Tesla-Härtetest: Runde 2

Tesla Model S 002

Stuttgart – Vier Tesla-Fahrer strahlen beim Blick auf das Messgerät. Es hängt, abgedeckt von einer zerrissenen Plastiktüte mit Werbung für eine Automobilpublikation, zwischen dem Tesla Model S und einer dreiphasigen Steckdose. Sie strahlen zufrieden, trotz 13° Celsius, trotz Starkregen, der vom Wind durch ihre dünnen Jacken gepeitscht wird. Das Gerät zeigt 9,8 Kilowattstunden Ladung an.

9,8 Kilowattstunden, die beweisen, dass ein Model S P85 mit konstant 120 km/h ohne Zwischenladung von Stuttgart nach München fahren kann

.

Das klingt selbstverständlich, erwartbar, denn Tesla gibt 502 Kilometer als maximale Reichweite für sein Model S an. Doch im Härtetest des Fachmagazins Auto Motor und Sport (AMS) im Juli 2014 versagte der Reichweiten-Bizeps des getesteten Autos mitten im Klimmzug.

46 Kilowattstunden soll das Model S bei konstantem Tempo von 120 km/h pro 100 Kilometer bei starker Hitze verbrauchen, schrieb die AMS damals

. Auf 75,9 Kilowattstunden Netto-Batteriekapazität hochgerechnet ergibt das eine Reichweite von 184 Kilometern. Einer Strecke von Stuttgart bis kurz hinter Augsburg.

Das Model S kommt viel weiter

“, sagten die Model-S-Fans vom

Tesla-Fahrer und Freunde e.V.

(TFF). Sie erkundigten sich nach den Testmethoden, kontaktierten den AMS-Chefreporter Alexander Bloch und

veranstalteten am 23. August 2014 eine Vergleichsfahrt in Hilden

.

Ihre Tesla fuhren bei 20 Grad Außentemperatur im Durchschnitt 363 Kilometer weit

. Bloch und seine AMS-Kollegen waren dazu eingeladen, erschienen aber nicht zum Termin.

AMS gegen TFF: Fachzeitschrift gegen Community

Schon vorher hatte die AMS die Tesla-Fahrer zu einem erneuten Test unter ähnlichen Bedingungen eingeladen:

Am 12. September 2014 folgte der exklusive Nachtest auf einer zertifizierten Teststrecke

. Es herrschten die gleichen Parameter wie beim ersten Versuch. Ein Oval mit genau 3,0 Kilometern Länge, zwei Steilkurven, konstant 120 km/h und am besten 30 Grad Außentemperatur. Aber die gibt es nicht im September in Baden-Württemberg. Dafür Kälte und Regen.

Trotzdem starten beide Parteien gemeinsam den neuen Versuch. Sie wiederholen den ersten Test mit einem privaten

Model S

aus dem TFF. Zehn Runden auf glattem Asphalt, danach eine Ladung auf den zuvor gemessenen Akkustand. 9,8 kWh laden die Tester nach 32,2 Kilometern.

Das bedeutet einen Verbrauch von 30,4 kWh pro 100 Kilometer

(inklusive Ladeverlust). Ergibt eine Reichweite von 280 Kilometern.

Zur Sicherheit fährt ein zweites Model S mit 120 km/h auf dem Oval. So lange, bis der Akku Tempo 120 km/h nicht mehr halten kann. Nach 2:15 Stunden steht fest: Das Model S P85 von TFF-Mitglied Boris Reski fährt unter Testbedingungen 267,7 Kilometer weit – mit Klimaanlage, Heizung und Abblendlicht, aber ohne Radio. Ohne die Reserveladung anzugreifen, fahren die Tester 258,2 Kilometer.

Das entspricht rechnerisch einem Verbrauch von 29,4 kWh pro 100 Kilometer

. Der Bordcomputer zeigt zuletzt 28,6 kWh pro 100 Kilometer an.

„Einphasig laden ist wie Benzin verschütten“

Doch woher kommt die Differenz zwischen den Fahrten?

Die AMS hatte im ersten Test nach 31 Kilometern einen Ladestromverbrauch von 14,3 kWh gemessen – fast 50 Prozent mehr als beim Nachtest.

Die nur 184 Kilometer Reichweite wurden von der AMS auf Basis des gemessenen Wertes berechnet. Ermittelt mit der sogenannten einphasigen Bruttoladung inklusive aller Ladeverluste. Dieser Wert gibt an, wie viel Strom für die vollständige Ladung an einer normalen Haussteckdose nach 31 Kilometern nötig war.

TFF-Vorsitzender Eberhard Mayer sagt: „

Das Model S ist nicht für einphasiges Laden gebaut

.“ Für den Vergleich hatte die AMS alle Testkandidaten einphasig geladen. Doch das sei beim Tesla extrem ineffizient. Besonders für die letzten 8,5 kWh Ladung benötige man viel Strom für Zellausgleich und Akku-Kühlung. Vielleicht habe beim Laden eine Tür offen gestanden. Dann könne die Klimaanlage Strom verbraucht haben.

Bloch sagt, die Ladeprotokolle gäben keinen Hinweis auf außergewöhnliche Situationen. Das einphasige Laden sei unvermeidlich gewesen. Schließlich trat der Tesla in einem Vergleichstest an. Und da sei Vergleichbarkeit essentiell.

Mayer zieht den Vergleich zum Tanken.

Einphasiges Laden sei, als würde jemand Sprit verschütten

. Der schlechte Verbrauchswert müsse vor allem von den Ladeverlusten stammen. Zudem fand der erste Reichweitentest bei 30 Grad Außentemperatur statt. Die Klimaanlage musste das aufgeheizte Auto auf 20 Grad kühlen. Bei einer längeren Strecke wäre die Leistung der Klimaanlage gesunken, damit der Verbrauch. Die Mehrbelastung sei nur am Anfang so stark. Das sorge beim Hochrechnen für eine Ungenauigkeit.

Eine Differenz von 50 Prozent

Bei einer vollständigen dreiphasigen Ladung haben die Tester beim Tesla Model S P85 einen Bruttoladehub von 86,5 kWh gemessen. Das bedeutet:

Bei einer Ladung von null Kilometern auf volle Restreichweite benötigt das Model S P85 86,5 kWh Strom

. Im Akku kommen davon 75,9 kWh an – der Ladeverlust liegt bei dreiphasiger Ladung demnach bei 14 Prozent.

Ein AMS-Testfahrer gab an, der Bordcomputer habe während der ersten Testfahrt einen Verbrauch von ungefähr 34 kWh pro 100 Kilometer angezeigt. Selbst bei einer Ungenauigkeit von einer Kilowattstunde ergibt das eine Brutto-Netto-Differenz von mehr als 30 Prozent zum gemessenen Wert von 46 kWh.

Auf Nachfrage von MOTOR-TALK sagte ein Experte, dass bei einphasiger Ladung und dadurch längerer Ladedauer die Ladeverluste entsprechend ansteigen.

Lüfter, Zellausgleich und Zusatzgeräte müssen dann länger versorgt werden als bei schneller, dreiphasiger Ladung. Das führt unter anderem zu höheren Ladeverlusten. Dreiphasiges Laden sei derzeit eine der effizientesten Methoden.

Ladeverluste beeinträchtigen nicht die Reichweite. Sie geben nur an, wie viel zusätzlicher Strom für die Akkuladung notwendig ist.

Nach dem zweiten Test: Unmut im TFF-Forum

Der Nachtest lässt beide Parteien als Sieger und Verlierer zurück.

Die Tesla-Fahrer sind zufrieden, weil sie trotz widrigem Wetter so gute Reichweiten erzielt haben. Doch die Nutzer des TFF-Forums sind unzufrieden. Einer schreibt: „Schade, dass ihr jetzt wie die kleinen Jungs da steht und AMS wieder sehr generös die Oberhand gewonnen hat. Die Teslafahrer stehen da wie die Korinthenkacker, die überpenibel Wert auf ihre große Reichweite legen.“

Die AMS ist zufrieden, weil der Austausch mit den Tesla-Fahrern gut war. Chefredakteur Ralph Alex sagt: „Die Diskussionen mit den Tesla-Fahrern waren für uns extrem spannend.

Wir nehmen aus den Gesprächen mit, dass es für uns in Zukunft noch wichtiger sein wird, sämtliche Details unserer Testverfahren oder beispielsweise die klimatischen Bedingungen noch plakativer im Heft und in unserem Online-Auftritt zu präsentieren.“

Aber auch die AMS ist unzufrieden. Weil sie aus ihrer Sicht alles richtig gemacht hat, damals und heute. Und trotzdem die Tesla-Fahrer nur bedingt überzeugen konnten.

Die hatten nach dem neuen Testergebnis erwartet, dass die AMS einen Fehler eingesteht. Zum Beispiel diesen: Der erste Test sei praxisfern gewesen und lasse sich nicht hochrechnen. Besonders die AMS-Aussage, das Model S könne bei Temperaturen um die 30° Celsius nicht mit einer Akkuladung von Stuttgart nach München (231 Kilometer) fahren, stieß auf Unverständnis und sei falsch. Test-Teilnehmer Daniel Brandl schreibt: „

Schade, dass die Jungs von AMS so schlechte Verlierer sind und das nicht einsehen wollen

.“

Die AMS-Redaktion betont in der Diskussion, dass sie selbst schon weitaus größere Reichweiten mit einem Tesla Model S erzielt haben, einmal bis zu 444 Kilometer. Doch eben nicht bei Hitze, Sonne und 120 km/h in diesem Oval. Nicht beim Härtetest. Da wurden alle Fahrzeuge gleich behandelt, von der Fahrstrecke über die Klimatisierung bis hin zur Ladung. Von allen Kandidaten lasse sich nur der Tesla dreiphasig laden.

Um die Vergleichbarkeit zu wahren, haben sich die Tester für den ineffizienteren Ladevorgang entschieden

. Alle Ergebnisse, das von heute und das von damals, zeigen jeweils eine Momentaufnahme. Diese lasse sich schwer reproduzieren.

So ist das oft, wenn zwei sich leidenschaftlich streiten. Die einen hören nur das eine, die anderen nur das andere. Wie in jeder Beziehung auf dieser Welt.

Spekulationen um Ladeverluste und Testkriterien

Das Forum spekuliert derweil weiter. Der Hersteller gibt für die Test-Parameter eine höhere Reichweite an. Die TFF-Nutzer zweifeln an der Vergleichbarkeit zwischen Autobahn und Rundkurs. Steilkurven und der Testasphalt hätten das Ergebnis beeinflusst. Außerdem habe der starke Regen die Reichweite reduziert.

Die AMS will künftig die Elektroauto-Tests erweitern und

mindestens 50 Kilometer bzw. 30 Prozent Ladehub sowie eine vollständige Akkuladung weit fahren

. Das soll Unschärfen reduzieren und einen Verbraucher wie die Klimaanlage kompensieren.

Immerhin: Die Tesla-Fahrer haben bewiesen, dass ihre Autos mehr können, als die Fachzeitschrift in dem einen Test zeigte. Die AMS sagt, sie habe das nie bezweifelt, sondern schon vorher bestätigt.

So endet die Geschichte in einem Patt. MOTOR-TALK war als einziger neutraler Beobachter vor Ort und hat auf beiden Seiten Menschen getroffen, die mit großer Leidenschaft ihre Sache vertreten.

Das Tesla Model S fährt in den allermeisten Fällen weiter, als in der Momentaufnahme der AMS gezeigt. Diese Momentaufnahme ist für Tesla wie das 7:1 der deutschen Fußballnationalmannschaft gegen Brasilien. Immer möglich, aber sehr, sehr selten.

Die Elektromobilität wird das Verhalten von Fahrern und Testern intensiv verändern. Autofahrer und Autotester stehen vor neuen Herausforderungen, vor Umdenkprozessen und Änderung der Gewohnheiten. Sicher ist: In schon fünf Jahren wird dieser Streit um die Reichweite so überholt sein wie eine Drei-Gang-Automatik.

Update

: Wir hatten für ein paar Wochen ein

Tesla Modell S

als Testwagen. Lest unseren Bericht. Und was passiert, wenn man den Tesla komplett leer fährt, lest Ihr

hier

.

3068 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von KaJu74



Zitat:

Original geschrieben von notting



https://de.wikipedia.org/wiki/Verleumdung_%28Deutschland%29

Zitat:

Original geschrieben von KaJu74



Zitat:

Original geschrieben von notting



-> Bei Verleumdung gibt ganz offensichtlich nur die Variante "Vorsatz".
-> Ich habe ganz klar "Wahrscheinlich" geschrieben und Beispiele genannt, die belegen, dass häufig unechter Ökostrom unter solchen Bezeichnungen verkauft wird, also selbst wenn's nicht stimmt, war's kein Vorsatz.
-> Du hast keinen Link gepostet, der deine Behauptung untermauert.
notting

Wieder verdrehst du meine Sätze.
Ich meinte, es wäre von Tesla Verleumdung, wenn die an den Superchargern behaupten, 100% Erneuerbare Energie benutzen, es aber nicht tun.

Was sollte dann der Satz

Zitat:

Falls nicht, lass Bitte in Zukunft solche "Verleumdung". Danke

?

Zitat:

Ich habe ein Foto mit dem Beweis gepostet! Was willst du noch von mir? Den Vertrag, den Tesla mit dem Energieversorgern abgeschlossen hat hier zeigen?

Z. B. das Logo eines echten Ökostromanbieters hätte mir gereicht oder die Aussage, dass Solarzellen zum SC entspr gehören:

Zitat:

Ausgewählte Stationen nutzen Sonnendächer mit Solarzellen, um den Energieverbrauch zu senken und Schatten zu spenden. In den kommenden Jahren planen wir im Rahmen unserer Bemühungen für die Umwelt, weitere Stationen in sonnigen Gegenden mit Solarzellen auszustatten.

Zitat:

Also wenn ich das Wort wahrscheinlich in einem Satz nutze kann ich also alles schreiben was ich will?
Wahrscheinlich bist du nur neidisch und kannst die ein E-Auto nicht leisten und wahrscheinlich redest du deshalb Tesla immer schlecht, egal worum es geht.

Die Kritik wendet sich genauso an die anderen Firmen, die mit unechtem Ökostrom werben.

notting

Zitat:

Original geschrieben von SRAM



Zitat:

Wahrscheinlich bist du nur neidisch und kannst die ein E-Auto nicht leisten und wahrscheinlich redest du deshalb Tesla immer schlecht, egal worum es geht.


Wenn man keine Argumente mehr hat, zieht man die "ich bin was besseres" Keule und gibt sich abgehoben elitär. Noch dazu mit Geld begründet. Gegen dich ist Marie Antoinette harmlos.......

Gruß SRAM

Ich habe ganz klar "Wahrscheinlich" geschrieben und Möglichkeiten genannt, also selbst wenn's nicht stimmt, war's kein Vorsatz.

;)

Zitat:

Original geschrieben von notting


Was sollte dann der Satz

Zitat:

Falls nicht, lass Bitte in Zukunft solche "Verleumdung". Danke

Zitat:

Original geschrieben von notting


?

Stimmt, was hätte ich sonst schreiben können? Wenigstens habe ich Danke geschrieben, oder?

;)

Zitat:

Falls nicht, lass Bitte in Zukunft solche "Vermutungen". Danke

Besser?

Also falls einem ein Tesla nicht passt oder ein anderes EV dann soll ers halt einfach lassen.
Ist ja eh kein Thema.

Ähnliche Themen

Zitat:

Original geschrieben von Slimbox89


Also falls einem ein Tesla nicht passt oder ein anderes EV dann soll ers halt einfach lassen.
Ist ja eh kein Thema.

Sie wollen nur alle vor den, wie nennen sie sie, E-Karren retten.

:rolleyes:

Das lustige ist ja, dass es sowieso kaum was ausgibt was die sagen (oder wir).
Warum? Weil die meisten Leute schauen in keine Foren. Die die zufrieden sind sowieso kaum.
Die meisten, die ich treffe, sind da ganz offen dafür.
Die etwas älteren stören sich am Preis und an der Reichweite nicht. Vorallem beim Tesla sind sie begeisterter.
:)

Zitat:

Original geschrieben von triple_p



Zitat:

Original geschrieben von Reachstacker



Bei uns waechst Heu vor dem fracking und nachher auch. Ich kann ja mal Bilder von meinem Chef bei der Heuernte machen. Ideen habt ihr... :rolleyes:

Pete


Das mit dem Vorher glaube ich Dir, mit dem nachher bist Du Dir sicher?
Klär mich/uns auf. Fracking kein Risiko?

Ich denke nicht das Du wirklich Aufklaerung willst. Ich kann nur sagen das ich einmal im Monat dort bin, das Heu waechst, die Kuehe und Pferde sind auf der Wiese und der Check im Postkasten. Am Bohrloch sitzt ein Rohrventil das ganze ist vielleicht 3x3 Meter.
Kannste gerne selber googeln: Cambridge, OH

Pete

Zitat:

Original geschrieben von KaJu74


Und jetzt bitte nicht den alten Hut ziehen, aus jedem Kabel kommt der deutsche Strommix. Denn Tesla bezahlt mehr Geld für 100% erneuerbare Energie!

Ich glaube eher, Tesla zahlt noch nicht mal EEG-Umlage, will mich aber keiner Verleumdung schuldig machen...

Zitat:

Und warum sollte man Storm, der schon vorhanden ist, erst in Gas umwandeln (Wandelverluste) und dann in einem Auto mit einem geringen Wirkungsgrad verbrennen?
Wo wäre da der Vorteil????

In der besseren Speicherbarkeit grösserer Energiemengen (Druckspeicher), und der hohen Energiedichte (ca. 13KWh/kg), die es ermöglicht, eine grössere Auswahl an Fahrzeugen und Maschinen damit zu betreiben.

Ausserdem lässt sich so fossil/bio/synthesisch in einem System zusammenbringen und die Anteile je nach Verfügbarkeit und Marktlage mischen.

Zitat:

Original geschrieben von CheapAndClean


Ich glaube eher, Tesla zahlt noch nicht mal EEG-Umlage, will mich aber keiner Verleumdung schuldig machen...

Weißt du, ob VW, Audi, BMW, Mercedes und Co. in Deutschland die EEG-Umlage zahlen?

Zitat:

Original geschrieben von Ringkolbenmaschine


Wenn du doch so für Biogas bist, und für Effizienz, dann müsstest Du jetzt erzählen, dass nur 30 % der Energie aus Biogas auf die Straße kommen, und 70 % in den Weltraum verschwinden, und dass es effektiver wäre (auch mit Ladungs- und Übertragungsverlusten) das Gas im Kraftwärmekopplungsanlagen zu verheizen, um Strom für Stromer und Wärme für Zuhause oder Produktionswärme für die Industrie zu erzeugen.

Ich würde sagen, ca. 38% kommen auf der Strasse an (Methan hat > 130 'Oktan'

;)

, aber ohne weiter auf die Wirkungsgrade einzugehen, warum soll ich

vierfach

in Anlagen (Verbrenner/Generator/Akku/Elektromotor) investieren, wenn es

einfach

(Verbrenner) auch geht?

Zitat:

Original geschrieben von CheapAndClean



Zitat:

Original geschrieben von KaJu74


Und jetzt bitte nicht den alten Hut ziehen, aus jedem Kabel kommt der deutsche Strommix. Denn Tesla bezahlt mehr Geld für 100% erneuerbare Energie!
Ich glaube eher, Tesla zahlt noch nicht mal EEG-Umlage, will mich aber keiner Verleumdung schuldig machen...

Zitat:

Original geschrieben von CheapAndClean



Zitat:

Und warum sollte man Storm, der schon vorhanden ist, erst in Gas umwandeln (Wandelverluste) und dann in einem Auto mit einem geringen Wirkungsgrad verbrennen?
Wo wäre da der Vorteil????

In der besseren Speicherbarkeit grösserer Energiemengen (Druckspeicher), und der hohen Energiedichte (ca. 13KWh/kg), die es ermöglicht, eine grössere Auswahl an Fahrzeugen und Maschinen damit zu betreiben.
Ausserdem lässt sich so fossil/bio/synthesisch in einem System zusammenbringen und die Anteile je nach Verfügbarkeit und Marktlage mischen.

Tesla bezieht in Deutschland seinen Strom von der DB Energie (ein Unternehmen der Deutschen Bahn) und müßte somit die volle EEG-Umlage bezahlen, solange Tesla keinen gültigen Begrenzungsbescheid des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) über die Genehmigung eines An-

trags nach §§ 40 ff. EEG („Härtefallantrag“) vorlegt.

Viele Grüße,vectoura

Zitat:

Original geschrieben von Reachstacker



Zitat:

Original geschrieben von triple_p



Das mit dem Vorher glaube ich Dir, mit dem nachher bist Du Dir sicher?
Klär mich/uns auf. Fracking kein Risiko?

Ich denke nicht das Du wirklich Aufklaerung willst. Ich kann nur sagen das ich einmal im Monat dort bin, das Heu waechst, die Kuehe und Pferde sind auf der Wiese und der Check im Postkasten. Am Bohrloch sitzt ein Rohrventil das ganze ist vielleicht 3x3 Meter.
Kannste gerne selber googeln: Cambridge, OH

Pete

http://m.welt.de/.../...astet-Fracking-in-den-USA-das-Trinkwasser.html

Womöglich sind die Amerikanischen Demonstranten alle verblödet und das Wasser was sich entzünden lässt ein Hirngespinst.

https://m.youtube.com/watch?v=4LBjSXWQRV8

EEG befreite Firmen nach Bundesländern alphabetisch (11.02.2014):
(macht das Elektrofahren ja auch teurer).
http://www.oekologische-plattform.de/?p=31720
u.A :
Herstellung von Süßwaren
Schlachthöfe
Herstellung Teigwaren
Mineralölverarbeitung!!!!!!!!!!!
Gewinnung von Salz
Zuckerherstellung
Steinkohlebergbau!!!!!!!!!
Auszüge
1136. ExxonMobil Production Deutschland GmbH 27232 Sulingen Niedersachsen Gewinnung von Erdöl und Erdgas AHA!!!!! hier zahlen wir mehr EEG-Abgabe für Fracking in Niedersachsen.
1465. DB AutoZug GmbH 44137 Dortmund Nordrhein-Westfalen Schienenbahn
Deutsche Bahn ist teilweise dabei.
1801. RAG Aktiengesellschaft 45143 Essen Nordrhein-Westfalen Steinkohlenbergbau
Förderung aus der EEG, damit die Steinkohle billiger wird??
2274. MAHLE Motorkomponenten GmbH 04741 Roßwein Sachsen Herstellung von Schmiede-Press-Zieh- und Stanzteilengewalzten Ringen und pulvermetallurgischen Erzeugnissen
Kolbenringe für Verbrennungsmotoren
2376. Agrarfrost GmbH & Co. KG 39387 Oschersleben Sachsen-Anhalt Kartoffelverarbeitung
Subventionierung von Pommes und Chips durch höhere Strompreise.
MfG RKM

Zitat:

Original geschrieben von Bleede



Zitat:

Original geschrieben von Reachstacker



Ich denke nicht das Du wirklich Aufklaerung willst. Ich kann nur sagen das ich einmal im Monat dort bin, das Heu waechst, die Kuehe und Pferde sind auf der Wiese und der Check im Postkasten. Am Bohrloch sitzt ein Rohrventil das ganze ist vielleicht 3x3 Meter.
Kannste gerne selber googeln: Cambridge, OH

Pete


http://m.welt.de/.../...astet-Fracking-in-den-USA-das-Trinkwasser.html
Womöglich sind die Amerikanischen Demonstranten alle verblödet und das Wasser was sich entzünden lässt ein Hirngespinst. https://m.youtube.com/watch?v=4LBjSXWQRV8

Arbeitslose Berufsquerulanten. :p
Mein Chef und ich sitzen doch auf den Quellen und in der Nachbarschaft ist Himmlische Ruhe. Ich wiederhole: guck dich in Cambridge, Ohio selbst um...
Der Kasper der Gasland gedreht hat gehoert verhaftet wegen Verleumdung und Volkshetze, Fakten zeigt er naemlich keine!

Pete

Nun in USA sind ja nicht nur die geologischen Voraussetzungen besser sondern auch die rechtlichen.
Praktisch jeder Grundstürckeigentümer in Europa wäre doch extrem dumm, wenn er Fracking zustimmt?
Er wird ja maximal ein paar Glasperlen bekommen, weil die Bodenschätze meist dem Staat gehören - aber er trägt sicher meist das volle Folgerisiko - egal wie klein das auch ist - das kann extrem teuer werden.
Ein kleines Risiko mit möglichen extrem hohen Verlusten geht man ja nur ein wenn wie in den USA auch die Gewinne entsprechend groß sind. Wer hier als Grundbeitzer nicht durch alle Instanzen geht und heimlich "Feldhamster" auf seinem Grundstück aussetzt :D der ist zumindest aus wirtschaftlicher Sicht doch verrückt?

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