Wer billig einen TDI nachgeschmissen bekommen möchte ...

VW Golf 5 (1K1/2/3)

... sollte jetzt kaufen!

http://www.spiegel.de/auto/werkstatt/0,1518,350742,00.html

107 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von petterson298


Die Politiker sind m.M. nicht am wenigstens schuld, dazu sind die viel zu dumm. Die rennen nur dem Trend hinterher.

Man muß es eindeutig sagen: Peugeot und einige andere haben VW ausgetrickst. Warum?

Die EU4-Norm bezieht sich ja nicht nur auf Ruß, sondern auch z. B. auf Stickoxide etc. VW hat EU4 mit relativ viel Ruß und ohne Filter erreicht, weil sie Stickoxide unter Kontrolle gebracht haben. Peugeot hat EU4 nicht erreicht, aber mit dem Partikelfilter den Ruß praktisch vollständig eliminiert.

Jetzt war es nur noch eine Frage des Timings und des guten Marketings, und schon war VW in der Ecke. Dazu kommt, daß VW, in Person von Pischetsrieder, einfach geschlafen hat und dachte, sich hinter dem alten Freund Schröder verstecken zu können. Und im übrigen beschäftigt sich Pischetsrieder viel lieber mit der Frage, wie schwarz das Armaturenbrett im Golf sein soll und läßt sich in seiner Eitelkeit dazu interviewen.

Wenn das kein Grund ist, den Pischtsrieder endlich zu feuern. BMW hats ja schließlich auch noch getan, bevor er die Firma ruinieren konnte, und denen geht es seithar bekanntlich prächtig.

Wahre Worte... Pischtsrieder muss gehen...Und der Rußfilter sollte mal aus dem Lichte des Allerheilmittel...

Fangen die "Franzosenfilter" denn die feinen Feinstäube? Ich hatte es so verstanden, dass Partikelfilter generell nicht die kritischen ganz kleinen Partikel fangen, um die es wohl geht. Ansonsten sollen die Wolfsburger oder die Filterhersteller Lizenz bei denen nehmen oder endlich selbst mit F&E beginnen.

F&E steht für Freizeit und Erholung, entwickeln tuen die doch nix mehr selber;-))

Übrigens, im schönen Amiland wurde der RPF in Verbindung mit dem Additiv verboten. Zu giftig. Da kommt eine Lösung ohne Additiv zum Einsatz. Das gibt mir stark zu denken. Das Zeug ist verbrannt wohl noch schädlicher wie die eigentlichen Rußpartikel.

Na dann "Wohl bekomms", auf unsere Gesundheit! Entweder gehen wir an Lungenkrebs oder an Leukämie zugrunde.

...oder an Magengeschwüren und Schlaflosigkeit wegen den ganzen Regulationen, Normen, Vorschriften, Verboten, Empfehlungen........

Kopf hoch-in 4 Stunden Weekenddddddd :-))

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Zitat:

Original geschrieben von Murksr


Fangen die "Franzosenfilter" denn die feinen Feinstäube? Ich hatte es so verstanden, dass Partikelfilter generell nicht die kritischen ganz kleinen Partikel fangen, um die es wohl geht. Ansonsten sollen die Wolfsburger oder die Filterhersteller Lizenz bei denen nehmen oder endlich selbst mit F&E beginnen.

Nein, die derzeitigen Rußfilter, egal ob Serie oder Nachrüstung können nur die groben Partikel herausfiltern.

Die kleinen, unterhalb eines Mikrometers schaffen die nicht. Gerade diese Partikel sind gesundheitsschädlich und kommen mit Filter in größerer Konzentration vor.

Die 50 Mikrogramm-Reglung wird nichts bringen, da die jetzige Messtechnik bereits veraltet ist.

Nachzulesen unter www.tagesschau.de , Interview mit
Professor R. Zellner.

moin,

genauso ist es!

MfG
Peter

Na dann ist die echte Lösung ja nicht mal existent....Rauchgaswäsche oder was???

hehe, mein reden. selbst wenn die dinger funzen sollten - beim nächsten kollektiven "lass-uns-mal-wieder-was-regeln-pillenessen" in brüssel gibt´s eh nen neuen grenzwert und wir haben alle tausend euro umsonst ausgegeben! ich freu mich drauf!
😉

gruß,

buzz

Die hohen Herren und Damen Häuptlinge fahren übrigens die leistungs- und emmissionstärksten Dienstwagenflotten die es je gab! Da gibts Leute, die die Leistungen der Fahrzeugparks aufaddieren. Grün hat dabei angeblich den stärksten Zuwachs erfahren. Trittin stammelte auf ne diesbezügliche Anfrage hin was von nem Gas-Auto (das wohl irgendwo alibimässig Staub ansetzt, Feinstaub!) im Sortiment......Aloha immer mit gutem Beispiel voran. Brüssel und Co wird da sicher konform gehen.

undabinsweekendgrüsseaneuch

moin,

in der neuen Autpobild steht es sogar drin.
Zitat:
Herkömmliche Dieselpartikelfilter, wie sie Umweltschützer massiv fordern, reduzieren die Gesamtpartikelmasse zwar um mehr als 80 Prozent, lassen aber die Feinstpartikel unter 10 Mikrometer VERSTÄRKT durch.

Dagegen soll BMW und MAN einen Kat haben der die Feinstpartikel fast komplett rausfiltern aber die gesamten Partikel nur minimal gesenkt werden.

MfG
Peter

Artikel zur Förderung von Rußpartikelfilter

Filterförderung: Geben und nehmen

Im Konflikt von Bund und Ländern über die steuerliche Förderung umweltfreundlicher Diesel-Pkw besteht die Ländermehrheit auf einem finanziellen Ausgleich. Über dieses Thema sei zwar in der Ministerpräsidentenkonferenz nicht offiziell beraten worden, sagte Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) am Donnerstagabend (14.4.) nach der Sitzung des Gremiums in Berlin.

Es gebe aber weitgehende Übereinstimmungen bei den Ländern, betonten Stoiber und der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit (SPD).

Die Weltgesundheitsorganisation WHO forderte eindringlich, durch die Förderung von Rußpartikel-Filtern die schädlichen Feinstäube zu mindern. Allein damit könnten den Experten zufolge 10.000 bis 19.000 Leben in Deutschland verlängert werden.

Mehr Steuer für Stinker

Auf Seiten der Bundesländer zeichnet sich nunmehr ab, dass sich ein Kompromiss dann erreichen lässt, wenn zur Finanzierung solcher Steuervorteile für rußarme Diesel-Fahrzeuge zugleich ein "Malus" denen abverlangt wird, die in ihre Altfahrzeuge keine Rußpartikelfilter einbauen lassen. Mit Rheinland-Pfalz hat jetzt nach Bayern und Hessen ein drittes Land einen ähnlichen Vorschlag unterbreitet.

Der hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) scheiterte mit seiner Forderung, das Thema Abbau der Feinstaubbelastungen und Filterförderung kurzfristig auf die Tagesordnung der Konferenz der Länder-Regierungschefs zu heben. Dies gehe nach alter Übung nicht, weil bereits förmlich ein Berliner Antrag über den Bundesrat vorliege, betonte Stoiber. Er glaube aber, dass die Länder sich entlang dieser Initiative bewegen wollten und eine überzeugende
Mehrheit von Unions- und SPD-geführten Ländern möglich sei.

Auch Wowereit sagte, Berlins Vorstellungen seien weitgehend identisch mit Kochs Plänen. Dessen Kernpunkte: Fahrverbote für Lkw in belasteten Innenstädten sowie ein Steuernachlass beim nachträglichen Filter-Einbau.

Keine Förderung ohne Ausgleich

Allerdings hatten sich die Länderchefs der Unionsmehrheit laut Stoiber vor der offiziellen Konferenz zum Vorgespräch getroffen und dabei auch über die Feinstaubproblematik geredet. Dabei verständigte man sich auf drei Grundsätze: eine aufkommensneutrale - die Haushalte nicht belastende - Kfz-Steuerförderung von Rußfiltern, eine größere Spreizung der Lkw-Mauthöhe nach Schadstoffen und "schnellstmöglich" verbindliche Ruß-Grenzwerte der EU für die Fahrzeuge.

Die Bundesregierung will ihren Gesetzentwurf zur Förderung am 4. Mai vorlegen. Er sieht für die drei Jahre 2005 bis 2007 eine Steuerhilfe von 350 Euro für Neufahrzeuge mit Filter und 250 für Nachrüstungen vor. Der Entlastung von 1,2 Milliarden Euro soll aber keine zusätzliche Belastung für "Diesel-Stinker" gegenüberstehen.

Die rheinland-pfälzische Landesregierung will eine Steuerregelung für Altautos, die bis 1. Januar 2006 zugelassen sind. Danach soll die Kfz-Steuer für umgerüstete Dieselautos mit einem Hubraum von zwei Litern von 2006 an um 120 Euro pro Jahr gesenkt werden. Wenn kein Rußpartikelfilter nachträglich eingebaut wird, ist erstmals 2007 ein Zuschlag von 30 Euro und danach von jährlich 60 Euro fällig.

Quelle: www.auto-motor-und-sport.de/d/80908

was is das denn für ne regelung? da kann ich ja locker zehn jahre fahrn, bis sich der filter amortisiert hat. schön, bis dahin is meine kiste im golf-himmel.
super anreiz! wenn ich mir vorstelle, dass die fahrverbote nicht durchgehen, dann haben wir an der jetzigen situation nichts geändert.

gruß,

buzz

Zitat:

Original geschrieben von buzzdee


was is das denn für ne regelung? da kann ich ja locker zehn jahre fahrn, bis sich der filter amortisiert hat. schön, bis dahin is meine kiste im golf-himmel.
super anreiz! wenn ich mir vorstelle, dass die fahrverbote nicht durchgehen, dann haben wir an der jetzigen situation nichts geändert.

Die aktuelle Situation ist doch sowieso ne riesen Lachnummer.

Es wird z. B. auf VW rumgehakt, dass die Fahrzeuge trotz Euro 4 keinen Rußpartikelfilter haben. Zum gleichen Zeitpunkt lässt es der Gesetzgeber aber zu, dass Fahrzeuge nur mit Euro 3 und ohne Rußpartikelfilter weiterhin im Handel verkauft und auch zugelassen werden dürfen. Und dabei kostet Euro 3 und Euro 4 sogar noch gleich viel KFZ-Steuer.

Der nächste Witz ist, dass man bereits im August 2001 bei VW im Golf IV beim 74 kW-TDI-Motor die D4-Norm erreichte! (Quelle) D. h. wer bei Festlegung der Euro 4 Grenzwerte dachte "ach da werden schon Rußpartikelfilter verbaut, weil sonst klappt das nie" wurde bereits damals gewarnt, dass es die Autohersteller auch ohne diesen Rußpartikelfilter schaffen die Euro 4 Grenzwerte einzuhalten. Verfechter des Rußpartikelfilter hätten als sofort bei der EU einen Antrag auf Nachbesserung der Euro 4 Grenzwerte stellen können..... spätestens 2003 bei der Markteinführung der ganzen Euro 4 TDI ohne Rußpartikelfilter war es doch sicher, dass es ohne geht..........

Moin,

wie sinnvoll doch mit der steuerlichen Förderung umgegangen wird. Ohne Worte!

Zitat aus Spiegel-Online vom 09.05.2005:
"Seit der EU-Richtlinie zur Feinstaubbelastung sind Dieselrußfilter zu einer entscheidenden Frage für Autobesitzer geworden. Ein Magazinbericht könnte jetzt Käufer von Neuwagen nachdenklich machen: Demnach will die Bundesregierung Neuwagen mit der neuen Technik nicht steuerlich fördern.
"

Der komplette Artikel:http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,355138,00.html

Greetz

wie ich schon sagte...redet noch einer von BSE???...das Thema wird entweder bald verschwinden...oder...eben wieder hiinausgeschoben bis zur neuen Euro5-Norm

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