Warum die Deutschen den Dienstwagen so lieben
Für alle Dienstwagenfahrer und davon gibt es hier ja sehr viele: Ich habe einen Artikel gefunden, von dem ich glaube, dass er vielen hier im Forum interessant erscheinen dürfte. Also quasi ein Lesetipp.
http://www.cio.de/dienstwagen/2226633/ Seht ihr das auch so?
Beste Antwort im Thema
editiert auf Userwunsch durch MartinSHLZitat:
Zitat:
Original geschrieben von christian80Ich bin auch noch nicht in den "Genuss" gekommen...
Wem würde eine Geldspritze nicht gefallen? Es darf auch gerne eine Schenkung sein. 😉
Dass andere spenden sollen, du aber nicht mal bereit bist, mit einem kleinen Beitrag Hilfe zu leisten, das zeigt abermals, wie du denkst und fühlst.
Deine Aussagen disqualifizieren dich auf immer und ewig in diesem Forum – markenübergreifend. Leider kann man so viel XXXXXXX nicht ignorieren. Gegen so etwas muss man sich wehren.
119 Antworten
Die ganze Rechnerei kann ich mir sparen
wenn ich 100€ ausgebe für das Auto,sind die weg
und kommen auch mit Steuertricks nicht wieder
zurück.😁
Ist halt das Los des kleinen Mannes, es hat aber
jeder selbst in der Hand wie was kommt.😉
Gruß bubil
Man kann es drehen und wenden wie man will. Der Dienstwagen ist nicht nur ein Arbeitsmittel sondern auch ein Gehaltsbestandteil. Und nur so kann man es betrachten.
Das ist bei vielen ganz klar so. Bei mir (Pauschalregelung mit Abrechnung dienstlich gefahrener Kilometer) ist es sogar so geregelt, dass ich Strecken >100km nicht mit dem "Firmenwagen" zurücklegen soll. Die Chance, dass ich damit jemals dienstlich fahren werde, ist eher gering.
Aber die Pauschale sind halt >10% meines Bruttogehalts...
Zitat:
Original geschrieben von bubil
Die ganze Rechnerei kann ich mir sparen
wenn ich 100€ ausgebe für das Auto,sind die weg
und kommen auch mit Steuertricks nicht wieder
zurück.😁
Ist halt das Los des kleinen Mannes, es hat aber
jeder selbst in der Hand wie was kommt.😉
Das stimmt ja so nicht, als Arbeitnehmer der zum Arbeitsplatz fährt, kannst du die Entfernungspauschale ansetzen. Beim obigen Beispiel von mir mit 10TKM/Jahr davon 5TKM geschäftlich entspräche das ca. 11-12km Arbeitsweg an 220 Arbeitstagen. Man würde ca. 2500km*0,3 = 750€ Entfernungspaschaule steuermindernd ansetzen. Das sind bei 42% ca. 315€ im Jahr bzw. 26,25€/Monat die man wiederbekomt.
Zusätzlich bekommt man für dienstliche Fahrten (je nach AG) dann steuerfrei bis zu 30 cent pro km vom AG oder kann den Betrag alternativ bei der Steuer-Erklärung als Werbungskosten geltend machen (sind dann netto mind. 12,6 cent pro km).
Dann gibt es natürlich noch Leute welche den Wagen überhaupt nicht zum Broterwerb einsetzen und nur Freizeit fahren. Die gehen dann in der Tat leer aus - aber warum sollte es da auch anders sein... Mit großen oder kleinen Männern hat das alles nichts zu tun.
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Zitat:
Original geschrieben von Sencer
Das stimmt ja so nicht, als Arbeitnehmer der zum Arbeitsplatz fährt, kannst du die Entfernungspauschale ansetzen. Beim obigen Beispiel von mir mit 10TKM/Jahr davon 5TKM geschäftlich entspräche das ca. 11-12km Arbeitsweg an 220 Arbeitstagen. Man würde ca. 2500km*0,3 = 750€ Entfernungspaschaule steuermindernd ansetzen. Das sind bei 42% ca. 315€ im Jahr bzw. 26,25€/Monat die man wiederbekomt.Zitat:
Original geschrieben von bubil
Die ganze Rechnerei kann ich mir sparen
wenn ich 100€ ausgebe für das Auto,sind die weg
und kommen auch mit Steuertricks nicht wieder
zurück.😁
Ist halt das Los des kleinen Mannes, es hat aber
jeder selbst in der Hand wie was kommt.😉Zusätzlich bekommt man für dienstliche Fahrten (je nach AG) dann steuerfrei bis zu 30 cent pro km vom AG oder kann den Betrag alternativ bei der Steuer-Erklärung als Werbungskosten geltend machen (sind dann netto mind. 12,6 cent pro km).
Dann gibt es natürlich noch Leute welche den Wagen überhaupt nicht zum Broterwerb einsetzen und nur Freizeit fahren. Die gehen dann in der Tat leer aus - aber warum sollte es da auch anders sein... Mit großen oder kleinen Männern hat das alles nichts zu tun.
Bin Rentner, bleibt dabei,100€ weg es kommt kein Cent zurück.
Gruß bubil
Zitat:
Original geschrieben von Sencer
Das stimmt ja so nicht, als Arbeitnehmer der zum Arbeitsplatz fährt, kannst du die Entfernungspauschale ansetzen. Beim obigen Beispiel von mir mit 10TKM/Jahr davon 5TKM geschäftlich entspräche das ca. 11-12km Arbeitsweg an 220 Arbeitstagen. Man würde ca. 2500km*0,3 = 750€ Entfernungspaschaule steuermindernd ansetzen. Das sind bei 42% ca. 315€ im Jahr bzw. 26,25€/Monat die man wiederbekomt.Zitat:
Original geschrieben von bubil
Die ganze Rechnerei kann ich mir sparen
wenn ich 100€ ausgebe für das Auto,sind die weg
und kommen auch mit Steuertricks nicht wieder
zurück.😁
Ist halt das Los des kleinen Mannes, es hat aber
jeder selbst in der Hand wie was kommt.😉
Moin Sencer,
wenn Du sonst keine Kosten (Werbungskosten) hast (Pauschale Arbeitsmittel € 110/Kontoführung €16) sind zusammen € 876 Werbungskosten, spürst Du die € 315,00 nicht denn der Arbeitnehmerpauschbetrag (bekommt jeder, wenn er keine höheren Werbungskosten nachweist) beträgt € 1.000 und ist in der mtl. Lohnsteuertabelle berücksichtigt. Also wenn jemand neben seinem Betrieb wohnt oder wie in Deinem Bspl. 11-12 KM Arbeitsweg hat macht das keinen steuerlichen Unterschied.
http://www.finanztip.de/recht/steuerrecht/stsp0062.htmGrüsse vom Elch
Wie gesagt: Jemand der sein Fahrzeug nicht zum Broterwerb einsetzt (sei er nun Rentner oder weil neben der Arbeitsplatz wohnt) bekommt nix zurück und das ist auch OK so, da es ein reines Freizeitgerät ist.
Zitat:
Original geschrieben von KingKamehaMeha
Einer Erbschaft kann ich wenig schönes Abringen, von daher bin ich ganz froh bisher noch nicht in den "Genuss" gekommen zu sein.
Ich bin auch noch nicht in den "Genuss" gekommen...
Zitat:
Aber du scheinst ja ganz scharf drauf zu sein?!
Wem würde eine Geldspritze nicht gefallen? Es darf auch gerne eine Schenkung sein. 😉
Zitat:
Original geschrieben von Baumbart
Meinen ersten neuen BMW hab ich als 21 jährigem Zivi selbst ohne Sponsor gekauft.
Und ich mit 22 - teils selbst gespart, teils gesponsert, teils Aktiengewinne...
Zitat:
Original geschrieben von Chucker
Stärken wir unseren Standort und die Arbeitsplätze in der heimischen Industrie halt nicht, damit ist allen geholfen (außer denen in Deutschland).
Es sollte jeder (egal ob Angestellter, Selbständiger, Rentner, Beamter) sein Auto voll absetzen und sich die MwSt. sparen können, das wäre doch eine tolle Idee.
Zitat:
Ich schlage noch eine Vermögenssteuer auf (willkürlich berechnetes) Betriebsvermögen vor. Zwangsabgabe / Zwangsanleihe für alle "Reichen" (weil Deutschland es ja soooo schwer hat, sich auf dem Kapitalmarkt Geld zu organisieren).
Die Vermögenssteuer ist wichtig, denn viele Unterneher sind auch durch's Schmarotzen (Subventionen, Steuervermeidung, Mitarbeiterausbeutung) reich geworden. Das will nur keiner hören!
Zitat:
Tempolimit wäre auch gut.
Ich lehne ein Tempolimit ab - sonst macht die Autobahn ja gar keinen Spass mehr.
Zitat:
Spitzensteuersatz darf auch wieder höher.
Der soll meiner Meinung nach nicht erhöht werden, denn wer viel leistet, der muss sich auch etwas leisten können. Leistungsloser Reichtum gehört dagegen besteuert.
Zitat:
Original geschrieben von christian80
Leistungsloser Reichtum gehört dagegen besteuert.
Was genau meinst du damit? Auf Kapitalerträge gibt es doch eine Steuer. Oder meinst du die Hartz-4-Bezieher?
Zitat:
Original geschrieben von campr
Was genau meinst du damit? Auf Kapitalerträge gibt es doch eine Steuer. Oder meinst du die Hartz-4-Bezieher?Zitat:
Original geschrieben von christian80
Leistungsloser Reichtum gehört dagegen besteuert.
Als ob Hartz-4-Bezieher reich wären...
Natürlich meine ich die Kapitalertragssteuer, aber auch große Vermögen generell: Wer z. B. in einer Millionenvilla wohnt (vielleicht sogar mit Seegrundstück), der sollte ruhig noch etwas mehr Steuern zahlen.
Und da wir hier im BMW-Forum sind: Wenn die Quandt-Klattens Anstand hätten, könnten sie auf ihre Jahresdividende (waren 600 Mio. Euro vor Steuern) verzichten und diese den Flutopfern zukommen lassen anstatt die BMW-Group medienwirksam 1,5 Mio. Euro spenden zu lassen...
Das gilt übrigens auch für andere Milliardäre.
Zitat:
Und da wir hier im BMW-Forum sind: Wenn die Quandt-Klattens Anstand hätten, könnten sie auf ihre Jahresdividende (waren 600 Mio. Euro vor Steuern) verzichten und diese den Flutopfern zukommen lassen anstatt die BMW-Group medienwirksam 1,5 Mio. Euro spenden zu lassen...
vielleicht hat die familie dies (nicht medienwirksam) getan .. und wir wissen es eben nur nicht.
macht man es medienwirksam: kritik daran
macht man es nicht medienwirksam (d.h geheim): kritik daran, daß man nichts tut ?!
also was jetzt ?!
Ganz egal was jetzt. Christian80 wäre gerne reich ohne was dafür zu tun.
Wo die Kohle herkommt? Von denen die etwas dafür getan haben....
Es ist immer das Gleiche, jedes interessante Thema wird mit dumpfer Polemik und kruden Halbweisheiten ohne Substanz als Bühne für die wirre Weltanschauung genutzt.
Es ist einzig der Neid der das Dienstwagenthema immer wieder zum Thema macht. Und es ist auch der Neid der schreibt das Selbstständige und Unternehmer nicht genug Steuern zahlen würden.
Zitat:
Original geschrieben von christian_oele
vielleicht hat die familie dies (nicht medienwirksam) getan .. und wir wissen es eben nur nicht.
macht man es medienwirksam: kritik daran
macht man es nicht medienwirksam (d.h geheim): kritik daran, daß man nichts tut ?!also was jetzt ?!
Wenn es viele Milliardäre getan hätten, bräuchte die Allgemeinheit keine 8 Milliarden Euro Flutopferhilfe bereit stellen...