VW gehts gut - Erfahrungen mit Neukauf!

VW Golf 5 (1K1/2/3)

Hallo,
ich möchte kurz meine Erfahrung mit dem Neukauf eines Golf+ kundtun:

1. Der erste Händler bzw. Verkäufer teilte mir kurz mit, dass er eigentlich nur Neuwagen verkaufen möchte. Werkswagen oder Jahreswagen seien kein Geschäft für ihn. Nur widerwillig nahm er meine Aufforderung an, ob er nicht meinen Golf 3 Variant Family 2/98 144.000 km in Zahlung nehmen könne. Nach kurzer Durchsicht: Allenfalls für 2300,- für den in kürze kommenden Türken, welcher ihm alle alten Gebrauchtwagen abnehme. Auf meine Bitte mir ein Angebot für einen Werkswagen zu machen warte ich noch heute.

2. Der zweite Händler (vielen Filialen im Allgäu) bot mir beim Kauf eines Neuwagens und bei Barzahlung und keiner Inzahlungnahme meines Gebrauchtwagens einen Rabatt von sage und schreibe 6 % an. Auf meine Bemerkung, dass dies wohl ein sehr geringer Nachlass sei, teilte der Verkäufer kurz mit:

Er müsse sein Geld verdienen und wenn er nicht genügend verkaufe, werde ihm sein Chef eine Rüge erteilen.

Auf das verbesserte Angebot warte ich bis heute.

3. Eine VW-Werkstatt (also kein Händler) lieferte mir am nächsten Tag die Auswahl zwischen 2 Werkswagen mit einem Nachlass von ca. 26 % (EZ 3/08; 5000 km) und nahm meinen Golf 3 mit 3100,- in Zahlung.

Mein Fazit:

VW gehts immer (noch) zu gut ! Ein gewisses Monopol beim Neuwagenverkauf ist spürbar und erkennbar !
Ein hoch auf VW-Werkstätten, zumindest die in meiner Nähe.

Beste Antwort im Thema

Es ist ja einfach nicht immer nur der Preis. 3 kurze Anekdoten:

1. Vor einem Jahr brachte ich meinen Leon 1M (3 Jahre alt) zu meiner Seat-Werkstatt (kleiner Familienbetrieb). Für die Dauer der Inspektion hatte ich mir einen Leon 1P zur Probefahrt mitgenommen. Nach 2 Stunden stand ich wieder auf der Matte, tauschte neu gegen alt, bekundete Interesse und bat um Katalogmaterial. "Da hinten im Ständer!".... Vorsicht, Kunde naht! sag ich da nur.

2. Hier in Bonn bei einem großen VW-AH, Gebrauchtwagen-Ausstellung im separaten Kellergeschoß. Verkäufer telefonierte privat als ich reinkam, während ich ca. 10 Autos genauer anschaute, und während ich, ohne von ihm auch nur eines Blickes gewürdigt geworden zu sein, nach 10 min Warten gegangen bin. Ich trug wahrscheinlich das falsche Polo-Hemd...

3. Meinen aktuellen hab ich bei einem Familienbetrieb am A der W im hintersten Westfalen gekauft. Der Verkäufer hat hart mit mir verhandelt, was obendrauf gepackt, noch was nachgerüstet und ausgebessert, mich anständig bezüglich RSV beraten, mich zur Abholung vom Bahnhof abgeholt etc pp und so unterm Strich den Abschluß gemacht.

Bei den großen Häusern biste unter einer bestimmten Preisklasse einfach nur ein durchlaufender Posten, Kundenwert nicht hoch genug, um sich mal gescheit zu kümmern. Die vergessen einfach 2 Dinge: 1) Heute Polo, morgen Golf, übermorgen A4 Avant, überübermorgen Tuareg und Eos. 2) Wo ich mich wie ein Kunde zweiter Klasse fühle oder von notorischen Besserwissern mit Hang zur Kundenverarsche bedient werde, gebe ich weder 10, noch 20, noch 50 Tausend Euro aus, und meine Inspektionen lasse ich auch woanders machen.

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Zitat:

Original geschrieben von Jovis



Zitat:

Original geschrieben von cuscu


25 % gab es aber wirklich mal wenn man einen Golf über einen Internetvermittler gekauft hat.
Allerdings war da die 1000 € Führerscheinprämie eingerechnet.

Mal ein Beispiel :

Nehmen wir einen minimal ausgestatteten Trendline für 16.000,00 € UVP
Normaler Rabatt 18 %
UVP - 18% = 13.120,00 €

Dazu kommen die 1000 € Führerscheinprämie.
UVP - 18% - 1000 € Prämie = 12.120,00 €

Macht zusammen einen Rabatt von 24,25 % auf die UVP

Wie du siehts kauft man als "BESSERWISSER" ziemlich günstig 😁😁😁

Natürlich kam man nur bei günstigen Golfs zu diesem "SUPERRABATT" und dazu musste noch die Vorraussetzung eines Führerscheinneulings gegeben sein.

Die Regel war aber eher ein Rabatt von 16 % - 18 % über einen Internetvermittler und 5 % - 12 % beim Händler um die Ecke.

na ja, er hat schon recht...die Aussagen waren hier noch vor ein paar Wochen, dass jeder, der unter 25% bekommt Zitat "schlecht verhandelt" hat.

Diese Aussagen waren allgemeingültig und nicht beim Basismodell mit Vermittlerrabatt und als führerscheinneuling.....und selbst da werden gerade eben nichtmal die 25% gestriffen, selbst das wäre also noch schlecht verhandelt 😁

Ok ....das waren natürlich "schwachsinnige" Aussagen.

Ich wollte mit dem Beispiel auch nur mal zeigen, dass es unter sehr sehr günstigen Umständen möglich war.

Aber ich glaube die Aussage, dass 16 % - 18 % über das Netz und 5 % - 12 % beim Händler um die Ecke fast über die gesamte Zeit des Verkaufs vom Golf V möglich waren, müsste realistisch sein oder ?

Zitat:

Original geschrieben von Se7en UP



Zitat:

Original geschrieben von alf100



Danke für Eure Antworten:

Zur Info:

Ich habe einen Golf+ United, 1,4 L und 80 PS gekauft.

na das sagt ja alles...

Erklärst du einem Nichtwisser wie mir was das sagt?

Zitat:

Original geschrieben von oli-dreier



Zitat:

Original geschrieben von Se7en UP


na das sagt ja alles...

Erklärst du einem Nichtwisser wie mir was das sagt?

kann man sich das nich denken?

Zitat:

Original geschrieben von Se7en UP



Zitat:

Original geschrieben von oli-dreier


Erklärst du einem Nichtwisser wie mir was das sagt?

kann man sich das nich denken?

Ja kann man... mir fallen spontan 2-3 Möglichkeiten ein- die ich mir denken kann... Dieses Mißverständnis würde ich gern vermeiden- das macht uns die Diskussion leichter...

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Tach,

mal ne Frage dazwischen....

Wer oder was ist denn eine "VW Werkstatt (aber kein Händler)" wo es aber Autos zu kaufen gibt?
Versteh ich gerade nicht....

Ich selber muss auch sagen, das ich auch finde das VW eigentlich sich nicht um seine Kunden bemüht. War vor ca. einem Jahr beim 🙂 und wollte über einen Golf informationen haben. Ok ab ins Kämmerlein.. Verkäufer hat bisschen auf den Tasten gedrückt ... und dann ging er, mit der Nachricht, das Audikundschaft im Verkaufsraum wartet und ich doch ein andernmal wieder kommen soll..

Zweiter Händler, da hab ich sogar ein Auto gekauft... Den Fehler mach ich nicht noch ein zweites mal. Hat mir mein Auto übergeben alles soweit sogut. Tankanzeige zeigte 0km an. Okay ich zur Tankstelle gefahren. Und da hab ich gemerkt das der Reifendruck auf allen 4 Reifen auf 1.4 bar war. Soviel zum Thema Service.

Problem ist auch das in manchen Gegenden sich VW Autohäuser zu großen Gruppen zusammenschließen. Das heißt du bekommst so gut wie keine % mehr. Und wenn man eine etwas jüngere Person ist, grundsätzlich keine Beachtung bei den meisten Verkäufern findet. Junger Kunde kauft sowieso nix.

Aber ein Lichtblick hatte ich beim letzten Autokauf. ca. 180 km von mir entfernt. Ein netter VW Betrieb. Da poliert der Chef noch selber die Fingerabdrücke von den Vorführwägen weg 😁.
Man nimmt sich für jemanden sehr viel Zeit. Probefahren ist ohne langes rumgrollen mit mehreren Autos möglich. Einfach Top!

Aber ich denke das letztere ist eher die Ausnahme!

So den 🙂 Gruß Snowi

also ich habe einen händler wo ich nur in die werkstatt fahre der ruft mich sogar jedes jahr zum geburtstag an und eine weihnachtskarte...der andere händler bzw verkäufer auch sehr zuvorkommend wir dutzen uns passt alles spricht klartext einfach super aber nicht immer der fall leider....

Ich musste leider auch diese Erfahrung beim Versuch einen Golf V Variant beim größten VW Händler in Düsseldorf zu bestellen, machen.
Zunächst hat uns fast zwanzig Minuten niemand von den mindestens 5 kaffetrinkenden Verkäufern beachtet, so dass wir an der Information um ein Verkaufsgespräch bitten mussten.
Wir wurden dann zu einem Verkäufer geschickt, der sehr erfreut darüber war, sein privates Telefongespräch beenden zu müssen. Als wir ihm dann unser Vorhaben mitteilten, konfigurierte er ohne weiteres Vorgespräch direkt das gewünschte Fahrzeug und nannten eine Summe, die etwa 5 Prozent Rabatt auf den Listenpreis entsprach. Als wir ihm dann sagten, dass wir unseren Polo in Zahlung geben möchten, wurde er schon pampig: Inzahlungnahme ginge beim Variant überhaupt nicht. Der hätte so lange Lieferzeit, da könne er doch nicht wissen was mein Wagen dann wert sei. Ist das mein Problem, dass die Lieferzeit so lange ist??? Als ich ihm dann noch das Angebot unseres kleinen VW Autohauses in Ratingen zeigte, war für ihn völlig Schluss und er warf uns quasi mit den Worten raus: "Fahren Sie doch dort hin und bestellen Sie da. Wer weiß, ob es den Händler nächstes Jahr dann noch gibt und ob Sie Ihr Fahrzeug noch bekommen!"
Wohlgemerkt wurden uns dort 3500,- € für den Polo und knapp über 16% Rabatt auf den Listenpreis angeboten.
Ich muss wohl nicht betonen, dass wir das Autohaus laut schimpfend verlassen haben und noch am gleichen Tag bei dem anderen Händler bestellt haben.
Ich bin auch nach drei Monaten immer noch sauer über diese Arroganz!

Zitat:

Original geschrieben von alf100


Hallo,
ich möchte kurz meine Erfahrung mit dem Neukauf eines Golf+ kundtun:

1. Der erste Händler bzw. Verkäufer teilte mir kurz mit, dass er eigentlich nur Neuwagen verkaufen möchte. Werkswagen oder Jahreswagen seien kein Geschäft für ihn. Nur widerwillig nahm er meine Aufforderung an, ob er nicht meinen Golf 3 Variant Family 2/98 144.000 km in Zahlung nehmen könne. Nach kurzer Durchsicht: Allenfalls für 2300,- für den in kürze kommenden Türken, welcher ihm alle alten Gebrauchtwagen abnehme. Auf meine Bitte mir ein Angebot für einen Werkswagen zu machen warte ich noch heute.

2. Der zweite Händler (vielen Filialen im Allgäu) bot mir beim Kauf eines Neuwagens und bei Barzahlung und keiner Inzahlungnahme meines Gebrauchtwagens einen Rabatt von sage und schreibe 6 % an. Auf meine Bemerkung, dass dies wohl ein sehr geringer Nachlass sei, teilte der Verkäufer kurz mit:

Er müsse sein Geld verdienen und wenn er nicht genügend verkaufe, werde ihm sein Chef eine Rüge erteilen.

Auf das verbesserte Angebot warte ich bis heute.

3. Eine VW-Werkstatt (also kein Händler) lieferte mir am nächsten Tag die Auswahl zwischen 2 Werkswagen mit einem Nachlass von ca. 26 % (EZ 3/08; 5000 km) und nahm meinen Golf 3 mit 3100,- in Zahlung.

Mein Fazit:

VW gehts immer (noch) zu gut ! Ein gewisses Monopol beim Neuwagenverkauf ist spürbar und erkennbar !
Ein hoch auf VW-Werkstätten, zumindest die in meiner Nähe.

.

Sorry, ich habe nicht mal ansatzweise ähnliche Erfahrungen gemacht.

Vielleicht liegt es daran wie man als Kunde auftritt?

Ich sag nur Leben und Leben lassen!

also ich habe bei meinem einzigen Besuch im Autohaus eine sehr gute Erfahrung gemacht.

Ein Golf+ sollte her und dafür gabs für den Händler ein Polo6N. Während der Restwertanalyse 😉 meines Polos durfte ich die Kaffemaschine + Kuchen ausgiebig testen.. wahrscheinlich hab ich mich dadurch bestechen lassen 😁

Nach dem der Preis auch noch stimmte (Restwert sowie der neue Golf), hab ich den Golf+ auch dort gekauft.

Sehr freundlich + Hilfsbereit !

Vor meinem Neuwagen Kauf hab ich aber auch schon die dunkle Seite der Freundlichen getroffen. Da hab ich zwei Spezialisten kennengelernt die mein Auto sicherlich niemals von innen zu sehen bekommen..

...auch ich hatte im Umkreis vor Ort schlechte Erfahrungen mit Ignoranz und teilweise Arroganz bei den Verkäufern.

Hab letzlich über Mobile einen VW Händler in Celle gefunden und dort war es so, wie man es erwartet!

Schon traurig, auf welchem hohen Roß manch Verkäufer heute noch sitzt!!

Zitat:

Original geschrieben von sleven


Ich sag nur Leben und Leben lassen!

Im Grunde hast Du Recht...

Hier aber müsste es heißen: Wer mein Geld nicht haben will, dem werde ich es auch nicht aufzwingen 😉

Hallo, ist wie überall in der Marktwirtschaft.
In Ballungszentren gibts halt zu viele Kunden je Verkäufer. Im Umland ist es umgekehrt. Ein Händler erklärte mir, dass Berliner Verkäufer, die aushilfsweise in Brandenburg arbeiten, erstmal in Höflichkeit und Kundenumgang angelernt werden müssen. Da wird um jeden Kunden gerungen. Kann ich für meine 3 VW Autohäuser in der Umgebung bestätigen. Ausnahmen sind in Berlin selten, aber möglich.

Gruß Peter

Zitat:

Original geschrieben von alf100


Hallo,
ich möchte kurz meine Erfahrung mit dem Neukauf eines Golf+ kundtun:

1. Der erste Händler bzw. Verkäufer teilte mir kurz mit, dass er eigentlich nur Neuwagen verkaufen möchte. Werkswagen oder Jahreswagen seien kein Geschäft für ihn. Nur widerwillig nahm er meine Aufforderung an, ob er nicht meinen Golf 3 Variant Family 2/98 144.000 km in Zahlung nehmen könne. Nach kurzer Durchsicht: Allenfalls für 2300,- für den in kürze kommenden Türken, welcher ihm alle alten Gebrauchtwagen abnehme. Auf meine Bitte mir ein Angebot für einen Werkswagen zu machen warte ich noch heute.

2. Der zweite Händler (vielen Filialen im Allgäu) bot mir beim Kauf eines Neuwagens und bei Barzahlung und keiner Inzahlungnahme meines Gebrauchtwagens einen Rabatt von sage und schreibe 6 % an. Auf meine Bemerkung, dass dies wohl ein sehr geringer Nachlass sei, teilte der Verkäufer kurz mit:

Er müsse sein Geld verdienen und wenn er nicht genügend verkaufe, werde ihm sein Chef eine Rüge erteilen.

Auf das verbesserte Angebot warte ich bis heute.

3. Eine VW-Werkstatt (also kein Händler) lieferte mir am nächsten Tag die Auswahl zwischen 2 Werkswagen mit einem Nachlass von ca. 26 % (EZ 3/08; 5000 km) und nahm meinen Golf 3 mit 3100,- in Zahlung.

Mein Fazit:

VW gehts immer (noch) zu gut ! Ein gewisses Monopol beim Neuwagenverkauf ist spürbar und erkennbar !
Ein hoch auf VW-Werkstätten, zumindest die in meiner Nähe.

Bei dem Händler bei dem ich bis kürzlich war habe ich in den letzten 7 Jahren 87.000 Euro gelassen. Letztens haben wir uns um eine Rechnung gestritten. Ich war der Meinung 150,00 Euro zuviel gezahlt zu haben. Ich machte den Kompromissvorschlag mir eine Gutschrift über 75,00 Euro zukommen zu lassen, die ich bei passender Gelegenheit mit Zubehörkauf oder Werkstattrechnung verrechnen könnte. Ich machte dabei höflich aber bestimmt deutlich, dass ich bei einem Verharren seinerseits auf der Maximalforderung, künftig nicht mehr Kunde in seinem Geschäft sein würde.

Das Ergebnis: Ich durfte mir einen neuen raffgierigen Beutelschneider freundlichen VW-Händler suchen.

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