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05.08.2019 16:18    |    Hikkamonster    |    Kommentare (3)

De Lorean DMC 12 Coupé mit Blattgold überzogen - Harrah Collection, Reno
De Lorean DMC 12 Coupé mit Blattgold überzogen Harrah Collection, Reno

'Zurück in die Zukunft' mit der perfekten Keilform des De Lorean DMC 12 Coupés.

 

Wie Millionen andere Kino-Gänger auf allen Kontinenten, hatten auch wir viel Spass beim Ansehen und Geniessen der Trilogie 'Zurück in die Zukunft' aus der Hollywood-Traumfabrik mit den amüsanten Zeitreisen von Marty McFly und seines Freundes 'Doc' Brown.

 

Der eigentliche Hauptdarsteller dieser höchst amerikanischen Science-Fiction-Filme der 1980er- und 1990er jahre aber war das auf 'Zeitreisen' umgerüstete und höchst spannend Fluxkompensator genannte De Lorean DMC 12 Coupé aus amerikanisch-europäischer Gemeinschafts-Konzeption.

 

Und... von genau diesem interessanten Oldtimer-Fahrzeug von 1981 mit seiner damals hochaktuellen keilförmigen Edelstahl-Karosserie handelt dieser kleine Beitrag aus der Feder des ausgeprochen reisefreudigen Oldtimer-Fans Helmut Möller aus der Steinhuder Meer Region.

 

Fotos, Fotos... wie stets, unterstützen wir unseren Oldie-Text wieder mit selbst geschossenen, echt exklusiven Aufnahmen.

 

Da ab 1981 weltweit insgesamt nur etwa 9.000 Exemplare des De Lorean DMC 12 Coupés verkauft wurden, konnten wir bislang keinen dieser reizvollen Flunder auf Oldtimer-Ausfahrten oder auf entsprechenden Treffen von Oldie-Freunden entdecken.

 

Dafür sind wir in zwei weit von einander entfernten Automuseen mit unserer neugierigen Kamera fündig geworden und zwar im Zeithaus der Autostadt in Wolfsburg und in der berühmten Harrah Collection des National Automobile Museums im amerikanischen Hochzeits- und Scheidungs-Paradies Reno in Nevada.

 

Unser goldener 'Eyecatcher' ist eines von zwei Exemplaren des De Lorean DMC 12 Coupés, die im Rahmen einer Werbeaktion für die Amercan Express Gold-Karte komplett mit 24-Karat Blattgold überzogen wurden. Es steht als unübersehbarer Blickfang im Foyer des schon angesprochenen National Automobile Museums in Reno. Die dort ausgesatellte Oldtimer-Sammlung des Casino-Königs Harrah ist - so meinen wir jedenfalls - jede Reise nach Nevada wert!

 

Das De Lorean DMC 12 Coupé war das einzige Modell der DMC De Lorean Motor Company aus Dunmurry in Nordirland.

 

Ein kleiner technischer Steckbrief des De Lorean:

 

  • Karosserie - rostfreier Edelstahl mit Flügeltüren

 

  • Motor - V6, hinten längs mit 2.849 ccm und 97 kW -132 PS - bei 5500/min und 220 Nm bei 2.750/min

 

  • 5-Gang-Schaltgetriebe oder optionaler Automatik

 

  • Gewicht 1268 kg

 

  • Fahrleistungen - Beschleunigung o auf 100 kmh 11,0 s - Vmax 198 kmh

 

  • Verbrauch 14,3 l - Neupreis im Jahre 1982 DM 74.797,-

 

Zum Einsatz gelangte der PRV- oder auch Sechszylinder-Euro-Motor des Konsortiums Peugeot, Renault und Volvo.

 

Mit Unterstützung britischer Staatsgelder wurde für den De Lorean extra in Nordirland eine Fabrik errichtet, in der das Fahrzeug von 1981 bis 1982 gebaut wurde.

 

Trotz der Publicity durch die Hollywood-Produktionen und durch frühe Fahrzeug-Käufe von weltweit prominenten Persönlichkeiten kam es aufgrund diverser Management- und Konstruktions-Fehler und haufenweise auftretenden Qualitäts-Mängeln zum schnellen Aus für dieses konzeptionell spannende Coupé.

 

Bis heute sollen noch etwa 6.000 Exemplare des De Lorean DMC 12 Coupés existieren, die es auf mittlerweile hohe Preise bringen.

 

Edel-Oldies... im Banne der Motoren – lebendige Automobilgeschichte faszinierend fotografiert!

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05.08.2019 22:29    |    Dynamix

Bei uns in der Stadt fährt tatsächlich einer rum. Schon das ein oder andere Mal in freier Wildbahn und auf diversen Oldie und US-Car Treffen gesehen. Auf der Retro Classics in Stuttgart stand auch mal einer herum, den hatte RD Classics im Gepäck.

 

Vom Design ein wahnsinnig eigensinniges Auto, dass leider von seinem Schöpfer zu Grunde gerichtet wurde. Ständige Änderungen am Konzept und dann gleich mehrere Fehlentscheidungen in der Entwicklung haben die Firma eine menge Geld gekostet und zu teuren und aufwändigen Rückrufen und Nachbesserungen geführt. Die Händler waren davon damals sehr begeistert. Dazu noch die Veruntreuung von Investorengeldern durch DeLorean und Colin Chapman die in der Firma besser aufgehoben gewesen wären. Den Genickschuss versetzte dann die Absatzkrise im Hauptabsatzmarkt USA Anfang der 80er. Viele Interessenten die bestellt hatten sind abgesprungen und einige der Käufer waren von der Qualität so enttäuscht das Sie die Autos wieder zurückgegeben haben.

 

Einige waren auch enttäuscht das der V6 nicht die Fahrleistungen brachte welche die Optik versprach.


06.08.2019 12:56    |    Trottel2011

Der PRV V6 war einfach die falsche Maschine. Für eine Limousine mehr als ausreichende Leistung bei 2.7/2.8l und 140 bis 158 ps. Problem: in den USA wurde es zu Tode kastriert. Hier ein Kat, da eine EGR, usw. Dazu das erhöhte Fahrwerk wegen den Stoßstangencrashvorschriften in den USA (auch einst bei MG gemacht und damit zum Tode verurteilt).

 

Es ist ein Beispiel für ein Auto, welches so viel mehr hätte sein können...


15.08.2019 09:15    |    niston

Ähem...

 

Als Fluxkompensator -tatsächlich unzutreffend übersetzt, da im Original vom Flux Capacitor, also einem Flux-Kondensator gesprochen wird- wird im Film aber nur der Kasten mit den im Y angeordneten Rohren drin bezeichnet:

 

https://vignette.wikia.nocookie.net/.../latest?cb=20080602215902

 

:D

 

DMC gibt's immernoch bzw. wieder und das Fahrzeug soll auch neu aufgelegt werden in Kleinserie: https://www.delorean.com/


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So einfach ist das!

 

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