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Werde nicht in die Sitze gedrückt!

BMW 3er E90
Themenstarteram 22. Dezember 2011 um 19:11

Hallo,

Ich bin von meinem 335i einbisschen entäuscht. Vom fahren her alles super cool, ich liebe es!

Aber als ich in einem Audi A6 2.7 Bi-Turbo quattro 304 Ps ( gechippt) sass, hatte ich das gefühl, dass ich krass in die Sitze gedrückt werde. Bei meinem 335er leider nicht :( Was ist denn der Grund, dass ich nicht in die Sitze gedrückt werde?

Das fühlt sich eben richtig gut an...

Mfg

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von StraightOn

Hallo,

Ich bin von meinem 335i einbisschen entäuscht. Vom fahren her alles super cool, ich liebe es!

Aber als ich in einem Audi A6 2.7 Bi-Turbo quattro 304 Ps ( gechippt) sass, hatte ich das gefühl, dass ich krass in die Sitze gedrückt werde. Bei meinem 335er leider nicht :( Was ist denn der Grund, dass ich nicht in die Sitze gedrückt werde?

Das fühlt sich eben richtig gut an...

Mfg

so Sitze hatte ich auch mal :D:D:D

Gruß

odi

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Zitat:

Original geschrieben von Rael_Imperial

 

Das ist so nicht ganz richtig. Kraft ist bekanntlich Masse * Beschleunigung -> Beschleunigung = Kraft/Masse. Die das Fahrzeug beschleunigende Kraft ist aber nichts anderes als das Rad-Drehmoment / Radradius (also Drehoment = Kraft * Hebelarm). Daraus folgt unmittelbar, dass die Beschleunigung proportional zum Drehmoment ist, nicht zur Leistung!

Nicht schon wieder !!!!!!!!!!!!!!!!!!

Es ist NUR die LEISTUNG, die zählt. Wenn man bei Drehzahl x mehr Leistung hat, dann hat man auch mehr Drehmoment zur Verfügung. Das ist aber nur eine Konsequenz daraus.

Haben zwei identische, aber anders übersetzte, Autos bei Drehzahl x und y die gleiche Leistung, so beschleunigen sie gleich schnell, auch wenn sich die Drehmoment unterscheiden.

Auto A: 2000 U/min 50 km/h 300 Nm 63 kW

Auto B: 4000 U/min 50 km/h 150 Nm 63kW

führt zur exakt identischen Beschleunigung, weil die (Überschuss)LEISTUNG beider Motoren bei 50km/h identisch ist!

Wenn schon rechnen, dann die relevanten Grössen

Leistung = Arbeit/Zeit

Arbeit = Kraft x Weg

also:

Kraft = Leistung x Zeit/Weg = Leistung / Geschwindigkeit und somit

Beschleunigung = Leistung / (Masse x Geschwindigkeit)

Nirgendwo taucht das Drehmoment zur Bestimmung der Beschleunigung auf. Wenn ich will, kann ich es für den Sonderfall des radgetriebenen Fzgs in Abhängigkiet von der Leistung bestimmen, aber warum sollte ich mir die Mühe machen?

Was wir als "Ruck" wahrnehmen, das subjektive "Drücken" in den Sitz, ist nur die starke Zunahme der Beschleunigung, wie sie durch manche Motorcharakteristik in einem schmalen Drehzahlband befördert wird. Selbst wenn die Beschleunigung absolut geringer ist nehmen wir sie durch die rapide Zunahme fälschlich als stärker wahr.

Amen

 

 

 

 

 

 

Richtig, der Gradient macht das Gefühl:)

Zitat:

Original geschrieben von Rael_Imperial

Das ist so nicht ganz richtig. Kraft ist bekanntlich Masse * Beschleunigung -> Beschleunigung = Kraft/Masse. Die das Fahrzeug beschleunigende Kraft ist aber nichts anderes als das Rad-Drehmoment / Radradius (also Drehoment = Kraft * Hebelarm). Daraus folgt unmittelbar, dass die Beschleunigung proportional zum Drehmoment ist, nicht zur Leistung!

DAS ist nicht ganz richtig. Denn für die Beschleunigung kommt es auf die Radzugkraft an, NICHT auf das reine Drehmoment. Natürlich hat man bei einer höheren Radzugkraft auch eine bessere Beschleunigung, sprich wenn das Drehmoment konstant bleibt und die Drehzahl steigt, steigt auch die Beschleunigung. Ganz einfach eigentlich.

Zitat:

Original geschrieben von TheRealRaffnix

Zitat:

Original geschrieben von Rael_Imperial

Das ist so nicht ganz richtig. Kraft ist bekanntlich Masse * Beschleunigung -> Beschleunigung = Kraft/Masse. Die das Fahrzeug beschleunigende Kraft ist aber nichts anderes als das Rad-Drehmoment / Radradius (also Drehoment = Kraft * Hebelarm). Daraus folgt unmittelbar, dass die Beschleunigung proportional zum Drehmoment ist, nicht zur Leistung!

DAS ist nicht ganz richtig. Denn für die Beschleunigung kommt es auf die Radzugkraft an, NICHT auf das reine Drehmoment. Natürlich hat man bei einer höheren Radzugkraft auch eine bessere Beschleunigung, sprich wenn das Drehmoment konstant bleibt und die Drehzahl steigt, steigt auch die Beschleunigung. Ganz einfach eigentlich.

Ausschlaggebend für die Beschleunigung ist die Radzukraft und die Fahrwiderstände - so weit richtig.

Aber Real_Imperial hat schon recht. Gerade bei Betrachtung der Radzugkraft wird deutlich das sie proportional zum Drehmoment ist. Wenn man mal ein "ideales System" (d.h. geschwindkeitsunabhängige Fahrwiderstände, Motordrehmoment steht sofort zur Verfügung) in einen Gang betrachtet beschleunigt das Auto bei 2000 U/min genau so wie bei 4000 U/min wenn es bei beiden Drehzahlen das gleiche Drehmoment hat. In der Praxis beschleunigt es bei 4000 sogar schlechter als bei 2000 weil die Fahrwiderstände (Luftwiderstand + div. Reibungsverluste) größer sind.

Würde gern noch ausführlicher schreiben - muss aber Geschenke besorgen :eek:

Hätte mal gerne gewußt, wie alt der TE ist? Weil, so wie der schreibt, könnte der auch gut Weihnachtsschulferien haben...sorry für OT... :cool:

Bei den Fahrzeugen, über die wir hier gerade diskutiert haben, wird man beim Beschleunigen ja nicht wirklich "in die Sitze gedrückt".

Bei Fahrzeug in dem verlinkten Video ist das schon eine ganz andere Hausnummer:

http://www.youtube.com/watch?v=YgiERBfyJ8s

;)

Der schiebt besser, aber nicht so ganz legal:

http://www.youtube.com/watch?...

Vorsicht, das Video ist eher langweilig, aber mit einer Kiste, die in 7s auf 330 beschleunigt, zum Fast Fooder zu fahren, hat einfach was.

Zitat:

Original geschrieben von StraightOn

Hallo,

Ich bin von meinem 335i einbisschen entäuscht. Vom fahren her alles super cool, ich liebe es!

Aber als ich in einem Audi A6 2.7 Bi-Turbo quattro 304 Ps ( gechippt) sass, hatte ich das gefühl, dass ich krass in die Sitze gedrückt werde. Bei meinem 335er leider nicht :( Was ist denn der Grund, dass ich nicht in die Sitze gedrückt werde?

Das fühlt sich eben richtig gut an...

Mfg

Vielleicht bist Du ja einfach nur zu breit, so dass das Meiste an den Sprotsitzen vorbei gedrückt wird.

Zitat:

Original geschrieben von Amen

Zitat:

Original geschrieben von Rael_Imperial

 

Das ist so nicht ganz richtig. Kraft ist bekanntlich Masse * Beschleunigung -> Beschleunigung = Kraft/Masse. Die das Fahrzeug beschleunigende Kraft ist aber nichts anderes als das Rad-Drehmoment / Radradius (also Drehoment = Kraft * Hebelarm). Daraus folgt unmittelbar, dass die Beschleunigung proportional zum Drehmoment ist, nicht zur Leistung!

Nicht schon wieder !!!!!!!!!!!!!!!!!!

 

Es ist NUR die LEISTUNG, die zählt.

Doch, schon wieder!!! Und übrigens: ich bin hier derjenige, der immer betont, dass es bei einem Motor in erster Linie auf die Leistung ankommt und nicht auf's Drehmoment (weil sich Drehmoment per Getriebe übersetzen lässt, Leistung hingegen nicht). Im Rahmen dieser Diskussion mit mir musste ein gewisser eibe dieses Forum hier verlassen ...

Zitat:

Haben zwei identische, aber anders übersetzte, Autos bei Drehzahl x und y die gleiche Leistung, so beschleunigen sie gleich schnell, auch wenn sich die Drehmoment unterscheiden.

 

Auto A: 2000 U/min 50 km/h 300 Nm 63 kW

Auto B: 4000 U/min 50 km/h 150 Nm 63kW

 

führt zur exakt identischen Beschleunigung, weil die (Überschuss)LEISTUNG beider Motoren bei 50km/h identisch ist!

Das ist zwar völlig korrekt, aber darum ging es gar nicht! Es ging um die Behauptung, dass wenn ein Motor bei 30 km/h und 70 km/h jeweils 400 Nm liefert, er dann bei der höheren Geschwindigkeit (Drehzahl) besser beschleunigen würde. Und das stimmt eben nicht!

Zitat:

Wenn schon rechnen, dann die relevanten Grössen

 

Leistung = Arbeit/Zeit

Arbeit = Kraft x Weg

 

also:

 

Kraft = Leistung x Zeit/Weg = Leistung / Geschwindigkeit und somit

 

Beschleunigung = Leistung / (Masse x Geschwindigkeit)

 

Nirgendwo taucht das Drehmoment zur Bestimmung der Beschleunigung auf. Wenn ich will, kann ich es für den Sonderfall des radgetriebenen Fzgs in Abhängigkiet von der Leistung bestimmen, aber warum sollte ich mir die Mühe machen?

Schöne Rechnung, aber damit selbst ins Knie geschossen:

Bei konstantem Drehmoment (wie im Beispiel vorausgesetzt) steigt die Leistung linear mit der Geschwindigkeit (= Drehzahl). Aus Deiner Formel folgt daraus eine konstante Beschleunigung mit steigender Geschwindigkeit. Und nichts anderes habe ich geschrieben!

Zitat:

Was wir als "Ruck" wahrnehmen, das subjektive "Drücken" in den Sitz, ist nur die starke Zunahme der Beschleunigung, wie sie durch manche Motorcharakteristik in einem schmalen Drehzahlband befördert wird. Selbst wenn die Beschleunigung absolut geringer ist nehmen wir sie durch die rapide Zunahme fälschlich als stärker wahr.

Was ein "Ruck" ist, hatte ich bereits erklärt. Das da oben ist es nicht!

Zitat:

Original geschrieben von El Garnelo

Zitat:

Physikalisch gesehen ist für eine gefühlt hohe Beschleunigung der "Ruck" verantwortlicht. Der "Ruck" ist das Differential der beschleunigenden Kraft (=der Beschleunigung). Je größer also die zeitliche ÄNDERUNG der beschleunigenden Kraft ist, desto größer der Ruck.

Bei alten PD Dieseln setzt das Drehmoment innerhalb von 100 U/min schlagartig ein. Dies bewirkt eine sehr große Änderung in kurzer Zeit, also einen großen Ruck - man fühlt sich stark beschleunigt.

Hat man aber aber einen Flachen Drehmomentverlauf ist die zeitliche Änderung der beschleunigenden Kraft und damit das Gefühl des Rucks klein - Selbst wenn die ganze Zeit eine hohe Beschleunigung anliegt.

 

(Die ganze Sache ist zum Beispiel im Aufzugbau sehr wichtig, wo der Ruck wegen dem Flauen gefühl im Magen beim abbremsen verhindert werden soll. Hier muss ein sanfter Bremsvorgang eingeleitet werden um den Ruck zu minimieren)

 

Ruck auf Wiki

Dieser Effekt wird auch z.B. beim Betrieb von Flugsimulatoren genutzt: Kräftiger Ruck am Anfang der Bewegung sorgt für das Gefühl linearer Vertikal- oder Horizontalbeschleunigung. Weit über die Grenzen des Hydraulik-Bewegungsbereiches hinaus.

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