Volkswagen Passat B9
Hallo Zusammen,
kaum ist das FL auf dem Markt ist es Zeit ein Thread für den "Nachfolger" zu starten 😁
https://www.autozeitung.de/vw/passat/b9#
Ich tippe auf:
- Motorenerweiterung auf Euro 6d und 10-20 PS mehr Leistung (z.B. 2.0 TDI von 190 auf 210 PS - soll ja bei Audi kommen)
- Echter Spurwechselassistent (ist ja schon angekündigt für das FL)
- Nachtsichtassistenten à la Peugeot
- Erweiterung des IQ.Light um Wilderkennung
- Autonomes Fahren Level bis 60 km/h (derzeit im A8 en vogue)
- Länge wächst auf Superb Niveau. Polo Golf und T-Rg wachsen ja auch. Irgendwann ist sonst der Unterschied zum Golf Kombi zu klein.
Kommen soll er frühstens 2021. Ich tippe also auf November 2021 - Mai 2022.
Beste Antwort im Thema
Und genau deshalb entstehen Gerüchte, weil irgendjemand meint mehrere Jahre in die Zukunft schauen zu müssen und dann evtl. sogar noch die User zu verarschen indem man Preislisten fälscht!
Die Krönung ist dann allerdings zu schreiben das vom Passat das FL bereits auf dem Markt sei, und das obwohl es noch nicht einmal konfigurierbar ist!
Für mich einer der Sinnlosesten Threads der keinen nach vorne bringt!
3664 Antworten
Eben drum weise ich darauf hin, dass das unheimlich mies ist. Die Konfigurator-Texte sind schlecht moderiert und die PR-Codes mehrdeutig.
Vergleichen ist nur mit dem Konfigurator eigentlich unmöglich. Wir sind wieder da, wo man eigentlich sagen kann „Kauf alles oder ärger dich!“
Ich habe so einen Business mit "komplett aufgepumpt" bestellt. Ich hoffe doch Mal, dass das maximum an Ambientebeleuchtung mit drin ist. Habe sogar die Vienna-Sitze und das Business-Paket dazugenommen.
Nachdem ich ja schon mehrere Videos gefunden habe in denen die Vorzüge des B9 ggü. dem Superb in Sachen Akustik deutlich gemacht wurden, habe ich ein Video gefunden, in dem Unterschiede zum neuen Tiguan erwähnt werden:
https://m.youtube.com/watch?v=BMESvuQVYzU
Die Zeitstempel habe ich nicht mehr, ich fasse mal aus Erinnerung zusammen:
- Motorgeräusch besser gedämmt im Passat
- Fahrverhalten besser im Passat / weniger Karosserieneigungen
- Aussparung "Plastikklappe" für HUD oben über dem Armaturenbrett im Tiguan schlechter verarbeitet, grössere Spaltmasse
- Keine Simply Clever Lösungen
- Mehr Beinfreiheit hinten
- Verarbeitung Türverkleidungen hinten im Tiguan schlechter ( Hartplastik bereits oben ). Eigendlich absolutes No-Go bei Testwagenpreis 71.000€.
Des weiteren werden folgende Punkte erwähnt, da weiss ich nicht ob der Passat besser ist:
- Handschuhfach ohne Aufpflockung/Auspolsterung (geht imho für den Preis mal gar nicht)
Der einzige Vorteil des Tiguan scheint das "Easteregg" (Tiger und Leguan) an den Scheiben zu sein, kleiner Witz.
Der Passat scheint deutlich besser zu sein und das obwohl er nicht (wie der Tiguan) in Wolfsburg gefertigt wird, oder etwa gerade deswegen?
Zitat:
@Harnwegsinfukfuk schrieb am 28. März 2024 um 05:46:55 Uhr:
Ich habe so einen Business mit "komplett aufgepumpt" bestellt. Ich hoffe doch Mal, dass das maximum an Ambientebeleuchtung mit drin ist. Habe sogar die Vienna-Sitze und das Business-Paket dazugenommen.
Sorry, wahrscheinlich nein.
Du wirst dann QQ8 haben. QQ9 ist der Ambiente-Vollausbau.
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Dann müsste es ja noch eine dritte Variante der Ambientebeleuchtung geben. Wo hast du das gelesen/gesehen?
10x Farben
30x Farben
Was noch?
Nicht mit dem Tuareg verwechseln.
Nein, und auch nicht mit B8 oder nem Golf 7.
Also. Die komplette Fertigung Bedatung basiert auf PR-Codes. Das sind 7 Stellige Ziffern/Buchstabencodes.
Hierbei sind die ersten 4 Zeichen die Familie, fürs Ambiente im B9 MLCP. Für jede Familie für das Fahrzeug muss ein PR-Code vorliegen, das führt dann zu so schönen Dingen wie "MVRT9F0 Ohne Vorbereitung Rundumtonkombination und ohne Funkantenne".
Die restlichen 3 Zeichen beschreiben, was tatsächlich verbaut wird. Hierbei ist der Code nicht allgemeingültig, sondern immer aufs Modell bezogen. Für den B9 gibt es:
-QQ0 Ohne zus. Leuchten (Beleuchtungen innen)
Ohne alles für den Passat "Passat"
-QQ6 Ambientebeleuchtung
10-fach im Business
-QQ8 Ambientebeleuchtung
30-fach im Business über Interieur oder Lederpaket
-QQ9 Ambientebeleuchtung
30-fach im Elegance und R-Line
Diese Informationen bekommt man, wenn man die Backend-Daten des Konfigurators im Klartext anschaut oder mit dem Händlerkonfigurator rumspielt. Die Angebote enthalten in der Regel die PR-Codes.
Jetzt brauchen wir ein Tool, mit dem wir den Verbau von PR-Codes zu Teilen abgleichen können, zum Beispiel Carprog2.
TLDR: QQ8 und damit dem Business fehlen die Leuchtstreifen an der Mittelkonsole und die Durchleuchtete Schalttafel
Wählen da dann den Passat CJ aus. Dort schauen wir uns die Bildtafeln an:
947-005:
Beleuchtung für Mittelkonsole in QQ8 und QQ9 enthalten
947-010:
Lichtleisten und Türgriffbeleuchtung vorne in QQ8 und QQ9 enthalten
Türablagefächer ebenfalls in QQ8 und QQ9 enthalten
LED-Leuchte Einstiegsbeleuchtung vorne in QQ6, QQ8 und QQ9
LED-Leuchte Einstiegsbeleuchtung hinten nur in in QQ8 und QQ9
Soweit sehr schön, oder? Schauen wir uns die Querverweise an - jetzt wirds hässlich:
863-500 (Mittelkonsole):
Die Blende für die Mittelkonsole gibt es in zwei Varianten.
Eine für QQ0, QQ6 und QQ8. Und für QQ9. Wir wissen das QQ0 kein Ambiente aus dem Basismodell ist.
Konsequenz: Lichtleiter links und rechts der Mittelkonsole nur mit QQ9
857-100 (Schalttafelanbauteile):
Hier wirds undurchsichtig, denn nun spielt A8C und A9I noch mit, denn die Blende gibt es mit "Passat" und "R-Line" Beschriftung. A8C müsstePassat steuern. Auch dann gibt es jeweils eine Blende für QQ8 und QQ9 bei sonst identischer Konfiguration.
Konsequenz: Durchleuchtet nur mit QQ9
867-000 und 867-025 (Türverkleidung vorn und hinten):
Kein Extra-Teil für QQ9 - passt, durchleuchtet.
Zitat:
@comfortline80 schrieb am 28. März 2024 um 07:05:40 Uhr:
Die Zeitstempel habe ich nicht mehr, ich fasse mal aus Erinnerung zusammen:- Motorgeräusch besser gedämmt im Passat
Das war schon immer so, auch bei den Vorgängern. Kombis sind Vertreterautos und auf Langstrecke im Einsatz, SUVs werden hauptsächlich privat gekauft und oft nur zum Brötchen holen bewegt.
Zitat:
@comfortline80 schrieb am 28. März 2024 um 07:05:40 Uhr:
- Fahrverhalten besser im Passat / weniger Karosserieneigungen
Naja, das ist aber Physik und hat nichts mit besser oder schlechter zu tun. Höherer Schwerpunkt = stärkere Karosserieneigung. Andersrum: Der Tiguan könnte noch so hochwertig sein, würde er sich immer schlechter fahren und stärker neigen als ein Passat.
Zitat:
@comfortline80 schrieb am 28. März 2024 um 07:05:40 Uhr:
- Aussparung "Plastikklappe" für HUD oben über dem Armaturenbrett im Tiguan schlechter verarbeitet, grössere Spaltmasse
Kann sich im Einzelfahrzeug unterscheiden, generell ist es aber nicht verwunderlich da alle Hersteller mit SUVs mehr Marge verdienen als mit Kombis
Zitat:
@comfortline80 schrieb am 28. März 2024 um 07:05:40 Uhr:
- Keine Simply Clever Lösungen
Ja, weil der Tiguan ein VW ist und kein umgelabelter Skoda wie der Passat
Zitat:
@comfortline80 schrieb am 28. März 2024 um 07:05:40 Uhr:
- Mehr Beinfreiheit hinten
siehe oben - ist dem Fahrzeugkonzept geschuldet und bei jedem Vergleich Kombi/SUV so. Dafür hat das SUV mehr Kopffreiheit
Zitat:
@comfortline80 schrieb am 28. März 2024 um 07:05:40 Uhr:
- Verarbeitung Türverkleidungen hinten im Tiguan schlechter ( Hartplastik bereits oben ). Eigendlich absolutes No-Go bei Testwagenpreis 71.000€.
Alle Autohersteller kennen die Kaufmotive von SUV-Käufern. Qualität und Fahrdynamik sind da nicht vorne dabei.
Zitat:
@comfortline80 schrieb am 28. März 2024 um 07:05:40 Uhr:
Der Passat scheint deutlich besser zu sein und das obwohl er nicht (wie der Tiguan) in Wolfsburg gefertigt wird, oder etwa gerade deswegen?
"deutlich" ist relativ bei so einer kleinen Liste an teilweise vernachlässigbaren Punkten. Aber Kombis waren immer schon das bessere Angebot in punkto Preis/Leistung. Und der Tiguan war in seiner Historie zuerst mal ein SUV der Golf-Klasse und wird erst seit der letzten Generation als SUV der Passatklasse geführt. Wo er gefertigt wird, ist zweitrangig. Die Werke sind von der Fertigungsqualität nahezu gleich. Der Punkt wäre allenfalls in Mexiko relevant.
Dafür sieht man aber schon ganz schön viele Schwerschiffe auf der linken Autobahnspur... Ach so, die holen Brötchen und fahren dafür mit über 200 km/h über die AB ;-)
Zitat:
@TPursch schrieb am 28. März 2024 um 09:45:36 Uhr:
Dafür sieht man aber schon ganz schön viele Schwerschiffe auf der linken Autobahnspur... Ach so, die holen Brötchen und fahren dafür mit über 200 km/h über die AB ;-)
Nein, das sind die SUV-Siggis, die sich dann am Stammtisch über die hohen Spritpreise beschweren.
Ich denke nicht, dass man SUV mit richtigen Autos vergleichen kann. Die sind extra dafür gebaut alle Nachteile von allen Autotypen in einem Modell zu vereinen. Bis auf die Optik (die zugegebnermaßen häufig gut ist) haben die keine anderen Vorteile. Für jeden Anwendungsfall gibt es bessere Alternativen. Daher ist es unfair den Tiguan mit einem Passat zu vergleichen.
Ich habe einige Kollegen die im Alter den Tiguan für sich entdecken, da der Ein- und Ausstieg für den geplagten Rücken angenehmer ist. Kann man als Vorteil verbuchen.
Rationale Gründe gibt es dafür kaum. Man muss die höhere Sitzposition schon extrem stark gewichten um die ganzen Nachteile die SUVs haben zu kompensieren. Der Hauptgrund dürfte sein, dass ein Autokauf in der Regel keine rationale Entscheidung ist. Sonst würde z. B. auch kein Mensch den Arteon kaufen, der außen größer und teurer ist als ein B8 und trotzdem absolut nichts besser kann, dafür innen sogar noch weniger Platz hat. Es seit leider so, dass es seit 15 Jahren als "chic" gilt im SUV vor der Kita vorzufahren. Dafür nimmt man dann auch die peinlichen Momente vor dem Baumarkt in Kauf wenn der Inhalt des Einkaufswagens nicht in das Riesenschiff rein passt.
Stefan
Das hört sich alles so an, als ob der Kunde bei einem SUV für weniger Qualtät bereit ist, dasselbe Geld hinzublättern, weil SUV moderner/hipper ist. Der Vertreter-Hans ist dazu aber nicht bereit und weicht dann auf ne andere Marke aus.
VW passt also dem Kundenwunsch an. Das ist so wie die Preisfindung in einer Bar. 0,5 Liter Fassbier haben identischen Alkohlgehalt wie 0,6CL Billig Gin im GinTonic und kosten im Einkauf sogar mehr. Dem Kunden wird aber der Gin für knapp den doppelten Preis angedreht weil der Kunde bereit ist mehr für den Gin auszugeben.
In dieser Analogie ist der Tiguan ein GinTonic mit 4CL Gin der dasselbe kostet wie der halbe Liter Fassbier (Passat).
Zitat:
@comfortline80 schrieb am 28. März 2024 um 13:24:40 Uhr:
Das hört sich alles so an, als ob der Kunde bei einem SUV für weniger Qualtät bereit ist, dasselbe Geld hinzublättern, weil SUV moderner/hipper ist. Der Vertreter-Hans ist dazu aber nicht bereit und weicht dann auf ne andere Marke aus.
Mhm. Ich hab mal den Tiguan Life TDI und den Passat Business TDI gegeneinander bereinigt (Akustik, Navi, 17" Felgen). Der Passat ist dann Liste 4005€ teurer - oder 8,8%. Das Gewicht ist quasi identisch, mehr Material wird da also auch nicht eingesetzt. Der Tiguan ist ein Segment tiefer platziert als der Passat - irgendwo müssen die 4000€ stecken.
Apropos: Hans im Passat als Vertreter zahlt garnix, der versteuert nur 1% des Listenpreises. Den Rest zahlt sein Chef.