Tesla Supercharger Netzwerk
Tesla plant, in den nächsten 5 Jahren ganz Nordamerika mit Supercharger-Schnelllade-Tankstellen auszurüsten. Damit kann man in 30min die Hälfte der Batterie aufladen und kommt damit um die 150 Meilen weit.
6 davon sind schon in Kalifornien betriebsbereit.
Die Benützung ist GRATIS und die Systeme werden über Solarenergie eingespeist. Damit wird Elektromobilität (fast) vollkommen emissionsfrei.
http://www.youtube.com/watch?v=wgk5-eB9oTY
Ich denke, das ist nichts weniger wie eine Revolution.
Das System soll bald auch nach Europa kommen. Das wäre der absolute Hammer.
Beste Antwort im Thema
Tesla plant, in den nächsten 5 Jahren ganz Nordamerika mit Supercharger-Schnelllade-Tankstellen auszurüsten. Damit kann man in 30min die Hälfte der Batterie aufladen und kommt damit um die 150 Meilen weit.
6 davon sind schon in Kalifornien betriebsbereit.
Die Benützung ist GRATIS und die Systeme werden über Solarenergie eingespeist. Damit wird Elektromobilität (fast) vollkommen emissionsfrei.
http://www.youtube.com/watch?v=wgk5-eB9oTY
Ich denke, das ist nichts weniger wie eine Revolution.
Das System soll bald auch nach Europa kommen. Das wäre der absolute Hammer.
9434 Antworten
Endlich sehe ich jetzt mal Vergleichszahlen, welche für ein Ladenetzwerk "draufgehen".
VW will in den USA ab 2019 etwa 2800 Ladestationen aufbauen und das ganze soll 2 Milliarden $ kosten. Jetzt kann man mal nachrechnen, welchen Aufwand Tesla betreibt für seine etwa 3-fache Anzahl an Ladesäulen, das wären dann wohl 6 Milliarden $, welche ich in dieser Grösse so nie in einer Betriebsrechnung von Tesla gefunden habe. Da müsste es ja direkt wieder frisches Geld geben. 😉. VW scheint seine Diesel-Strafe langsam zu auszugleichen... Geld haben sie ja genug davon - zumindest für die US-Kunden....
Zitat:
@ilovemy406c schrieb am 21. Dezember 2017 um 13:33:51 Uhr:
...
VW will in den USA ab 2019 etwa 2800 Ladestationen aufbauen und das ganze soll 2 Milliarden $ kosten. ...
OT entfernt, Zimpalazumpala, MT-Moderator
Nach mehrfach von vielen Seiten gehörten Gerüchten kostet ein Supercharger mit 6 bis 8 Laderüsseln ca. 160.000,--.
Wenn ich die 2.800 Ladestationen von VW nehme und sie mit 160.000,-- malnehme, komme ich auf 488 Millionen und nicht 2 Milliarden. Also ein Viertel dessen, was VW dafür ausgibt. Und wahrscheinlich nur 2 bis 4 Laderüssel pro Station...
Temporär geschlossen, die Aufarbeitung erfolgt morgen.
Zimpalazumpala
22.12.17 edit:
mal wieder den OT entfernt, der Postbote war erklärend tätig.
Weitere Diskussionen bitte ausschließlich zum Thema "Tesla Supercharger Netzwerk".
Es soll ja für alle ein schönes Fest werden.
Zitat:
@Slimbox89 schrieb am 21. Dezember 2017 um 11:07:04 Uhr:
Problemstellung ist und war eher, dass die Mietwagen und Taxler sich dort hinstellen und warten auf Kundschaft.
Das geht nicht.
Einer in Wien hat sogar mal drin gepennt.
Als ich noch bei Tesla war, war das schon vor über 1 Jahr klar, dass was kommt aber nicht klar, wie.Ich dachte nämlich, dass sie das einfach lokal verbieten.
Dh. wer zB. sein Taxi in Wien hat, darf nicht an Wiener SCs laden.Aber naja... so wird man wenigstens die ganzen lästigen Leute los, die nur gekauft haben weil gratis laden.
Das kann man aber besser regeln. Gibt ja schon Idle Fees und wenn sie ausstöpseln und weiter rumstehen, dann sollte man halt die typischen Halteverbotsschilder mit "außer Elektroautos BEIM LADEN" aufstellen und dann kann man dagegen auch vorgehen.
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Langfrist wird es kein kostenfreies Laden mehr geben. Mit einer kleinen Community, wie den Model S/X Fahrern mag das noch funktionieren, in der Masse nicht mehr. Das reichen nur 10% Egoisten und das System bricht zusammen.
Solange Zeit noch eine Rolle spielt, muss man wohl einen kombinieren Zeit/Leistungs Tarif anbieten, mit einer möglichst einfachen Bezahlmethode, vielleicht ähnlich wie PayPal mit einem Konto pro Auto und man hinterlegt selbst, von wo abgebucht wird.
Hinzu kommt, dass die Stromanbieter auch Geld verdienen müssen. Tesla macht das über die verkauften Autos, andere müssen das unabhängig können. Dann wird das ein Geschäftsmodell und Stationen entstehen in Masse.
Bisher hab ich immer gedacht, es macht wenig Sinn, mehr als 500km Reichweite in Teslas einzubauen.
Mit Hinblick auf die SUC und ihre begrenzte Anzahl macht es aber doch Sinn, möglichst hohe Reichweiten einzubauen.
Dadurch lässt sich die Nutzungsfrequenz der SUC am effizientesten senken.
Zitat:
@Lewellyn schrieb am 24. Dezember 2017 um 11:02:53 Uhr:
Bisher hab ich immer gedacht, es macht wenig Sinn, mehr als 500km Reichweite in Teslas einzubauen.Mit Hinblick auf die SUC und ihre begrenzte Anzahl macht es aber doch Sinn, möglichst hohe Reichweiten einzubauen.
Dadurch lässt sich die Nutzungsfrequenz der SUC am effizientesten senken.
Mir ging es genau anders herum. Mit vielen Lademöglichkeiten würden mir 300 km real reichen, wenn man die Ladezeiten dafür auf 10-15 Minuten reduziert hat.
Das wird sicher noch ein paar Jahre daueren, aber dann könnte man ohne zu planen fahren. Ein solcher Zwischenstopp mehr wäre für mich kein Problem, wenn ich den machen kann, wann und wo ich will. Dann könnte man auch Masse und Akkugröße deutlich reduzieren.
Richtig. Aber bei der irgendwann kommenden Anzahl der Ladewilligen macht es Sinn, die Autos mit so großen Akkus wie möglich auszustatten. Im Moment liegt die Ladefrequenz für Teslas bei etwa 250-300km. Wenn man die auf 400 - 500km erweitern könnte, würden sich die Nutzungen locker halbieren. Statt auf der Langstrecke 600-1000km 3-4 mal zu laden, braucht man nur nur noch 1-2 mal. Auf Mittelstrecken von 300-600km nur noch 1 bis keinmal statt 1 - 2 mal.
Das erweitert die Kapazität der SUC deutlich.
Zitat:
@Lewellyn schrieb am 24. Dezember 2017 um 12:43:20 Uhr:
Im Moment liegt die Ladefrequenz für Teslas bei etwa 250-300km.
Also bei mir liegt die Ladefrequenz eher bei 150-200 km im unteren Bereich von 10-60 %. Erstens geht dort das Laden am schnellsten und außerdem ist ein geringer Ladehub für die Batterie weit schonenderer für die Batterie.
Das ergibt sich oft auch aus dem Abstand der SuC. Zumindest mit dem S85 lohnt sich ein Laden auf 80 oder gar 90 % nicht um noch einen SuC weiter zu kommen, beim S75 sicher auch nicht. Mit dem S100 kann man allerdings dann noch einen SuC überspringen.
Wenn ich unsere Langstrecken von bis zu 1.200 km nach Südfrankreich ansehe gewinnt man mit dem S100 ungefähr eine Stunde, mit dem S75 verliert man ungefähr 45 Minuten.
Durch mehr Reichweite gewinnt man zwar Zeit, und reduziert damit auf dem Abschnitt die SuC Auslastung, aber auf den folgenden Etappen gewinnt man bei gleichbleibender Ladegeschwindigkeit nicht viel, da ja länger geladen werden muss.
Habt ihr Infos wie Ost-Österreich und auch Ungarn Ausbaupläne bzgl SC aussehen. In Ungarn ist ja bisher nicht mal rund um Budapest etwas