Speed Limit Info inkl. Überholverbotsanzeige

BMW 3er

Wer hat Erfahrung damit?

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Zitat:

Original geschrieben von Klez


Leute... macht die Glubscher auf im Strassenverkehr, dann braucht man solchen Quatsch nicht! Ich kenne zig Baustellen wo auf 80 gebremst wird, aber das Aufhebungsschild einfach weggelassen wird... was bringt mir da die SLI? Richtig... Nix!

Eine innerhalb einer Baustelle bestehende Geschwindigkeitsbegrenzung erübrigt sich direkt am Ende der Gefahrenstelle, ohne dass ein gesondertes Aufhebungszeichen notwendig ist.

Solange man das weiss, braucht man keine SLI, die einem den Bleifuß wieder frei gibt.

Die SLI hilft aber dennoch in Baustellen mit ständig wechselnden Begrenzungen die jeweils aktuelle Einschränkung parat zu haben. Auch wenn man gerade mal abgelenkt war...

oder um es mit deinen Worten zu sagen: Ich kenne zig Baustellen, in denen ständig zwischen 80 über 60 bis hin zu 40 km/h hin und her gesprungen wird.

Aber Klez, du hast bestimmt noch nie ein Schild übersehen ;-)

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Gut, in dem Fall ist es so, da im Katalog für diesen speziellen Fall definiert, normalerweise geht der Rahmen vom vorsätzlichen Handeln aus, siehe § 17 Abs. 2 OWiG.

Wollt Ihr nicht in einem Forum weitermachen, in dem Rechtsstreitigkeiten diskutiert werden?
😉
Es ist doch ziemlich an den Haaren herbeigezogen, dass man mit fehlerhaften Geschwindigkeitsanzeigen vor Gericht eine Milderung erwarten kann und rein theoretischer Natur...

Zitat:

Original geschrieben von HenrikP


Gut, in dem Fall ist es so, da im Katalog für diesen speziellen Fall definiert, normalerweise geht der Rahmen vom vorsätzlichen Handeln aus, siehe § 17 Abs. 2 OWiG.

Auch das scheint mir nicht richtig. das verstehe ich ja als Laie sogar. Der von TheRealRaffnix angeführte $3BkatV (4a) spricht eindeutig von einer Verdoppelung des Regelsatzes für alle Tatbestände des Abschnitts I des BKat bei Vorsatz und nicht nur bei solchen Tatbeständen, die nur vorsätzlich zu verwirklichen sind.

§ 17 Abs. 2 OWiG bezieht sich ausschließlich auf Tatbestände, bei denen im Höchstmaß nicht nach Vorsatz oder Fahrlässigkeit unterschieden wird.

Aber ihr habt da sicherlich mehr Ahnung von als ich. deshalb vertraue ich meinem Verkehrsrechtler in solchen Sachen blind. Spannend wäre es trotzdem zu erfahren, ob man eine Chance hätte, wenn man sich auf eine Falschanzeige der SLI zurückzieht.

In Amiland würde das sicherlich gehen, wenn man dort einem Wohnmobilfahrer explizit sagen muss, dass er während der Fahrt hinten keinen Kaffee kochen darf *lach*

Zitat:

Original geschrieben von gogobln



Zitat:

Original geschrieben von HenrikP


Gut, in dem Fall ist es so, da im Katalog für diesen speziellen Fall definiert, normalerweise geht der Rahmen vom vorsätzlichen Handeln aus, siehe § 17 Abs. 2 OWiG.
Auch das scheint mir nicht richtig. das verstehe ich ja als Laie sogar.

Nee, die Regel ist, dass der Rahmen immer vorsätzliches Handeln angibt, außer der nachgeordnete Katalog sagt was anders. Es gibt praktisch keinen Katalog der das so macht, mit Ausnahme von dem Katalog für die Straßenverkehrs-OWis. Das war mein Fehler, daran hab ich einfach nicht gedacht, weil der überwiegende Teil der Kataloge (es gibt ja nicht nur StraßenverkehrsOWis sondern tausende andere OWi-Tatbestandskataloge) solch eine Spezialregelung nicht drin hat.

Das spielt aber auch keine Rolle, weil der Ansatzpunkt, wenn es überhaupt einen geben würde, eine Stufe vor der Entscheidung zwischen Vorsätzlich/Fahrlässig zu suchen ist: bei der Vorwerfbarkeit oder Verfahrenshindernisse. Erst danach kommt eben der Grad der Vorwerfbarkeit bzw. individuelle Schuldvorwurf.

Und es wird, wenn man in 5 Jahren zurückblickt, ziemlich sicher das eine oder andere Urteil eines Amtsrichters geben, welcher zugunsten des Betroffenen entschieden hat. Das heißt aber nicht dass es für alle gilt oder man eben daraus irgend etwas ableiten kann, wie dass die Verkehrszeichenerkennung verbindlich ist.

Wie sind wir auf das Thema gekommen? Ach ja. Und aus dem Grund ist eben die Verkehrszeichenerkennung in meinen Augen völlig sinnlos, weil ich mich im Zweifel nicht drauf verlassen und mein Instinkt keine schlechtere Trefferquote hat als diese elektronische Erkennung mit gefühlt 80 % Trefferquote (auf meiner 30km langen Hausstrecke).

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Nochmal: Es handelt sich um ein Assistenzsystem!!!! Fahren muss jeder schon noch selber!

Kommt doch auch keiner auf die Idee sich 100% auf das Navi zu verlassen! Ist es darum wertlos? Denke, die Bewertung sollte jeder für sich vornehmen.
😉

Bedenklich wird es dann, wenn man selbst seine Aufmerksamkeit beim Schildererkennen runter fährt, weil man meint, das System zeigt es ja an.
Das habe ich anfangs bei mir selbst festgestellt bis ich merkte, ups... das Teil spinnt ja sehr oft.
Konsequenz: Vertrauen erschüttert, Aufmerksamkeit wieder gesteigert, beim nächsten Mal wird das System eingespart.

@DUEW: Das ist schon alles klar... Trotzdem stellt sich die Frage wie sinnvoll ein Assistenzsystem ist, dass man praktisch immer selbst kontrollieren / hinterfragen muss.
Gleiches Thema beim Spurwechselwarner. In meinen Augen ein völlig sinnloses System weil ich mir trotzdem nie den Schulterblick sparen würde. Und wenn ich den sowieso mache, dann muss ich auch keine 500€ für einen sinnlosen Assistenten ausgeben.

Zitat:

Original geschrieben von gogobln


Bedenklich wird es dann, wenn man selbst seine Aufmerksamkeit beim Schildererkennen runter fährt, weil man meint, das System zeigt es ja an.
Das habe ich anfangs bei mir selbst festgestellt bis ich merkte, ups... das Teil spinnt ja sehr oft.
Konsequenz: Vertrauen erschüttert, Aufmerksamkeit wieder gesteigert, beim nächsten Mal wird das System eingespart.

Würde ja auch keiner auf die Idee kommen, seinem Beifahrer zu sagen, dass er auf die Geschwindigkeit achten soll und dann bei einem Fehler die Schuld auf den Beifahrer zu schieben...

😉

Für mich ist das eh eher ein nützliches Helferlein, wenn man gerade mal gedanklich nicht aufgepasst hat... mehr nicht.

Und wie gesagt: Muss ja jeder selber wissen, ob einem das System den Aufpreis wert ist. Bei mir ist die Qualität so gut, dass ich es nicht missen möchte. Ärgerlich natürlich, wenn man viele Strecken fährt, bei denen es nicht die gute Qualität abliefert und man konnte es vorher nicht testen.

Da gibt es nur eines: Kommt in die Pfalz! Hier stimmt es! 😁

Spurwechselwarner z.B. ist für mich persönlich auch unnötig, weil ich mich lieber selber umschaue und dann auch darauf verlassen kann.

Genau, ein Assistenzsystem soll mir Arbeit abnehmen. Wenn ich jede Aktion überprüfen muss und bei der Überprüfung den gleichen Arbeitsaufwand habe wie ohne Assistenzsystem, kann ich mir es auch sparen. Und "überprüfen" muss ich es, weil ich mich eben nicht drauf verlassen kann.
Stimme Klez zu 100% zu.

@ DUEW
Dann verstehe ich nicht, wieso du den Spurwechselwarmen im Gegensatz zur Schilderkennung sinnlos findest, da du dich eh selbst umschaust und dich nur auf dich selbst verlässt.
Die Konsequenz ist doch dieselbe analog zur Schilderkennung: im elektronischen Fehlerfall fährt dir einer in die Seite rein oder du kriegst ein Blitzerfoto (oder überfährst ein Kind). Beide Assis sind in meinen Augen gleich"schlecht", da ich sie beide gegenprüfen muss, mir keine Arbeit abgenommen wird und auch keine Verantwortung. OK, wahrscheinlich ist das aktuelle Risiko bei dem Spurwechselassi einfach höher, während bei der Schilderkennung das Risiko automatisch mit dem Instinkt abgewogen wird. Also ich verstehe schon, warum du das so siehst.

Wenn das Tempomat wenigstens mit einer Funktion ausgestattet wäre, auf Knopfdruck auf die erkannte Geschwindigkeit zu beschleunigen, dann wäre sie ja noch einen kleine Erleichterung bei Autobahn oder Landstraßenfahrten und ein Mehrwert bei der Schilderkennung zu sehen.

Zitat:

Original geschrieben von DUEW


Würde ja auch keiner auf die Idee kommen, seinem Beifahrer zu sagen, dass er auf die Geschwindigkeit achten soll und dann bei einem Fehler die Schuld auf den Beifahrer zu schieben...
😉

Schuld ist hier keine Frage, darüber waren wir schon weg und da deckt sich meine Meinung mit deiner: keiner wird sich bei einer Geschwindigkeitsübertretung auf eine Falschanzeige der SLI zurückziehen können.

Aber dennoch tue ich genau das was du beschreibst und lass z.B. im Cockpit meine Frau navigieren, so dass ich mich auf Luftraumbeobachtung, Funkverkehr und Steuertechnik konzentrieren kann. Ich mache sie nicht dafür verantwortlich, wenn wir uns verfliegen (was noch nie passiert ist) aber ich erwarte, dass sie zuverlässig arbeitet.

Also gerade beim Thema Navigation kann ich Dir sagen: Jedes Navi arbeitet zuverlässiger als meine Frau!

Ich liebe sie wirklich... aber Kartenlesen ist definitiv nicht ihre Stärke. Die Urlaubsfahrten wurden um ein vielfaches entspannter, seit dem ich ein Navi habe und ich war darum auch einer der ersten mit einem Navi im Auto. Seither sind die Urlaube doppelt so entspannt.
😁

Zitat:

Original geschrieben von HenrikP


@ DUEW
Dann verstehe ich nicht, wieso du den Spurwechselwarmen im Gegensatz zur Schilderkennung sinnlos findest, da du dich eh selbst umschaust und dich nur auf dich selbst verlässt.

Lese meine Beiträge! 😉

Jedes Assistenzsystem ist nicht zwingend notwendig. Die SpeedLimitInfo funktioniert bei mir 99,9% und ich mag es... mein persönlicher Luxus. Ich habe ja auch keine Swimmingpool, obwohl er bestimmt Vorteile hätte im Sommer... alles muss ich ja nicht haben.

😁

Das mit der Anbindung vom Tempomat an die Schilderkennung würde ich mir auch wünschen... oder wenigstens ein Blinken vor meinen Augen, wenn ich zu schnell fahre... kommt bestimmt noch.

Zitat:

Original geschrieben von DUEW


...
Spurwechselwarner z.B. ist für mich persönlich auch unnötig, weil ich mich lieber selber umschaue und dann auch darauf verlassen kann.

Tja, habe ich auch lange gedacht. Dann hatte ich aber zweimal die Situation, dass sich beim Einfädeln auf die AB trotz Schulterblick ein Auto hinter der (beim Mondeo doch dicken) B-Säule versteckt hat - einmal ein Ford Ka, einmal ein 1-er BMW. Und nur die Tatsache, dass die gehupt haben und auf der linken Spur frei war, hat mich von einem Unfall gerettet... Ist zwar in den letzten 5,5 Jahren mit dem Mondeo nur zweimal passiert, aber auch das ist schon zweimal zu viel. Aaalso - in meinem 4-er werde ich das Ding haben und hoffe, dass ich in den nächsten 3 Jahren solche Situation nicht erlebe. Angenehm war das nämlich gar nicht!

Zitat:

Original geschrieben von HenrikP


Genau, ein Assistenzsystem soll mir Arbeit abnehmen.

Und genau das ist der Trugschluss. Warum heißt es denn wohl Assistenzsystem? Weil es dir assistieren soll. Das bedeutet, das System soll dich unterstützen - das tut es zweifelsfrei. Es nimmt dir keine Arbeit oder Entscheidungen ab. Soll es ja auch nicht. Es soll dir helfen und nicht die relevanten Entscheidungen abnehmen.

Würdest du deinem Bank- oder Versicherungsberater blind vertrauen? Ich verspreche dir mal 10% Rendite - überweise mir mal bitte 10.000 € dafür.

Würdest du dies tuen? denk mal nicht, denn du würdest überprüfen, woher ich meine Infos habe und wie vertrauensvoll ich bin. Ebenso verhält es sich bei der Schildererkennung.

Die SpeedLimit Info hilft MIR wirklich sehr ... Immer berücksichtigt, dass es eine Hilfe und Unterstützung ist und ich immer noch aufmerksam sein muss beim Fahren.

Das Problem für mich beim Tote Winkel Warner ist: in einer solchen Situation muss ich schon viele Dinge in sehr kurzer Zeit beachten. Wenn ich dann noch parallel den Warner beobachten muss, dann ist mir das zu viel und ich hätte eher Angst, dass ich beim Blick über die Schulter zu abgelenkt wäre.

Habe ich aber selber noch nicht getestet und ist darum eher eine Vermutung.

Auf was ich aber wirklich verzichten kann: Spurwechselwarner! Wenn ich so penne, dass ich das nicht merke, dann muss ich wirklich mal eine Pause machen!

Der Spirwechselwarner lässt das Lenkrad vibrieren. Super Sache. Man muss da auf gar nichts achten. Wenn das Lenkrad vibriert, weiß man sofort was los ist.

Und wenn das Ding nur ein mal im Autoleben vor einem Auto warnt, was ich sonst übersehen hätte, dann hat es seinen Dienst getan :-)

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