Tesla behauptet, ein Model S würde 354 g/km CO2 einsparen. Kann das stimmen?

Tesla

Auf der Tesla homepage befindet sich eine Grafik, die andeutet, dass alle Model S zusammen bei bisher 1 Milliarde gefahrenen Meilen, 570.000 Tonnen CO­2 eingespart haben sollen.

Das ergibt eine Einsparung von ca. 354g CO2 pro gefahrenem km.

Wie wurde da gerechnet?

Beste Antwort im Thema

Ich frage mich wirklich langsam, warum:

1. wir hier überhaupt noch antworten?
2. warum CheapAndClean nur ein Thema hat?

CheapAndClean hat 3 Beiträge aufgemacht:

1. Erfüllt der Tesla S überhaupt die EURO5?

2. Ist ein am deutschen Strommix geladenes BEV tatsächlich umweltfreundlich?

3. Tesla behauptet, ein Model S würde 354 g/km CO2 einsparen. Kann das stimmen?

Er führt seinen kleinen Privatkrieg gegen Tesla.

Es fragt sich nur, WARUM?

Das sollten wir uns mal überlegen.

So penetrant wie er es hier betreibt ist schon auffällig.

Denkt darüber mal nach!!

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Zitat:

@KaJu74 schrieb am 5. Juli 2015 um 20:16:20 Uhr:


Das Tesla von Verbräuchen in Amerika ausgegangen ist und nicht vom deutschen SM

Die Verbräuche vergleichbarer Fahrzeuge in USA liegen also mehr als 2 Drittel höher als die bei SM ermittelten???

Warst Du jemals in USA?

Zeige mir einen Ford F150 im SM und wir können weiter schreiben, sonst hat sich das Thema für mich erledigt.

Du willst also ernsthaft einen pickup truck mit dem Model S vergleichen?

Wie hoch war die Zuladung, Zuglast und Wattiefe eines MS noch gleich?

Bei SM sind jede Menge Ranger, tuns die auch?

Du willst also ernsthaft einen auf spritsparen getrimmten Ranger mit einem saufenden V8 aus Amerika vergleichen?

Ist zwar 5 Jahre alt der Artikel:
http://www.sueddeutsche.de/.../...sa-liter-verbrauch-na-und-1.612786-2

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Zitat:

@CheapAndClean schrieb am 5. Juli 2015 um 14:50:02 Uhr:


Damit Du mich nicht falsch verstehst, ich kritisiere den NEFZ für PHEVs genauso!

Trotzdem gibt es hier Fahrer die einen zu 90% elektrischen Anteil hinbekommen!

Gerade DORT wo ein reiner Verbrenner NIEMALS die schönen NEFZ werte schafft.

Stop and Go und in der Stadt.

Ich bin am Wochenende 50km Elektrosmart gefahren, aus der Stadt raus aufs Land.
Das macht richtig laune. Ich schaffe es Spielend den Normverbrauch zu erreichen.
Mit einem Elektroauto geht sehr einfach...

Ein Ampera/Volt hätte hier genau 0 Liter gebraucht, ein Outlander PHEV ebenfalls, ggf 0,10 liter Für die letzen meter... Sogar ein X5 Plug in hätte hier ohne Laden nur ein schlückchen sprit gebraucht.
Mit ladung bei meinen eltern wären es 0,0 gewesen.

Es klingt jetzt krass, aber e-smart fahren macht mehr spass wie sich in einen porsche zu setzen.

Und geladen wird dieser mit Ökostrom aus der zertifizierten Ladesäule. 0g/km fertig.

Hi,

das kann ich nur bestätigen. Das Suchtpotential beim Tesla ist natürlich deutlich größer aber meine Frau liebt den "Kleinen" 🙂

Gruß,
lapi

Zitat:

@GandalfTheGreen schrieb am 6. Juli 2015 um 10:34:05 Uhr:


Und geladen wird dieser mit Ökostrom aus der zertifizierten Ladesäule. 0g/km fertig.

Wie bitte?

Es gibt keinen Strom der mit 0g/KWh hergestellt wird, selbst bei meinen in D hergestellten Tandem-Modulen muss ich ca. 50 g/KWh CO2 ansetzten!!!

Warum denken alle hier immer so egoistisch?
Erwachsene Männer, die den Strommix und den Ausstoss von ca. 130 Kohlekraftwerken in D leugnen und ständig mit 0g hantieren?

Wir sitzen klimatechnisch weltweit in einem Boot! Wenn China und Indien 2030 ihre geplanten/im Bau befindlichen 1200 Kohlekraftwerke am Laufen haben, dann steht auf der Tesla page immer noch 354 g/km CO2?

Na egoistisch ist aber erstmal der, der sich das Leben so einfach macht und anderen den Dreck direkt ins Gesicht pustet und all diejenige versucht fertig zu machen die sich anstrengen was zu ändern.

Und China kann je Kopf gar nicht mehr so viel CO2 in die Luft pusten wie es die Deutschen schon gemacht haben! Schon vergessen wir sind nur 80Mio Leute und ballern das Zeugs in die Luft ohne Ende. Egoismus pur!

Und eine Solarzelle ist bereits produziert und braucht rund 3-4 Jahre zur energetischen Amortisation. Meine Anlagen die ich zum Laden nehme sind alle schon älter also energetisch amortisiert!

Fang mal an an Deiner Haustüre zu kehren bevor Du bei anderen nach einem mikroskopischen Staubkorn auf die Suche gehst.

Interessiert mich das ob duch Tesla 354 oder 254g erspart wurden? Nein weil es tut sich was in die richtige Richtung.

Mich interessiert in erster Linie mein eigener Strommix, den kann man beeinflussen.
Die Chinesen können meinen Strommix GANZ SICHER NICHT beeinflussen!
Und mein Strommix ist ca. 55% Wasserkraft, 35% Kernkraft und 10% Diverse.
Eine PV Anlage mit Möglichkeit unsere beiden Teslas laden zu können ist in Planung.
Jeder kann also individuell etwas dazu beitragen, dass es besser wird.

Bei einem Diesel/Benziner kann ich den MIX nicht beeinflussen. Nur den Verbrauch.
Der Ausstoss geht dabei direkt in unsere Atemwege, vor allem der Feinstaub!
Nur logisch was besser ist!

C&C:
Mich interessiert es, wie deine Rechnung aussieht mit den 50g/kWh CO2 bei deinen Modulen? Welche Module und was für eine Fläche hast Du Verbaut?

Schau mal her was Deine Kiste denn für einen Beitrag leisten müsste

https://www.umweltbundesamt.de/.../hgp_umweltkosten.pdf

empfohlen sind 100€/tonne.

Bei den lokalen Emissionen eines 10l Diesel kommen hier bei 25.000km eben 630€ Kosten die ich für Deine Sauerei bezahlen muss! Also immer schön den Ball flach halten!

Zitat:

@OSElectricDrive schrieb am 6. Juli 2015 um 17:09:09 Uhr:


Und China kann je Kopf gar nicht mehr so viel CO2 in die Luft pusten wie es die Deutschen schon gemacht haben!

Bist Du Dir da sicher?

Zitat:

Und eine Solarzelle ist bereits produziert und braucht rund 3-4 Jahre zur energetischen Amortisation. Meine Anlagen die ich zum Laden nehme sind alle schon älter also energetisch amortisiert!

Menschen, die nicht unter dem Druck stehen, alles schönrechnen zu müssen, legen das auf die Nutzungsdauer der Anlage um, zumindest mache ich es so, und der Rest meiner Ingenieurskollegen auch...

3-4 Jahre? Ich liege bei ca. 1,5!

Zitat:

Interessiert mich das ob duch Tesla 354 oder 254g erspart wurden?Nein weil es tut sich was in die richtige Richtung.

Es sind auch keine 254g. Wir hatten 112g/80g errechnet. Wie es in 10 Jahren aussieht, wissen Du und ich nicht!

Wie das Du oder Deine Kollegen machen spielt keine Rolle für mich! Man kann es entweder auf die Nutzungsdauer umlegen oder aber voll abschreiben. Da bist Du eben zu sehr verbissen! Wenn Du es vielleicht nicht weißt, es gibt in einem Jahresabschluss für das gleiche GUT unterschiedliche Abschreibungen je nach dem wie man es betrachtet! Gut dass wir keine Kollegen sind, :-)

Ich wollte im Übrigen nicht noch mehr Angriffsfläche bieten ich denke auch dass 1,5 Jahre realistisch sind! Macht es doch noch besser!

Zitat:

@triple_p schrieb am 6. Juli 2015 um 17:09:44 Uhr:


Mich interessiert in erster Linie mein eigener Strommix, den kann man beeinflussen.

So zu denken ist imho egoistisch und verleitet dazu, Dinge schönzurechnen. CO2 ist ein globales Problem.

Du hast keinen eigenen Strommix. Du kannst nur etwas dazu beitragen, ihn zu verändern?

Zitat:

C&C:
Mich interessiert es, wie deine Rechnung aussieht mit den 50g/kWh CO2 bei deinen Modulen? Welche Module und was für eine Fläche hast Du Verbaut?

Module Tandem mikromorph, Ost-West aufgeständert auf einem mittelgrossen Gewerbedach. Die 50g habe ich nicht nachgerechnet, ist ein Wert aus dem Internet für diese Klasse.

Wenn ich meinen Strommix beeinflussen kann, dann kannst Du auch deinen beeinflussen und auch Hansi kann es!
Ein globales Problem wird nicht gelöst, indem PV oder Elektromobilität schlechtgeredet wird C&C, sondern im eigenen handeln.

Welches Produkt habt Ihr denn auf dem Gewerbedach montiert? Quelle? Quelle des 50g Wertes?

Zitat:

@CheapAndClean schrieb am 6. Juli 2015 um 18:31:30 Uhr:



Zitat:

@triple_p schrieb am 6. Juli 2015 um 17:09:44 Uhr:


Mich interessiert in erster Linie mein eigener Strommix, den kann man beeinflussen.
So zu denken ist imho egoistisch und verleitet dazu, Dinge schönzurechnen. CO2 ist ein globales Problem.
Du hast keinen eigenen Strommix. Du kannst nur etwas dazu beitragen, ihn zu verändern?

Das ist einer der verschrobensten Gedankengänge die mir in letzter Zeit untergekommen sind.

Aus dem gleichen Motiv hätte man weder Katalysatorpflicht, Partikelfilter oder schwefelfreie Kraftstoffe einzuführen brauchen. Weil es ist ja eh alles ein globales Problem. Also braucht auch keiner damit anzufangen es zu lösen.

Was das mit Egoismus zu tun hat ist mir sowieso schleierhaft.

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