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25.11.2021 18:00    |    SerialChilla    |    Kommentare (5)

Soll es ein Dienstwagen sein? Oder wäre eine Bahncard vielleicht sinnvoller? In unserem Podcast sprechen wir über ein Mobilitätsbudget als Alternative.

 

SAP-Flottenchef Steffen Krautwasser testet Alternativen zum DienstwagenSAP-Flottenchef Steffen Krautwasser testet Alternativen zum DienstwagenDienstwagen sind ein interessanter Anreiz für einen Job. Wer das Auto privat nutzen darf (und es vielleicht günstig versteuern kann), spart viel Geld. Aber ist das für jeden eine gute Lösung? Nicht unbedingt, sagt Steffen Krautwasser, Flottenchef beim Software-Konzern SAP. Er bietet seinen Mitarbeitern Alternativen an.

 

Gut die Hälfte der 23.000 SAP-Angestellten in Deutschland hat Anspruch auf einen Dienstwagen. Aber nicht jeder möchte ihn nutzen. Alternativ bietet Krautwasser deshalb an, Carsharing-Kosten, Bahntickets, E-Bikes oder andere Lösungen abzurechnen. Wer dieses Angebot annimmt und ob sich das lohnt, erfährst Du im Podcast von mobility.talk.

 

Würdest Du Dich für einen Dienstwagen oder eine Alternative entscheiden? Diskutiere mit uns in den Kommentaren!

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25.11.2021 18:06    |    Goify

Das halte ich für ne sinnvolle Sache. Gerade auch, weil viele einen Wohnort haben, an denen ein Auto eher umständlich ist und man auch nicht wüsste, wo man es nachts oder am Wochenende abstellen soll.

 

Hätten meine Mitarbeiter einen Anspruch auf einen Dienstwagen, so würde ich denen auch einen anbieten und keine anderen Lösungen, da wir hier auf dem Land arbeiten und es keinen funktionierenden ÖPNV gibt. Für die Wege zu Bauherren/Baustellen bleibt ebenso ausschließlich das Auto als einzige Möglichkeit. Ausnahme sind Termine im gleichen Ort, die wir zu Fuß oder mit dem Rad zurücklegen. Aber bei 3.000 Einwohnern im Kernort ist das eher selten der Fall.


26.11.2021 11:04    |    PIPD black

Irgendwie schön doof, wer das "Angebot" nicht annimmt.

Es ist Teil der vertraglich vereinbarten Vergütung, also Arbeitslohn für die geleistete Arbeit. Verzichte ich darauf, verzichte ich auf mir zustehenden Lohn. Wenn ich keinen PKW brauche, würde ich wohl mal zusehen, dass ich die mir zustehende Vergütung dennoch erhalte.....wenn nicht als PKW, dann entweder offen als Gehalt oder über andere Sachbezüge.


26.11.2021 11:08    |    Goify

In der Regel ist es ja entweder 500 € mehr Gehalt oder ein Firmenwagen. Einfach nur ein Auto gibt es in den seltensten Fällen.


26.11.2021 11:15    |    PIPD black

Nö. IdR steht im Anstellungsvertrag: "Neben dem Gehalt in Höhe von ..... € haben Sie Anspruch auf einen Dienstwagen der ......klasse bis zu einem BLP von .....€, den Sie auch für private Zwecke nutzen dürfen."

 

Das und alles was danach noch kommt, stellt die Gesamtvergütung für die zu erbringende Leistung dar. Wer dann verzichtet, hat entweder zu viel oder weiß nicht, was er tut.


26.11.2021 11:28    |    Wennae

Die Öffnung bei SAP für weitere Mobilitätsvarianten finde ich auf jeden Fall besser, als das Angebot nur für Pkw anzubieten.

 

Generell steht über all dem in meinen Augen aber die Frage, wieso ein Arbeitgeber für einen bestimmten Bereich der privaten Lebensführung eine Sachleistung anstelle eines Gehalts zur Verfügung stellen sollte. Macht in meinen Augen wenig Sinn. Geld hat als universelle Tauschwährung die schöne Eigenschaft, dass man nicht nur Miete, Lebensmittel und Urlaube davon bezahlen kann, sondern neben vielen weiteren Dingen auch Autos oder Bahnfahrkarten. Klar kann es für einen beruflichen Pkw-Vielfahrer Sinn machen, wenn er die Kiste auch direkt mit nach Hause nehmen kann und für den privaten Einkauf nicht erst die Autos wechseln muss. Aber in Zeiten elektronischer Fahrtenbücher spricht in meinen Augen nichts dafür, die Privatnutzung anders zu besteuern als mit den tatsächlich dafür angefallenen Kosten. Der Vielfahrer, bei dem der privatanteil unter den 1% liegt, wird dies ohnehin schon längst so machen. Was ich damit sagen will - steuerlich begünstigte Zuschüsse zur Öffi-Monatskarte oder ein Jobrad für den Weg zur Arbeit sind zwar ebenso inkonsequent, sind aber wenigsten im Sinne des Gemeinwohls (Lenkungsfunktion). Das Mobilitätsbudget sieht für mich nach einer Übergangslösung aus, um die Erwartungshaltung vieler Arbeitnehmer, dass der Arbeitgeber irgendwie für ihre private Mobilität zuständig sei, langsam zu verändern.


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