Verkaufsförderung F30/31

BMW 3er

Hallo,
meine BMW-Händler erzählte letzte Woche was von einer neuen Verkaufsförderung (ab Juli) von BMW für F30/31. Er wollte aber nicht mit Details rausrücken.

Wisst Ihr etwas?

VG
S-Willi

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von Jens Zerl


Für die 50 Leute in diesem Forum, ja. 🙂

Glaube ich nicht, denn die haben großteils bereits eine solche Kiste und schlagen sich mit den Mängeln und Schwachstellen, unerfüllten Werbeversprechen etc. rum.

Viel wichtiger sind die, die über persönlichen Kontakt, Social Media, Presse etc. davon erfahren. Gerade bei den Entscheidern in Einkauf und Fuhrparkmanagement.

Aber seis drum. ich kenne dein "BMW-Branding" ;-)

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Zitat:

Original geschrieben von Baumbart


Kruzifix das ist doch längst alles eingepreist. Der Nachlass ist im Listenpreis schon drin bevor der erste Wagen der Baureihe überhaupt gebaut ist. Als ob die Hersteller alle zu blöd wären... Schaut euch die Margen pro Wagen an, trotz Sonderaktionen!

Wie gesagt - diese Margen gibt es aber nur, wenn die Fabriken ausgelastet sind. Würde BMW nur 100 F30 zum LP produzieren, würden sie logischerweise riesigen Verlust machen.

Zitat:

Original geschrieben von Jens Zerl



Zitat:

Original geschrieben von Rambello


Und warum dikutieten dann die anderen Kunden hier lang und breit darüber 😕
Es ging ja eher um einen Gedankenaustausch, unter welchen Voraussetzungen in der Zukunft mit Verkaufsförderungen zu rechnen ist. Nicht jeder will oder muss ja jetzt ein Auto kaufen, interessiert sich aber trotzdem dafür, wie's weiter geht. 🙂

Genau so siehts aus! Ich überlege momentan meinen E91 gegen einen F31 oder 30 zu tauschen. Wie schnell das geht, würde auch ein bisschen von evtl. Verkaufsfördermassnahmen ab.

Grüßle

Zitat:

Original geschrieben von Jens Zerl



Zitat:

Original geschrieben von Baumbart


Kruzifix das ist doch längst alles eingepreist. Der Nachlass ist im Listenpreis schon drin bevor der erste Wagen der Baureihe überhaupt gebaut ist. Als ob die Hersteller alle zu blöd wären... Schaut euch die Margen pro Wagen an, trotz Sonderaktionen!
Wie gesagt - diese Margen gibt es aber nur, wenn die Fabriken ausgelastet sind. Würde BMW nur 100 F30 zum LP produzieren, würden sie logischerweise riesigen Verlust machen.

😁😁😁

Zitat:

Original geschrieben von Sencer


Wenn das Produkt austauschbar ist, dann beschwert man sich nämlich nicht, sondern man kauft still und leise etwas anderes.

Sencer, in deinem Beitrag steckt viel wahres, jedenfalls viele Ansichten, die ich teile.

jedoch ist einer der Knackpunkte, den du auch angerissen hast, nicht so einfach wie von dir dargestellt.
Das Kommunikationsverhalten potentieller und tatsächlicher Kunden hat sich in den letzten Jahren grundlegend geändert und wird sich noch viel stärker ändern, je mehr sich die Gesellschaft untereinander vernetzt.
"Man beschwert sich nicht" ist gerade für uns Deutsche, die zurecht den Ruf der übertriebenen Meckerer und Nörgler haben, schon sehr lange falsch.
Und heutige Technologien erlauben es, seinen Unmut und seine Verärgerung einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Immer mehr Leute fragen ihre zigtausend Facebookfreunde bevor sie auch nur einen Staubsauger kaufen. Oder sie recherchieren auf Bewertungsplattformen oder halt in Foren wie MT. Dies jederzeit und überall.
Diese Veränderungen geringzuschätzen oder gar zu ignorieren, wäre auch für BMW fatal. Deshalb ist es die große Herausforderung für deren Unternehmenskommunikation, die teilweise völlig überzogenen Preisvorstellungen mit einem nachvollziehbaren und einlösbaren Produkt- und Leistungsversprechen zu verbinden.

Noch 2002 (vor Facebook, Twitter und Co.) stand das Verhältnis Anzahl zufriedener Kunden zu Anzahl weitergegebener Empfehlungen bei 1:3. Das Verhältnis Anzahl unzufriedener Kunden zu Anzahl weitergegebener Kritik bei 1:17.
Nach heutigen Schätzungen sprechen Marktforscher von 1:5 bzw. 1:200!

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Zitat:

Original geschrieben von gogobln


Diese Veränderungen geringzuschätzen oder gar zu ignorieren, wäre auch für BMW fatal. Deshalb ist es die große Herausforderung für deren Unternehmenskommunikation, die teilweise völlig überzogenen Preisvorstellungen mit einem nachvollziehbaren und einlösbaren Produkt- und Leistungsversprechen zu verbinden.

Noch 2002 (vor Facebook, Twitter und Co.) stand das Verhältnis Anzahl zufriedener Kunden zu Anzahl weitergegebener Empfehlungen bei 1:3. Das Verhältnis Anzahl unzufriedener Kunden zu Anzahl weitergegebener Kritik bei 1:17.
Nach heutigen Schätzungen sprechen Marktforscher von 1:5 bzw. 1:200!

Alleine die Existenz von Foren lässt die Verbreitung der Kritik explodieren, da hier ja überproportional viel Kritik geäußert wird und Interessent und Kritiker müssen noch nicht mal bekannt sein, damit diese Info fließt.

Auf der anderen Seite ist „online“ aber auch nicht die gesamte Wahrheit. Allen kritischen Meinungen hier steht wohl ein vielfaches an zufriedenen Meinungen gegenüber, die nicht transportiert werden (das ist ja mehr oder weniger das, was Du beschreibst). Aber diese zufriedenen Meinungen sind auch Teil des relevanten Bildes.

Nehmen wir an 100 Personen wären mit ihren R4T-Motoren höchst zufrieden, sagen aber nichts und 10 Personen fordern über Jahre hinweg lauthals die kleinen R6 wieder. Würde BMW dem nachkommen könnte es also theoretisch sein, dass man damit 10 Kritiker weniger hat, aber 100 zukünftige Kritiker erzeugt, nämlich diejenigen, die dann die R4T-Motoren wieder wollen (soll jetzt nur ein Beispiel sein, bitte keine Motorendiskussion).

Von daher ist „einfach auf sämtlich Kritik hören“ in den seltensten Fällen das Mittel der Wahl, zumal ja die kritik selbst selten in eine einzige Richtung geht.

Zitat:

Original geschrieben von Jens Zerl


Alleine die Existenz von Foren lässt die Verbreitung der Kritik explodieren, da hier ja überproportional viel Kritik geäußert wird und Interessent und Kritiker müssen noch nicht mal bekannt sein, damit diese Info fließt.

Auf der anderen Seite ist „online“ aber auch nicht die gesamte Wahrheit. Allen kritischen Meinungen hier steht wohl ein vielfaches an zufriedenen Meinungen gegenüber, die nicht transportiert werden (das ist ja mehr oder weniger das, was Du beschreibst). Aber diese zufriedenen Meinungen sind auch Teil des relevanten Bildes.

Nehmen wir an 100 Personen wären mit ihren R4T-Motoren höchst zufrieden, sagen aber nichts und 10 Personen fordern über Jahre hinweg lauthals die kleinen R6 wieder. Würde BMW dem nachkommen könnte es also theoretisch sein, dass man damit 10 Kritiker weniger hat, aber 100 zukünftige Kritiker erzeugt, nämlich diejenigen, die dann die R4T-Motoren wieder wollen (soll jetzt nur ein Beispiel sein, bitte keine Motorendiskussion).

Von daher ist „einfach auf sämtlich Kritik hören“ in den seltensten Fällen das Mittel der Wahl, zumal ja die kritik selbst selten in eine einzige Richtung geht.

Du hast Recht, dass man nicht jeder Kritik hinterherlaufen sollte.

jedoch ging es hier nicht um ein konkretes Ausstattungsmerkmal, sondern um eine abstrakte Kategorie, nämlich den Preis.

Ich glaube kaum, dass die Zahl der Kritiker relevant wird, wenn BMW an einem besseren Preis-Leistung-verhältnis arbeitet. Okay, es gibt immer welche, die meinen, nur was teuer ist, ist auch gut, aber das sind die wenigsten. Die meisten nutzen die Kategorie "preiswert".

Aber zu deinem Beispiel: neben "entweder/oder" gibt es "auch".
Oder anders gesagt: Das Eine tun ohne das andere zu lassen. Diversifizierung und Differenzierung hat schon manchem angeschlagenen Unternehmen das Überleben gesichert. Damit hätte man eine erhebliche Anzahl Kritiker weniger ;-)

Zitat:

Original geschrieben von gogobln



Zitat:

Original geschrieben von Jens Zerl


Alleine die Existenz von Foren lässt die Verbreitung der Kritik explodieren, da hier ja überproportional viel Kritik geäußert wird und Interessent und Kritiker müssen noch nicht mal bekannt sein, damit diese Info fließt.

Auf der anderen Seite ist „online“ aber auch nicht die gesamte Wahrheit. Allen kritischen Meinungen hier steht wohl ein vielfaches an zufriedenen Meinungen gegenüber, die nicht transportiert werden (das ist ja mehr oder weniger das, was Du beschreibst). Aber diese zufriedenen Meinungen sind auch Teil des relevanten Bildes.

Nehmen wir an 100 Personen wären mit ihren R4T-Motoren höchst zufrieden, sagen aber nichts und 10 Personen fordern über Jahre hinweg lauthals die kleinen R6 wieder. Würde BMW dem nachkommen könnte es also theoretisch sein, dass man damit 10 Kritiker weniger hat, aber 100 zukünftige Kritiker erzeugt, nämlich diejenigen, die dann die R4T-Motoren wieder wollen (soll jetzt nur ein Beispiel sein, bitte keine Motorendiskussion).

Von daher ist „einfach auf sämtlich Kritik hören“ in den seltensten Fällen das Mittel der Wahl, zumal ja die kritik selbst selten in eine einzige Richtung geht.

Du hast Recht, dass man nicht jeder Kritik hinterherlaufen sollte.
jedoch ging es hier nicht um ein konkretes Ausstattungsmerkmal, sondern um eine abstrakte Kategorie, nämlich den Preis.
Ich glaube kaum, dass die Zahl der Kritiker relevant wird, wenn BMW an einem besseren Preis-Leistung-verhältnis arbeitet. Okay, es gibt immer welche, die meinen, nur was teuer ist, ist auch gut, aber das sind die wenigsten. Die meisten nutzen die Kategorie "preiswert".

Aber zu deinem Beispiel: neben "entweder/oder" gibt es "auch".
Oder anders gesagt: Das Eine tun ohne das andere zu lassen. Diversifizierung und Differenzierung hat schon manchem angeschlagenen Unternehmen das Überleben gesichert. Damit hätte man eine erhebliche Anzahl Kritiker weniger ;-)

Macht Sinn... 🙂

Danke Gogo und Jens, Ihr ergänzt Euch so wohltuend, erinnert mich angenehm an Loriots "Pappa ante Portas".😉😉😉

Die Verkaufsförderung müsste bei den kleinen 6ern schon ordentlich ausfallen denn bei der kleinen Produktionsmenge wäre die Motoren IMO teurer als die 3l.

Ein 325d R6 mit Wahlmöglichkeit zwischen Handschaltung oder Automatik würde bestimmt für deutlichen Nachfrageschub sorgen. Dazu müsste der 330d lediglich gedrosselt werden, was nichts kostet...

Genauso könnte auch ein 335i gedrosselt und als 328i angeboten werden...

Zitat:

Original geschrieben von christian80


Ein 325d R6 mit Wahlmöglichkeit zwischen Handschaltung oder Automatik würde bestimmt für deutlichen Nachfrageschub sorgen. Dazu müsste der 330d lediglich gedrosselt werden, was nichts kostet...

Was verstehst Du in dem Zusammenhang zahlentechnisch als „deutlich“? Das müsste ja ein Klientel sein, was absolut was zwischen 320d und 330d sucht.

Um mal wieder was zum eigentlichen Thema zu sagen: Mir wurde soeben bestätigt, dass sich die Konditionen zum Vorquartal verbessert haben sollen.

Auf eine Kalkulation warte ich gerade noch. Ich sag dann mal bescheid...

Zitat:

Original geschrieben von christian80


Ein 325d R6 mit Wahlmöglichkeit zwischen Handschaltung oder Automatik würde bestimmt für deutlichen Nachfrageschub sorgen. Dazu müsste der 330d lediglich gedrosselt werden, was nichts kostet...

Genauso könnte auch ein 335i gedrosselt und als 328i angeboten werden...

Damit kannst Du einige hier im Forum glücklich machen. Die Mehrheit der 328i oder 325d Kundschaft sieht das aufgrund von Fuhrparkrestriktionen, CO2 abhängiger Steuern, Wartungskosten, Verbrauch etc. vollkommen anders als Du.

Zitat:

Original geschrieben von Baumbart


Damit kannst Du einige hier im Forum glücklich machen. Die Mehrheit der 328i oder 325d Kundschaft sieht das aufgrund von Fuhrparkrestriktionen, CO2 abhängiger Steuern, Wartungskosten, Verbrauch etc. vollkommen anders als Du.

naja, der Einheitsbrei hat BMW erreicht und nach deiner Ansicht findet das die Mehrheit gut.

Gegen Einheitsbrei ist erstmal nichts einzuwenden, wenn man Lösungen für andersdenkende ebenfalls anbietet.

Zitat:

Original geschrieben von timohb


Um mal wieder was zum eigentlichen Thema zu sagen: Mir wurde soeben bestätigt, dass sich die Konditionen zum Vorquartal verbessert haben sollen.

Auf eine Kalkulation warte ich gerade noch. Ich sag dann mal bescheid...

Ja, wäre super!

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