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26.10.2018 12:29    |    KaJu74    |    Kommentare (21)

Hallo zusammen,

 

am 11. Juli 2018 hat Tesla einen Vertrag für Produktionsstätte in China unterzeichnet.

(Bild des Endzustands der Gigafactory in Nevada)

 

Tesla hat mit der Regierung in Shanghai einen Vorvertrag zum Bau einer Produktionsstätte in China unterzeichnet. Berichten zufolge wird die kommende Fabrik in China in der Lage sein, 500.000 Fahrzeuge pro Jahr zu produzieren, was der Produktion von Teslas Hauptwerk für Elektroautos in Fremont, Kalifornien, entspricht.

 

Die Gigafactory 3 in China wird eine Schlüsselkomponente für Tesla sein, um auf dem weltgrößten Automobilmarkt weiter Fuß zu fassen. Zwar ist China bereits für 17 Prozent des Tesla-Gesamtumsatzes verantwortlich, doch kosten die Fahrzeuge des Elektroautobauers aufgrund von Einfuhrzöllen – und mittlerweile auch Vergeltungszöllen – dort deutlich mehr als beispielsweise in den USA. Bei einer inländischen Produktion würden entsprechende Zölle wegfallen und die Fahrzeuge damit einer breiteren Käuferschicht zur Verfügung stehen.

 

Tesla hat am 3. Oktober 2018 die neuesten Zahlen zum Stand seiner Elektroauto-Produktion bekanntgegeben. Die Kalifornier konnten ihre Fertigung in den letzten drei Monaten im Vergleich zum Vorquartal um 50 Prozent steigern. Der E-Mobilitäts-Pionier teilte aber auch mit, in China, dem wichtigsten Automarkt der kommenden Jahre, vor großen Herausforderungen zu stehen.

 

In der Volksrepublik herrsche “Gegenwind”, erklärte Tesla. Als Reaktion auf die von US-Präsident Donald Trump eingeführten Zölle auf chinesische Produkte hat Peking die Zölle auf in den USA gebaute Autos auf 40 Prozent erhöht. Für anderswo im Ausland produzierte Fahrzeuge werden weiter 15 Prozent aufgerufen. Teslas Elektroautos sind in China daher deutlich teurer als die der Wettbewerber.

 

Erschwerend hinzu kommt, dass es für im Ausland hergestellte Stromer im Gegensatz zu lokal produzierten Autos in China keine staatliche Kaufprämie gibt. “Wenn man die Kosten für den Überseetransport und Einfuhrzölle hinzuzählt, haben wir im Vergleich zu denselben, vor Ort in China produzierten Autos Kostennachteile zwischen 55 und 60 Prozent”, erläuterte Tesla. “Das sorgt für einen herausfordernde Wettbewerbsumgebung.”

 

China gilt als Markt mit dem größten Absatzpotential für Elektroautos, Tesla plant daher bereits seit längerem den Bau einer Fabrik in Shanghai. Angesichts der gestiegenen Zölle und geltenden Förderegularien will der US-Hersteller die Inbetriebnahme der neuen Produktionsstätte nun beschleunigen. “Wir erwarten einen kapitaleffizienten und raschen Aufbau, dabei nutzen wir die Erfahrungen mit dem Produktionshochlauf des Model 3 in Nordamerika”, so Tesla.

 

Tesla hat angekündigt, die geplante lokale Produktion in China für seine Expansion in dem asiatischen Land zu beschleunigen. In einem weiteren Schritt sicherte sich der Elektroautobauer nun das für seine dritte “Gigafactory” erforderliche Grundstück in Shanghai.

 

Der US-Hersteller teilte am 17. Oktober 2018 mit, mit der chinesischen Produktionsstätte “auf Kurs” zu sein. Der Kaufpreis für das Grundstück wurde nicht veröffentlicht, zuvor war jedoch von 145 Millionen US-Dollar die Rede. Einen Vorvertrag für das Werk in Shanghai hatte Tesla bereits im Juli mit den zuständigen Behörden geschlossen.

 

“Die Anschaffung dieses Bauplatzes in Shanghai für Teslas erste Gigafactory außerhalb der Vereinigten Staaten ist ein wichtiger Meilenstein für unsere nächste fortschrittliche, nachhaltig erschlossene Fertigungsstätte”, so Teslas für China verantwortlicher Manager Robin Ren.

 

Im Vorfeld hatte Tesla erklärt, an dem Standort in China innerhalb von knapp zwei Jahren mit der Produktion beginnen zu wollen. Später sollen in der neuen Fabrik bis zu 500.000 Elektroautos pro Jahr für den chinesischen Markt vom Band laufen. Die Volksrepublik fördert Elektromobilität massiv und gilt mittelfristig als größter Abnehmer für Elektroautos.

 

Das soll ein Video von der zukünftigen Baustelle sein.

 

 

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20.10.2018 18:11    |    KaJu74    |    Kommentare (106)

Was sagt ihr zu der Leistung, 100.000 Modle 3 in weniger als 1 Jahr?

Hallo

 

Von Motor-Talk unbemerkt, hat Tesla Anfang dieser Woche, nur ein Jahr nach dem Start der Produktion des Model 3, hat Tesla den Meilenstein von 100.000 produzierten Fahrzeugen erreicht.

 

Zum Vergleich:

Tesla brauchte einige Jahre um 100.000 Verkäufe der Modelle Model S und Model X zu erzielen.

Wie lange hat Nissan für 100.000 Leaf gebraucht? -> Dez. 2010 - Jan 2014 (3 Werke)

Wie lange hat Renault für 100.000 Zoe gebraucht? -> 5 Jahre ? (März 2018)

Wie lange hat BMW für 100.000 i3 (ohne PHEV oder ReX ?) gebraucht? (September 2013 -> Oktober 2017 ?)

....

Wie lange braucht noch Hyundai für 100.000 IoniqElectro?

Wie lange braucht Hyundai für 100.000 Kona electric?

 

Wie lange wird Audi für 100.000 e-tron brauchen?

Wie lange wird Mercedes für 100.000 EQC brauchen?

Wie lange wir Jaguar für 100.000 i-Pace brauchen?

.....

...

..

.

 

Gleichzeitig führt Tesla neue Model-3-Variante mit “mittlerer Reichweite” ein.

In der Ausführung mit “mittlerer Reichweite” und Heckantrieb ist die Batterie-Limousine in den USA ab 45.000 US-Dollar vor Steuern zu haben.

 

Das ab 35.000 US-Dollar kostende Model 3 mit “Standard”-Batterie wurde aus dem Online-Konfigurator entfernt, bestehende Bestellungen sollen aber in “vier bis sechs Monaten” ausgeliefert werden. Auch die Langstrecken-Version mit Heckantrieb kann nicht mehr online geordert werden, wird laut Tesla-Chef Elon Musk jedoch noch für “eine Woche oder so” auf Anfrage verkauft. Eine weitere Neuerung: Die zuvor limitierte weiße Innenausstattung ist nun für alle Käufer verfügbar.

 

Ob das Model 3 mit mittlerer Reichweite nun die Basisversion der Baureihe darstellt, ist noch unklar. Auf seiner Website für die USA zeigt Tesla das Fahrzeug zum Preis von 33.200 US-Dollar nach staatlicher Förderung und Kraftstoffeinsparung im Vergleich zu einem Verbrenner an – also für 1800 Dollar weniger als zum zuvor ausgezeichneten niedrigsten Preis.

 

“Da die Model-3-Produktion und -Absätze weiter rasant wachsen, haben wir eine stabile Fertigungskapazität erreicht, die es uns erlaubt, unser Produktangebot zu diversifizieren und unseren Kunden noch mehr zu bieten. Unsere neue Batterie für eine mittlere Reichweite wird diese Woche in den USA und Kanada eingeführt, um die unterschiedlichen Bedürfnisse der zahlreichen Kunden, die ein Model 3 besitzen wollen, zu befriedigen”, teilte ein Tesla-Sprecher dem US-Blog Electrek mit.

 

Künftig kann das Model 3 damit wie folgt bestellt werden:

 

- Mittlere Reichweite: 45.000 US-Dollar vor Steuern, 418 Kilometer Reichweite (EPA-Norm), Heckantrieb, 201 km/h Höchstgeschwindigkeit, 5,6 Sek. von 0-60 mph (0-97 km/h), 6-10 Wochen Lieferzeit

- Langstrecken-Reichweite: 54.000 US-Dollar vor Steuern, 499 Kilometer Reichweite (EPA-Norm), Allradantrieb, 233 km/h Höchstgeschwindigkeit, 4,5 Sek. von 0-60 mph (0-97 km/h), 4-8 Wochen Lieferzeit

- Sportversion: 64.000 US-Dollar vor Steuern, 499 Kilometer Reichweite (EPA-Norm), Allradantrieb, 250 km/h Höchstgeschwindigkeit, 3,3 Sek. von 0-60 mph (0-97 km/h), 4-8 Wochen Lieferzeit

 

Bei der Batterie des Model 3 mit mittlerer Reichweite handelt es sich laut Tesla um einen Speicher mit weniger Zellen. In der Vergangenheit hatte das Unternehmen große Batterien gedrosselt und gegen Aufpreis ein späteres Freischalten von mehr Reichweite ermöglicht.

 

Allerdings fallen auch Kombinationsmöglichkeiten weg, was schade ist.

 

Laut einem Tweet des Firmenchefs steigerte Tesla die Zahl der Jobs in den vergangenen Monaten auf 45.000. Der US-Hersteller hat damit nun eine größere Belegschaft, als es vor der Kündigungswelle der Fall war – im Juni sollen es um die 40.000 Angestellte gewesen sein.

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15.10.2018 18:21    |    KaJu74    |    Kommentare (5)    |   Stichworte: Abreitsluft, Außenluft, Feinstaub, Grenzwerte, synthetische Kraftstoffe, Wasserstoff, Wasserstoffantrieb

Hallo

 

Viele haben haben schon von Wasserstoffantrieben, Antriebe mit synthetischen Kraftstoffen, Arbeitsplatzgrenzwerten und Feinstaub gehört.

Leider machen sich die wenigsten die Mühe, sich die Sachen im Detail anzusehen.

 

Was mich besonders wundert, sind die Vermischung von Fakten/Werten.

 

Beispiele:

1. Wasserstoff und synthetischer Kraftstoff sind die Zukunft und nicht BEV:

Wasserstoff und synthetischer Kraftstoff sind keine Alternative, solange der Strom nicht komplett sauber ist:

http://www.manager-magazin.de/.../...-die-energiebilanz-a-1181147.html

Auf künstlichen Kraftstoffen ruht eine große Hoffnung für die Autoindustrie.

 

Würden alle Autos in Deutschland mit derartigem Sprit fahren, müsste die Stromproduktion um 206 Prozent gesteigert werden, wie die Grafik von Statista zeigt.

"Zusätzliche 110 Atomkraftwerke würden dafür benötigt", schreiben die Autoren der Untersuchung mit dem Titel "From CO2 neutral fuels to Emission-free driving".

 

2. Unterschied zwischen Außenluft- und Arbeitsplatzgrenzwert für NO2, außen ist er viel zu niedrig:

https://www.umweltbundesamt.de/themen/unterschied-zwischen-aussenluft

Zitat:

Arbeitsplatzgrenzwerte gelten nur für Arbeitende an Industriearbeitsplätzen und im Handwerk, bei denen aufgrund der Verwendung oder Erzeugung bestimmter Arbeitsstoffe eine erhöhte Stickstoffdioxid-Belastung zu erwarten ist.

Deshalb sind sie deutlich höher.

Aber die gelten natürlich nicht für alle, sondern nur spezielle:

Zitat:

Der Arbeitsplatzgrenzwert hat unter anderem einen anderen Zeit- und Personenbezug als der Grenzwert für die Außenluft: Der Wert gilt für gesunde Arbeitende an acht Stunden täglich und für maximal 40 Stunden in der Woche. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die berufsbedingt Schadstoffen ausgesetzt sind, erhalten zusätzlich eine arbeitsmedizinische Betreuung und befinden sich somit unter einer strengeren Beobachtung als die Allgemeinbevölkerung.

Der maximale Wert von 950 µg/m³ gilt natürlich nicht für Kindergartenarbeitsplätze, sollte logisch sein, obwohl hier im Forum schon mal als Basis genannt.

 

Anders ist das bei der Außenluft:

Zitat:

Stickstoffdioxid in der Außenluft sind hingegen alle Menschen rund um die Uhr ausgesetzt, wenngleich die Konzentration je nach Aufenthaltsort schwanken kann. Gerade empfindliche Personen wie Kinder, Schwangere, alte Menschen oder Menschen mit Vorerkrankungen wie Asthma reagieren zum Teil wesentlich sensibler auf Umwelteinflüsse.

Deshalb muss sie niedriger sein.

 

3. Feinstaub kommt viel mehr von Blumen als von Autos:

https://www.vcoe.at/.../...e-feinstaub-partikel-sind-am-schaedlichsten

Die Größe ist entscheidend und nicht die Menge:

Zitat:

Feinstaub ist nicht gleich Feinstaub. PM10 sind Partikel, deren Durchmesser kleiner als 10 ?m (Mikrometer) ist. PM2,5 sind Partikeln, deren Durchmesser kleiner als 2,5 ? m sind. Ultrafeinstaub sind Partikel, deren Durchmesser kleiner als 0,1 ?m ist (PM0,1).

Warum?

Zitat:

Während grobkörniger Feinstaub in der Nase „hängen“ bleibt, dringen die Kleinstteile bis in die Lungenbläschen und in den Blutkreislauf vor. Der besonders schädliche Dieselruß, der von der WHO als krebserregend eingestuft wird, enthält viele Ultrafeinstaubpartikel.

Den Rest lest selbst.

 

4. Wer mal etwas lachen will und Humor hat (wer nicht lachen will und keinen Humor hat, bitte nicht anklicken):

https://www.elektroauto-zoe.de/verbrenner-testfahrt/

 

5. Absichtliche Verdrehung der Tatsachen durch weglassen von Details:

In den letzten Tagen wurden mir auch Strecken genannt, die ein Tesla unmöglich fahren könnte:

1. 1.499km mit einem Schnitt von 88km/h.

Nur stellte sich später heraus, dass diese 1.499km an 3 Tagen gefahren wurden.

2. 520km zur Arbeit.

Nur stellte sich später heraus, das es Hin- und Rückweg waren und derjenige nur nicht zu Hause laden wollte.

Dann stellte sich heraus, dass der Arbeitgeber ihm zu Hause sogar eine Ladesäule installieren würde und die Probleme nur an den Wochenenden im Ferienhaus auftreten würden.

Wie gesagt, es geht nicht darum dass er dort nicht laden könnte, er will nur nicht, weil er den Strom bezahlen müsste.

 

Solche künstlich gebauten Gründe, warum sie kein Elektroauto fahren wollen finde ich komisch.

Sie können doch ruhig sagen, dass sie es einfach nicht wollen und gut.

Jeder hat seine freie Meinung/Wahl.

Aber warum werden extra künstlich Geschichten "erfunden" oder durch weglassen von Details so aufgebaut, dass das als Grund herhalten muss, warum es kein Elektroauto wird?

 

6. Dieselfahrverbote nur in Deutschland

Warum gibt es Dieselfahrverbote? Wegen dem Weltklima oder weil lokal zu viele Schadstoffe vorhanden sind und ich meine nicht CO2, sondern NOx und Feinstaub (siehe weiter oben).

 

Und die Dieslefahrverbote komme automatisch, wenn die Zulassungsverbote für Verbrenner greifen:

 

7. Rohstofflüge und Doppelmoral:

https://energiewende-rocken.org/leise-pr-leise-luegen-001/

Erst beim E-Auto werden der Abbau und die Bedingungen kritisiert. Vorher und aktuell fördern sie diese Stoffe aber mehr für andere Alltagsgegenstände.

 

Ich bin offen für eine Diskussion, werde die Kommentare aber schnell abschalten, wenn hier nur Blödsinn kommt.

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11.10.2018 10:41    |    KaJu74    |    Kommentare (99)    |   Stichworte: Model S, Tesla

Hallo zusammen,

 

ich hatte dazu schon mal einen Blog: https://www.motor-talk.de/.../...2-wie-ich-zum-tesla-kam-t4797332.html

 

2013 fuhr ich ein Audi S5 Cabrio, welches ich recht teuer auf LPG umgebaut hatte.

Leider ging die Umbaufirma pleite und die Garantie bei Audi war durch den Umbau auch erledigt.

Die Zusatzgarantie wurde mir damals falsch verkauft und nach den 2 Jahren Seriengarantie bereits abgelaufen.

 

Das hat mich sauer gemacht und unsicher, wie es weiter geht.

 

Ich war wirklich am überlegen, ob ich mir einen gebrauchten Audi R8 V10 kaufen sollte.

Aber die Folgekosten haben mich dann schnell davon abgebracht.

 

Im Fernsehen lief dann ein Bericht und Test über Tesla, den ich mit großem Interesse angesehen habe.

 

Da ich wusste, dass der kleine Roadster bereits deutlich über 120.000€ gekostet hat, dachte ich erst, dass ich mir das Model S nie leisten könnte.

 

Als ich auf der Homepage war, war ich aber positiv überrascht.

 

Dann wollte ich mir eine Probefahrt organisieren, aber die deutschen Händler waren dünn aufgestellt und Fahrten kaum möglich.

Also habe ich in den Niederlanden nachgefragt und hatte Glück und kurzfristig eine Probefahrt.

Es war damals noch ein US Modell.

Aber die Probefahrt hat mich einfach umgehauen.

 

Zu Hause ging es direkt an den PC und ich habe die verschiedenen Konfigurationen durchgespielt.

Dazu habe ich bereist Blogs geschrieben: https://www.motor-talk.de/.../...esla-model-s-bestellung-t4797903.html

 

Deshalb hier nicht noch mal.

 

Zum ersten Tesla, den S85 werde ich hier auch nicht mehr schreiben.

 

Ich habe 2016 dann entschieden, dass ich den Autopiloten und Allrad wollte und das als Flachlandemsländer.

 

Ich habe meinen gut verkaufen können und einen guten gebrauchten S70D gefunden.

Später habe ich dann das Upgrade auf S75D gemacht, als der Preis günstig war.

 

Hier mal ein paar Impressionen.

 

Bei der Abholung:

Erste Detailaufnahmen bei mir zu Hause.

Ein Satz Winterreifen incl. neuer Felgen:

Nach der Lackversiegelung:

Das Upgrade von S70D auf S75D sollte 3.600€ kosten. Das war es mit nicht Wert!

Später gab es eine Aktion, wo es nur 550€ gekostet hat. Da habe ich zugeschlagen.

Ein Klick und ich hatte einen größeren Akku. Krass. Allerdings auch 550€ weniger auf dem Konto.

Das ich noch ein Kind geblieben bin, zeigt der Name, den ich dem Tesla gegeben habe und die Sticker , die ich aufgeklebt habe.

Roadrunner. Meep Meep.

Der konnte auch nie eingefangen werden.

Und für mich war der Tesla der Roadrunner und die Verbrenner die Kojoten. ;)

Voll geladen mit Rated Range, was als Berechnungsgrundlage 200Wh/km bedeutet.

Es gäbe noch Rated Range, was als Berechnungsgrundlage 180 (oder 170) Wh/km bedeutet und für mich kaum erreichbar ist, außer im Sommer auf der Landstraße.

Der Ladeanschluss der nur so lange grün leuchtet, wenn er lädt, solange das Auto aufgeschlossen ist.

Bilder vom hinteren Kofferraum und der Mulde unterhalb.

Bilder vom vorderen Kofferraum.

Dort sieht man auch die einzige Flüssigkeit, die man nachfüllen/kontrollieren kann/soll.

 

Nur, weil auch bei Tesla nicht alles Perfekt ist, die Mängel, oder Dinge, die mir nicht gefallen:

- Vorderer Kofferraum ging nicht auf.

Die "Haube öffnete zwar in die erste Entriegelung, aber die zweite ging nicht auf. Man konnte das zwar mit einem Finger öffnen, war aber nicht richtig. Der Fehler wurde, da ich den vorderen Kofferraum selten nutze, bei einem geplanten Wartungsaufenthalt mit repariert.

- Bei der Übergabe war im Blech vor dem Schiebedach eine Beule die von innen nach außen geht, als ob eine Schraube zu weit rein geschraubt worden ist.

Ist mir aber mittlerweile egal, so erkenne ich meinen Wagen sofort.

- Die Lederverkleidung an der B-Säule

Da ich sehr groß bin und den Sitz sehr weit hinten habe, streife ich dort immer wieder dran vorbei und das Leder ist dort schon sehr abgewetzt.

- Internetverbindung in Grenzgebieten setzt öfters aus und dann hat man keine Karte im Display.

Das Problem ist auch im neuen, mit der LTE Verbindung nur teilweise besser geworden, aber natürlich auch eher ein Problem der Telefonanbieter. Nervt trotzdem. (verwackeltes Bild von meinem alten Tesla)

- Bei OTA Updates wird zwar angezeigt, dass es ein Update gibt und man wird gefragt, ob man es installieren will, aber man bekommt erst nach der Installation die Infos, welche Software und was sich ändert.

- Der Web-Browser ist immer noch untauglich.

- Keine Menüs, wo man den SOH (State-of-Health) abrufen kann.

Da sind andere Hersteller auskunftsfreudiger.

 

Aus Sentimentalitätsgründen hier noch mal 2 Bilder von meinem ersten Tesla.

 

Wollte jetzt nicht zu viele ZDF verwenden, denn diese Daten bekommt man im Internet ja schon zu genüge.

 

Wenn noch jemand andere Detail sehen wollen, schreibt es in die Kommentare.

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08.10.2018 16:44    |    KaJu74    |    Kommentare (80)    |   Stichworte: BEV, BHKW, E-Antrieb, E-Auto, E-Autos, E-Fahrzeug, Emissionsfrei, emissionslos, eMobilität, E-Mobilität, E-Mobility, Model S, PV-Anlage, PV-Strom, PV-Überschuss, Tesla, Tesla Motors, Teslas

Hallo zusammen,

 

ein Elektroauto emittiert jetzt, mit dem aktuellen Strommix in Deutschland, weniger Emissionen, als ein gleichwertiger Verbrenner.

 

Wie ihr wohl wisst, fahre ich seit 2014 nur noch elektrisch, dank Tesla.

 

Mit meinem Audi S5 Cabrio hatte ich über 13l Super Plus pro 100km verbraucht.

Vor dem Tesla hatte ich bereits einen Stromverbrauch von über 13.000kWh pro Jahr.

Grund, mein Koiteich, der zwar nicht geheizt wird, aber die Pumpen, Filter usw.. verbrauchen alleine 8-9.000kWh.

Bitte jetzt keine Diskussion über mein Hobby. Außer Fragen zum Teich.

 

Nach dem Tesla ist der Stromverbrauch auf +-16.000kWh gestiegen.

Allerdings verbrauche ich ja kein Beinzin/LPG mehr.

14,66 l/100km LPG oder 13,57 l/100km Super Plus, die nicht mehr verbrannt/verbraucht werden.

 

Als ich den Tesla bestellt hatte, fing ich mir Gedanken über die Energie zu machen.

 

In Folge habe ich mir diverse Dinge angeschafft.

- 2013 eine 22kWp PV-Anlage.

- 2014 einen Bleispeicher mit 47 nutzbare kWh.

- 2017 die Brennstoffzelle BlueGEN.

Damit habe ich meinen Stromverbrauch von über 13.000kWh (Über 16.00kWh mit dem Tesla) Stück für Stück senken können.

- 2014 noch 3.900kWh Netzbezug bei 10.650kWh Netzeinspeisung

- 2015 noch 3.550kWh Netzbezug bei 10.000kWh Netzeinspeisung

- 2016 noch 4.775kWh Netzbezug bei 8.890kWh Netzeinspeisung

- 2017 noch 2.700kWh Netzbezug bei 15.850kWh Netzeinspeisung

- 2018 (bis jetzt) nur noch 390kWh Netzbezug bei 17.450kWh Netzeinspeisung

 

Klar habe ich die idealen Bedingungen. Aber die haben sehr viele.

 

Es ist also viel möglich und die Technik bezahlt sich quasi von selbst.

Deshalb gibt es keinen Weg zurück mehr für mich.

 

Ich hoffe, das sind jetzt nicht zu viele ZDF (Zahlen, Daten, Fakten)

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06.10.2018 15:47    |    KaJu74    |    Kommentare (90)    |   Stichworte: Model S, Tesla

Warum polarisiert Tesla so sehr?

Hallo zusammen,

 

hier mal ein Bild von meinem Wagen, nach der Lackversiegelung:

 

Es kommen sehr viele Nutzer, die andere Marken fahren, in die Tesla Themen, um dort zu erklären, warum sie keinen Tesla kaufen werden/würden.

 

So was ist mir früher, als ich totaler Audi Fan (heute wäre ich ein Audi-Fanboy) war, nie eingefallen.

Ich wäre nie in ein BMW oder Mercedes Forum gegangen und hätte dort erzählt, warum ich keinen BMW oder Mercedes kaufen würde.

 

Bei Tesla ist das anders.

 

Warum denkt ihr, ist das so?

 

Bei der Umfrage sind Mehrfachnennung möglich.

Gerne auch als Kommentar.

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04.10.2018 16:21    |    KaJu74    |    Kommentare (123)    |   Stichworte: Finanzielle, Firma, Model S, Tesla, Tesla Motors

Was erwartest ihr finanziell vom Q3 2018 von Tesla?

Hallo zusammen,

 

da es im Forum weniger erwünscht ist, mache ich jetzt einen Blogartikel daraus.

Tesla hat seine neuesten Produktions- und Auslieferungszahlen veröffentlicht. Im dritten Quartal 2018 stellten die Kalifornier demnach 80.142 Elektroautos her – 50 Prozent mehr als im vorangegangenen Rekordquartal.

Ausgeliefert wurden in den letzten drei Monaten 83.500 Stromer.

 

Von seinem neuen Mittelklassewagen Model 3 produzierte Tesla in Q3 2018 insgesamt 53.239 Einheiten – fast doppelt so viele wie im Vorquartal.

In der letzten Septemberwoche rollten endlich mal wieder über 5300 Model 3 von den Bändern, der Großteil davon in Form höherwertigerer Ausführungen mit Allradantrieb.

Tesla erreichte damit ein neues Fertigungshoch von über 10.000 Antriebseinheiten pro Woche.

 

Von den großen Premium-Elektroautos Model S und Model X wurden im dritten Quartal dieses Jahres 26.903 Einheiten hergestellt – etwas mehr als im vorangegangenen Quartal. Zeigt, das die Nachfrage nach den Jahren immer noch vorhanden ist.

 

Unter den insgesamt 83.500 ausgelieferten Batterie-Autos waren 55.840 Model 3, 14.470 Model S und 13.190 Model X.

Zitat:

“Nur in Q3 haben wir mehr als 80 Prozent der Fahrzeuge ausgeliefert, die wir in ganz 2017 ausgeliefert haben, und wir haben zwei Mal so viele Model 3 ausgeliefert wie in allen vorherigen Quartalen zusammen”, unterstrich Tesla.

3776 Model S und Model X sowie 8048 Model 3 befanden sich zum Quartalsende noch in der Überführung und fließen in das Ergebnis für Q4 ein, merkte Tesla an. Das ist aktuell ein Problem, es gibt wohl nicht genug PKW-Transporter.

 

Auch interessant die Mitbewerber.

“Unser Ziel von 100.000 Model-S und Model-X-Auslieferungen für 2018 besteht weiter”, so Tesla abschließend.

Die mit Spannung erwarteten Zahlen zu den jüngsten Umsätzen und finanziellen Details wird das Unternehmen in den kommenden Wochen bekanntgeben.

 

Und genau um diese Zahlen geht es mir.

Es gibt nicht wenige, die ja verkünden, das Tesla pro Verkauften Auto Verlust macht.

Das würde bedeuten, je mehr Autos Tesla verkauft, ja mehr Verlaust machen sie.

 

Deshalb die Umfrage. Ich würde mich auch gerne über einen Kommentar dazu freuen.

Aber die Umfrage ist ja anonym.

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Über mich

Ich bin, wie mein Username verrät Baujahr 74.

Ich habe Kfz-Mechaniker bei VW/Audi gelernt und war damals Jahrgangs bester.

Beim Landeswettbewerb wurde ich dann 5.ter.

Nach meinem Umzug ins Emsland habe ich dann in einer Papierfabrik angefangen.

Vom ungelernten Arbeiter habe ich mich bis zum geprüften Industriemeister Fachrichtung Papiererzeugung hochgearbeitet.

 

Ich bin Auto und Technik verrückt.

Ich hatte bereits 13 Autos und das in 26 Jahren.

 

Nach einem Problem mit Audi habe ich mich anderweitig umgesehen und bin durch einen Fernsehbericht bei Tesla gelandet.

 

Seit dem schwärme ich für E-Mobilität und erneuerbare Energie.

 

Ich werde NIE wieder einen Verbrenner kaufen.

Hybrid schon gar nicht.

 

Ich wünsche der deutschen Autoindustrie nicht den Untergang, sie sollen bloß endlich brauchbare Elektroautos bauen und nicht diese CO2-Flottenverbrauchs-Alibi-Autos.

 

Ich bete auch nicht Elon Musk an, sehe ihn aktuell (Oktober 2018) eher als Gefahr, als als Lösung für Tesla.

 

Ohne ihn hätte es Tesla in der Form aber nie gegeben und deshalb werde ich ihm immer Dankbar sein.

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