzeuge haben ein Grund-Desing, welches sich der Grösse der Fahrzeugklassen entsprechend anpasst.

Das ist z.B. beim Hyundai jetzt genauso, das Design des I5 wird aufgegriffen und auf den Ioniq 7 SUV projiziert.

 

Es ist auch müssig über das Aussehen/Design zu streiten, philosophieren usw., es ist nun mal ein Faktor der subjektiv jeder anders empfindet.

Sonst würden wir alle die gleichen Autos fahren.:D

 

Beim Tesla gefällt mir auch nicht alles, wie das minimalistische Design des Innnenraums oder die überwiegende Bedienung über das Hauptdisplay.

Das Fahrzeug ist aber als Gesampaket was die Effizienz angeht nahezu konkurrenzlos.

Was die Routenführung incl. der Ladestrategie sowie Lade-Infrastruktur auf Langstrecke angeht, für jeden Elektro-Einsteiger problemlos zu händeln, damit er auf der Strecke mit leerem Accu nicht liegen bleibt.

 

Es ist halt die Frage, was der Kunde verlagt.;)

 

Mercedes hat erst jetzt mit dem EQS zum Model S aufgeschlossen, leider was den Preis betrifft in einer anderen Liga.

Da gibt es bei Tesla, wenn der Kunde es wünsch für deutlich weniger Geld mit dem Model S Plaid eine Rakete auf Rädern.;)


03.12.2021 12:10    |    Gravitar

Jo, aber Leistung oder Beschleunigung sind ja in meiner Umgebung völlig überflüssig und damit keinen Cent wert. Ein Grund, warum der V12 in der Garage ein kümmerliches Dasein fristet. Warum sollte man also bei Tesla für Beschleunigung einen Cent mehr ausgeben? Ich weiß, einige sehen das anders. Das einzige, das ich möchte ist möglichst viel Reichweite für möglichst wenig Geld und einen wertigen und vom Design her ansprechenden Innenraum mit viel Individualisierungsmöglichkeiten in allerlei Oberflächen, Materialien und Farben. Das ist schwerer zu bekommen als der andere Firlefanz........

 

Gruß

 

Gravitar


03.12.2021 12:25    |    Adi2901

Du gibts bei Tesla nicht mehr, sondern im Vergleich zu anderen Herstellern weniger Geld für mehr Leistung und mehr Ausstattung aus. ;)

Bei uns auf dem Land gar nicht so unwichtig, damit mit man an der Lkw's Bremsklötzen sicher und schnell vorbei ist.

In der Stadt mag es anders aussehen, hier wird halt die Effizienz zum Trumpf von Tesla.

 

Und der Bestellvorgang sowie die Ausstattungsliste, ist das beste was ich je mitbekommen hatte.

Du bist max. in rund 1 min. fertig mit einer Fahrzeugbestellung, im Gegensatz zu üblichen Herstellern bei uns, wo beim Kauf vorerst ganze Bücher studiert werden müssen.


03.12.2021 12:30    |    Bazingo

Das ist natürlich ein echtes Argument dass man nur eine Minute braucht um einen Tesla zu bestellen.

Da man das ja ständig macht spart das Unmengen an Lebenszeit….

Und das ein Tesla mehr Ausstattung als der Wettbewerb hat, halte ich ebenfalls für ein Gerücht.

Viele Dinge die es anderswo in den unteren Modellreihen gibt, gibt es bei Tesla nicht für Geld und gute Worte.


03.12.2021 12:34    |    XuQishi

Zitat:

Bei uns auf dem Land gar nicht so unwichtig, damit mit man an der Lkw's Bremsklötzen sicher und schnell vorbei ist.

Dachte ich auch. Aber kann man hier vergessen, überall Gegenverkehr, 70-Zonen, Überholverbote und Blitzer. Ich fahre ein sportliches Auto, aber in den letzten 2 Jahren habe ich damit auf der Landstraße exakt null Autos überholt, nur ein paar Traktoren. War mit dem Dicken vorher mit 340 PS auch nicht anders. Man kommt gar nicht dazu.

Aber klar, Land ist nicht Land: In West-NRW gibt's das klassische Land gar nicht. Ich habe mal 2 Jahre in MV gewohnt, da war Gegenverkehr die Ausnahme. :)

 

Beim nächsten Auto lege ich da keinen Wert mehr drauf. Ob der jetzt in 5 oder 9 Sekunden auf 100 geht, spielt in meinem Alltag praktisch keine Rolle.


03.12.2021 13:01    |    Gravitar

Ich wohne auf dem Land. Dort, wo ich mit dem 129PS Volvo nicht überholen kann, komme ich mit dem 650PS V12 auch nicht dran vorbei. Da ist Null Unterschied. Außer ich setze mich massiv über Gebote hinweg. Also auch beim Ionic5 längste Reichweite mit kleinster Leistung....

 

Es ist bei BEV relativ blöd aufgestellt. Bei vielen Fahrzeugen muss man für größere Akkus zwingend mehr Leistung oder 4 angetriebene Räder mit ordern, obwohl man das weder braucht noch möchte. Lieber nur den großen Akku und etliche Tausender weniger bei niedrigerer Leistung. Mal sehen, ob die das auch irgendwann schnallen. Bei Tesla ist das ja eingeschränkt möglich mit den Long Range Modellen....

 

Gruß

 

Gravitar

 

PS: Beim Ioniq5 geht´s ja eingeschränkt, der größere Akku hat dann doch wieder eine höhere Leistung, ist aber noch vernünftig gemacht aus meiner Sicht.


03.12.2021 13:08    |    XuQishi

Die Zusatzleistung spielt beim E-Auto aber auch nicht so die Rolle, weil nur rausgeht, was abgefragt wird, während beim Benziner oder Diesel eben auch mehr Hubraum mitläuft, auch wenn er nicht gebraucht wird. Zylinderabschaltung hilft, aber effizienter ist E. Dafür rekuperieren stärkere E-Motoren auch besser.


03.12.2021 13:34    |    Adi2901

Dann würde ich an eurer Stelle vielleicht erst ein Elektroauto mal fahren.:D

Nicht zu vergessen ist beim Elektrofahrzeug der Unterschied zw. RWD und AWD, hier steckt deutlich mehr dahinter als bei einem Verbrenner.

 

Was nützen einem beim Verbrenner die Leistungsangabe, die am Ende der Drehzahlskala erst anliegt.;)

 

Fahre jeden Tag 40km Autobahn und 100km Landstrasse, in zum Teil bergigen Taunus in RLP.

Habe selbst einen V8 mit fast 300 PS, da fahre ich 10 mal lieber auf den Landstrassen mit meinem Elektro-Corsa mit nur 136PS, dafür aber mit sofort max. anliegendem Drehmoment ohne jeglicher Verzögerung. Das ist halt komplett eine andere Welt.

Bis der Verbrenner in Wallung kommt bis du ansatzlos längst mit einem Elektroauto weg.

 

Wer natürlich Bücher wälzen möchte und für jeden Firlefanz extra bezahlen will, der ist ausserhalb von Tesla sehr gut aufgehoben.

Ich sage nur VW z. B., da darf man bei dem Standartaccu gar Aufpreis dafür zahlen, dass die CCS Ladeleistung von 50 auf 100kW angehoben wird. :D

Fast 50Kw (43kW) konnte die Zoe bereits von 10 Jahren am Schnelllader laden.


03.12.2021 13:37    |    ballex

Nur zur Erinnerung: Das Thema ist hier der Ioniq 5. ;)


03.12.2021 13:43    |    Goify

Also ich scheine dann wohl ein Oft-Überholer zu sein. Auf 50 km recht einsamen Landstraße überhole ich zwei Autos und drei LKWs. Manchmal auch 10 PKWs hinter einem LKW und dann eben diesen. Allerdings ist es ein Problem, lange Schlangen mit maximal Tacho 110 zu überholen, wenn man innerhalb von 5 Sekunden bei Tempo 140 oder darüber ist und das auch nötig ist, um sicher den Überholvorgang abschließen zu können.

Aber etwas Dampf müsste mein Auto schon haben, wenn man nicht Ewigkeiten hinter Langsamen bleiben will. Wir haben hier auch recht steile Berge, wo ein gewisses Maß an Motorleistung einfach angenehmer ist und man nicht an jeder Steigung zwei Gänge runterschalten muss.

 

Wenn der Ioniq 5 also für manche übermotorisiert ist, für mich wäre er damit passend. In Städten bin ich eh nie unterwegs und es gibt hier im Umkreis von mir auch keine, nur Dörfer und eine einzige Kleinstadt.


03.12.2021 14:07    |    XuQishi

Zitat:

Dann würde ich an eurer Stelle vielleicht erst ein Elektroauto mal fahren.

Was die Leistung angeht, bezog ich mich lediglich auf den Verbrauch. Beim E-Auto ist die Spitzenleistung wurst, wenn man die nicht nutzt, aber 6 Liter Hubraum laufen auch bei 90 hinterm Bus und abgefragten 50 PS.

Den Mini bin ich schon öfter gefahren, der ist bis 50 schon deutlich flotter als mein Abarth (muss ja auch nicht einkuppeln), fällt dann aber bis 120 immer weiter zurück und läuft natürlich auch 75 km/h in der Spitze weniger.

Aber Spaß machen die Dinger schon, deshalb hab ich mir auch ne Wallbox montieren lassen. Man weiß ja nie, was kommt. Und der Hyundai sieht halt geil aus und hat einen akzeptablen Preis. Bei dem Design in einem Coupe hätte ich schon bestellt :D.

 

Zitat:

Auf 50 km recht einsamen Landstraße überhole ich zwei Autos und drei LKWs.

Einsam muss man halt haben, damit das geht. Ich fahr halt selten nachts.


Deine Antwort auf "Laden mit 800 Volt: Der Hyundai Ioniq 5 im Test"

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