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01.12.2021 17:29    |    SerialChilla    |    Kommentare (114)

Die BMW M GmbH feiert ihren 50. Geburtstag mit dem XM, einem SUV für Fußballprofis und Vollkaufmänner, aber nicht für M-Connoisseure. Ein Kommentar.

 

Beleuchtet, weil sonst kaum zu finden: Die Nieren des BMW XM [Quelle: BMW]Beleuchtet, weil sonst kaum zu finden: Die Nieren des BMW XM [Quelle: BMW]Was für ein Anlass: Fast 50 Jahre lang baut "der schnellste Buchstabe der Welt" - BMWs M GmbH - aufregende, schöne und dynamische Autos. Ausgerechnet zum Jubiläum stellt der Hersteller eins vor, das mit den M-Ikonen so viel gemeinsam hat wie die Döttinger Höhe mit einem Rewe-Parkplatz: Der BMW XM stellt Rekorde bei Kraft und Masse auf, aber nicht bei Dynamik oder Rundenzeiten.

 

Die Quintessenz aus 50 Jahren Sportlichkeit ist also ein (gefühlter) Siebeneinhalbtonner mit der Grundfläche eines Kinderzimmers (11,4 Quadratmeter, nicht gefühlt). BMW ist derart überzeugt von diesem Autoberg, dass der Hersteller in der Pressemappe sogar den seligen M1 erwähnt. Ob das passen kann? Den vollständigen Kommentar liest Du auf mobility.talk.

 

Was hältst Du vom BMW XM? Passt er für Dich in die M-Familie? Oder sollte er sich einen neuen Buchstaben suchen? Sag es uns in den Kommentaren!

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01.12.2021 17:38    |    Dynamix

Ich hab's längst aufgegeben zu sagen das sowas nie in Serie kommt. Dafür hat mich BMW schon zu oft Lügen gestraft.

 

Der X7 war auch so ein Fall. Nie im Leben habe ich gesagt! Und dann kam er mit genau dem überdimensionalen Grill über den sich alle beim Convept aufgeregt haben.

 

Den XM traue ich BMW haargenau so zu. Nachdem man ja schon alle anderen Baureihen mit dem grossen Protzgrill verschandelt hat macht es in diesem Falle den Braten auch nicht fett.

 

Und ganz davon abgesehen baut BMW diese Autos eh nicht mehr für den europäischen Markt. China ist da der Zielmarkt und die fahren genau darauf ab.


01.12.2021 18:14    |    PIPD black

01.12.2021 18:36    |    bronx.1965

Zitat aus dem Artikel:

 

(...)"Der BMW XM feiert nicht den legendären M1. Er sieht aus, als hätte er ein paar davon verschluckt. BMW M tauscht Athletik und Definition gegen große Wucht im Speckmantel. Macht ein Mensch denselben Wandel durch, sagt man über ihn, er habe sich aufgegeben. Dass BMW ernsthaft eine Serienversion ankündigt, legt genau das nahe. Es geht nicht mehr um Motorsport, sondern um Statussymbole.(...) "

 

Fasst es gut zusammen.

Wie es besser passen würde, auch den Markenkern betreffend, zeigen

David Obendorfers Kreationen. Leicht und grazil, mit hohem Wiedererkennungswert.

(Quelle: Autozeitung)


01.12.2021 20:16    |    CaptainFuture01

Der XM war ein interessantes und futuristisch aussehendes Fahrzeug der Franzosen.....damals nach Veröffentlichung wollte ich sogar mal einen haben.....

 

Klick

 

Mal sehen,wann Citroen das Markenverfahren anstrebt und BMW abmahnt....

 

 

Greetz

 

Cap


01.12.2021 20:39    |    Wennae

Das Ding wirkt wie der letzte, trotzige Riesenstuhlgang vor dem Legen des künstlichen Darmausgangs. Einfach nur eine absolut überflüssige Provokation für alle, die versuchen, sich halbwegs verantwortungsbewusst zu verhalten und für alle, die am Monatsende nicht wissen, wovon sie ihren Einkauf bezahlen sollen.

 

Als BMW-Fahrer hat man ja schon so sein Imageproblem mit der getönte Scheiben- und fette Räder-Fraktion. Nun wird die Marke noch einmal näher in die Lamboecke gerückt. Nur dass dieser Haufen vermutlich nicht mal schnell fahren, sondern einfach nur protzen und provozieren kann.

 

Keine Ahnung, was BMW dafür hingelegt hat, das Ding auf einer Kunstmesse ausstellen zu können. Passender wäre eine Waffen- und Erotikmesse irgendwo in Russland oder China gewesen.

 

Schön geschriebener Artikel, übrigens ...


01.12.2021 21:21    |    _RGTech

Na toll jetzt ist mir schlecht.


01.12.2021 21:28    |    schweik6

Das sind nicht mehr meine Autos.


01.12.2021 22:59    |    E500AMG

Sowas kommt von einem Hersteller raus, wenn die Innovationen und Ideen ausgegangen sind und die Geschichte des Unternehmens verflogen ist.

 

Den Entwicklern derartiger Dünnschisse fehlt die Selbstprojektion: wie wirke ich / wie wirkt das Produkt auf andere??

 

 

Eine Schande! Schade, das die Entwickler keine Kritik bekommen. Ein Hersteller beschenkt sich zum 50. Jährigen M-Bestehen mit einer Peinlichkeit. Ein Armutszeugnis, wenn man bedenkt - bei diesen technischen und finanziellen Möglichkeiten die BMW hat - was die hätten machen können. Aber das, nein - echt versagt.


01.12.2021 23:24    |    JürgenS60D5

Ich würde es zwar nicht so ausdrücken, aber BMW kann nur noch peinlich-hässlich.


02.12.2021 07:48    |    kappa9

BMW hat einen Riesenbiber aus dem Pleistozän ausgebuddelt und zum Luden-Lacker gegeben.

 

Ein Reh bricht heraus aus dem Wald: "UUUALLP!"


02.12.2021 07:50    |    k-hm

Dem stimme ich 100% zu.

Die aktuellen Modelle sehen nur noch peinlich aus, genau wie das Badewannen-Design vor einigen Jahren.

Ging mit den 5er Facelift (G31) los, der sieht schlimm aus, das Vorfacelift sah ungleich besser und eleganter aus. Darum bleibt der Vorgänger (F11) erstmal bei mir.

 

Der neue 4er ist auch so ein Design-Fauxpas... diese viel zu große und proletige Niere, die schlechte Dachführung... Eleganz war gestern, Geschmacklosigkeit heute.

 

Und das hier, der XM, der setzt dem ganzen Irrsinn die Krone auf. So einen hässlichen BMW habe ich lange nicht gesehen... wer steigt denn freiwillig in so eine Kröte?

 

Wie kann jemand bei diesem gruseligen Klotz (Mad Max Lego, würde ich sagen) denn eine Parallele zum großartigen M1 ziehen?

Da hats wohl im Oberstübchen einen Kurzschluss gegeben, anders ist das nicht zu erklären :D

 

Gruß

k-hm


02.12.2021 07:57    |    opel-infos

Zitat:

Mal sehen,wann Citroen das Markenverfahren anstrebt und BMW abmahnt....

Gar nicht:

 

https://www.auto-motor-und-sport.de/.../


02.12.2021 08:42    |    legooldie

Dachte schon es gibt kein hässlicheres Auto als den Fiat Multipla von 1999 aber BMW hat es lässig geschafft den noch zu Toppen.

Grauenhaft!


02.12.2021 09:21    |    tartra

Auch wenn das Fan-Boys anders sehen ... BMW ist genau seinen Aktionären verpflichtet und den Quandts, den Klattens ... und die wollen Cash sehen ... nix weiter .. also wird das gebaut was cash bringt und wenn das in Nordamerika und Asien diese Klötze sind, wird das genauso gebaut...

 

Ich wüsste hier bei mir im Eck auch gleich ein paar Leute, die leasen sowas sofort um ihre Checker Runden im Block zu drehen ...:D


02.12.2021 09:34    |    E500AMG

Ich glaube nicht an den Erfolg des Fahrzeuges. Wenn man bedenkt das der BMW Z8 trotz des doch schönen Design's floppte - im Gegensatz war fast jeder Mercedes SL ein Verkaufsschlager (bis auf den R231) - da glaube ich nicht, das der Klotz sich gut verkaufen lässt.

 

 

Das Bild hat sicher fast jeder schon mal gesehen, wenn man an BMW's Nierenwachstum denkt :D

 

:D

 

:D

 

:D

 

Vom nötigen Kühlergrill, über das kinderverspeisende Walmaul bis hin zu den Heizkörper-Nieren :D :D :D


Bild

02.12.2021 10:00    |    Wennae

Zitat: 02.12.2021 09:21 | tartra

 

"Auch wenn das Fan-Boys anders sehen ... BMW ist genau seinen Aktionären verpflichtet und den Quandts, den Klattens ... und die wollen Cash sehen ... nix weiter .. also wird das gebaut was cash bringt und wenn das in Nordamerika und Asien diese Klötze sind, wird das genauso gebaut..."

 

Ist ganz bestimmt so. Ich kann mir nur nicht vorstellen, dass BMW mit diesem Dino-Panzer nicht seine Marke beschädigt und damit langfristig die Klattens & Co. zu Skoda-Fahrern macht ;) Nicht nur, dass das Ding mit Motorsport nichts zu tun hat, der normale Dreierfahrer z.B. wird doch nicht so ein Asi sein, der ganz tief innen drin von so einem Haufen träumt, sich aber leider nur einen Dreier leisten kann. Selbst der sozial bereits weitgehend gelähmte X5-Fahrer wird hier vermutlich noch ein kurzes Zucken aus irgendeiner Nervenbahn spüren. Oder leben die auf einem so weit weg entfernten Planeten?


02.12.2021 10:24    |    rallediebuerste

Fantastischer Kommentar, Conni - ich bin 100% deiner Meinung!

 

Die großen Nüstern - na meinetwegen. Sieht kacke aus, aber das macht BMW halt jetzt so. Damit könnte man irgendwie noch leben. Chinamarkt und andere Sehgewohnheiten und so.

 

Dass aber die M GmbH als zweites eigenständiges Fahrzeug nach dem legendären M1 ausgerechnet ein so protziges Schlachtschiff-SUV rausbringt, ist dämlich hoch zehn. Das geht so komplett an allem vorbei, für das BMW M einmal stand, da fragt man sich tatsächlich, was in den Leuten vorgegangen sein muss, um überhaupt auf diese Schnapsidee zu kommen. Oder dafür grünes Licht zu geben.

 

So etwas wie der 2002 Hommage mit einem innovativen Motor (entweder Elektro oder noch mal einen letzten ordentlichen Verbrenner, irgendwas ausgefallenes: ein hochdrehender Dreizylinder-Turbo, keine Ahung) - das wäre ein M Car, nach dem sich alle umdrehen würden. Ein Abfeiern der alten Werte und gleichzeitig ein Signal, dass man zuversichtlich in die Zukunft blickt und trotzdem dem Markenkern treu bleiben wird.

 

Der XM sendet genau ein Signal: Mut, Innovation, Motorsport, Leichtbau, Emotionen und Freude am Fahren gibt's bei uns nicht (mehr), wir machen jetzt nur noch Lifestyle.

 

Ein Freund hat sich letztens nen M2 Competition gekauft, weil der "der letzte richtige M ist und für immer bleiben wird".

Ich befürchte, er liegt damit nicht falsch.


02.12.2021 10:25    |    tartra

Leider ja ... ich kann das hier auf meiner Pendlerstrecke mit dem Rad auf dem Ku´damm live beobachten. Es gibt den Menschenschlag die sich sowas kaufen und wünschen? Auch wenn ich denke, Marketing hilft ordentlich nach.

 

Getoppt wird die Hässlichkeit der Riesennieren, wenn das LED hintergrundbelechtet wird ... Entweder haben die Fahrer einen mir fremden Geschmackssinn oder es ist wirklich der Machtfaktor, was so ein Design für einige vermeintlich ausstrahlt, passt dann zumindest zu diesem Klientel...

 

Wenn man sich BMW Oldtimer anschaut, hatten die teilweise riesen Nieren, aber irgendwie war das eleganter gelöst ...:cool:

 

https://www.fahrzeugbilder.de/.../...let-beim-oldtimertreffen-der.html

 

:D:D


02.12.2021 10:31    |    Dynamix

Ich bin zwar eigentlich ein großer Fan von LED, aber das kann auch ganz schnell in die Hose gehen. Mercedes hat ja auch irgendeinen SUV mit durchgehender LED-Leiste in der Front. Die Idee ansich ist ja cool, nur passt es irgendwie null zum Design, vor allem weil man da diese Lücke zwischen Scheinwerfern und Haube hat welche die Lichtleiste optisch unterbricht. Wirkt in Natura nicht so pralle.

 

Zum Thema M:

 

Ich wundere mich sowieso das BMW sich seit Jahrzehnten nicht traut mal eine Art Nachfolger für den M1 zu bringen. Können tun Sie es, der i8 hat ja schon gezeigt das die nicht nur Roadster, sondern auch grundsätzlich flache Mittelmotorcoupes können. Wo wäre da das Problem sowas zu designen und dann massenweise Konzerntechnik da reinzupacken? Ich glaube es würde sich kein BMW Fan beschweren wenn da am Ende ein aufgeladener R6 oder V8 aus dem Teileregal seinen Dienst verrichtet. Da muss nicht zwangsläufig ein eigener Antrieb her.

 

Vor allem weil man sowas als Statussymbol sicherlich auch in Asien verkauft bekommt. Aber vielleicht liegt es einfach daran das man flaches Design und 10m² Niere nicht miteinander kombiniert bekommt :D


02.12.2021 11:09    |    Goify

BMW war in den 70ern und 80ern ein Haufen sehr guter Handwerker und weniger Ingenieure. Die lebten für ihre Produkte und wollten immer das absolut Beste produzieren. Seit aber ganz andere Leute das Sagen haben, die Autos nur vom Benutzen her kennen, weht ein anderer Wind und es geht mittlerweile ausschließlich darum, Geld zu verdienen. Das ist normalerweise immer nur eines von vielen Unternehmenszielen. Schade, denn so stirbt eine weitere Marke. BWM gibt es natürlich weiterhin, aber nicht die Marke BMW, die man kennt und schätzt.


02.12.2021 11:12    |    pico24229

Schließe mich dem vorherigen Kommentar von Dynamix an. :)

 

Also gegen den XM ist der aktueller 4er ja eine Schönheit. Absolut nicht mein Fall aber ich mag auch generell nur sehr wenige SUV.


02.12.2021 11:52    |    Patsone

BMW hat die Zeichen der Zeit offenbar immer noch nicht verstanden. Ich glaube wirklich dass man mit solchen Studien, die überflüssige Leistung in noch überflüssigeren Dimensionen und Gewichten zur Schau stellen das Image einer Marke nachhaltig beschädigen kann und wird. Alle Welt redet von Klimaerwärmung, Nachhaltigkeit, Null-Emmission, Wandel und BMW will weiter die Petrolheads bedienen? Ganze vier vollelektrische Modelle im Repertoire (i3, i4, iX3, iX), der Rest Verbrenner und dann solche Aussichten...


02.12.2021 12:41    |    JRefi

"Die Quintessenz aus 50 Jahren Sportlichkeit ist also ein (gefühlter) Siebeneinhalbtonner mit der Grundfläche eines Kinderzimmers (11,4 Meter, nicht gefühlt)."

 

Die Fläche gibt man immer noch in Quadratmetern an. Das nur mal am Rande.

 

Aber ansonsten passt das Fahrzeug doch wunderbar in das aktuelle Portfolio von BMW. Die neuen Modelle wurden und werden auf den asiatischen Markt zugeschnitten. Die paar deutschen Käufer müssen sich dann geschmacklich anpassen.


02.12.2021 12:46    |    Goify

Es heißt doch immer, dass Leute mit großen Autos Kompensationen vornehmen würden. Rein statistisch gesehen sind asiatische Männer ja eher unterdurchschnittlich bestückt. Erklärt das dann vielleicht der Hang zu großen, protzigen Autos? Ich versuche nur herauszufinden, wieso der eher auf Sparsamkeit und Tugend bedachte Asiate eben keine Key-Cars fährt, sondern Kleinbusse in Form eines Autos.


02.12.2021 12:50    |    Acidrain2001

Das mag vielleicht für den armen chinesischen Arbeiter gelten. Bei reichen Chinesen gibt's nicht zu groß oder zu protzig. Da wird gezeigt was man hat.

Kann man natürlich keinem Hersteller so richtig einen Vorwurf machen, da Geld verdienen zu wollen...


02.12.2021 12:58    |    bermuda.06

Dieses Fahrzeug als Statement des 50 jährigen M Bestehen ist ein blanker Hohn für die gesamte Marke. Das einzige was das Auto hervorhebt ist, dass es schneller geradeaus fahren kann als alle anderen SUV und dass man wirklich das Endlevel der Protzigkeit erreicht. Selbst ein Lambo Urus wirkt gegen dieses Ding bieder und bodenständig.

 

Zusammengefasst:

0 Zusammenhang mit der Markengeschichte

0:Innovation

0 Zukunftsfähigkeit

0 Sportlich


02.12.2021 13:04    |    Dynamix

Nicht verwechseln, China ungleich ganz Asien. Key Cars sind so ein rein japanisches Ding wegen der Steuer und den Platzproblemen, gerade in Städten wie Tokyo. Da haben die Chinesen mal so überhaupt kein Problem mit und das ist der Hauptzielmarkt weil da momentan das Geld sitzt.

 

In Japan dürftest du mit dem Ding niemanden hinterm Ofen hervorlocken. Viel zu groß für die Metropolen!


02.12.2021 13:11    |    PIPD black

China/Asien ist eine ganz andere Kultur. Das bekomme ich immer wieder von Leuten zu hören, die lange dort gelebt haben bzw. die sogar entsprechende Angehörige haben. Diese Leute haben auch ein echtes Problem, wenn sie wieder nach D zurückkehren. Diese Missgunst, dieser Neid, der hier in D allgegenwärtig ist, den gibt es da nicht bzw. soll es da so nicht geben. Wer es zu was gebracht hat und sich so einen Panzer leisten kann, der wird angesehen und geachtet für seine Leistungen. Dort kann man das ausleben und zeigen. Mit Kompensation von irgendwas hat das nix zu tun. Wer's sich leisten kann, gönnt sich was.


02.12.2021 13:13    |    pico24229

Ja, dasselbe gilt wohl auch für die USA und wahrscheinlich für viele andere Länder.


02.12.2021 13:18    |    Dynamix

Ist in den USA aber ähnlich. Die freuen sich eher über deinen Erfolg als Ihn dir zu neiden. Ich finde es aber auch interessant das sich China durch den Wohlstand immer weiter dem Westen annähert. Da gab es letztens mal einen interessanten Artikel wo es um die Geburtenraten in China ging und man da genau das gesehen hat was in allen Kulturen passiert die es zu Wohlstand gebracht haben: Die Geburtenraten nehmen rapide ab!

 

Wer Geld hat setzt offenbar weniger Kinder in die Welt. So war es in Europa, so war es in den USA und so ist es jetzt in China. Aus dem Grund hat man auch die 1-Kind Politik vor Jahren schon gekippt weil man festgestellt hat das man auf die selben demografischen Probleme zusteuert die wir schon haben.


02.12.2021 13:25    |    kappa9

Von mir aus soll so eine Hässlichkeit fahren wer will und es sich leisten kann. Den Anblick werde ich jeweils für einen Moment ertragen^^

Zum Gönnen gehört aber auch, dass solche Luxusressourcenfresser zukünftig halt auch entsprechend weltweit besteuert werden müssen.

Ich bin bereit für meinen V8, der durstiger, als ein Durchschnittsauto ist, auch deutlich mehr Kraftstoffsteuer pro Liter Benzin zu bezahlen - fairerweise nach Energiegehalt/ Äquivalent berechnet.

Wer dann auf so ein ehemaliges Luxusauto - nunmehr ein älteres Gebrauchtfahrzeug - neidisch ist, der soll von mir aus an seiner Neider-Galle ersticken - mir egal :-D


02.12.2021 13:29    |    Goify

Dann werde ich wohl den Chinesen nie verstehen (was ich eh nicht kann, weil Chinesisch sich für mich anhört wie Chinesisch). Aber irgendwie schon ein merkwürdiges Volk, wenn es alle Fehler, die die westliche Welt seit den 60ern macht, nachmachen muss. Gut, der Mensch kann nicht aus Fehlern anderer lernen, sondern muss sie immer selbst machen - oft sogar mehrmals - aber es wäre schon fein, wenn sie eine eigene Kultur entwickeln würden.


02.12.2021 13:53    |    PIPD black

Das kannst du so nicht sagen. Elektrofahrzeuge (idR Roller, Motorräder) haben die Chinesen schon viel länger. Und auch den E-Autos waren sie nicht abgeneigt (Smog in den Ballungszentren). Gab da auch entsprechende staatliche Vorgaben. Aber wenn man für den gesteigerten Stromverbrauch (der auch mit steigendem Wohlstand einhergeht) AKWs und KKWs hochfahren oder neubauen muss, womit dann fossiler Kraftstoff deutlich günstiger ist, dann geht wieder Ökonomie vor Ökologie. Und eins kannst du glauben: sie machen nicht die selben Fehler. Sie machen vllt. andere, aber nicht die gleichen. Und wenn die Annalena dem Xi Jinping ans Bein pinkeln muss, dann wird es bei uns in D mit Sicherheit sehr schnell sehr duster......die aktuelle Chipkrise ist dagegen Kinderkacke, was dann droht......und auf den XM können die Chinesen dann getrost verzichten, den bauen sie im Zweifel selbst.


02.12.2021 13:54    |    Swissbob

02.12.2021 14:07    |    Goify

Zitat:

Hongqi e-HS9 so sehen in China Elektroautos aus :D

Hui, die haben schon nen ganz anderen Geschmack als wir Europäer.

Mir fällt gerade ein, ich hatte mal mit einer Chinesin gechattet (fragt mich nicht, wieso) und die hat mal ein Foto ihres Wohnzimmers gezeigt. Da wäre Louis XIV. aber neidisch geworden. Das war krassester Barock. Und da passt so ein BMW wunderbar dazu, weil er für das Vergangene, Falsche und Überbordende steht.


02.12.2021 14:30    |    legooldie

Andererseits könnten E Autos hierzulande aber auch so Aussehen.

Wie ich den vor ein paar Wochen im Net gesehen hatte dachte ich,"was für eine Verballhornung eines Klassikers aber jetzt wo ich das Bild dieses Brontosaurier auf Anabolika gesehen habe,ist der E Manta direkt eine Schönheit dagegen!



02.12.2021 17:12    |    tartra

Den Chinesen gibt es garnicht, China beheimatet freiwillig oder unfreiwillig mehrere Volksgruppen, die sich teilweise noch nicht mal sprachlich verstehen ....

 

Das mit den weniger Kindern in den Industrienationen soll nicht nur was mit Geld zu tun haben, da spielt wohl auch der Bildungsgrad mit rein ... was irgendwie doch oftmals in mehr Geld mündet, jetzt bin ich verwirrt...:D:D


02.12.2021 17:45    |    Dynamix

Das sind halt Faktoren die sich gegenseitig beeinflussen oder eher ergänzen ;) Da fällt mir wieder das Intro zu Idiocracy ein, dass trifft das Prinzip schon ganz gut und der Film hat auch schon wieder einen Bart. Das kinderlose Besserverdienerpaar wartet bis zum "richtigen" Zeitpunkt wegen Karriere und so und die Hillbilly Familie pflanzt sich unkontrolliert fort.


02.12.2021 17:49    |    Wennae

Den Manta finde ich ja gar nicht mal so schlecht :D Retrokisten sind eine schöne Möglichkeit, emotionale Autos zu bauen, ohne diese mit absurder Leistung, Lärm oder ähnlichen Zweifelhaftigkeiten ausstatten zu müssen. Auch wenn ich den XM rein ästhetisch maximal fragwürdig finde, geht es hier, meine ich, neben der Untauglichkeit für die Marke M vor allem darum, dass es sich bei der Kiste um das komplette Gegenteil davon handelt, was die Welt braucht. Und so etwas abstoßend zu finden, hat auch nichts mit Neid oder Missgunst zu tun. Es ist einfach nur Ablehnung.

 

Irgendwo weiter oben kam der Punkt, dass man ja niemandem vorwerfen könne, Geld mit sowas zu verdienen, wenn dies denn irgendwo auf der Welt damit möglich ist. Klar, Marktwirtschaft und so. Wenn ich aber z.B. an die Nachhaltigkeitsberichte denke, die wir jedes Jahr schreiben müssen, an Dinge wie gesellschaftliche Verwantwortung, dann weiß ich nicht, ob sowas nicht auch eine Marke beschädigen kann. Ehrlich gesagt wünsche ich mir, dass so etwas zumindest perspektivisch gesehen mit gesellschaftlicher / kundenseitiger Ächtung bestraft wird. Klar ist so eine Karre eine Kleinigkeit z.B. im Vergleich zur 100m-Yacht eines Oligarchen mit ein paar hundert qm Burmateak plus Heli oben drauf. Lürrssen kann es aber auch egal sein, wie die Masse der Bevölkerung das findet. Bei BMW könnte das schon etwas anders aussehen ...


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