Verunreinigung (Verkokung) des Zylinderkopfes
Moin,
ich habe folgendes Problem:
Wenn ich meinem BMW starke Leistung abverlange, treten ab und zu Zündaussetzer auf.
Ist aber nur beim Beschleunigen der Fall und auch nicht soo oft. Bisher ca. 3 mal innerhalb von 5 Monaten.
Nun war ich bei BMW und die haben per Endoskop festgestellt, dass der Zylinderkopf verunreinigt ist und es sich um Ablagerungen von einer unvollständigen Verbrennung handelt.
Nun habe ich einen Kostenvoranschlag bekommen. BMW möchte Zylinderkopf, Injektoren und Zündspulen ersetzen und verlangt dafür tatsächlich 11.000€ (!!)
Meine Fragen sind nun
1. Ist es notwendig bei einer Verschmutzung des Zylinderkopfes auch die anderen Bauteile zu tauschen?
2. Ist der Preis in euren Augen realistisch und hattet ihr ähnlich Erfahrungen?
Viele Grüße
Axel
Beste Antwort im Thema
Wühl Dich mal durch den verlinkten Beitrag, da ist Alles genau beschrieben.
Die Ansaugbrücke wird demontiert und der Einlaßtrakt wird bei geschlossenen Ventilen gestrahlt. Auf Zündspulen und Injektoren hat das überhaupt keinen Einfluß.
Ach übrigens, der Preis für die Reparatur überschreitet für meinen Geschmack deutlich die Grenze zur Unverschämtheit, auch bei einem 335i
72 Antworten
Das Problem gibts bei Audi auch genug. Heisst dort Bedi -Reinigung.
Ebenfalls wird aber auch dort von Nachteilen, die damit auftreten können, geschrieben.
Für 11k würde ich das Auto vorher verkaufen..
Zitat:
Original geschrieben von Martin_A1976
Diese Geschichte glaube ich nicht.
Warum denn nicht? Ich glaub das... Und das bmw am liebsten einen neuen zylinderkopf einbauen will auch..abgesehen davon das die ventile irgendwann wieder verkoken
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Das kann ich SOFORT glauben.
Hatte vor einem Jahr mit meinem 330i ähnliches durch.
- Riefen im Kurbelgehäuse
- keine Kompression im 1. Zylinder
- Einlassventile undicht
Das Ende vom Lied 11.000 Flocken (ATM, neue Abgasanlage etc. pp) und da sind die 50% Kulanz schon eingerechnet gewesen. Und das ganze nach nur 95.000 km
Mein Fazit: Ich fahre das Auto zwar noch, aber BMW hat mich auf Lebenszeit (und ich bin "erst" 30) als Kunden verloren. Als nächstes schaue ich mal bei den Freunden mit den Ringen oder Sternen vorbei.....
Schon klar, passieren kann überall etwas. Aber mir ist es eben bei BMW passiert und nicht bei MB oder Audi. Somit ist BMW bei mir unten durch und nicht die anderen beiden.
EDIT: Und eine Reparaturrechnung in Höhe vom 11.000 EUR für ein 6 Jahre altes Auto, welches 95.000 km gelaufen ist, hat man nicht alle Tage. Da hat jeder heftig schlucken müssen, mit denen ich mich unterhalten habe. Es geht sogar soweit, dass auf diese Erfahrung hin ca. 30 Leute aus meinem Bekanntenkreis vom Kauf eines BMW nun absehen.
So etwas darf bei einem "Premium"hersteller wie BMW nicht passieren. Und wenn es passiert, dann sollte es auf "Premium-Art-und-Weise" aus der Welt geräumt werden. Ich habe mich letztendlich jedenfalls gefühlt wie der sprichwörtliche Depp. Und das darf nicht sein.
Ich habe nochmal mit dem von BMW gesprochen und der hat mir gesagt, dass es durch diese Verkokungen massive Ablagerungen am Zylinderkopf, Injektoren und Ventilen gibt. Außerdem soll der Zylinderkopf und die Ventile dadurch auch Abnutzung oder Beschädigung erfahren haben, sodass die Ventile nicht mehr richtig schließen...
Also ich hatte diesen Zündaussetzer 3 mal in der Vergangenheit und die versuchen es so dazustellen, als wenn alles komplett kaputt ist durch diese Ablagerungen.
Mein Plan ist jetzt Zündkerzen und Zündspulen erneuern und den Zylinderkopf woanders reinigen zu lassen.
PS. Die Geschichte ist wahr!
Gruß Axel
Zitat:
Original geschrieben von dr. mAv
Schon klar, passieren kann überall etwas. Aber mir ist es eben bei BMW passiert und nicht bei MB oder Audi. Somit ist BMW bei mir unten durch und nicht die anderen beiden.EDIT: Und eine Reparaturrechnung in Höhe vom 11.000 EUR für ein 6 Jahre altes Auto, welches 95.000 km gelaufen ist, hat man nicht alle Tage. Da hat jeder heftig schlucken müssen, mit denen ich mich unterhalten habe. Es geht sogar soweit, dass auf diese Erfahrung hin ca. 30 Leute aus meinem Bekanntenkreis vom Kauf eines BMW nun absehen.
So etwas darf bei einem "Premium"hersteller wie BMW nicht passieren. Und wenn es passiert, dann sollte es auf "Premium-Art-und-Weise" aus der Welt geräumt werden. Ich habe mich letztendlich jedenfalls gefühlt wie der sprichwörtliche Depp. Und das darf nicht sein.
Premium ist ne Worthülse. Premium sind zumeist die Preise.
Die Ware fühlt sich toll an, fahren auch gut -wenn sie funktionieren.
Wenn Du mal quer durch die 3 P -Marken durchliest hier, wirst Du sehn, dass keiner wirklich mängelfrei ist. Bei MB hab ich das Gefühl, ists noch am wenigsten.
Schwerwiegende Dinge wie das hier gibts bei Audi, die sich das auch gerne zahlen lassen genug. Gib doch mal Rasterlenkung, Verkokung oder Motorschaden dort ein..
Abgesehen davon : Was ein Händler sagt und 11 Mille kassieren will, ist noch lange nicht Fakt. Wäre da schon zu nem anderen gedüst und ne Zweitmeinung eingeholt.
Wenns denn beim TE so wäre, würde ich zu nem Instandsetzer gehen oder mir nen überholten Zylinderkopf kaufen.
Abgesehen davon : Wieviele BMW laufen ohne Probs viele KM?
Sind eben Einzelfälle, die ankotzen.
@Zeiti0019: Du hast schon recht. Aber wenn es nur Einzelfälle sind, was ist dann das Problem von BMW zu sagen: "Oh, hier wurde eines unserer Produkte unserem eigenen Anspruch nicht gerecht. Wir schauen, dass wir zusammen mit dem Kunden eine Lösung finden, die für beide Seiten passt." Jetzt hab ich die 11.000 EUR zwar auf der hohen Kante gehabt, aber für andere bedeutet das den finanziellen Ruin. Und sowas kann doch nicht im Interesse des Unternehmens (welches auch immer) sein, zudem so ein Rechnungsbetrag ja nicht alltäglich ist.
Egal, wahrscheinlich ist es falsch, wie auch immer man es macht....
Für alle 3 P -Marken ist der Privatkunde doch nix wert.
Die verdienen an Flotten und Firmenkunden viel mehr.
Ob da jetzt einzelne mal nen Markenwechsel machen - Peanuts!
Zeitweise taugen aber auch einzelne Händler nix.
Solange die Hersteller weiter steigende Zahlen haben, ändert sich da auch wenig dran. In Zufriedenheitsstudien ist ja BMW und Konsorten oft im vorderen Teil zu finden. Je nachdem, wer halt mehr für die Umfragen hingeblättert hat natürlich.
Zitat:
Original geschrieben von dr. mAv
Aber wenn es nur Einzelfälle sind, was ist dann das Problem von BMW zu sagen: "Oh, hier wurde eines unserer Produkte unserem eigenen Anspruch nicht gerecht. Wir schauen, dass wir zusammen mit dem Kunden eine Lösung finden, die für beide Seiten passt."
Genau, so soll ein Schaden abgefertigt werden und nicht anders.
Heutzutage verkauft die BMW-NL oft keine älteren Autos mehr an Privatkunden, sondern nur noch an Händler.
Wenn der Privatkunde aber keine BMW`s beim Händler kauft, dann kauft der Händler auch keine BMW`s mehr bei der BMW-NL. Die haben jetzt schon den ganzen Hof voll stehen mit Leasingrückläufer, also müssen die etwas älteren Autos an Händler verkauft werden.
Das ganze System bei BMW beruht auf einem geschlossenen Kreis. Der Privatkunde ist also doch wichtig.
Hi,
Genau aus diesem Grund habe ich bei meinem Zetti einen Ölabscheider von Burgertuning nachgerüstet. Lass deinen Motor mit Nussschalen reinigen und einen OCC nachrüsten, damit die Ventile nicht wieder verkoken. Ich habe zuletzt 20ml Öl aus dem OCC raus gekippt, was sonst in der Ansaugbrücke gelandet wäre. Da hat BMW eine echte geplante Obsoleszenz geschaffen 🙁
LG
Antoine : Als Käufer ist der Private vielleicht wichtig.
Als Servicekunde für Geld auch noch. Sonst nicht.
Zitat:
Original geschrieben von Zeiti0019
Antoine : Als Käufer ist der Private vielleicht wichtig.
Als Servicekunde für Geld auch noch. Sonst nicht.
So ist es, leider.