Schonende Fahrweise bei kaltem TDI
Hallo!
Die Suchfunktion hat leider nicht weitergeholfen.
Habe mir einen gebrauchten G5 TDI (1,9, 105 PS) gekauft und bin mir bei einigen Dingen nicht sicher.
Ich habe gehört, dass man einen TDI warm fahren, bis man aufs Gas drücken darf, und anschließend wieder "runterfahren" lassen soll.
Wie schauts nun aus, worauf sollte/kann man achten, um Turbolader und co. nicht über Gebühr zu fordern. Klar, man steckt nicht drin, aber was sollte man nicht machen?
Ganz konkret z.B.: Wie stark darf man beschleunigen, wenn man mit 3 min. gefahrenem (also eher kaltem) TDI auf die Autobahn auffährt?
Danke schonmal vorab!
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von ultralamer
Ich lasse den Motor immer mindestens 5 Min im Stand laufen.
Du Umweltsau!!!
57 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Florian333
Das ist Unsinn. Mit einem 0W-Öl hat man zwar eine schnelle Durchölung nach dem Starten des Motors. Wenn man aber bei eiskaltem Motor gleich Vollgas gibt, dann erwärmen sich die Kolben schneller als die Zylinder, was dann zu unschönem "Fressen" führt. Solche Motoren leiden dann unter erhöhtem Ölverbrauch und im Alter unter nachlassender Kompression.Zitat:
Original geschrieben von schöne-Liesbeth
0W-30 drauf schütten, und dann kann der Spass auch bei tiefgefrorenem Motor sofort losgehen.
schon mal dran gedacht, dass die aussage ungefähr so <-> ernst gemeint war 😉
Zitat:
Original geschrieben von flodrum123
und noch was: das tödlichste (und nebenbei bemerkt auch idiotischste) für einen motor ist das hochdrehen im leerlauf ohne last (ampel-rumgeprolle). und das auch bei warmen motor
Was soll da denn schlimmer sein als wenn der Motor unter Last hochdreht? So schlimm kanns wirklich nicht sein, sonst würden bei jeder AU sämtliche Dieselmotoren bzw. Turbolader sterben. Hier wird nämlich etliche male einfach im Stand das Gaspedal bis zum Anschlag durchgetreten bis der Motor abregelt.
Zitat:
Original geschrieben von noci86
naja, ich glaube nicht dass das so stimmt... im sharan gibt es eine kühlwasser und öl-tempanzeige... bis das öl auf betriebstemperatur ist, dauert vielleicht grad mal 4-5 minuten länger wie beim wasser, maximal...Zitat:
Original geschrieben von Naflord
Jetzt mal Spass beiseite,Es gibt doch die alte Bauernregel, dass man wartet bis die Kühlwassertemperatur ihr Maximum erreicht hat (also in der Mitte der Anzeige angekommen ist) und man die dafür benötigte Zeit verdoppelt, denn dann ist erst das Öl richtig warm. Dann darf getreten werden. D.h. beim TDI kannst Du nach ca. 25-30 Min. oder 25-30 km bedenkenlos gasgeben, davor ist es riskant für den empfindlichen VTG-Lader. 😉
Gruß
So isses bei meinem A3 auch....
im sommer klar, bei minus 10 grad niemals
+
cya
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Jetzt hab ich mal noch eine Frage und zwar: Ist es eigentlich sehr schlimm, wenn ich den Motor nach dem Anlassen mal höher drehe (so 4000U/PM natürlich nur, wenn ich es eilig habe), das ist jetzt vll so ungefähr 6 mal so gewesen. Auto ist ein 3/4 Jahr alt.
Danke für eure Antworten 🙂
Ach ja, in der Betriebsanleitung steht, wenn die Kühlwassertemperatur die ersten 2 Striche erreicht hat, darf der Motor belastet werden. VW müsste es ja wissen oder was meint ihr dazu? 😕
Gruß
Hat man keine Öltemp Anzeige sind die 5 Minuten nach Erreichen der 90 Grad Wassertemp ein guter Anhaltswert. Die Öltemp bei den meisten Automotoren steht dann bei 80 Grad oder kurz davor. 80 Grad ist die optimale Öltemp. Der Motor besteht aus verschiedene Metallsorten die sich verschieden schnell erwärmen, auch dafür ist ein Warmfahren von Vorteil. Für die Turbolader ist ein warmfahren nicht notwendig, er besteht aus Turbine und Verdichterrad das auf der ölgeschmierten Welle läuft. Selbst Flugzeugturbinen, obwohl etwas aufwändiger im Aufbau, aber im Prinzip ähnlich, 🙂 werden nicht warmgelaufen. Anlassen und egal wie kalt das Öl ist (min -45 Grad) und man darf Vollgas reinschieben. Moderne Autoturbos sind wassergekühlt und die Pumpe läuft wenn notwendig ,sogar nach dem Abstellen weiter. Heute in problemloses Bauteil.
Gruß
Rolf
Zitat:
Original geschrieben von turbo996
Moderne Autoturbos sind wassergekühlt und die Pumpe läuft wenn notwendig ,sogar nach dem Abstellen weiter. Heute in problemloses Bauteil.
Leider falsch.
Die Wasserkühlung läuft zwar nach, aber die Ölzirkulation steht nach dem Abstellen still. D.h. der überhitzte Turbolader kann zu Ölverkohlung führen, die dann den Trubolader schädigen kann.
Auch mit Wassernachlaufkühlung muss man kaltfahren. Auch beim Porsche 😉
Ob der TDI auch so eine nachlaufende Pumpe wie der GTI hat, weiss ich nicht.
Gruß
Zitat:
Original geschrieben von Naflord
Zitat:
Auch mit Wassernachlaufkühlung muss man kaltfahren. Auch beim Porsche 😉
Man kann , wenn's einen beruhigt, aber müssen tut man nicht. Steht nirgends und als ich bei der Werksabholung nachfragte wurde das auch verneint . Ich fahr' die Modelle seit 1981 und immer ohne Schäden. Auf der AB kriegste die eh' nicht glühend und wenn, ist nach der Abfahrt schon wieder alles sofort im grünen Bereich.😁
Gruß
Rolf
Zitat:
Original geschrieben von turbo996
Man kann , wenn's einen beruhigt, aber müssen tut man nicht. Steht nirgends und als ich bei der Werksabholung nachfragte wurde das auch verneint . Ich fahr' die Modelle seit 1981 und immer ohne Schäden. Auf der AB kriegste die eh' nicht glühend und wenn ist nach der Abfahrt schon wieder alles sofort im grünen Bereich.😁Zitat:
Original geschrieben von Naflord
Gruß
Rolf
Aber ob das auch für einen Golf gilt?
Beim Turbo (also jetzt der 997er) wird ja ein riesen Aufwand zur Kühlung betrieben...
Zitat:
Original geschrieben von Naflord
Aber ob das auch für einen Golf gilt?
Du fährst ein deutsches Qualitätsprodukt ! 😁😁
Gruß
Rolf
Wassertemperatur=Öltemperatur?!
Ich glaube die Werte liegen bei modernen Autos nicht so weit auseinander. Mein letztes Auto mit einer Anzeige beider Werte war 1995 ein Passat mit dem 150 PS GTI 16V Motor. Wenn das Wasser 90 Grad hatte, war die Öltemperatur 82-86 Grad (digitale Anzeige in Zweierschritten). Wohl ausreichend um Leistung abzurufen.
Der hatte einen Ölkühler, der im kalten Zustand als Ölwärmer funktionierte. Da die Abgasnomen nicht lascher geworden sind, ist es heute umso wichtiger, den Motor schnell warm zu bekommen. Ich glaube also nicht, dass die Öltemperatur nennenswert von der des Wassers abweicht. Ob das dann nun 84, 90 oder 96 Grad sind dürfte wurscht sein.
Der selige A2 (ja auch mit einem Diesel) hatte letztes Jahr bei der AU 70 Grad Wassertemperatur, die Öltemperatur betrug da 66 Grad.
Ich geb Gummi, wenn die Wassernadel oben steht...
Warme😉 Grüße
Karsten
Zitat:
Original geschrieben von kai84m
Umweltschutz hin oder her - wir zahlen ja Ökosteuer!
Heißt das, wenn jede Person dem Staat einen bestimmten Betrag z.B. 1.000€ dem Staat gibt, dafür dann sein Altöl einfach in den Wald oder ins Wasser kippen kann, wenn es denn so ein Gesetz gebe?
Seit wann ist es ok der Umwelt und damit natürlich auch dem Menschen zu schaden, wenn man Geld dafür bezahlt?
Selbst ein 10 Jähriger sollte genug Verstand haben um solch eine Aussage nicht zu treffen.
Zitat:
Original geschrieben von ThaFUBU
im sommer klar, bei minus 10 grad niemals
+cya
wann gibts denn hier mal großartig minus 10 grad (ruhrgebiet jetzt gesehen)... selbst wenn, ich glaube nicht, dass dazwischen nochmal ne halbe std. vergeht, bis das öl endlich warm ist...
Zitat:
Original geschrieben von noci86
... ich glaube nicht, dass dazwischen nochmal ne halbe std. vergeht, bis das öl endlich warm ist...Zitat:
Original geschrieben von ThaFUBU
im sommer klar, bei minus 10 grad niemals
+cya
Ist auch nicht so. Wenn es saukalt war und die Geschwindigkeit nicht zu hoch, ist bei dem Passat die Öltemperatur sogar wieder herunter gegangen - z.B. -10 Grad und einige km Baustelle mit Tacho 70 ergaben gerne mal 86 Grad Öltemperatur.
VG
Karsten
Zitat:
Original geschrieben von ultralamer
Ich lasse den Motor immer mindestens 5 Min im Stand laufen. Danach fahre ich ein Bisschen langsamer und ohne Vollgas bis die Öltemperatur 90 Grad erreicht hat.
Lass mich raten - deinen Wagen wäscht du auch Sonntags mit ordenlich Schaum auf der Strasse ?
Danke !