Tesla-Härtetest: Runde 2
Stuttgart – Vier Tesla-Fahrer strahlen beim Blick auf das Messgerät. Es hängt, abgedeckt von einer zerrissenen Plastiktüte mit Werbung für eine Automobilpublikation, zwischen dem Tesla Model S und einer dreiphasigen Steckdose. Sie strahlen zufrieden, trotz 13° Celsius, trotz Starkregen, der vom Wind durch ihre dünnen Jacken gepeitscht wird. Das Gerät zeigt 9,8 Kilowattstunden Ladung an.
9,8 Kilowattstunden, die beweisen, dass ein Model S P85 mit konstant 120 km/h ohne Zwischenladung von Stuttgart nach München fahren kann.
Das klingt selbstverständlich, erwartbar, denn Tesla gibt 502 Kilometer als maximale Reichweite für sein Model S an. Doch im Härtetest des Fachmagazins Auto Motor und Sport (AMS) im Juli 2014 versagte der Reichweiten-Bizeps des getesteten Autos mitten im Klimmzug.
46 Kilowattstunden soll das Model S bei konstantem Tempo von 120 km/h pro 100 Kilometer bei starker Hitze verbrauchen, schrieb die AMS damals. Auf 75,9 Kilowattstunden Netto-Batteriekapazität hochgerechnet ergibt das eine Reichweite von 184 Kilometern. Einer Strecke von Stuttgart bis kurz hinter Augsburg.
„
Das Model S kommt viel weiter“, sagten die Model-S-Fans vom
Tesla-Fahrer und Freunde e.V.(TFF). Sie erkundigten sich nach den Testmethoden, kontaktierten den AMS-Chefreporter Alexander Bloch und
veranstalteten am 23. August 2014 eine Vergleichsfahrt in Hilden.
Ihre Tesla fuhren bei 20 Grad Außentemperatur im Durchschnitt 363 Kilometer weit. Bloch und seine AMS-Kollegen waren dazu eingeladen, erschienen aber nicht zum Termin.
AMS gegen TFF: Fachzeitschrift gegen Community
Schon vorher hatte die AMS die Tesla-Fahrer zu einem erneuten Test unter ähnlichen Bedingungen eingeladen:
Am 12. September 2014 folgte der exklusive Nachtest auf einer zertifizierten Teststrecke. Es herrschten die gleichen Parameter wie beim ersten Versuch. Ein Oval mit genau 3,0 Kilometern Länge, zwei Steilkurven, konstant 120 km/h und am besten 30 Grad Außentemperatur. Aber die gibt es nicht im September in Baden-Württemberg. Dafür Kälte und Regen.
Trotzdem starten beide Parteien gemeinsam den neuen Versuch. Sie wiederholen den ersten Test mit einem privaten
Model Saus dem TFF. Zehn Runden auf glattem Asphalt, danach eine Ladung auf den zuvor gemessenen Akkustand. 9,8 kWh laden die Tester nach 32,2 Kilometern.
Das bedeutet einen Verbrauch von 30,4 kWh pro 100 Kilometer(inklusive Ladeverlust). Ergibt eine Reichweite von 280 Kilometern.
Zur Sicherheit fährt ein zweites Model S mit 120 km/h auf dem Oval. So lange, bis der Akku Tempo 120 km/h nicht mehr halten kann. Nach 2:15 Stunden steht fest: Das Model S P85 von TFF-Mitglied Boris Reski fährt unter Testbedingungen 267,7 Kilometer weit – mit Klimaanlage, Heizung und Abblendlicht, aber ohne Radio. Ohne die Reserveladung anzugreifen, fahren die Tester 258,2 Kilometer.
Das entspricht rechnerisch einem Verbrauch von 29,4 kWh pro 100 Kilometer. Der Bordcomputer zeigt zuletzt 28,6 kWh pro 100 Kilometer an.
„Einphasig laden ist wie Benzin verschütten“
Doch woher kommt die Differenz zwischen den Fahrten?
Die AMS hatte im ersten Test nach 31 Kilometern einen Ladestromverbrauch von 14,3 kWh gemessen – fast 50 Prozent mehr als beim Nachtest.Die nur 184 Kilometer Reichweite wurden von der AMS auf Basis des gemessenen Wertes berechnet. Ermittelt mit der sogenannten einphasigen Bruttoladung inklusive aller Ladeverluste. Dieser Wert gibt an, wie viel Strom für die vollständige Ladung an einer normalen Haussteckdose nach 31 Kilometern nötig war.
TFF-Vorsitzender Eberhard Mayer sagt: „
Das Model S ist nicht für einphasiges Laden gebaut.“ Für den Vergleich hatte die AMS alle Testkandidaten einphasig geladen. Doch das sei beim Tesla extrem ineffizient. Besonders für die letzten 8,5 kWh Ladung benötige man viel Strom für Zellausgleich und Akku-Kühlung. Vielleicht habe beim Laden eine Tür offen gestanden. Dann könne die Klimaanlage Strom verbraucht haben.
Bloch sagt, die Ladeprotokolle gäben keinen Hinweis auf außergewöhnliche Situationen. Das einphasige Laden sei unvermeidlich gewesen. Schließlich trat der Tesla in einem Vergleichstest an. Und da sei Vergleichbarkeit essentiell.
Mayer zieht den Vergleich zum Tanken.
Einphasiges Laden sei, als würde jemand Sprit verschütten. Der schlechte Verbrauchswert müsse vor allem von den Ladeverlusten stammen. Zudem fand der erste Reichweitentest bei 30 Grad Außentemperatur statt. Die Klimaanlage musste das aufgeheizte Auto auf 20 Grad kühlen. Bei einer längeren Strecke wäre die Leistung der Klimaanlage gesunken, damit der Verbrauch. Die Mehrbelastung sei nur am Anfang so stark. Das sorge beim Hochrechnen für eine Ungenauigkeit.
Eine Differenz von 50 Prozent
Bei einer vollständigen dreiphasigen Ladung haben die Tester beim Tesla Model S P85 einen Bruttoladehub von 86,5 kWh gemessen. Das bedeutet:
Bei einer Ladung von null Kilometern auf volle Restreichweite benötigt das Model S P85 86,5 kWh Strom. Im Akku kommen davon 75,9 kWh an – der Ladeverlust liegt bei dreiphasiger Ladung demnach bei 14 Prozent.
Ein AMS-Testfahrer gab an, der Bordcomputer habe während der ersten Testfahrt einen Verbrauch von ungefähr 34 kWh pro 100 Kilometer angezeigt. Selbst bei einer Ungenauigkeit von einer Kilowattstunde ergibt das eine Brutto-Netto-Differenz von mehr als 30 Prozent zum gemessenen Wert von 46 kWh.
Auf Nachfrage von MOTOR-TALK sagte ein Experte, dass bei einphasiger Ladung und dadurch längerer Ladedauer die Ladeverluste entsprechend ansteigen.Lüfter, Zellausgleich und Zusatzgeräte müssen dann länger versorgt werden als bei schneller, dreiphasiger Ladung. Das führt unter anderem zu höheren Ladeverlusten. Dreiphasiges Laden sei derzeit eine der effizientesten Methoden.
Ladeverluste beeinträchtigen nicht die Reichweite. Sie geben nur an, wie viel zusätzlicher Strom für die Akkuladung notwendig ist.
Nach dem zweiten Test: Unmut im TFF-Forum
Der Nachtest lässt beide Parteien als Sieger und Verlierer zurück.Die Tesla-Fahrer sind zufrieden, weil sie trotz widrigem Wetter so gute Reichweiten erzielt haben. Doch die Nutzer des TFF-Forums sind unzufrieden. Einer schreibt: „Schade, dass ihr jetzt wie die kleinen Jungs da steht und AMS wieder sehr generös die Oberhand gewonnen hat. Die Teslafahrer stehen da wie die Korinthenkacker, die überpenibel Wert auf ihre große Reichweite legen.“
Die AMS ist zufrieden, weil der Austausch mit den Tesla-Fahrern gut war. Chefredakteur Ralph Alex sagt: „Die Diskussionen mit den Tesla-Fahrern waren für uns extrem spannend.
Wir nehmen aus den Gesprächen mit, dass es für uns in Zukunft noch wichtiger sein wird, sämtliche Details unserer Testverfahren oder beispielsweise die klimatischen Bedingungen noch plakativer im Heft und in unserem Online-Auftritt zu präsentieren.“Aber auch die AMS ist unzufrieden. Weil sie aus ihrer Sicht alles richtig gemacht hat, damals und heute. Und trotzdem die Tesla-Fahrer nur bedingt überzeugen konnten.
Die hatten nach dem neuen Testergebnis erwartet, dass die AMS einen Fehler eingesteht. Zum Beispiel diesen: Der erste Test sei praxisfern gewesen und lasse sich nicht hochrechnen. Besonders die AMS-Aussage, das Model S könne bei Temperaturen um die 30° Celsius nicht mit einer Akkuladung von Stuttgart nach München (231 Kilometer) fahren, stieß auf Unverständnis und sei falsch. Test-Teilnehmer Daniel Brandl schreibt: „
Schade, dass die Jungs von AMS so schlechte Verlierer sind und das nicht einsehen wollen.“
Die AMS-Redaktion betont in der Diskussion, dass sie selbst schon weitaus größere Reichweiten mit einem Tesla Model S erzielt haben, einmal bis zu 444 Kilometer. Doch eben nicht bei Hitze, Sonne und 120 km/h in diesem Oval. Nicht beim Härtetest. Da wurden alle Fahrzeuge gleich behandelt, von der Fahrstrecke über die Klimatisierung bis hin zur Ladung. Von allen Kandidaten lasse sich nur der Tesla dreiphasig laden.
Um die Vergleichbarkeit zu wahren, haben sich die Tester für den ineffizienteren Ladevorgang entschieden. Alle Ergebnisse, das von heute und das von damals, zeigen jeweils eine Momentaufnahme. Diese lasse sich schwer reproduzieren.
So ist das oft, wenn zwei sich leidenschaftlich streiten. Die einen hören nur das eine, die anderen nur das andere. Wie in jeder Beziehung auf dieser Welt.
Spekulationen um Ladeverluste und Testkriterien
Das Forum spekuliert derweil weiter. Der Hersteller gibt für die Test-Parameter eine höhere Reichweite an. Die TFF-Nutzer zweifeln an der Vergleichbarkeit zwischen Autobahn und Rundkurs. Steilkurven und der Testasphalt hätten das Ergebnis beeinflusst. Außerdem habe der starke Regen die Reichweite reduziert.
Die AMS will künftig die Elektroauto-Tests erweitern und
mindestens 50 Kilometer bzw. 30 Prozent Ladehub sowie eine vollständige Akkuladung weit fahren. Das soll Unschärfen reduzieren und einen Verbraucher wie die Klimaanlage kompensieren.
Immerhin: Die Tesla-Fahrer haben bewiesen, dass ihre Autos mehr können, als die Fachzeitschrift in dem einen Test zeigte. Die AMS sagt, sie habe das nie bezweifelt, sondern schon vorher bestätigt.
So endet die Geschichte in einem Patt. MOTOR-TALK war als einziger neutraler Beobachter vor Ort und hat auf beiden Seiten Menschen getroffen, die mit großer Leidenschaft ihre Sache vertreten.
Das Tesla Model S fährt in den allermeisten Fällen weiter, als in der Momentaufnahme der AMS gezeigt. Diese Momentaufnahme ist für Tesla wie das 7:1 der deutschen Fußballnationalmannschaft gegen Brasilien. Immer möglich, aber sehr, sehr selten.
Die Elektromobilität wird das Verhalten von Fahrern und Testern intensiv verändern. Autofahrer und Autotester stehen vor neuen Herausforderungen, vor Umdenkprozessen und Änderung der Gewohnheiten. Sicher ist: In schon fünf Jahren wird dieser Streit um die Reichweite so überholt sein wie eine Drei-Gang-Automatik.
Update: Wir hatten für ein paar Wochen ein
Tesla Modell Sals Testwagen. Lest unseren Bericht. Und was passiert, wenn man den Tesla komplett leer fährt, lest Ihr
hier.
3068 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von 84PS
Zitat:
Original geschrieben von Yellow68
Zum dritten Mal: der Staat bekommt doppelt so viel Geld/kWh für den Energieträger "Strom" als für den Energieträger "Diesel". Das kannst du doch nicht einfach ignorieren?
Das mag sein.
Aber schlussendlich zahlt der Dieselfahrer trotzdem mehr Steuer als der S-Fahrer.
Rechnung hierzu:
Der Durchschnittsverbrauch des S beträgt 20,89 kWh laut Spritmonitor. Pro kWh wurden laut Zahlen dieses Links 14,10 Cent Steuern abgeführt. (Bestehend aus Stromsteuer von 2,05 ct und der MwSt.)
Das kann etwas schwanken, da es eine Hochrechnung für das Jahr 2013 war. Wer aktuellere/bessere Zahlen vorweisen kann, bitte her damit!![]()
Somit entrichtet der Teslafahrer auf Hundert Kilometer 2,94€ an Steuern an den deutschen Staat.Der Liter Diesel ist mit der fixen Mineralölsteuer von 47,04 ct/l besteuert sowie der Mehrwertsteuer von 21,80 ct (Stand August 2014).
Das heißt: Der Liter Diesel wird mit 68,84 ct/l besteuert.
Dies wiederum führt durch die simple Division von den 100 Km Teslasteuern von 2,94€ durch die Steuer pro Dieselliter zum Ergebnis von:
2,94€/0,6884€ = 4,27Was heißt das nun? Das heißt, dass jeder Diesel, der mehr als 4,27 Liter auf 100 Kilometer verbraucht dem deutschen Staat mehr Steuern zahlt. Ganz zu schweigen von der KFZ-Steuer, von der die E-Autos dank der Subvention befreit sind.
Ziemlicher Irrsinn, wenn man sich die Umweltschädlichkeit eines Tesla S im Vergleich zu einem modernen Diesel vor Augen führt.
Das hast Du sehr gut und korrekt ausgerechnet!
Nur die Schlussfolgerungen daraus sind etwas "seltsam". Denn was bedeutet das? Sind sparsame Autos nun schlecht? Wird ein Verbrenner-Fahrzeug an den Pranger gestellt, wenn es weniger als 4,3l/100km braucht, weil der arme Staat dann nicht mehr genug Einnahmen für den Straßenbau hat? Müssen dann die ganzen "guten" Verbrenner-Fahrzeuge mit 12l/100km die sparsamen subventionieren?
Merkt ihr nicht wie hirnrissig das ist? Ein Elektroauto geht halt sparsamer mit dem Energieträger um und braucht nur 15-25kWh/100km, ein sparsamer Diesel braucht aber mind. 40-50kWh/100km (1l Diesel = 10kWh).
Trotzdem ist der Anteil pro kWh, den der Staat bekommt, beim Energieträger Strom doppelt so hoch.
Zitat:
Original geschrieben von aero84
Kohlekraftwerke stoßen von letzterem übrigens wesentlich mehr aus als Kernkraftwerke... Muß man wissen! Aber das weiß ja mal wieder keiner!
In anderen threads habe ich das schon zig mal erwähnt, sind ca.
4-5mal soviel Uran und Thorium .
Zitat:
Original geschrieben von Yellow68
Trotzdem ist der Anteil pro kWh, den der Staat bekommt, beim Energieträger Strom doppelt so hoch.
Tesla mit Haushaltsstrom geladen (an den superchargern siehts ganz anders aus!!!):
Werte lt. spritmonitor
20,92 KWh / 0,85 Ladewirkungsgrad 3p Lader = 24,61 KWh, d.h. 50,5 ct. Stromsteuer + 115,7 ct. MWSt =
166,2 ct./100kmDiesel (Jaguar XF) 8,04l/100km = 378,2 ct. Mineralölsteuer + 173,9 ct. MWSt =
552,1 ct./100kmSomit zahlt der Dieselfahrer das
3,32fachean Steuern wie der Fahrer der elektrischen XF-Kopie, wohlgemerkt bei Haushaltsstrom, bei Betankung an den superchargern dürfte es das ca. 10-12fache sein...
Zitat:
Original geschrieben von Yellow68
Zitat:
Original geschrieben von 84PS
Das mag sein.
Aber schlussendlich zahlt der Dieselfahrer trotzdem mehr Steuer als der S-Fahrer.
Rechnung hierzu:
Der Durchschnittsverbrauch des S beträgt 20,89 kWh laut Spritmonitor. Pro kWh wurden laut Zahlen dieses Links 14,10 Cent Steuern abgeführt. (Bestehend aus Stromsteuer von 2,05 ct und der MwSt.)
Das kann etwas schwanken, da es eine Hochrechnung für das Jahr 2013 war. Wer aktuellere/bessere Zahlen vorweisen kann, bitte her damit!![]()
Somit entrichtet der Teslafahrer auf Hundert Kilometer 2,94€ an Steuern an den deutschen Staat.Der Liter Diesel ist mit der fixen Mineralölsteuer von 47,04 ct/l besteuert sowie der Mehrwertsteuer von 21,80 ct (Stand August 2014).
Das heißt: Der Liter Diesel wird mit 68,84 ct/l besteuert.
Dies wiederum führt durch die simple Division von den 100 Km Teslasteuern von 2,94€ durch die Steuer pro Dieselliter zum Ergebnis von:
2,94€/0,6884€ = 4,27Was heißt das nun? Das heißt, dass jeder Diesel, der mehr als 4,27 Liter auf 100 Kilometer verbraucht dem deutschen Staat mehr Steuern zahlt. Ganz zu schweigen von der KFZ-Steuer, von der die E-Autos dank der Subvention befreit sind.
Ziemlicher Irrsinn, wenn man sich die Umweltschädlichkeit eines Tesla S im Vergleich zu einem modernen Diesel vor Augen führt.
Das hast Du sehr gut und korrekt ausgerechnet!
die rechnung war falsch, das ist doch schon korregiert durch die folgenden beitraege.
Zitat:
Nur die Schlussfolgerungen daraus sind etwas "seltsam". Denn was bedeutet das? Sind sparsame Autos nun schlecht? Wird ein Verbrenner-Fahrzeug an den Pranger gestellt, wenn es weniger als 4,3l/100km braucht, weil der arme Staat dann nicht mehr genug Einnahmen für den Straßenbau hat? Müssen dann die ganzen "guten" Verbrenner-Fahrzeuge mit 12l/100km die sparsamen subventionieren?
Merkt ihr nicht wie hirnrissig das ist? Ein Elektroauto geht halt sparsamer mit dem Energieträger um und braucht nur 15-25kWh/100km, ein sparsamer Diesel braucht aber mind. 40-50kWh/100km (1l Diesel = 10kWh).
Trotzdem ist der Anteil pro kWh, den der Staat bekommt, beim Energieträger Strom doppelt so hoch.
Du hast den tenor nicht verstanden.
Die e-autos zahlen garnicht!
Die 40 mrd nicht,
(was eh zuviel ist, man sollte es den anderen autofahren auch nicht abverlangen),
aber die 20 mrd fuer den strassenbau auch nicht.
Das ist eine wahnwitzige foerderung die nicht aufrecht zu erhalten ist.
Ob batterieautos weniger rohstoffe benoetigen, oder mehr resourcen aufbrauchen ist dabei noch garnicht geklaert. Das machen wir dann gleich als naechstes.
Das ist ein nebenthema der hier vermuteten 200+km reichweite die ganz sicher nicht stimmen.
Der tesla ist nicht langstreckenfaehig, sondern ein reines stadtauto, bestenfalls kurzstrecke. Das heisst zweitauto, dafuer ist er aber arg teuer und im uebrigen als stadtauto auch gross.
w
Ähnliche Themen
Zitat:
Original geschrieben von 3L-auto-ja
Das ist ein nebenthema der hier vermuteten 200+km reichweite die ganz sicher nicht stimmen.
Der tesla ist nicht langstreckenfaehig, sondern ein reines stadtauto, bestenfalls kurzstrecke. Das heisst zweitauto, dafuer ist er aber arg teuer und im uebrigen als stadtauto auch gross.
w
Du bist echt lustig.
Diese Aussage zeigt doch ganz klar, das du von dem Thema/Auto keinerlei Ahnung hast.
Also hör bitte einfach auf.
Ich habe persönlich einen Tesla schon gefahren und auch persönlich mit einem Tesla Fahrer am Supercharger gesprochen, der in einem Jahr über 90.000 km damit beruflich gefahren ist!
Hier gibt es etliche Berichte, wo z.B. KaJu zur ERUDA oder nach Berlin gefahren ist.
Also bleibe bitte bei den Fakten.
Auch deine 20 Mrd die in den Straßenbau fließen sollen, wo hast du die her?
http://www.tagesspiegel.de/.../6960946.htmlhttp://...bundesfinanzministerium.de/.../...nahmen-august-2014.pdf?...Zitat:
Wie viel Geld wird in das Straßennetz gesteckt?
Insgesamt fünf Milliarden Euro gibt der Bund in diesem Jahr für das Fernstraßennetz aus. Auch wenn Erhalt vor Neubau geht, stehen dennoch für die Erneuerung nur 2,4 Milliarden Euro zur Verfügung.
Steuerart.....................August 2014..............August 2013...........Differenz
Energiesteuer.................3.149.024................3.254.600................-3,2
Stromsteuer......................596.482..................558.080...............+6,9
Kraftfahrzeugsteuer............580.140..................661.854..............-12,3
Also sind es jetzt schon mehr Einnahmen durch Stromsteuern, als durch Kfzsteuern.
Auch in den nächsten Jaheren werden max 7 Mrd in Straßen investiert:
http://...bundesfinanzministerium.de/.../...nzbericht-2015-anl.pdf?...Ist 2013, Soll 2014, Entwurf 2015, Finanzplan 2016 2017 2018
1.3.2.5.2 Bundesfernstraßen .......................... 5,915 5,951 6,190 6,519 7,020 6,220
Aber um deine 40 Mrd rein zu holen, weg von der Kfz-Steuer, weg von Steuern auf Sprit und strom, hin zur Maut, denn dann zahlen alle, auch Ausländer, die mit billigem ausländischem Sprit durch unser Land fahren und die Straßen kaputt machen.
Zitat:
Original geschrieben von 3L-auto-ja
Das ist ein nebenthema der hier vermuteten 200+km reichweite die ganz sicher nicht stimmen.
Der tesla ist nicht langstreckenfaehig, sondern ein reines stadtauto, bestenfalls kurzstrecke. Das heisst zweitauto, dafuer ist er aber arg teuer und im uebrigen als stadtauto auch gross.
w
Es wäre zum Lachen wenn es nicht so traurig wäre, welche Ignoranz du an den Tag legst :-(
Ich gehe da jetzt nicht mehr im Detail drauf ein aber hinterlasse hier nochmal MEINE ERFAHRUNG dazu für die Mitleser:
ICH fahre das Model S als einziges Auto.
ICH fahre damit ca. 30.000km/Jahr.
ICH fahre damit auch Langstrecke (vorwiegend auf Urlaubsfahrten).
ICH fahre damit 300km weit auf Autobahnen ohne mich einzuschränken..
ICH fahre damit auch mal 7.000km ohne außerhalb von meiner Garage laden zu müssen.
ICH habe überhaupt keine Reichweitenangst.
ICH bin mit dem Model S überaus zufrieden.
ICH fahre günstiger als mit meinen bisherigen Autos.
Zitat:
Original geschrieben von Yellow68
Zitat:
Original geschrieben von 3L-auto-ja
Das ist ein nebenthema der hier vermuteten 200+km reichweite die ganz sicher nicht stimmen.
Der tesla ist nicht langstreckenfaehig, sondern ein reines stadtauto, bestenfalls kurzstrecke. Das heisst zweitauto, dafuer ist er aber arg teuer und im uebrigen als stadtauto auch gross.
w
Es wäre zum Lachen wenn es nicht so traurig wäre, welche Ignoranz du an den Tag legst :-(
Ich gehe da jetzt nicht mehr im Detail drauf ein aber hinterlasse hier nochmal MEINE ERFAHRUNG dazu für die Mitleser:
ICH fahre das Model S als einziges Auto.
ICH fahre damit ca. 30.000km/Jahr.
ICH fahre damit auch Langstrecke (vorwiegend auf Urlaubsfahrten).
ICH fahre damit 300km weit auf Autobahnen ohne mich einzuschränken..
ICH fahre damit auch mal 7.000km ohne außerhalb von meiner Garage laden zu müssen.
ICH habe überhaupt keine Reichweitenangst.
ICH bin mit dem Model S überaus zufrieden.
ICH fahre günstiger als mit meinen bisherigen Autos.
ICH, ICH, ICH - ob die ungeklärte Frage nach der Auswirkung der elektromagentischen Wechselfelder auf biologischen Systeme hier schon die ersten Ergebnisse zeigt?
Mit dem "billiger" bin ich klar anderer Meinung, das stimmt so nicht. Bei uns standen 1200 € Leasingrate gegen 600-700€.
Was ist Dein Problem?
Mit "ICH" stelle ich klar heraus, dass das meine persönliche Erfahrung bzw. Meinung ist!
Ich will hier keine Informationen als allgemeingültig und für jeden zutreffend darstellen.
Also nochmal: wo ist dein Problem mit dem "ICH"?
Zitat:
Original geschrieben von emobilezukunft
.....
Auch deine 20 Mrd die in den Straßenbau fließen sollen, wo hast du die her?
Ich hatte doch gesagt es sind alte zahlen die 20/40 mrd. Die sind allgemein bekannt und nicht umstritten:
Fakt ist aber auch: Über Abgaben von Autofahrern fließen pro Jahr 53 Milliarden Euro in die Staatskassen, davon geben Bund, Länder und Kommunen laut ADAC jährlich aber nur 19 Milliarden für Unterhalt und Ausbau des Straßennetzes aus!klickDa findet man auch bessere quellen als diese zeitgung, da es aber mit meinen anderen daten passt such ich jetzt nicht weiter das kanns du ja machen.
Zitat:
Also sind es jetzt schon mehr Einnahmen durch Stromsteuern, als durch Kfzsteuern.
Weil die
anderenzahlen.. Wenn MT ein paar server im rechenzentrum betreibt kostet das einen haufen strom. Das ist
keineextra abgabe fuer den strassenverkehr. Batterieauto fahrer zahlen fast nur mwst und im falle von geschaeftswagen (sicher die meisten tesla) nicht mal das.
Batterieautos werden in deutschland massiv finanziell unterstuetzt und ohne das wuerde kaum eins fahren weil sie hochgradig ineffiktiv sind, gleichzeitig kostenintensiv. Bei umweltschutz fraglich.
w
Zitat:
Original geschrieben von Yellow68
Zitat:
Original geschrieben von 3L-auto-ja
Das ist ein nebenthema der hier vermuteten 200+km reichweite die ganz sicher nicht stimmen.
Der tesla ist nicht langstreckenfaehig, sondern ein reines stadtauto, bestenfalls kurzstrecke. Das heisst zweitauto, dafuer ist er aber arg teuer und im uebrigen als stadtauto auch gross.
w
Es wäre zum Lachen wenn es nicht so traurig wäre, welche Ignoranz du an den Tag legst :-(
Ich gehe da jetzt nicht mehr im Detail drauf ein aber hinterlasse hier nochmal MEINE ERFAHRUNG dazu für die Mitleser:
ICH fahre das Model S als einziges Auto.
Sonderlinge gibt's immer, das bist du einer der ganz wenigen.
Zitat:
ICH fahre damit ca. 30.000km/Jahr.
Frag mal tesla, auch das macht fast niemand.
Es gibt nichts was es nicht gibt - sagt man.
Es gibt leute die haben einen 600PS porsche, nur diesen wagen und machen damit sogar km. Das ist nicht verboten, aber ganz sicher eine ausnahme, ganz wie dein tesla. Wenns dir spass macht ist nichts dagegen zu sagen.
Zitat:
ICH fahre damit auch Langstrecke (vorwiegend auf Urlaubsfahrten).
das geht doch fast garnicht

Zitat:
ICH fahre damit 300km weit auf Autobahnen ohne mich einzuschränken..
Das geht garantiert nicht, du musst troedeln sonst schaffst du das nicht. Da hast du immer eine schranke im kopf.
Zitat:
ICH fahre damit auch mal 7.000km ohne außerhalb von meiner Garage laden zu müssen.
fein...
Zitat:
ICH habe überhaupt keine Reichweitenangst.
Das glaube ich dir mal nicht.
Wollen wir uns mal treffen, dann fahren wir mal ein WE gemeinsam, dann mache ich dir angst.
Zitat:
ICH bin mit dem Model S überaus zufrieden.
Das freut mich sehr...
Ich zeige hier nur fakten auf, ich habe nichts gegen deine lebensstil, wenn dir das trotz aller probleme und problemchen spass macht (wie dem porschefahrer von oben) dann mach das, ich finde das klasse.
Zitat:
ICH fahre günstiger als mit meinen bisherigen Autos.
Weil die anderen zahlen, ich weiss.
w
Zitat:
Original geschrieben von Yellow68
Was ist Dein Problem?
Mit "ICH" stelle ich klar heraus, dass das meine persönliche Erfahrung bzw. Meinung ist!
Ich will hier keine Informationen als allgemeingültig und für jeden zutreffend darstellen.
Also nochmal: wo ist dein Problem mit dem "ICH"?
Das problem mit deiner ichliste ist das man das auf andere kaum uebertragen kann. Dieser tesla ist ein typische drittauto, wie der besagte porsche. Dein nutzungsverhalten ist eine grosse ausnahme.
Zum einen,
zum anderen schreibst du dinge die schlicht nicht stimmen koennen.
Du kannst es dir vielleicht selbst schoenreden, aber nicht anderen.

Hey, 3XL-irgendwas (ich kann's mir nicht merken), wusstest Du überhaupt schon, dass diese überhypte (ist das Deutsch?) und überteuerte Karre gerade mal 69kW Dauerleistung hat?
Damit ist man doch auf unseren Straßen ein Opfer oder was meinst Du dazu?
Zitat:
Original geschrieben von Noch ein Stefan
Hey, 3XL-irgendwas (ich kann's mir nicht merken), wusstest Du überhaupt schon, dass diese überhypte (ist das Deutsch?) und überteuerte Karre gerade mal 69kW Dauerleistung hat?
Damit ist man doch auf unseren Straßen ein Opfer oder was meinst Du dazu?
Niemand, auch nicht die tesla fahrer, brauchen einen troll wie dich.
Das naechste mal gibts eine bimmel und ein ignore.
Ich will mich hier gepflegt streiten koennen.

w
Zitat:
Original geschrieben von 3L-auto-ja
Zitat:
Original geschrieben von Yellow68
Was ist Dein Problem?
Mit "ICH" stelle ich klar heraus, dass das meine persönliche Erfahrung bzw. Meinung ist!
Ich will hier keine Informationen als allgemeingültig und für jeden zutreffend darstellen.
Also nochmal: wo ist dein Problem mit dem "ICH"?
Das problem mit deiner ichliste ist das man das auf andere kaum uebertragen kann. Dieser tesla ist ein typische drittauto, wie der besagte porsche. Dein nutzungsverhalten ist eine grosse ausnahme.
Zum einen,
zum anderen schreibst du dinge die schlicht nicht stimmen koennen.
Du kannst es dir vielleicht selbst schoenreden, aber nicht anderen.
das trifft es eigentlich ganz gut: Drittauto. Wer dafür noch 80k € in der Portokasse hat, ist schon zu beneiden.
Wie dem auch sei, von seiner ICH-Liste glaube ich ihm aber auch nur die Hälfte. Keine Reichweitenangst und problemlos lange Urlaubsfahrten? Never, nicht überall stehen Supercharger, guck Dir mal auf der SC-Karte Westfrankreich, Italien oder Spanien an - nichts zu finden. Da musst Du schon lange Pausen einlegen. Ich kann meine Hotels natürlich nach SC-Standorten wählen, etwas Abwechslung schadet ja nicht, der Radius bleibt aber eingeschränkt. Außerdem variiere ich je nach Verkehrslage auch mal die ABs, dumm nur, wenn es auf den Alternativrouten keine SCs gibt, oder?
Ich kann immer noch keinen Sinn darin sehen, 500 kg Akkus für teuer Geld durch die Gegend zu schaukeln. Schon gar nicht, wenn die Kiste im Stand pro Jahr auch noch für den Akku-Erhalt 500€ Strom im Jahr zieht. Totaler Irrsinn.
Zitat:
Original geschrieben von 3L-auto-ja
Zitat:
Original geschrieben von Yellow68
Was ist Dein Problem?
Mit "ICH" stelle ich klar heraus, dass das meine persönliche Erfahrung bzw. Meinung ist!
Ich will hier keine Informationen als allgemeingültig und für jeden zutreffend darstellen.
Also nochmal: wo ist dein Problem mit dem "ICH"?
Das problem mit deiner ichliste ist das man das auf andere kaum uebertragen kann. Dieser tesla ist ein typische drittauto, wie der besagte porsche. Dein nutzungsverhalten ist eine grosse ausnahme.
Zum einen,
zum anderen schreibst du dinge die schlicht nicht stimmen koennen.
Du kannst es dir vielleicht selbst schoenreden, aber nicht anderen.
Darauf fällt mir nur noch eine Antwort ein: Blödsinn!
Wie viele Teslafahrer kennst Du! Wie viele kenne ich? Mein Nutzungsverhalten ist KEINE Ausnahme sondern die Regel.
Das war jetzt die letzte Antwort von mir auf Deine blödsinnigen Beiträge.