Tesla behauptet, ein Model S würde 354 g/km CO2 einsparen. Kann das stimmen?

Tesla

Auf der Tesla homepage befindet sich eine Grafik, die andeutet, dass alle Model S zusammen bei bisher 1 Milliarde gefahrenen Meilen, 570.000 Tonnen CO­2 eingespart haben sollen.

Das ergibt eine Einsparung von ca. 354g CO2 pro gefahrenem km.

Wie wurde da gerechnet?

Beste Antwort im Thema

Ich frage mich wirklich langsam, warum:

1. wir hier überhaupt noch antworten?
2. warum CheapAndClean nur ein Thema hat?

CheapAndClean hat 3 Beiträge aufgemacht:

1. Erfüllt der Tesla S überhaupt die EURO5?

2. Ist ein am deutschen Strommix geladenes BEV tatsächlich umweltfreundlich?

3. Tesla behauptet, ein Model S würde 354 g/km CO2 einsparen. Kann das stimmen?

Er führt seinen kleinen Privatkrieg gegen Tesla.

Es fragt sich nur, WARUM?

Das sollten wir uns mal überlegen.

So penetrant wie er es hier betreibt ist schon auffällig.

Denkt darüber mal nach!!

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Zitat:

@KaJu74 schrieb am 7. Juli 2015 um 14:08:52 Uhr:


Auch wenn aus der Müllverbrennung, wenn nach dem Gesetz, Strom aus der Müllverbrennung erneuerbare Energie ist, bleibt es erneuerbare Energie.

Physikalisch kommt der Strom aus den Kraftwerken aus der Nähe des SC, und da es Mühe macht, die jeweils mit ihrer aktuellen Produktion zu erfassen, mittelt man die jahreszeitlich und überregional. Das nennt man dann Strommix, und der ist CO2 belastet.

Dass Tesla den Strom 'zertifiziert' von der MVV Müllverbrennung bekommt, ist nur Definition und ein Label, damit man mit 'Ökostrom' werben kann.

Auch der Strom aus der Müllverbrennung ist CO2 behaftet, also bei beiden Betrachtungsweisen komme ich nie und nimmer auf die 0g CO2, mit denen Tesla zum Verbrenner gegenrechnet.

Das Thema ist durch!

Zitat:

@KaJu74 schrieb am 7. Juli 2015 um 14:06:11 Uhr:


Würde man die selbe Rechnung übrigens in Schweden anstellen (über 50% EE), wäre der Tesla im noch deutlicher im Vorteil gegenüber den Verbrennern, also denke ich, Thema ist durch?

Genau das ist doch der Punkt. Ohne zu wissen, wie der Strom erzeugt wurde, kann man doch ehrlicherweise kaum eine Aussage über die CO2 Bilanz bzw. Einsparung machen.

Und wenn man kleinlich ist und tatsächlich eine sachliche CO2 Übersicht erstellen würde, dann zählt auch die Produktion der Fahrzeuge dazu. Mich würde mal interessieren, wie es sich da mit CO2 verhält. Werden "neue" Materialien eingesetzt oder recycelt man (wie z.B. bei Stahl). Ich fürchte jedoch, dass man da kaum sachliche Zahlen bekommen wird.

Wieso sollte das Thema durch sein?

...für mich ist das Thema mit CO2 noch nicht durch...😁

MfG RKM

Zitat:

@CheapAndClean schrieb am 7. Juli 2015 um 14:37:06 Uhr:



Zitat:

@KaJu74 schrieb am 7. Juli 2015 um 14:08:52 Uhr:


Auch wenn aus der Müllverbrennung, wenn nach dem Gesetz, Strom aus der Müllverbrennung erneuerbare Energie ist, bleibt es erneuerbare Energie.
Physikalisch kommt der Strom aus den Kraftwerken aus der Nähe des SC, und da es Mühe macht, die jeweils mit ihrer aktuellen Produktion zu erfassen, mittelt man die jahreszeitlich und überregional. Das nennt man dann Strommix, und der ist CO2 belastet.

Dass Tesla den Strom 'zertifiziert' von der MVV Müllverbrennung bekommt, ist nur Definition und ein Label, damit man mit 'Ökostrom' werben kann.

Auch der Strom aus der Müllverbrennung ist CO2 behaftet, also bei beiden Betrachtungsweisen komme ich nie und nimmer auf die 0g CO2, mit denen Tesla zum Verbrenner gegenrechnet.

Das Thema ist durch!

Für mich ist das Thema auch durch, aber anders als CheapAndClean es gerne hätte.

Wenn ich zu Hause mit meiner PV-Anlage lade, wandern genau diese Elektronen in meinen Tesla und somit 0g CO².

Jetzt ist das Thema durch.

PS: Wenn Tesla Ökostrom kauft, muss der Energieversorger genau so viel Strom ökologisch herstellen, also verbessert Tesla automatisch den Strommix in Deutschland. Cool, oder?

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Zu den Ländern mit hohem EE-Anteil muss man sagen, dass der Strom wohl dort produziert und verbraucht wird, aber ein Grossteil davon schon zu dt. 'Ökostrom' umzertifiziert wurde.

Es wäre unfair und physikalisch inkorrekt, wenn sich sowohl z.B. Norweger und dt. Ökostrombezieher sich gleichzeitig den EE-Anteil zuschreiben würden?

Da manche nicht wissen wie so eine 'Zertifizierung' real aussieht:

EE-Strom wird z.B. in N, A, CH, etc. erzeugt und als solcher zertifiziert.
Dieser Strom wird auch dort verbraucht.
Das Zertifikat aber wird an den meistbietenden 'Ökostromanbieter' verkauft.
Dieser nutzt dies um z.B. Strom aus Kohle/Kernkraft als EE-Strom zu deklarieren.

Zitat:

@CheapAndClean schrieb am 7. Juli 2015 um 16:05:31 Uhr:


Zu den Ländern mit hohem EE-Anteil muss man sagen, dass der Strom wohl dort produziert und verbraucht wird, aber ein Grossteil davon schon zu dt. 'Ökostrom' umzertifiziert wurde.

Es wäre unfair und physikalisch inkorrekt, wenn sich sowohl z.B. Norweger und dt. Ökostrombezieher sich gleichzeitig den EE-Anteil zuschreiben würden?

Da manche nicht wissen wie so eine 'Zertifizierung' real aussieht:

EE-Strom wird z.B. in N, A, CH, etc. erzeugt und als solcher zertifiziert.
Dieser Strom wird auch dort verbraucht.
Das Zertifikat aber wird an den meistbietenden 'Ökostromanbieter' verkauft.
Dieser nutzt dies um z.B. Strom aus Kohle/Kernkraft als EE-Strom zu deklarieren.

Ich sehe das ein bisschen anders.

Welcher Strom zu welcher Tageszeit würde nach N, A, CH fließen, um dort gespeichert zu werden??
Der Grundlaststrom, oder der grüne Überhangstrom, denn man sonst verschenken müsste??

Ich meine, es ist der grüne Zuvielstrom zur "Unzeit"

Diese Länder verdienen doch an der Speicherung grünen Stroms aus D.

Blöd wäre es, wenn nachts bei Windflaute Wasser hochgepumpt würde. Dass müsstest Du aber beweisen, wenn Du solche Thesen aufstellst.

MfG RKM

Es ging um Zertifikate, nicht um Pumpstrom oder sonstigen Strom der physikalisch fliesst, aber um OT zu vermeiden, sollten wir das anderswo erörtern?

Zitat:

@CheapAndClean schrieb am 7. Juli 2015 um 16:05:31 Uhr:


Zu den Ländern mit hohem EE-Anteil muss man sagen, dass der Strom wohl dort produziert und verbraucht wird, aber ein Grossteil davon schon zu dt. 'Ökostrom' umzertifiziert wurde.

Es wäre unfair und physikalisch inkorrekt, wenn sich sowohl z.B. Norweger und dt. Ökostrombezieher sich gleichzeitig den EE-Anteil zuschreiben würden?

Da manche nicht wissen wie so eine 'Zertifizierung' real aussieht:

EE-Strom wird z.B. in N, A, CH, etc. erzeugt und als solcher zertifiziert.
Dieser Strom wird auch dort verbraucht.
Das Zertifikat aber wird an den meistbietenden 'Ökostromanbieter' verkauft.
Dieser nutzt dies um z.B. Strom aus Kohle/Kernkraft als EE-Strom zu deklarieren.

Man kann Strom nur einmal verbrauchen.

Sollte ein Energieerzeuger seinen Ökostrom per Zertifikat weiter verkaufen, kann er seinen nicht mehr als Ökostrom verkaufen.

Von daher hast du einen Denkfehler.

Es wird nur das Zertifikat verkauft. Dass z.B. der norwegische Produzent den Strom in N nicht mehr als EE deklariert, ist klar.

Es geht darum, dass in Betrachtungen über Teslas in Norwegen oft vom hohen EE-Anteil dort gesprochen wird, gleichzeitig wird aber ein grosser Teil desselben nach D und andere Länder 'verzertifiziert'.

Man kann EE Strom nur einmal als Ökostrom betrachten!

Lass uns das irgendwo anders diskutieren, das Thema 354g ist erledigt!

Zitat:

@CheapAndClean schrieb am 7. Juli 2015 um 00:46:33 Uhr:



Zitat:

@triple_p schrieb am 6. Juli 2015 um 18:40:49 Uhr:


Ein globales Problem wird nicht gelöst, indem PV oder Elektromobilität schlechtgeredet wird C&C, sondern im eigenen handeln.
Ich rede eMobilität nicht schlecht, ich vergleiche sie mit den den Alternativen und zwar realistisch.

Angaben Tesla: 354g, realistisch: 112g. Das ist für mich ein Unterschied!

Zitat:

@CheapAndClean schrieb am 7. Juli 2015 um 00:46:33 Uhr:



Zitat:

Welches Produkt habt Ihr denn auf dem Gewerbedach montiert? Quelle? Quelle des 50g Wertes?

Kann Dir gerne das Datenblatt per PN zukommen lassen. Habe noch ca. 1,5 Paletten übrig, falls Du dringend welche brauchst🙂

Quelle für die 50g (51-53g)

Ja gerne.

Jungs, wir haben es doch nun schon in etlichen Threads durchgekaut und immer ist folgendes dabei herausgekommen:

Selbst wenn ein TESLA in DEUTSCHLAND mit REINEM Kohlestrom geladen wird, ist der CO2 Ausstoss in etwa derselbe wie wenn es ein vergleichbarer Verbrenner ist.

Nur besteht die Welt NICHT nur aus DEUTSCHLAND und nicht nur aus KOHLESTROM.

Alle einverstanden?

Falls ja, würde es bedeuten, ein Tesla ist in jedem Fall immer Umweltfreundlicher als ein vergleichbarer Verbrenner.

Zitat:

@triple_p schrieb am 7. Juli 2015 um 18:56:53 Uhr:


Selbst wenn ein TESLA in DEUTSCHLAND mit REINEM Kohlestrom geladen wird, ist der CO2 Ausstoss in etwa derselbe wie wenn es ein vergleichbarer Verbrenner ist.

Hatten wir schonmal gerechnet, der Tesla lag dann deutlich über dem Vergleichs Audi...

Zum Glück für uns alle gibt es keinen reinen Kohlestrom in D!

Zitat:

@DaimlerDriver schrieb am 7. Juli 2015 um 14:29:10 Uhr:


Selbst wenn es nur 77g Different sind, dann ist das doch trotzdem mehr als durch die ganzen "Blue Efficiency", "Efficient Dynamics" und wie die tollen Programme alle heissen tatsächlich eingespart wird.

Dass die tesla Zahlen schön gerechnet sind, sollte selbst den eingefleischtesten Fans klar sein. Den richtigen Wert werden wird aber kaum jemand ermitteln können.

Absolut deiner Meinung

Au Backe... Diesel bald wertlos? Das wäre ja der Hammer... Los kauft Euch weiter Stinker ... :-)

http://www.focus.de/.../...l-fahrzeuge-verboten-werden_id_4797873.html

Zitat:

@OSElectricDrive schrieb am 7. Juli 2015 um 23:30:36 Uhr:


Au Backe... Diesel bald wertlos? Das wäre ja der Hammer... Los kauft Euch weiter Stinker ... :-)

http://www.focus.de/.../...l-fahrzeuge-verboten-werden_id_4797873.html

Das ist lustig .... was die liebe EU mal wieder von uns so alles will... ;-)

Jedem dürfte klar sein, daß es faktisch unmöglich ist, diese Ballungsräume für Diesel-Fahrzeuge zu sperren. Zumindest nicht komplett und ohne Vorlaufzeit von mind. 5 - 10 Jahren.

Ich hoffe doch stark, daß unser Volk endlich mal den Mumm hat, wie die Franzosen zu rebellieren, wenn unsere korrupten Politiker sich so einen Schwachsinn ausdenken würden (z.B. Berlin, Köln, München und Stuttgart für Diese komplett l sperren würden).

Die Einführung und Förderung von E-Mobilen ist ja wünschenswert und lobenswert - aber bei all dem, was wir in den letzten Jahrzehnten an Luftverbesserung bei Verkehr & Industrie erreicht haben, sollte man mal die Kirche im Dorf lassen..... und nicht Dinge fordern, die gemäß dem aktuellen Entwicklungsstand der Technik unmöglich oder unbezahlbar sind (oder kann mir einer einen Kombi vergleichbar dem Mondeo oder Passat nennen, der nicht viel mehr als der Verbrenner kostet und auch 700 km am Stück fährt?)

Aber vielleicht spenden unsere lieben Politiker ja ihre üppigen Diäten, Kostenpauschalen, Pensionen, Fehlausgaben für staatliche Projekte und Dienstwagenkosten für das Volk, damit dieses seine Diesel innerhalb eines Jahres durch Hybride und E-Mobile ersetzen kann?

Vielleicht sollte man besser mal damit anfangen, die "ach-so-umweltfreundlichen" Pellet- & Scheitholz-Heizungen zu verbieten ... die tragen zu Feinstaub und No2 sicherlich auch einiges bei:

http://www.baulinks.de/webplugin/2010/0456.php4

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