Sollte man nach dem Kauf eines Citroen seinen Wohnsitz in die Nähe der Werkstatt verlegen?

Citroën C3 1 (F)

Hallo Citroen-Freunde,

in unserer Nation gilt vielen Menschen die Marke Citroen als eine No-go-Area, denn jeder weiß, dass sich hinter diesen unscheinbaren Doppelwinkeln die Inkarnation des Chaos und der Untreue verbirgt. Ein Citroen ist ein also mißmutiger und launischer Weggefährte, auf den man sich nicht verlassen kann, der stets die fürsorgliche Pflege einfordert und dennoch allzu gerne seinen Dienst verweigert.

Im Prius-Forum hat sich eine Diskussion zugetragen, die harmlos beim Hybriden von Toyota begann und kontrovers in die Produktqualität der Marke Citroen mündete.

Auszüge:

"...meinen geschmacksnerv treffen französische formen auch oft...wenn da nicht die sache mit der standfestigkeit wäre..."

"...schau mal in eine adac pannenstatistik oder einen tüv-report. wer da so auf den letzten plätzen siedelt..."

"...Zitat aus dem ADAC Testbericht vom November 2004: "Im Laufe der letzten Jahre avancierte der große Citroën zu einem Auto mit hoher Zuverlässigkeit...""

"...Also vergiß, es. Dieses Geschwätz von der mangelnden Standfestigkeit der Citroen stammt von Leuten, die besoffen sind von der vermeintlichen technischen Überlegenheit ihrer Nation, die dadurch längst den klaren Blick und ihre Urteilsfähigkeit verloren haben."

"...Zum C5 I oder II
Du magst ja Glück haben. Aber ein ernsthaftes Bremsenproblem verfolgt den PSA Konzern seit dem Erscheinen des C5. Die Fahrer treten vermeintlich ins Leere. Es kam schon zu Unfällen. Citroën war so dreist, das Problem selbst mit dem C5II nicht behoben zu haben. Ich kenne solche Fälle persönlich von zwei cit-Freunden, sowohl einen Unfall mit dem C5 I als auch einen Beinahe-Unfall mit dem C5 II. Auch die Peugeots sind betroffen. Für mich ein absolutes no-go."

"...Ich fuhr von 1973 - 2001 Citroën. Das Problem sind einerseits die Autos, aber der richtige Ärger kommt erst mit den inkompetenten Händlern. EIn Freund von mir hatte drei C5 hintereinander. Einer anfälliger als der andere. Aber er hat einen guten Händler. Sonst wären es sicher nicht drei geworden."

"... Folglich verweigerten sich die Verantwortlichen dem grassierenden Dynamik-Flitz der Konkurrenz. Der verwandelt harmlose Familienautos inzwischen in unbarmherzige Knochenschüttler, nur, weil man damit etwas schneller um Kurven fahren kann. Was (fast) kein Mensch will. Und der C5 auch nicht. Vorausgesetzt man fährt ein Modell mit der formidablen hydropneumatischen Federung. Dann sucht dieses Fahrerlebnis selbst in der Luxusklasse seinesgleichen. Wie Salomo auf dem fliegenden Teppich. Solcherart weggefedert gleiten die Autobahnen schweigend unter uns weg. Nach 1200 Kilometer von Barcelona nach München entsteigen wir dem C5 frisch wie nach einem kühlen Bad im Meer...."

"...Sei nicht bös, aber ein C5 "schwebt" nicht. Darüber ist sich selbst die Citroën-verstrahlte HP-Gemeinde einig. Ich bin den C5 I 2001 ausgiebig probegefahren und war sowas von enttäuscht, dass der auf gleicher Strecke gefahrene Laguna seinerzeit komfortabler war. Besonders die Gullideckel, Querfugen und kurze tiefe Wellen machten das Hydractive zum Poltergeist. Auf meiner üblen Strecke in mein Nest dachte ich es reißt den Vorderbau ab, solche Schläge machte die Federung. Hinzu kam eine unglaublich starke Seitenwindempfindlichkeit. Unglaublich, weil ein Citroën..."

...

Welche Erfahrungen konntet Ihr mit Eurem Citroen machen?

Muss der Citroen zwischen den Inspektionsintervallen nicht ständig in die Werkstatt zur Reparatur?

Sollte man gar seinen Wohnsitz in die Nähe der Werkstatt verlegen?

Gruß, HIPPO

Beste Antwort im Thema

Hallo Citroen-Freunde,

in unserer Nation gilt vielen Menschen die Marke Citroen als eine No-go-Area, denn jeder weiß, dass sich hinter diesen unscheinbaren Doppelwinkeln die Inkarnation des Chaos und der Untreue verbirgt. Ein Citroen ist ein also mißmutiger und launischer Weggefährte, auf den man sich nicht verlassen kann, der stets die fürsorgliche Pflege einfordert und dennoch allzu gerne seinen Dienst verweigert.

Im Prius-Forum hat sich eine Diskussion zugetragen, die harmlos beim Hybriden von Toyota begann und kontrovers in die Produktqualität der Marke Citroen mündete.

Auszüge:

"...meinen geschmacksnerv treffen französische formen auch oft...wenn da nicht die sache mit der standfestigkeit wäre..."

"...schau mal in eine adac pannenstatistik oder einen tüv-report. wer da so auf den letzten plätzen siedelt..."

"...Zitat aus dem ADAC Testbericht vom November 2004: "Im Laufe der letzten Jahre avancierte der große Citroën zu einem Auto mit hoher Zuverlässigkeit...""

"...Also vergiß, es. Dieses Geschwätz von der mangelnden Standfestigkeit der Citroen stammt von Leuten, die besoffen sind von der vermeintlichen technischen Überlegenheit ihrer Nation, die dadurch längst den klaren Blick und ihre Urteilsfähigkeit verloren haben."

"...Zum C5 I oder II
Du magst ja Glück haben. Aber ein ernsthaftes Bremsenproblem verfolgt den PSA Konzern seit dem Erscheinen des C5. Die Fahrer treten vermeintlich ins Leere. Es kam schon zu Unfällen. Citroën war so dreist, das Problem selbst mit dem C5II nicht behoben zu haben. Ich kenne solche Fälle persönlich von zwei cit-Freunden, sowohl einen Unfall mit dem C5 I als auch einen Beinahe-Unfall mit dem C5 II. Auch die Peugeots sind betroffen. Für mich ein absolutes no-go."

"...Ich fuhr von 1973 - 2001 Citroën. Das Problem sind einerseits die Autos, aber der richtige Ärger kommt erst mit den inkompetenten Händlern. EIn Freund von mir hatte drei C5 hintereinander. Einer anfälliger als der andere. Aber er hat einen guten Händler. Sonst wären es sicher nicht drei geworden."

"... Folglich verweigerten sich die Verantwortlichen dem grassierenden Dynamik-Flitz der Konkurrenz. Der verwandelt harmlose Familienautos inzwischen in unbarmherzige Knochenschüttler, nur, weil man damit etwas schneller um Kurven fahren kann. Was (fast) kein Mensch will. Und der C5 auch nicht. Vorausgesetzt man fährt ein Modell mit der formidablen hydropneumatischen Federung. Dann sucht dieses Fahrerlebnis selbst in der Luxusklasse seinesgleichen. Wie Salomo auf dem fliegenden Teppich. Solcherart weggefedert gleiten die Autobahnen schweigend unter uns weg. Nach 1200 Kilometer von Barcelona nach München entsteigen wir dem C5 frisch wie nach einem kühlen Bad im Meer...."

"...Sei nicht bös, aber ein C5 "schwebt" nicht. Darüber ist sich selbst die Citroën-verstrahlte HP-Gemeinde einig. Ich bin den C5 I 2001 ausgiebig probegefahren und war sowas von enttäuscht, dass der auf gleicher Strecke gefahrene Laguna seinerzeit komfortabler war. Besonders die Gullideckel, Querfugen und kurze tiefe Wellen machten das Hydractive zum Poltergeist. Auf meiner üblen Strecke in mein Nest dachte ich es reißt den Vorderbau ab, solche Schläge machte die Federung. Hinzu kam eine unglaublich starke Seitenwindempfindlichkeit. Unglaublich, weil ein Citroën..."

...

Welche Erfahrungen konntet Ihr mit Eurem Citroen machen?

Muss der Citroen zwischen den Inspektionsintervallen nicht ständig in die Werkstatt zur Reparatur?

Sollte man gar seinen Wohnsitz in die Nähe der Werkstatt verlegen?

Gruß, HIPPO

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Hoppla, das sind deutlich Worte von Dir Entenprinz.
Ich sehe das genauso und hab´s auch schon ein paar Mal geschrieben. Die Frage ist nur was sind Kleinigkeiten und was nicht. Aber ist ein anderes Thema.

20000 EURO für die kreative Technologie reichen bestimmt nicht. Übrigens ist Citroen doch kreativ, kenne kein Auto, bei dem die Elektrik sich so schnell abschaltet und die Navigation nach zwei Stunden meint, sie braucht mal ne Pause, weil es zu warm ist.

Klasse Sache. Wer das hört weiß genau warum Citroen so einen schlechten Ruf hat. Ganz zu recht und vor allem durch die miese Kundenbehandlung.

Zäh wie Kaugummi.

Ob Citroen hier mitliest ist doch egal. Wichtig ist, dass jeder Interessent erfährt, welche Nachteile und Vorteile (ja, die gibt es und deswegen habe ich das Ding gekauft) ein Citroen hat.

Dann kann man abwägen, ob man kaufen will oder nicht.

Hallo und EINSPRUCH!!>Genau DAS ist nicht egal, was die Kundschaft denkt. Viele haben die dümmsten Vorurteile, die noch nicht mal von ihren Nachbarn stammen: "Cit ist gleich Werkstatt." Das ist oberdumm. Das Problem ist der "Kundendienst", der nix weiß, kann und sowieso überlastet ist... . Nun ergibt sich Problemlage: Produkt an sich gut, manchmal sogar super, Werkstatt miserabel. Das kannst Du bei jeder anderen x-beliebigen "Marke" ebenso erleben und durchleiden.
ICH finde, daß es einen Unterschied gibt zwischen (an sich Gutem!!)Produkt und (miserablem!!)Service. Es gibt Leutz, die sehen das anders. Mag sein, ICH mache die Dinge eh`selbst, die ich kann. Die Bremssteine oder den Lufi oder Ölfilter kann ich auch...;-)) Daher habe ich da keinen Streß. Wenn ich aber für jede Glühlampe in die Werkstatt müßte, wäre ich *komplettgenervt*.
Also genieße ich das Produkt--und lerne, die Schwächen selbst zu egalisieren- oder zu ignorieren....😉
Tschöö!!

Das ist exakt der Punkt: Der Service ist schlecht, das Produkt konzeptionell gut, aber mit kleinen und größeren Schwächen. Heißt, das Auto braucht mal öfter die Werkstatt.

Du hast also Recht mit deiner Unterscheidung. Aber das ändert nichts am Ergebnis: Wer Citroen fährt hat mehr Probleme als andere. Da macht´s keinen Unterschied, woran das liegt. Egal ob Auto oder Service. Es braucht halt mehr Nerven.

Ich habe weder Zeit noch Lust (und auch null Ahnung) wenn es um die Technik meines Autos geht. Das muss laufen.

Hier liest man öfter, dass die zufrieden sind, die ihren Citroen eher "spaßig" sehen und nicht unbedingt darauf angewiesen sind.

Aber so ein Auto (bzw. den Service!) kann man doch keinem Menschen ernsthaft empfehlen.

Zitat:

Original geschrieben von C5-genervter


Das ist exakt der Punkt: Der Service ist schlecht, das Produkt konzeptionell gut, aber mit kleinen und größeren Schwächen. Heißt, das Auto braucht mal öfter die Werkstatt.

Du hast also Recht mit deiner Unterscheidung. Aber das ändert nichts am Ergebnis: Wer Citroen fährt hat mehr Probleme als andere. Da macht´s keinen Unterschied, woran das liegt. Egal ob Auto oder Service. Es braucht halt mehr Nerven.

Ich habe weder Zeit noch Lust (und auch null Ahnung) wenn es um die Technik meines Autos geht. Das muss laufen.

Hier liest man öfter, dass die zufrieden sind, die ihren Citroen eher "spaßig" sehen und nicht unbedingt darauf angewiesen sind.

Aber so ein Auto (bzw. den Service!) kann man doch keinem Menschen ernsthaft empfehlen.

Zu Abs.1

Wie man schlechten Service umgeht, habe ich schon beschrieben.Ich selbst war wegen meines C4 2x in der Werkstatt, einmal bei der Fahrzeugübernahme und zum 2.ten Mal bei der 1.500 km Inspektion.Bis jetzt 10.000 km und KEINERLEI Mängel.

Zu Abs.3 Da hast du völlig recht.

Zu Abs.3 Ich bin auf mein Fahrzeug angewiesen und sehe meinen C4 durchaus nicht spassig an.Mein Arbeitsbeginn ist um 04.30 und da könnte ich es mir auf die Dauer nicht leisten, daß mein C4 ständig in der Werkstatt wäre.

Vielleicht solltest du nicht alles so pauschal über einen Kamm scheren.Ausserdem könnte ich mir vorstellen, daß es für dein Problem mit dem C5 durchaus Lösungen geben könnte, bei etwas gutem Willen, aber das ist nur meine bescheidene persönliche Meinung.Da müssten dann alle mitspielen, Citroen, dein Händler und du selbst.

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Bin zwar mittlerweile echt genervt, kannst aber davon ausgehen, dass ich sehr vernünftig mit dem Thema umgegangen bin. Den guten Willen habe ich bisher gehabt. Aber irgendwann ist auch der vorbei. Deshalb will ich nur jedem warnen, sich das mit Citroen genau zu überlegen. Sonst nichts. Interessante Autos, nutzt aber nichts, wenn die Mängelbeseitigung nicht klappt. Da steh´ ich auch nicht allein mit.

Über einen Kamm geschoren wird hier auch nichts. Es ist doch eindeutig, wie viele mit dem Service von Citroen unzufrieden sind. Selbst die großen ANhänger der Marke geben doch zu, dass man gelassen sein muss um das zu ertragen.

Lösungen wären prima. Das Auto finde ich gut. Aber irgendwann ist die Geduld vorbei. So viel Zeit habe ich noch nie mit einem Auto in der Werkstatt verbracht. Da gibts kein Vertun.

Also ich finde selbst die Sieger der ADAC Pannenstatistik sind zuverlässiger als man glauben mag.
Ich hatte einen Renault Espace der war Jahrelang Platz1 in der Pannenstatistik.
Wenn man aber mal genau liest, wegen welchen lächerlichen Kleinigkeiten!

Davon habe ich in 14 Jahren aber nichts bemerkt, da ich auch nie in einer Fachwerkstatt war.
Nachbar hat nun in einem Jahr schon den dritten neuen Opel wegen scheinbar Belzebub Elektronikproblemen.

Zitat:

Aber das ändert nichts am Ergebnis: Wer Citroen fährt hat mehr Probleme als andere.

Das ist natürlich Unsinn.

Bei Audi, BMW oder Mercedes hast teilweise noch größere Macken. Z.B. verkockende PD Elemente beim 2.0 170PS TDi, Elektronik Totalsaufälle bei Tempo 250 auf der BAB im Dunkeln bei Benz, oder bei Tempo 200 rausreißende Hinterachsen bei BMW.

Der Unterschied ist einzig und alleine das image.

Klar haben andere auch Macken. Aber ist Quatsch das gegeneinander aufzurechnen. Das bringt nicht weiter. Mit dem Image hat das auch gar nichts zu tun. Übrigens ist jemand, der im Dunkeln 250 fährt, nicht ganz klar im Kopf. Die BMW-Hinterachsen beim Dreier sind auch ein Problem, das erst nach einer Zeit auftritt.

Die Probleme sind bei den genannten Marken wenigstens bekannt und akzeptiert, die Werkstätten tun wenigstens was. Citroen scheint dagegen eher im Tiefschlaf. Wahrscheinlich auch deshalb, weil es zu wenig Kunden gibt und damit zu wenig Druck. Vor allem gibt es bei Citroen genügend Probleme im Neuzustand an denen nix geändert wird.

Ja ich kann ebenfalls um das vielfache länger dramatische Lieder von Audi/VW/Opel/Porsche/Mercedes singen.
Das wird es überall geben das eine Werkstatt überhaupt nicht weiß was sie überhaupt tut, und nur kostspielig herumexperimentiert.

Ausser für Ersatzteile bestellung benutze ich einen Citroen Fachhändler.
Neuwägen fahre ich auch keine, wegen heute sinnlosem Werteverlust.
Ich bin jedenfalls von der höheren Wirschaftlichkeit bei Franzossen überzeugt.
Meist nur kleinere Probleme, einfacher zugänglich und günstigere Ersatzteilpreise oder sogar für einpaar Cent selbst reparierbar.
Wenn man alle paar Jahre doch das eine oder andere braucht.

Hallo
Ich kann dazu mittlerweile nur soviel sagen, was bringt die nächste Werkstatt wenn sie nichts taugt,
Ich kann von einer leidensgeschichte erzählen, was Verbrauch bei meinem C8 angeht, er liegt trotz pfleglicher fahrweise immer ca 1,5 liter über Durchschnitt, da der Nette außer stande ist wird einfach abgewiegelt, is normal mußt du mit leben die in den Foren sind alles Lügner, die Angaben in den Papieren sind auch gelogen, die Werte haben Toleranzen, und wenn eine Abweichung von 6,5% nachgewiesen wird, wobei angeblich nur 5% erlaubt sind, dann sind die übrigen 1,5% die Toleranz von der Toleranz. Andere Werkstätten bringt dann aber auch nichts, die sagen alle das gleiche, die kennen sich natürlich, vielleicht müßte mann weiter weg fahren, wo die sich nicht kennen.
Ich habe die Schnauze voll, ich will nicht mehr, der Wagen war ein Traum, wurde aber zum Albtraum, wenn meine Kinder nicht so glücklich damit währen dann hätte ich ihn schon wieder hergegeben,
der nächste wird garantiert kein Citroen mehr, aber wegen der Werkstatt nicht wegen dem Auto.

Bitte das Thema schließen...........

Warum das?

Der Fred ist dringend notwendig. Dann sparen sich wenigstens ein paar andere den Frust, den sie beim Kauf eines Citroen hätten.

boldorwolle hat völlig recht. So sind die Citroen; das in den Foren ist alles gelogen, nein, wir ham kein Problem, nee, ist Stand der Serie.

Ein paar eingefleischte Citroenisten wollen das nicht hören. Aber die haben wahrscheinlich Glück mit dem Auto gehabt oder einen guten Händler oder sonst irgendwelche Vorteile mit Citroen.

Jeder Normalkäufer muss froh sein, wenn er lesen kann, was man so mit Citroen erlebt.

Hi,

ich stehe auch total auf Citroen und Peugeot. Leider war mein letzter Peugeot im 2. bis 3. Lebensjahr - natürlich nach Ablauf der Werksgarantie - zu oft in der Werkstatt und ich habe das Vertrauen in dieses Auto verloren. Darum habe ich mir jetzt einen Japaner geholt, der heutzutage allerdings auch kein richtiger Japaner mehr ist. Wird sich zeigen.

Aber ich sehe das auch so, oft müssen bei Citroen Dinge nachgebessert werden, weil die Neuwagen kleine (manche auch größere?) Fehler haben. Aber wenn man eine gute Werkstatt hat, hat man dann eigentlich auch seine Ruhe und sollte mal was sein, keine langwierigen Laufereien. Leider ist diese gute Werkstatt bei mir 30 km entfernt, darum habe ich -neben dem Frust mit dem Peugeot - diesmal keinen Citroen gekauft, der dann den gleichen HDi Motor gehabt hätte.

Wirtschaftlich gesehen und vom Interieur, Aussehen, Verarbeitung her würde ich jederzeit wieder einen kaufen. Den Suzuki, gebaut in Ungarn, beäuge ich eigentlich erstmal mißtrauischer als meine Franzosen, die vom "Look and Feel" her irgendwie wertiger rüberkamen. An ein paar Kleinigkeiten kann ich schon sehen, dass die Karosserie und das Glas beim Suzuki recht empfindlich sind.

Mein Fazit ist eigentlich, dass die Autos früher besser waren. Überall werden Kosten gesenkt um wettbewerbsfähig zu sein. Die nehmen sich alle nichts! Wobei ich zum Beispiel glaube, dass man bei einem Toyota und Mazda (?) immer noch am wenigsten falsch machen kann.

Wenn man Auto ohne Mängel bzw. mit einer entsprechenden behandlung von Mängeln haben möchte, sollte man das Geld zusammenhalten und einen Daimler kaufen. Allerdings habe ich bisher weder mit dem 406 HDI 385000 Km, noch mit dem 407 HDI 30000 km, noch mit dem C5 2,7 HDI 24000 Km bisher Probleme gehabt, ausser bei letzteren mit Telematik Wärme(Telefon).
den C Crosser lasse ich mal weg, da er aus Japan kommt. Bei Neufahrzeugen besteht immer das Recht zur Wandlung, daher kann ich das "Gejammer" nicht nachvollziehen.
Der ECO Modus wurde auf Nachfrage umprogrammiert, 5% nach unten, damit die Heckklappe immer elektisch zu schließen ist.
Gruß
conferio

Zitat:

Original geschrieben von conferio


Wenn man Auto ohne Mängel bzw. mit einer entsprechenden behandlung von Mängeln haben möchte, sollte man das Geld zusammenhalten und einen Daimler kaufen.

Das ist nichts weiter, als ein realitätsfernes Klischee.

Mein Daimler (Mercedes SLK 230) teilt sich mit meinem Citroen (C5 II) die Doppelgarage. Den Wettbewerb um die häufigsten und teuersten Reparaturen konnte bislang der Daimler für sich entscheiden.

Der Hersteller Daimler zeigt sich zudem in der Kulanz äußerst restriktiv. Nach Ablauf der Garantie hatte ich sämtliche Reparaturen selbst zu bezahlen. Es spielte dabei keine Rolle, ob der Wagen nach 70.000 km wegen erheblicher Fahrwerksmängel, die zu 2.000,- € zu reparieren waren, keinen TÜV mehr erhielt, ob das ESP defekt war, der linke Außenspiegel einfach abfiel, das Schloss des Handschuhfach sich selbst zerlegte, Schrauben eines Türscharniers einfach davonflogen, der Scheibenwischermotor des Geist aufgab oder sonstige Mängel auftraten. Kulanz von Daimler gab es nicht in einem Fall.

Ja, der C5 musste auch schon repariert werden. Das Heckfenster versagte ebenso, wie ein Ventil der Einspritzanlage oder ein Nebenscheinwerfer. Bezogen auf die Laufleistung jedoch hatte der Citroen eindeutig weniger Mängel, als der Mercedes.

Gruß, HIPPO

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