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26.11.2021 17:14    |    SerialChilla    |    Kommentare (160)

Platz wie ein Mittelklasse-Kombi, Ladespannung wie ein Porsche Taycan und ein interessanter Preis: Der Hyundai Ioniq 5 ist eines der aktuell interessantesten Elektroautos. Das SUV im Test.

 

Schicker Look, interessante Daten: Hyundai macht mit dem Ioniq 5 vieles richtig [Quelle: Hyundai]Schicker Look, interessante Daten: Hyundai macht mit dem Ioniq 5 vieles richtig [Quelle: Hyundai]Seine Daten klingen nach einem Volltreffer: Der Hyundai Ioniq ist stärker, lädt schneller und kostet weniger als ein Skoda Enyaq – oder dessen Verwandtschaft aus Wolfsburg und Ingolstadt. 800 Volt Ladestrom können bisher nur die teuren Sportler von Audi und Porsche. Mit zwei Motoren ist er maximal 225 kW stark. Und der Einstieg liegt bei knapp 42.000 Euro vor Förderung.

 

Aber genügt das, um sich im Segment der rein elektrischen Kompakt-SUVs an die Spitze zu setzen? Schließlich hält er bei der Reichweite auf dem Papier nicht ganz mit. So viel sei bereits verraten: In der Stadt überbietet der Ioniq 5 im Test die Werksangabe. Was er kann, wo es hapert und wie er sich anfühlt, liest Du im vollständigen Test auf mobility.talk.

 

Was hältst Du vom Hyundai Ioniq 5? Würde er für Dich infrage kommen? Teile uns Deine Meinung in den Kommentaren mit.

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26.11.2021 18:41    |    PIPD black

Der Ioniq ist die einzige E-Karre, die mich optisch anspricht.:)


26.11.2021 19:36    |    JürgenS60D5

Warum muss ein Auto sich immer gleich "an die Spitze" setzen. Richtig gut und vor allem bezahlbar würde ausreichen.


27.11.2021 07:38    |    tackti

Finde das Auto auch wirklich gelungen. In der ersten Generation würde ich aber generell kein Auto kaufen. Meistens werden die gröbsten Fehler im Facelift oder der zweiten Auflage behoben. Heutzutage ist die Software dann auch meist funktionaler (wenn auch in der Regel mit vielen Fehlern).


27.11.2021 10:13    |    Goify

Das Design ist schwer gewöhnungsbedürftig, was wohl für die eher homöopatische Verbreitung sorgt. Der Innenraum ist merkwürdigerweise von komplett anderer Designsprache als das Exterieur. Er soll ja an den ersten Hyundai Pony erinnern, aber der war zwar nicht besondern schön, jedoch wenigstens stimmig.

Gut ist, dass es den Allradantrieb als Option gibt und auch kombinierbar mit der kleineren Batterie. Das wäre wohl meine erste Wahl.

 

Dann warten wir mal auf den Ioniq 4 (Limousine) und lassen uns überraschen.


28.11.2021 17:50    |    Gurkengraeber

Für mich ist das Design auch nix. Sieht aus wie ein Golf, den man für einen 80er Film auf 2000er getrimmt hat.

 

In Dänemark sind mir aber mehrere begegnet, zumindest so viele, dass es mir auffiel.


29.11.2021 06:39    |    marauder12

800volt Ladespannung? An einem 400 Volt Hausanschluß? Noch nicht einmal jeder hat einen drei Phasen HA!? Geschweige einen 100derter A Anschluß!

bei 800Volt erhöht sich auch der Ladestrom-Nicht vergessen!Auch wenn ein Trafo zwischen ist! Was Passiert wenn jeder jetzt einen E Wagen hätte sollte JEDEM bewußt sein! Wo soll der Strom her kommen????? Vor Allem wie soll dann der Strom im Netz fließen??? Die wären dann überlastet! Das E Auto als Minderheit mag gehen ,aber nicht als Alternative zum Verbrenner . Da hat jemand nicht richtig denken können! Auf dem Lande,ich mit Solar und Speicher,könnte jetzt sagen ,OK !? Aber Ich muß auch mal 100km am Tag fahren.Und das ist im Vergleich nun sehr wenig. Auch Solar reicht da nicht,erst recht nicht im Winter.

Ich bleibe beim Verbrenner! Nachhaltiger und Umweltfreundlicher als ein E-Auto!!! Sorry,aber das ist nun mal leider so.

Gruß


29.11.2021 08:19    |    JRefi

Vollständiger Test? Da wurde gerade mal einiges grob angerissen. Und Bilder vom Innenraum muss man sich auch selbst suchen.

SUVs als Elektro sind so daneben. Würde ich mir nie holen.

Und Design ist zum Glück Geschmackssache. Und dieses ist absolut nicht mein Geschmack.


29.11.2021 08:25    |    PIPD black

Zitat:

Sieht aus wie ein Golf, den man für einen 80er Film auf 2000er getrimmt hat.

Wahrscheinlich ist das der Grund, warum er mir so gefällt.:D

Ich mag den Golf (2).....


29.11.2021 10:19    |    Acidrain2001

@marauder12 Bitte erst mal über die Technik informieren. Bei 800V geht es um Gleichstromladen an Schnellladestationen. Die Wallbox zu Hause läuft wie üblich über 400V und 16A (11kW Wallbox) oder 32A (22kW Wallbox), so wie Opas alte Tischkreissäge ;)


29.11.2021 11:12    |    tartra

Ich verstehe es nicht ... habe den die letzen Tage hier bei mir in der Ecke gesehen, eingereit in der Parkbucht und sticht dort hervor...

 

Dieser Klotz löst auch kein einziges Problem ... Sorry, wieder einmal ein Schritt in die falsche Richtung ... Design, ok ist Geschmackssache, aber die Größe geht mal garnicht, warum müssen die Dinger immer klobiger werden?

 

Leergewicht >2 Tonnen ...das ist das was wir brauchen ....


29.11.2021 11:24    |    Goify

Vor allem ist er mit 1,89 m Breite sogar breiter als eine aktuelle E-Klasse. Das macht Parkhäuser unbrauchbar für das Auto.


29.11.2021 11:56    |    Gravitar

Gefälliges Fahrzeug, dank Förderung gerade noch erschwinglich. Jedenfalls in meinen Augen gefälliger als die Modelle aus Wolfsburg, was ich schade finde. Kaufen würde ich ihn mir noch nicht, leasen mag ich nicht, ist aber derzeit zur Risikominimierung das einzig Vernünftige. Also noch warten, mir wäre eine europäische Konstruktion halt lieber und unter 30.000Euro dürfte die auch kosten und im Innenraum dürfte es mehr Individualisierung geben....

 

Jammern auf hohem Niveau, wenn man aber einen XC40 mit hellem Leder für unter 25.000Euro neu im letzten Jahr gekauft hat, misst man potentielle Innovationen halt daran....

 

Gruß

 

Gravitar


29.11.2021 11:57    |    PIPD black

Zitat:

Vor allem ist er mit 1,89 m Breite sogar breiter als eine aktuelle E-Klasse. Das macht Parkhäuser unbrauchbar für das Auto.

Wenn E-Autos überhaupt in Parkhäuser dürfen. Soll ja gar nicht so selten sein, dass sie draußen bleiben müssen.;)


29.11.2021 12:55    |    Acidrain2001

Also das hab ich schon lang nicht mehr erlebt. Und mein GLC ist auch 1,89m breit. Und der passt auch in irgendwelche gammeligen 50er Jahre Parkhäuser. Man muss halt sein Auto einschätzen können.

Und gewöhnt euch an Fahrzeuggewichte um die 2t, zumindest mal bei einigermaßen großen Autos, einschließlich Familienkombi, wenn's denn mal als BEV gibt. Die Batterien wiegen halt nunmal was und mehr Reichweite = mehr Gewicht.


29.11.2021 15:18    |    tartra

Das die aufgequollenen neuen Konstruktionen in Parklücken passen ... Ja, das geht schon irgendwie mit den 15 Parkpipsern und Kameras, aber von 3 Plätzen sind gerne mal nur noch 2 nutzbar, da man ansonsten nur noch über die Heckklappe ein/aussteigen kann ... Ich sehe sowas täglich ...

 

Aber ok, das ist nicht nur ein E-Auto Problem, das trifft auf alle klobigen neuen rollenden Statussymbole zu...

 

Ich möchte nicht der Miesepeter sein ... nur ein Gegenpol, damit den Leuten die sich sowas kaufen oder schön reden, wissen es gibt auch andere Ansichten... und das ist sicherlich kein Neid...ich finde es einfach nur unnötig riesig ..


29.11.2021 15:34    |    Acidrain2001

Das Problem ist leider, wenn man innen einigermaßen Platz braucht (z.B. mit Kindern wie bei mir), dann werden die Außenmaße so üppig. Und da reden wir noch nicht von so Kloppern wie X5, GLE & Co. Auch familientaugliche Kombis werden immer länger und breiter. Mein nächstes Auto wird auch kein SUV, ist dann aber statt 1,89m "nur" 1,86m breit. Das ändert im Parkhaus dann auch nix...

Wüsste aber nicht was man an dieser Entwicklung ändern kann. Wenn ich weniger Platz brauche kaufe ich mir natürlich auch wieder ein kleineres Auto.


29.11.2021 16:08    |    Goify

Was man an dieser Entwicklung ändern kann? Einfach eine Klasse weiter unten einsteigen, denn die Innenräume sind dort jetzt, wo sie früher mal mind. eine Klasse weiter oben waren.

Schau dir meinen Polo an, der ist außen so groß wie ein Golf 4 und innen etwas größer als ein Golf 3. Wieso hätte ich da also einen Golf nehmen sollen, wenn mir damals ein Golf groß genug war? Der heutige ist mir zu groß und teuer geworden.


29.11.2021 16:43    |    XuQishi

Ich hab mir den Ioniq5 neulich beim Händler mal angeschaut, gefällt mir sehr gut. Klar ist das Design nicht für jeden, aber ist halt endlich mal wieder ein Auto mit ein bisschen Form. Und innen gefiel er mir noch besser, alles ganz clean.

Den fahr ich irgendwann mal Probe, denn wenn es ein E-Auto sein müsste, würde ich den kaufen. Der EV6 auf der gleichen Basis ist ne hässliche Qualle, der gefällt mir dar nicht. Der hier hat wenigstens einen Hauch Lancia Delta drin.


29.11.2021 18:49    |    Adi2901

Zitat:

tatra[/url]:

Leergewicht >2 Tonnen ...das ist das was wir brauchen ....

Dir ist wohl klar, dass die Autos durch Accus keine Leichtgewichte sind.:D

 

Mein Corsa-Elektro wiegt leer bereits 1530Kg.;)


29.11.2021 19:10    |    tartra

natürlich ist mir das klar, daher stelle ich das ganze Konzept E-Auto wie es momentan gepusht wird und in welche Richtung es geht, in Frage ...


29.11.2021 19:22    |    Adi2901

Welche emissionsfreie Alternative hättest du den vorzuschlagen?


29.11.2021 20:24    |    Gravitar

Wieso muss die emissionsfrei sein? Bin ich auch nicht, die Kuh vom Bauern auch nicht, emittieren alle CO2, teilweise sogar Methan....

 

Gruß

 

Gravitar


29.11.2021 21:40    |    Goify

Dass Elektroautos zu schwer sind, ist eine Tatsache. Ob es eine Alternative gibt, weiß ich auch nicht.


29.11.2021 22:38    |    Acidrain2001

Ja, Elektroautos sind schwerer als Verbrenner. Dafür haben sie mehr Leistung und verbrauchen weniger als ein Verbrenner. Wo ist jetzt das Problem?


29.11.2021 22:49    |    Goify

Manche haben mehr Leistung, manche haben weniger Leistung. Sie haben also genauso viel Leistung wie ein Verbrenner. Den Verbrauch kann man ganz schwer vergleichen, jedenfalls brauchen sie weniger Energie.


29.11.2021 22:58    |    Acidrain2001

Ok sagen wir bessere Beschleunigung bzw höheres Drehmoment. Heißt du merkst von dem höheren Gewicht nix.

Und Verbrauch ist doch Energie pro Zeiteinheit ;)

Aber ich denke wir meinen dass gleiche.

Zum Vergleich: 1l Benzin hat einen Brennwert von 9kWh. Selbst wenn du ein richtig dickes Elektro-SUV über die Autobahn knüppelst, braucht das Ding vielleicht 30kWh Strom/100km. Rechne das mal in Benzinverbrauch um....


30.11.2021 07:35    |    ballex

Zitat:

Goify schrieb am 29.11.2021 um 22:49:

Dass Elektroautos zu schwer sind, ist eine Tatsache.

Das stimmt schlicht so nicht (mehr). Moderne auf einer reinen E-Plattform basierende Fahrzeuge sind kaum schwerer als vergleichbar motorisierte Verbrenner. Zum Beispiel nehmen sich ein BMW 3er mit Allrad und vergleichbarer Motorisierung und ein Tesla Model 3 AWD kaum noch etwas im Gewicht.

Bei kostenoptimierten Mischplattformen ist das hingegen noch anders, aber selbst da nicht wirklich entscheidend, weil durch die Rekuperationsfähigkeit der Fahrzeuge das meiste wieder ausgeglichen werden kann.

 

Des weiteren steigen die Energiedichten der Akkus von Jahr zu Jahr...sprich bei gleichem Gewicht kann immer mehr Kapazität verbaut werden (siehe bspw. der i3 über die Jahre, 2x wurde die Kapazität deutlich erhöht, schwerer wurde er aber kaum).


30.11.2021 07:35    |    Bazingo

Zitat:

Welche emissionsfreie Alternative hättest du den vorzuschlagen?

Hahaha, welches Emissionsfreie Fortbewegungsmittel gibt es denn?

Genau, gar keins.

Es wird auch nicht Emissionsfrei wenn irgendwelche Politiker beschließen dass es Emissionsfrei ist.

Die könnten genau so gut beschließen dass das verbrennen von Benzin Emissionsfrei ist.

Beides ist gleich bescheuert.

Eine kWh CO2 ist derzeit beim deutschen Energiemix wieder bei fast 500Gramm CO2 angelangt.

Ein Batterieauto welches 20 kWh verbraucht, emittiert also allein durch den Verbrauch 10Kg CO2 auf 100Km.

Das würde einem (zugegebenermaßen kleinen) Verbrenner mit 100Gr/Km entsprechen.

Wenn man noch die, durch die Batterieherstellung, Tonnen von CO2 mit reinrechnet die bei einem Batterieauto mehr entstehen als beim Verbrenner, kommt am Schluss vielleicht eine Nullnummer raus.

Macht Sinn, dafür eine komplette Industrie umzukrempeln und mit Placebos (die etliche Milliarden an Steuergeld kosten) die Welt zu retten…..


30.11.2021 08:06    |    Goify

Bazingo, Benzin entsteht nicht in Benzintanks, sondern muss gefördert, raffiniert, transportiert werden. Da müsste der Energiemix für Strom schon bei 600 Gramm liegen, damit das eine Nullsumme wird.


30.11.2021 08:07    |    Acidrain2001

Also bei mir zu Hause gibt's Ökostrom vom lokalen Versorger aus Wasserkraft aus dem Schwarzwald. Wo kommt da CO2 ins Spiel?


30.11.2021 08:11    |    Goify

Ernsthafte Frage oder nur Polemik?


30.11.2021 08:26    |    Bazingo

Well to Wheel

 

Hier kann man es sich ungefähr anschauen.

Erdgas ist z.B. besser als Batterie.

Man sollte dabei nicht vergessen dass es nicht genug Ökostrom gibt und auch niemals geben wird, solange es keine Möglichkeit gibt ihn in großen Mengen zu speichern.

Der gesamte Ökostrom wird immer ins Netz gespeist und der Rest wird mit konventionellen Methoden erzeugt.

Wenn jemand sein Auto ausschließlich mit Ökostrom lädt, spielt das trotzdem keine Rolle da der Strom dann an anderer Stelle mehr mit konventionellen Mitteln erzeugt wird. Somit ist nur der Strommix maßgeblich.


30.11.2021 08:32    |    Goify

Bazingo, das stimmt allerdings. Und ob es besonders ökologisch ist, Flüsse kaputt zu machen, die Lebewesen zu stören und den natürlichen Sandzufluss ins Meer zu behindern, kann jeder selbst entscheiden. Auch müssen solche Kraftwerke hergestellt werden, wozu man hunderte von Tonnen Zement braucht - eines der unökologischsten Baustoffe. Klar, einen Tod muss man immer sterben.

Einziger Ausweg: Den Energieverbrauch massiv reduzieren.


30.11.2021 08:45    |    Bazingo

Ist ja nicht nur die Energie.

Der echte einzige Ausweg sind Milliarden von Kondomen….


30.11.2021 08:47    |    Acidrain2001

So viel Energie kann man leider gar nicht einsparen.

 

Siehe Strommix am heutigen Tag: https://twitter.com/en_former/status/1464560955849940993?s=20

 

Und dazu kommen dann noch die Elektroautos und die Ablösung von Gas- und Ölheizungen. D.h. ohne massiven Ausbau von PV, Windkraft, Wasserkraft, Speicherkraftwerken, Power to X etc. wird es nicht gehen. Entweder opfern wir ein paar Bäume irgendwo oder den ganzen Planeten...


30.11.2021 09:21    |    tartra

Als erstes sollte sich jeder Einzelne überlegen, was für eine Größe wirklich benötigt wird ... dann wär schon mal viel gewonnen. Schaffen das die Leute nicht von alleine, muss man das brutal über den Geldbeutel regeln...mal schauen wie es demnächst so wird, die Regierungsparteien der letzetn Perioden, waren streckenweise eher Majonetten der Autolobby ... Abwrackprämie, Abgasskandal, 0,5% Besteuerung, obwohl der Plug-in nie an der steckdose hängt:rolleyes: ... u.s.w.

 

 

Ich sage mal so, hier wurden Kinder ins Spiel gebracht ... bei mir um die Ecke gibt es großes Schulgelände ... da kann man täglich sehen wie die Schere zwischen Benötigt und Protzen auseinander geht ... da gibt es die Powermutti die ein Kind bringt und dafür den KingSize SUV benötigt und gleich dahinter läd Papi 3 Kinder aus einen VW Up! aus ...sind jetzt Extreme und ich weiß nicht was Leute täglich für Waschmaschienen oder Kühlschränke transportieren müssen, aber bei einigen ist es definitiv 3 Nummern größer als nötig ...

 

Als E machen meiner Meinung nach kleine Flitzer für den Nahbereich am ehesten Sinn, sowas wie zoe, up! E u.s.w. ...

 

Der Grund wird wohl sein, wie schon bei den Verbrennerbrüdern, die Kleinen haben kaum Gewinnmarge, daher wird mit Marketing den Leuten eingeredet ... ihr braucht die mit brutalem Drehmoment, mit etlichen 100km Reichweite, man kennt es ja .. Superlativen ... Resultat, es werden die rollenden Wohnzimmer angeschafft ...:rolleyes:

 

Was hat der ioniq5 für Räderdimensionen? das sieht mir auch schon nach leicht LKW Größe aus?


30.11.2021 09:29    |    Goify

Die Leute nennen das dann Fortschritt, mit einem Stadtgeländewagen voll ökologisch, weil mit Kohlestrom betrieben, durch die überfüllten Innenstädte zu rollen. Leider erklärt denen keiner, dass sie auf dem Holzweg sind und wenn doch, erfinden sie Gründe, wieso sie das trotzdem brauchen und es nötig ist. Am witzigsten sind die Vertreter mit Lapotoptasche im BMW X5. Ja, sie haben Kinder, aber dafür haben sie ja den VW Bus daheim stehen. Der X5 ist nur deshalb da, weil sie in der Hierachie im Unternehmen so weit aufgestiegen sind, dass der X5 das kleinstmögliche Modell für sie ist, weil sie sonst Geld verschenken würden.


30.11.2021 09:45    |    XuQishi

Zitat:

Schaffen das die Leute nicht von alleine, muss man das brutal über den Geldbeutel regeln...

Ich bin generell dagegen, anderen vorzudefinieren, was sie zu brauchen haben. In letzter Konsequenz landet man dann bei Ceausescus "Reicht für die Idioten", als er für den ersten Dacia beim Renault 12 den rechten Außenspiegel wegkürzen ließ.

 

Im Moment fahre ich einen Abarth 595, der hat die letzten 2,5 Jahre im Alltag hervorragend für zwei Personen gereicht. Für den Urlaub habe ich maßgeschneiderte Taschen, die den Kofferraum komplett ausnutzen, das reicht für 14 Tage. Wenn man die Sitze umschmeißt, geht ein Satz 17-Zöller hinten rein oder fünf Getränkekisten und noch ein bisschen Einkauf. 660 Liter Kofferraum sind so wenig jetzt nicht. Große Sachen fahr ich nicht selbst rum, die lass ich schicken. Geräte wie Kühlschränke und so nehmen die ja auch heute wieder mit für die Entsorgung.

 

Vorher hatte ich einen Chrysler 300C, der hat auch ne Menge Spaß gemacht - aber im Alltag war er nicht wirklich besser.

Klar, nach 500 Kilometern steigt man ein bisschen fitter aus und ein V8 ist ein V8, aber im Grunde hab ich jetzt die gleichen Fahrleistungen mit halb so viel Sprit und mehr Agilität. Ich mag halt keine lahmen Autos, gehen müssen sie schon.

 

Der nächste Kauf wird aber dennoch etwas größer werden müssen. Ich hab gebaut und Grünschnitt holt keiner ab :D. Vielleicht ein Tipo, als Zweitwagen wäre der gut.


30.11.2021 10:02    |    Bazingo

Der Ansatz durch eine Änderung der Individualmobilität die Welt zu retten mag zwar populistisch eine große Zahl von (völlig Ahnungslosen) Anhängern finden, ist aber absolut wirkungslos.

Industrie- und Haushaltsstrom erzeugt deutlich mehr CO2.

Wenn man es wirklich ernst meinen würde, gäbe es keine Alternative zur Atomkraft.

Das wäre dann in den immer wieder erzeugten Szenarien sicher das kleinere Übel.

Entweder kompletter Untergang durch Erwärmung, oder eventuelle lokale Kollateralschäden durch AKWs.

 

In anderen Ländern hat man das schon lange erkannt. Aber wir wollen es natürlich besser machen, schalten alles ab und verlieren weitere Wettbewerbsvorteile durch immense Energiekosten.

Mich wundert dass sich andere Leute wundern warum die Energie so teuer geworden ist.

Hahaha, das ist erst der Anfang….


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